Das Ende einer Vaterschaft

Als ich heute nach Hause kam, lag der Brief vom Amtsgericht im Flur. Die Adoption ist nach mehreren Monaten durch, ich bin auf dem Papier kein Vater mehr. Trauer überkommt mich, auch wenn lediglich das offiziell wurde, was schon lange gegeben war.

Mein Sohn wird dieses Jahr 16. Es ist über 5 Jahre her, seitdem ich ihn das letzte Mal gesehen habe. Und auch zu der Zeit waren es nur wenige Treffen im Jahr, an Samstag- oder Sonntagnachmittagen, für wenige Stunden und unter Begleitung der Mutter. Weil sie es so bestimmt hat. Wir, als Eltern, hatten uns schon lange nichts mehr zu sagen.

In einer angespannten Atmosphäre tigerten wir dann gemeinsam durch die Stadt, besuchten Museen oder Spielhäuser. Wozu der Junge halt Lust hatte. Keine Chance für Vater und Sohn, sich richtig auszutauschen, sich nahe zu sein.

Ich muß dazu sagen, dass ich ihn nie wirklich hatte. Mit der Kindsmutter war es immer eine Fernbeziehung über etliche 100 km. Diese Beziehung war schon am Ende, als das Kind kam. Die ersten gut 2 Jahre besuchte ich ihn noch regelmäßig. Im Haus der Großeltern, wo auch meine Ex noch wohnte. Dann wurde auch diese Konstruktion immer unmöglicher. Die große Entfernung und das wir Erwachsenen nichts mehr miteinander anfangen konnten, forderten Tribut. Aus früherer Liebe war Abneigung und Hass geworden. Ich ging und kam nicht wieder.

Nur wenige Monate später versuchte ich wieder Kontakt aufzubauen. Was sie dann nicht mehr wollte. Auch verständlich, im Nachhinein. Jahre später, kurz vor seiner Einschulung dann plötzlich eine Kontaktaufnahme von ihr. Ich war dann beim Einschulungstermin dabei und damit begannen dann die oben erwähnten Treffen.

Ich habe mir immer gewünscht, diese Treffen auf andere Beine zu stellen. Dass ich ihn hätte alleine sehen können. Aber da biß ich auf Granit.

Ich erinnere mich an zwei besondere Momente. Einmal standen wir zum Abschied vor dem Bahnhof. Mein Junge sprang bei der Umarmung an mir hoch, umklammerte mich mit den Beinen und ich hielt ihn fest. Ich sprach davon, dass ich ja bald wiederkommen würde. Er sagte: „Könnten wir nicht alle … “ und brach dann den Satz ab. Ist es nur meine Phantasie, dass ich glaube, dass der Satz ungefähr mit “ … zusammen sein“ enden sollte? Er es aber nicht aussprach, weil die Mutter daneben stand, die mich in ihrem Lebenskonzept nicht gebrauchen konnte? Jahre später sagte sie mir wortwörtlich „ich will ihn nicht mit dir teilen“.

Bei einem anderen, viel späteren Treffen musste meine Ex noch mal zur Wohnung zurück, da sie ihr Portemonnaie vergessen hatte. Wir hatten ein paar seltene Minuten, vielleicht 10, für uns. Auch da sprang er sofort wieder in meinen Arm und hangelte an mir herum. Was er in dieser Form nicht tat, wenn die Mutter dabei war. Ich glaube, dass er in einem Loyalitätskonflikt war.

Nein, ich hätte nicht zum Vollzeitvater getaugt, das weiß ich. Aber ich bin mir sicher, dass es was mit uns hätte werden können. So, wie es war, war es allerdings zum erneuten Scheitern verurteilt. Alles nur eine Frage der Zeit. Es sollte sich nichts entwickeln.

Zwischenzeitliche „Aussprachen“ zwischen der Ex und mir endeten im grummelnden Gewitter. Erste Andeutungen wurden geäußert, dass man es gerne hätte, wenn ich meinen Sohn zur Adoption freigeben würde, damit der jetzige Ehemann meiner Ex ihn annehmen könnte. 4 Jahre vergingen, ohne dass wieder was passierte. Im letzten Jahr kamen dann offizielle Dokumente vom Notar und Amtsgericht. Und ein Brief der Ex, mit der erneuten Bitte um Adoptionsfreigabe … nicht ohne Drohnung, mich finanziell auszunehmen, wenn es nicht dazu käme (ja, es gab Rückstände bezüglich des Unterhalts – weil ich es nicht einsah, zwei Gutverdiener zu alimentieren, gleichzeitig wurde es mir versagt, einen vernünftigen Umgang mit dem Sohn zu haben).

Ich habe es dann gemacht, weil ich letztlich am Status Quo nichts ändern konnte. Die Adoption hatte faktisch längst stattgefunden, auch ohne Brief und Siegel. Und ich habe zugestimmt, weil es letztlich nur Papiere sind. Mein Sohn wird immer mein Sohn bleiben, daran gibt es keinen Milimeter zu rütteln. Meine Ex versprach, einen Brief von mir an meinen Sohn auch auszuhändigen. Diesen habe ich dann geschrieben. Ich habe geschrieben, dass meine Tür jederzeit für ihn offen steht und dass ich mich sehr freuen würde, wenn er irgendwann bei mir klingelt.

Ich weiß, es ist nur eine Hoffnung. Aber die werde ich nicht aufgeben.

Mach es gut, mein Sohn, ich hoffe sehr, wir sehen uns. Ich liebe Dich und bin stolz auf Dich.

 

 

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Der ESC, #metoo, die Verlogenheit

Netta, eine Sängerin aus Israel, hat den Eurovision Song Contest mit einem seltsamen Titel und einer schrägen Darbietung gewonnen. Zwei Ausschnitte aus dem Text ihres Songs „Toy“:

Wonder woman, don’t you ever forget
You’re divine and he’s about to regret

[…]

I’m not your toy
You stupid boy
I’ll take you down
I’ll make you watch me

Auf deutsch also ungefähr: „Wunderfrau, vergiß nicht, du bist göttlich und er wird’s bereuen. Ich bin nicht dein Spielzeug, du dummer Junge. Ich zieh dich runter. Ich werde dich dazu bringen, mich anzuschauen“.

Aus der Presse erfährt man dazu (in diesem Fall habe ich mir nach kurzem Googeln einen Beitrag der „Aargauer Zeitung“ herausgesucht):

Das von dem israelischen Komponisten Doron Medalie und dem Texter Stav Beger geschriebene überwiegend englischsprachige Gewinnerlied „Toy“ sei eine Antwort auf die #MeToo-Debatte um sexuelle Belästigung in der Unterhaltungsbranche, so die Sängerin. Die Botschaft an junge Frauen: Nehmt Euch an, so wie Ihr seid und seid stolz auf Euch selbst. Ihr seid nicht das Spielzeug (toy) von Männern.

Mission accomplished – wie gewünscht verfehlte der am aktuellen Thema konstruierte Song nicht seine Wirkung und sowohl Fachjury als auch das sich die Finger wundwählende Publikum brachten das Lied auf die Nr. 1 der Auswertung.

So weit, so gut. Eben ein weiteres Element des Protestes gegen ungewollte Berührungen oder sexuellen Mißbrauch.

Aber so richtig schräg wird die Nummer, wenn man sich anschaut, mit wem sich die Israelin ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Krone lieferte. Nämlich mit der Sängerin Eleni Foureira, die für Zypern antrat und zwar in einem Outfit, für das die Bezeichnung „knapp“ untertrieben wäre (bitte selbst googeln oder sich das Video vom Auftritt ansehen). Beide Sängerinnen waren gegen Ende der Punktevergabe zeitgleich auf dem Bildschirm.

Schräg ist es deshalb, weil beim zypriotischen Auftritt die Masche „Sex sells“ angewandt wurde. Mit dem israelischen Beitrag beklagt man sich über Tatschereien und andere Belästigungen, mit dem Beitrag aus Zypern soll der Fisch über nackte Haut, enganliegende Kleidung und sexy Tanzbewegungen an den Haken.

Nun könnte bei diesem Zusammenhang eingeworfen werden, dass weder nackte Haut, knappe Kleidung noch aufreizende Bewegungen als Einladung zu irgendwelchen, von einer Frau unerwünschten Handlungen gesehen werden können.

Womit ich beim Punkt Verlogenheit angekommen wäre. Oder zumindest beim Punkt der naiven Dummstellerei.

So verständlich es auch ist, wenn sich Frauen, gegen unerwünschte Annährungen stellen, sollte nicht die Diskrepanz aus den Augen verloren werden, dass Frauen andererseits ihre Reize bewußt einsetzen, um ihre Ziele zu erreichen.

Ob nun bezüglich des Gewinns des ESC, um in der Karriere voranzukommen (ja, auch so etwas soll es geben …) oder um sich den gewünschten Mann als Partner zu angeln. Seltsamerweise will gerade in letzterem Punkt niemandem auffallen, dass dem Mann dabei sprichwörtlich „der Kopf verdreht“ (= der Verstand überwunden) werden soll. In dem Fall ist es erwünscht. Wenn es unerwünscht ist, soll hingegen der Verstand die Reize überwinden.

Bevor möglicherweise der nächste Einwand kommt, dass mit dieser Argumentation die Gesamtheit der Männer unter dem Deckmantel einer „biologischen Konditionierung, der sich die Männer quasi nicht erwehren können“, in Schutz genommen werden soll: Nein, soll sie nicht. Männer sind keine triebgesteuerten Tiere.

Was ich mit diesem Blogbeitrag bezwecken will, ist die Bewußtmachung der durchaus unterschiedlichen Herangehensweisen individueller Frauen im Umgang mit den eigenen Reizen. Und „manchmal“ auch die Herangehensweise ein- und derselben Frau zu unterschiedlichen Zeitpunkten.

Muttertag und Vatertag

Muttertag. Tag, um seine Mutter zu ehren und ihr zu danken. Für die Mühe. Für ihr Aufopfern den Kindern gegenüber. Ihr zurückstecken, sich zurücknehmen. Für die Geborgenheit, die sie gab und immer noch gibt. Für das auf-sich-nehmen der Doppel- und Dreifachbelastung Kinder, Haushalt, Teilzeitjob. Für die Hilfe. Für die Liebe. Für ihre Güte, ihr nie endendes Verständnis. Für das in-Schutz-nehmen, verteidigen. Für das und-so-weiter. Blumen. Pralinen. Kaffee. Kuchen. DANKE!

Vatertag. Saufen, grillen, gröhlen, umherziehen. Die Frauen dürfen sich einklinken. Exklusivität? Wozu denn?

Warum die „Männerbewegung“ nichts erreicht

Geht ein Mann auf die Straße und demonstriert gegen Ungerechtigkeiten und Benachteiligungen, die Männern widerfahren? Nein, er geht zur Arbeit, um Geld für die Familie zu verdienen und seine Karriere nicht durch zwielichtige Aktionen („ich muss mal zur Männerdemo, brauche kurzfristig einen Tag Urlaub“) zu gefährden.

Ja, richtig, er kennt ein paar Fälle, wo Kumpels und Kollegen Probleme haben. Durch Scheidung, durch den Kampf ums Kind, durch hohe Unterhaltszahlungen. Aber es droht keine Gefahr, schließlich ist seine Familie intakt, die Ehe funktionert. Es ist derzeit nicht vorstellbar, dass sich das Ändern könnte.

Und was sollte er überhaupt der eigenen Frau erzählen, wohin er geht, falls er doch zur Demo ginge? Dass er jetzt dafür eintritt, dass es mehr Gerechtigkeit geben soll im Trennungsfall? Das würde ja bedeuten, dass er ihre Möglichkeiten als Frau beschneiden will! Er müsste erstmal glaubwürdig klar machen, dass er das quasi aus Solidaritätsgründen tut und er selbst nicht glaubt, je in eine solche Verlegenheit zu kommen. Nein, nein, sie lieben sich doch. Sich für so etwas engagieren wäre ja die Unterstellung, dass er davon ausginge, die Liebste würde sich in eine Furie verwandeln, wenn …

Und im Scheidungsfall ihrer besten Freundin ist es ja auch gerechtfertigt, dass er blutet. Hat er sie doch betrogen, das Schwein, wie sie immer sagt. Wo hingegen sie immer ihren netten Kollegen Meyer bemitleidet, dem seine Ex ja so übel mitspielt. Und so eine wird sie ja nicht werden, falls … dafür kennt man sich doch viel zu gut.

Überhaupt, „Männerbewegung“ … das klingt schon schw … ähhh … verweichlicht. Männer, die im Rudel Schutz suchen müssen und fordern, dass etwas für sie geändert wird. Männer, die es alleine nicht gebacken bekommen. Die die Härten des Lebens nicht ohne Beistand aushalten können.

Und „Maskulinisten“? Das sind doch die verschrobenen Leute in komischen Klamotten, meist auch etwas Nazi (sagen jedenfalls die Zeitungen) und oft auch ohne Frau – warum wohl?


 

Und so stellen sich Männer selbst ein Bein. Der dem Mann innewohnende Wettbewerbsgedanke hindert sie daran, sich zu solidarisieren. Jeder ist sich selbst der nächste, Betroffene kämpfen alleine vor den Gerichten. Jeder sieht zu, dass er selbst gut über die Runden kommt, sollen die anderen schauen, wo sie bleiben. Nur der Fitteste gewinnt.

Es den Frauen gleich zu tun, die protestierten, macht die Männerbewegung unausgesprochen zu einer weibischen Kopie. So etwas tun Männer nicht. So einen Mann will Frau auch nicht. Das paßt alles nicht ins Bild.

Warum sollten also Politiker und Parteien sich für Männer engagieren, die sich mit der Situation abfinden und gar nicht aufbegehren? Offensichtlich ist es dann nicht wahlentscheidend, wie Parteien zu den Anliegen von Männern stehen. Dagegen könnte es als frauenfeindlich und rückwärtsgewandt gesehen werden, wenn sie es trotzdem tun. Und das kostet garantiert weibliche Wählerstimmen.

Männer, wir werden nicht weiterkommen, wenn wir uns nicht zuerst aus unseren Gedankenfallen befreien. Und dann geht es darum, vehement einzufordern, was der Geschlechtergerechtigkeit auch aus Sicht der Männer zuwiderläuft.

 

 

Frau fälscht Unterschrift, um sich künstlich befruchten zu lassen – Ex-Mann muss Unterhalt zahlen

UPDATE (siehe unten)

Quelle: SPIEGEL ONLINE

Ein Ehepaar läßt Eizellen der Frau mit den Spermien des Mannes in einem Labor befruchten und einfrieren. Wenig später kommt es zur Trennung des Paares. Wiederum später läßt sich die Frau in mehreren Versuchen befruchtete Eizellen einpflanzen. Damit das Labor dies tut, ist die Unterschrift des Mannes notwendig – die sie kurzerhand fälscht. Sie wird schwanger und bekommt einen Sohn. Der unfreiwillige Vater klagt dagegen, dass er für das Kind Unterhalt zahlen muß.

Was wäre nach gesundem Rechtsempfinden das Resultat dieser Klage?

Natürlich, dass die Frau mit ihrem Wunsch auf Unterhalt in die Wüste geschickt wird. SIE hat unmoralisch gehandelt, hat in krimineller Weise die Unterschrift gefälscht und wusste somit, dass das Ganze nicht in Ordnung ist. Wenn eine Person meint, die Unterschrift eines anderen Menschen fälschen zu müssen, dann weiß diese Person, dass sie die Original-Unterschrift nicht bekommen würde, wenn sie darum bitten würde. Sie handelt also gegen den Willen der so betrogenen Person.

Was in jeder anderen Konstellation sonnenklar ist (gefälschte Scheck-Unterschriften, gefälschte Unterschriften auf Verträgen usw.) gilt aber „selbstverständlich“ nicht, wenn eine Frau fälscht und es um Kindesunterhalt geht.

Nein, dann geht es darum, ob das Labor hätte erkennen müssen, dass die Unterschrift des Mannes gefälscht war. Oder ob eine Zustimmung eindeutig widerrufen wurde. Dann geht es darum, ob der unfreiwillige Vater dem Labor (!) den Unterhalt aufdrücken kann.

Nochmal: SIE hat gefälscht. SIE hat Unrecht getan. Und was passiert ihr? Gar nichts! Dass die Frau in irgendeiner Weise für ihr Tun bestraft wird – ich kann es im SPIEGEL-Artikel jedenfalls nicht herauslesen.

Ergo: Freibrief für Frauen, und das in einer solch existentiellen, wichtigen Angelegenheit. Unerfüllter Kinderwunsch? Keinen Bock auf einen Vater? Aber trotzdem finanziell abgesichert sein? Kein Problem – irgendeinen Trick wird sich finden lassen, irgendjemand wird schon zahlen. Ob der Samenspender oder das Labor.

UPDATE:

Aufgrund einiger Kommentare möchte ich noch etwas hinzufügen. Ja, Recht und Gerechtigkeit sind nicht dasselbe, das ist mir bekannt. Es mag sein, dass das gefällte Urteil angesichts der geltenden Rechtslage zu erwarten war. Es mag auch sein, dass die Papiere, die er noch als Ehemann unterzeichnet hat, unter der geltenden Rechtslage gegen ihn sprechen. Trotz alledem war die Fälschung seiner Unterschrift notwendig, damit das weitere Unheil seinen Lauf nehmen konnte. Ohne gefälschte Unterschrift wäre es nicht zu einer ungewollten Vaterschaft gekommen. Die dabei maßgeblich handelnde Frau wird nicht belangt. (So wie übrigens eine Frau auch nicht belangt wird, wenn sie einen falschen Vater angibt, ihn Unterhalt zahlen läßt und das später rauskomt. Dann muss nämlich der betrogene Nicht-Vater zusehen, wie er sich das Geld vom tatsächlichen Vater wiederholt – es streiten sich nur die Männer, obwohl auch da eine Frau entscheidend an diesem Unheil beteiligt ist). Recht und Gerechtigkeit sind nicht dasselbe und genau das prangere ich an. Denn über kurz oder lang muss das Recht dem Gerechtigkeitsempfinden folgen, sonst stimmt etwas nicht. Recht ist nicht statisch und wandelt sich mit der Zeit. Und es wieder mal ein Unding, dass diese Wandlung gerade bei Ungerechtigkeiten, die Männern widerfahren, so lange auf sich warten läßt. Aber es ist halt unmodern, sich seitens der Politik um die Belange von Männern zu kümmern, macht man sich doch sofort verdächtig, damit gegen die heiligen Kühe Feminismus und „Frauen-Gleichberechtigung“ zu sein.

 

Stalker und Störer auf der republica

…haben’s schwer, wie man am Code of Conduct sehen kann. Störerinnen und Stalkerinnen jedoch sind anscheinend gerne gesehen.

CoC sind diese komplett überflüssigen Benimmregeln, denn eigentlich steht da nur völlig selbstverständliches drin. SJW jedoch brauchen so etwas zum Virtue Signaling, und deshalb ist es doch hin und wieder amüsant, da mal reinzuschauen. Opensource-Projekte beispielsweise werden gerne mal gekapert, und die einzige Leistung von SJW ist (a) der CoC und (b) die totale Zerstörung von gewachsenen und funktionierenden Projekten.

Was ist die republica eigentlich? Wohl nicht mehr als die Versammlung von Berliner Hipstern und Netzaktivisten, die laut genug sind und einflussreiche Freunde haben, um sich für die Mehrheit zu halten. Schön zu sehen am Spiegel Online Artikel, bei dem Menstruation und sich schlecht benehmende Männer auf Tinder nicht fehlen dürfen. Ähnlich auf Heise, da wurde die republica von der Bundeswehr gehackt und die Frauenquote erfüllt. Vergiftende Ideologien müssen aber draußen bleiben, hier lohnt der Blick in den Kommentarbereich.

Womit ich wieder beim Anfang wäre. Die republica ist komplett durchgegendert, was man auf der Website insbesondere auch an der Sprache bewundern kann. Nur eines gibt es nicht: Störerinnen und Stalkerinnen. Oder Störende und Stalkende, wie es gerne auch formuliert wird, ungeachtet der Tatsache, dass damit etwas völlig anderes gemeint ist.

An der Sprache sollt Ihr sie erkennen. Vergiftende Ideologien müssen draußen bleiben?