Fundstück: Voice of Baceprot, die Metalband aus Indonesien

Ein blindes Huhn trinkt auch mal ’nen Korn, und sogar The Guardian hat mal einen interessanten Artikel, nämlich über die Metalband „Voice of Baceprot“ alias VoB. Ich möchte dazu gar nichts lang schreiben, denn die Musik spricht für sich. Ein jeder konsumiere selbst die Popkultur:

VoB (Voice of Baceprot): The Enemy of Earth is You (live studio session Gua Berduri)

Fundstück: Ahoi Polloi über Diversity, die Bundeswehrreform und eine Twitter-Alternative

Ahoi Polloi hat mal wieder drei schön-skurrile Beiträge. Sozusagen zum Abschied vom täglichen Bloggen meinerseits.

  1. Diversity
  2. Bundeswehr-Reform
  3. Twitter-Alternative

bisherige Erwähnungen von Ahoi Polloi:

  1. über Gewalt und Beziehungen
  2. über Fake News, die „alternative Rechte“ und Martin Schulz
  3. über Medienblockade, political correctness und Ballerspiele
  4. über Beschimpfungen, Hate Speech und den postheroischen Mann
  5. über Nazis, freie Meinungsäußerung und immer wieder Nazis
  6. Ausreden, Fake News und Rassismus
  7. prägnante Wahlanalyse
  8. Donald Trump, Politik und Medien
  9. Genderidentität, politisch korrekte Sprache und das Rederecht bei den Grünen
  10. Sexismus
  11. Modernität bei Arbeit, Gesellschaft und Moby Dick
  12. kulturelle Aneignung, rape culture und sexistische Werbung
  13. gegen mansplaining und Mikroaggressionen und für die Wahrheit
  14. das neue Sexualstrafrecht und die Unschuldsvermutung
  15. dreimal zu „hate speech“
  16. eine ganze Sammlung
  17. zu Sprache

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Wo es um die Bundeswehr geht:

Fee: Du musst zur Bundeswehr

Fundstück: Mädchen / Jungen entwickeln Test für „Partydrogen“ – toll / entsetzlich!

Ist es nicht großartig / schrecklich? 3 Schülerinnen / 4 Studenten haben in den USA einen einfachen Test entwickelt, anhand dessen man ein Getränk darauf überprüfen können soll, ob jemand eine Partydroge (K.o.-Tropen, „Roofies“) hineingeschüttet hat. Natürlich zeigen sich die Massenmedien begeistert / entsetzt und werten die Nachricht als eindeutiges Signal für „empowering“ / „victim blaming“. Ein typischer Kommentar: „Es läßt sich nicht anders deuten – hiermit wird Frauen ein mächtiges Hilfsmittel / selbst die Schuld gegeben gegen / an Vergewaltigungen. Das ist eindeutiger Schritt vorwärts / zurück in Sachen Gleichberechtigung!“

Unabhängig von der aktuellen Meldung gehen Experten davon aus, dass noch viel zu tun ist, damit das Geschlecht einer Person keine Rolle spielt und Menschen unter gleichen Umständen alleine an ihren Taten gemessen werden.

Quellen:
High School Girls Invent An Ingenious Straw That Detects Date Rape Drugs
Controversy Over Student Nail Varnish Date Rape Drug Detector

Inspiration: Der Postillon

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Heute mal wieder ein einfacher Griff in die Titelschublade…

Good Charlotte – Girls & Boys

Fundstück: Der Doktorant über den Segen der Anonymität

Der Doktorant bringt noch eine Zugabe zur Wilderer und Verlierer-Geschichte:

„Anonym gehasst“ – Dokto-Rant #6

Schöne Diskussion um Anonymität: „Warum denn anonym? Was Ihr macht, ist doch harmlos!“ – „Ja, sicher ist das harmlos und das finden wir auch, nur leider sehen das einige Leute anders und versuchen das als Hass zu brandmarken.“ Und wenn man erst einmal stummt geschaltet wurde, wird es verdammt schwierig, den Prozess wieder umzukehren. Und die Nachwirkung ist viel größer: Mache einen fertig und zig andere Leute üben erst gar nicht ihre Freiheit aus, weil sie befürchten, dass ihnen auch etwas passiert.

Dazu gehören auch die bewusst angezielten Verschiebungen in der Frage, was legal ist und was nicht bzw. die Bestrafung dessen, was nicht illegal ist, sondern nur als „moralisch anstößig“ gebrandmarkt wird.

Doxxing ist deswegen gefährlich, weil dem sozialen Druck gegen Arbeitgeber und Umfeld kein Riegel vorgeschoben werden kann (wer das versucht, bekommt seinerseits sozialen Druck). Und auch ein Unschuldiger ist sozial verbrannt (vgl. Falschbeschuldigungen).

Anonymität ist die beste Möglichkeit, auf Missstände aufmerksam zu machen, die durch sozialen Druck in der Öffentlichkeit verschwiegen werden.

Ja, sicher, wie Arne Hoffmann einmal ausführte: Mit irgendeinem seltsamen Nutzernamen ist man weniger zitierfähig. Aber auch diesem Fall läßt sich abhelfen, indem man einen halbwegs seriösen, nach einer Person klingenden Namen wählt (siehe Lucas Schoppe).

Eines der widerlegten Argumente gegen Anonymität war, dass man unter Klarnamen gesitteter miteinander reden würde. Bereits 5 Minuten Facebook-Kommentare zu lesen heilt einen für alle Zeiten von diesem Irrglauben. Man sieht aber auch anhand der Youtube-„Promis“, die immer wieder Schleichwerbung für Produkte machen, dass ein Gesicht nicht für mehr Vertrauenswürdigkeit sorgt, sondern im Gegenteil die Zuschauer einlullen kann.

Auch die Idee, dass Leute sich danebenbenehmen, weil sie anonym sind, stimmt nicht. Leute werden jede Art von Anstand über den Haufen, wenn sie meinen, dass sie richtig liegen und das das einzige ist, was zählt. Das andere wäre übrigens Ausdruck eines sehr negativen Menschenbildes, laut dem sich Menschen nicht anständig benehmen würden, wenn man sie nicht ständig im Auge behalten würde.

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Da der Doktorant auch darüber redet, wie er via „guilt by association“ versucht wird zu verurteilen…

Sentenced: Guilt and Regret

Fundstück: Fefe und die Einbrecher

Fefe berichtet mal wieder Interessantes:

Die BBC erzählt, wie die deutsche Polizei eine mutmaßliche Diebesbande aus Kroatien geschnappt hat. Die Einbrecher sollen angeblich für 20% der Einbrüche in Deutschland verantwortlich sein. Die Taten würden außerdem bevorzugt von Frauen ausgeführt, weil diese, wenn sie erwischt würden, ein milderes Strafmaß bekämen.

Nun muss man, gerade wenn einem ein Bericht ins Weltbild passt, ein paar kritische Medienfilter davorschalten:

  1. Die BBC hat ein Interesse an einer möglichst dramatischen Geschichte.
  2. Die Polizei hat ein Interesse daran, ihren Erfolg so groß wie möglich darzustellen.
  3. Rechtskräftig verurteilt ist hier niemand.

Es bleibt ein Beispiel dafür, was auch unter dem Stichwort „gender prison gap“ die Runde macht: Vor dem Gesetz mögen Männer und Frauen gleich sein, in der Rechtspraxis bekommen Frauen für gleiche Vergehen im Durchschnitt geringere Strafen.

Hier würde letzten Endes nur ausgenutzt, was man unter Kenntnis der Rechtsprechung auch bei minderjährigen Delinquenten einkalkuliert. Ich denke da an Berichte über sogenannte „Ehrenmorde“, bei denen für die Tat absichtlich ein junges Familienmitglied ausgewählt wird.

Schön zu sehen, wie in dem Bericht über die Bande die Einbrecherinnen verteidigt werden: Die Frauen wurden „als Arbeiterdrohnen eingesetzt“, „hatten keine Wahl“… ich würde das bei Kindern und Jugendlichen tatsächlich als Argument durchgehen lassen, aber bei Erwachsenen fällt mir das schwer, ohne weitere Details zu kennen.

Dass Frauen nicht die besseren Menschen sind (sondern einfach nur normale Menschen), scheint schwer zu akzeptieren. Ich warte noch auf eine Pseudo-Theorie, die erklärt, was für ein deutlich schwereres Schicksal die mutmaßlichen Täterinnen hatten, etwa so:

Es gibt einen Gender Loot Gap: Für dieselbe Einbruchsarbeit bekommen Frauen 23% weniger Beute als Männer. Dazu kommt, dass ein Großteil der After-Care-Arbeit (entscheiden, wofür das Geld ausgegeben wird) nach wie vor auf ihnen hängen bleibt.

Popmusik

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popmusik? Bringen wir doch mal etwas Schönes aus Kroatien wie zum Beispiel Musik…

Jinx: Smijem se

Fundstück: Kommentar beim Freitag zur kulturellen Aneignung

Der Artikel „Nicht gecheckt“ von Leander F. Badura beim Freitag befasst sich mit kultureller Aneignung („cultural appropriation“). Ein Kommentar von rka001 hat nicht nur für einige Besuche hier im Blog gesorgt, sondern ist in Gänze lesenswert:

Es gibt in der Linken einige Kommentatoren, die die postmoderne, intersektionale Linke sehr hart kritisieren, z.B. den Blogger Leszek, den ich hier verlinke:

Nutzt die postmoderne Political Correctness den neoliberalen ökonomischen Herrschaftseliten?

Der Kern der Kritik ist, daß die Diskurse, die innerhalb der Linken geführt werden, letzlich zur Spaltung dieser führen, und damit nur den Eliten nützt.

Ein Blogger hat etwas als „Linksflucht“ bezeichnet, was ich bei mir und vielen anderen (älteren) Linken beobachte: Eine zunehmende Entfremdung zwischen der postmodern-geprägten Linken und solchen Menschen, die in den 80gern und 90gern Links-sein mehrheitlich mit dem Kampf zwischen den Klassen assoziiert haben.

Insofern muss ich auch Dirk Ludigs [einem der Vorkommentatoren] widersprechen. Es ist völlig egal, wie man Konzepte wie cultural appropriation einmal gemeint hat. Entscheidend ist, wie sie praktisch umgesetzt werden, und welche Entwicklungen sie forcieren. Im Moment ist es doch so, daß das Ergebnis linker Identitätspolitik äquivalent zu den Ergebnissen rechter Identitätspolitik erscheint: Nämlich die Trennung kultureller Gruppen. Wir haben an amerikanischen Unis mittlerweile nach „Rassen“ getrennte Wohnbereiche und Abschlussfeiern. Wenn ich einem weisshäutigen Menschen verbiete, Dreadlocks zu tragen, sind die Gründe egal: Weil er sich der Aneignung schuldig mache, oder weil er sich „un-weiss“ verhält. In beiden Fällen vergreife ich mich an der Freiheit einzelner. Und wie jemand richtig bemerkt hat, im ersteren Falle wird kein PoC dieser Welt mehr Macht erhalten, weil ein WeisseR sich der Dreads erledigt.

Man muss auch mal sehen, daß die, die heute soviel über Privilegien reden, selber vor Privilegien kaum laufen können, siehe z.B. Frau Hengameh, die sicherlich alles ist, aber keine PoC. [gemeint ist Hengameh Yaghoobifarah]

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Kulturelle Aneignung in Form von Northern Soul!

Softcell: Tainted Love

Fundstück: Ahoi Polloi über Gewalt und Beziehungen

Ahoi Polloi hatten wir ja schon lange nicht mehr! Diesmal eine Spezialausgabe über Gewalt und Beziehungen:

  1. Beziehungen (1)
  2. Gewalt (1)
  3. Gewalt (2)
  4. Gewalt (3)
  5. Gewalt (4)
  6. Beziehungen (2)

bisherige Erwähnungen von Ahoi Polloi:

  1. über Fake News, die „alternative Rechte“ und Martin Schulz
  2. über Medienblockade, political correctness und Ballerspiele
  3. über Beschimpfungen, Hate Speech und den postheroischen Mann
  4. über Nazis, freie Meinungsäußerung und immer wieder Nazis
  5. Ausreden, Fake News und Rassismus
  6. prägnante Wahlanalyse
  7. Donald Trump, Politik und Medien
  8. Genderidentität, politisch korrekte Sprache und das Rederecht bei den Grünen
  9. Sexismus
  10. Modernität bei Arbeit, Gesellschaft und Moby Dick
  11. kulturelle Aneignung, rape culture und sexistische Werbung
  12. gegen mansplaining und Mikroaggressionen und für die Wahrheit
  13. das neue Sexualstrafrecht und die Unschuldsvermutung
  14. dreimal zu „hate speech“
  15. eine ganze Sammlung
  16. zu Sprache

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Statt Gewalt lieber ein Lied, dass Gewalttätigkeit im Titel trägt…

Stabbing Westward: Violent Mood Swings