Fundstück: Ahoi Polloi über Fake News, die „alternative Rechte“ und Martin Schulz

Immer wieder lesenswert: Ahoi Polloi schafft es, sogar der Fake-News-Hysterie noch einen neuen Aspekt abzugewinnen!

Fake News der besonderen Art
eine Alternative zur „alt-right“
Martin Schulz als Hans Dampf in allen Gassen

bisherige Erwähnungen von Ahoi Polloi:

  1. über Medienblockade, political correctness und Ballerspiele
  2. über Beschimpfungen, Hate Speech und den postheroischen Mann
  3. über Nazis, freie Meinungsäußerung und immer wieder Nazis
  4. Ausreden, Fake News und Rassismus
  5. prägnante Wahlanalyse
  6. Donald Trump, Politik und Medien
  7. Genderidentität, politisch korrekte Sprache und das Rederecht bei den Grünen
  8. Sexismus
  9. Modernität bei Arbeit, Gesellschaft und Moby Dick
  10. kulturelle Aneignung, rape culture und sexistische Werbung
  11. gegen mansplaining und Mikroaggressionen und für die Wahrheit
  12. das neue Sexualstrafrecht und die Unschuldsvermutung
  13. dreimal zu „hate speech“
  14. eine ganze Sammlung
  15. zu Sprache

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Also, damals gab es ja noch einen ganz anderen Martin, der unglaublich angesagt war…

Diether Krebs: Ich bin der Martin, ne…?!

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Der Weg des Jack Donovan. Teil 2: »The Way of Men«

(Teil 1: »Androphilia«)

In »The Way of Men« unternimmt Donovan den Versuch, nachzuliefern, was er seit Erscheinen von Androphilia als Desiderat wahrgenommen hatte: eine positive Definition dessen, was er unter »Männlichkeit« versteht. »Positiv« nicht nur im Sinne einer Wertung (die lag schon in Androphilia vor), sondern im Sinne einer detailliert begründeten Definitionssetzung. Dazu bestimmt er einen elementaren Situationstyp, auf den »Männlichkeit« anthropologisch zugeschnitten ist, und entfaltet sodann eine Beschreibung von Merkmalen, die Männer zur Bewältigung von Situationen dieses Typs entwickelt haben. Dazu erinnert er daran, dass die ursprüngliche Lebensform des Homo Sapiens darin bestand, sich in kleinen, relativ isolierten Sippenverbänden und mit nur temporären Lagerplätzen in Abhängigkeit von Witterung und Nahrungsangebot über die Erde zu bewegen. Eine elementare Situation des Mannes bestand also darin, auf dem Marsch und beim Lagern einen Sicherheitsbereich der Gruppe gegen die Umwelt abzustecken sowie diesen zu überwachen und bei Bedarf zu verteidigen.

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Der Weg des Jack Donovan. Teil 1: »Androphilia«

Im Folgenden beginne ich eine dreiteilige Artikelreihe, die sich mit dem maskulistischen Denken von Jack Donovan befasst, einem amerikanischen Autor der »alternativen Rechten« und bekennenden Homosexuellen. Dass ich einem dezidiert »rechten« Autor hier Raum und Gehör einräume, hat verschiedene Gründe. Der wichtigste Grund ist eine persönliche Irritation: auf der einen Seite (a, zeitlich früher liegend) ist Donovan ein Autor, dessen Kritik der (amerikanischen) Schwulenszene ich sehr plausibel finde und die über weite Strecken der Kritik parallelisiert werden kann, die Männerrechtler an der feministischen Ideologie üben. Diesen Teil werden wir zuerst kennenlernen. Auf der anderen Seite (b, zeitlich später liegend) ist Donovan ein Autor, der sich Plattformen wie »American Renaissance« als Redner zur Verfügung stellt, auf denen kaum verhohlen das Gedankengut eines weißen Suprematismus sowie rassenbiologische Theorien propagiert werden. Diesen Teil werden wir später kennenlernen. Mein Anliegen ist es, herauszufinden, wie man von (a) nach (b) gelangt, welche Weichenstellungen der Autor auf diesem Weg vorgenommen hat und welche Alternativen an den Punkten dieser Weichenstellungen möglich gewesen wären.

Weiterlesen „Der Weg des Jack Donovan. Teil 1: »Androphilia«“