Der Sündenfall

Wenn man mich fragen würde, wann ich angefangen habe mich für geschlechterpolitische Themen zu interessieren, kann ich das ziemlich genau beantworten. Ich hatte zwar immer schon den Eindruck, dass irgendwas nicht in den richtigen Bahnen verläuft, nichts hat mir das aber so deutlich vor Augen geführt, wie die Beschneidungsdebatte und dessen durch parlamentarische Entscheidung erzwungenes Ende.  Selten wurde eine Debatte so bigott geführt. Von den Geistlichen, von Feministen und letztlich von unseren Volksvertretern, deren Aufgabe es eigentlich ist, die durch das Grundgesetz garantierte körperliche Unversehrtheit zu schützen.

Die Geistlichen, vorrangig natürlich die der Juden und Muslime, sind in der Gesamtschau meiner Meinung nach das kleinere Problem. Ihr Anspruch ergibt sich aus der jahrhundertealten Tradition, die Beschneidung in ihrer Kultur hat. Und diesen Anspruch sollen sie von mir aus auch vertreten, solange sie sich an die geltenden Gesetze halten. Dass wir in einem Staat leben, der religiöse Gefühle über die Unversehrtheit der Menschen stellt, ist kein Religionsproblem, sondern eins des Staates und damit eins des Volkes.

Schlimmer als Mord ist vermutlich immer noch die Beschneidung der Frau. Zumindest bekommt man diesen Eindruck, wenn man sich die Presseerzeugnisse der letzten Jahre anschaut. Und zu Recht: Den betroffenen Personen wird großer Schmerz zugefügt, im schlimmsten Fall sind sie ein Leben lang verkrüppelt. Unfähig zu sexuellen Kontakten oder Gefühlen. Dagegen formiert sich aus gutem Grund Widerstand. Der gleiche Widerstand transformiert sich zur Unterstützung, wenn es um die Beschneidung von Jungen geht. Es wird dann vom kleinen gefühllosen Hautfetzen gesprochen oder vom verringerten Ansteckungsrisiko mit Herpesviren für Frauen. Dass einige der Betroffenen von traumatischen Schmerzerlebnissen berichten oder nur noch schwer erregbar sind, wird gerade von denen geflissentlich übersehen, die für sich selbst die alleinige Definitionsmacht einfordern und schon bei Komplimenten zu ihrem Dirndl auf die Barrikaden gehen. #Aufschrei

Bis zur Beschneidungsdebatte war ich relativ naiv. Ich hatte auch noch keine Vorstellung davon, wie radikal sich die Ideologie des Genderismus schon in den Schaltstellen der Gesellschaft durchgesetzt hat. Er wird quasi von keiner der im Bundestag vertretenden Parteien mehr hinterfragt, in Niedersachsen werden in blinder Gehorsam bald die Wahlgrundsätze außer Kraft gesetzt. Auf die Rolle der Massenmedien möchte ich an dieser Stelle nicht umfassend eingehen, aber mittlerweile fehlt dort jede kritische journalistische Distanz. Dass ein Mitglied des Vereins „Pro Quote“, welcher sich für mehr Frauen in den Chefredaktionen einsetzt, selbst Artikel zur Quote in den mutmaßlich seriösen Zeitungen verfassen darf, ohne das diese mit „Anzeige“ gekennzeichnet sind, ist Zeugnis einer Grundhaltung, bei der sich Hajo Friedrich, der Autor des Satzes: „Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten.“ , im Grabe herumdrehen würde. Das meint natürlich nicht, dass keiner Mitglied dieses Vereins sein soll,  – im Gegenteil, denn ich schätze das freiheitliche Vereinsleben in Deutschland sehr –  sondern das eine Zeitung sich nicht die Meinung irgendeines Vereins zu Eigen macht, ohne das entsprechend zu kennzeichnen.

Wenn man mich fragt: Möchtest du dich mit Geschlechterpolitik auseinandersetzen? Dann würde ich mit einem klaren Nein antworten.

Ich möchte in einer Gesellschaft leben, die Unterschiede bejaht und Ungerechtigkeit verneint. Ich möchte, dass der Staat sich aus dem Zusammenleben heraus hält, wie ich mich nicht ungefragt in das Privatleben anderer Menschen einmische. Ich möchte ein Unternehmen führen und nur Männer einstellen, ohne das ich dafür sanktioniert werde. Ich möchte, dass jeder Mensch für sich selbst Verantwortung übernimmt und  jedem geholfen wird, der dazu kurz- oder langfristig nicht in der Lage ist. Ich möchte, dass wir diese Geschlechterdebatte auf Augenhöhe führen.

Vor allem aber möchte ich, dass jeder seine Meinung sagen darf.

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89 Kommentare zu „Der Sündenfall“

  1. „Vor allem aber möchte ich, dass jeder seine Meinung sagen darf.“

    Für mich eines der erschreckendsten Entwicklungen. Ich kann im Netz nicht mit meinem Namen für meine Überzeugungen einstehen, nur die Anonymität verhindert massive Nachteile, insbesondere im Beruf. Dabei fordere und lebe ich Gleichberechtigung wie nur wenige, was eigentlich Kernforderungen des Feminismus sind. Vorgeblich zumindest und in der Wahrnehmung der allermeisten.

  2. Würde es dich stören, für Behauptungen wie, der Feminismus hätte die Beschneidungsdebatte sabotiert, auch Nachweise zu bringen? Mir ist dazu nur ein wenig beachteter Onlineartikel von Alice Schwarzer bekannt, eine dümmliche Kolumne von Silke Burmester und ein paar Posts von Antje Schrupp, wobei letztere eher religiös als feministisch argumentiert. Alle drei haben ordentlich Gegenwind bekommen. Ansonsten nur Fragmente.

    Ich war über „den“ Feminismus sehr enttäuscht während der Debatte, aber eher, weil er sich rausgehalten hat und nicht, weil er sich auf die Seite der Beschneidungsbefürworter schlug. Es ist absolut lächerlich zu behaupten, der Anteil der religiösen Vertreter und derer, die ihnen in den Arsch krochen, sei geringer einzuschätzen.

    1. @ Robin

      „Mir ist dazu nur ein wenig beachteter Onlineartikel von Alice Schwarzer bekannt, eine dümmliche Kolumne von Silke Burmester und ein paar Posts von Antje Schrupp, wobei letztere eher religiös als feministisch argumentiert. Alle drei haben ordentlich Gegenwind bekommen. Ansonsten nur Fragmente.“

      Als feministischer Befürworter männlicher Beschneidung, wäre außerdem noch der bekannte Gender/Queer-Feminist Heinz-Jürgen Voss zu erwähnen. Voss war u.a. auch an der Veröffentlichung eines Buches zur Verteidigung der männlichen Beschneidung beteiligt.

      Als Gegnerin männlicher Beschneidung positionierte sich ausdrücklich die marxistische Feministin Frigga Haug:

      http://www.linksnet.de/de/artikel/28040

    2. Vom explizit feministischen „Bundesforum Männer“ wurde ein lauwarmes Statement veröffentlicht, man solle bei der Debatte auch mal Geschlechterrollen thematisieren. Was immer mit dieser Forderung gemeint sein soll, man muß nicht besonders streng sein, um es mit Fug und Recht als Sabotage zu bezeichnen. Nämlich deshalb, weil sie sich dem Namen nach anmaßen, für Männer Partei zu ergreifen. Genau das tun sie nie, und taten es auch bei der Beschneidungsdebatte nicht.

  3. Ich habe auch nicht behauptet, dass der Anteil geringer sei, sondern das er irrelevant ist. Jeder kann erst Mal alles fordern, die Frage ist nur, wie eine Gesellschaft, respektive der Staat darauf reagiert. Die Meinung ist da einfach konsistent, egal was ich persönlich davon halte.

    Wenn aber Menschen gleichzeitig das Selbstbestimmungsrecht einfordern, es Jungen aber absprechen, dann ist das vielleicht auf politischer Ebene nicht relevant, aber dieser Widerspruch ärgert mich persönlich mehr, weil er so heuchlerisch ist.

    1. Du erweckst dennoch den Eindruck, nur wegen des Feminismus ist dieses furchtbare Gesetz jetzt durchgedrückt worden. Das halte ich für fatal, gerade in Hinblick auf die besondere geschichtliche Dimension, die wir hier in Deutschland nun mal haben. Und eine Behauptung bleibt weiterhin falsch: Es gab KEINE Unterstützung des Beschneidungsgesetzes durch Feministinnen in der organisierten Form, die du hier suggerierst.

      Du brichst dieses sehr vielschichtige und extrem tragische Thema soweit runter, dass es sich für Feminismusbashing eignet, womit sich mir die Frage aufdrängt, ob dir hier wirklich an einer Lösung für die betroffenen Jungs gelegen ist. Damit tue ich dir vielleicht Unrecht, aber so klingt der Artikel nun mal an.

      1. Nun, die feministischen Grünen haben sich in der Debatte auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Ebensowenig wie die SPD.

        Und ja, das waren dieselben Leute, die Zeter und Mordio geschrien hätten, hätte man die Geschlechter vertauscht. Und in diesem hypothetischen Fall hätten sie sogar Recht gehabt.

        Es ist die elende Doppelmoral, die so unerträglich ist.

      2. Jede einzelne Partei hat sich im Vorfeld für dieses Gesetz stark gemacht – nur die Piraten positionierten sich dagegen.

        Wo wir von Doppelmoral reden: Sehen wir uns mal das Abstimmungsverhalten der einzelnen Bundestagsparteien an und kucken wir mal, ob es sich da lohnt, ausgerechnet die Grünen persönlich zu beschuldigen:

        http://www.abgeordnetenwatch.de/beschneidung_von_jungen_aus_religioesen_gruenden-605-481—abstimmungsverhalten-abst_ja.html#abst_verhalten

        Ich spiele mal den Spoiler: nein. Nur die Linke tut sich in ihrer Ablehnung des Gesetzes noch mehr hervor. Wenn man hier jemanden beschuldigen will, dann doch bitte CDU/CSU und FDP.

      3. Da muss man leider beachten wer davon gerade an der Regierung ist und wer die Rolle der Opposition einnimmt. Ich weiße gerade nicht zu welchem Thema, aber die SPD hat jetzt da sie an der Regierung ist, für etwas gestimmt, wofür sie vor ca. einem Jahr, also noch Opposition, dagegen gestimmt hat. Die Entscheidung nach Gewissen ist bei dieser Parteipolitik leider nicht immer gegeben.

      4. Oh, die Konservativen nehme ich da keineswegs aus. Aber die präsentieren sich nun mal weniger offensiv als die Vorreiter der Geschlechter“gleichberechtigung“.

        Es hat nunmal ein besonderes Geschmäckle, wenn man sich tag-ein tag-aus als Ausbund der geschlechtergerechten Tugend inszeniert und dann ein Gesetz abnickt, das das Recht auf körperliche Unversehrtheit für ein Geschlecht beschneidet.

      5. „Oh, die Konservativen nehme ich da keineswegs aus. “

        Warum tust du es dann?

        „Aber die präsentieren sich nun mal weniger offensiv als die Vorreiter der Geschlechter”gleichberechtigung”.

        Es hat nunmal ein besonderes Geschmäckle, wenn man sich tag-ein tag-aus als Ausbund der geschlechtergerechten Tugend inszeniert und dann ein Gesetz abnickt, das das Recht auf körperliche Unversehrtheit für ein Geschlecht beschneidet.“

        Euer Problem ist, dass ihr nur noch Geschlechterkampf seht, wo hin ihr euch auch dreht. Ihr könnt das gar nicht mehr abstellen. Dann wäre euch aufgefallen, dass dieses Thema bei der Debatte keine Rolle gespielt hat. Das Problem ist die Religionsfreiheit, daher ist es nur logisch, dass die durchweg religiöseren CDU-Anhänger mehr dafür gestimmt haben aus Angst, ihnen könnte, wenn man DAS jetzt verbietet, in Zukunft auch etwas durch die Lappen gehen, während die Grünen wohl eher aus falsch verstandener Toleranz dafür gestimmt haben.
        Es kursieren bei diesem Thema halt SO viele falsche Informationen. Wäre die Beschneidung wirklich völlig harmlos, wie es dargestellt wurde und damit sehr ähnlich wie die Taufe, käme ich mit meiner ethisch-juristischen Argumentation auch etwas ins Schwimmen. Aber das ist sie nun mal nicht. Nur wissen das viele nicht, immer noch nicht!

        Es wäre also sinnvoller, weiter gezielt Aufklärung zu betreiben und Argumente zu sammeln, statt einseitig einer Bewegung die Schuld an diesem blöden Gesetz zu geben. Zumal es auch Antifeministen gab, die die Beschneidung gerne weiter führen wollten, weil das ja die strammen Söhne „abhärtet“.

      6. Du glaubst also, wenn statt der Beschneidung eines Jungen eine klare Benachteiligung von Mädchen auf der Tagesordnung gestanden hätte, dann wäre das Ergebnis ähnlich ausgefallen? Mit Sicherheit nicht und deswegen ist das auch Geschlechterdebatte.

      7. @robin

        „Euer Problem ist, dass ihr nur noch Geschlechterkampf seht, wo hin ihr euch auch dreht. Ihr könnt das gar nicht mehr abstellen. Dann wäre euch aufgefallen, dass dieses Thema bei der Debatte keine Rolle gespielt hat.“

        Das kritisieren wir ja gerade. Es spielt eben eine entscheidende Rolle bei Frauen, auch wenn es da ebenso religiöse Regeln gibt. Der Geschlechterkampf spielt hier eben keine Rolle, gerade weil es jungen sind. Man sieht die Ungleichbehandlung und das messen mit zweierlei Maß noch nicht einmal.

      8. Ich stimme Robin insofern zu, als dass ich auch nicht glaube, dass das Debakel mit dem Beschneidungsgesetz allein den Feministen anzulasten ist – obgleich sich einige bekannte Feministen durchaus wortreich dafür eingesetzt haben. Ich denke, dass wir es hier hauptsächlich mit einem falschen Verständnis religiöser Toleranz zu tun hatten, welches als wichtiger eingeordnet wurde als das Recht auf körperliche Unversehrtheit.

        Was das Fiasko aber deutlich zeigte, ist, wie sehr die selbsternannten Hüter der Geschlechtergerechtigkeit hier entweder ins falsche Horn stießen oder durch Untätigkeit auffielen. Womit unter anderem die These, dass der Feminismus auch zur Befreiung der Männer und Jungen führe, recht deutlich widerlegt wäre.

      9. @Peter
        Und ja, das waren dieselben Leute, die Zeter und Mordio geschrien hätten, hätte man die Geschlechter vertauscht.

        Ein Fall mit vertauschten Geschlechtern wäre ja die Kopftuchdebatte oder das Thema Teilnahme am Schwimmunterricht. Da gibt es durchaus auch geteilte Meinungen, und die Toleranz gegenüber Religionen wird teilweise höher gewertet als die vermeintlichen Interessen von Frauen und Mädchen.

      10. @ Stephan

        Ein Fall mit vertauschten Geschlechtern wäre die Debatte um weibliche Genitalverstümmelung. Ja, ich weiß: Gaaaanz was anderes, weil man stets den harmlosesten Fall männlicher Genitalverstümmelung mit dem krassesten Fall weiblicher Genitalverstümmelung vergleicht.

        Aber du hast Recht: Bei der Kopftuchdebatte kann man ähnliche Dissonanzen erkennen. Ein sehr guter Einwand.

      11. „Ein Fall mit vertauschten Geschlechtern wäre die Debatte um weibliche Genitalverstümmelung. Ja, ich weiß: Gaaaanz was anderes, weil man stets den harmlosesten Fall männlicher Genitalverstümmelung mit dem krassesten Fall weiblicher Genitalverstümmelung vergleicht.“

        Ja, genau, auch wenn du drüber lachst, aber es ist was gaaaaanz anderes.

        Trotz der vielen Opfer, die darunter leiden, gibt es halt auch sehr, sehr, sehr viele Männer, die keinerlei Einbußen verspüren und gerade deswegen ist es ja so schwer, da mit Fakten und Gegenbeispielen zu kommen. Viele Betroffene wollen das ja gar nicht hören. Und damit scheint es noch meeeeehr anders zu sein.

        Dazu kommt, dass weibliche Genitalverstümmelung von keiner abrahamitischen Religion vorgeschrieben wird. Das sind afrikanische und asiatische Traditionen, die entweder in örtlichen Naturreligionen verankert sind oder halt einfach übernommen wurden, obwohl die Leute schon lange zum Islam konvertiert sind. Es sind Riten, die aus westlicher Sicht weit unterhalb von Judentum und Christentum rangieren und deshalb viel weniger Verteidiger finden. Wäre das nur eine Sache des Islams, wäre das Gesetz vermutlich nicht durch gekommen.

        An diesem Bild in der Öffentlichkeit ist aber nicht der Feminismus Schuld, auch wenn Feministinnen darauf genauso oft reinfallen wie alle anderen auch, die sich nicht sehr damit beschäftigen. Aber Expertinnen wie Terre des Femmes sprechen sich ausdrücklich auch gegen männliche Beschneidung aus.

      12. „Du glaubst also, wenn statt der Beschneidung eines Jungen eine klare Benachteiligung von Mädchen auf der Tagesordnung gestanden hätte, dann wäre das Ergebnis ähnlich ausgefallen? Mit Sicherheit nicht und deswegen ist das auch Geschlechterdebatte.“

        Das ist ja genau das, was ich die ganze Zeit versuche zu sagen: Es wirkt nun mal nicht wie eine „klare Benachteiligung“! Und DAS ist das Problem.

      13. „Dazu kommt, dass weibliche Genitalverstümmelung von keiner abrahamitischen Religion vorgeschrieben wird. Das sind afrikanische und asiatische Traditionen, die entweder in örtlichen Naturreligionen verankert sind oder halt einfach übernommen wurden, obwohl die Leute schon lange zum Islam konvertiert sind. Es sind Riten, die aus westlicher Sicht weit unterhalb von Judentum und Christentum rangieren und deshalb viel weniger Verteidiger finden. Wäre das nur eine Sache des Islams, wäre das Gesetz vermutlich nicht durch gekommen.

        An diesem Bild in der Öffentlichkeit ist aber nicht der Feminismus Schuld, auch wenn Feministinnen darauf genauso oft reinfallen wie alle anderen auch, die sich nicht sehr damit beschäftigen. Aber Expertinnen wie Terre des Femmes sprechen sich ausdrücklich auch gegen männliche Beschneidung aus.“

        Guter Punkt. Ich denke auch, dass man an dieser Stelle viel mit einem Bias zugunsten der etablierten Buchreligionen erklären kann.

      14. Die einzige feministische Fraktion im Bundestag, die mit (geringer) Mehrheit gegen die Legalisierung gestimmt hat, war die Linke. Es gibt keinen Grund, die Rolle des Feminismus bei dieser Misere geringzureden, auch wenn ich Dich und Dein Anliegen gut verstehen kann.

      15. Ja. Die Parteien, die euch am meisten feministisch vorkommen, haben in größerer Zahl gegen das Gesetz gestimmt als andere Parteien, die das nicht tun. Und eurer daraus gezogenes Fazit ist, dass der Feminismus dran schuld ist? Bitch please.

  4. Zu Robin Urban: Alice Schwarzer und Antje Schrupp sind keine zu vernachlässigenden Stimmen im deutschen (Netz)feminismus. Und wenn man eines von Alice Schwarzer nicht behaupten kann, ist dass Sie wenig Beachtung fände.

    1. Antje Schrupp schreibt durchaus intelligente Sachen, aber bei dem Thema hat sie sich in meinen Augen etwas lächerlich gemacht. Äußerungen wie die einer jüdischen Theologin, die auf die Frage „Ich verstehe nicht, warum Beschneidung nötig ist?“ mit „Sie müssen das auch nicht verstehen, es reicht, wenn wir das tun“ antwortet, mag sie für keck halten, die meisten anderen Leser sehen aber, was das für ein Nullargument ist. Die gleichzeitige Ausblendung der Gegenargumente von Medizinern war dann das Tüpfelchen auf dem i.

      Alice Schwarzer hat sich dagegen nur zu einem selten dämlichen Kommentar darüber hinreißen lassen, dass Männer beschnitten sein sollen, weil das Frauen vor HPV-Infektionen (NICHT Herpes!) schützt. Ansonsten hatte ich den Eindruck, dass sie das Thema nicht großartig interessiert. Zudem ist sie zwar Deutschlands Feministin Nummer 1, aber im vorherrschenden Netzfeminismus spielt sie gerade eben KEINE große Rolle.

      1. Ja gut, wenn man unseren gesamten Staatsapparat für feministisch verseucht hält, dann ist es logisch, dass an jedem beschissenen Gesetz die Feministinnen Schuld sind.

      2. Jo, vielleicht sind die von der Diskriminierungstelle auch einfach stinken faul und haben keine Lust sich auch noch um die Diskriminierung von Jungen zu kümmern.

        Manndat stellt schon dir richtige Anfrage: „Weiterhin bitten wir nochmals, uns mitzuteilen, an wen wir uns wenden müssen, wenn wir durch die Arbeit der Antidiskriminierungsstelle selbst Diskriminierungen feststellen können.“

        Ich frage mich da schon was die von der ADS denken, wenn die das lesen…

  5. Manchmal ist auch das Schweigen eine konkludente Zustimmung und Unterstützung. Wir haben in diesem Land mit abermillionen geförderte Stellen, die sich Gleichstellungs- und Genderbeauftragte nennen – oftmals von Staate wegen. Ich nenne das Unterlassung.

    1. Es gab tausende Menschen, die nicht die geringste Ahnung von dem Thema hatten, aber trotzdem die Fresse aufgerissen haben, um jedem mitzuteilen, wie unwichtig und harmlos das doch alles sei – vor allem selbst beschnittene Männer. Dazu die vielen Konservativen und Religiösen, die aktiv an dem Märchen arbeiteten, dass die Religionsfreiheit über dem Recht auf körperliche Unversehrtheit steht.

      DIE haben der Debatte massiv geschadet – nicht die Leute, die ruhig blieben. Du bist in deiner Kritik wirklich außergewöhnlich selektiv.

    2. Ach, und übrigens: ABERMILLIONEN geförderte Stellen für Gleichstellungs- und Genderbeauftragte? Bleib mal auf dem Teppich, Alter. Deutschland hat nur 80 mio. Einwohner.

  6. Les mal den Text ordentlich , Alte 😉 Um mich mal deinem Diskussionsstil anzupassen 😉 Du hast das „mit“ überlesen, es handelt sich b ei den Millionen um einen Betrag und nicht um die Anzahl der Personen.

    1. Ah, verstehe, sorry – das ändert an meinen anderen Punkten aber nicht das Geringste.

      Du darfst mich übrigens gerne „Alter“ nennen, das ist ein Interjektionspartikel – anders als „Alte“.

      1. Waaas? Männer kann man alt nennen, Frauen aber nicht? Sexismus!!!11elf
        Spass beiseite, in dem Punkt hat Robin Recht, denke ich. Dieses Gesetz kam mit Unterstützung von anderen Gruppen und aus anderen Gründen durch. Man sollte nicht hinter jedem Baum gleich eine Feministin sehen, sonst kann man irgendwann nicht mehr mit offenen Augen durch den Wald gehen. Oder so ähnlich.

      2. Du darfst mich übrigens gerne “Alter” nennen, das ist ein Interjektionspartikel – anders als “Alte”.

        Meinst du das ernst? (Studierst du nicht Germanistik? Lass das bloß nicht deine Profs hören.)

  7. Das Gesetz auf feministische Grundeinstellungen zurückzuführen, halte auch ich für ziemlich unsinnig. Hier ging es ganz klar darum, nicht anti-jüdisch zu entscheiden.
    Was man aber dann schon vorwerfen kann, ist, dass der Feminismus mit dazu beiträgt, den Männern mit weniger Empathie als den Frauen zu begegnen. Sicherlich auch eine erzkonservative Einstellung.
    Dass sich dann aber eine Alice Schwarzer aufmacht und die Beschneidung verharmlost und als quasi notwendig für die Frau darstellt, war entlarvend.

    1. @tom174

      „Das Gesetz auf feministische Grundeinstellungen zurückzuführen, halte auch ich für ziemlich unsinnig. Hier ging es ganz klar darum, nicht anti-jüdisch zu entscheiden.“

      Ja, das ist auch eine ziemliche Zwickmühle, das würde ich schon anerkennen. Wobei es meines wissens nach andere Länder, etwa Russland auch gemacht haben. Aber gut: Andere Vergangenheit.
      Das man jedoch recht einseitig auf diesen religiösen Teil abstellen konnte liegt eben auch daran, dass die Lobby für Männer in diesem bereich deutlich kleiner ist.

      1. Naja, sie standen halt vor der Frage, bei wem das Anecken weniger unangenehm ist: Bei jüdischen/muslimischen Klerikern ober bei den Jungens. Die Entscheidung fällt leicht 🙂

  8. @Robin

    „Das Problem ist die Religionsfreiheit, “

    nein ist es nicht, die Debatte hat gezeigt dass dem Feminismus an Männern nichts liegt, es ist Ihnen, den Feministen egal ob es männliche Genitalverstümmelung gibt. Sie interessieren sich nicht für Gleichberechtigung, Sie interessieren sich nur für sich selber und Ihr Leistungsloses an den Trog kommen.

    Ich verachte Feministinnen, weil sie heuchlerisch, nur an sich selber denken. Wo war der #Aufschrei wo es um die Verstümmelung kleiner Jungen ging.

    Ja Robin, du hast Recht, nichts war da, weil es Feministinnen nur um eines geht, Ich Ich Ich.

    Ich wünsche mir das du das nicht falsch verstehst, ich habe deinen Artikel dazu gelesen und fand ihn gut aber du bist alleine, wo sind die Feministinnen die Einfluss haben, die mit Ihrem #Aufschrei hätten verhindern können, das kleinen Jungen unrecht getan wird? Wo Robin sag es mir.

    Wieso sind Mädchen höherwertiger als Jungen, warum wird das Strafrecht im Bezug auf weibliche Beschneidung verschärft? Wer sind die Drahtzieher dahinter? Sag es mir.

    Ich hab es schon so oft geschrieben, ich habe Angst, Angst um euch Frauen.

    Ich sehe eine Zeit kommen wo das Pendel in die andere Richtung ausschlägt, einfach weil der Feminismus nicht sieht, das 50 % der Bevölkerung anders ist. Warum frage ich mich könnt Ihr nicht mit uns, warum nur gegen uns?

    1. Ich glaube, hier kippt die Stimmung so langsam. Ich hätte es ungern, wenn wir hier in eine bestimmte Richtung abdriften würden.

      1. Richtig, das muss nicht sein. Zitat Christian:

        Jeder Autor ist für die Moderation der Kommentare seines Blogs selbst verantwortlich, er kann aber auch andere bitten, da mitzuhelfen. Ich würde darum bitten, in den Kommentaren Beleidigungen und ein aggressives Auftreten zu kontrollieren, ich behalte mir auch vor, dass ggfs selbst zu machen. Wie viel jeder zuläßt sollte er selbst entscheiden, solange es nicht überhand nimmt. Es sollte nach Möglichkeit dafür gesorgt werden, dass sich alle Kommentatoren wohlfühlen. Es kann ratsam sein, die eigene Moderationspolitik vorher zu erläutern.

        Stephan Fleischhauer und ich hatten uns in den Kommentaren dazu ausgetauscht. Dieser Artikel ist nicht von mir, aber ich sage klar an, dass mir der Tonfall des obigen Kommentars nicht gefällt. Der letzte Absatz klingt wie eine verhaltene Drohung. Das muss sich hier niemand gefallen lassen.

        Also, ich bin zwar nicht franzgesteuert, aber ein wenig mehr Höflichkeit gegenüber den anderen ist angebracht.

      2. Ich habe hier zwar nichts zu sagen, aber ich votiere auch dafür, einen solchen Tonfall hier zu rügen. Es gibt genug andere Foren, in denen man sich pauschal auskotzen kann.

    2. Es haben sich so viele Gruppen nicht dazu gemeldet, obwohl man zu allem möglichen einen Bezug konstruieren könnte.

      Ist halt schon entlarvend, wenn darauf SO eingehackt wird. Vor allem da ich mich frage: Was haben die, die das am lautesten beklagen, eigentlich gemacht, außer sich drüber beschweren, dass ne Feministin nichts dazu sagt?

      1. Wie gesagt, ich finanziere durch die Steuerabgabe (feministische) Gleichstellungsposten. Ein männliches Pendant gibt es dazu nicht. Deshalb fordere ich das von eben diesen Institutionen ein, die vorgeben Gleichstellung zu betreiben.

      2. Ach weißt du, dass sich der Verband Deutscher Kleintierzüchter dazu nicht äußert, damit kann ich leben. Es geht mir um die Leute, die sich vollmundig Expertise auf diesem Gebiet anmaßen, vollmundig von ihrer Anwaltschaft auch für Jungen und Männer erzählen und dann entweder die Klappe halten oder auf den falschen Zug aufspringen. Kannst du das wirklich nicht nachvollziehen?

      3. Ich kann das sogar total nachvollziehen. Ich hab selbst mehrmals geschrieben, dass ich dahingehend vom Feminismus enttäuscht bin. Dennoch erwartet ihr auch teils wirkliche Wunderdinge. Warum sollte irgendeine Feministin, deren Herzensthema zwangsverheiratete Mädchen sind und die ehrenamtlich in einem Frauenhaus arbeitet, vom Thema Beschneidung mehr Ahnung haben als irgendein anderer Bürger?

        Bis zu dieser Debatte habe ich mir niemals Gedanken darum gemacht. Erst als dieses ganze Chaos losging, hab ich mich eingelesen und denke, ich habe jetzt ein ziemlich umfassendes Bild. Aber ich erlebe ja immer wieder, wie ich damit gegen eine Wand renne. Sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Der einzige Mensch offline, von dem ich weiß, dass er meine Ansichten völlig teilt, ist eine Freundin von mir. Aber sie ist ja nicht der einzig intelligente Mensch, den ich kenne!

        Ihr glaubt, der Gedanke an Gleichberechtigung müsste automatisch zu einer ablehnenden Haltung führen. Aber wie soll das hier gehen? Männliche und weibliche Genitalien sind nun mal nicht gleich. Man kann sie nicht vergleichen. Es gibt keine medizinische Problematik der Vagina, die es nötig macht, eine Beschneidung aus medizinischen Gründen durch zu führen, anders als das bei Phimose der Fall ist. Dies führt nun mal zu solchen Fehlvorstellungen, auch bei Menschen, die besonders sensibilisiert für das Thema sein sollten.

        Wie gesagt, ich finde es ja auch scheiße. Aber was soll ich von Menschen halten, die nur über Feministinnen keifen, ansonsten aber zu der Thematik nichts beizutragen haben?

        Das übergreifende Thema sollte nicht Gleichberechtigung sein, sondern genitale Selbstbestimmung. Den Ausdruck hab ich gelernt und der gefällt mir sehr.

      4. Ich habe eine Petition gegen die Legalisierung unterzeichnet. Da ich keine mit Millionen finanzierte Genderlobby vom Format einer Heinrich-Böll- oder Friedrich-Ebert-Stiftung bin, ist mein Handlungsspielraum eher begrenzt.

      5. „Das übergreifende Thema sollte nicht Gleichberechtigung sein, sondern genitale Selbstbestimmung. Den Ausdruck hab ich gelernt und der gefällt mir sehr.“

        Ich denke, du hast Recht. Das scheint mir nun auch die bessere Perspektive zu sein.

    3. Ich denke eher auch das es eine Sache der Religionsfreiheit ist. Jemand im Fernseher, Hauptberuflich wahrscheinlich Experte, hat mal gesagt, dass diese Debatte in Deutschland ganz anders geführt werden würde, wenn nicht Juden, sondern Moslems in der ersten Reihe der Verfechter stehen würden.

      1. Es ist durchaus so, daß die Debatte anders gelaufen wäre. Ich erinnere mich mit Grausen daran, wie den Muslimen das Schächten verboten, den Juden erlaubt ist. Nicht die Handlung entscheidet, sondern, wer sie ausführt. (Dies läßt auch Rückschlüsse zu auf gewisse Prioritäten unserer „Volksvertreter“.) Es hätte mich auch nicht überrascht, wenn die Legalisierung der Penisverstümmelung analog zur Entscheidung über das Schächten gestaltet worden wäre. Den Muslimen eins reinzuwürgen fällt ihnen ja sonst auch nicht schwer.
        Gleichwohl ist es keine Sache der Religionsfreiheit, sondern eine Sache der Tatsache, daß die Religionsfreiheit der Eltern über a) das Recht auf körperliche Unversehrtheit der Kinder und b) über deren Religionsfreiheit selbst gestellt wird. Mit b) meine ich: Das Kind wird durch die Beschneidung in eine Religionsgemeinschaft aufgenommen, ohne frei entscheiden zu können, ob es dazugehört. Ihm wird also die Religionsfreiheit sogar genommen. Natürlich obliegt es ihm selbst, ob es sich später als Jude oder Moslem betrachtet, aber den „Mitgliedsausweis“ hat er sein Leben lang.

    4. Also ich halte den Kommentar nicht für löschenswert. Der Tonfall ist hart und kann sicher bei einigen auf Unverständnis stoßen, aber solange in den Kommentarsparlten bei meinen Artikeln nicht gegen das Gesetz verstoßen oder gespamt wird, werde ich das auch nicht löschen, denn wir sind hier nicht bei maedchenmannschaft.net. Es steht natürlich jedem frei, den Kommentar inhaltlich zu kritisieren und eine andere Meinung darzulegen. Das gleiche gilt natürlich auch für meine Moderationspolitik.

    5. Prinzipiell hast du mit Deiner Einschätzung über den Feminismus, bzw. seine diskursdominierenden Strömungen, denn es gibt ja auch einzelne Ausnahmen, völlig recht. Sie denken an ihresgleichen und sonst an gar nichts. Feministinnen, die anders handeln, solidarisch und empathisch gegenüber allen, tun das nicht weil, sondern obwohl sie Feministinnen sind.
      Aber überrascht Dich das? Die Bewegung heißt FEMInismus, nicht HUMANismus. Es ist eine Lobbybewegung für Frauen. Man ist doch auch vom ADAC nicht überrascht, daß es sich für Radfahrer nicht interessiert.
      Natürlich ist es empörend. Als ob die Jungens es nicht schon schwer genug hätten. Aber von den Feministinnen Hilfe zu erwarten finde ich genauso abwegig, wie von der Bankenlobby irgendwas für die Obdachlosen.

      1. Wenn es aufgrund feministischer Einflussnahme hierzulande inzwischen strafbar ist, im Genitalbereich von minderjährigen Mädchen Haut wegzuschneiden, stellt sich die Frage, warum dieser enorme Einfluss bei der Formulierung dieses Gesetzes nicht auch im Interesse minderjähriger Jungen geltend gemacht wurde. Feministische Klientelpolitik trägt insofern zumindest Schuld an nach Geschlecht geteiltem Recht auf körperliche Unversehrtheit, da sie nur Frauenrechte und eben nicht Menschenrechte kennt.

    6. Es sind ja eben nicht „die Frauen“, es sind lautstarke Gruppen der Feministen und Genderisten.

      Die normale Frau hält sich zurück, durchaus auch Kopfschüttelnd.

      Andererseits nimmt sie halt die Vorteile mit, die das Frausein so mit sich bringt.

      Die meisten Frauen teilen die Ablehnung der Männer der Feministen und Genderisten absolut nicht. Sie sorgen sich darum, dass das Verhältnis zwischen den Geschlechtern immer mehr vergiftet wird. Aber was soll die „normale“ Frau dagegen tun? Nicht einmal den Männern fällt dazu ja scheinbar etwas ein, obwohl die ja die Angegriffenen sind.

      Die „normale“ Frau fühlt sich jedenfalls von Genderisten und (Radikal-) Feministen ellenweit entfernt.

      1. „Die meisten Frauen teilen die Ablehnung der Männer der Feministen und Genderisten absolut nicht. Sie sorgen sich darum, dass das Verhältnis zwischen den Geschlechtern immer mehr vergiftet wird. Aber was soll die “normale” Frau dagegen tun? Nicht einmal den Männern fällt dazu ja scheinbar etwas ein, obwohl die ja die Angegriffenen sind.“

        Hättest Du Lust auf einen Gastbeitrag? Wir freuen uns auf eine weitere weibliche Perspektive!

      2. Äh, der Kommentar ist etwas verrutscht, er sollte eigentlich zu „anonym“.

        Außerdem ist ein Satz missverständlich: „Die meisten Frauen teilen die Ablehnung der Männer der Feministen und Genderisten absolut nicht“

        soll heißen: Die meisten Frauen teilen die Ablehnung der Männer DURCH die Feministen und Genderisten absolut nicht…

      3. Ich hatte es schon richtig verstanden. Gerade die gemäßigte Ansicht und die Frage, was sich tun läßt, sind zwei gute Voraussetzungen für einen Gastbeitrag. Also, fühl Dich willkommen!

      4. Das nennst du gemäßigt? Ich nenne das NORMAL.

        Euer Plan sah vor, gemäßigte Maskulisten und gemäßigte Feministinnen bei diesem Blogprojekt zusammen zu bringen. Es ist jetzt schon mehr als deutlich, dass dieses Vorhaben grandios gescheitert ist, wenn du offensichtlich nicht erkennst, wie… ungemäßigt diese Kommentatorin (?) ist. Und natürlich bei diesem ganzen Artikel.

        Aber gut, soll mir egal sein, ich mach ja nicht mit. Nur ist „glaubwürdig“ halt was anderes.

      5. @Robin

        Die Moderation der einzelnen Artikel und der dortigen Kommentare liegt jeweils bei dem jeweiligen Autor. Ich denke es werden sich dann eben welche herausbilden, die strenger und die weniger streng moderieren. Und danach werden sich dann vielleicht auch Kommentatoren einrichten und lieber bei dem einen als bei dem anderen kommentieren.

        Wie es sich schließlich entwickelt wird man sehen. Ich denke es wird für jeden was dabei sein.

      6. „Das nennst du gemäßigt? Ich nenne das NORMAL.“

        Das fällt für mich beides zusammen. Muss es nicht immer, ist aber oft der Fall.

        „Euer Plan sah vor, gemäßigte Maskulisten und gemäßigte Feministinnen bei diesem Blogprojekt zusammen zu bringen. Es ist jetzt schon mehr als deutlich, dass dieses Vorhaben grandios gescheitert ist, wenn du offensichtlich nicht erkennst, wie… ungemäßigt diese Kommentatorin (?) ist.“

        Meine Wertung „gemäßigt“ bezog sich auf diese eine Aussage, nicht auf den Rest.

        Dass „wir alle“ oder „das Projekt“ gescheitert sind, nur weil ich etwas nicht auf die Kette kriege, ist zuviel der Ehre. So wichtig bin ich nicht.

        „Und natürlich bei diesem ganzen Artikel.“

        Zu diesem Artikel selbst habe ich mich nicht geäußert.

  9. Ich würde hier eher Robin zustimen. Dass das Debatte so ausgegangen ist, hat weniger mit Feminismus, sondern eher mit dem Religion zu tun. Religionen müssen sich vielfach immer noch nicht für ihre Praktiken rechtfertigen und bekommen von Staat und Politik immer noch Sonderbehandlungen.
    Kaum eine Sachlage ist ethisch und moralisch so glasklar zu beantworten, wie Beschneidung. Aber Religion steht hier (wieder einmal) auf der falschen Seite.

    Hinzu kommt natürlich, dass sich kaum jemand für das Wohl von Männenr und Jungen interessiert – auch viele Männer nicht. Die Parameter sind abgesteckt: Männer sind Eigentum der Gesellschaft und haben sich für diese nützlich zu machen und aufzuopfern.

    1. @Adrian

      „Hinzu kommt natürlich, dass sich kaum jemand für das Wohl von Männenr und Jungen interessiert “

      Beide Faktoren greifen eben ineinander. Der Religion steht insoweit nichts entgegen, was sie ausbremsen würde, würde sich der Gedanke eher durchsetzen, dass eine Beschneidung an Jungen etwas ist, was man moralisch verurteilen sollte und nicht ein harmloser Eingriff, dann würde sich das Gewicht verschieben.

  10. @Robin:
    “ 26. Februar 2014 um 22:16
    Ja. Die Parteien, die euch am meisten feministisch vorkommen, haben in größerer Zahl gegen das Gesetz gestimmt als andere Parteien, die das nicht tun. Und eurer daraus gezogenes Fazit ist, dass der Feminismus dran schuld ist? Bitch please.“

    Ich habe nochmal nachgeschaut. Ich habe nur fast recht: Die Linke hat tatsächlich mit 60,6% für die Legalisierung gestimmt, und ausgerechnet bei den Grünen und der SPD war nur eine Minderheit dafür. Ja-Stimmen: 17% bzw. 15,3%. Die überwältigende Mehrheit von Union und FDP war nicht anders zu erwarten.

    1. Hallo Michel, da hast Du Dich aber gründlich vertan:

      -Die Linke hat als einzige mehrheitlich dagegen gestimmt, mit 57 %, dafür waren 23%.

      -Bei den Grünen waren nur 24% dagegen, 50% dafür.

      -Bei der SPD gab es immerhin noch 22% Gegenstimmen, aber 61% dafür.

      Grundsätzlich gab es bei CDU, FDP, CSU und SPD eine starke Mehrheit dafür, auch bei den Grünen haben doppelt soviel dafür gestimmt.

      (Zahlen aus Abgeordnetenwatch)

      1. Langsam wird’s mir peinlich. Du hast Recht.
        Ich war eben nochmal im Archiv des Deutschen Bundestages (Link: http://webarchiv.bundestag.de/cgi/show.php?fileToLoad=3014&id=1224 )
        Aus der dort veröffentlichten Tabelle ermittelte ich folgende Zahlen.
        Nachdem ich alles abgeglichen und überprüft habe, gehe ich nun davon aus, richtig gerechnet zu haben:
        Für die Legalisierung stimmten

        in absoluten Zahlen
        Union: Dafür 215 ;Dagegen 3 ;Enthaltung 3 ; Ungültig 0 ;Keine Stimmabgabe 16
        SPD: Dafür 89 ;Dagegen 32 ;Enthaltung 16 ; Ungültig 0 ;Keine Stimmabgabe 9 (Brigitte Zynisch war natürlich dafür)
        FDP: Dafür 79 ;Dagegen 5 ;Enthaltung 2 ; Ungültig 0 ;Keine Stimmabgabe 7
        Linke: Dafür 17 ;Dagegen 44 ;Enthaltung 10 ; Ungültig 0 ;Keine Stimmabgabe 5
        Grüne: Dafür 34 ;Dagegen 16 ;Enthaltung 15 ; Ungültig 0 ;Keine Stimmabgabe 3

        in Prozent
        Union: Dafür 90,7 ;Dagegen 1,3 ;Enthaltung 1,3 ; Ungültig 0 ;Keine Stimmabgabe 6,8
        SPD Dafür 61 ;Dagegen 21,9 ;Enthaltung 11,0 ; Ungültig 0 ;Keine Stimmabgabe 6,2
        FDP Dafür 84,9 ;Dagegen 5,4 ;Enthaltung 2,2 ; Ungültig 0 ;Keine Stimmabgabe 7,5
        Linke Dafür 22,4 ;Dagegen 57,9 ;Enthaltung 13,2 ; Ungültig 0 ;Keine Stimmabgabe 6,6
        Grüne Dafür 50,0 ;Dagegen 23,5 ;Enthaltung 22,1 ; Ungültig 0 ;Keine Stimmabgabe 4,4

        Hjah, ich und Mathe. Mit Fremdsprachen habe ich’s halt doch besser. ^^
        Fazit: Bis auf die Linke sind die feministischen Parteien dafür, von Konservativen haben Männer nichts zu erwarten, zum Konservativen gehört ja auch Schmerz ertragen zu müssen, und FDP-Liberalismus kümmert sich lieber um Firmen statt um Kinder.
        Die Linken sind zwar Feministen, scheinen aber in diesem Punkt mal Gender mit Hand und Fuß zu machen. Ich selbst wüßte sowieso nicht, wen ich denn sonst wählen sollte.

      2. Warum zur Hölle rechnest du? Ich hab oben doch was verlinkt, da ist schon alles schön ausgerechnet o.O Stimmt so nämlich leider immer noch nicht, wenn es auch nah dran ist… (der Änderungsantrag ist auch nicht die Abstimmung)

    2. Hab das jetzt grade nur am Rande überflogen. Sorry, aber die Überprüfung der These „Feminismus unterstützt männliche Beschneidung“ ist ziemlich dilletantisch geraten.

      Man kann hier auch nicht einfach Regierungs- mit Oppositionsparteien vergleichen. Die Koaltion steht in der politischen Verantwortung und hatte einen ganz anderen Entscheidungsprozess zu der Fragestellung, während die Abgeordneten der Opposition entweder freier, opportunistischer oder eben grundsätzlich oppositionell abstimmen.

      Um die These zu überprüfen, muss mann INNERHALB der Fraktionen vergleichen, diese haben ja alle einen feministischen Flügel. Die Informationen, ob Abgeordnete dem Feminismus zuzurechnen sind, sind ja zugänglich.
      Das ist natürlich etwas viel Arbeit. Entweder schaut man also konkret, wie einschlägig bekannte Feministinnen abgestimmt haben, oder aber man zieht beim Vergleich die Variable heran, die am Abstand am stärksten mit feministischen Einstellungen korreliert ist: ….Geschlecht! (ich würde fast schätzen, 80-90% aller Politikerinnen kann man dem feministischen Spektrum zuordnen)
      Also wie haben Frauen abgestimmt, und wie Männer?

  11. „Schlimmer als Mord ist vermutlich immer noch die Beschneidung der Frau. Zumindest bekommt man diesen Eindruck, wenn man sich die Presseerzeugnisse der letzten Jahre anschaut. Und zu Recht: Den betroffenen Personen wird großer Schmerz zugefügt, im schlimmsten Fall sind sie ein Leben lang verkrüppelt. Unfähig zu sexuellen Kontakten oder Gefühlen…“

    Das hält sich hartnäckig. Gemeint ist damit die sogenannte „pharaonische“ oder Totalbeschneidung, EINE spezielle Form der weiblichen Beschneidung. Sie soll ungefähr 10 % bis 15 % der weiblichen Beschneidungen ausmachen. Der Rest bezieht sich zum offensichtlich größten Teil auf die Beschneidung oder den Einschnitt der Vorhaut um die Klitoris. Und diese Vorhaut, man höre und staune, ist ziemlich gut vergleichbar mit der Vorhaut um die Eichel.

    Auch die Beschneidung der Vorhaut um die Klitoris hat ziemlich genau die selbe Wirkung bei der Frau wie die Beschneidung der Vorhaut der Eichel beim Mann.

    (Eigentlich würde ich es mir für den Mann sogar schlimmer vorstellen, weil die Eichel im Verlauf mehrerer Jahre nach der Beschneidung verhornt, die Klitoris vor der Verhornung eigentlich besser geschützt sein müsste.)

    Juristisch stehen auf erstere (Frau) bis zu 15 Jahren (!) Haft, auf die letztere (Mann) nix!
    Auch wenn der Mann erwachsen ist, kann er seit der Gesetzesänderung aufgrund einer hanebüchenen Begründung nicht einmal mehr seine Eltern oder die Täter wegen der Beschneidung verklagen.

    Der § 226a sieht auch schon für die Beschneidung der Klitoris-Vorhaut bis zu 15 Jahren Haft vor, ebenso für die Totalbeschneidung, aber eben nur für die Weibliche. Männer tauchen in diesem § gar nicht erst auf, es gibt für sie auch keinen vergleichbaren Paragrafen.

    Der regelrechte Skandal ist also, dass die absolut vergleichbare Beschneidung der Vorhaut in einem Fall als Verbrechen, im anderen Fall als Lappalie behandelt wird. Damit wird ein weiteres Mal klar gemacht, welcher Wert einem Mann zugemessen wird.

    Auch interessant: Auf die Totalbeschneidung der Frau stehen bis zu 15 Jahren Haft, um „die Missbilligung dieser Handlung“ auszudrücken.

    Selbst die komplette Kastration eines Mannes wird strafrechtlich nicht im Entferntesten in dieser Form „missbilligt“ ! …der Wert, der einem Mann zugemessen wird.

    Übrigens, sehr informativ dazu, ein Zeit-Artikel:

    http://www.zeit.de/2013/28/genitalverstuemmelung-gesetz-frauen

    1. Ich freue mich darauf.
      Und wenn mich die Muße küßt und niemand dagegen ist, liefere ich auch (dann und wann) was ab.

  12. 27. Februar 2014 um 21:12
    ReVolte schrieb:
    „Wenn es aufgrund feministischer Einflussnahme hierzulande inzwischen strafbar ist, im Genitalbereich von minderjährigen Mädchen Haut wegzuschneiden, stellt sich die Frage, warum dieser enorme Einfluss bei der Formulierung dieses Gesetzes nicht auch im Interesse minderjähriger Jungen geltend gemacht wurde. Feministische Klientelpolitik trägt insofern zumindest Schuld an nach Geschlecht geteiltem Recht auf körperliche Unversehrtheit, da sie nur Frauenrechte und eben nicht Menschenrechte kennt.“

    Um dies vorher abzuklären: Die Legalisierung der Vorhautverstümmelung ist Unrecht. Daß von Feministinnen außer Gleichgültigkeit und Unterstützung für die Legalisierung so gut wie gar nichts kam, ist scheiße. Aber es war auch nicht anders zu erwarten.
    Warum wurde dieser enorme Einfluß nicht auch bei der Formulierung dieses Gesetzes geltend gemacht? Diese Frage ist völlig einfach zu klären:
    Genau deshalb, weil es für Lobbyisten der Frauen (oder besser: Einer Sorte von Frauen) nicht nicht die Aufgabe ist, für Jungen Partei zu ergreifen. Im Bundestag zeigt sich diese Klientelpolitik: Union und FDP für eine falsch verstandene Religionsfreiheit, bei der Union kommt noch ein reaktionäres Männerbild dazu. Grüne und SPD sagen „Hauptsache nicht gegen Frauen, dann ist’s schon in Ordnung“. Die einzigen Vernünftigen waren hier die Linken. Und das hat mich überrascht, denn wenn für Jungens und Männer bei deren Entscheidung was abfällt, dann i.d.R. auch nur als nettes Nebenergebnis. Hier war es mal klar eine Entscheidung Pro Jungen.
    Es ist nicht die Aufgabe der Feministinnen, sich für uns einzusetzen. Wir haben von denen nichts Gutes zu erwarten. Die meisten sind gegen uns. Unsere Rechte müssen wir uns schon selbst erkämpfen. Es hat ja auch ein Schaf nichts von den Metzgerverbänden zu erwarten.

    1. Es wird an dieser Gesetzgebung einmal mehr deutlich, dass mit dem Feminismus – wie bei jeder Form von reaktionärer Klientelpolitik – der humanistische Grundgedanke über Bord geht. Vorraussetzung für jedwede Art der Diskriminierung ist die Dämonisierung jener Gruppe, die im eigenen Interesse rechtlich benachteiligt werden soll. Daran ändert auch eine als „positiv“ gelabelte Diskriminierung nichts. Und in dem Maße wie Feminismus auf breiter Front im eigenen Interesse die Dämonisierung des Mannes bis hin zur Entmenschlichung betrieben hat, sehen wir heute Jungs und Männer ihres Menschenrechts auf körperliche Unversehrtheit beraubt, weil sie nach feministischer Lesart im eigentlichen Sinne keine Menschen soll heißen Frauen, sondern Männer soll heißen durchweg privilegierte, gewalttätige, weltzerstörende… Tiere sind, die getrost desensibilisiert und unter Ursels Kommando verheizt werden können.
      „Gleichbehandlung“ im feministischen Zeitalter.

      1. Nein, nach aller Erfahrung mit dem institutionalisierten Feminismus und Frauen für Frauenpolitik (positive Diskriminierung in eine Richtung, Quotensänften, geteiltes Recht auf körperliche Unversehrtheit, Mutterhoheit…) erwarte ich eher eine Verschärfung der praktizierten Geschlechterapartheit.

  13. @ Robin
    „Warum zur Hölle rechnest du?“
    Ich brauche das 🙂

    Stimmt. Das war der Änderungsantrag. Die Gesetzesvorlage sieht für die Feministen aber noch beschissener aus.

    ja nein enth ungü nicht abg.
    Union 2 219 1 0 15
    SPD 32 92 13 0 9
    FDP 0 86 2 0 5
    Linke 44 20 7 0 5
    Grüne 13 44 8 0 3

    ja nein enth ungü nicht abg.
    Union 0,8% 92,4% 0,4% 0,0% 6,3%
    SPD 21,9% 63,0% 8,9% 0,0% 6,2%
    FDP 0,0% 92,5% 2,2% 0,0% 5,4%
    Linke 57,9% 26,3% 9,2% 0,0% 6,6%
    Grüne 19,1% 64,7% 11,8% 0,0% 4,4%

    1. Und nochmal: Die „feministischsten“ Parteien haben am meisten dagegen gestimmt. Also alle auf die Feministinnen. Bravo. Was für eine beeindruckend stumpfe Analyse dieses vielschichtigen Debakels. Trägt sicher wahnsinnig viel zur Lösung bei.

      1. Also wenn ich jetzt die richtigen Zahlen vorliegen habe, hatten die SPD mit 63 % dafür gestimmt, die Grünen mit 64,7 % dafür. Es mag ja sein, daß die Union und FDP mit größerer Mehrheit dafür gestimmt hatten. Aber wenn eine Partei ihr Gendermantra so penetrant betet, wie die feministischen Parteien, und sich mit dem 40er Edding „Gleichberechtigung“ auf die Fahnen schreibt wie die, dann sind diese Ergebnisse hochnotpeinlich.
        Ich habe auch nie behauptet, daß die Konservativen nicht noch mehr als die feministischen Parteien für die Vorhautverstümmelung wären. Ich behauptete (26.2., schau nach), das hast Du wohl vergessen, daß es falsch wäre, die Rolle des Feminismus bei der Sache kleinzureden.

        „Und außerdem stimmt das ja SCHON WIEDER nicht o.O Und die CSU unterschlägst du auch!“
        Dir ist aber schon klar, welche beiden Parteien gemeinhin unter der Bezeichnung „Union“ zusammengefaßt werden, ja?

      2. Woher soll ich wissen, welche Parteien du genau meinst, wenn die Zahlen schlicht nicht stimmen? Und das jetzt schon, keine Ahnung, das dritte Mal?

        Nochmal, nur für dich: http://www.abgeordnetenwatch.de/beschneidung_von_jungen_aus_religioesen_gruenden-605-481—abstimmungsverhalten-abst_ja.html#abst_verhalten

        Da STEHEN die Zahlen. LIES sie. Rechne nicht rum. LIES einfach. Dann siehst du vielleicht auch, dass bei der Abstimmung nicht „nein“ gewonnen hat, sondern „ja“. Auf dieser Grundlage kannst du dann gerne weiter wild ruminterpretieren, ich bin da raus, aber nimm wenigstens die richtigen Ergebnisse!

  14. „Woher soll ich wissen, welche Parteien du genau meinst,“ Indem du schaust, welcher Fraktionsname vor den Zahlen steht. Nur so als Vorschlag.
    „wenn die Zahlen schlicht nicht stimmen? Und das jetzt schon, keine Ahnung, das dritte Mal?“ Ich habe diese Zahlen von der Webseite vom deutschen Bundestag. Überschrieben sind die Zahlen mit „Beschneidung, Gesetzentwurf der Bundesregierung“. Woher nimmst du die Gewißheit, daß die dir vorliegenden Zahlen stimmen und meine falsch sind? Welche Quelle ist sicherer? Die aus erster oder die aus zweiter Hand?
    Und welch ein kleines Selbstbewußtsein muß man eigentlich haben, um jemandem „Ahnungslosigkeit“ zu unterstellen, wenn er sich mal irrt. Ich habe es übrigens geschafft, einen Fehler zuzugeben. Eine wie du würde sich eher die Zunge abbeißen.

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