Frauenministerium sponsert linke Propaganda gegen Gleichstellungskritiker

Wie Genderama heute früh berichtete, hat die PC-linke Amadeu-Antonio-Stiftung zusammen mit der BAG („Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen“) und dem Frauenministerium eine 50-seitige Broschüre herausgegeben, in der Kritik an Gleichstellungspolitik mit Antifeminismus und Rechtspopulismus und ähnlichem Teufelszeug gleichgesetzt und insbesondere als verfassungsfeindlich und antidemokratisch dargestellt wird. Auf der von Genderama verlinkten Seite ist diese Broschüre nicht hochgeladen, ich habe sie jedoch auf der Seite der BAG gefunden. Die Broschüre hat es vorallem auf die AfD abgesehen, die grundsätzlich von oben herab als politischer Außenseiter behandelt wird, deren geschlechter- und familienpolitischen Positionen nicht verhandelbar sind, da sie „antifeministisch“ wären. Die politische Gesinnung reicht den staatlich geförderten linken Autoren als Grund für politische Ausgrenzung vollkommen aus. Der Gedanke, die AfD als gleichberechtigten Teilhaber des politischen Diskurses zu behandeln, ist den Autoren fremd. Die Männerechtsszene wird kaum namentlich erwähnt, man muss aber fest davon ausgehen, dass sie bei dem Gerede über Antifeministen und Gleichstellungsgegner mitgemeint ist. In der Literaturliste finden sich reihenweise Schriften von Andreas Kemper, Böllstiftung und Rosa-Luxemburg-Stiftung, also von Ideologen, die männerrechtliche Anliegen für Naziideologie halten. Wenn die Regierung solche parteiische Agitation von links finanziell fördert, strebt sie an, Gleichstellungskritiker mundtot zu machen und verstößt sie daher indirekt gegen GG Art.3 (3), der festlegt, dass staatliche Behörden die Pflicht zur politischen Neutralität haben:

Niemand darf wegen seine[r] […] politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.

– GG Art.3(3)

Wo wir gerade beim GG sind. Ein altbekannter feministischer Propagandatrick der Broschüre ist die gezielte Verdrehung von GG Art. 3:

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes […] benachteiligt oder bevorzugt werden. […]

– GG Art.3

Aus dieser Gleichberechtigung zu der der Staat verpflichtet ist, wird in der feministischen Broschüre konsequent eine Verpflichtung zur sozialen Gleichstellung und dementsprechend Frauenförderungspolitik gedreht, die aber eben diesem Grundgesetzartikel (Verbot der rechtlichen Bevorzugung/Benachteiligung) glatt widerspricht. Man darf nicht annehmen, dass den feministischen Autoren oder dem unterstützendem Ministerium dieser Grundwiderspruch unbekannt wäre oder sie das Grundgesetz einfach anders interpretieren – das wäre naiv. Im Gegenteil: diese politischen Agitatoren sind sich über die Bedeutung des Art.3 GG sehr wohl bewusst und daher versuchen sie gezielt, den Begriff der Gleichberechtigung zu verwässern und durch Gleichstellung zu ersetzen. Gleichstellungsgegner und Bürger, die von natürlichen geschlechtlichen Unterschieden bzw. Geschlechterrollen ausgehen, sollen durch diese Diskursstrategie aus dem „demokratischen Spektrum“ heraus gedrängt werden. Ein paar Beispiele für diese gezielte Verwässerungsstrategie aus der Broschüre:

Aus einem Interview mit einer Politologin, mit deren Positionen sich die Broschüre gemein macht:

Ich bin auch immer noch so optimistisch zu sagen, in diesen Angriffen gegen Gleichstellung und Gender liegt auch eine Chance: […] Auch gibt es eine hohe Akzeptanz dafür, dass der Staat die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern fördert – so steht es ja in unserer Verfassung […].

(S. 24/25)

Und weiter:

Hier werden zwei Dinge miteinander vermischt: der Verfassungsauftrag des Staates zur Durchsetzung der Gleichberechtigung und eine politische Strategie – dem Gender Mainstreaming – zu eben diesem Zweck. Der Staat hat laut Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes für tatsächliche Gleichstellung zu sorgen.

(S.25)

Aus einer Handlungsempfehlung, wie mit der feminismuskritischen AfD umzugehen ist:

Und die AfD muss umgekehrt gefragt werden, ob sie die Rechtstaatlichkeit respektiert, denn auch im Grundgesetz steht, dass Mann und Frau gleichberechtigt sind. Und um diese Gleichstellung zu erreichen, sind Gleichstellungsstellen und noch mehr nötig.

(S.36)

Ansonsten kommt der Begriff „Gleichberechtigung“ in der 50-Seiten Broschüre übrigens kaum vor. Er wird fast nur im direktem Zusammenhang mit Art.3 GG erwähnt um dann im nächsten Satz gleich wieder von „Gleichstellung“ abgelöst zu werden, der scheinbar dasselbe bedeuten soll. „Gleichstellung“ wird ansonsten mantraartig und inflationär verwendet. Die Absicht der gezielten Verzerrung und Manipulation des Konzepts der Gleichberechtigung, auf dem unser freiheitlicher Rechtsstaat aufgebaut ist, ist klar erkennbar.

Zynischerweise wird dann ausgerechnet denen, die solch ein korruptes verlogenes Schindluder mit dem Grundgesetz kritisieren, vorgeworfen antidemokratisch zu sein – mit freundlicher Unterstützung der Regierung und des Steuerzahlers.

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Integrationsindex: sind 6 Prozentpunkte Unterschied eine Schlagzeile wert?

Schlagzeile Süddeutsche Zeitung

QUELLE: https://www.sueddeutsche.de/politik/integrationsbarometer-maenner-bewerten-integration-negativer-als-frauen-1.4132909

Gemäß einer repräsentativen Umfrage, bei dem ein so genannter „Integrationsindex“ ermittelt wird (100 = sehr positives Integrationsklima, 0 = sehr negatives Integrationsklima) gaben Frauen einen durchschnittlichen Wert von 67 an, Männer den Wert 61.

Also läppische 6 Prozentpunkte Unterschied. Für die Süddeutsche Zeitung schon genug, um daraus die Schlagzeile zu zimmern. Ja, faktisch ist die Aussage richtig. Sie wäre auch bei 0,5 Prozentpunkten Unterschied schon richtig. Aber wie klein muß der Abstand sein, damit eine Zeitung nicht mehr mit dem Unterschied hausieren geht?

Insbesondere, wenn man zu einem Thema gefragt wird, und eine Zahl zwischen 0 und 100 nennen soll, um damit seine Meinung kund zu tun. Oder wie bewertest Du, lieber Leser, das Integrationsklima auf einer solchen Skala? 65? 63? Gar 81,3?

Vielleicht sollte man erstmal eine psychologische Studie machen, ob Männer und Frauen generell mit anderen Werten hantieren …

Aber, Hauptsache, es wurde mal wieder das Bilde des rückständigen Mannes dargestellt, denn die „richtige“ Meinung ist beim Mainstream sowieso klar …

Wie schon bei Wahlen geht man dazu über, Meinungen zu interpretieren bzw. zu bewerten. Es zählt nicht mehr „jeder Mensch hat seine Meinung“, sondern „diese Meinung kommt aus jener Ecke … braucht man also nicht ernst nehmen“.

 

Land Sachsen-Anhalt verteilt Fördergelder für gender-feministische Wissenschaft

In Zusammenarbeit mit der „Koordinierungsstelle Genderforschung&Chancengleichheit“(KGC), einer Organisation, die die Arbeit von Gleichstellungsbeauftragten vernetzt und rechtlich irgendwo zwischen Regierung, linken Parteien, Universitäten und Frauenverbänden angesiedelt ist (Rechtsexperten bitte vor!) spendiert das Landesministrium für Justiz und Gleichstellung Sachsen-Anhalt bis zu 1500€ für Dissertationen/Habilitation bzw. Master- oder Staatsexamensarbeiten die Feminismus und Genderideologie stützen.

Aus der Ausschreibung (PDF):

Ausgezeichnet werden hervorragende Abschlussarbeiten (Masterarbeiten, Staatsexamensarbeiten, Dissertationen und Habilitationen) sowie wissenschaftliche
Publikationen, die die Genderperspektive einbeziehen und in angemessenem Umfang bearbeiten. Der Preis richtet sich explizit an Arbeiten aus allen Fachdisziplinen.

In der Ausschreibung ist nur davon die Rede, dass Publikationen gefördert werden, die „die Genderperspektive einbeziehen“, was man gutwillig noch so interpretieren kann, dass allgemein Arbeiten gefördert werden, die einen geschlechtersoziologischen Aspekt haben – also unabhängig vom politischen Standpunkt. Das wäre ok, da politisch neutral. Doch angesichts dessen, dass es sich bei der beteiligten Organisation KGC um eine rein feministische Organisation handelt, die keinen Hehl daraus macht, dass sie Feminismuskritik und Maskulismus für gefährliches antidemokratisches Teufelszeug hält und für die Frauenförderung, „Gleichstellung“ und „Antisexismus“ unhinterfragbare Dogmen sind, ist klar, dass hier ausschließlich linientreue Arbeit honoriert werden wird. Die Preise werden also aller Voraussicht nach nicht aufgrund der Wissenschaftlichkeit einer Arbeit vergeben werden sondern nach politischen Kriterien. Das wäre wie eine staatliche Preisauschreibung darüber, wer am besten den Islam kritisieren und die christlichen Werte verteidigen kann, anstatt eine Ausschreibung wer die beste religionswissenschaftliche Arbeit-unabhängig von der politischen Verortung- macht.

Diese kleinen Femi-Förderpreise sind zwar sehr geringfügig aber nichts desto trotz Steuergeld mit dem politische Einflussnahme auf die Wissenschaft ausgeübt wird.

Roman-Tipp für Männer: „Selbst verloren“ von Andreas Neumann

And now to something completely different. Heute möchte ich mal auf einen Roman hinweisen, der mich sehr beeindruckt hat. Er trägt den Titel „Selbst verloren“ und wurde vom Heilpraktiker Andreas Neumann geschrieben. Das Buch kann hier bestellt werden.

Die Story handelt von einem Mann in mittleren Jahren, der von seiner Frau verlassen wird. Aber es geht keineswegs um einen Geschlechterkampf in diesem Roman. Die Absicht seiner Frau, sich scheiden zu lassen, ist nur der notwendige Auslöser für seine Krise und anschließende Metamorphose, quasi wie ein auslösendes Erdbeben, nachdem die Spannung lange vorhanden war.

Er hebt spontan all sein Geld vom Konto ab, verkauft sein Auto und haut ab, ohne jemandem Bescheid zu geben. Reist durch die USA/Kanada, durch Südamerika und Südost-Asien, trifft auf Menschen und denkt viel nach. Er erkennt, wie abgeschnitten er von seinen eigenen Bedürfnissen war und wie angepasst an Dinge, die ihm eigentlich nicht viel bedeuten. Er macht sich Gedanken über die Natur des Menschen und die Zusammenhänge im Leben. Weiteres findet man im Klappentext auf der oben verlinkten Seite.

Das Buch ist schon fast überfrachtet mit Erkenntnissen, die der Protagonist macht. Ich habe es mit dem Textmarker in der Hand gelesen, um die (für mich) wichtigen Hinweise zu markieren. Mache ich sonst nicht. Der Autor könnte in weiten Teilen mich beschrieben haben …

Eine spannende, nicht selten spirituelle „On the road“-Geschichte, die ich sehr empfehlen möchte.