Großer Erfolg der Pressekonferenz der IG Jungen, Männer und Väter

Frank Mehding reichte folgende Meldung ein.

Am 04. September fand unsere Pressekonferenz der Interessengemeinschaft Jungen, Männer & Väter statt im Bundespressezentrum beim Kanzleramt. Es waren neun Journalisten und zahlreiche Gäste anwesend.

Die Resonanz ist exzellent, unsere Pressemeldung „Für Männer nicht wählbar“ schickten wir über den OTS-Ticker und bereits heute wurden 12 Artikel dazu gedruckt und online veröffentlicht – u.a. in der Süddeutschen Zeitung, WELT, ntv, Finanzen, Times usw.

Der Artikel in der WELT kann durchaus als historisch relevant gewertet werden, weil erstmals in einem großen deutschen Printmedium die durchgängige Diskriminierung von Männern artikuliert wird.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article168307886/Die-Parteien-im-Bundestag-sind-fuer-Maenner-nicht-waehlbar.html
http://www.presseportal.de/pm/121966/3726143
http://www.sueddeutsche.de/politik/parteien-fuer-maenner-nicht-waehlbar-1.3652344

Vielen Dank an alle, die mit zum Erfolg beigetragen haben!

Ergänzend die Berichterstattung auf Genderama:

  1. CDU, SPD und Co.: Wie die deutschen Parteien Männer ignorieren – News vom 6. September 2017
  2. „Süddeutsche“ und „Welt“ titeln: „Parteien im Bundestag für Männer nicht wählbar“ – News vom 5. September 2017
  3. „Der diskriminierte Mann“ – Titelgeschichte des SPIEGEL berichtet über uns Männerrechtler
  4. Wie die Liberalen Männer der FDP auch Frauen vor sexueller Gewalt schützen – News vom 1. September 2017
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Kurznachrichten vom 07.03.2016

 

In den letzten Tagen hatte ich wenig Zeit und Lust zum Schreiben, also hat sich einiges angesammelt. Dann mal los…

1: Christian von Alles Evolution weist auf einen Aufruf der Süddeutschen Zeitung per Twitter hin, nach dem Material zum Thema „Gleichberechtigung“ gesammelt wird.

Christian hat gleich mal ein paar Links geschickt. Wir dürfen es ihm nachtun.

2: Hadmut Danisch ist auf einen Wettbewerb des NRW-Emanzipationsministeriums mit Namen #netzheldin gestoßen, den dieser Beitrag gewonnen hat, und den Danisch gebührend kommentiert.

3: Der Studierendenrat der Universität Halle hat mal eben 8000 Euro studentischer Mitgliedsbeiträge dafür übrig, um Erstsemester mit veganen Verhüterli zu beglücken.

4: In der Rubrik: „Das sanfte Geschlecht“ gibt es heute wieder zwei hübsche Beiträge. Hier der erste:

Am Dienstagabend schlug eine Frau in der Notfallambulanz des Stendaler Johanniterkrankenhauses so heftig auf einen Mann ein, dass die Polizei gerufen werden musste.  Eine 32-jährige Frau schlug fortwährend mit einem Rucksack auf einen 29-jährigen Mann ein, während dieser in Behandlung war. […] Zum Motiv wurde bekannt, dass die Frau vor einigen Tagen Geburtstag hatte und der Mann nicht gratulierte.

Im zweiten Fall ist nicht nur das sanfte Geschlecht, sondern mit ihm in Personalunion auch die Religion des Friedens beteiligt:

Hinweise verdichten sich, dass die Messerattacke eines Mädchens auf einen Bundespolizisten einen islamistischen Hintergrund hatte. Die 15-Jährige hatte vor einer Woche in Hannover dem Beamten mit einem Küchenmesser in den Hals gestochen und ihn schwer verletzt. […] Bereits als Siebenjährige hatte sie Kontakt zu dem Salafistenprediger Pierre Vogel. In einem Video mit ihm rezitierte sie Koranverse. Ob die 15-Jährige selbst zur Salafistin wurde, ist unklar.

5: In einem lesenwerten Beitrag stellt sich Thorsten Barnickel auf den Seiten des Humanistischen Pressedienstes (hpd) zwischen biologistischen Essentialismus von klerikal-konservativen Kräften einerseits und kulturalistischen Gendertheoretiken andererseits und plädiert stattdessen für ein „uneingeschränktes Ja zum Wissenschaftsprinzip in Schule, Unterricht und Lehrerbildung“ und die Einbindung der „Erkenntnisse der Evolutionsbiologie bezüglich wesentlicher Aspekte menschlichen Sozialverhaltens einschließlich derer bezüglich Geschlechterfragen“.

Im Hinblick auf die Unvereinbarkeit mit dem, was die Biologie zu Geschlechterfragen zu sagen hat, stehen sich kulturalistische Formen der Gendertheorie und christlich-religiöse Vorstellungen vom „Schöpfungsplan“ Gottes für den Menschen bzw. Mann und Frau in nichts nach. Würden Schüler im Biologieunterricht angemessen über die evolutionsbiologischen Grundlagen der Zweigeschlechtlichkeit, über die Vielfalt der in der Natur beobachtbaren direkten und indirekter Reproduktionsstrategien im Allgemeinen und den Bedeutungsgehalt des beobachtbaren Geschlechtsdimorphismus beim Menschen im Speziellen informiert, würde von der Vorstellung, allein die lebenslange und rein monogame Ehe zwischen Mann und Frau, wie sie die Kirchen im Blick haben, entspräche der „natürlichen Schöpfungsordnung“ des Menschen, genau so wenig übrig bleiben wie von der besagten Form der Gendertheorie.

Zu wünschen wäre das m.E., ich halte das aber leider für sehr optimistisch. Bis dahin ist noch ein langer steiniger Weg.

6: In einem weiteren Beitrag beim hpd behauptet der Journalist Kaan Göktas, dass die Genitalverstümmelung von Jungen („Beschneidung“) nichts mit dem Islam zu tun habe, weil sie mit dem Koran nicht begründet werden könne. Dies sei ein weit verbreiteter Irrtum. Der Prophet Mohammed und die ersten Muslime seien nicht beschnitten gewesen.

Es gibt keinen Eintrag über Beschneidungen im Koran. Ganz im Gegenteil, im Koran steht: “Gott hat den Menschen vollkommen erschaffen und er darf nicht verändert werden.”

Wenn sich das in der muslimischen Gemeinde herumsprechen würde, wäre es sicher ein Fortschritt. Ich fürchte nur, es wird als Einzelmeinung angesehen werden und viele Imame werden weiterhin die Beschneidung propagieren.

7: Wo wir es gerade über Gender und Islam haben: Mo von „Jesus and Mo“ entdeckt gerade seine weibliche Seite:



8: In den USA ist an der University of Kansas eine weitere Professorin unter den Beschuss von Studenten der PC- und SJW-Fraktion geraten. Ihr Vergehen: Sie hat das böse N-Wort benutzt, zwar nur als Zitat, aber selbst das reicht aus, damit sich Studenten dort uncomfortable fühlen. Ein weiteres Vergehen von ihr war, zu Bedenken zu geben, dass Studenten eventuell für ihr Scheitern selbst verantwortlich sein könnten.

Quenette’s use of the n-word, however, was not her students’ only complaint. She also suggested that students were dropping out of KU not because they were victims of racism or felt threatened on campus, but because of their low grades. Uh oh.

9: Passend dazu ein netter Sketch vom Mitchell und Webb, der ein wenig das SJW-Denken aufs Korn nimmt:

10: OT-Beitrag des Tages: Die angebliche Analyse des baden-württembergischen Wahlprogramms der AfD der Piratin Katharina Nocun (Spitzname „Kattascha“) schwirrt nun ja schon seit längerem viral durchs Netz. Allerdings entpuppt sich das bei näherem Hinsehen als eine manipulative Effekthascherei, in der sie die AfD-Aussagen größtmöglich negativ interpretiert. Kattascha verdreht die Aussagen so, dass sie möglichst Nazi-mäßig klingen. Das haben ihr bereits zwei Blogs nachgewiesen, die mal genauer als sie selbst im AfD-Programm nachgelesen haben und die wohlgemerkt betonen, dass sie selbst nicht gerade AfD-Fans sind. Die Blogs sind seidwalk und Huhn meets Ei. Wer nur Zeit für einen Beitrag hat, der von „Huhn meets Ei“ ist m.E. einen Tick besser.