Fundstück: Wilderer und Verlierer

Kommentator und Blogger jck5000 alias lollipops4equality alias Shitlord hat seinen neuesten Artikel zusätzlich bei Youtube veröffentlicht:

Inhaltlich geht es um das öffentlich-rechtliche Format „Jäger und Sammler“, Suzie Grime und die Kritk, die z.B. Der Doktorant formuliert, aber auch unnötiges De-anonymisieren.

Der Doktorant dazu: Die Quadratur der Liebe – Jäger & Sammler auf Abwegen

Kurz zusammengefasst: Jäger und Sammler setzte „Hass“ mit „Kritik“ gleich und wollte dann drei der größten Hasser, äh, Kritiker, nach Berlin einladen. Zwei von ihnen waren aber berechtigterweise um ihre Anonymität besorgt (Stichwort Doxxing und Vernichtung von Existenzen). Die Sache riecht danach, dass es kein aufrichtiger Versuch war, sondern nur der schwarze Peter (ist der Ausdruck eigentlich rassistisch?) an die Youtube-Kritiker gegeben werden sollte nach dem Motto „seht her, sie trauen sich nicht“. Allerdings wäre es ein leicht durchschaubares Manöver und natürlich stellt sich die Frage, wieso man so etwas wie Google Hangouts zum Vorgespräch verwenden kann, es aber nicht als Kanal für eine Debatte akzeptiert (zumal das weniger kosten würde als Filmen vor Ort).

Alles Evolution berichtete ebenfalls. Schöner Kommentar dort von ichichich:

Warum darf die „Vulgäre Analyse“ denn nicht in Burka oder Niqab auftreten? Nora Illi dürfte sogar bei Anne Will vollverschleiert sitzen.

Sind die ÖR Medien etwa islamophob?

Derweil wurde das Geschlechterallerlei in zwei weiteren Videos erwähnt: Zum einen der Artikel Sinkende Einkommen bei Männern führen zu weniger, bei Frauen zu mehr Ehen zwischen 18:23-22:49 beim MaMMoNMaGaZiN:

MaMMoNMaGaZiN: Safespace #028 – MGTOW

Die Weltraumaffen haben außerdem auf Leszek über Kulturmarxismus verlinkt.

Weltraumaffen: Pausenclowns der Frankfurter Schule

(Quellenliste)

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Da Shitlord in ersterem Beitrag keine große Lust verspürt, nach Berlin zu reisen…

Kraftklub: Ich will nicht nach Berlin

Advertisements

Fundstück: Suzie Grime ist „meinungsstark“, also „faktenschwach“

Der Doktorant kritisierte ein von Rundfunkgebühren finanziertes Video, in dem die sachlich falsche Aussagen von ungleicher Bezahlung wiederholt wird, und wendete sich in einem offenem Brief an die Öffentlich-Rechtlichen. Zwei schöne Zitate aus diesem Brief, die man zusammen lesen sollte:

[Suzie Grime] erklärt, dass die männlichen Zuschauer mit großer Wahrscheinlichkeit mehr Geld für ihre Arbeit bekommen als sie.

Im einem kurz darauf folgenden Clip unterhält sich Suzie Grime mit einigen Möbelpackern über den Gender Pay Gap.
(…)
Suzie Grimes Gucci Handtasche, welche kurz zuvor im Video sekundenlang deutlich zu sehen ist, überschreitet das verfügbare monatliche Einkommen eines Möbelpackers mit hoher Wahrscheinlichkeit um mehrere Größenordnungen.

(Ich habe das gemeinsam mit einigen anderen Quellen zur Materialsammlung zum Gender Pay Gap hinzugefügt.)

Richtig spaßig ist allerdings auch die Antwort, die der Doktorant auf seinen Brief bekommen hat:

Offener Brief an FUNK / EditionF / Identitätspolitik [Dokto-RANT #5]

Mit welcher Eigenschaft versieht man Suzie Grimes dort und verteidigt somit ihre Finanzierung? Sie ist „meinungsstark“. Mit anderen Worten: „faktenschwach“.

Früher hätte man so eine Person vielleicht „prinzipientreu“ genannt – sie bleibt bei ihrer Meinung, auch wenn sie mit Argumenten widerlegt ist und sich die Welt längst weitergedreht hat. Auf der ideologischen Gegenseite sind Menschen mit derselben Einstellung natürlich postfaktisch und was sie verbreiten sind Fake News. Schön mit zweierlei Maß gemessen, Öffentlich-Rechtliche!

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Irgendwie kam mir der Refrain in den Sinn…

Helmut Schmid: Nimm Du sie, die Susi