Warum ich mich über 400.000 Männer und 40.000 Frauen freue

Die Studie des BMFSFJ, Männer-Perspektiven: Auf dem Weg zu mehr Gleichstellung? (PDF), wurde unlängst bei Genderama zweimal und dann noch heute bei Alles Evolution zum Thema gemacht. Die zitierten Aussagen sind tatsächlich dazu geeignet, Hoffnung zu machen.

Der „engere Kern des Maskulismus“ mache aber nur etwa ein Prozent der männlichen Bevölkerung aus.

Arne Hoffmann kommt dadurch auf ca. 400.000 Männer – und das ist wohlgemerkt nur der harte Kern! Später werden noch 0,1% der Frauen genannt. Also kommen noch einmal 40.000 Frauen hinzu.

Der Fehler der Studie: Man wollte den Maskulismus kleinreden durch solche mageren Prozentangaben, übersah dabei aber, dass dabei immer noch große absolute Zahlen herauskommen. Ich erinnere mich an einen ähnlichen Fall, erwähnt in einem CCC-Video (ich meine mit Martin Haase… oder Fefe?). Regierung oder Geheimdienst wollte die Bevölkerung in Sicherheit wiegen mit der Angabe, 99% der Bürger in Deutschland würden ja nicht abgehört. Leider entspricht das noch immer einer komplett abgehörten Großstadt. Auch spätere Korrekturen (99,9% oder 99,99%) ergaben zu hohe Fallzahlen.

Gemeint war: Das sind ganz wenige! In Wahrheit ist das schon eine gefährliche Menge. 1% können sich übers Internet organisieren. Der Effekt für einzelne Versprengte kann sein: Oh, ich bin nicht der einzige.

Letzten Endes stünde auch die allergefälligste Studie vor dem Problem, das Doppeldenk im Weltbild der Auftraggeber zu bedienen: Einerseits gehört dazu „Jeder mit gesundem Menschenverstand ist für uns“, andererseits „Wir werden von Männerhorden bedroht, die uns auf offener Straße guten Tag wünschen.

Diese Männer sähen in der Gleichstellungspolitik nur ein Synonym für die unnötige Frauenförderung.

Das liegt nur daran, dass sie es bis jetzt gewesen ist. Ich würde statt „unnötig“ lieber „einseitig“ verwenden.

Genderstudien – also Studien, die sich mit gesellschaftlichen Rollenbildern von Frauen und Männern auseinandersetzen – würden von dieser Gruppe kategorisch als „pseudowissenschaftlich“ und „ideologisch“ eingestuft.

Herzlichen Glückwunsch, richtig erkannt! Es ist nichts gegen eine echte Geschlechterwissenschaft einzuwenden – sie muss nur wissenschaftichen Ansprüchen genügen, also in diesem Fall die Biologie als Grundlage, nicht als konkurrierende Lehre oder Irrglauben sehen und ohne ideologische Scheuklappen durchs Leben gehen.

Gleichzeitig begreift die Mehrheit der Männer das Thema „Gleichstellung“ symmetrisch: Aus ihrer Sicht muss Gleichstellungspolitik gleichgewichtig die Gleichstellung von Frauen wie die Gleichstellung von Männern in den Blick nehmen. Das verlangt, nicht einfach nur die verschiedenen Themen der Frauen-Gleichstellung auf Männer zu übertragen, zu spiegeln oder „männlich zu deklinieren“, sondern einen eigenen neuen Blick zu entwickeln für die Bedürfnisse und Anliegen von Männern in ihrer Vielfalt heute. So sind 60% der Männer der Auffassung, dass sich Gleichstellungspolitik noch nicht ausreichend mit den Anliegen der Männer befasst.

Beachtlich, dass diese Einstellung so klar gebracht wird. Das ist die Kernüberzeugung von dem, was unter Männerrechten und Maskulismus vertreten wird.

Am häufigsten äußern junge Männer (68 %; besonders stark 26 %) den Wunsch nach einer offensiveren, differenzierten und systematischen Gleichstellungspolitik für Männer. Hier zeigt sich ein Generationeneffekt: Von den älteren zu den jüngeren Altersgruppen steigt der Anteil derer, die eine Gleichstellungspolitik für die Anliegen der Männer fordern, von 47% auf 68 %.

Bonus: Gerade die jüngeren Männer sehen das so. Also kein „alte Männer“-Bashing möglich. Hier ist er, der neue Mann!

Überhaupt, dass sich 60% der Männer gegen Gleichstellung aussprechen, obwohl diese Position in den Massenmedien und dem öffentlichen Diskurs als „rückständig“ oder „nazigleich“ verkauft wird. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass das eine gefällige Studie sein sollte… man kann das zwar noch so drehen, dass plötzlich „60% der Männer rückständige Nazipositionen unterstützen, diese bösen Männer mal wieder“, aber es bleibt doch der Eindruck, dass diese Propagandaschlacht trotz Dauerbeschallung verloren wurde. Im übrigen: So sieht das aus, wenn die eigene Persönlichkeit kein zartes Pflänzchen ist, die sich vom Gerede der Umgebung beliebig formen läßt.

Die gute Nachricht lautet also: Selbst in Veröffentlichung des ideologischen Gegners läßt sich anscheinend nicht mehr verschweigen, dass es auch Leute gibt, die die Welt ganz anders sehen, und einige der Positionen werden sogar korrekt wiedergegeben.

Selbst solche Teilerfolge sind begrüßenswert: Als Erzählmirnix einen eher weniger gelungenen Comic veröffentlichte, führt das laut den Kommentaren bei Alles Evolution dazu, dass überhaupt einmal Leute auf Maskulismus aufmerksam wurden. Die neugierigen, offenen, vielleicht auch ein wenig unzufriedenen, geistig hungrigen Leute sind die, die man zuerst erreichen kann!
Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Egal, was die ganze Studie sagt – von diesen Ausschnitten habe ich gute Laune! Ich lass mir das Leben nicht verdrießen!

Nik Kershaw: I Won’t Let The Sun Go Down On Me

Kurznachrichten vom 30.03.2017

Nach langer Zeit mal wieder… Hier sind auch ein paar Links dabei, die nicht so frisch sind, die ich aber weder bei Genderama noch sonstwo entdecken konnte.

1: Brandneu dagegen: Der Schweizer Männerforscher Prof. Walter Hollstein darf bei der FAZ unter dem Titel „Männer haben keine Zukunft“ seine Position zur Jungen- und Männerkrise darlegen. Er zeigt auf, dass das Desavouieren von Männlichkeit inzwischen zu ernsthaften Problemen in der Gesellschaft geführt hat. Wenn man Männer fürs Funktionieren auch noch nieder macht anstatt sie zu belohnen, braucht man sich nicht zu wundern, wenn diese keine Lust mehr haben zu funktionieren.

2: Das Institut für Demoskopie Allensbach hat im Auftrag des Deutschen Hochschulverbandes eine Umfrage über die Arbeitssituation und -zufriedenheit der Hochschullehrer durchgeführt. Dabei ist unter anderem folgendes heraus gekommen:

Massiv verschoben hat sich auch die Einschätzung der Frage, ob Frauen oder Männer bessere Chancen an der Universität haben. Auf die Frage „Haben Ihrem Eindruck nach weibliche Nachwuchswissenschaftlerinnen geringere oder größere Chancen, eine Anstellung an der Hochschule zu bekommen, als gleich begabte männliche Kollegen?“ antworteten 1976 37 Prozent der Professoren, Frauen hätten geringere Chancen. Lediglich ein Prozent hielten sie für bevorzugt, die übrigen sagten, sie hätten gleiche Chancen oder äußerten sich unentschieden. Dieses Bild hat sich heute umgekehrt: 2016 antworteten noch 10 Prozent der Professoren, Frauen hätten geringere Chancen, während 44 Prozent ihnen bessere Chancen zuschrieben. Bei dieser Frage gibt es naheliegenderweise große Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Befragten, doch auch die Frauen sagten mit einer knappen relativen Mehrheit von 48 zu 44 Prozent, Frauen hätten mindestens die gleichen Chancen auf eine Anstellung an der Universität wie Männer. […] Aus einer Frauendiskriminierung ist nach dem Eindruck einer Mehrheit der Hochschullehrer eine Männerdiskriminierung geworden.

3: Alicia Keys macht im Netz mit folgendem Foto Furore:

Die Berliner Zeitung berichtet von Protesten dagegen.

4: Linda Sarsour, Mitorganistatorin des „Women’s March“ und offene Befürworterin der Scharia, meint, als Feministin könne man nicht gleichzeitig Zionistin sein.

Tja, wenn man als Bewegung schon gemeinsame Sache mit Islamisten macht, braucht man sich nicht zu wundern, dass man sich damit auch den Antisemitismus mit ins Boot holt.

5: Die Grünen schaufeln sich fröhlich weiter ihr eigenes Grab: Niedersachsens Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz verteidigt die Kinderehe, vulgo die von im Ausland geschlossenen Ehen von Zuwanderern.

6: Frauenministerin Manuela Schwesig versorgt mehr und mehr ihr eigenes Klientel mit Jobs. Stevie Schmiedel von PinkStinks soll jetzt in ihrem Auftrag den Deutschen Werberat kontrollieren, ob der auch genug Rügen gegen „sexistische“ Werbung ausspricht.

7: Anlässlich des Luther-Jahres wollte eine Düsseldorfer Jugendkirche mit einer frechen Kampagne für das Reformationsjubiläum mit Luther-Sprüchen auf Kondomen werben. Da war z.B. das Luther-Zitat „Hier stehe ich und kann nicht anders“ bzw. auch „Es wird genagelt bis der Papst kommt“ oder „Für Huren und Heilige“ auf der Packung aufgedruckt. Eigentlich recht witzig, wie ich finde. Die rheinische Landeskirche sah das aber ganz anders und stoppte die Aktion. Denn angeblich fühlten sich dadurch „Opfer sexueller Gewalt“ diskriminiert und die Kondome verbreiteten ein „sexistisches Menschenbild“. Hier das merkwürdige Rechtfertigungsvideo der Kirche:

„Mädchen und Frauen“ hätten sich gegen die Aktion gewehrt. Welche, sagt er nicht. Wie man von „Hier stehe ich und kann nicht anders“ auf sexuelle Gewalt kommen kann, ist mir ein ziemliches Rätsel. Wobei, für einen bestimmten Schlag Feministinnen ist Sex ja eh dasselbe wie Gewalt.

Logik ist inzwischen in gesellschaftlichen Debatten irrelevant geworden. Es muss sich nur irgendwer betroffen fühlen, schon ziehen alle den Schwanz ein. Sagte ich eben „irgendwer“? Das stimmt ja nun nicht ganz, man muss schon zu einer offiziell anerkannt marginalisierten Gruppe gehören, dann geht was. Gehört man aber zu den offiziell privilegierten, hat man die Arschkarte gezogen. Da kann man so betroffen sein, wie man will, es hört eh keiner zu.

8: Bleiben wir kurz bei der Kirche: Der Salzburger Bischof und Moraltheologe Andreas Laun hat heftig gegen die Gender-Ideologie gewettert, allerdings in einer Wortwahl, bei der ich mich scheue zu sagen, dass ich prinzipiell in der Sache auf seiner Seite stehe, aber aus ganz anderen Gründen als der Bischof. Besonders an folgender Textpassage stört sich dann auch queer.de:

Besonders gefällt dem Teufel bei dieser Lüge, dass es irgendwie gestörte Männer und Frauen gibt, die anatomisch eine kleine Missbildung haben oder eine sexuelle Anziehung zum eigenen Geschlecht verspüren und damit seine Lüge zu bestätigen scheinen.

Ich habe nun mit Gott und Teufel wenig am Hut, und Homosexuelle als gestörte Menschen zu bezeichnen halte ich für ziemlich abenteuerlich und auch beleidigend. Besonders aberwitzig wird es, wenn ausgerechnet er als katholischer Geistlicher behauptet:

Die Gleichberechtigung ist längst ein anerkanntes Prinzip, gerade auch für Christen.

Irgendwie muss ich den päpstlichen Beschluss verpasst haben, dass Frauen jetzt auch in der katholischen Kirche Priesterinnen werden dürfen. Kann mir da mal wer ein Update geben? Aber andererseits: Jeder Verein hat seine eigenen Regeln, und niemand ist verpflichtet, weiter in einem Verein zu bleiben, dessen Regeln ihm (oder speziell: ihr) nicht passen. (Die speziellen Regeln beim Austritt aus dem Islam lasse ich jetzt mal unberücksichtigt…)

9: Die Autohersteller Holden und Kia sowie die australische Elektronikmarkt-Kette JB Hi-Fi setzen Google unter Druck und haben ihre Werbung bei YouTube eingestellt, solange YouTube-Besitzer Google nicht sicherstellen kann, dass keine Werbung von ihnen vor anti-feministischen Videos gezeigt wird. Das wiederspreche ihrer firmeninternen Diversity-Politik. (Der Artikel ist leider nur lesbar, wenn man sich kostenlos als User anmeldet). Die Vergehen waren:

The series of videos by one YouTube user centred around a men’s rights movement known as MGTOW (Men Going Their Own Way) – a group of straight men who will not date women and believe feminism has ruined society.

One included an edited segment from Ten Network’s Studio 10 that showed an interview with controversial author Peter Lloyd, who wrote the book Stand by Your Manhood. The video insults the Ten hosts, including calling former Australian of the Year Ita Buttrose a „hag“.

Another video is titled „‚Feminism A Mental Disease MGTOW“.

Gastartikel: djadmoros über „The Red Pill“

Der inzwischen mehrfach preisgekrönte Film The Red Pill von Cassie Jaye wurde vor nach Berlin auch in Karlsruhe gezeigt. In den Kommentaren bei Alles Evolution schildert djadmoros seine Eindrücke, denen ich hier noch einmal an hervorgehobener Stelle einen Platz einräumen möchte (so dass wir hier etwas von ihm lesen, auch wenn er sich einen Arbeitsurlaub genommen hat):

Nur kurz im Telegrammstil:

Der Film selbst ist ganz hervorragend und lohnt sich unbedingt! Jaye stellt nicht nur die Positionen der (amerikanischen) Männerrechtsbewegung sachlich dar, sondern lässt auch den simplen Kontrast zu den Ansichten der interviewten Protagonisten der Frauenbewegung (Michael Kimmel, Katherine Spillar, »Big Red« und ein Soziologe, dessen Name ich schon wieder vergessen habe 🙂 ) für sich selbst sprechen, und sie macht ihren eigenen Lernprozess sichtbar. Die ganze Absurdität der feministischen Propaganda gegen die MRAs wird deutlich sichtbar. Ich hatte mir schon im Januar vorab die für das Frühjahr angekündigte DVD bei Amazon bestellt und werde das nicht bereuen.

Die Veranstaltung selbst war mit ungefähr 50 Anwesenden (davon über vierzig Männer und ein halbes Dutzend Frauen) gut besucht und hat den gewählten Raum in etwa gefüllt. Unter anderem waren Franzjörg Krieg vom VAfK Karlsruhe und Bruno Köhler von MANNdat anwesend, zudem ein sehr netter Wikimannia-Autor. Ungefähr ein Drittel der Zuschauer ist unmittelbar nach dem Film gegangen, die übrigen haben noch diskutiert – als ich selbst gegen halb elf gegangen bin, war noch ein gutes Dutzend übrig. Die Diskussion (die durch Moderation ein bißchen strukturierter hätte ablaufen können) kam vom Film schnell auf verschiedene Themen der Väterrechtler und der generellen Feminismuskritik, wobei keiner der Anwesenden feministische Standpunkte verteidigt hat.

Also anschauen, wer ihn sich anschauen kann – und wer sich die DVD zulegt, unterstützt eine Produktion, die es verdient hat!

Mitte diesen Monats sind außerdem noch zwei weitere Besprechungen erschienen, die ich ebenfalls erwähnen möchte:

  1. The Red Pill – eine Filmkritik von Dr. Bruno Köhler bei MANNdat
  2. Schwierigkeiten beim Abbruch von Schweigemauern – Cassie Jayes „The Red Pill“ bei man-tau

Hier im Blog gab es bereits folgenden Artikel zum Thema: „Netzfrauen“ machen Stimmung gegen „The Red Pill“.

MANNdat hatte Kritiken zum Film „The Red Pill” gesammelt.

Sebastian Wessels hat redpillberlin.de ursprünglich für die Berliner Aufführung eingerichtet und bloggt inzwischen dort.

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Da die Analogie mit der roten Pille Bezug auf den Film Matrix nimmt, hier ein Stück vom Soundtrack.

Rob D: Clubbed to Death (Kurayamino Mix)

Nostalgie-Fundstück: Dating der Zukunft aus Cherry 2000

Bei vielen 1980er-Jahre-Streifen werde ich inzwischen an den Spruch erinnert: Leute, diese dystopischen Erzählungen waren nicht als Anleitung gedacht!

Selbst ein eher trashiges Werk wie Cherry 2000 hat hier seine Meriten. Wer den Film noch gucken möchte, lese daher nicht weiter, denn ab hier gibt’s Details.

Erster Lacher: Spielt im Jahr 2017.

Die Wirtschaft ist inzwischen den Bach heruntergegangen, die Gesellschaft verroht. In den großen Städten hat man den Rest der Welt praktisch vergessen. Außerhalb der wenigen noch halbwegs zivilisierten Zonen haben Banden das Sagen.

Mit anderen Worten: Völlig realitätsfern, wie sich die Leute damals das Jahr 2017 vorgestellt haben! 😀

Dieser Hintergrund bietet natürlich zahlreiche Gelegenheiten für Ballereien und sonstige Gewalt. Der Plotauslöser ist allerdings der eigentliche Grund, warum der Film mir immer wieder ins Gedächtnis kommt. Hier werden zwei Themen behandelt, die in der Geschlechterdebatte in den letzten Jahren immer wieder auftauchten. (Das wurde übrigens vorher schon von Kommentator GOI erwähnt, sehr gut!)

Nummer 1: Roboter als Ersatz für eine Partnerin. Der Protagonist hat so einen, Modell Cherry 2000. Hat nicht nur das Aussehen und die Figur eines Fotomodells (umgesetzt durch Besetzung mit einem Fotomodell), sondern macht auch Essen und wäscht ab, ist also nicht nur für Sex zu gebrauchen.

Nummer 2: Modernes Dating, bei dem alles bereits vorher ausgehandelt werden muss. Die Idee, dass man aufgrund der geforderten „consent culture“ und dem neuen Sexualstrafrecht praktisch vor dem Geschlechtsakt einen Vertrag ausmachen und von einem Anwalt prüfen läßt, hier ist sie bereits vollständig umgesetzt!

Tja, und dann kann es auf den letzten Metern doch noch scheitern aufgrund einer „oralen Klausel“… womit wir wieder bei dem Thema wären, warum mancher Mann auf Roboter zurückgreift und lieber in eine Todeszone reist, um sein Lieblingsmodell zu ergattern!

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Mir war bisher gar nicht bewusst, dass die Musik aus dem Film von dem Mann stammt, der auch den „Starship Troopers“-Soundtrack gemacht hat!

Basil Poledouris: Cherry 2000 Music Suite

Fundstück: keppla über den unterschiedlichen Deal bei Männer- und Frauengruppen

Bei Alles Evolution wurde ein Interview mit vier jungen Männern diskutiert. Dabei stellt keppla folgende These auf:

Etwas überspritzt [sic!] scheint mir der „Deal“ bei Männergruppen zu sein „Solange du nützlich bist, kannst du sein was du willst“ und der von Frauengruppen „Solange du bist wie wir musst du nicht nützlich sein“.

Ganz interessant als Gedankenspiel. Auch wenn ich Aussagen von der Allgemeinheit „alle Männer“ / „alle Frauen“ für zu weit gefasst halte (denn soviel haben alle Angehörigen eines Geschlechtes nicht gemeinsam), kann man es zumindest für einen Teil in Betracht ziehen.

Tatsächlich sind Männer einer Verwertungslogik unterworfen: Schon Jungen lernen, dass sie nützlich sein müssen (und ordentlich verdienen).

Bei Frauen wird ein sogenannter Krabbenkorbeffekt mindestens diskutiert: Niemand soll aus der Reihe tanzen.

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Google spuckte mir dieses Video als ersten Treffen zur Suche „boys and girls“ aus – hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm.

will.i.am: Boys & Girls ft. Pia Mia

Warum ich „Dein Lied“ von Kraftklub positiver bewerte als Spreeblick

Bei Alles Evolution werden immer wieder mal Einschleim- und Anbiederungslieder, die auf Frauen abzielen, zum Thema gemacht. Also heute mal zur Abwechslung etwas ganz anderes: Johnny Haeusler ärgert sich bei Spreeblick über „Dein Lied“ von Kraftklub. Ein jeder lausche zunächst einmal selbst (dafür gibt es auch keine Popkultur am Ende, denn um die geht es im ganzen Blogbeitrag):

Kraftklub: Dein Lied

Ich muss sagen, dass es mich nicht umhaut, aber ich bin ja auch nicht die anvisierte Zielgruppe. Nette Grundidee, aber musikalisch eher so mittelprächtig.

Bei Spreeblick hingegen stößt man sich an dem angeblich frauenfeindlichem Text – und/oder vor allem der Tatsache, dass Kraftklub damit Anzeichen von Mainstream / Ausverkauf / nicht mehr Avangarde genug aufweist. Also dem Kern nach verletztes Fanboy-Herz, das Anzeichen für den Untergang des Abendlandes, äh, der reinen guten Musik, kommen sieht.

Ich gebe es zu: Dieser ganze Text, den ich hier tippe, ist allein aus verletzter Liebe entstanden. Ich bin wütend darüber, dass eine meiner Lieblingsbands so einen Scheiß abliefert.

Selbst wenn ich ansonsten nichts an der Kritik teile, möchte ich eines anerkennen: Zu erkennen, warum man so stark emotional auf etwas reagiert, und die eigene Meinung nicht als „einzig wahre“ zu setzen, ist lobenswert – und leider viel zu selten. Das macht für mich einen großen Unterschied und so kann ich gut einen Text lesen, dessen Aussagen ich nicht zustimme. (Mit anderen Worten: So schreibt man, um Leute mit anderer Meinung zu erreichen!)

Kommen wir nun zu dem Lied an sich. Vom Stil wie der Abriss einer Ballade inklusive Streichern, was ja auch zum Thema „Lied auf die Ex“ passt.

Was ist vorgefallen? Der Sänger beklagt, seine damalige Freundin habe ihn verlassen und sei nun mit seinem besten Freund zusammen. Außerdem scheint sie mit diesem schon im Bett gewesen zu sein, bevor es zur Trennung kam. Es gibt keine Brechung und daher auch keinen Anhaltspunkt dafür, dieser Schilderung nicht zu glauben – wenn sie in dem Universum des Liedes nicht wahr wäre, welchen Sinn hätte das Lied dann?

Sprich, den Typen trifft es dreifach: Verlassen, die Freundin war vorher untreu, und dann ist auch noch der beste Freund der Neue. Man kann also noch nicht einmal auf die Standardlösung beim verlassen werden, „mit dem besten Freund um die Häuser ziehen und sich volllaufen lassen“, zurückgreifen. Einzig dass dem Freund keine Standpauke gehalten wird – „broes before hoes“ oder so – ist ungerecht. Andererseits ist das Lied nur der Exfreundin gewidmet.

Interessanter als der Refrain sind die Strophen. Hier kommen drei typische Elemente für die Situation, dass der Mann von der Frau verlassen wird:

1. Rationalisierungen und Beschwichtigungen: „das hier verstehen“, „wo die Liebe hinfällt“, „macht doch nichts“, „bringt ja keinem was“, „die Erde dreht sich weiter“

2. Er soll bitte „vernünftig sein“: „wichtig ist gut auseinanderzugehen“, „beide Seiten zu sehen“, „war nicht alles schlecht“, er ist „konfliktscheu“. Letzteres ist ein Code für „er trägt die eigentliche Schuld für das Zerbrechen der Beziehung, auch wenn sie untreu gewesen ist“. Ein schöner Kniff, um auch bei Fehlverhalten der Frau doch noch den Mann als Bösewicht auszumachen!

3. Es soll bitte unbedingt die Harmonie bewahrt werden: „es muss keiner leiden“, „die Freunde müssen sich nicht entscheiden“ zwischen ihnen, er habe „in ihrem Herzen immer einen Platz“ – das ist natürlich alles Wunsch der Exfreundin und letzteres ist ein schaler Spruch, der den Verlassenen auch nicht tröstet, sondern maximal ihr schlechtes Gewissen beruhigen soll.

Das lyrische Ich nimmt all diesen „falsche Harmonie“-Mist und zertrümmert ihn. Und da muss ich sagen: Das ist keine schlechte Reaktion.

Um nach einer Beziehung klar Schiff zu machen, ist es erst einmal wichtig, sich von der Ex abzugrenzen und das zu tun, was einem selbst wichtig ist. Auch noch alles nach ihren Wünschen zu machen, nachdem sie untreu war und einen verlassen hat, das wäre selbsterniedrigend bis zur Selbstverleugnung.

Bei Spreeblick wird das hingegen so beschrieben und gewertet:

Im Kern singt das (…) „Dein Lied“ (…) ja ein verletzter, trauriger, verlassener Kerl, der seine Traurigkeit und Verletztheit aber nicht zulassen kann, der daher Wut bevorzugt und dem in seiner Armseligkeit nichts anderes einfällt, als die Ex als „verdammte Hure“ zu beschimpfen.

(…)

Man könnte (…) sagen, dass der Song eine bitterböse Abrechnung mit eben jenen Typen ist, die nicht einfach nur traurig sein können, sondern denen nichts anderes einfällt, als „Verdammte Hure!“ zu brüllen, wenn sie verlassen werden. Das Problem ist: Das klappt nicht bei „Dein Lied“. Ich habe beim Hören auf einen noch so subtilen Bruch im Text gewartet, auf den Moment, in dem einem das Höhöhö-Lachen im Halse stecken bleibt, weil der Autor der Zeilen plötzlich als der eigentliche Loser klar wird, aber dieser Moment passiert nicht.

Ich sehe das anders, denn ich meine, dass doch erst einmal jeder seine eigenen Emotionen hat. Hier auch noch zu befehlen, wie ein Mann gefälligst zu reagieren habe und dass es „richtige“ und „“unangemessene“ Gefühle gebe – das ist doch genau der emotionale Käfig, aus dem der moderne, emanzipierte Mann entfliehen sollte!

Ja, manch einer knallt sich die Birne zu und fängt dann plötzlich im Suff an zu heulen. Kein besonders erhabenes Erlebnis, aber sehr menschlich und verständlich. Ungerecht, aber wahr: Einer weinenden Frau wollen die Leute i.a. helfen, bei einem Mann ist man maximal peinlich berührt.

Andere Verlassene lästern erst einmal über die Ex ab: Die war doch sowieso blöd, da kann man ja froh sein, dass es jetzt endlich vorbei sei und so weiter. Sicher kein Beweis dafür, dass man über den Dingen steht, jedoch nachvollziehbar und wenn es beim Verarbeiten des Erlebten hilft… (und seien wir mal ehrlich: das gibt es doch mit umgekehrten Geschlechtern genauso!)

Und dann gibt es die Variante Nummer drei, dass man nicht zusammensackt wie ein Häuflein Elend, sondern aufgeputscht und aggressiv wird, dass man sich erst einmal abreagieren muss, am besten durch körperliche Betätigung. Wenn man diese Energie dann nicht verwendet, um Sachen oder andere Leute zu zertrümmern, sondern sie kreativ verarbeitet, dann ist schon viel gewonnen. Die – oft überwältigende – Kraft in positive, nützliche Bahnen zu lenken, ist die Herausforderung bei der Erziehung von Jungen zu Männern.

Und wenn irgendwelche Leute in irgendwelchen Kneipen dieses Lied hören und sich beim Mitgrölen des Refrains den Frust ob des eigenen verlassen-worden-Seins von der Seele schreien, anstatt an der Theke weiter vor sich hinzubrüten und zu glauben, sie seien die einzigen, denen es schlecht gehe, dann ist damit sogar etwas gewonnen.

In dieser Kategorie gefallen mir allerdings die härteren, tanzbareren Stücke etwas besser. Als erstes fallen mir von Farin Urlaub „1000 Jahre schlechten Sex“ und „OK“ ein – letzteres ist wirklich legendär. Warum sollten es stets nur traurige Liebeslieder à la „Buhuhu, sie hat mich verlassen“ sein? Was zum Abtanzen ist doch viel besser!

Insofern sehe ich es viel positiver als Johnny Haeusler: Hier sträubt sich jemand gegen all das, was da auf ihn eingeredet wird, und gestattet sich erst einmal seine Gefühle: Verletztheit, Fassungslosigkeit, Zorn. Aber er ergeht sich nicht in Rachefantasien, sondern setzt der Ex ein musikalisches Denkmal.

Was das so oft gefürchtete slut shaming angeht, so sei daran erinnert, dass es üblicherweise von Frauen ausgeht. Hier kann die fiktive Exfreundin als „die Böse“ ausgemacht werden, ohne dass es eine tatsächliche Frau trifft. Aufgrund des Geschilderten können die weiblichen Fans leicht Partei für den Sänger ergreifen: Die Freundin hat sich mies verhalten, man gönnt Ihr doch nicht so einen Typen.

Warum ich lieber Alice Greschkow lese als das Austin Institute gucke

Ich hatte Alice Greschkow ein wenig aus den Augen verloren. In den Kommentaren bei Alles Evolution wurde ein neuerer Artikel von ihr erwähnt, auf den es sich lohnt, einzugehen.

Ausgangspunkt ist das folgende Video. Es war schon einmal Thema bei Alles Evolution. Ich halte es in vielen Punkten kritisierenswert und ich habe das ausführlich dort in den Kommentaren gemacht.

The Austin Institute: The Economics of Sex

Ich möchte jetzt nicht jeden Halbsatz von Alice Greschkow auseinandernehmen, sondern lieber auf einige interessante Punkte eingehen. Auch sie sieht das Video kritisch, findet aber ebenfalls einige Teilwahrheiten oder bedenkenswerte Fragen.

Tatsächlich erkannte ich jedoch einige Muster wieder – Männer, die das Interesse an einer Frau verlieren, wenn es „zu früh“ zum Sex kam, Frauen, die mit Anfang 30 nach einem festen Partner suchen, aber langfristige Schwierigkeiten mit Dating haben.

Lebensweisheit: Wenn ein Mann nach dem Sex das Interesse an einer Frau verliert, dann hatte er von Anfang an nur Interesse an Sex, nicht an ihr. (Insofern auch keine verpasste Gelegenheit für eine Beziehung.)

Von einer Frau Anfang 30 würde ich in Nord- und Westeuropa erwarten, dass sie schon beziehungserfahren ist, dass sie beruflich einigermaßen die Weichen gestellt hat und eine Ahnung hat, wo die Reise in den nächsten fünf Jahren hingehen soll. Einer Frau Anfang 30, die noch nicht weiß, was sie will, würde ich skeptisch gegenüberstehen und sie nicht für eine Partnerschaft in Erwägung ziehen. Es gibt einfach im Vergleich dazu zu viele, die ihren Kram beisammen haben.

Ich fand es bis vor wenigen Jahren zu hart geurteilt, muss aber inzwischen zustimmen: Die besten Jahre einer Frau, was die äußere Attraktivität angeht, gehen mit den 20ern zuende. Schauspielerinnen, Sängerinnen und Fotomodelle sind kein Maßstab für Normalsterbliche. Natürlich gibt es welche, die sich gut halten, die in späteren Jahren mehr Stil haben oder die charakterlich gefestigter sind – und ja, am Ende kommt es auf die Kombination an. Aber für das „reine“ Flirten kommt es eben doch sehr stark aufs Aussehen an.

Eine düstere Interpretation wäre, dass man als Frau immer den Kürzeren gezogen hat

Ich kann es nur begrüßen, dass Alice Greschkow dieser These eine klare Absage erteilt. Glücklich wird man damit nämlich nicht.

Tatsächlich schwirren beide Komponenten seit Jahren durch die Diskussion: War jetzt die moderne Dating-Welt eine Befreiung für Frauen oder eine unnötige Härte? Präsentiert wird dabei gerne die Version der Erzählung, bei der die Frau einen Nachteil erleidet. Das ist natürlich eine sichere Anleitung zum Unglücklichksein, und es kann auch so nicht stimmen.

Wenn man schon wirtschaftlich in emotionalen Angelegenheiten argumentieren möchte, könnte man ebenfalls dafür plädieren, dass durch das hohe Angebot, die möglichst besten Partner zueinander finden, die aufgrund echten Interesses und nicht wegen Kosten-Nutzen-Abschätzungen und Schwangerschaft zusammenbleiben. Angebot schafft die Freiheit, sich den Partner zu suchen, mit dem man eine erfüllte Beziehung führen kann und – evolutionär betrachtet – mit dem man die höchste Wahrscheinlichkeit aufweist, gesunde Nachkommen in die Welt zu setzen.

Richtig. Man muss an dieser Freiheit nur aushalten können, dass dann eben mehr Frauen und Männer alleine bleiben. Es hat seine Vor- und Nachteile, aber es ist nicht der Untergang des Abendlandes.

Dass Menschen allerdings schwer mit Freiheit umgehen können, hat wenig mit Wirtschaftslogik zu tun, sondern mit der modernen Gesellschaft, in der man zwar von Optionen überschwemmt ist, aber nicht lernt, wie man verantwortungsbewusste Entscheidungen entsprechend seiner eigenen Bedürfnisse trifft.

Ach, wie tut das gut, zu lesen, dass die Leute verantwortungsbewusste Entscheidungen treffen müssen! Das ist ein ganz wichtiger Baustein gegen das ewige Klagen über „das Patriarchat“, „die Gesellschaft“, das Feindbild weißer Mann usw., die einen unterdrücken.

Ich muss zugeben, dass ich diesen Drang nach fester Bindung bereits in meinem Umfeld beobachten kann, was aber meines Erachtens auch daran liegt, dass es kein weibliches Pendant zum zufriedenen Junggesellen gibt. Die Frau, die mit 40 eine gute Karriere hat, gilt als alte Jungfer, während ihr männlicher Altersgenosse positiver konnotiert wird – zumindest im westlichen Kulturkreis. In osteuropäischen Ländern ist das Fehlen eines Partners ab einem bestimmten Alter auch bei Männern gesellschaftlich sanktioniert.

Das kenne ich genau umgekehrt: Eine Frau mit 40, die alleine ist, aber Karriere gemacht hat, gilt als modern – ein heterosexueller Mann, der dasselbe geschafft hat, gilt als Versager, weil er keine Frau an sich binden konnte. Ich hatte ja noch vor ein paar Tagen zitiert, wie sehr Singles zur Zielscheibe von Spott werden. Junggesellen zu beschämen („Hagestolze“) fügt sich ein in die 200-jährige Tradition der Moderne, Männern alles Schlechte zuzutrauen und sie daher alleine als unvollständig, verroht anzusehen (Christoph Kucklick).

In Osteuropa sind die Karten anders verteilt. Der Druck auf eine Frau, einen Mann zu finden, ist deutlich höher. Gleichzeitig ist – so zynisch es klingt – aufgrund der deutlich höheren Suizidraten unter Männern in einigen Ländern das Angebot an „tauglichen“ Männern auch knapper. Beides macht die Situation auf dem Partnermarkt für einen gesunden Mann mit solidem Einkommen im Vergleich zur Lage im Westen leichter.

Ein Bekannter von mir brachte es gut auf den Punkt: „Ihr Frauen arbeitet in guten Jobs, reist, seid viel unterwegs, feiert und habt selbstbestimmt Sex – ihr lebt wie ein Mann ohne Familie und den würdet ihr wegen dieses Lebensstils doch nicht auch bemitleiden, oder?“

Das ist mein Lieblingsteil im Artikel. Matze hatte ihn schon bei Alles Evolution zitiert, was mich überhaupt erst auf diesen Beitrag aufmerksam machte.

Es ist tatsächlich so: Wenn das die Situation einer Frau in Nord- und Westeuropa wiedergibt, hat sie keinen Grund zu klagen. Die meisten Männer würden jedenfalls gerne mit ihr tauschen. Wenn mir eine Frau Anfang 30 erzählen würde, sie wäre in dieser Lage und unzufrieden, weil sie allein sei, dann würde ich als erstes fragen, was sie denn in den Jahren davor gemacht hat. Nicht, dass es darauf keine gute Antwort gibt – ich würde sie nur gerne hören.

Also, das Video vom Austin Institute ist und bleibt merkwürdig, auch wenn es einige Anregungen zur Diskussion bietet. Alice Greschkows Texte kann ich nach wie vor entspannt lesen, ohne dass ich ihr in jedem Punkt zustimmen müsste.

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Austin, nicht Aspen! 😀

Blake Shelton: Austin