Warum ich das Ignorieren von Gesundheitsproblem weißer Männer für einen Fehler halte

Es gibt Artikel, deren Dummheit mehr weh tut als ein Tritt zwischen die Beine. Die Überschrift des Telepolis-Artikels „Samenzahl hat sich bei westlichen Männern in 40 Jahren halbiert“ ist dabei sogar sehr interessant. Auch wird, selten genug, auf eine Studie verwiesen: „Temporal trends in sperm count: a systematic review and meta-regression analysis“ von Hagai Levine, Niels Jørgensen, Anderson Martino-Andrade, Jaime Mendiola, Dan Weksler-Derri, Irina Mindlis, Rachel Pinotti, Shanna H. Swan. Doch bereits in der Einleitung zeigt Florian Rötzer, dass von ihm keine großen geistigen Ergüsse zu erwarten sind:

Die Reproduktionsforschung müsse dringend verstärkt werden, so ein Appell im British Medical Journal. Aber warum eigentlich?

Dafür fallen einem als Laien gleich mehrere gewichtige Gründe ein:

  1. Unfruchtbarkeit ist eine schlimme Sache für die Betroffenen.
  2. Ein Zwang zur Kinderlosigkeit widerspricht einem Grundsatz der westlichen Gesellschaft, nämlich der individuellen Freiheit, wesentliche Entscheidungen seines Lebens selbst zu treffen und zu verantworten.
  3. Eine sich allgemein verschlechternde Gesundheit sollte die Gesellschaft alarmieren.

So wie im letztgenannten Grund beurteilt es auch Niels E Skakkebaek im erwähnten Artikel „Sperm counts, testicular cancers, and the environment„: „Verstörende Entwicklungen in der reproduktiven Gesundheit von Männern verlangen dringende Aufmerksamkeit“ – das bringt es gut auf den Punkt („Disturbing trends in men’s reproductive health demand urgent attention“ – meine Übersetzung).

Rötzer erlaubt sich hingegen die hodenlose Frechheit, in Richtung „macht ja nichts, wenn wir zwangsweise weniger werden“ und „sind ja nur die weißen Männer“ zu argumentieren. Er bezweifelt die Wichtigkeit der Angelegenheit – freilich ohne selbst irgendetwas fruchtbares zur Debatte beizutragen:

Die Reduktion der Reproduktion ließe sich als natürliches Gegenmittel verstehen, das gerade das Überleben der Menschen wahren könnte.

Das ergibt keinen Sinn, wie man es auch wendet. Zum einen verfügt die Natur über keinen weltweiten Radar, der sie darüber informiert, dass es jetzt mal genug Menschen gibt. Ansonsten gäbe es ja erst gar keine Überbevölkerung in einigen Ländern.

Dafür müsste man die Menschheit auch als einen großen monolithischen Block verstehen – der sie nie gewesen ist. Aber dann müsste das Phänomen auch überall gleichermaßen auftreten, und das tut es ja gerade nicht.

Zum anderen liegt bei der Annahme einer „natürlichen“ Entwicklung sofort die Frage auf der Hand, warum es denn ausgerechnet die Bevölkerungen der Welt trifft, denen es insgesamt am besten geht und die sich mehr Kinder leisten könnten, als sie bekommen. Eine Natur, die Überbevölkerung „regelt“, müsste doch diejenigen besonders dezimieren, die eben nicht ausreichend (oder gerecht verteilt) Nahrung und sonstige Ressourcen haben.

Man landet hier leicht bei den Ansichten eines Thomas Robert Malthus. Die Menschen vermehrten sich grundsätzlich schneller als der Vorrat an Nahrungsmitteln zunehmen würde, daher sei es unausweichlich, dass viele dieser Menschen von der Natur aussortiert würden.

Wer möchte dem allen Ernstes heute noch zustimmen? Nein, das Biologismus.

Die Natur kommt als Erklärung also nicht infrage, weil einerseits die Folgen nicht „sinnvoll“ auftreten, während andererseits die (nur theoretisch) „logisch einleuchtenden“ Mechanismen einer „selbstregulierenden“ Natur zurecht verpönt sind – und inzwischen auch widerlegt.

Rötzer gelingt jedoch noch eine zweite geistige Fehlleistung, indem er persönliche Schicksale zugunsten von Gruppen ausblendet. Dabei unterstellt er sogar den Gruppen ohne zwingenden Grund ein Konkurrenzdenken.

Aber was ist daran so schlimm? Dass die Männer im Westen weniger zeugungsfähig werden und daher womöglich die Menschen aus anderen Regionen mehr Nachkommen erzeugen können?

Dass es schlimm ist, wenn in irgendeiner Region der Welt die Unfruchtbarkeit zunimmt und dass es wert ist, das zu untersuchen, darauf sollte man sich doch noch einigen können. Von dem Wissen, warum das geschieht und wie man es verhindern kann, könnte die ganze Menschheit profitieren – ohne irgendein Ausspielen der Hemisphären gegeneinander. Was hätte ein kaum fruchtbarer Mann im Westen auch davon, wenn die Männer woanders ebenfalls nicht mehr Kinder zeugen könnten? Das Problem ist absolut und nicht in Relation zu anderen zu sehen!

Florian Rötzer hat wohl nicht die Eier in der Hose, um frei von „virtue signalling“ zu argumentieren. („Guckt mal, das Schicksal der weißen Männer ist mir egal – ich bin sowas von gut!“) Dass ein Zusammenhang mit gesundheitlichen Problemen wie Hodenkrebs besteht, von dem zunehmend jüngere Männer betroffen sind – wen interessiert das schon?

Er tappt dabei aber leicht in die nächste Falle: Denn Nachwuchs zeugen Männer nicht alleine. Die Frauen, die bei abnehmender männlicher Fruchtbarkeit zunehmend von unfreiwilliger Kinderlosigkeit betroffen werden, hat er anscheinend völlig ausgeblendet. Hier scheint der alte Irrtum des Geschlechterkampfes hervor, so als ob sich Frauen und Männer „gegeneinander“ fortpflanzen und entwickeln würden. Das scheinbare „weiße Männer interessieren mich nicht“ läßt sich leicht zu einem „an die Frauen im Westen hat er wohl gar nicht gedacht“ umbiegen.

Sarkastisch ausgedrückt: Man könnte schnell Geld für die Forschung zustandebringen, indem man die abnehmende Samenanzahl bei Männern als Problem darstellt, das Frauen in ihrer Lebensplanung besonders oder zunehmend betrifft.

Von so etwas wie individueller Freiheit ganz zu schweigen. Bei Kinderlosigkeit im Westen ist freiwillig die entscheidende Qualität.

Aktualisierung: crumar schön in den Kommentaren bei Telepolis: Warum ich glaube, es ist an der Zeit, dass Florian Rötzer abtritt.

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Bei dummen Artikeln über ernste Themen bin ich immer geneigt, als Blitzableiter einige Kalauer zu reißen. „I am the eggman“ war dann auch das entscheidende Zitat, um dieses Beatles-Lied (mit passend unverständlichem Text) herauszusuchen.

The Beatles‘ Magical Orchestra: „I Am the Walrus“

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Fundstück: Ahoi Polloi über die Big-Data-Gegenbewegung, Bücherverbrennungen und friedliche Proteste

Von Schmunzel-Beiträgen zu politischen Kommentaren – Ahoi Polloi kann einiges. Es sei daran erinnert, dass in der Geschlechterdebatte tatsächlich bereits Ansichten wie „wenn es dem richtigen Ziel dient, sind Straftaten in Ordnung“ geäußert wurden und selbst Bücherverbrennungen gegen Autoren „mit falschen Ansichten“ hat es schon gegeben.

  1. die Big-Data-Gegenbewegung
  2. Bücherverbrennungen
  3. friedliche Proteste

bisherige Erwähnungen von Ahoi Polloi:

  1. die Geschlechterfrage, gesellschaftlichen Wandel und die tolle SPD
  2. über Diversity, die Bundeswehrreform und eine Twitter-Alternative
  3. über Gewalt und Beziehungen
  4. über Fake News, die „alternative Rechte“ und Martin Schulz
  5. über Medienblockade, political correctness und Ballerspiele
  6. über Beschimpfungen, Hate Speech und den postheroischen Mann
  7. über Nazis, freie Meinungsäußerung und immer wieder Nazis
  8. Ausreden, Fake News und Rassismus
  9. prägnante Wahlanalyse
  10. Donald Trump, Politik und Medien
  11. Genderidentität, politisch korrekte Sprache und das Rederecht bei den Grünen
  12. Sexismus
  13. Modernität bei Arbeit, Gesellschaft und Moby Dick
  14. kulturelle Aneignung, rape culture und sexistische Werbung
  15. gegen mansplaining und Mikroaggressionen und für die Wahrheit
  16. das neue Sexualstrafrecht und die Unschuldsvermutung
  17. dreimal zu „hate speech“
  18. eine ganze Sammlung
  19. zu Sprache

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Die Logik „wir müssen das Buch verbrennen, um die Welt, wie wir sie kennen, zu retten“ taucht erstaunlicherweise auch in „Zurück in die Zukunft II“ auf. Selbst ein Titel des Soundtracks ist danach benannt.

Alan Silvestri: Back To The Future II – Burn The Book

Fundstück: Die taz über die Liberalen Männer

Die Gründung der Liberalen Männer e.V. scheint kurz vor der Wahl noch einmal richtig Staub aufzuwirbeln. Hatte die IG Jungen, Männer und Väter noch vor kurzem die Einschätzung „Parteien im Bundestag sind für Männer nicht wählbar“ abgegeben, folgte nun ein Artikel in der taz, auf den mich Frank Mehding mit folgenden Worten hinwies:

Die taz schreibt über die Liberalen Männer 🙂 http://www.taz.de/!5446531/

Dazu eine Kommentierung auf www.facebook.com/liberalemaenner:

„Eine totalitär-feministische taz-Redakteurin kritisiert in ihrem Anti-FDP-Artikel die Liberalen Männer und möchte die Gleichberechtigung von Mann und Frau verhindern.

Zutreffend ist: Die Liberalen Männer sind gegen den Feminismus. Und zwar an den Stellen, wo sich dieser gegen Gleichberechtigung richtet.

Deshalb fragten die Liberalen Männer im August die beiden Kanzlerkandidaten:

  1. Warum dürfen Gleichstellungsbeauftragte nur weiblich sein? Das führt nicht zur Gleichberechtigung. Wo es Frauenbeauftragte gibt, muss es auch Männerbeauftragte geben. Wann werden die eingesetzt?
  2. Warum existiert bis heute die Diskriminierung “Mama erzieht – Papa zahlt” nach einer Trennung? Kinder brauchen beide Eltern. Wann kommt das Wechselmodell als gesetzlicher Standard?
  3. Jungen erleben im Bildungssystem Nachteile. Wie können Jungen ebenso gefördert werden wie Mädchen?
  4. Warum werden Männer bei Einstellung und Beförderung im Öffentlichen Dienst aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt?
  5. Warum werden gleiche Straftaten mit sehr unterschiedlichem Strafmaß behandelt, je nachdem, ob sie von einer Frau oder einem Mann begangen wurden?
  6. Auch Jungen und Männer werden Opfer häuslicher und sexueller Gewalt. Warum gibt es für Jungen und Männer nicht den gleichen Schutz wie für Frauen?
  7. Kuckuckskinder: Warum müssen Opfer bis heute Schadensersatz zahlen? Biologischer- und Scheinvater sind Opfer, keine Täter. Warum muss die Verursacherin keine Kosten tragen?
  8. Warum werden Erforschung, Prävention und Bekämpfung typisch männlicher Erkrankungen nicht gleichermaßen gefördert wie die typisch weiblicher Erkrankungen?

Wahlempfehlungen über Wahlempfehlungen

Das passt ins Bild. Gleichmaß e.V. gibt in der Mitteilung über seine Auflösung nach enttäuschenden Erfahrungen mit CDU, SPD, Die Linke und den Grünen eine klare Wahlempfehlung ab:

Wer sich zur bevorstehenden Bundestagswahl für die Rechte beider Geschlechter, also auch von Männern, stark machen will, sollte darüber nachdenken, seine Stimme der FDP zu geben, die sich mit den „Liberalen Männern“ als einzige seriöse Partei glaubhaft für die Stärkung der Rechte von Vätern und von gewaltbetroffenen Männern – um nur diese beiden von zahlreichen programmatischen Punkten zu nennen – ausspricht.

Und wenn ich mir den taz-Artikel durchlese, so soll dieser wohl gegen die FDP gerichtet sein. Irgendwie klingt er für mich als Mann aber wie eine weitere FDP-Wahlempfehlung.

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Nachdem es bei extra 3 ein Spottlied über Christian Lindner gab, sei hier auch das Original erwähnt:

Chris Andrews: Pretty Belinda

Fundstück: Parteien zur Bundestagswahl 2017 über die Frauenquote in Aufsichtsräten

Wie schon zur Wahl in Berlin 2016 und der Landtagswahl in NRW 2017 präsentiere ich eine These aus dem Wahl-O-Mat und die Positionen der Parteien dazu. (Die Reihenfolge der Parteien habe ich dabei 1:1 von dort übernommen.)

Für diejenigen, die zurecht bemängeln, dass der Wahlkampf vollkommen auf Personen zurechtgeschnitten ist, gibt es diesmal eine Alternative, die dem Rechnung trägt: Beim Geil-O-Mat wählt man rein nach subjektiven Merkmalen!

Bohemian Browser Ballett: Geil-O-Mat – Welcher Kandidat ist mir eigentlich sympathisch?

Doch zurück zum Wahl-O-Mat. Die relevante These für die Geschlechterdebatte lautet diesmal:

25/38. Die Frauenquote für die Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen soll abgeschafft werden.

dafür

FDP
„Wir Freie Demokraten wollen mehr Frauen in Führungsverantwortung. Frauen sind in der Leitung von Unternehmen und anderen Führungspositionen sehr erfolgreich und gemischte Teams arbeiten produktiver und erfolgreicher. Wir erwarten daher von Unternehmen in Deutschland eine deutliche Verbesserung des Frauenanteils in Führungspositionen. Eine gesetzliche Quote lehnen wir jedoch ab: So werden Frauen zu Platzhaltern degradiert und nicht entsprechend ihrer Leistungen gewürdigt.”

AfD
„Die bisherige Frauenquote, bei der einzelne Karrierefrauen oft in mehreren Aufsichtsräten gleichzeitig sitzen („Goldröcke“), hat für die Masse der Frauen, die nicht zu einer privilegierten Elite zählen, überhaupt nichts gebracht. Die AfD lehnt alle Quotenregelungen strikt ab. Menschen sollen ausschließlich nach ihrer Leistung beurteilt werden.”

Piraten
„Prinzipiell halten wir nichts von Quoten jedweder Inhalte. Hier muss ein gesellschaftliches Umdenken gefördert werden hinsichtlich der Einsicht, dass sich unabhängig von sozio-kulturellen Merkmalen die höchste Qualifikation durchsetzt.”

NPD
„In Unternehmen müssen Positionen nach Leistung, nicht nach Quote vergeben werden. Es ist wünschenswert, wenn sich auch Frauen für hohe Positionen bewerben, diese dürfen ihren männlichen Kollegen jedoch nicht per Gesetz bevorzugt werden.”

ÖDP
„Quoten sind oft nicht praktikabel zu handhaben, sondern es kommt auf die gesellschaftliche Einstellung an. Diese gilt es entsprechend weiterzuentwickeln für ein Miteinander von Frauen und Männern. Frauen und Männer dürfen auch bei herkömmlicher Erwerbsarbeit nicht benachteiligt werden, Frauen nicht aufgrund von Erziehungsleistungen. Sie müssen die gleichen Aufstiegschancen haben. Es muss gleicher Lohn für gleiche Arbeit gezahlt werden.”

BP
„Die Bayernpartei lehnt Quoten aller Art strikt ab. Allein die Qualifikation und die Qualität der Arbeit sollten entscheiden. Nicht das Geschlecht.”

Volksabstimmung
„Es ist verfassungswidrig, Frauen in Berufe zu drängen, die sie nicht ausüben wollen.”

PDV
„Das muss der Arbeitsmarkt regeln.”

Die Rechte
„Eine festgelegte Quote darf nicht über eine Stellenbesetzung entscheiden. Passende Charaktereigenschaften, erbrachte Leistungen und der Bildungsgrad müssen ausschlaggebende Argumente für eine Stellenbesetzung sein und nicht das Geschlecht.”

ADD
„Die Stärkung der Tarifautonomie und Hilfestellung öffentlicher Wirtschaftsförderungsstellen sollen vor Ort als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, wenn es darum geht, Gleichstellung in der Praxis umzusetzen. Gleichstellung und Chancengleichheit sind jedoch nach unserer Meinung nicht mit ideologisch unterfütterter Gleichmacherei zu verwechseln, wie sie in Beschäftigungsprogrammen für selbsternannte Gesellschaftsarchitekten unter Titeln wie Gender Mainstreaming propagiert wird.”

Die Grauen
„Wir lehnen Quotierungen ab. Arbeitsplätze sollten ausschließlich nach persönlicher Qualifikation und Eignung vergeben werden.”

neutral

Freie Wähler
„Eine gesetzlich verpflichtende Quote kann nicht die alleinige Antwort auf die vielfältigen Ursachen für die geringe Anzahl von Frauen in Führungspositionen sein. Auch wenn in der Theorie Frauen die gleichen Chancen wie Männer auf dem Arbeitsmarkt haben, gibt es in Wahrheit noch viele Baustellen wie beispielsweise klischeehafte Rollenbilder, mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie mangelnde, gezielte Karriereförderung von Frauen. Wir sehen in der Quote jedoch nur eine Übergangslösung.”

MLPD
„Diese Frauenquote hat nur Alibi-Funktion. Viel wichtiger ist es, für die wirkliche Gleichstellung der Masse der Frauen einzutreten und ihrem Kampf um die Befreiung zu fördern.”

SGP
„Die Debatte um die Frauenquote in Aufsichtsräten ist eine Diskussion in den obersten zehn Prozent der Gesellschaft und hat mit einem wirklichen Kampf für die Rechte der Frau nicht das Geringste zu tun. Um insbesondere arme und alleinerziehende Frauen zu stärken, sind umfassende öffentliche Sozialprogramme aufzulegen.”

BGE
„Das Bündnis Grundeinkommen (BGE) ist sich einig, dass Frauen bei der Stellenbesetzung gleiche Chancen wie Männer haben sollen, und eine Benachteiligung von Frauen mit gleicher Qualifikation bei der Stellenbesetzung gesellschaftliche Ächtung erfahren soll. Ob die Frauenquote hierzu ein geeignetes Mittel ist, kann derzeit noch nicht abschließend beurteilt werden.”

Die Humanisten
„Wir stehen einer Frauenquote skeptisch gegenüber. Dem eigentlichen und begrüßenswerten Ziel der Geschlechtergleichstellung kann diese positive Diskriminierung sogar noch schaden, da Frauen so nur wegen ihres Geschlechtes und nicht wegen ihrer Leistungen in Verantwortung kommen. Dennoch kann eine solche Maßnahme gerechtfertigt sein um bestehende Rollenmuster und diskriminierenden Strukturen aufzubrechen. Dazu sollten Studien die Wirksamkeit beleuchten.”

Gesundheitsforschung
„Die Partei für Gesundheitsforschung ist eine Ein-Themen-Partei, die als einziges Ziel hat, Forschung für die ursächliche Behandlung altersbedingter Volkskrankheiten wie Krebs, Alzheimer, Diabetes usw. massiv zu fördern.”

dagegen

CDU/CSU
„Die Geschlechterquote von 30 Prozent in Aufsichtsräten bei den börsennotierten und voll mitbestimmten Unternehmen hat dafür gesorgt, dass der Frauenanteil in deren Aufsichtsräten gestiegen ist. Daher sehen wir keinen Grund, die Frauenquote wieder abzuschaffen.”

SPD
„Mit der Frauenquote für Führungspositionen in Wirtschaft und im öffentlichen Dienst sorgen wir dafür, dass bei der Besetzung von Top-Jobs die Qualifikation zählt und nicht das Geschlecht. Unser Ziel: Führungsgremien sollen jeweils zu 50 Prozent mit Frauen und Männern besetzt sein. Dafür benötigen wir eine Gesamtstrategie Frauen in Führungspositionen. Wir werden die Frauenquote weiter steigern, ihren Geltungsbereich auf alle Unternehmen, alle Gremien wie Vorstände und Aufsichtsräte ausdehnen.”

Die Linke
„Ganz im Gegenteil. Die bestehende Flexi-Quote ist zu unverbindlich. Immer noch stoßen Frauen an die „gläserne Decke“, die ihnen den gleichen Zugang zu Führungsgremien und Leitungspositionen verweigert. DIE LINKE tritt für eine verbindliche Frauenquote für alle Aufsichtsräte sowie für die Vorstände aller Unternehmen ein.”

Grüne
„Wir wollen eine 50-Prozent-Frauenquote für die 3.500 börsennotierten und mitbestimmten Unternehmen. Denn Führungsgremien sind in Deutschland weitgehend Männerrunden. Daran ändert das bisherige Quotengesetz nur wenig: Es gilt für ganze 101 Unternehmen. Die Potentiale und Qualifikationen von Frauen zu verpassen, kann sich dieses Land nicht weiter leisten. Darum wollen wir Maßnahmen für Führungspositionen auf allen betrieblichen Ebenen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind.”

Tierschutzpartei
„Frauen sind – trotz gleicher Eignung – in Führungspositionen noch immer unterrepräsentiert. Um hier eine Veränderung in Gang zu bringen, bedarf es zunächst einer Quotenregelung, bis Frauen in Führungspositionen eine Selbstverständlichkeit geworden sind.”

Die PARTEI
„Die PARTEI fordert schon seit Jahren die Einführung einer Faulenquote von 17 Prozent. Ergänzend bestehen wir auf einer Männerquote an der Lidl-Kasse, in Kindergärten und auf Junggesellinnen-Abschiedspartys.”

BüSo
Zu dieser These hat die Partei keine Begründung vorgelegt.

Tierschutzallianz
„Es sollte zwar immer die Geeignetheit eines Menschen im Vordergrund stehen, aber solange Männer nicht bereit sind, qualifizierten Frauen einen Platz in der Vorstandsetage einzuräumen, bedarf es einer gesetzlichen Regelung.”

B*
„verstaatlichung aller konzerne mit weniger als 50 % frauen im vorstand! 😀 wir lehnen die einteilung der menschen in zwei geschlechter ab. aber solange menschen aufgrund ihres -wenn auch konstruierten und zugeschriebenen- geschlechts diskdriminiert werden, soll es auch mechanismen genau dagegen geben. wie stark diese mechanismen die kategorien wiederum festschreiben, darf dabei gern offen bleiben…”

DiB
„Die Quote ist derzeit eines der wenigen Mittel, die für eine Veränderung in den Unternehmen sorgen können. Bis eine tatsächliche Chancengleichheit hergestellt ist und Frauen ganz selbstverständlich die gleichen Karrierewege offen stehen, sorgt die Quote für den nötigen Druck auf die Unternehmen, aktiv etwas zur Förderung der Frauen zu tun.”

DKP
„Die DKP kämpft für eine Welt ohne börsennotierte Unternehmen. Die DKP setzt sich für den Grundsatz gleicher Lohn für gleiche Arbeit ein. Denn Frauen erhalten heute für die gleiche Arbeit rund 25 % weniger Lohn. Die Einführung von Frauenquoten kann da nur ein Anfang sein.”

DM
„Frauenquoten sind erst dann unnötig, wenn die Gesellschaft auf dem richtigen Weg ist. Wir sollten also schauen, dass wir uns so entwickeln, dass wir derartige Krücken nicht mehr benötigen. Wichtig bleibt darüber hinaus, dass wir Familien stärken – und die Mütter darin auch. Kinder brauchen beide Eltern, besonders in den ersten drei Jahren, das muss unser System fördern: Flexibilität, Durchlässigkeit! Und Frauen haben andere Qualitäten als Männer, das sollten wir berücksichtigen.”

du.
„Die Quote ist weiterhin gut und wichtig und sollte nicht nur für Aufsichtsräte gelten, sondern top down auf weitere Ebenen im Unternehmen ausgeweitet werden.”

Menschliche Welt
„Wir sehen die Frauenquote als ein Mittel, die Beteiligung qualifizierter Frauen in den Führungspositionen zu erhöhen. Dies ist eine Methode, mehr Geschlechtergerechtigkeit und eine Verbesserung der Führungsqualität zu erreichen.”

V-Partei^3
„Die Frauenquote ist ein wichtiges Werkzeug, um den Anteil an Frauen in Führungspositionen zu erhöhen und der bevorzugten Einstellung von Männern entgegenzuwirken.”

Anmerkungen

„Die Qualifikation soll der Maßstab sein“ ist das wichtigste Argument gegen eine Quote. Die FDP verbreitet leider den Mythos weiter, gemischte Teams seien (automatisch) produktiver und erfolgreicher. Bemerkenswert die Aussage der ÖDP, dass sowohl Frauen und Männer nicht benachteiligt werden dürfen. Unter den neutralen Stimmen finde ich beachtlich, dass die MLPD und SGP korrekt feststellen, die Frauenquote habe eine Alibifunktion und von ihr profitierten nur Frauen in den oberen Schichten.

Bei den Quotenbefürwortern wird es deutlich abstruser: Die DKP betet den längst widerlegten Mythos herunter, der Gender Pay Gap entstehe durch ungleiche Bezahlung für gleiche Arbeit. Die Linke spricht von der angeblichen „gläsernen Decke“ an der Spitze. Dabei müsste für eine linke Partei doch der gläserne Boden für die vielen Menschen unten in der Gesellschaft viel wichtiger sein.

B* ist völlig in dem Glauben verfangen, Geschlechter seien konstruiert, während V-Partei^3 davon ausgeht, Männer würden bevorzugt eingestellt. Übertroffen wird das noch von der Tierschutzallianz, die herbeifantasiert, die Männer würden sich generell gegen Frauen in hohen Positionen sträuben. Eine solche Unterstellung der Marke „als Gruppe handeln“ ist gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF) in Reinform.

DiB sieht die Quote als eines der wenigen Mittel für Veränderungen in Unternehmen. Von allgemeinen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen hat man dort wohl noch nichts gehört, ganz zu schweigen etwa von einer vernünftigen Sozial- und Familienpolitik.

Die Grünen kündigen bereits an, wo die Reise hinzugehen hat: 50%-Quoten und Maßnahmen auf allen Ebenen, bei denen Frauen in der Minderheit sind. Was für bizarre Züge das annimmt, haben sie zumindest bei der Wahl ihrer Spitzenkandidaten gezeigt…

Dabei wäre es doch so einfach, wenn es stimmt, was wie die Grünen schreiben: Denn wenn Unternehmen es sich nicht leisten können, Frauen als Angestellte zu verpassen, dann wird der wirtschaftliche Druck sie dazu zwingen, entsprechend einzustellen. In Märkten mit hohem Wettbewerb gibt es weniger Diskriminierung, wie schon Thomas Sowell 1981 feststellte. Könnte vielleicht das Gegenteil der Fall sein und der „Fachkräftemangel“ nur ein Mythos, während uns in Wirklichkeit die (anständig bezahlte) Arbeit ausgeht?

Ins gleiche Horn, nur viel extremer, stößt schließlich die SPD, die hier noch einmal eindrucksvoll demonstriert, warum sie für Männer im Jahre 2017 nicht mehr wählbar ist: So wie schon bei den Grünen Zwang und 50% überall, aber dazu garniert mit einem Neusprech allerfeinster Güte:

„Mit der Frauenquote für Führungspositionen in Wirtschaft und im öffentlichen Dienst sorgen wir dafür, dass bei der Besetzung von Top-Jobs die Qualifikation zählt und nicht das Geschlecht.”

Diese Partei merkt wirklich nichts mehr. Um Merkel abzulösen, bräuchte es eine andere große Partei neben der Union – alles andere ist nach Adam Riese illusorisch. Da die SPD aber alles tut, um niemals wieder groß zu werden, ist sie der beste Wahlhelfer, den sich Angela Merkel und die Christdemokraten wünschen können.

Lesenswertes zur Wahl

Ich selbst hatte ja bereits Anfang Februar geschrieben, warum ich die „arme Merkel“ für Angela, die Alternativlose halte. Sie hat sich zwar alternativlos gemacht, aber auch keine große Strategie. Sie hat immer auf Sichtweise regiert, so bei Fahren im Nebel. Weitere Einschätzungen:

  1. Fazit der Politik der Großen Koalition bei Fefe
  2. Wie hat sich die deutsche Regierung geschlagen? Ein Rating der Minister mit ihren Zukunftschancen bei der NZZ (gut für den Blick von außen!), zu Merkel etwa: „Kontroversen weicht Merkel aus. Politisch hat sie wenig mehr erreicht, als den Zustand ordentlich zu verwalten.“
  3. Merkel hat keine Vision für Deutschland oder Europa. – diese und andere klare Benennungen von Jens Berger bei den Nachdenkseiten
  4. Fefe zitiert aus der Welt: Angela Merkel hat die Grenzen geöffnet, weil sie Angst vor den negativen Bildern hatte.
  5. Mathias Sodem: der neue Kanzlerkandidat der SPD von Tom Wellbrock bei den Neulandrebellen – als Beispiel, was ein SPD-Spitzenkandidat tun müsste, um erfolgreich zu sein

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Diesmal ganz populistisch ein Lied einer bekannten Band, allein wegen des Titels ausgewählt.

Coldplay: Politik

Gastartikel: Sohn einer Feministin

Es folgt ein Gastbeitrag von Philipp.

Frage: „Was ist der Unterschied zwischen einem Mann und einem Scheißhaufen?“
Antwort: „Es gibt keinen: Umso älter sie sind, umso leichter sind sie abzukratzen!“

Das ist ein brutaler Witz, nicht wahr? Solche Brutalität empfand ich gegenüber allen Männern, es war ein glühender Hass. Ich pflegte solche Witze zu erzählen, um damit zum Beispiel Blondinenwitze zu kontern, denn ich hasste es, in einem Patriarchat zu leben, in welchem schmierige Kerle mit sexistischen Witzen durchkamen. Dass ich selbst mit solchen Witzen durchkam in einer Gesellschaft, in der Männer Frauen unterdrückten, in der also alles stets den Interessen der Männer diente, fiel mir nicht weiter auf.

Diesen Ekel, diesen Hass gegen Männer empfand ich auf unbewusster Ebene wohl auch mir gegenüber. Meine Mutter hatte mal einen Freund. Ich mochte ihn, er war ein Typ, der mir Musik von CDs auf Musikkassette überspielte. So konnte ich ich, der ich keinen CD-Player hatte, meine Lieblingsmusik anhören. Lange blieb er nicht, auf einmal kam er nicht mehr zu Besuch. Als ich meine Mutter fragte, warum, sagte sie mir mit angewiderten Gesichtsausdruck, dass er mit ihr schlafen hatte wollen.

Die Lektion dahinter ist: Männer mit sexuellen Gefühlen sind etwas widerliches. Auch das hatte ich verinnerlicht. Ich schämte mich, wenn ich eine Frau sexy fand, wenn ich sie begehrte. Das war wohl auch der Grund, warum ich in meiner Jugendzeit ein – wie soll ich es nennen? – „Ausweichmanöver“ unternahm. Ich war schwul. Nein, eigentlich nicht und eigentlich doch. Ich weiß nicht, was ich mir dabei gedacht habe, zu behaupten, ich sei schwul, und selber davon auch halb überzeugt war. Der Grund war: Der schwule Mann ist der bessere Mann. Er war kein Vergewaltiger, kein Kinderschänder, kein Gewalttäter, schwul sein war angesagt, schwul sein bedeute, dass man kein Verbrecher war.

Denn dass Männer Verbrecher waren, war auch eine Binsenweisheit, die ich fest verinnerlicht hatte. Diesen Hass gegen Männer hatte ich auch vom Patriarchat selbst gelernt, denn überall im Patriarchat hört man ja die Story vom Mann als Täter und der Frau als Opfer. Mein Feindbild Mann war bereits in früher Kindheit ausgeprägt. Meine Tante erzählte mir dazu mal eine Anekdote. So habe sie mir mal geantwortet, dass es auch gute Männer gebe, zum Beispiel Einstein. „Nein“ entgegnete ich, Einstein hatte die Atombombe erfunden, war also ein ganz besonders schlimmes Exemplar eines Mannes. Männer waren schuldig, immer und überall. Sie waren auch dann schuldig, wenn es Frauen waren, die schuldig wurden. So erinnere ich mich, wie ich mir einmal gemeinsam mit meiner Mutter eine Dokumentation über Mädchenbeschneidung in Afrika ansah. Als zu sehen war, wie mehrere Frauen ein schreiendes Mädchen fixierten, drehte sich meine Mutter zu mir um und sagte mit vor Hass triefender Stimme: „Männer sind solche Schweine“. Auch das übernahm ich ohne Widerspruch. Wenn Frauen ein Verbrechen begehen, zum Beispiel ein Mädchen foltern oder als KZ-Aufseherinnen arbeiten, dann sind daran Männer schuld. In einem Patriarchat können Frauen gar nicht anders. Sie werden dazu gezwungen, sie müssen so handeln um ihr eigenes Überleben zu sichern. Dieses Muster hat Margarete Mitscherlich vortrefflich ausgearbeitet: Die ganzen Frauen, die dem Naziregime zugearbeitet haben, waren unschuldig, so wie Frauen an sich unschuldig sind. Es ist eine in sich geschlossene Logik, aus der man nicht rauskann.

Vor einiger Zeit las ich mal einen Artikel, in der Männer gleich in der Überschrift als „Alte Säcke“ bezeichnet wurden. Auch das ist brutal wie der Witz, der sich am Tod von Männern erfreut und diese mit Kot gleichsetzt. Was wohl nie passieren wird, ist, dass eine Zeitung ältere Frauen als „Schamlappen“ oder „-lumpen“ niedermacht. So geht man mit Frauen nicht um im Patriarchat.

Großer Erfolg der Pressekonferenz der IG Jungen, Männer und Väter

Frank Mehding reichte folgende Meldung ein.

Am 04. September fand unsere Pressekonferenz der Interessengemeinschaft Jungen, Männer & Väter statt im Bundespressezentrum beim Kanzleramt. Es waren neun Journalisten und zahlreiche Gäste anwesend.

Die Resonanz ist exzellent, unsere Pressemeldung „Für Männer nicht wählbar“ schickten wir über den OTS-Ticker und bereits heute wurden 12 Artikel dazu gedruckt und online veröffentlicht – u.a. in der Süddeutschen Zeitung, WELT, ntv, Finanzen, Times usw.

Der Artikel in der WELT kann durchaus als historisch relevant gewertet werden, weil erstmals in einem großen deutschen Printmedium die durchgängige Diskriminierung von Männern artikuliert wird.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article168307886/Die-Parteien-im-Bundestag-sind-fuer-Maenner-nicht-waehlbar.html
http://www.presseportal.de/pm/121966/3726143
http://www.sueddeutsche.de/politik/parteien-fuer-maenner-nicht-waehlbar-1.3652344

Vielen Dank an alle, die mit zum Erfolg beigetragen haben!

Ergänzend die Berichterstattung auf Genderama:

  1. CDU, SPD und Co.: Wie die deutschen Parteien Männer ignorieren – News vom 6. September 2017
  2. „Süddeutsche“ und „Welt“ titeln: „Parteien im Bundestag für Männer nicht wählbar“ – News vom 5. September 2017
  3. „Der diskriminierte Mann“ – Titelgeschichte des SPIEGEL berichtet über uns Männerrechtler
  4. Wie die Liberalen Männer der FDP auch Frauen vor sexueller Gewalt schützen – News vom 1. September 2017

Fundstück: Ahoi Polloi über die Geschlechterfrage, gesellschaftlichen Wandel und die tolle SPD

Ahoi Polloi ist immer wieder großartig. Sehr lesenswerte Beiträge über Politik und Soziales!

  1. Geschlechterfrage
  2. gesellschaftlicher Wandel
  3. die tolle SPD

bisherige Erwähnungen von Ahoi Polloi:

  1. über Diversity, die Bundeswehrreform und eine Twitter-Alternative
  2. über Gewalt und Beziehungen
  3. über Fake News, die „alternative Rechte“ und Martin Schulz
  4. über Medienblockade, political correctness und Ballerspiele
  5. über Beschimpfungen, Hate Speech und den postheroischen Mann
  6. über Nazis, freie Meinungsäußerung und immer wieder Nazis
  7. Ausreden, Fake News und Rassismus
  8. prägnante Wahlanalyse
  9. Donald Trump, Politik und Medien
  10. Genderidentität, politisch korrekte Sprache und das Rederecht bei den Grünen
  11. Sexismus
  12. Modernität bei Arbeit, Gesellschaft und Moby Dick
  13. kulturelle Aneignung, rape culture und sexistische Werbung
  14. gegen mansplaining und Mikroaggressionen und für die Wahrheit
  15. das neue Sexualstrafrecht und die Unschuldsvermutung
  16. dreimal zu „hate speech“
  17. eine ganze Sammlung
  18. zu Sprache

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Irgendwie hatte ich beim Gedanken, mich ab September wieder etwas öfters blicken zu lassen, dieses Lied im Kopf. Klingt für mich auch so ruhig, herbstlich-melancholisch.

Ich muss zugeben, ich habe den Austausch mit einigen der Blogger und Kommentatoren sehr vermisst. Umso schöner, jetzt wieder aktiver zu werden. Wie ich schon Mitte des Monats schrieb:

Allerdings werde ich die eigene Artikelfrequenz deutlich geringer halten, zwischen einem Artikel pro Woche und einem pro Monat (Tendenz eher zu letzterem). Der Anzahl der Besucher hat es kaum geschadet, dass hier im Blog weniger neue Artikel waren – im Gegensatz zur Situation vor einem Jahr.

Marius Müller-Westernhagen – Wieder hier