Land Sachsen-Anhalt verteilt Fördergelder für gender-feministische Wissenschaft

In Zusammenarbeit mit der „Koordinierungsstelle Genderforschung&Chancengleichheit“(KGC), einer Organisation, die die Arbeit von Gleichstellungsbeauftragten vernetzt und rechtlich irgendwo zwischen Regierung, linken Parteien, Universitäten und Frauenverbänden angesiedelt ist (Rechtsexperten bitte vor!) spendiert das Landesministrium für Justiz und Gleichstellung Sachsen-Anhalt bis zu 1500€ für Dissertationen/Habilitation bzw. Master- oder Staatsexamensarbeiten die Feminismus und Genderideologie stützen.

Aus der Ausschreibung (PDF):

Ausgezeichnet werden hervorragende Abschlussarbeiten (Masterarbeiten, Staatsexamensarbeiten, Dissertationen und Habilitationen) sowie wissenschaftliche
Publikationen, die die Genderperspektive einbeziehen und in angemessenem Umfang bearbeiten. Der Preis richtet sich explizit an Arbeiten aus allen Fachdisziplinen.

In der Ausschreibung ist nur davon die Rede, dass Publikationen gefördert werden, die „die Genderperspektive einbeziehen“, was man gutwillig noch so interpretieren kann, dass allgemein Arbeiten gefördert werden, die einen geschlechtersoziologischen Aspekt haben – also unabhängig vom politischen Standpunkt. Das wäre ok, da politisch neutral. Doch angesichts dessen, dass es sich bei der beteiligten Organisation KGC um eine rein feministische Organisation handelt, die keinen Hehl daraus macht, dass sie Feminismuskritik und Maskulismus für gefährliches antidemokratisches Teufelszeug hält und für die Frauenförderung, „Gleichstellung“ und „Antisexismus“ unhinterfragbare Dogmen sind, ist klar, dass hier ausschließlich linientreue Arbeit honoriert werden wird. Die Preise werden also aller Voraussicht nach nicht aufgrund der Wissenschaftlichkeit einer Arbeit vergeben werden sondern nach politischen Kriterien. Das wäre wie eine staatliche Preisauschreibung darüber, wer am besten den Islam kritisieren und die christlichen Werte verteidigen kann, anstatt eine Ausschreibung wer die beste religionswissenschaftliche Arbeit-unabhängig von der politischen Verortung- macht.

Diese kleinen Femi-Förderpreise sind zwar sehr geringfügig aber nichts desto trotz Steuergeld mit dem politische Einflussnahme auf die Wissenschaft ausgeübt wird.

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Kurznachrichten vom 02.03.2016

1: Im Belästigungsfall im Kieler Einkaufszentrum Sophienhof hat die Polizei jetzt zurück gerudert. So dramatisch scheint die Situation doch nicht gewesen zu sein. Genderama berichtete bereits gestern. So wie es sich jetzt darstellt, war das nicht mehr als ein Anbaggerversuch, die umstehenden anderen Männer hätten nicht eingegriffen und seien allenfalls Schaulustige gewesen. Vielleicht sollten wir die Auswertung der Überwachungskameras abwarten, um das beurteilen zu können.

2: In der FAZ philosophiert man mal wieder unter dem Titel „Wo sind die echten Männer?“ über die Krise der Männlichkeit. Mit durchaus ein paar richtigen Gedanken.

Man kann aber auch noch einmal an jene Nacht in Köln denken, als, wie man in den Kommentaren lesen konnte, das deutsche Weichei mit einer „archaischen Männlichkeit“ konfrontiert war. Dass junge Männer, die sich zusammenrotten, um Frauen zu betatschen, zu begrapschen und sexuell zu belästigen, dafür bestraft werden müssen, wenn man sie identifiziert, ist ja eh klar. Darf man aber an diese Feststellung noch die Frage knüpfen, wie unglücklich, unbefriedigt und einsam jemand sein muss, dessen Silvesternacht auf solche geraubten und erzwungenen Berührungen hinausläuft? Wenn das die archaische Männlichkeit ist, dann möchte man doch ausdrücklich lieber das moderne Weichei sein.

3: Der Deutschlandfunk interviewt Miriam Tariba Richter, die 500. Frau, die über das Bund-Länder-Professorinnenprogramm an eine Professur gekommen ist. Dabei grübeln sie und ihr Interviewer Manfred Götzke darüber, warum trotz der Mehrzahl an weiblichen Abiturienten und der höheren Abschlussquote von Frauen an den Unis immer noch so wenige in den Führungsstellen ankommen. Tja, woran kann das nur liegen? Selbstverständlich an noch zu wenig Frauenförderung! Und dass es im akademischen Mittelbau fast nur noch befristete Stellen gibt, benachteiligt natürlich Frauen ganz besonders, weil

das ist natürlich sehr unattraktiv für Menschen, die auch eine gewisse Sicherheit brauchen, sei das jetzt eine standortgebundene Sicherheit oder auch eine finanzielle Sicherheit.

Was für Männer ja Ü-BER-HAUPT kein Problem ist, wie wir wissen.

4: Die Unkenrufe über Addyi, das „Viagra für Frauen„, scheinen sich ein halbes Jahr nach der Einführung zu bestätigen.

Aus der Einnahme der Pille resultierte durchschnittlich nur eine befriedigende sexuelle Erfahrung mehr innerhalb von zwei Monaten […] Als Nebenwirkung der „Pink Viagra“ genannten Pille verzeichneten sie einen deutlichen Anstieg von Schwindel, Schläfrigkeit, Übelkeit und Erschöpfung. […] Die Tablette muss täglich eingenommen werden. Alkohol sollte über die gesamte Einnahmedauer nicht konsumiert werden, weil die Nebenwirkungen dadurch noch verstärkt werden. […] Der Preis […] liegt je nach Krankenkasse zwischen 30 und 75 Dollar (26 bis 66 Euro) pro Monat.

Fazit: Teuer, mickrige Wirkung, heftige Nebenwirkungen. Klingt ziemlich nach ’nem Flop.

5: Reina Gattuso klärt uns über den „orgasm gap“ auf und Schuld ist wie immer: The Patriarchy! Diese bringt den Männern bei, beim Sex nur an den eigenen Spaß zu denken. Schlimm, schlimm, schlimm. Aus eigener Erfahrung weiß ich allerdings, dass das beileibe kein männliches Monopol ist.

You roll off of me, get up, take the condom off/pee/do whatever it is people with penises do in the bathroom immediately after they’ve come (world’s great, great mysteries), put your pants on, come back into bed, and fall asleep. Sex is now over. Sex is now over because you have decided it is over. You have decided sex is over because you are a man, and because this choreography that favors men with penises — man becomes erect, man penetrates woman, man ejaculates — is what we have been told sex is.

Das ist natürlich traurig, aber ist das nicht dieses „yes means yes“-Prinzip? Haben nicht Feministinnen gefordert, jegliche sexuelle Handlungen jederzeit einseitig abbrechen zu dürfen, wenn sie nicht mehr wollen? Wäre dieses Einfordern von weiteren sexuellen Zuwendungen nicht mindestens „Entitlement“, wenn nicht sogar „rape culture“?