Kurznachrichten vom 30.12.2016

Nachdem Arne gerade Winterpause macht, kann ich ja auch mal wieder ein paar Links spendieren, die ich die letzten Tage gesammelt habe.

1: Der bisherige Landesvorstand der Grünen Jugend Bayern Max Hieber (24) muss sich gegen einen Vergewaltigungsvorwurf einer 17-jährigen Parteifreundin wehren und ist deshalb wegen des Drucks durch diesen Vorwurf von seinem Amt zurückgetreten. Seiner Darstellung nach war der Sex zwischen beiden einvernehmlich. Der Vorfall passierte ausgerechnet während eines Seminars mit dem Titel „Ja heißt ja und nein heißt nein“. Hadmut Danisch kommentiert das bereits genüsslich.

Die SMS, die sie ihm nach der fraglichen Nacht geschickt hat, klingt jetzt nicht so wirklich nach Vergewaltigung:

Ach Max, das hätte echt nicht passieren dürfen, und ich war einfach zu betrunken, um NEIN zu sagen.

Alexander Stevens, der Anwalt von Hieber, sagt laut Süddeutscher Zeitung dazu, dass nach dem jetzigen Recht vor jeder sexuellen Handlung eine Einwilligung gegeben werden müsste, wenn Alkohol im Spiel ist. Das sei skurril, da Hieber selbst für die Gesetzesänderung kämpfte. Allerdings lag der Vorfall bereits vor dem Inkrafttreten des neuen Sexualstrafrechts und daher kann dieses nicht angewandt werden.

2: Birgit Kelle hat sich erfolgreich gegen eine Verleumdung durch die linke Bremer Bürgerschaftsabgeordnete Sofia Leonidakis gewehrt. Diese hatte hatte gegenüber dem „Weser-Kurier“ erklärt, dass Kelle behaupte, dass Homosexualität eine heilbare Krankheit sei und Frauen an sexuellen Übergriffen selbst schuld seien. Das meinte Leonidakis aus folgendem Absatz aus Kelles Buch „Gendergaga“ herauslesen zu können:

Nichts bringt die Gender-Szene mehr in Aufruhr als das Angebot, Menschen dabei zu helfen, beispielsweise ihre Homosexualität, also ihr Geschlecht, abzulegen, zu verändern, zu überdenken. Da werden aus Therapeuten dann böse ‚Homoheiler‘, denen manch einer, wie etwa der Bundestagsabgeordnete und Schwulenaktivist Volker Beck, ihr Ansinnen sogar gesetzlich verbieten will.

Auf dem Atheist Media Blog wurde darüber kontrovers diskutiert, mit meiner bescheidenen Mitwirkung.

3: Auch über Danisch gefunden: Die Evangelische Kirche Deutschland (EKD) ist anscheinend inzwischen voll auf Gender Kurs. Ein Beitrag auf NDR info in den ersten 5 Minuten einer Folge der Sendung „Blickpunkt: Diesseits“ berichtet von einer Fachtagung in Hamburg, bei der einige der üblichen Verdächtigen, unter anderem Andreas Kemper teilgenommen haben. Tenor des ganzen: Wer Gender-Konzepte kritisiert, ist erstens rechtspopulistisch, zweitens hasserfüllt und drittens gegen „Geschlechtergerechtigkeit“, wobei natürlich wieder nicht definiert wird, was damit gemeint ist. Und wer nicht glauben will, dass Männlein und Weiblein gleich sind, hält sie auch nicht für gleichwertig. Ja nee, is klar…

4: Der Berliner Senat in Gestalt der Gleichstellungssenatorin Dilek Kolat will kurz vor Silvester sexuelle Gewalt mit einer Postkartenaktion bekämpfen. Die Postkarten sind in mehreren Sprachen mit dem Aufdruck „Nein heißt Nein“ bedruckt.

Ich frage mich, was das werden soll. Ein lustiges Kartenspiel? Der paarungswillige Migrant zückt seine Karte „Ficki-ficki!“ und die angesprochene Herz-Dame übertrumpft ihn dann mit der „Nein heißt nein!“-Karte? Ich habe so meine Zweifel, dass das so funktioniert. Oder anders gesagt, manchmal bin ich schon ziemlich erschrocken ob der rührend kindlichen Naivität von Politikern, leider in letzter Zeit vor allem aus dem linken und grünen Lager.

Kurznachrichten vom 06.10.2016

1: Silke Burmester tritt auf Twitter gegen Jörg Kachelmann nach und erntet einen kleinen Shitstorm. Zurecht.

2: Birgit Kelle kommentiert die Entscheidung des Weltschachverbandes, die WM an Iran zu vergeben und damit die Spielerinnen zum Boykott oder unter das Kopftuch zu zwingen.

3: 5Cs Thrive, eine Gruppe von Studenten am Claremont College, erklärt Makulinität zur psychischen Störung:

Masculinity can be extremely toxic to our mental health, both to the people who are pressured to perform it and the people who are inevitably influenced by it. We would like to encourage discussion on how to openly talk about our emotions and our wellbeing, and how to engage in masculine identities in a healthy way. Relevant to this discussion is how masculinity can harm our relationships with people and one’s ability to cope when relationships are difficult or end. We want to create a safe and open space where we can talk about masculinity and its various intersections with our identities and experiences.

Allerdings gibt es auch Widerstand dagegen:

It seems Thrive’s efforts were not entirely successful, as some students avoided the event out of concern that it would alienate men. “If masculinity is described as something negative—a mental illness—then this is sexism against men,” stated Will Gu (PO ’20) in an email to the Independent. “Safe spaces… are supposed to make everyone feel comfortable. Criticizing masculinity makes males who adhere to traditional gender norms uncomfortable.”

4: Winfried Kretschmann, grüner Ministerpräsident von Baden-Württemberg, übt in der heutigen Ausgabe der ZEIT deutliche Selbstkritik an den Grünen, was den Hardlinern der LGBTI-Fraktion von queer.de überhaupt nicht passt. Auszüge:

Die „kulturelle Hegemonie“ seiner Partei habe zum Aufstieg der Rechtspopulisten beigetragen. Angesichts einer umfassenden Modernisierung der Gesellschaft wachse bei vielen Menschen „das Gefühl der Überforderung zum Gefühl des Kontrollverlusts aus“, so der Ministerpräsident. Nun gehe es darum, deutlich zu machen, „dass die neuen Freiheiten in der Lebensgestaltung ein Angebot und keine Vorgabe sind“.

Darüber hinaus forderte Kretschmann seine Partei dazu auf, das „Moralisieren“ zu unterlassen: „Wir sind keine Heiligen und werden es auch dann nicht, wenn man uns dazu machen will“, heißt es in dem Beitrag für die „Zeit“. Anstatt Vorgaben für die individuelle Lebensgestaltung zu treffen, sollten die Grünen sich auf den Kampf für eine gute Ordnung der Dinge konzentrieren. […]

Gleichzeitig schränkt Kretschmann seinen Einsatz für LGBTI-Akeptanz jedoch ein: „Es geht darum, dass jeder nach seiner Fasson leben kann und nicht darum, traditionelle Lebensformen abzuwerten oder die Individualisierung ins Extrem zu treiben. Individualismus darf nicht zum Egoismus werden, sonst wird gesellschaftlicher Zusammenhalt unmöglich. So ist und bleibt die klassische Ehe die bevorzugte Lebensform der meisten Menschen – und das ist auch gut so.“

Darüber hinaus enthält Kretschmanns Artikel eine Passage, die man als Aufforderung an LGBTI-Aktivsten deuten kann, sich zurückzunehmen und verbal abzurüsten: „Auf der einen Seite erleben wir eine tendenziell übersteigerte politische Korrektheit, auf der anderen Seite das krasse Gegenteil: einen Verbalradikalismus und eine Verrohung der Sprache. Wir müssen eine neue Tonlage finden, getragen von Klarheit und Respekt. Auf diesem Boden kann unsere politische Kultur gedeihen.“

Kaum sagt ein Grüner mal was vernünftiges…

5: Und zum Abschluss ein Vortrag, der wunderbar in die Reihe Männerhass passt. Barbara Kirchner referiert über „Dämmermännerung. Neuer Antifeminismus, Alte Leier“. Bin dem vor nicht allzu langer Zeit über den Weg gelaufen. Vorsicht, Blutdruckgefahr…

Kurznachrichten vom 16.01.2016

1: Die Kampagne #ausnahmslos wird inzwischen sehr heftig mit dem Gegenhashtag #falschesgrau getrollt. Dabei werden vor allem haufenweise Bilder und Videos nackter Frauen gepostet, aber auch einige witzige Statements und Karikaturen sind zu finden. Buzzfeed übertreibt und behauptet, es wären sogar Pornos, wobei aber im selben Artikel die Initiatoren von #falschesgrau zitiert werden, die dazu aufrufen, dass die Bilder jugendfrei bleiben, damit Twitter keinen Anlass findet, den Hashtag aus den trending topics herauszuhalten. Kann man lustig finden, muss man aber nicht. Feministen reagieren inzwischen mit den üblichen Standard-Taktiken Mimimi, Male Tears, kleiner Penis, und haben damit den Niveau-Limbo erstmal für sich entschieden.

2: Andere schreiben erste Fazits zum inzwischen sich zur schnellsten feministischen Rohrkrepierer-Kampagne des Jahres entwickelnden #ausnahmslos, so z.B. Birgit Kelle, die feststellt:

[…] hat man sich eine neue Kampagne unter dem Namen #ausnahmslos gegönnt. Dort werden jetzt ausnahmslos alle Männer unter Generalverdacht gestellt und nicht nur Männer mit Migrationshintergrund. Ein enormer Fortschritt für die Menschheit.

und auch asemann.de stellt fest, dass Deutsche mit Migrationshintergrund…

Menschen, die andere Zustände erlebt haben, als sie in Deutschland herrschen, die Werte der Aufklärung, die Menschenrechte, die Demokratie und den Rechtsstaat anscheinend mehr zu schätzen wissen als die links-„progressiven“ Frauen und Mädchen, die sich unter dem Banner von #ausnahmslos versammelt haben.

Ebenfalls eine gute Analyse liefert der Blog „Drachenrose“.

Die Piraten haben sich auch zu Köln geäußert, und das aus meiner Sicht sogar durchaus vernünftig. Die Gesundschrumpfung scheint zu wirken, nachdem die Linksbizarren die Partei verlassen haben

Und selbstverständlich hat auch der kleine Akif seinen Senf in epischer Breite in gewohntem Unflat ausgekotzt. Das verlinke ich jetzt mal nicht. Wer sowas mag, darf es googeln.

Ich setz jetzt mal den Aluhut auf: Was fehlt in der Geschichte noch? Dass irgendwer leakt, dass die Kampagne #ausnahmslos ein Astroturfing-Projekt des Frauenministeriums ist. Irgendwer hat auch das schon geargwöhnt, ich finde es aber nicht mehr.

3: Es wird weiter munter diskutiert, wie gefährlich nun der junge, arabische Mann als solcher ist. Die ehemalige Femen-Aktivistin Zana Ramadani (m.W. CDU-Mitglied) gibt in einem Interview dem Islam die Schuld und hierbei besonders den muslimischen Müttern. Dabei dürfte sie ziemlich nahe an der Linie von Alice Schwarzer liegen, und den Netzfeministinnen ziemlich auf die Füße getreten sein, die mit ihrem hippen Kopftuch-Feminismus nun gar nichts auf den Islam kommen lassen. Mein Lieblingszitat war allerdings:

Diese Männer lernen, dass Frauen, die einen kurzen Rock oder eine enge Hose tragen, verfügbar sind. Sie lernen, dass sie das Recht haben, sie respektlos zu behandeln. Was viele Muslime und Imame nicht verstehen, ist, dass sie nicht nur ein schlimmes Bild von Frauen haben, sondern auch von Männern. Das Verschleierungsgebot unterstellt ja, dass Männer nicht anders können, als sofort über eine Frau herzufallen, die ihre Haare zeigt. Das Verschleierungsgebot unterstellt also jedem Mann, ein triebgesteuerter Vergewaltiger zu sein. Die islamischen Werte sind also sowohl frauen- als auch männerfeindlich.

Hmmm, welche bekannte Ideologie des Westens nochmal sieht den Mann als Triebtäter und versteht sich zumindest im links-politisch korrekten Flügel ganz wunderbar mit dem Islam?

Ein richtig dicker Brocken war gestern auch das Interview mit dem Soziologen Gunnar Heinsohn in der WELT, der zuerst ein ziemlich düsteres Bild zeichnet:

Die Welt: Welches Bild haben die jungen Araber von westlichen Frauen?

Heinsohn: Die gelten schnell als Huren, weil die vorehelichen Verkehr haben. Sie werden zur Beute, auf die sie auch von den Eltern verwiesen werden, damit die Töchter rein und ehefähig bleiben. Da folgen die sexuellen Übergriffe quasi naturgesetzlich. Wenn man das vorher nicht weiß und die Einwanderung als Fortschritt zu allgemeiner Harmonie gepriesen hat, dann steht man als Naivling oder gar Täuscher da und sucht im Vertuschen einen Ausweg. Von der Polizei angefangen bis in die Politik.

Die Welt: Zu den größten aktuellen Vertuschungsskandalen gehört die Missbrauchsserie von Rotherham. Über Jahre wurden in der mittelenglischen Stadt 1400 Kinder und Jugendliche von britisch-pakistanischen Banden missbraucht. Behörden und Politikern konnte nachgewiesen werden, die Taten verschleiert zu haben.

Heinsohn: Diesen Vertuschungsmechanismus haben wir auch in Schweden und in Deutschland. Überall haben nette, fortschrittliche Menschen ein Problem überhaupt nicht auf dem Radar. Und dann nimmt es mit Wucht seinen eigenen naturwüchsigen kriminellen Weg. Doch wenn ich das einräume, dann stehe ich als Versager mit meiner fortschrittlichen Linie da. Und dann geht das Vertuschen weiter.

Dann aber macht er am Schluss des Interviews doch wieder Mut:

Die Welt: Wie groß ist Ihr Glaube an Integrationsmöglichkeiten?

Heinsohn: Ich glaube, bei der Frage der Integration gibt es weder Rassenprobleme noch Religionsprobleme, sondern nur Kompetenzprobleme. Aber wenn die Leute in der Schule versagen, von Hartz IV leben müssen und dann nur gesehen wird: das sind Afrikaner, das sind Muslime – dann wird das Kompetenzproblem überdeckt mit einem Rassenetikett oder einem Religionsetikett. Kompetenz ist der Schlüssel zur Integration.

Auch der Deutschlandfunk beschäftigt sich mit dem Phänomen „Taharrusch dschama’i“ (wie immer, wenn was aus Arabien kommt, gibts dafür verschiedenste Schreibweisen):

Die Täter des „taharrusch dschama’i“ sind zumeist Männer zwischen Pubertät und Heirat in urbanen Milieus. Viele sind unzufrieden und frustriert von den Restriktionen, die ihnen ihre Umgebung auferlegt: keine sexuellen Kontakte vor der Ehe. Nicht einmal ein Gespräch unter vier Augen zwischen einem fremden Jungen und einem fremden Mädchen wird gestattet. Aber zugleich öffnet einem das Internet ein Fenster auf die Welt des Sex, Drugs and Rock’n’Roll.

4: Die Stadt Bornheim hat ein grade erst erlassenes Schwimmbadverbot für männliche Flüchtlinge schon wieder aufgehoben. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass staatlich Stellen sich derzeit kopflos in Aktionismus flüchten, anstatt ruhig Blut zu bewahren und sich vor irgendwelchen Beschlüssen zu fragen, 1. was das für Folgen hat und 2. ob diese eigentlich im Einklang mit den Werten stehen, die wir angeblich verteidigen wollen.

5: Auf fisch+fleisch kritisiert die junge österreichische Bloggerin Tatjana Ana Stasia das selektive Gendern, nach dem es unbedingt „ExpertInnen, ArbeitnehmerInnen, AutorInnen, LehrerInnen, GemeinderätInnen, MitbürgerInnnen, PolitikerInnen, PolizistInnen, SchülerInnen, StudentInnen, WissenschaftlerInnen“ heißen muss, man aber von „mutmaßlichen AttentäterInnen, TerroristInnen, TäterInnen, MörderInnen, DiebInnen, KinderschänderInnen, DschihadistInnen, RäuberInnen, VerbrecherInnen“ fast nie etwas hört.

Kurznachrichten vom 05.01.2016

1: Der Spiegel berichtet über eine neue Verhütungsmethode für den Mann. Es besteht aus einem mechanischen Ventil für die Samenleiter. Das spannende daran: Im Gegensatz zu den bisherigen Meldungen über neue Verhütungsmethoden für den Mann ist es keine Zukunftsmusik für irgendwann vielleicht in ein paar Jahren, wenn denn Finanzierungen gesichert und klinische Tests durch sind. Es ist tatsächlich bereits im Einsatz, zumindest beim Erfinder selbst. Und noch besser: Durch einfaches Umlegen des Schalters an dem Samenleiterventil kann der Mann jederzeit selbst festlegen, ob er gerade fruchtbar oder unfruchtbar sein will. Es ist kein weiterer Eingriff eines Arztes mehr erforderlich. /Aranxo

2: Ebenfalls im Spiegel wird die Benachteiligung von Jungen in der Schule zum Mythos erklärt. Dass Jungs schlechter in der Schule sind, sei erstens eh schon immer so und zweitens liege es – gender-konform erklärt – selbstverständlich an den „veralteten“ Rollenbildern, denen Jungs nachhängen.

Als wichtigster Grund für die schlechteren Noten der Jungen gelten Rollenbilder, die das Verhalten prägen: Sich für die Schule anzustrengen, ist unter Mädchen akzeptiert, unter Jungen dagegen oft verpönt.

Zitiert wird selbstverständlich der berüchtigte Bildungsforscher Marcel Helbig, der immer wieder gerne herausfindet, dass Jungs einfach selber schuld sind, wenn sie in der Schule versagen. Man beachte hier die schwammigen Formulierungen wie

Als wichtigster Grund [..] gelten Rollenbilder

und

Sich für die Schule anzustrengen, vermuten die Forscher, gilt in Jungen-Cliquen häufiger als uncool. […]  Erfolg in der Schule […] passt offenbar nicht zum häufig vorherrschenden Männlichkeitsideal.

Mit anderen Worten: Das ist nichts weiter als ideologiekonforme Interpretation, Spekulation und Stochern im Nebel.

Wenn Schule für Jungs nicht so funktioniert, liegt es demnach nicht an den erwachsenen Lehrern und Lehrerinnen oder an den Bildungsplanern, sondern an den minderjährigen Jungs. Ist klar.

Mehr männliche Lehrer hält Helbig selbstverständlich für keine Lösung, denn die gäben Jungs genauso schlechte Zensuren. Und andere Gründe für mehr männliche Lehrer kann man sich schließlich nicht vorstellen. /Aranxo

3: Auf fisch+fleisch hat die Bloggerin „Lesespass“ ein hübsches Rührstück über Massentierhaltung verfasst, dabei die klare Rollenverteilung reproduziert und auch gleich ein wenig Männerbashing untergebracht. Das Opfer ist selbstverständlich weiblich (die Kuh) und die Täter sind männlich (Schlachthausmitarbeiter).

Ich finde auch, dass es ein Skandal ist, dass Frauen in Schlachthäusern völlig unterrepräsentiert sind. Wir sollten da eine Quote fordern, mindestens bis zu dem Prozentsatz, in dem Frauen Fleisch konsumieren!!!11!elf

Im Ernst: Es wird wohl nie aufhören, dass Frauen Männern gerne gewisse Drecksarbeiten überlassen, nicht nur in den Schlachthäusern, auch in den Armeen oder der Energieversorgung, davon genauso profitieren wie die Männer, dass diese Arbeiten erledigt werden, die Privilegien des Sich-Heraushaltens genießen, nur um die Männer hinterher als Brutalos an den Menschen und der Umwelt zu diffamieren und sich selbst als die empfindsameren Seelen zu stilisieren. Ich würde mich noch nicht mal wundern, wenn die Bloggerin „Lesespass“ ihr Männerbashing völlig unabsichtlich gemacht hat. Es gehört eben so zum Mainstream, dass es kaum noch auffällt. /Aranxo

4: Der OffTopic-Hinweis des Tages geht heute an die „Achse des Guten„, wo kleine Hinweise darauf gibt, woran es liegen könnte, dass das Vertrauen in die Mainstreammedien so gesunken ist. Wenn z.B. ein Massaker als Schießerei bezeichnet wird, obwohl nur eine Partei bewaffnet war. Wenn z.B. „schwere Krawalle nach einem rechten Aufmarsch“ (Merke: Rechte marschieren immer, auch wenn sie ganz normal gehen) stattgefunden haben, die Rechten an den Krawallen aber gar nicht beteiligt waren, sondern nur die linken Gegendemonstranten und die Polizei. Wenn dadurch verwischt wird, wer Täter und wer Opfer ist. Und vor allem, in welchen Fällen diese Verschleierung passiert und in welchen nicht. Denn die Verschleierung findet meist in den Fällen statt, in denen man die Täter aus ideologischen Gründen nicht so genau benennen will, weil es nicht ins Weltbild passt, z.B. um nur ja keinen Rassenhass oder „Islamophobie“ zu fördern. Ich für meinen Teil bevorzuge da lieber klare Meldungen, auch wenn sie mir nicht ins liebgewonnene Weltbild passen. /Aranxo

5: Das bemerkenswerte Ausbleiben eines #aufschreies aus dem feministischen Spektrum, wenn die Täter die falschen sind, also keine weißen heterosexuellen Männer, hat Birgit Kelle sehr schön kommentiert. /Aranxo