Eine Kreuzung aus Goebbels und Gundel Gaukeley oder warum die Korrespondentin ein feuchtes Höschen hat

Eine Kreuzung aus Nero und Dagobert Duck“ betitelte Sonia Mikich, die Unterzeichnerin bei pro quote ist, ihren Kommentar in der Tagesschau.

Das ist nun genauso reisserisch wie dümmlich, denn dass Trump in 2000 Jahren genauso erinnert wird wie Kaiser Nero heute ist äusserst fragwürdig und vor(!) seinem Amtsantritt nun wirklich nicht absehbar. Auch Dagobert Ducks wirksamste Eigenschaft ist nicht sein Geld ,sondern vielmehr sein Geiz. Die zweitwichtigste Eigenschaft Dagobert Ducks ist jedoch, daß hinter seinem ruppigen Auftreten doch immer eine liebevolle Person hervortritt. Dagobert Duck ist ein echter Sympathieträger trotz all seiner Macken.

Die genannten Personen haben nun so dermaßen wenig mit Donald Trump gemein, dass ein Vergleich mit Donald Trump noch bizarrer wäre als würde man eine Tagesschaukorrepondentin als eine Kreuzung aus Goebbels und Gundel Gaukeley bezeichnen. Was ich selbstverständlich nicht tue, auch wenn bei letzterem wenigstens eine ordentliche Alliteration dabei wäre.

„Nein, wer das ganze Interview liest, erlebt Widersprüche, Angeberei, verbale Erektionen und eine Gedankentiefe von höchstens 140 Zeichen.“

Köstlich, Frau Mikich, gar köstlich haben Sie dies formuliert. Oliver Kalkofe wird gerade neidisch. Obwohl — habe ich da gerade „verbale Erektionen“ gelesen? Nun, ich mag meine Erektionen. Prima Sache und auch bei den mir bekannten Damen immer höchst willkommen, wenn ich den Anblick darauf geteilt habe. Eigentlich haben die sich auch immer geschmeichelt gefühlt.

Frau Mikichs Konnotation von Erektionen ist hingegen negativ. Das tut mir leid für sie. Das wäre ja nicht so schlimm, aber da ist etwas was mir bei Feministinnen ständig auffällt. Und eine Unterzeichnerin von Pro Quote wird sich sicher nicht beleidigt fühlen, wenn man sie als Feministin bezeichnet. Ich erwarte nun wirklich (und diese Erwartungshaltung wird regelmäßig enttäuscht), dass sich Genderbewegte auch halbwegs gendersensibel ausdrücken.

Aber mal angenommen, jemand hätte öffentlichkeitswirksam formuliert, dass Frau Mikich beim Gedanken an die Quote ein feuchtes Höschen bekomme, dann wäre der nächste Shitstorm nur noch eine Sache von Stunden. Aus dem Munde eines Menschen im zB öffentlichen Rundfunk und der Job wäre weg.

Bei mir jedenfalls ist die Schere schon im Kopf, ich formuliere bewußt vorsichtig und lasse Frau Mikichs Namen lieber aus dem Titel raus. Auf eine anwaltliche Auseinandersetzung mit dem finanzstarken WDR habe ich jedenfalls keine Lust. Selbst wenn eine potentielle Klage niedergeschlagen würde, so wäre der reisserische Titel „Frauenfeind Gerhard P. von WDR wegen sexistischen Kommentars verklagt“ schon allein genug um meine Karriere stoppen zu können. Von der finanziellen Katastrophe ganz zu schweigen.

 

Fundstück: Frauenquote bei den Folterknechten

Bei der Diskussion um die Frauenquote wird häufig das Argument angeführt, dass die Quote immer nur für Positionen an der Spitze angezielt, sich hingegen niemand für eine Quote bei der Müllabfuhr oder Kanalreinigung einsetzen würde. Doch es geht auch anders! Bei der Suche nach weiteren Sketchen, in denen Max Giermann verschiedene Personen à la Klaus Kinski darstellt, bin ich auf einen anderen Beitrag aus derselben ZDF-Serie gestoßen, der viel Empörungspotential besitzt:

Sketch History: Frauenquote bei den Folterknechten

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Jetzt ist auch noch George Michael gestorben… während ein Großteil der westlichen Welt in der Vorweihnachtszeit mit „Last Christmas“ gequält wird, sei daran erinnert, dass er folgendes politische Lied als Single veröffentlicht hat:

George Michael: Shoot The Dog

Gastartikel: man in the middle zur Frauenbevorzugung

Das ging ja schnell! Vor einem Monat hieß es bei Alles Evolution „Dienstrechtbeförderungsgesetz – Beförderung der Frau, auch wenn der Mann besser ist“, gestern kam die Nachricht, dass das Gesetz vom Düsseldorfer Verwaltungsgericht wegen Verwassungswidrigkeit gekippt wurde.

Hierzu kam von „man in the middle“ (mitm) ein äußerst erhellender Kommentar, den ich zum Gastartikel befördere, denn er liefert das passende Hintergrundwissen zur Nachricht. Leicht nachlesbar und zudem so aufbereitet, dass man eine Kurzversion in dem Kommentar präsentiert bekommt und von dort aus wiederum auf verschiedene detailliertere Texte gelangt. So sieht es aus, wenn man an einer Sache über einen längeren Zeitraum dranbleibt!

(ab jetzt – bis zur Popkultur – mitm:)

Dieser Skandal hat ja eine lange Vorgeschichte. Der erste Akt war 2014 das von Kraft / Löhrmann bestellte Gutachten von Papier/Heidebach. Das Gutachten sollte einen Weg zur „verbindlichen Festlegung von Zielquoten sowie zur Verankerung von Sanktionen“ zeigen. „Verbindliche Zielquoten“, also harte Frauenquoten, sind eklatant verfassungswidrig, deshalb ging es darum, den Verfassungsbruch irgendwie zu kaschieren.

Papier erfand dann den Trick, die „Bevorzugung von Frauen bei gleicher Qualifikation“ zu benutzen, indem man die Beurteilungsmaßstäbe so extrem vergröbert, daß eine konkurrierende Frau sehr oft „gleich qualifiziert“ mit einem konkurrierenden Mann ist. Das Prinzip der Bestenauslese sollte also weitgehend entkernt werden, also Art. 33 Abs. 2 GG unterlaufen werden, um über ein drittklassiges Frauenfördergesetz Art. 3 Abs. 2 GG auszuhebeln. Das Grundgesetz wird also gleich doppelt gebrochen, unsere Feministinnen entwickeln eine unglaubliche kriminelle Energie, wenn sie Männer diskriminieren können. Details dazu hier.

Das Dienstrechtsmodernisierungsgesetz ist genau nach diesem Muster gestrickt, mehr dazu hier.

Daß das Verwaltungsgericht Düsseldorf sein Urteil mit der Unzuständigkeit des Landes begründet, erweckt den Eindruck, das Gesetz sei an einer rein bürokratischen Klippe gescheitert. Dieser Eindruck ist mMn falsch.

Das Gesetz ist deswegen verfassungswidrig, weil es dem Beamtenstatusgesetz (BeamtStG) und dort dem § 9 „Kriterien der Ernennung“ widerspricht. Dieser § 9 wiederholt aber nur die wesentlichen Inhalte von GG Art.3. Der § 9 könnte also eigentlich wegfallen, weil er mit Blick auf das übergeordnete Grundgesetz redundant ist. In vielen Gesetzestexten werden Inhalte aus übergeordneten Gesetzen wiederholt, diese theoretisch verzichtbaren Anteile verbessern die Lesbarkeit und Verständlichkeit der Gesetze, sie sind zulässig, obwohl diese Gesetze bzw. deren Gesetzgeber dafür gar nicht zuständig sind.

Im Dienstrechtsmodernisierungsgesetz hätte also auch eine Wiederholung von Teilen des BeamtStG oder GG stehen können (vermutlich findet man solche Stellen sogar). Solche redundanten Passagen stören niemanden.

NRW ist unzuständig, ein dem BeamtStG § 9 direkt widersprechendes und GG Art.3 indirekt widersprechendes Gesetz zu erlassen. D.h. die Feststellung der Unzuständigkeit des Landes stellt implizit auch den Verfassungsbruch (GG Art.3) fest.

Eine zweite Klatsche ist die folgende im Prinzip überflüssige Erwähnung in der Urteilsbegründung:

Vor diesem Hintergrund bedurfte es keiner Entscheidung, ob die Neuregelung zugleich dem in Art. 33 Abs. 2 GG verankerten Leistungsgrundsatz widerspricht. Das Gericht hält es jedoch für fraglich, ob der Gesetzgeber hinreichend berücksichtigt hat, dass das Leistungsprinzip auch dem öffentlichen Interesse an einer Besetzung eines öffentlichen Amtes gerade mit dem leistungsstärksten Bewerber und damit auch der Sicherung der Qualität des öffentlichen Dienstes dient.

Das Gericht hat also deutliche Zweifel, ob die oben erwähnte Entkernung von Art. 33 Abs. 2 GG verfassungsgemäß ist. Das ist selbst mit als Amateurjurist sofort aufgestoßen.

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Ich hatte dieses Lied zwar schon einmal, aber dieses mal eine Version von einer anderen Band. Es fiel mir wieder als erstes zum Thema „Gesetz“ ein…

Bobby Fuller Four: I Fought The Law

Die Frauenquote, Teil 3: Viel Rauch um nichts!

Kleine und mittlere Unternehmen sind das Herzstück unserer Volkswirtschaften. Den Löwenanteil an der volkswirtschaftlichen Gesamtleistung generieren kleine und mittlere Unternehmen (KMU), und nicht Big Corporates wie VW, Nestlé, Novartis oder Bayer. Über 99% aller Unternehmen sind KMU, schreibt die Deutsche Bank über den internationalen Mittelstand in der Unternehmenswelt. Von den insgesamt 3’649’397 Millionen Unternehmen in Deutschland zählen 99,3 Prozent zu den kleinen und mittleren Unternehmen. Doch im Visier der Quotenbefürworter stehen lediglich grosskapitalisierte Werte, die an der Börse gehandelt werden. Damit schrumpft die Zahl der betroffenen Firmen auf etwas weniger als ein einziges Promille aller (Kapital)gesellschaften! Die Quotenfrage bewegt sich damit also in einem Mikrokosmos, der nicht einmal mehr die unternehmerische Wirklichkeit in unseren Volkswirtschaften angemessen repräsentiert!

Heute wird allgemein wie selbstverständlich ein Bogen zwischen den hohen Bildungsabschlüssen der Frauen und deren Untervertretung in den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft gespannt. Die Quotenfrage speist sich hauptsächlich aus der Tasache, dass Frauen heutzutage besser ausgebildet sind, als Männer. Also haben sie auch einen Anspruch auf eine höhere Vertretung in den Führungspositionen der Wirtschaft, so der allgemeine Tenor! Doch was genau lässt sich eigentlich daraus ableiten, dass Frauen mittlerweile höhere Bildungsabschlüsse als Männer haben? Richtig: Nur dass Frauen mittlerweile höhere Bildungsabschlüsse als Männer haben, mehr nicht! Über mögliche Karriereambitionen sagt dieser Umstand überhaupt nichts aus. Und über ausgebliebene- oder gar verpasste Karrierechancen schon gar nicht. Selbst die markante Untervertretung der Frauen bei Innovationen oder Neugründungen (siehe Teil 2) lassen sich damit nicht erklären! Es gibt keine geschlechterspezifische Korrelation zwischen Bildungsab-schlüssen, Führungspositionen und Unternehmensgründungen!

Trotzdem hat die grosse Koalisation in Deutschland beschlossen, dass die grössten deutschen Kapitalgesellschaften mit mehr als 2’000 Mitarbeitern ab 2016 mindestens 30 Prozent Frauen in ihren Aufsichtsräten haben müssen. Alles in allem handelt es sich hier um lediglich 3’500 Unternehmen- was angesichts der mehr als 3,6 Millionen Firmen aller Rechtsformen in Deutschland nicht einmal einem Promille aller Betriebe entspricht! In sämtlichen Unternehmen aus dem DAX, MDAX, SDAX und TecDAX gibt es schäz-zungsweise 2’000 Aufsichtsrats- und 800 Vorstandsposten. Im Durchschnitt kommen auf eine Firma 12 Aufsichtsräte. Die kleinsten Aufsichtsratsgremien haben 3 Mitglieder (United Internet AG, Rational AG, Wirecard AG u. a.) und die grössten jeweils 20 (z. B. Volkswagen AG, Commerzbank AG, ThyssenKrupp AG). Das bedeutet im Klartext, dass sich börsengelistete Konzerne in Deutschland bis 2016 auf die Suche nach gerade mal 174 zusätzlichen, weiblichen Aufsehern machen müssen, wie die deutsche Frauenministerin Manuela Schwesig ausgerechnet hat.

Die viel diskutierte und lautstark kritisierte Untervertretung des weiblichen Geschlechts in den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft umfasst also im Endeffekt lediglich eine winzig kleine Gruppe von Frauen! Sobald diese 174 Frauen politisch korrekt installiert worden sind, geht es also im deutschen Wirtschaftsleben endlich absolut geschlechter-gerecht zu und her! Mit Verlaub: Aber das ist doch einfach lächerlich! Vereine wie ProQuote, die SPD, die Grünen oder Politikerinnen wie „Zensursula“ haben die ganze Öffentlichkeit, die Politik, die Wirtschaftsverbände, die Gewerkschaften und die Medien; Befürworter wie auch Gegner, jahrelang auf Trab gehalten und vor sich her getrieben, wie eine Schafherde- und jetzt ist sie endlich da, die Frauenquote: Sie umfasst ganze 174 Frauen! Hurra, möchte man da am liebsten rufen: Der Berg hat eine Maus geboren..!

Die Quotendiskussion wiederspiegelt auf geradezu exemplarische Art und Weise den heutigen Zustand der Geschlechterfrage: Sie bildet nur noch die Lebenswirklichkeit von gut bis sehr gut gebildeten- und verdienenden Frauen aus der oberen Mittelschicht ab! Hier geht es schon lange nicht mehr um Gleichberechtigung, sondern um knallharte Interessens- und Machtpolitik! Zudem suggeriert die Quote, dass Frauen in der Wirtschaft generell kaum Führungspositionen innehaben- was nachweislich falsch ist: Über alle Hierarchiestufen gerechnet, „(…) lag der Anteil von Frauen in Führungspositionen in der Privatwirtschaft 2010 bei 30 Prozent.“, wie dem Bundesministerium für alle ausser Männer zu entnehmen ist. Die ganze Diskussion um die Frauenquote ist in Wirklichkeit eine Scheindebatte und ihre Einführung reine Symbolpolitik! Wie es soweit kommen konnte, dass sie trotzdem auf so breiter gesellschaftlicher, politischer und medialer Ebene diskutiert wird, darüber kann nur spekuliert werden. Einen möglichen Erklärungsansatz dafür liefert Rainer Brüderle- wenn auch in einem ganz anderen Zusammenhang: „Mit der Wahrheit kommen sie nicht weiter, wenn Frauenrechtlerinnen wie Alice Schwarzer im Kampfmodus sind.“

 

Die beiden anderen Teile findet Ihr hier:

Die Frauenquote, Teil 1: Wieviel darf’s denn sein?

Die Frauenquote, Teil 2: Nur etwas für Nesthäkchen?

Die Frauenquote, Teil 2: Nur etwas für Nesthäkchen?

Alle Welt spricht von der Frauenquote. Dabei geht gerne vergessen, dass bis heute über 90 Prozent aller Unternehmen nach wie vor von Männern gegründet werden! In der Schweiz werden, je nach Studie (und Methodik), nur gerade zwischen 8 und 20 Prozent aller (neuen) Unternehmen von Frauen gegründet. Das Bundesamt für Statistik weist für das Jahr 2008 einen Frauenanteil von 17,1 Prozent aus, während der Global Entrepreneurship Monitor (GEM), dem die nachfolgenden Gründungszahlen entnommen sind, von lediglich 8 Prozent ausgeht.

Weltweit variiert der Anteil der von Frauen neu gegründeten Unternehmen zwischen 1 Prozent (Pakistan) und 40 Prozent (Sambia). In Schweden werden lediglich fünf und in Norwegen und Deutschland sogar unter fünf Prozent aller neuen Unternehmen von Frauen ins Leben gerufen. Selbst in den Vereinigten Staaten, wo das Ende der Männer angeblich kurz bevor stehen soll, werden bis dato gut 90 Prozent aller Unternehmen von Männern gegründet: Das ist für tot Geglaubte immerhin eine beachtliche Leistung!

Sind Innovationsfreude, unternehmerischer Mut und Pioniergeist also typisch männliche Eigenschaften? Eine breit angelegte Studie (Seite 49), in der untersucht worden ist, welche Persönlichkeitsmerkmale einen Selbständigen von einem Nicht-Selbständigen unterscheiden, legt genau diesen Schluss nahe: Beim Kriterium weiblich (female) reduziert sich die Wahrscheinlichkeit, selbstständig zu sein oder sich selbstständig zu machen um ganze 77, bzw. 80 Prozent!

In der Europäischen Union entfallen im Durchschnitt lediglich 8 Prozent aller Patente oder Erfindungen auf Frauen. Ganz speziell bemerkenswert ist dabei der Umstand, dass Litauen, Bulgarien und Polen die Liste mit über 20 Prozent Frauenanteil anführen, während das in Gleichstellungsfragen als fortschrittlich geltende Schweden mit nur 8 Prozent erst am hinteren Ende zu finden ist. Zum Vergleich: In Deutschland werden lediglich 6 Prozent aller Erfindungen von Frauen initiiert.

Das weibliche Geschlecht scheint also insgesamt eine erheblich grössere Risikoaversion zu haben, als das Männliche. Das bestätigt auch ein Blick auf die Unternehmensgrösse: Frauen gründen, zumindest in der Schweiz, andere und in der Regel weit kleinere Unternehmen, als Männer: „(…) Der Erfolg der jungen Unternehmen, die von Frauen gegründet wurden, hinkt oft hinter jenem der Männer her. Zumindest wenn der Erfolg mit Wachstum im Umsatz und Anzahl Mitarbeitenden gemessen wird.“ Nach welchen Kriterien sich der Erfolg eines Unternehmens sonst bemessen lassen soll, lassen die Autoren freilich offen.

Selbstverständlich gibt es auch erfolgreiche und innovative Unternehmerinnen, wie zum Beispiel die Gründerin der US-amerikanischen Onlinezeitung Huffington Post, Ariana Huffington, eindrücklich beweist! Obwohl die Huffington Post erst am 9. Mai 2005 als Nachrichten- und Nachrichtenkommentar-Plattform online ging, wurde sie im Februar 2011 für 315 Mia. Dollar von AOL aufgekauft! 2012 erhielt sie als erste kommerzielle Online-Zeitung einen Pulitzer-Preis.

Doch viele Frauen, die eine Topkarriere anstreben, ziehen der Gründung eines eigenen Unternehmens offenbar lieber eine staatlich fest verordnete Quote vor: Das schützt sie vor unternehmerischen Risiken und garantiert ihnen trotzdem einen kometenhaften Aufstieg: Frauen brauchen schliesslich Sicherheit! Da ist die Frage nach einer Gründerinnenquote mehr als nur berechtigt- auch wenn sie rein rethorischer Natur ist.

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Teil 1 dieses Dreiteilers über die Frauenquote findet Ihr hier. Ach ja: Wieviele Unternehmen werden Eurer Meinung nach von einer Frauenquote betroffen sein, wie sie die grosse Koalisation für Deutschland beschlossen hat? Eure Einschätzung: