Wie ich mir die Sache bei „Geschlechterallerlei“ im Groben vorstelle

Nachdem sich schon eine relativ große Schar von Autoren gefunden hat, was mich sehr freut, hier noch etwas, wie ich es mir vorstelle:

  • Alle Autoren haben Einladungen bekommen, die sie berechtigen auf diesen Blog zuzugreifen. Es berechtigt sie auch Kommentare und sogar andere Artikel zu editieren. Ich gehe davon aus, dass jeder nur seine Artikel editiert, hielt es aber für einfacher, wenn man recht umfassende Rechte hat
  • Ich schlage vor, dass wir ab April anfangen, wenn ihr schon ab März soweit seid, dann ist das von mir aus auch kein Problem. Bitte schreibt dazu dann etwas in den Kommentaren
  • Vorher kann jeder gerne zum Ausprobieren schon einmal einen Artikel schreiben, wer er ist und was ihn so interessiert, wenn er möchte.
  • Jeder Autor ist für die Moderation der Kommentare seines Blogs selbst verantwortlich, er kann aber auch andere bitten, da mitzuhelfen. Ich würde darum bitten, in den Kommentaren Beleidigungen und ein aggressives Auftreten zu kontrollieren, ich behalte mir auch vor, dass ggfs selbst zu machen. Wie viel jeder zuläßt sollte er selbst entscheiden, solange es nicht überhand nimmt. Es sollte nach Möglichkeit dafür gesorgt werden, dass sich alle Kommentatoren wohlfühlen. Es kann ratsam sein, die eigene Moderationspolitik vorher zu erläutern.
  • Jeder Autor hat einen festen Tag, an dem er einen Artikel einstellen sollte. Nur so kann der Blog regelmäßige Beiträge haben. Der Artikel sollte morgens erscheinen, ich schlage 6 Uhr vor. Wenn jemand regelmäßig nichts schreibt, dann müsste ich den „Slot“ neu vergeben.
  • Wer zusätzliche Artikel einstellen will sollte das nach Möglichkeit an Tagen machen, an denen kein anderer etwas einstellt, damit dessen Artikel auch seinen Tag und die Aufmerksamkeit der Kommentatoren hat. Ansonsten eben mit dem Artikelschreiber des Tages abstimmen, wenn er nichts dagegen hat, dann wäre es okay.
  • Seid nett zueinander und sachlich! Man kann gegensätzliche Positionen auch ohen Aggression vertreten.

Viel Spass beim bloggen!

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26 Kommentare zu „Wie ich mir die Sache bei „Geschlechterallerlei“ im Groben vorstelle“

  1. Das mit den erweiterten Rechten würde ich mir nochmals überlegen. Ansonsten: Ich freue mich drauf. Schön, schön. Und: Danke! 🙂

    1. @andreia

      „Das mit den erweiterten Rechten würde ich mir nochmals überlegen.“

      Ich bin nicht sicher ob man mit einer Stufe drunter auch Kommentare bearbeiten kann, was ich wichtig finde, habe als Administrator aber die Möglichkeit da auch bei Mißbrauch Rechte wieder zu entziehen.

      Insofern starte ich einfach mal mit einem Vertrauensvorschuss, dass die Leute vernünftig sind

    1. Nicht, wenn man vorher den Artikel einstellt. Bei Beiträgen ist in der Maske, in der man auch schreibt rechts eine Option “ Sofort publizieren Bearbeiten“, wenn man da auf Bearbeiten klickt, dann kann man das Datum einfach eingeben, danach auf okay.
      dann wird aus „Publizieren“ ein „Planen“ und der Artikel erscheint automatisch zu dem angegebenen Zeitpunkt. Mache ich immer so und es hat den Vorteil, dass der Leser gleich morgens was vorfindet.

      Gerade für das Model hier mit festen Zeiten ist es auch sehr praktisch. Wenn man Zeit hat schreibt man den Artikel und stellt ihn dann auf das passende Datum ein. Dann kann man sich in aller Ruhe an einen weiteren Artikel machen.

      1. Ich habe ja bereits einige Erfahrung mit WordPress und könnte aushelfen. Ich hadere allerdings noch damit, dass ich dieses Blog nicht über meinen normalen Zugang ansteuern kann. Ich werde mir wohl ein Zweitprofil anlegen müssen – eventuell sogar eine ganz neue E-Mailadresse. Seufz…

      2. Ich würde zB gerne den einen oder anderen Beitrag zum Thema „Unterschiede in der Erziehung von Mädchen und Jungen“ schreiben. Natürlich nicht nur, doch es gibt mindestens eine Frage, die mich ziemlich beschäftigt und die ich definitiv bearbeiten werde. Soll nun jeder selbst beim Erstellen des jeweiligen Beitrages „seine“ Kategorien einrichten, falls noch nicht vorhanden? Wäre vielleicht das Einfachste.

      3. @evilmichi
        Oh ja, mach das bitte! Ich habe schon in verschiedenen Blogs davon gelesen. Von so einem Praxisblick können alle profitieren.

        Wegen der Kategorien: Die kann man relativ leicht einrichten. Ich finde auch eine Oberkategorie „Autorenname“ und dann etwa drei Unterkategorien schön. Pass nur nicht mehr, wenn zwei Leute eine Kategorie teilen wollen. Aber wenn man die individuell benennt, muss es keine Überschneidungen geben.

      4. @evilmichi:

        Bitte nicht wundern, ich habe Deinen Beitrag eine Stunde vorverlegt, damit er um 06:00 Uhr UTC+1 erscheint.

        @Christian:

        Wahrscheinlich habe ich nicht die Rechte, um einige grundlegende Einstellungen zu verändern. Ich denke, dass es sinnvoll ist, die Zeitzone auf UTC+1 (also z.B. Berlin) zu stellen, dann kommt niemand durcheinander, wenn er etwas für 06:00 Uhr morgens einplant. Die Blogstatistik erscheint derzeit zweimal rechts – ebenfalls unnötigt.

  2. „Ich schlage vor, dass wir ab April anfangen, wenn ihr schon ab März soweit seid, dann ist das von mir aus auch kein Problem. Bitte schreibt dazu dann etwas in den Kommentaren“

    Ich würde sogar sagen, wir hauen den ersten Artikel raus, sobald er fertig ist. Sonst gehen die Dynamik und Anfangseuphorie verloren. Sollte bereits etwas im Februar fertig werden, ist das super. Den März haben wir dann noch als Aufwärmphase für alle, d.h. wenn jemand eine Vorstellung oder Einleitung schreiben will, her damit unabhängig vom Tag (aber nur einen Artikel pro Tag, regelmäßig bloggen ist am besten und wir werden noch genügend Lücken im Kalender haben). Ab April wären dann die regelmäßigen Termine dran.

    „Vorher kann jeder gerne zum Ausprobieren schon einmal einen Artikel schreiben, wer er ist und was ihn so interessiert, wenn er möchte.“

    Tipp für Anfänger: Man kann Artikel auch erst einmal privat anlegen oder das Veröffentlichungsdatum auf die Zukunft legen. Dann kann man sich in Ruhe ansehen, wie das Ergebnis so aussieht.

    1. Das mit der Anfangseuphorie überzeugt mich durchaus, also ab heute kann ein Artikel erscheinen pro Tag , ab april geht es dann in den Rythmus.

      Bitte alle Autoren auch darauf achten, Kommentare freizuschalten, ich muss mal schauen, wie ich es die Tage schaffe

  3. „Es kann ratsam sein, die eigene Moderationspolitik vorher zu erläutern.“

    Gute Idee. Es sollte klar nachvollziehbar sein, wo der Moderator die Grenze sieht, so dass nicht der Eindruck entsteht, persönliche Sympathien oder Aversionen könnten eine Rolle spielen. „Beleidigungen und ein aggressives Auftreten“ – das sollte anhand von Beispielen konkretisiert werden. Und die Moderation sollte dementsprechend konsistent sein.

    Grundsätzlich würde ich darauf vertrauen, dass erwachsene Menschen eigenverantwortlich – auch ohne „Aufpasser“ – miteinander diskutieren können. Nach meiner Erfahrung ist es so, dass sich die Streithähne irgendwann selbst wieder einkriegen. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass z.B. Herumeditieren in überzogenen Kommentaren eine erzieherische Wirkung hat. Ich beobachte eher, dass gelegentliche „Wutausbrüche“ und sonsige polemische Gefechte in gewisser Regelmäßigkeit vorkommen – auch bei Kommentatoren, die in der Vergangenheit öfter ermahnt wurden. Ich denke, man kann es nicht ändern – und man kann damit leben.

    Was ich nicht so gut finde, sind Editierungen und Löschungen, die dazu führen, dass der ursprüngliche Diskussionsverlauf nicht mehr rekonstruierbar ist. Das sollte eine letztes Mittel sein, eine Notlösung. Man kann zunächst die Kommentatoren auuch einfach ermahnen. Oder am Ende des beanstandeten Kommentars eine Ermahnung reinschreiben. Zusätzlich vielleicht auch die beanstandete Formulierung durchstreichen.

    So bleibt auch das vorgehen des Moderators transparenter.

    1. Vielleicht ist dafür die „Über“-Seite am besten geeignet. Ansonsten müsste man bei jedem Artikel einzeln dranschreiben, wie moderiert wird.

      „Grundsätzlich würde ich darauf vertrauen, dass erwachsene Menschen eigenverantwortlich – auch ohne “Aufpasser” – miteinander diskutieren können.“

      Diesen Glauben habe ich leider schon lange verloren. Ich bin der Meinung, dass man Leuten durchaus Grenzen setzen darf, wenn sie vom Thema abkommen oder die Wortwahl ein gewisses Niveau unterschreitet.

      „Nach meiner Erfahrung ist es so, dass sich die Streithähne irgendwann selbst wieder einkriegen. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass z.B. Herumeditieren in überzogenen Kommentaren eine erzieherische Wirkung hat. Ich beobachte eher, dass gelegentliche “Wutausbrüche” und sonsige polemische Gefechte in gewisser Regelmäßigkeit vorkommen – auch bei Kommentatoren, die in der Vergangenheit öfter ermahnt wurden.“

      Ich habe genügend Choleriker in meinem Leben getroffen, die sich nicht von alleine wieder eingekriegt haben, sondern bei jeder Gelegenheit patzig wurden. Erziehen kann man Leute eh nicht, aber es ist aus meiner Sicht wertvoll, den anderen zu zeigen, ob man so ein Verhalten gutheißt und duldet oder doch eine gewisse Höflichkeit einfordert. Leute wie ich, die nicht so gerne persönliche Beleidigungen und Unterstellungen in einer Diskussion lesen wollen, ziehen sich ansonsten gerne ganz zurück. Es hat einfach keinen Sinn und macht auch keine Freude, wenn ich jederzeit damit rechnen muss, blöd angemacht zu werden – und das durch Schweigen offenbar akzeptiert wird. Es gibt aus meiner Sicht genügend Blogs, wo „mit aller Härte“ (leider nicht in der Sache, sondern in der Wortwahl) diskutiert wird. Das brauche ich in meinen Beiträgen nicht noch einmal anbieten. Insofern muss man als Moderator immer eine Wahl zwischen Pest und Cholera treffen: Lasse ich die Patzigen gewähren, verschrecke ich andere Diskussionsteilnehmer, die auf so etwas einfach keine Nerven verschwenden wollen (womit diejenigen Recht bekommen, die am unhöflichsten brüllen); im anderen Fall kommt schnell der Vorwurf der Zensur auf.

      „Was ich nicht so gut finde, sind Editierungen und Löschungen, die dazu führen, dass der ursprüngliche Diskussionsverlauf nicht mehr rekonstruierbar ist. Das sollte eine letztes Mittel sein, eine Notlösung. Man kann zunächst die Kommentatoren auuch einfach ermahnen. Oder am Ende des beanstandeten Kommentars eine Ermahnung reinschreiben. Zusätzlich vielleicht auch die beanstandete Formulierung durchstreichen.

      So bleibt auch das vorgehen des Moderators transparenter.“

      Das ist in der Tat eine gute Strategie. Denn als Leser möchte ich doch wissen, für was jemand ermahnt wurde. Das macht sichtbar, was nicht geht.

      1. Was ich zu erwähnen vergessen habe: Mir ging es hauptsächlich um den Umgang mit Stammkommentatoren, nicht irgendwelche Trolle, Spammer, Esoteriker, Spinner, berüchtigte Hater usw. Ich sehe wenig Sinn darin, Beiträge von Borat – ein zwar extrem konservativer, aber immer sehr entspannter Stammkommentator – kommentarlos zu löschen, oder in Beiträgen von marenleinchen herumzueditieren, so dass man gar nicht mehr erkennt, wozu sie überhaupt Stellung genommen hat. Ich finde, diese Leute haben Respekt verdient – die Blogs leben nun mal nicht bloß von den Artikeln, sondern in erheblichem maß auch von den Kommentaren.

        Und ich kann eben nicht erkennen, dass die ohnehin seltenen „disziplinarischen Eingriffe“ bei den Stammkommentatoren irgendwie einen Einfluss haben auf ihr weiteres Diskussionsverhalten – das im großen und ganzen ja okay ist. Meines Erachtens könnte man auf das Herumfuhrwerken in deren manchmal polemischen Texten einfach unterlassen. Diese rote Linie sollte nur in Ausnahmefällen übertreten werden. Zudem hat scharfe Polemik ja auch eine Funktion. Ist manchmal vielleicht besser, als Ärger runterzuwürgen.

        Du schreibst von Cholerikern, die bei geringem Anlass patzig werden. Klar, kenn ich auch. Nur sollte man die Moderationsrichtlinien konkret genug halten, so dass klar verhersehbar ist, wann ein Kommentar editiert wird und wann nicht. Aus deinen Erörterungen kann ich jedenfalls nicht erkennen, was du editieren würdest und was nicht.

        Man bekommt immer auch Kommentare zu sehen, die nicht unbedingt freundlich formuliert sind. Ich prangere hier die unklaren Richtlinien an, die mangelnde Konsistenz, die letztlich zu einem Bias bei der Moderation führen. Selbst so sachlich argumentierende Leute wie david bringen auch mal den einen oder anderen Angriff unter der Gürtellinie. Wo genau soll da die Grenze sein? Ich fände es auch langweilig, wenn die Leute nie emotional werden dürfen.

      2. „Ich sehe wenig Sinn darin, Beiträge von Borat – ein zwar extrem konservativer, aber immer sehr entspannter Stammkommentator – kommentarlos zu löschen, oder in Beiträgen von marenleinchen herumzueditieren, so dass man gar nicht mehr erkennt, wozu sie überhaupt Stellung genommen hat.

        Ich finde die Idee mit dem ermahnenden Kommentar am besten. Dann weiß jeder, dass das nicht gerne gesehen wird (vom Autoren); andererseits kann auch jeder nachlesen, worum es eigentlich ging. Das ist der beste Kompromiss zwischen guter Diskussionsatmosphäre und maximaler Offenheit.

        „Zudem hat scharfe Polemik ja auch eine Funktion. Ist manchmal vielleicht besser, als Ärger runterzuwürgen.“

        Andererseits ärgere mich selbst über manche Kommentare. Das kann sich auch aufschaukeln.

        „Nur sollte man die Moderationsrichtlinien konkret genug halten, so dass klar verhersehbar ist, wann ein Kommentar editiert wird und wann nicht. Aus deinen Erörterungen kann ich jedenfalls nicht erkennen, was du editieren würdest und was nicht.“</em

        Es wäre auch vermessen gewesen, wenn ich diese erste Antwort als meine klare Linie ausgegeben hätte. 🙂 Ich denke, ich werde es so halten wie oben beschrieben: Wenn ich einen Kommentar als jenseits eines akzeptablen Stils empfinde, kann ich das durch einen eigenen Kommentar deutlich machen. Ich finde aber auch Themaabweichungen und "ewig dieselbe Platte spielen" als problematisch und würde da zumindest das dezent anmerken. Eine Engelsgeduld hat etwa Dr. Michael Blume in seinem Blog Natur des Glaubens. Wenn ich da auch nur halbwegs drankomme, bin ich schon zufrieden! Allerdings sehe ich auch nicht, wo ich welterschütternde, polarisierende Themen aufbringe (dass es bei denen hoch her geht, ist klar).

        „Ich prangere hier die unklaren Richtlinien an, die mangelnde Konsistenz, die letztlich zu einem Bias bei der Moderation führen.“

        Das ist ein wichtiger Hinweis, denn auch das kann die Diskussionsatmosphäre kaputtmachen. Ich bin natürlich auch nur ein Mensch und hoffe, dass ich es gut hinbekommen werde, sollte es notwendig werden! 🙂

      3. Ich finde aber auch Themaabweichungen und „ewig dieselbe Platte spielen“ als problematisch und würde da zumindest das dezent anmerken.

        Guter Hinweis! Oft liegt das Ätzende einer Diskussion – das was manche Teinehmer verschrecken mag – gar nicht unbedingt in eher formalen Bereichen wie: Unhöflichkeitsgrad der Sprache, Nazi-Vergleich oder nicht Nazi-Vergleich. Man kann auch jemanden mobben und scheißfreundlich bleiben.

  4. Ich würde auch eine abgestufte Moderation befürworten: Ermahnung als Kommentar (nicht nur dem Blogbetreiber vorbehalten), Ermahnung direkt im Kommentar (z.B. als Anhang), Durchstreichung beanstandeter Formulierungen, in „Notfällen“ Löschung bei gleichzeitiger Erläuterung, z.B. „[bitte keine Kraftausdrücke]“.

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