Kurznachrichten vom 27.05.2017

1: Serdar Somuncu findet Promi-Frauen nervig, die sich zum Feminismus bekennen, um ihren Marktwert zu steigern.

2: Don Alphonso greift noch einmal die Übergriffe in einem Tübinger Kulturzentrum auf und stellt diese in einen größeren Zusammenhang.

3: Zwei Tage nach dem Attentat von Manchester hat eine Journalistin das größte Problem unserer Gesellschaft entdeckt, nämlich mal wieder Männer, die sich in der U-Bahn breitbeinig hinsetzen (sog. „manspreading“). Und natürlich machen das Männer nicht, um bequem zu sitzen, sondern um Dominanz und Macht auszustrahlen. Ja nee, is klar. Haben ja auch ein paar Gender-„Forscher“ gesagt. Dann muss es ja stimmen.

4: Auch die Jusos Berlin nutzen den Vatertag/Christi Himmelfahrt, um Männer als „root of all evil“ hinzustellen:

vatertag

So ein wenig Aufruf zur Straftat ist auch ganz schick, wenn es um die gute Sache geht. Wo da allerdings „gesellschaftliche Strukturen und Machtverhältnisse“ zelebriert werden, wenn ein paar junge Männer sich voll laufen lassen, ist mir ziemlich unklar. Wenn junge Frauen pöbeln, wie bei Femen oder auf dem 2. Deutschen Gender-Kongress, dann ist das natürlich gerechtfertigter Protest.

5: Eine Frau hat sich mit 9 Jahren in einen Bahnhof verliebt und fühlt sich seitdem mit ihm verheiratet. Kann mir mal eben jemand sagen, welches Gender das ist? Ich hab das grad nicht parat.

6: Die Vulgäre Analyse, der Doktorant und die „Übermenschen“ Dorian und Imp diskutieren zwei feministische Artikel nämlich:

Recht spaßig gemacht, manchmal ein wenig abgleitend in pubertären Humor, aber dennoch ok und ganz lustig.

7: Noch mal ernst und tatsächlich ein wenig Off Topic, aber dennoch will ich auf den m.E. ausgewogenen Artikel von Lucas Schoppe über den islamistischen Terroranschlag in Manchester und die Verantwortung von muslimischen Mitbürgern hinweisen.

Kommentator Gereon meint dazu gleich im ersten Kommentar:

Ach Herr Schoppe.
Jetzt auch Nazi?
Willkommen im Club.

Das bringt es leider auf den Punkt. Wer sich der herrschenden Anordnung widersetzt, nämlich Ruhe bewahren, hinnehmen, Kerzen anzünden und nationale Symbole beleuchten, ansonsten aber schulterzuckend weitermachen wie bisher, wer sich erlaubt auf den Elefanten im Raum hinzuweisen, den von den „Guten“ niemand sehen will, der ist ganz schnell ein Rassist und Nazi.

 

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8 Kommentare zu „Kurznachrichten vom 27.05.2017“

  1. Ach ja, das gute böse Manspreading mal wieder.

    Das geht ja nun gar nicht! Wo sollen die Damen der Schöpfung dann nur ihre Handtaschen hinstellen? Womenspreading eben, von deren Dogspreading schon mal nicht geredet …

    Vergleiche ich den Anteil der breitbeinig sitzenden Männer, mit denen der, auf dem Sitzplatz, Shopping-Tüten verteilenden Frauen, dann sieht das aber nicht gut aus, für diese illustre Feministinnenwelt.

    Mittlerweile nehme ich darauf keine Rücksicht mehr, sondern setze mich und schiebe das Gerümpel nebst Handtaschen einfach an die Seite (hin zur Besitzerin).

    Meist gucken sie dann schwer empört aber manchmal werden sie dann auch verbal aggressiv: „passen sie doch auf mein Gemüse auf!“

    Dann wird freundlich gegrinst und gefragt, ob sie für solch junges eventuell nicht etwas zu reif sei …

  2. „nämlich mal wieder Männer, die sich in der U-Bahn breitbeinig hinsetzen (sog. „manspreading“). Und natürlich machen das Männer nicht, um bequem zu sitzen, sondern um Dominanz und Macht auszustrahlen.“

    Na-na, da ist die gute aber nicht auf dem neusten Stand. Dank der Studie zum konzeptionellen Penis wissen wir jetzt das Männer nur breitbeinig sitzen um den Raum um sie herum zu vergewaltigen!

    Das von den Jusos empfehle ich der SPD als Wahlplakat. Die denken bestimmt damit könnt man Frauenstimmen fangen…

  3. http://www.bz-berlin.de/berlin/bollerwagen-klauen-berliner-jusos-sorgen-mit-vatertags-post-fuer-aerger

    „Die Berliner Juso-Chefin Anika Klose sagte auf B.Z.-Anfrage zur Aktion: „Uns ist natürlich aufgefallen, dass das Thema kontrovers diskutiert wurde. Der Post wurde ja vor allem auf AfD-Seiten geteilt. Selbstverständlich handelt es sich dabei nicht um einen Aufruf zu einer Straftat. Der Post ist ironisch aufgeladen und sollte mit einem Augenzwinkern verstanden werden.“

    Aber natürlich! So wie alle Aktionen gegen das was Männern​ Spass macht.

  4. Schoppe zitiert ja ihn hier als Beispiel dafür das nicht die Opfer oder Möglichkeiten weitere solcher Taten zu verhindern für einige Leute bei einem Terroranschlag im Vordergrund stehen, sondern zuerst die Angst das die Rechten dadurch Stimmen gewinnen.

    Der Typ scheint ein Vollhonk erster Güte zu sein:

    Immer wieder diese Liebe der Grüne für die Deutschen…

  5. „Ach Herr Schoppe.
    Jetzt auch Nazi?
    Willkommen im Club.“

    „Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern: ‚Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht'“, kritisierte die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) unter tosendem Beifall.
    https://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/nachrichten/2017/05/2017_05_26_2

    Gibt wahrscheinlich viele Nazis in DE. Man muss ja nicht mal was gegen Immigraten haben. Die Eigenschaften die du seit der Geburt hast und nicht ändern kannst, sind hinreichend um Nazi zu sein.

    1. Guter Deutscher kann heute nur noch sein, wer einen Migranten in seinem Stammbaum hat. Wenn das mal kein Rassismus ist, dann weiß ich auch nicht.

  6. Ich würde mal sagen, seit Ende 2015 haben Frauen, die sich frei in der Öffentlichkeit bewegen wollen ein anderes und auch wesentlich größeres Problem, als bestrunkene Vatertagsfeiernde.
    Und das auch nicht nur an einem Tag im Jahr, sondern jeden Tag.
    Aber da haben wir wieder die Sache mit dem Elefanten, obwohl es mittlerweile wohl eher ein ausgewachsenes Nielpferd ist, das die Linken einfach nicht sehen wollen.
    Da wird sich dann eifrig auf jede Mücke gestürzt, um noch irgendwie zu versuchen abzulenken, wovon man aber schon lange nicht mehr ablenken kann.
    Höchstens noch Leute, die nie auf die Straße gehen und die Welt nur in den Medien erleben und zwar ausschließlich in den Mainstream Medien.

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