Evilmichi stellt sich vor.

Hallo allerseits!

Ich heiße Michaela, bin Baujahr ´79, Konditormeisterin und Mama von zwei Kindern im Alter von sechs und sieben Jahren. Lebe mit meinem Partner sowie Sohn und Tochter glücklich [wenn auch öfters mal schwer angenervt] in einer Art Patchworksituation, aus welcher sich zwangsläufig immer wieder unzählige Konflikte ergeben, die es zu lösen oder zumindest zu entschärfen gilt.

In erster Linie bin ich natürlich hier, weil mich das Geschlechterallerlei an sich interessiert. Warum es zwischen Männlein und Weiblein so viel Reibungspotential gibt und wie man möglicherweise die Kommunikation zwischen den Geschlechtern verbessern könnte.

Mein Interesse liegt aus persönlichen Gründen nicht zuletzt im Grundstein des Miteinanders, der ein Stück weit natürlich in der Kindheit gelegt wird: Stichwort Beziehungs- und Erziehungsverhalten der Eltern und natürlich ferner des nahen Umfelds.

Daher werde ich mich zumindest das eine oder andere Mal mit der Frage auseinandersetzen, warum eigentlich Jungs und Mädchen so unterschiedlich behandelt werden, welches Verhalten tatsächlich genetisch bedingt ist und welches durch die unterschiedlichen Arten der Sozialisation verursacht wird.

Was gibt es noch über meine Person zu sagen?

Ich halte mich eigentlich nicht für eine Feministin, jedoch bekam ich von meiner [Emma lesenden] Mutter den Gedanken der Gleichberechtigung und im speziellen der Unabhängigkeit der Frau quasi „eingeimpft“; Vielleicht bin ich durch und durch Feministin und nehme es einfach nicht bewusst wahr. Ist ja immer so eine Sache mit der Eigenwahrnehmung. Jedenfalls mache ich mir nicht allzu viele Gedanken über den Feminismus an sich oder inwiefern ich möglicherweise Vor- oder Nachteile wegen meines Geschlechts erlebe.

Was ich stellenweise nur sehr schwer nachvollziehen kann, ist der Kampf, welcher zwischen den Lagern „Feminismus“ und „Maskulismus“ entbrannt ist, das Rosinenpicken vieler Feministinnen sowie das Verallgemeinern und Herabwerten des jeweils anderen Geschlechts. Muss man wirklich gegeneinander kämpfen? Oder, naiv gefragt: ginge es „miteinander“ vielleicht besser?

Eigentlich versuche ich immer, beide Seiten zumindest bis zu einem gewissen Grad zu verstehen bzw. nachzuvollziehen. Wobei ich natürlich nicht aus meiner Haut kann und daher vielleicht nur leidlich über meinen Tellerrand hinausblicke.

Von mir wird man hier jedenfalls keine radikal feministischen Aussagen zu lesen bekommen. Zumindest nicht absichtlich. 😉