Fundstück: Oliver Kalkofe und die Knoppers-Werbung

Kalkofes Mattscheibe schätze ich seit vielen Jahren. Diesmal habe ich einen Beitrag gefunden, der mir sogar besonders gefällt:

Kalkofes Mattscheibe rekalked – Zuckerschock für Grundschüler

Es ist wirklich schön, wie man sich am Anfang über die Werbeparodie amüsieren kann, bevor einem das Lachen im Halse steckenbleibt, weil das, was Oliver Kalkofe erzählt, ganz ernst ist. Ja, ich habe sogar Mitleid mit dem von ihm gespielten fiktiven Jungen, weil das, was dargestellt wird, zwar übertrieben ist, die einzelnen Elemente aber durchaus realitätsnah sind: Die strengen Anforderungen und die entfallende Kindheit durch ein auf Leistung und Lernen optimiertes Leben…

Beim zweiten Nachdenken darüber fällt mir auf, dass Oliver Kalkofe hier mehr Mitgefühl mit einem Jungen zeigt als Plan, das „nur für Mädchen“ Geld sammelt oder Pädagogen, die den Jungs die Schuld in die Schuhe schieben für ihre Probleme in der Schule.

Aktualisierung: Um die anhaltenden Pingback-Probleme zu analysieren, hat ingwerlatte den Beitrag testweise bei sich veröffentlicht. Vielen Dank dafür! Schauen wir mal, ob der Pingback von hier aus ankommt.

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Vom ersten Album von U2 namens „Boy“…

U2: I Will Follow

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Warum mir die Jungen im Zug noch etwas zeigen konnten

Persönliche Erlebnisse beweisen nichts. Sie sind aber gut geeignet, um den eigenen Blick zu schärfen und zu korrigieren.

Freitag abend im ICE: Nach einer langen Arbeitswoche möchte ich ein wenig Ruhe haben und noch ein Buch lesen. Die Wahrscheinlichkeit dafür sehe ich in den Keller sinken, als ich das Abteil mit meinem reservierten Platz erreiche: Dort sitzen bereits vier Jungen bzw. junge Männer, die sich mit Handys und Computern ausgebreitet haben. Vor meinem inneren Auge ziehen bereits Szenen vorbei, wie sie sich die ganze Zeit laut etwas zurufen oder sich über ihre Spiele unterhalten. „Na, das kann ja heiter werden.“, denke ich mir resignierend, beschließe aber, meine Lesezeit nicht völlig kampflos aufzugeben.

Mit einem „Guten Abend“ – jeder hat es schließlich verdient, ordentlich angesprochen zu werden – betrete ich das Abteil und werde leise zurückgegrüßt. Die vier jungen Herren sind fast reglos. Ich bin direkt von der Arbeit losgefahren und trage entsprechend noch Bürokluft; das in Kombination mit einem offiziellen, ernsten Auftreten kann tatsächlich einschüchtern. Na, die Schlacht wäre gewonnen, denke ich mir zufrieden und packe mein Buch aus.

Ich schaffe es nicht, mich auf das Lesen zu konzentrieren. Die Woche war wohl doch zu viel. Aber jetzt geschieht etwas Magisches: Ich werde mir Stück für Stück bewusst, wie falsch ich gelegen habe bezüglich meiner Mitreisenden. Anfangs habe ich noch im Kopf „Naja, Jungs, denk mal daran, was die überhaupt für eine Chance haben, nicht als störend und nervig zu gelten…“, gefolgt von „Was wäre überhaupt ein akzeptables Verhalten, bei dem ich zugeben würde, dass sie sich ordentlich aufgeführt haben?“ über „Wie war ich denn selbst in dem Alter? Also, heute möchte ich ja nicht noch einmal Jugendlicher sein, mit all dem Druck und den Erwartungen…“ zu „In was für einer Lebenssituation werden sie wohl sein? Welche Möglichkeiten haben sie, ein Stück Freiheit zu leben? Da ist doch Unterhaltungselektronik, ohne dass Erwachsene dazwischenfunken, eine offensichtliche Wahl!“ – und da wird es mir bewusst: Die vier anderen sind absolut ruhig!

Der vielleicht 16- oder 17-jährige guckt mit seinem Bruder, den ich auf 11-12 schätze, einen Trickfilm. Sie benutzen Kopfhörer, um niemanden zu stören. Liebevoll kümmert sich der ältere um den jüngeren und sie sitzen da ganz harmonisch, als wäre es das normalste der Welt. Die beiden anderen sind volljährig, gucken auf ihre Handys, aber es gibt keine lauten „lustigen Videos“ or Gedudel von Spielen. Fast schon wie Mönche ruhend, sitzen sie da in sich gekehrt. Als einer der beiden aussteigt, wünschen sie sich noch ein schönes Wochenende. Anhand des Gepäckes erkenne ich, dass es Bundis sind.

Und jetzt wird mir schlagartig klar, dass ich hier der Unruheherd im Abteil bin! Ich gucke ständig von meinem Buch auf, sortiere irgendwelche Papiere, starre in die Gegend, während meine Gedanken abschweifen. Die beiden Brüder und die Bundeswehrsoldaten verhalten sich hingegen vorbildlich.

An andere herantreten mit negativen Erwartungen, die man hingegen selbst erfüllt – das nennt man wohl eine Projektion. Für „die Gesellschaft“ beweist diese Anekdote nichts. Für mich selbst war das aber ein gutes Signal, mir meiner eigenen Voreinstellungen demnächst von Anfang an bewusst zu werden, um aus ihnen aktiv „aussteigen“ zu können.

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Die Jungen im Zug waren alles andere als „verlorene Jungen“. Trotzdem fällt mir als erstes der Soundtrack von „Lost Boys“ ein.

Lou Gramm: Lost In The Shadows (The Lost Boys)

Gastartikel: Leszek darüber, wie eine echte Ungleichheits- und Diskriminierungsforschung aussehen kann

In der Diskussion über Insektionalität antwortet Leszek auf Mark E. Smith. Das kann man wieder 1:1 zitieren und zu einem Gastartikel machen:

Ich bin, was die Möglichkeit der Entwicklung von tatsächlich wissenschaftlichen Alternativen zur heute dominierenden ideologischen Intersektionalitätsforschung optimistischer als du.

Erstmal denke ich, dass es für eine wirklich empirische Ungleichheits- und Diskriminierungsforschung unvermeidbar ist, sich auch mit Überschneidungen von Diskriminierungsformen und deren Auswirkungen zu beschäftigen, denn solche sozialen Phänomene existieren ja nunmal und es fällt daher zwangsläufig auch in den Aufgabenbereich einer empirischen Ungleichheitsforschung solche Dinge zu berücksichtigen.

Man kann ja nicht einfach sagen: Weil die heutigen postmodernen Intersektionalitäts“forscher“ überwiegend unwissenschaftlich zu diesem Thema arbeiten, sollten als Reaktion darauf reale soziale Phänomene in der Forschung einfach ignoriert werden.🙂
Die Alternative zu schlechter Forschung ist nicht keine Forschung, sondern bessere Forschung, denke ich.

Ich gebe mal ein Beispiel, das männerrechtlich relevant ist:
Es liegen mehrere wissenschaftliche Untersuchungen vor, die belegen, dass Jungen in heutigen deutschen Schulen bei gleichen Leistungen im Schnitt schlechtere Noten erhalten als Mädchen. Hierbei haben wir es also gemäß der Befunde mit Diskriminierung zu tun.

Es gibt des Weiteren auch Forschungsbefunde, die zu dem Ergebnis kommen, dass Schüler beiderlei Geschlechts aus der Unterschicht bei gleichen Leistungen seltener eine Gymnasialempfehlung erhalten als Schüler aus höheren sozialen Schichten. Auch dies ist gemäß der Befunde ein kritikwürdiges Diskriminierungsphänomen.

Wenn wir feststellen wollen, welche Gruppen von Schülern von Bildungsdiskriminierung besonders stark betroffen sind, werden wir nicht darum herumkommen, diese beiden Forschungsbefunde nicht nur isoliert zu betrachten, sondern auch zueinander in Beziehung zu setzen – und damit gelangen wir automatisch zur Intersektionalität.
Setzen wir beide Befunde zueinander in Beziehung wird deutlich, dass Jungen aus der Unterschicht im Schnitt besonders stark von Bildungsbenachteiligung betroffen sind, weil bei ihnen beide genannten Aspekte zusammenkommen.

Immer vorausgesetzt, dass die entsprechenden Forschungsbefunde fundiert sind, kann eine wissenschaftlich ausgerichtete Ungleichheitsforschung ein solches Überschneidungsphänomen nicht ignorieren, sie hat die Realität so wirklichkeitsgetreu abzubilden wie möglich, einschließlich der Überschneidungen von Diskriminierungen, wo es solche gibt.

Und auch die Männerrechtsbewegung als Anti-Diskriminierungsbewegung, die sich mit Diskriminierungen, sozialen Problemlagen und Menschenrechtsverletzungen, von denen Jungen und Männer betroffen sind, befasst, kann ein solches Phänomen m.E. nicht ignorieren.

Die meisten Kritikpunkte, die du benennst, betreffen ja Dinge wie klare Definitionen von Begriffen, begründete Auswahl von Strukturkategorien und Begründung der Auswahl von Forschungskontexten. Das sind alles wichtige Dinge, aber ich kann nicht erkennen, dass eine empirisch ausgerichtete Ungleichheitsforschung dies grundsätzlich nicht leisten könnte. Recht hast du natürlich damit, dass empirische Intersektionalitätsforschung umso schwieriger wird, je mehr Strukturkategorien man einbezieht.

Das Intersektionalitätsmodell von Nina Degele und Gabriele Winker, auf dass du ansprichst, beurteile ich übrigens auch etwas positiver als du. Zwar ist dieses Modell noch weit von dem entfernt, was mir vorschwebt, aber ich halte es für ausbaufähig und einen Schritt in die richtige Richtung.
Winker und Degele vertreten übrigens im Gegensatz zum Mainstream der Gender/Queer-Szene formal nicht das oben von mir kritisierte Prinzip der dogmatischen Schließung, d.h. sie sagen nicht, Diskriminierungen könne es immer nur auf einer Seite geben. Allerdings bleibt dies bei ihnen leider ein Lippenbekenntnis, in der Praxis werden keine ernsthaften Konsequenzen aus dieser Sichtweise bei ihnen gezogen, so dass sie letztendlich dann leider doch im politisch korrekten Paradigma verbleiben.

Trotzdem ist ein Teil der Ideen, die Degele und Winker in ihrem Buch „Intersektionalität – Zur Analyse sozialer Ungleichheiten“ für die Forschungspraxis formulieren m.E. interessant und anregend, daher würden ich ihren in dem Buch dargestellten Ansatz – bei aller berechtigten und notwendigen Kritik an ihrer Befangenheit hinsichtlich einigem typischen gender/queer-feministischem PC-Nonsens – nicht in Bausch und Bogen verwerfen. Ich halte ihren Intersektionalitäts-Ansatz also, wie gesagt, für das, was mir vorschwebt, keinesfalls für ausreichend, aber z.T. für potentiell ausbaufähig.

Auch dass Winker und Degele überhaupt auch die Strukturkategorie „Klasse“ berücksichtigen, ist für Gender/Queer-Kreise nicht selbstverständlich. Meistens spielt für deren Sichtweisen die Kategorie „Klasse“ keine Rolle mehr, diese Kategorie ist im Mainstream der politisch korrekten postmodernen Linken quasi „rausgefallen“.

Ich denke, dass eine tatsächlich wissenschaftliche Intersektionalitätsforschung in ihrer Forschungspraxis und Theoriebildung vor allem sehr viel kontextspezifischer agieren muss.
Es darf, wie oben dargestellt, nicht mehr darum gehen, bestimmte Gruppen einseitig als diskriminiert und andere einseitig als privilegiert zu labeln, sondern es sollte m.E. darum gehen, ergebnisoffen zu forschen, ob und inwieweit IN BESTIMMTEN SOZIALEN KONTEXTEN Diskriminierungen und Überschneidungen von Diskriminierungen vorhanden sind – ohne diese dann undifferenziert auf andere Kontexte zu generalisieren.

So könnte man z.B. bei einer Intersektionalitätsforschung nach meinen Vorstellungen ein Forschungsprojekt in der gender/queer-feministischen Subkultur machen, um herauszufinden, welche Einstellungen zu weißen, heterosexuellen Männern dort verbreitet sind und wie sich diese manifestieren. Ich würde vermuten, dass das Zusammentreffen der drei Strukturkategorien Hautfarbe, Geschlecht und sexuelle Orientierung im Sinne von weiß, männlich und heterosexuell in der gender/queer-feministischen Subkultur Bezugspunkt einer signifikanten und sich intersektional verstärkenden Diskriminierung ist, d.h. also: ich vermute, dass die gender/queer-feministische Subkultur ein sozialer Kontext ist, in dem sich eine Diskriminierung weißer, heterosexueller Männer wahrscheinlich ganz konkret wissenschaftlich nachweisen ließe.

Zweitens sollte m.E. auch die zeitliche Dimension bei Diskriminierungen stärker beachtet werden, es müsste also in gewissen zeitlichen Abständen immer wieder geprüft werden, ob bestimmte festgestellte Diskriminierungen und Überschneidungen von Diskriminierungen immer noch existieren bzw. immer noch in gleichem Ausmaß existieren. Einmal empirisch festgestellte Diskriminierungen könnten ja z.B. 20 Jahre später potentiell behoben oder zumindest signifikant verbessert sein und dies müsste dann auch berücksichtigt werden.

Drittens sollte m.E. stärker berücksichtigt werden, dass nicht alle sozialen Ungleichheiten zwangsläufig auf Diskriminierung beruhen.
Unterschiedliche durchschnittliche geschlechtsspezifische gesellschaftliche Verteilungen können z.B. auch auf unterschiedliche durchschnittliche Präferenzen von Frauen und Männern zurückgehen.
Oder wenn bestimmte Migrantengruppen im Schnitt häufiger in den unteren sozialen Schichten zu finden sind, so kann auch eine für moderne Gesellschaften dysfunktionale prämodern-autoritäre Sozialisation, die wenig Wert auf Bildung legt, potentiell einen signifikanten Beitrag hierzu leisten.

Solche alternativen Erklärungsansätze dürfen m.E. nicht mehr von vornherein ausgeblendet werden, weil sie dem PC-Paradigma widersprechen, sondern müssen ebenso in eine ergebnisoffene Forschung einbezogen werden.

Meta (ab jetzt wieder Graublau)

Die Benachteiligung von Jungen im Bildungssystem, welche Leszek anspricht, ist das Leib- und Magenthema von Lucas Schoppe, der dazu zahlreiche Artikel veröffentlicht hat, zuletzt etwa Der WDR und der Hass auf Jungen. Immer wieder erschütternd zu lesen, wie Erwachsenen den Jungen selbst die Schuld an ihren Schwierigkeiten geben!

Zum Bloggen generell: Ich werde demnächst höchstwahrscheinlich eine Pause einlegen, weil ich keinen regelmäßigen Internetzugang haben werde. Wenn es trotzdem klappt, schön, ansonsten bis Mitte Januar!

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Wo es um Schule geht: Die sollte hoffentlich inzwischen aus sein…

Alice Cooper: School’s Out (live)

Fundstück: Galaxor und die Raupe

Zwei Kommentare unter dem Artikel „Jungen lesen anders“, die mich zum Lachen gebracht haben:

Matze:

Dann hier noch etwas sehr lustiges über die Unterschiede was Jungen und Mädchen in Geschichten interessant finden:

http://9gag.com/gag/aeN9oxm/men-are-from-mars-women-from-venus

Lucas Schoppe darauf:

Zum verlinkten Gag, in dem ein Junge und ein Mädchen sich mit einer Geschichte abwechseln. Ich mach das tatsächlich öfter mal in Klassen, zum Aufwärmen, dass ich die Schüler zu Beginn eine Geschichte erzählen lasse. Ich fange kurz an, jemand macht weiter, gibt dann wieder weiter etc. In der fünften Klasse war das Ergebnis, was die Geschlechter anging, zunächst wirklich phänomenal deutlich. Die Mädchen erzählten harmlose Geschichten, sobald ein Junge dran war, tauchten plötzlich Zombie-Armeen oder Panzer auf und Atombomben kamen ins Spiel – war wieder ein Mädchen dran, stellte sich plötzlich heraus, dass alles nur ein Traum war und dass alle Toten noch lebten – als der nächste Junge dran war, wurde plötzlich eine Atombombe gezündet etc.

Es war wirklich auffällig: Bei den Jungen ging regelmäßig alles kaputt, die Mädchen versuchten, alles wieder gut zu machen – und beide Seiten hatten jeweils das Gefühl, die anderen würden ihre Geschichte zerstören.

Mit der Zeit wurde der Unterschied dann weniger extrem, unter anderem deshalb, weil die Erzählstile einander anglichen. Außerdem hatte ich mit den Kindern gesprochen und ihnen gesagt, dass es das Erzählen Geschichten schwieriger macht, wenn nach ca. zwei Minuten alle Beteiligten tot sind. Oder dass man Spannung durch Andeutungen etc. aufbaut und nicht dadurch, das ständig und in jedem Moment irgendeine Zombie-Armee aufmarschiert.

Da musste ich sofort an folgende Stelle aus dem Film Otto – Der Außerfriesische denken, in der die Kindergärtnerin Otto bittet, die Geschichte von der Raupe und den zwei Lämmern zu erzählen… meiner Erinnerung nach „ab der Stelle, als die Raupe erzählt, in was sie sich verwandeln kann“:

Otto, der Außerfriesische: Im Kindergarten

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Diesmal mit einem Lied, das auch in erwähntem Film vorkommt (natürlich parodiert von Otto):

Michael Jackson: The Way You Make Me Feel

Fundstück: Spaß mit Männerhass – Folge 10

Es bleiben noch viele lesenswerte Fundstücke aus der Champions League des Sexismus von MANNdat. So etwa Ursula von der Leyen in einem Interview mit der Berliner Zeitung vom 29.09.2006:

Ich finde es nicht schlimm, dass Mädchen in Sachen Bildung an den Jungen vorbeiziehen. Wenn es den Mädchen schlechter gehen würde, krähe kein Hahn danach.

Das Zitat ist allein schon deswegen bemerkenswert, weil sie damit sagt: Wir sollten nicht auf Probleme von Gruppe A achten, weil wir es auch nicht bei Grupppe B tun würden. Was für eine unglaubliche Logik!

Ich finde es nicht schlimm, dass Deutsche in Sachen Bildung an den Ausländern vorbeiziehen. Wenn es den Deutschen schlechter gehen würde, krähe kein Hahn danach.

Die Aussage ist in jeder Kombination abscheulich – aber mit Jungen kommt man damit durch. Denn die sind ja – ob Kinder hin oder her – grundsätzlich selbst Schuld an allem, was ihnen passiert!

Zur Erinnerung: die Spielregeln

Nur ein kleiner Test:

Was kommt dabei heraus, wenn ich in einem Text „Männer“ wahlweise durch „Ausländer“, „Schwarze“ oder „Juden“ ersetze?

Fundstücke mit Quellangabe einfach in die Kommentare schreiben!

Popkultur
Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur?

Das Lied heißt zwar „Cry Little Sister“, stammt aber aus dem Film „Lost Boys“.

Gerard McMann: Cry Little Sister