Fundstück: Fefe-Feminismus

Fefe hat innerhalb weniger Tage zweimal zu Feminismus gebloggt – und zwar einmal, was für ihn Feminismus ist, und das andere Mal, was Feministen tatsächlich tun. Er selbst hat den Zusammenhang zwischen den beiden Fundstücken so nicht hergestellt; mir sprang die Diskrepanz nur so ins Auge.

Was für Fefe Feminismus ist

Fundstück Nummer eins: Indische Wissenschaftler schicken Rakete zum Mars. Im Bild zu sehen: Indische Wissenschaftlerinnen in traditioneller Kleidung, die sich gegenseitig zum Erfolg gratulieren.

In der Tat: Wenn man Beispiele sucht, in denen Frauen Großartiges geleistet haben und damit Mädchen ermutigen will, dass ihnen alle Möglichkeiten offenstehen – dann passt das in das Narrativ. In meiner eigenen Welt ist es völlig normal, dass Inderinnen in traditioneller Kleidung dasselbe leisten können wie ich – und das auch tun, wenn sie wollen.

Doch leider darf für einige das positive nicht normal sein. Die Welt muss grundsätzlich in den schwärzesten Farben gemalt werden. Das führt dann zu Handlungen, die überhaupt nicht zu solchen begrüßenswerten Entwicklungen passen. Ich erinnere an folgende Vorfälle aus den vergangenen Jahren:

Der Fall Matt Taylor, auch bekannt als „Shirtgate“: Astrowissenschaftler läßt Sonde auf Kometen landen – die wohl unglaublichste Leistung im Weltraum seit einer Generation – und wird wegen seines Hemds solange gemobbt, bis er sich unter Tränen für seine Kleiderwahl entschuldigt.

Der Fall Tim Hunt: Nobelpreisträger hält Vortrag und macht einen Witz, dieser wird völlig aus dem Zusammenhang gerissen und für eine Schmutzkampagne verwendet, um die Karriere des Wissenschaftlers zu beenden.

Der Fall, in dem die deutsche Professorin einem indischen Studenten grundsätzlich keinen Praktikumsplatz anbieten möchte. Begründung: „Indien, das Land mit der schrecklichen rape culture„.

Ja, in welcher Weise war das denn ermutigend? Wo ist hier der Geist von „wenn Du gut genug bist, kannst Du alles schaffen“ zu sehen?

Was Feministen tatsächlich tun

Fundstück Nummer zwei: Der neuerliche Shitstorm gegen Fettlogik überwinden.

Da zerreißen Feministen ein Buch einer Autorin, die es aus eigener Kraft zu einem Doktortitel geschafft hat und ein Sachbuch geschrieben hat. Jemand, den man hochhalten könnte, als Heldin feiern. (…) Und das Buch ist auch noch ein klassisches Empowerment-Buch, das sich bemüht, Leuten das Gefühl der Ohnmacht wegzunehmen, wenn sie glauben, ihr Leben nicht im Griff zu haben, und nichts dagegen tun zu können.

Wie Erzählmirnix selbst berichtet, gab es eine sehr negative Rezension von Nicole Heinz, bei der völlig aus dem Zusammenhang gerissen zitiert wurde und welche dann u.a. von der Mädchenmannschaft verlinkt wurde:

Das fand ich besonders interessant, denn bei allen dieser großen Seiten oder Personen handelt es sich um Profile, die „feministisch“ in der Selbstbeschreibung haben. Dabei empfand ich Teile der Kritik als etwas, das üblicherweise von feministischer Seite wohl als „antifeministisch“ kritisiert würde.

Beispielsweise scheint es in diesem Fall völlig okay zu sein, mir als Frau mangelnde Bescheidenheit vorzuwerfen, weil ich meine Qualifikation herausstelle.

(…)

Nun sage ich nichts, wenn das jemand mit „Laber Rhabarber“ abtut – es ist ja keiner verpflichtet, jetzt in Mitleid auszubrechen. Wenn das allerdings von Feministinnen kommt, deren erklärtes aktivistisches Ziel sich u.a. auf zwei Dinge richtet, nämlich:

1. Diskriminierung und Benachteiligung von Frauen im Berufsleben zu beseitigen, z.B. sexistische Rollenzuschreibungen der „bescheidenen Frau“, die ja nicht zu „arrogant“ auftreten soll
2. Stalking und Drohungen gegenüber Frauen, die öffentlich ihre Meinung vertreten beseitigen

… dann hat es schon einen gewissen Geschmack, wenn eine solche Rezension unkritisch geteilt und empfohlen wird.

Es ist natürlich nichts Neues. Wir hatten das ja schon im September 2015: Radikalfeministinnen kritisieren erzählmirnix und die Anzahl der Follower geht steil hoch. Wie auch von Fefe erwähnt: Streisand-Effekt. Der Shitstorm hat die Zugriffzahlen auf ca. 100.000 erhöht; die Verkäufe gehen nach oben, die Vorbestellungen ebenfalls. Erzählmirnix selbst witzelte daher schon von einer Shitstorm-Quote, auch wenn ein Shitstorm natürlich nicht so leicht wegzustecken ist.

Erzählmirnix, deren Comics bereits als „Maskuscheiße“ etikettiert wurden, bezeichnet sich sich selbst nicht als Feministin, erkannte allerdings auch Unterstützung von einigen Feministinnen an:

Der feministische Shitstorm der letzten Wochen hatte nun einen geradezu paradoxen Effekt: Er hat mir Feminismus näher gebracht. Zum ersten Mal, dadurch dass ich plötzlich nicht nur mehr die lauten Extreme wahrnahm die kreischten und sich als Furien gebärdeten, wie ich es die letzten Monate und Jahre schon x Mal miterlebt hatte. In den letzten Tagen erlebte ich, wie ganz viele Feministinnen Stellung bezogen, und zwar gegen diesen Bevormundungsfeminismus.

Es ist eben keine Schwarzweißwelt. So gibt es positive Besprechungen von „Fettlogik überwinden“ von Robin Urban und von Onyx. Und warum auch nicht, wo sollte da das Problem sein?

Der Witz ist natürlich nur, dass hier auf zwei verschiedenen Seiten Feministinnen stehen, und man egal, wo man selbst steht, daher immer als „antifeministisch“ gebrandmarkt werden kann. Antifeminismus als Tautologie.

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Bei schwarzweiß fällt mir immer zuerst dieses Lied ein…

Michael Jackson: Black or White

Fundstück: Gewalttätiges Game, gewalttätiger Graswurzelfeminismus

Spoiler: Artikel befasst sich mit „Rom“ und Game of Thrones, 6. Staffel

Christian fragt auf Alles Evolution, ob Markus Antonius in einer bestimmten Szene der Serie „Rom“ ein Alpha-Mann ist. Ehrlich gesagt kann ich das überhaupt nicht nachvollziehen. Die Szene ist eben so geschrieben, dass niemand Markus Antonius etwas entgegnen kann. Dass der besonnene Einzelgänger im Vergleich zu einer Gruppe unsicherer Leute cool wirkt, erfordert keine besondere Strahlkraft des Charakters.

Am Ende ermordet er noch irgendeinen Typen im Hintergrund. (Das mag in einer blutrünstigen Serie seinen Grund haben; allein aus dem Kontext des Videos wird nicht klar, warum.) Also, wenn das „Game haben“ sein soll, ist das die schlechteste Werbung für Pickup, die ich mir vorstellen kann. 🙂

Es tut Popkultur nicht gut, wenn man darin auf Biegen und Brechen irgendwelche gesellschaftspolitischen Standpunkte unterbringen möchte oder ihre Bewertung im wesentlichen auf Übereinstimmung mit diesen beschränkt. Ein solches Aufladen hat schon im Fall von Star Wars: The Force Awakens und zuvor bei Mad Max weder dem jeweiligen Film noch der Debatte geholfen.

Ich musste bei dem Rom-Beispiel im Gegenzug an einen Spruch über die „Game of Thrones“-Folge „Book of the Stranger“ denken, der es bei Dorkly kurz nach Erstausstrahlung in die Sammlung der lustigsten Tweets über die Episode geschafft hat:

„Daenerys out here getting some kind of grassroots Dothraki feminist education“

Was geschieht in der Folge? Daenerys ermordet eine ganze Gruppe von Männern. Das wird als Graswurzelfeminismus gefeiert? (Da die Figur der Daenerys allgemein positiv dargestellt wird in einer Serie mit wenigen eindeutig guten Charakteren, gehe ich davon aus, dass auch diese Tat positiv beurteilt wird.) Das finde ich doch sehr verstörend.

Zum einen ist die Handlung sowohl in der Perspektive der Welt, die erzählt wird als auch aus der Erzählung heraus nicht zu verurteilen. Zum anderen wird Gewalt gegen Männer bewusst als Feminismus, und zwar jener „von unten“, bejubelt. Diese Vermischung der Ebenen, die letzten Endes zu einer Akzeptanz der Tat auf beiden führt, beunruhigt mich. Interessant auch, dass ein untheoretischer Mein-Feminismus-Feminismus, der ansonsten gegenüber dem „ideologischen“, „radikalen“ oder „Staatsfeminismus“ als „unschuldig“ abgegrenzt wird, hier wie selbstverständlich in die Gewalt abgleiten kann.

Nun kann man sagen: Komm, eine Person macht einen dummen Spruch auf Twitter, Sack Reis in China und so. Andererseits: Diese Dummheit wird als besonders lustig weiterverbreitet. Dafür braucht es mindestens zwei – sowie die Erwartung, dass es ein dankbares Publikum für solche Äußerungen gibt.

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Derselbe Text wie in der Serie, aber eine andere Melodie, weil das Lied vorher entstand…

Karliene: The Rains of Castamere

Gastartikel: djadmoros zum Abdriften des Feminismus ins Narzisstische

In einem Kommentar reagiert djadmoros auf den gestrigen Artikel, in dem ich ausführlich Lucas Schoppe zitiert habe. Diesen Kommentar möchte ich im folgenden ungekürzt als Gastartikel wiedergeben:

Die biografische Ebene eines Bekenntnis zum Feminismus ist für mich unter vielen Umständen gut nachvollziehbar.

Schoppe benennt aber auch den Angelpunkt, an dem eine nachvollziehbare persönliche Betroffenheit fließend in den Narzissmus übergeht:

»Feminismus wird hier eigentlich gar nicht als politische Bewegung oder als Set politischer Positionen wahrgenommen, die offen kritisiert werden können – sondern als dringend notwendiger Teil der eigenen Biographie. Wer den Feminismus angreift, greift damit in ihrer Wahrnehmung die Biografie und das Leben dieser Frauen an«

Auf der biografischen Ebene ist Feminismus eine individuelle Problembewältigungsstrategie. Entscheidend ist, dass ich mir selbst zutraue, die Herausforderungen, die sich mir in meinem Leben stellen, sozusagen mit »Bordmitteln« bewältigen zu können, indem ich bestimmte Einstellungen und Sichtweisen auf die Welt pflege. Darum gibt es auch keinerlei notwendige Verbindung zwischen einer persönlichen, feministisch geprägten Emanzipation und staatlichen Maßnahmen wie einer Frauenquote.

Einer der »Urtexte« der neuen Frauenbewegung, Betty Friedans »Der Weiblichkeitswahn« von 1963, zeigt ziemlich deutlich, dass die feministischen Frauen dieser Generation gerade keinen harten Restriktionen ihrer Lebensführung mehr unterliegen, sondern, »weichen« kulturellen Erwartungen, die auch kein patriarchales »Original« mehr darstellen, sondern einen restaurativen Zeitabschnitt nach dem Zweiten Weltkrieg, der hinter das zurückfällt, was Frauen zwischen 1920 und 1945 bereits erreicht hatten. Auch die von Schoppe genannten Beispiele betreffen solche »weichen« Restriktionen.

Die Drift ins Narzisstische beginnt, wenn ich entweder meine persönlichen Herausforderungen für einzigartig und inkommensurabel zu halten beginne, oder wenn der objektive Grad einer Repression von Frauen aus politischen Gründen ins Unermeßliche und prinzipiell Inkommensurable aufgebläht wird. Viele Frauen, für die Feminismus eine biografische Strategie darstellt, haben die Abdrift des institutionalisierten Feminismus ins Narzisstische und Totalitäre gar nicht mitbekommen – was auch für viele Männer gelten dürfte, die ihr feministisches Bekenntnis als eine Art Solidarität auf biografischer Ebene sehen: man unterstützt Frauen in ihrer Weltsicht in der Erwartung, sie dadurch in ihrer Eigenkompetenz zu bestärken.

Die Verwandlung einer biografischen Strategie in einen gesellschaftlich herrschenden Diskurs (die im Radikalfeminismus immer schon parallel lief, der aber erst mit Zeitverzögerung der Durchbruch zur hegemonialen Ideologie gelungen ist) hatte nun zur Folge, dass eine weitere Generation von Frauen, die nicht einmal mehr Anlass zur biografischen Beschwerde hat, im Kontext einer Ideologie sozialisiert wurde, die das alte Märchen von der umfassenden Unterdrückung der Frau unter anachronistischen Rahmenbedingungen weitererzählt.

Diese Frauen bekommen die Einladung, ihre persönlichen Probleme zu narzisstischer Übergröße aufzublasen, auf dem Silbertablett serviert – und da die institutionalisierten feministischen Kader (wie jede Bürokratie) ein Interesse an der Reproduktion und Ausweitung ihrer Zuständigkeiten haben, ist diese Einladung zudem eine Aufforderung, die mit der Sanktion bewehrt wird, andernfalls nicht als moderne, emanzipierte Frau zu gelten.

Hinter dieser Fassade hat sich die historische Kraft des Feminismus jedoch mittlerweile erschöpft, und die Bewegung steuert dem intellektuellen Bankrott entgegen. Kluge Feministinnen können diese Differenzierung zwischen biografischer Strategie und etablierter Ideologie nachvollizehen. Den anderen kann man den Angriff auf ihre narzisstische Selbstwahrnehmung, welche vom Angriff auf die Ideologie impliziert wird, leider nicht ersparen.

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Sich für den Nabel der Welt zu halten, wie es bei Narzissten der Fall ist, ist ja nun kein schöner Zug. Zum Thema „der Nabel der Welt“ gibt allerdings ein schönes Lied…

Jovanotti: L’ombelico del mondo

Warum positive Einstellungen zu Feminismus für mich kein Fehler in der Matrix sind

Lucas Schoppe schreibt in einem Kommentar bei Alles Evolution:

Ich hab eine ganze Reihe von Frauen kennen gelernt, die gute Gründe hatten, feministisch zu sein. Das ist unter anderem eine Generationenfrage. Frauen, die ich im Germanistik-Studium als Dozentinnen an der Uni erlebt habe und die heute vielleicht sechzig, siebzig oder auch achtzig Jahre alt sind, haben durchaus Zustände erlebt, die feministische Positionen sehr nahelegen.

Auch in der Germanistik, die heute eher ein Frauenfach ist, war es für viele Männer selbstverständlich, dass Texte von AutorINNEN nicht unbedingt von Belang waren. Dies selbst bei Autorinnen wie Marie von Ebner-Eschenbach oder Ingeborg Bachmann, die jemand, der Germanistik studiert, schon gelesen haben sollte. Ich hab selbst noch Germanisten kennen gelernt, für die selbst entlegene Texte von Brecht unbedingt zum Kanon gehörten, die sich aber nichtmal fünf Minuten Zeit für ein Gedicht von Bachmann genommen hätten.

Auch Professorinnen hatten als Wissenschaftlerinnen solche Herablassung erlebt. Dabei ging es eben NICHT um Gender Studies, die ja oft tatsächlich fragwürdige Wissenschaftskonzepte haben, sondern um ganz etablierte Formen des Fachs – die von Kollegen nur eben weniger wichtig genommen wurden, weil sie von Frauen ausgeübt wurden oder Autorinnen zum Thema hatten. (Übrigens rede ich nicht von den Fünfziger Jahren, sondern von den Neunzigern…)

In solch einem Kontext ist Feminismus viel nachvollziehbarer als im heutigen, in dem Feministinnen es schon als dringend nötigen Aktivismus begreifen, Fotos von Männern ins Netz zu stellen, die mit etwas geöffneten Beinen in der U-Bahn sitzen.

Noch ein zweiter Punkt, eher als Ergänzung zum Kommentar von Leszek denn als Widerspruch: Feminismus hat eben oft auch eine sehr große PERSÖNLICHE Bedeutung. Viele Feministinnen, die ich kennen gelernt habe, sehen den Feminismus als einen Rahmen an, der es ihnen ermöglicht hat, ein halbwegs selbstbestimmtes, selbstbewusstes Leben zu führen. Das zu dieser Einschätzung viel Legendenbildung gehört – geschenkt.

Wichtig ist: Feminismus wird hier eigentlich gar nicht als politische Bewegung oder als Set politischer Positionen wahrgenommen, die offen kritisiert werden können – sondern als dringend notwendiger Teil der eigenen Biographie. Wer den Feminismus angreift, greift damit in ihrer Wahrnehmung die Biografie und das Leben dieser Frauen an – und welche Motivation sollte er dafür haben, wenn nicht eine reaktionäre Böswilligkeit, mit der er Frauen wieder zurück an den Herd haben will?

Das ist ein Grund, warum Feminismuskritiker bei Feministinnen fast nie Gehör finden. Diese Kritik nämlich begreift Feminismus als Set politischer Positionen, die selbstverständlich kritisiert werden können und MÜSSEN – und für die Kritiker ist es einfach eine undemokratische Verweigerung von wichtigen Debatten, ihre Punkte nicht ernst zu nehmen.

Regelrecht putzig wird das in extremen Fällen, wie z.B. der Kritik an der feministischen Faschistin Solanas. Ich hab gewiss schon hundertmal Äußerungen von Feministinnen gehört oder gelesen, die sich darüber empörten, dass sie schon wieder zu Solanas Stellung beziehen sollen – als ob sie das schon hundertfach getan hätten. Tatsächlich hab ich allerdings noch niemals eine einzige Feministin erlebt, die es wichtig gefunden hätte zu erklären, wie solch ein faschistischer Müll im Feminismus Kult-Status bekommen konnte. Es ist eben nicht IHR Problem – im Rahmen ihrer Biografie spielt Solanas keine Rolle, und dann ist nicht verständlich, wieso sie sich dazu äußern sollten. Dass eine POLITISCHE Position durch Distanzlosigkeit zum Faschismus diskreditiert wird – das ist gewissermaßen einfach nicht ihre Diskussion.

Das ist weder radikal noch uninformiert – Feminismus wird hier nur ganz einfach nicht als eine politische Position wahrgenommen, sondern als eine sehr persönliche. Dann ist eben auch gar nicht klar, warum jemand über alle seine Aspekte informiert sein sollte, anstatt sich gerade das herauszusuchen, was er – bzw. eben: sie – braucht.

Damit berührt er ein Thema, das ich schon lange auf meiner Liste hatte (nur dass er es natürlich mal wieder viel eleganter formuliert). Ich habe in den letzten Jahren von einigen Frauen gehört, dass Feminismus nichts für sie sei, weil er einengend und nicht für Gleichberechtigung sei. Interessanterweise waren das waren charakterstarke Frauen, die ihr Leben selbstbestimmt und in eigener Verantwortung leben wollten. Auf der anderen Seite habe ich andere Frauen getroffen, die mir erzählten, welches Geschlechterverhältnis sie von dort, wo sie herkamen, gewohnt waren:

  1. slut shaming: „Eine Frau, die einen Mann anspricht, ist eine Schlampe.“ Frauen müssen sich entsprechend aufbrezeln, lächeln und darauf hoffen, dass er den ersten Schritt macht.
  2. Sprüche wie „Studienfach X ist doch nichts für Frauen“ bzw. „Warum studierst Du denn? Du suchst Dir doch eh später einen Mann!“
  3. Im Beruf: „Frauen bekommen eh Kinder.“ / „Ein Mann braucht eine Frau, die ihm den Rücken freihält.“
  4. „Es ist Sache der Frau, dafür sorgen, dass zu Hause stets Essen auf dem Tisch steht.“

Dieses Weltbild hörte ich vor allem von Frauen aus Süd- und Osteuropa. In der Generation meiner Eltern haben die meisten Frauen etwas zu erzählen, gerade was das „nicht für voll genommen werden“ oder „weniger als ein Junge/Mann wert sein“ in früheren Jahren angeht. In Einzelfällen kenne ich – gerade aus dem Berufsleben – auch Geschichten von Gleichaltrigen.

Das zu schreiben kostet mich keine Mühe. Es ist aber Welten davon entfernt, dass es „allen Frauen überall“ so gehe. Man sieht das am besten an den Reaktionen der früher betroffenen Frauen selbst.

Gerade die Süd- und Osteuropäerinnen loben Nord- und Westeuropa dafür, insgesamt einen fortschrittlicheren Umgang mit Frauen zu haben. (Was Galanterie und Flirten angeht: Das ist ein anderes Thema!)

Das bedeutet nicht, dass hier und jetzt alles perfekt wäre. Ein eingängiges Bild von Christian Schmidt:

Natürlich: Auch verbesserte Zustände können schlecht sein. Einem Sklaven, der nur noch 10 Peitschenhiebe pro Tag erhält, kann man nicht entgegenhalten, dass er sich doch nicht aufregen soll, es wäre doch alles besser.

Die positiven Urteile etwa über Deutschland von Frauen aus Süd/Osteuropa passen aber überhaupt nicht ins Weltbild von Anne Wizorek: „Für ganz viele Frauen ist es extrem schlimm, einfach schon auf die Straße zu gehen.“

Übrigens heißt dass auch nicht, dass es süd- und osteuropäischen Männern in ihrem Land jeweils prima ginge. Um das zu sehen, reicht ein Blick auf Suizidziffern Osteuropa, die für Männer stark schwankend nach Wirtschaftslage ausfallen, für Frauen hingegen relativ gleichbleibend niedrig sind.

Die Welt als „überall ist es gleich schrecklich“ oder „es ist so schlimm wie immer“ zu beschreiben, verdeckt den Blick auf die Unterschiede und das Erreichte. Vor allem ist es deswegen demotivierend, weil man offensichtlich durch eigenes Verhalten nichts erreichen kann. Bestimmte Leute kann man nicht zufriedenstellen. Dann konzentriere ich mich lieber auf die anderen!

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? „Einen Unterschied machen“ – das ist doch eine wichtige Motivation. Wenn alles gleich ist, kommt’s auch auf nichts mehr an.

Esther Phillips: What A Difference A Day Makes

Feminismus: von der Bewegung zum Apparat

Im folgenden recycle ich drei Forenkommentare, die ich zu dem von Bettina und Alexander Hammer verfassten Telepolis-Artikel Rolling-Stone-Journalistin wegen böswilliger Verleumdung verurteilt gepostet habe, zu einem kurzen Artikelchen (auf Blogs sollte ich nicht immer nur Fußlappen publizieren). Dies darum, weil sie aufgrund knapper Nachfragen des heise-Forenten FautduJour inhaltlich vertiefend aufeinanderfolgen und mir ermöglicht (bzw. mich dazu genötigt) haben, ein zentrales Argument ausnahmsweise einmal knapp zu fassen. 🙂

Ausgangspunkt war, dass Bettina und Alexander Hammer im Text des Artikels den Kommentar des für sein ideologisches Hardlinertum berüchtigten heise-Forenten demon driver ausschnittsweise zitiert hatten.

Weiterlesen „Feminismus: von der Bewegung zum Apparat“

Kurznachrichten vom 06.09.2016

1: Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht hält das neue Frauenförderungsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen wegen der darin allzu offen vertretenen Frauenbevorzugung für verfassungswidrig. Sciencefile.org und Hadmut Danisch kommentieren.

2: Bei der ZEIT sinniert man über den neuen Mann. Zunächst wird es etwas sonderbar:

Sagt ein Mann, dass er wegen des Kindes keine Zeit habe, kann man die Bewunderung fast greifen: So ein toller, emanzipierter Mann! Frauen in exakt derselben Situation müssen sich rechtfertigen: Wie, Sie müssen los? Sind Sie so unemanzipiert? Kann das nicht ihr Mann machen? Die alten Zuständigkeiten, sie schimmern bei allem guten Willen überall noch durch.

Das mag ja vielleicht im Betriebsklima bei der ZEIT so sein, im normalen Leben ist es m.E. andersrum. Da hat man das Verständnis für die Frauen, die ihre Kinder abholen müssen. Und der Mann wird gefragt, ob er denn keine Frau zuhause habe.

Aber dann kriegt der Artikel die Kurve:

Der Sexismus und das Herablassende gegenüber dem jeweils anderen ist offenbar keine Frage des Geschlechts, sondern nicht mehr als eine Verlockung gesellschaftlicher Macht. Wo immer Feministinnen die Diskussion beherrschen, ist Häme gegenüber Männern nicht weit. Alle Männer pauschal als „Penisträger“ zu verunglimpfen? Gar kein Problem! Ohne Widerspruch von der „Problemzone älterer Mann“ zu schwadronieren? Total in Ordnung.

Man muss nicht einmal den simplen Gegentest machen und die entsprechenden Begriffe auf Frauen münzen, um zu merken: So geht das nicht. Seit wann bitte ist „Penisträger“ ein akzeptables Synonym für die Gesamtheit aller Männer? Warum widerspricht keiner? Weil Männer sich nicht zu widersprechen trauen, aus Angst, dass ihnen das sofort wieder als Schwäche ausgelegt wird? Warum ist es vollkommen in Ordnung, von der „Problemzone älterer Mann“ zu sprechen? Ohne wenigstens verstehen zu wollen, warum manche älteren Männer sich so angegriffen fühlen?

Dass diese Schubladen auch dazu führen, dass die wohlgesinnten Männer in ihren politischen, gesellschaftlichen und familiären Überzeugungen einfach übergangen werden, ist ein Drama: Wenn ich als Mann sowieso und immer ein Schwein bin, denkt sich der moderne Mann, warum dann überhaupt noch die Mühen? Vor allem aber: War Feminismus nicht einmal ein inklusives Angebot, zum Vorteil von Frauen und Männern?

Durchaus lesenwert.

3: Der SPIEGEL stellt eine Studie vor, nach der Männer mehr als andere Männer verdienen, wenn sie in Gleitzeit arbeiten, während es diesen Unterschied bei Frauen nicht in dem Maße gibt.

Zu diesem Ergebnis sind die Soziologinnen Yvonne Lott und Heejung Chung von der [DGB-nahen] Hans-Böckler-Stiftung und der University of Kent in einer Untersuchung gekommen. […] Die Forscherinnen begründen die Unterschiede mit der ungleichen Verteilung unbezahlter Arbeit: Weil Haushalt und Kinderbetreuung nach wie vor überwiegend in der Verantwortung von Frauen liegen, nutzten viele Frauen flexible Arbeitszeiten in erster Linie, um ihren familiären Pflichten nachkommen zu können. Männer konzentrierten sich dagegen traditionell auf die Erwerbsarbeit und seien daher eher geneigt, länger zu arbeiten.

Das klingt natürlich wieder so, dass Männer nur deswegen mehr verdienen, weil sie sich vor der Hausarbeit drücken. Man könnte das allerdings auch ganz anders interpretieren. Z.B. so, dass Männer zu einem höheren Anteil in  der freien Wirtschaft arbeiten, wo man erst in den hochqualifizierten und damit besser bezahlten Jobs flexible Arbeitszeiten gegenüber dem Arbeitgeber durchdrücken kann. Während im öffentlichen Dienst, wo sich Frauen mehr hingezogen fühlen, eben nicht mehr bezahlt wird, wenn der Job flexible Arbeitszeiten erlaubt, sondern eben stur nach Tarif.

4: Auch beim SPIEGEL: Ein Bericht, der sich mit Suiziden beschäftigt und immerhin auch betont, dass laut Statistischem Bundesamt die Betroffenen zu 3/4 Männer sind.

5: Plan International macht in einer neuen Kampagne weiter mit der üblichen Einseitigkeit zu Gunsten von Mädchen. Heute flatterte mir ein Werbebrief ins Haus und schon auf dem Cover ist der Slogan

Mädchen haben es noch schwerer…

zu finden. Drinnen geht es genauso weiter. Sechs Bilder von Mädchen, kein einziger Junge dabei. Und dann die Slogans:

Mädchen brauchen Ihre Unterstützung!

Plan macht sich stark für Mädchen.

Reichen Sie einem Mädchen die Hand!

Zwar darf man auf dem Spende-Formular tatsächlich noch selbst entscheiden, wenn man lieber einen Jungen unterstützen möchte, aber wer traut sich das nach diesem Trommelfeuer noch?

Im Text wird dann klar gemacht, wohin die Reise geht:

Grundsätzlich helfen wird allen Kindern in Not – egal ob Mädchen oder Jungen. Plan startete jedoch eine Bewegung für die Belange der Mädchen.

woraufhin eine Reihe von Aktionen vorgestellt wird, die nur Mädchen zugute kommen. Das einzige Projekt, in dem Jungen erwähnt werden, nennt sich ziemlich unspezifisch

Projekte mit Jungen zur Gleichberechtigung

Ich fürchte, es geht dabei nicht darum, Jungs zu erklären, dass sie dieselben Rechte wie Mädchen haben, sondern wie sie Mädchen angemessen zu behandeln haben. Und jetzt, wo ich nochmal auf der Website gesucht habe, wird auch klar, dass meine Vermutung richtig war. Plan meint damit:

Gleichberechtigung: Wir bestärken Jungen darin, sich mit ihrer Rolle auseinanderzusetzen und sich für ihre und die Rechte von Mädchen einzusetzen.

Was kann es wichtigeres geben für Jungs als schon in jungen Jahren Selbstkritik zu üben!

6: Die Schweizer Nationalratspräsidentin Christa Markwalder empfing eine Kuwaitische Delegation in einem knappen Minikleid. Darüber gab es wohl einige Diskussionen in der Schweiz, die Reaktion der Kuwaitis ist nicht zu mir durchgedrungen. Den Fotos nach zu urteilen waren die Herren jedoch relativ entspannt.

7: Das gerade aktuelle Thema Kuckuckskinder nimmt die Zeitschrift Cicero wie folgt aufs Korn:

 

 

Kurznachrichten vom 11.05.2016

So, nach langen Wochen, in denen ich einfach mal was anderes lieber gemacht habe, raffe ich mich mal wieder auf, einen Überblick über aktuelle Artikel und Ereignisse zu geben.

1: Jan Fleischhauer vom SPIEGEL stellt die These auf, #aufschrei und die mediale Vernichtung von Rainer Brüderle wäre der Kulminationspunkt und Startschuss für die rechte soziale Gegenbewegung gegen die ausufernde Political Correctness gewesen.

Die einzige Gruppe von Menschen, über die man herziehen darf, bis die Schwarte kracht, sind die Zurückgebliebenen, die im Verdacht stehen, mit Leuten wie Petry oder Trump zu sympathisieren. Das sind die Hinterwäldler, die mit der Moderne nicht zurechtkommen und deshalb an überkommenen Vorstellungen kleben. Dass sich niemand gern von neunmalklugen Dies-und-das-Studenten sagen lässt, er habe den Anschluss verpasst, sollte sich eigentlich von selbst verstehen. Komischerweise gehört Einfühlungsvermögen nicht zu den stärksten Seiten der Antidiskriminierungsexperten.

Richtig. Ausgerechnet die, die „Emphathie“ wie einen Mercedesstern vor sich her tragen, beweisen immer wieder, dass sie so gut wie Null davon haben und stattdessen selbstverliebte Narzissten sind. Danisch kommentiert das so:

Wobei ich den „Rechtsruck” ja schon lange nur für eine Art Notwehr gegen linke Diktatur halte, nicht für Ausdruck rechter Positionen. Würde aber meine These stützen, dass das Anwachsen des rechten Flügels keineswegs von Rechten oder dem vielbeschworenen „Rechtspopulismus” verursacht wird, sondern eine schiere Abstoßungs- oder Abwehrreaktion gegen die überkochende linke totalitäre Meinungsdiktatur und Hetzjagd ist.

2: In der ZEIT beklagt Elisa Gutsche – haltet Euch fest – zuwenig Feminismus in der SPD.

Jedoch sollte sich die SPD nicht nur allein auf Geschlechtergerechtigkeit im Berufsleben konzentrieren, sondern auch auf andere Themenbereiche. So sind die Grünen und die Linken weitaus konsequenter und progressiver beim Thema sexuelle und reproduktive Rechte von Frauen. Das Feld hier den Grünen und Linken zu überlassen wäre fatal.

Wenn es nach ihr ginge, müsste den jungen Frauen das Leben so leicht wie nur irgend möglich gemacht werden. Dass das manchmal auch bedeutet, den Männern das Leben schwerer zu machen, interessiert sie nicht. Oder ist ihr vielleicht sogar recht. Macht nur weiter so, wenn Ihr auch die letzten Männer noch vergraulen wollt!

3: Der Tech-Blogger Sascha Pallenberg (MobileGeeks), auch bekannt geworden durch das sogenannte #fappygate, hat mal wieder Ärger mit Feministinnen, weil er einen kritischen Artikel über das Sponsoring der re:publica 2016 durch die Firma Eyeo GmbH, die den Werbeblocker AdblockPlus herstellt, geschrieben hat. Angeblich blockt AdblockPlus nämlich Werbung, auf die freie kleine Bloggingportale dringend angewiesen sind, was denen die Einnahmen wegbrechen lässt, andererseits soll Werbung doch durchgelassen werden, wenn der Werbetreibende nur genug an Eyeo bezahlt. Klingt nach einer windigen Sache und hat mit Freiheit im Netz, für das ja angeblich die re:publica stehen will, wirklich nichts zu tun. Ganz im Gegenteil.

Das Pikante daran ist nun, dass Laura S. Dornheim, bekannte Feministin und m.W. Mitinitiatorin von #aufschrei jetzt neuen Chef-Lobbyistin der Eyeo GmbH ist und den Deal mit der re:publica eingefädelt hat. Das anzuprangern reicht schon, um sich den Unmut der Allies zuzuziehen, denn eine Frau zu kritisieren, das geht ja nun mal gar nicht.

Fefe hat das dann auch nochmal gebührend kommentiert.

4: Es wurde ja bereits mehrfach berichtet, dass Ronja von Rönne, die letztes Jahr mit ihrem Rant „Warum mich der Feminismus anekelt“ Furore gemacht hat, den Axel-Springer-Preis dafür bekommen sollte und diesen abgelehnt hat. Es wurde auch gemunkelt, sie sei reumütig zum Feminimus zurückgekehrt, bzw. wollte nicht als Galeonsfigur der Antifeministen gelten. Was allerdings fehlte, war ihr eigenes Statement, das m.W. kaum einer beachtet hat. Das sei hiermit nachgeholt.

5: Vor einigen Tagen versuchte eine Gruppe von erfahrenenen Wikipedia-Autoren, einen Artikel über „Gender Biomedizin“ in der Wikipedia zu platzieren und stieß dabei aber auf den harten Widerstand der Genderfeministinnen in der Wikipedia, worauf der Artikel noch am selben Tag als angeblich irrelevant zur Löschung freigegeben wurde. Die durchaus rennomierte Dawkins-Foundation dokumentiert den Artikel und den Vorgang.

6: Der ehemalige Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, hat auf einer Abschlussfeier der University of Michigan die absurde Safe-Space-Kultur angeprangert.

7: Im Tagesspiegel gab es letzte Woche einen Artikel über die Antifa Demo in dem 300-Seelen-Dorf, in dem der thüringische AfD-Chef Björn Höcke wohnt. Den Antifas wurde letztlich verboten, direkt vor Höckes Haus zu demonstrieren. Um das Thema geht es mir gar nicht, sondern mehr um eine Skurrilität am Rande in diesem Artikel, über die ich gestolpert bin, eine Aussage des thüringischen Innenministers:

Ein Missbrauch dieses Grundrechts werde durch die Thüringer Polizei nicht toleriert werden. „Unsere Beamtinnen und Beamtinnen sind auf alles vorbereitet“, versicherte Poppenhäger – und unterstützte ausdrücklich die Position von Ramelow.

Jetzt frage ich mich: Hat der das wirklich so gesagt? Oder hat sich der Journalist da vertan? Und warum fällt sowas beim Korrekturlesen gar nicht mehr auf? Gibts da überhaupt wen, der Korrektur liest? Aber eigentlich ist es nur ein Zeichen dafür, dass diese Phrasen so dermaßen in Fleisch und Blut übergegangen sind, dass wirklich niemand mehr genau hinschaut.

Ach ja, um dann doch mal Off-Topic zu werden: Die Antifa hat auch was verlautbart:

Stephan Maßdorf vom Anti-Demonstrationsbündnis hatte in einem Interview mit der „Jungle World“ erklärt, die Linkspartei und die AfD würden nur „sehr wenig“ unterscheiden. […] „Beide können sich mit dem Gemeinschaftskult, der hier herrscht, ganz gut arrangieren.“ Die Linkspartei habe mit ihrem Ost- und Regionalkult den Nährboden geschaffen für die AfD.

Alles Nazis, auch die Linken! Da hab ich eigentlich keine Fragen mehr.

8: Zum Abschluss mal wieder ein wunderbarer Comic von Jesus and Mo, halb On-, halb Off-Topic: