Warum ich mich mit Geschlechterthemen beschäftige und was ich damit zu erreichen hoffe

Christian hat zu einer Blogparade aufgerufen und ich möchte zumindest kurz antworten. Es war der Unterschied zwischen veröffentlichter Meinung und erlebter Realität, der bei mir ein Informationsbedürfnis ausgelöst hat. Ich hätte nie gedacht, dass ich unter Überschriften wie Maskulismus, Pickup, Männerrechte, MGTOW fündig werden würde. Gleichberechtigung und Feminismus kannte ich schon vorher zumindest dem Namen nach, aber auch hier habe ich viel dazugelernt.

Letzten Endes ist es bei mir eine Mischung aus Erklärungsbedarf, warum es an einigen Stellen im Leben einen großen Unterschied zwischen Worten und Taten gibt, und Neugier auf Modelle, die das bisherige Weltbild ergänzen. In erster Linie dient meine Beschäftigung damit also ganz egoistisch mir. Ich glaube aber, dass ich auch für andere Menschen nützlicher bin, wenn ich weiß, wie die Welt funktioniert, weil ich dann besser abschätzen kann, was ich tun sollte.

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Diesmal einfach ein Lied, das ich mag und das die Zeit erstaunlich gut überstanden hat.

Linda Lyndell: What a Man

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Richtige Männer – richtige Kurven!

 „Richtige Männer stehen auf Kurven“, genau deshalb rast ein Freund von mir auch immer wie ein Gestörter durch die Gegend. Der weitere Fortgang des Satzes müsste den meisten bekannt sein, nämlich, dass Hunde nur mit Knochen spielten. Jedes Mal, wenn ich ihn lese muss ich grinsen. Oft kommen dann noch Aussagen hinzu, dass schlanke Frauen oberflächlich sind, und dass nur dicke Frauen Charakter haben. Ungefähr 70% meine Freundinnen sind demnach also nur zu Sodomie zu gebrauchen und vollkommen charakterlos. Ja schön – wenn man sich die Welt so einfach macht. Angenommen, ich mit meinen 1,64 und meinen irgendwas um die 60 Kilos würde mir den Satz zu Herzen nehmen und beginnen zu fressen… zunächst wäre ich vom Aufwand abgeschreckt, meine Garderobe umrüsten zu müssen, dann liefe mein Arzt Amok, denn mein Knochengerüst ist etwas seltsam und verzeiht mir keine Woche ohne Sport. Mit diesem Hintergrund amüsiere ich mich oftmals sichtlich über Frauen, die solche Dinger raushauen.

Neulich war ich mit einer Freundin etwas trinken. Wir saßen in einem Café und ratschten. Sie, einige Kilo schwerer als ich, bestellte einen Kuchen. Ich aß eine Brezel, weil ich keinen Bock auf Kuchen hatte. Dann kam eine ältere Frau, die zu mir meinte, ich solle doch was G’scheites essen, ich sähe aus wie ein Flüchtlingsmädle. Was zur Hölle geht das die anderen Menschen an, wie fett oder unfett man ist? Wir alle haben unsere Körper und es ist jedem seine Sache, ob er was isst oder nicht.

Ich frage mich manchmal auch, ob das dann die Leute sind, die den Zucker- und Fettkonsum pro Mensch individuell verschreiben lassen wollen? Ich habe eine Nachbarin, die Kreischanfälle bekommt, wenn ihr Sohn Würstchen isst – mit dem Ergebnis, dass meine Mom den Kleinen ab und an Zufüttern will, weil sie denkt, er kippe gleich nach Hinten über. Das sind nämlich auch die Menschen, die einem im einen Satz sagen, man sei zu dünn und einen dann strafend anschauen, wenn man einen Datschweggen (Brötchen mit Schokokuss – war das jetzt ethnisch korrekt?) isst. Das sind auch die Leute, die Juchu schreien, wenn man endlich diese schwarzen Ekellungen auf Zigarettenschachteln druckt. Das wären auch die Menschen, die auf Zuckerpackungen dicke Kinder drucken würden und auf Bullrichs magersüchtige Teenager. Was man aber in diesem ganzen moralischen Jojo-Effekt-Haschen vergisst ist, dass jeder Mensch doch so viel Hirn haben sollte, mit seinem Körper so umzugehen, wie es für ihn passt. Das heißt nicht, dass man komplett auf ein gesundes Leben verzichten sollte, doch sollte man auch nach sich sehen. Würden einige Menschen nun versuchen verzweifelt abzunehmen, wenn sie etwas stabiler gebauter sind, dann ist das genauso dämlich, wie wenn jetzt jemand mit akuter Schilddrüsenunterfunktion plötzlich das Fressen beginnen würde.

Bei manchen Menschen wünscht man sich jedoch auch, dass sie endlich aufhören ihren Senf zur imaginären Gewichtswurst dazugeben zu müssen. Und wenn ich das nächste Mal auf Facebook lese, dass echte Männer nur auf Kurven stünden, habe ich mir ernsthaft schon überlegt, derjenigen Angebote für ein ADAC-Sicherheitstraining auf einem Verkehrsübungsplatz zu posten. Das Gewicht sollte doch bei der Partnerwahl eher einen hinteren Rang einnehmen. Denn schließlich hatten wir in der Mittelstufe immer eines dieser Mädels/ dieser Jungs in der Klasse, das/der DIE geile Figur hatte, aber deren Charakter sich nur bis 15 entwickelt hatte. Auf denjenigen standen rund 70% des jeweiligen Gegengeschlechts in der Klasse, nur um dann nach wenigen Wochen zu merken, dass das nicht wirklich die glückseligmachende Idee war.

Als ich mit meiner Freundin zu Ende Kaffeegetrunken hatte, trafen wir auf dem Weg durch Müller, H&M und Buchhandlung einen alten Kommilitonen von uns: Der schönste Mann der Uni, der dann meinte: „Hey, ich bin jetzt Sportlehrer – meine Schüler finden mich voll cool, sie nennen mich Toasty. Weißt Du so wie den Gnom bei der Gummibärenbande.“ Dabei reckte er sein Hühnengesicht gen Sonne und setzte voll lässig seine Sonnenbrille ab und postierte seine rasierte und durchtrainierte Brust auffällig in die Nähe meiner Freundin. „Weißt Du wie der Coole Böse bei der Gummibärenbande.“ Sie zog ihre Augenbraue hoch und meinte im Weitergehen: „Der weiß, dass er Herzog Igzorn meinte und der Gnom hieß Toady!“

Mein Freund, also der mit den Kurven und dem spannenden Fahrstil hat übrigens eine Freundin. Sie ist alles andere als kurvig und er ist glücklich mit ihr. Für ihn ist sie das schönste Mädchen der Welt, er liebt sie und trotzdem würde keiner auf die Idee kommen, ihn als Hund zu bezeichnen. Toasty hingegen fühlt sich, weil er auf Frauen steht, die Pornomaße haben, vollkommen männlich und sehr auf Charakter bedacht. Denn schließlich sind ja Frauen mit mehr Kurven – auch wenn es die künstlichen sind – diejenigen mit dem größeren Herzen und dem besseren Charakter.

Ob es nun an Toasty liegt, oder an der ultimativen Kompatibilität meiner beiden Freunde, weiß ich nicht. Ich weiß nur eins, dass Körperformen, Charakter und dumme Internetsprüche selten etwas haben, das der Wahrheit entspricht. Macht euch mal locker, Mädels!

Warum ich noch immer keinen Männerstreik am Horizont sehe

Vorab: Der Autor des Blogs Männerstreik hat eine andere Vorstellung von einem Streik der Männer als ich. Daher empfehle ich ausdrücklich, dessen Blog zu lesen, um zu erfahren, was andere unter diesem Stichwort verstehen. Ich gehe nicht davon aus, dass ich eine Mehrheitenmeinung vertrete, sondern erläutere nur meinen eigenen Standpunkt.

Ich spiele heute eine Runde „Wir hinterfragen Genderama-Meldungen“. Christian von „Alles Evolution“ hat es bereits vorgemacht, bei ihm ging es um die angeblich fast 50% jungen Männer, die über ungewollten Sex berichten. Mir war Ende März eine andere Meldung aufgefallen, die ich zunächst als Fundstück erwähnen wollte; dann habe ich mich jedoch dagegen entschieden und lieber abgewartet, bis ich wieder an der Reihe mit einem Artikel war.

Quellen

Zunächst erwähne ich die Quellen. Das ist ein Gebot der Redlichkeit. Es war mir überhaupt nur möglich, ansatzweise zu recherchieren, weil jeder Autor korrekt seine Quellen genannt hat. Egal, ob ich den Meinungen dieser Quellen zustimme oder nicht, es ist sehr wichtig, sie anzugeben.

1. Genderama: Kein Schwein ruft sie an

Dort erwähnt:
2. Stadtmensch-Chronicles: »Danke, Feminismus!«

Dort werden sowohl ein Youtube-Video als auch ein Artikel erwähnt, wobei in der Beschreibung des Videos auf den Artikel verwiesen wird:

3. Sandman: Canadian Beavers – MGTOW

4. Rejecting Modern Women: The Marriage Strike Hitting Women Hard, Why Men Arent Dating Women

Die Ausgangslage

Ich hatte mich in einem meiner ersten Artikel in diesem Blog kritisch mit dem Begriff „Männerstreik“ auseinandergesetzt: „Warum ich keinen Männerstreik brauche – aber mehr als nur ein Jahr des Mannes“.

In dem Abschnitt „Warum ein Männerstreik nicht funktionieren könnte“ habe ich ausgeführt, dass ein bewusstes Ablehnen von Ehe und Partnerschaft nicht funktionieren kann, weil es zu viele Männer gibt, die sich diese Dinge wünschen. Für diese Männer würde es sich lohnen, dem Streikaufruf nicht zu folgen.

Bei Genderama erschien hingegen mit dem Hinweis auf „die aktuellen Verschiebungen im Verhältnis der Geschlechter“ ein Text, der das Gegenteil andeutete. Anscheinend würden wirklich die bindungs- und heiratswilligen Männer knapp. Bei einer Singleparty sei das Verhältnis Frauen:Männer 150:3; eine konkrete sehr attraktive Frau gehe leer aus, nachdem sie zehn Männern ihre Telefonnummer gegeben habe.

Klar, mein erster Impuls war: Wo gibt es diese Probleme? Da ziehe ich hin! 🙂

Aber natürlich musste ich mich mit diesem Beitrag näher befassen, denn er widersprach mir fundamental. Sollte ich mich geirrt haben? Dann wäre Abbitte fällig! Und ich hätte etwas sehr wichtiges gelernt, das mein Weltbild veändert hätte… allein es blieh der persönliche Eindruck, dass in meiner eigenen Umgebung nichts von dieser angeblichen Veränderung zu spüren ist.

Was wirklich passiert ist

Genderama zitierte die Stadtmensch-Chronicles, wo wiederum einzelne Stücke aus einem Youtube-Video, einem Blogartikel und Kommentaren zum Artikel erwähnt werden. Es geht in dem Stadtmensch-Chronicles-Artikel jedoch nicht darum, den Männerstreik bezüglich Bindungsverweigerung zu belegen. Das ist wichtig, denn sonst könnte fälschlicherweise der Eindruck entstehen, ich würde Stadtmensch-Chronicles vorwerfen, Tatsachen zu verdrehen. Was zitiert wurde, findet sich auch so in den Quellen und ist in der Form der Verarbeitung nicht zu beanstanden. Gefährlich ist es jedoch, den Stadtmensch-Chronicles-Artikel wiederum weiterzuverwenden unter dem Motto „guckt mal, wie sich der Partnermarkt generell verändert“, denn das gibt er nicht her. Es wirkt auf mich wie das Stille-Post-Prinzip, bei dem über mehrere Stationen nur ein Teil der Nachricht weitergegeben wird und am Ende etwas herauskommt, was so im Original nie gesendet wurde.

Der ursprüngliche Artikel im Blog „Rejecting Modern Women“ ist schon ziemlich starker Tobak. Man findet dort völlig verquere Grundannahmen wie etwa, dass die meisten Frauen ihre Männer betrügen würden und dass Männer „die modernen Frauen“ ablehnen würden (siehe auch der Blogtitel).

Das alleine muss noch nichts bedeuten. Schließlich weiß ich, seit Serdar Somuncu aus „Mein Kampf“ vorgelesen hat, dass auch ein Werk von Adolf Hitler als Basis für einen lustigen Abend taugt.

Konkrete Beispiele fehlen jedoch in dem Artikel. Die beiden auf Genderama zitierten Fälle stammen denn auch ursprünglich aus dem Youtube-Video.

Der Autor „Sandman“ (ein Pseudonym! Dürfen dessen Beiträge überhaupt als Belege gegen mich verwendet werden? Schließlich bin ich angeblich unter Pseudonym doch ebenfalls nicht glaubwürdig genug! 😉 ) läßt sich seine Videos bezahlen. Insofern könnte ich „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“ vermuten. Aber gehen wir genauer darauf ein, was er erzählt, und wie das mit dem Bild eines Männerstreiks zusammenpasst.

Beispiel 1: 150 Frauen kommen auf 3 Männer bei einer Singleveranstaltung. Das wird so tatsächlich im Original erwähnt. Allerdings sollte man auch die vielleicht nicht ganz nebensächliche Rahmenbedingung nennen: Es ging um Männer mit hohen 6-stelligen bis niedrigen 7-stelligen Einkommen in Kanadischen Dollars (CAD). Nehmen wir mal 1.000.000 CAD an, das wären aktuell ca. 657.000 EUR. (Natürlich war der Umrechnungskurs zum Zeitpunkt der E-Mail, aus der das Beispiel stammt, ein anderer, aber ich weiß von keinen stärkeren Währungsschwankungen und es geht nur um ein Näherungsbeispiel.)

Launisch formuliert: Kennen Sie das nicht auch? Sie verdienen als Mann über 600.000 Euro im Jahr und wollen nichts mit Frauen zu tun haben, was Richtung Ehe geht? Ein Massenphänomen! 😉

Ok, ernsthaft: Ich denke, wir können uns darauf einigen, dass diese Ausgangsbedingung nicht auf die breite Masse der Männer (in Deutschland) zutrifft. Ansonsten frage ich mich, warum so oft auf das Risiko, nach der Scheidung an der Armutsgrenze zu leben, hingewiesen wird (und warum ich dieses Szenario durchaus für realistisch halte).

Das Beispiel kann nicht als genereller Beleg für einen Männerstreik herhalten, weil es sich nur „weit oben“ abspielt. (Wenn so eine eingeschränkte Betrachtungsweise gegen Männer verwendet wird, wird das zurecht kritisiert. Stichwort Apex Fallacy / Gipfel-Trugschluss. Also sollte auch bei anderen Standpunkten darauf geachtet werden, diesen Fehler nicht zu begehen.)

Beispiel 2: Die sehr attraktive Frau, bei der sich von zehn Männern keiner meldet. Auch dieses Beispiel wird in der Tat so im Original erwähnt. Auch hier gibt es ein klitzekleines Detail, das man eventuell doch erwähnen sollte. Die Frau ist 38 Jahre alt.

Wir erinnern uns: Aus einem Artikel bei Alles Evolution: „Wie man sieht, geht es ab 38 steil bergab für die Fruchtbarkeit und steil nach oben mit der Unfruchtbarkeit.“

Das heißt, als Partnerin, um eine Familie zu gründen, ist die Frau einfach schon sehr alt, zumal wenn man noch einen gewissen Ehe-Anbahnungszeitraum ansetzt. Der Mann in dem Beispiel ist bereits 48, hätte aber – ungerechte Biologie! – immer noch die Chance auf eine Familie, wenn er denn wollte.

Wenn die Frau ernsthaft, so wie ausdrücklich erwähnt, heiraten und ein Kind haben will, dann ist das etwas spät. Die Antwort, dass sie vielleicht „die falschen Männer jagt“, halte ich für einen guten Hinweis. Männer, die in ihrem Alter oder älter sind und gleiche Absichten haben, werden sich nach jüngeren Frauen umsehen. Das ist nicht gemein, sondern realistisch. Wenn sie mit 38 „megaheiß“ aussieht, stellt sich auch die Frage: Was hat sie gemacht, als sie 25 war? (Zu ihrer Verteidigung: Es gibt eine Zwickmühle, auf die ich nachher noch eingehen werde.)

Leider kommt bei diesem Beispiel das übliche Vokabular („Feminazis“) vor. Es folgt eine Verallgemeinerung: „Diese Frauen bekommen genau das, was sie verdient haben. Sie dürfen niemanden beschuldigen außer sich selbst.“ – Hat diese konkrete Frau die Gesetze gemacht oder eingefordert? Ist sie ein Feminazi?

Beispiel 3: Noch eine erfolglose Singleveranstaltung. Sie konnte erst beim zweiten Versuch stattfinden, weil sich beim ersten Mal zu wenige Männer anmeldeten. Der Veranstalter rief für den zweiten Versuch Freunde an, unter anderem einen, der in Afghanistan ein Bein verloren hatte (die Frauen waren nicht beeindruckt; sein Wert war gesunken) und einen Blinden.

Wenn es – durch einen Streik der Männer – einen echten Männermangel geben würde, hätten die beiden Behinderten gute Chancen gehabt, eine Frau abzubekommen. Denn wenn ansonsten niemand zu haben ist, muss man sich mit dem begnügen, was geht. Offensichtlich geschieht das aber nicht, so dass es keinen ernsthaften Männermangel geben kann.

Dann wird noch erwähnt, dass Männer angeblich nicht bereit sind, bei Singleportalen zu bezahlen, um Frauen zu kontaktieren. Ist das tatsächlich so? Wird denn nicht sonst geschrieben, dass es Frauen dort soviel leichter hätten und in einer Flut von Nachrichten untergingen? Was ist denn nun richtig?

Beispiel 4: Ein Mann Mitte 40 hat Probleme, Frauen Anfang 30 zu treffen, die (finanziell) irgendetwas mit in die Ehe bringen würden. Er arbeitet im Finanzsektor (aha!) und musste für das Geld, das er hat, viele Opfer bringen (etwa z.B. Freizeit, um Frauen kennenzulernen?).

Als Ausweg wird vorgeschlagen, dass Frauen 500.000 CAD auf dem Konto haben und versprechen, nach der Geburt der Kinder wieder zu arbeiten und/oder dass der Unterhalt per Gesetz auf 50:50 festgelegt wird.

Und hier kommt die in Beispiel 2 angekündigte Zwickmühle: Gehen wir einmal davon aus, dass die Frauen fair spielen wollen und für die gutbezahlten Jobs genauso geeignet sind wie Männer. Also machen sie dasselbe und sind, wenn sie die 500.000 CAD zusammen haben, Anfang 40. Sie haben das Opfer gebracht, darauf zu verzichten, vorher so etwas wie ein Privatleben zu haben, und sind nun weit jenseits ihrer (biologisch) fruchtbarsten Jahre. Es hilft ihnen auch nichts, einen Mann Anfang 30 kennenzulernen. Also entweder auf gleicher Höhe spielen wie die hier erwähnten Männer oder Kinder haben – beides geht nicht! Daher hat es auch keinen Sinn, zum Beenden eines „Ehestreiks“ zu fordern, dass Frauen sich so verhalten wie Karrieremänner, damit die Männer keine finanziellen Einbußen befürchten müssen – außer, man schließt bei einer Ehe Kinder von Anfang an aus.

Damit ist das gesamte Bild, das in diesem Video entworfen wird, nicht haltbar. Solche Männer können keine Frauen finden, die durch eigene Hände Arbeit das gleiche Einkommen haben und noch jung und knackig sind. Der einzige Ausweg, der mir einfällt, wenn es um „gleiche Finanzen“ geht, wären reiche Erbinnen.

Beispiel 5: Der arme Frauenversteher (oder doch nicht?). Es geht schon gut los mit „Man kann Frauen entweder verstehen oder lieben“ – Super Spruch, damit macht man sich bestimmt viele Freunde! Es geht um einen Mann, der „die rote Pille nicht nehmen möchte“ und nach wie vor mit Frauen ausgeht. Und Hoffnung hat, dass es eine gute Frau für ihn gibt. (Dieser naive Narr! Offensichtlich in der Matrix gefangen!)

Er ist 35 Jahre alt, hat 400.000 CAD Ersparnisse, keine Schulden und führt einen bescheidenen Lebenswandel. (Kurze Gegenfrage: Wie viele Männer in Deutschland haben in diesem Alter etwa 263.000 EUR Ersparnisse? Klingt für mich nach einem Problem breiter Bevölkerungsschichten!) In Toronto fehlen Frauen mit ähnlichem Hintergrund; sie haben etwa 10-20.000 CAD an Ersparnissen, aber zigtausend CAD Schulden durch Kreditkarte und Studiengebühren nach 10 Jahren Berufserfahrung; also etwa 10-30.000 CAD insgesamt (Schulden? Guthaben?).

Frauen sind nicht an ihm interessiert. Allerdings möchte er „für sein Aussehen und seine Persönlichkeit geliebt“ werden… Vielleicht strahlt er nicht genügend finanzielle Sicherheit aus? Es wird nicht erwähnt, ob er sich zum Beispiel gut kleidet. Ein Flirtexperte würde ihm vielleicht dabei zustimmen, mit seinem Wohlstand nicht zu protzen, allerdings durchaus einwenden, dass er geordnete Finanzen und nicht etwa zu starke Sparsamkeit signalisieren sollte.

Geld soll für ihn eine oberflächliche Sache sein… warum hat er dann soviel davon? Er foltert Frauen, indem er ihnen (später) zeigt, wieviel Geld er hat und zerstört ihr Selbstbewusstsein, indem er ihnen zeigt, dass sie nicht gut genug für ihn sind… ist er jetzt doch Täter und nicht armer Narr, der die Realität nicht erkennen will? Vor allem ist es doch überflüssig, sich mit solchen Frauen abzugeben, die offensichtlich kein Interesse an einem haben.

Er beschämt sie dafür, dass sie wenig Geld haben, unter anderem weil sie durch die Welt gereist sind, gut essen gewesen und ein neues Auto gekauft haben. Sachen machen, die einem Spaß machen, klingt jedoch verdächtig nach dem Programm von „Men Going Their Own Way“ (MGTOW), das Sandman vertritt (siehe etwa den Titel des Videos). Ist es etwa plötzlich falsch, wenn Frauen dasselbe machen? Bzw. eigentlich wäre es dann doch ein Fehler der Männer, das nicht ebenso in frühen Jahren zu tun und dann finanziell auf demselben Niveau zu landen, anstatt dass am Ende der Mann „zu reich“ und die Frau „zu arm“ ist. Es wäre auch kein Horrorszenario, so wie es in dem Video angedeutet wird, dass sich die Frauen „mit einem armen Typen abgeben“ müssen. Vielleicht wäre das ja jemand, der einen ähnlichen Lebensstil hat und zu ihnen passt?

Als letztes wird die kanadische Immobilienblase ins Feld geführt. Ein ordentliches Haus sei nicht mehr zu bezahlen. 2003 habe eines 250.000 CAD gekostet, zehn Jahre später 750.000 CAD. Das sei von einem Mann mit einem Jahreseinkommen von 50-100.000 CAD nicht zu bezahlen. (Allerdings verdienen die Männer aus Beispiel 1 das Zehnfache… da würde die Argumentation also nicht mehr passen.) Ein Haus wäre also nur drin, wenn auch die Frau arbeiten ginge. Nun ist die Rede von einem Immobilienkartell, welches angeblich möchte, dass Leute heiraten und große Häuser kaufen. Ist das nicht unlogisch? Wäre es nicht praktischer, auf die Single-Männer abzuzielen, die die Kohle haben? Jetzt kauft ja angeblich niemand… was überhaupt nicht zur Blase passt.

Fazit

Nichts aus dem Video und den Artikeln deutet auf einen Männerstreik hin, der dazu führt, dass Frauen massenweise alleine bleiben, obwohl sie attraktiv als Ehefrau und Mutter wären. Für mich war es dennoch wichtig, diese Geschichte einmal genauer zu untersuchen.

Es lohnt sich, auch ein großes Blog wie Genderama, das viele interessante Meldungen bringt, ab und zu zu hinterfragen. Das mindert keineswegs die Qualität des Blogs.

Frei nach LoMi: Ich möchte lieber mit der gesunden Portion Restzweifel leben, dass ich mich irre, um Erfahrungen machen zu können, die meinem bisherigen Weltbild widersprechen.

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Da es hier so oft ums Geld ging, ein passendes Lied dazu.

Depeche Mode: Everything Counts

Gallische Dörfer und andere Legenden

Der Queer- und Genderfeminismus liebt es in seiner Außendarstellung gerne folgendes romantische Bild von sich zu entwerfen. Eine kleine geknechtete Minderheit steht dem schier übermächtigen Imperium (Patriarchat, Mainstream, Heteronormativität) gegenüber trotzt diesem erfolgreich kleine Siege ab. Quasi das kleine gallische Dorf, dass den Römern noch immer erfolgreich Widerstand leistet.

Tatsächlich ist es aber so, dass die Denkrichtung des Queer- und Genderfeminismus sich längst als herrschende, dominierende Meinung versteht, gegen die es eigentlich keinen ernsthaften Widerspruch mehr geben darf.

Wann immer tatsächlich mal zu seltenen Anlässen Personen oder Gruppen auftreten und genau das tun, was der Queer- und Genderfeminismus der Mehrheit ohnehin unterstellt, nämlich sich offen GEGEN  ein Genderleitbild im Schulunterricht, gegen Frauenquoten oder Homoehe auszusprechen, flippt die femistische Seite völlig aus. Vertreter dieser Auffassungen werden dann plötzlich nicht mehr als Mehrheitsvertreter sondern als Minderheit, als Nazis, als krank, als totale gesellschaftliche Außenseiter und Feinde der Menschheit gesehen und angegriffen. Obwohl man sich in einer Welt wähnt die nach eigener Deutung per se tagtäglich sexistisch und homophob ist wird es als unglaubliche Entgleisung verstanden, wenn jemand offen derartige Positionen vertritt.

Warum wird dieses gewaltvolle Verständnis von Meinungsfreiheit medial geduldet? Warum wird diskriminierenden Positionen Raum gegeben, warum werden andere Stimmen dafür übergangen?taz

Das passt nicht zu der Legende von der kleinen mutigen Rebellengruppe. Hier versucht eine meinungsdominaten Gruppe diese Dominanz und Deutungshoheit um jeden Preis zu verteidigen und ist dabei schon so diskursstark, dass die Gegenmeinung nur noch als Zeichen pathologischer Störungen wahrgenommen wird.

„Hinter seinem krawalligen Vulgärkonservativismus verbergen sich eher die altbekannten Klagen jener Wutbürger, die mit all den Zumutungen einer modernen Gesellschaft nicht mehr klarkommen: mit Homosexuellen, die heiraten, mit Frauen, die eine eigene Meinung haben, mit Jugendlichen, die nicht arbeiten, oder mit Wörtern mit großem I in der Mitte. In seinem Buch „Deutschland von Sinnen“ brüllt Pirinçci, der mit dem Katzenroman „Felidae“ reich wurde, Sarrazins Empörungslitanei noch mal durchs Megafon. Man wird ja wohl noch mal herumpöbeln dürfen“ FAZ

Der besondere Kunstgriff besteht also darin die Gegenposition zunächst einerseits als Mehrheitsmeinung darzustellen – denn man ist ja selber unterdrückt – um dann im nächsten Atemzug süffisant darauf hinzuweisen, dass es sich ja eigentlich nur um die Meinung Ewiggestriger, Wutbürger etc. also keinesfalls ernstzunehmnder Gesprächspartner handelt.

 

Was soll das?

Bis 1969, glaub ich, durfte auf jedem Jobangebot definiert werden, welches Geschlecht gesucht wurde. Dann beschloß man bei Ma Bell, den amerikanischen Fernmelde Riesen das diese Praksis ungerecht ist und das Frauen die gleichen Rechte haben sollten sich   für die Angebote als Technikerin, Elektrikerin oder Ingeneurin zu bewerben.

Knappe vier Jahre später änderte die Süd Afrikanische Post auch ihr Stil dem entsprechend. Im ersten Semester 1975 sollte die erste Gruppe Damen zu der Post eigenen Fachhochschule nach Olifantsfontein kommen.

Eigentlich hatte ich erwartet am ersten Montag im neuen Semester würden sie dabei sein, aber man wollte den Medien offensichtlich eine Schau geben. Am Mittwoch Morgen vor der Klasse wurden alle Studenten vor dem ersten Gebäude gescheucht, wir wunderten uns noch was das sollte, als ein Bus ankam, acht junge Damen stiegen aus und bewegten sich nervös lächelnd in das Blitzlichtgewitter.

Sie wurden dann in verschiedene Posen abgelichtet, dann stehend, dann zwei Reihen , dann auf den Rasen sitzend, offensichtlich genossen sie die Aufmerksamkeit der Reporter und die meisten Tageszeitungen zeigten die Tage darauf, ein Bild von einer glücklich lächelnden Gruppe Mädchen die sich offensichtlich über ihre Berufswahl freuten. Unsereins freuten uns das es noch eine Gelegenheit gab in Ruhe eine zu rauchen und das die morgige Mathestunde schmerzlos überstanden war.

Als erstes waren acht Mädchen in einer Gruppe von etwa drei hundert Schülern  OK, aber schon das nächste Jahr  schafften die Anwerbungsbeamten nur ein einziges Mädchen an zu werben. Die Prospekte wurden neu gestaltet den Eindruck zu geben das die meisten Techniker weiblich waren, aber unter den Strich war die ganze Aktion weniger als ein großer Erfolg. Offensichtlich hatte man sich von der Aktion versprochen, den Personalmangel zu beheben, ohne zu wirklich drastischen Maaßnahmen zu greifen, wie zum Beispiel mehr Geld zu zahlen.

Eine unerwartete Entwickelung dieser Aktion, war das die Post überlaufen war von männlichen Bewerbern, die TK Anlagen bedienen wollten. Nach einer Ausbildung von ein bis zwei Wochen, für unwesentlich weniger Geld im geheizten oder Luftgekühlten Büro vierzig Stunden zu absolvieren, schien viele Männer attraktiv zu finden, sehr zum Ärger der Abteilung die mit ihren „Golden voice girls“, die Mädchen mit den goldenen stimmen warben.

In den Kreis den ich mich gesellschaftlich bewegte, waren  Fernmelde Technikarinnen nicht die große Nachricht, es gab etwas viel interessanteres: Die Freundin meiner Freundins Bruder absolvierte eine Ausbildung als medizinische technische Assistentin und zu ihre Klasse ist ein Junge gekommen, das war nun mal eine Sensation.

Jetzt mal zu den Thema: Meine Töchter haben auch immer ihr Girls Day absolviert, was zum Beispiel das technische Hilfswerk zu diesen Thema veranstaltet ähnelt schon mehr eine Verführung als eine Anwerbung. Die Klassenlehrerinn meiner Jüngsten hat den Mädchen sehr nahe gelegt sich für traditionell männliche Berufe zu bewerben, weil Männer so schlampig arbeiten und jemand die Arbeit „gscheid“ machen muß.

Mein einziger Gedanke zu all dem ist:“Was soll das?“ Natürlich mußten alle künstliche Hürden die Menschen davon ab hielten den Beruf den sie aus üben wollten, zu erlernen abegeschafft werden, aber reicht es dann nicht? Meine Frau ist Altenpflegerin, sie hat nur einen männlichen Kollegen, unter über zwanzig Kolleginnen, ist das schlimm? Wie korrigieren wir diese schlimme Situation? sollen wir Männer dazu zwingen Pfleger zu werden, oder sollen wir eine negativ Kwote einführen das, meinetwegen nicht mehr als siebzig prozent Frauen den Pflegeberuf ausüben dürfen?

Woher kommt diese blödsinnige Annahme das jeder Beruf im Unversium von jedem Geschlecht gleichemaaßen angestrebt wird, oder werden müsste? Schauen wir uns doch mal um, welche Berufe gibt es zu den sich Männer und Frauen gleichermaaßen bewerben? Wiso ist es ein riesen Erfolg wenn Mädchen in einen Beruf genötigt werden, weil er so toll modern ist, für Mädchen, während Jungs wiederum davon abgehalten werden ihren Traumberuf aus zu üben. Wer hat was davon? Sitzen irgendwo Genderistinnen und prosten einander zu:“Wow wir haben dies Jahr so vielen Leuten das Leben versaut“?

Eins wollte ich noch zu diesen Thema erzählen, Thomas Gottschalk hatte eines seiner  „Wetten Das“ in Leipzig aufgenommen. In Bezug auf SOKO Leipzig, die Tatort Serie, rief er für die Stadtwette fünfzig Kriminalkommissare auf, sich zu melden. Als die letzte Szene im Programm gezeigt wurde, Leipzig hatte die Stadtwette gewonnen, fünfzig Komissare standen dort, da war mein erser Gedanke: „Warum sind so wenig Frauen gekommen?“ Auf einer Seite glaube ich von mir immer das ich furchtbar skeptisch bin, dann wird mir doch immer wieder klar das ich auch auf den Propaganda Bullshit rein falle.

Kindergarten: Sachlich diskutieren

Ich finde Dich eklig und habe jetzt das Bedürfnis, meinen Monitor zu putzen.

Ich screenshote das mal, für den Fall, dass EMN mal wieder einen Comic darüber machen sollte, dass man mit Feministinnen anscheinend nicht sachlich diskutieren kann…

Ich bin gerade im Kindergarten und ich bin sauer.  Wer an sachlichen Diskussionen interessiert ist, bitte weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen. Aber zu Dokumentationszwecken möchte ich das gern hier stehen haben. Falls jemand einen Screenshot veröffentlicht und dabei den Kontext wegläßt, so kann dieser hier eingesehen werden. Ich habe großflächig zitiert um nicht den Vorwurf zu bekommen, sinnentstellend zu zitieren. Wer seine Beiträge nicht hier haben will, melde sich bei mir. Ich werde alles wegmachen, was nicht den Sinn dieses Artikels unkenntlich macht.

http://onyxgedankensalat.wordpress.com/2014/04/05/macker-und-misandry/

In diesem Artikel wird sich kritisch mit zentralen Figuren des Feminismus auseinandergesetzt, insbesondere wird ein Aufruf zur Gewalt thematisiert und abgelehnt. Interessant wird es als nun die Distanzierung von Pirincci gefordert wird. Im folgenden kann beobachtet werden, wie ich (andere auch, aber für andere kann und will ich nicht sprechen) 1) betone, daß Pirincci nicht zu den „Maskulisten“ gehört, 2) daher eine Distanzierung von männerrechtlicher Seite hier nicht geboten ist, und 3) einen entsprechenden Beitrag eines Autors zitiere, den ich als jemand halte, der sich durchaus kritisch mit Feminismus auseinandersetzt und sich deutlich über Pirincicc äußert.

Was passiert? Wiederholt werden diese Einwände ignoriert und Kritiker des Feminismus in die radikale und homophobe Ecke geschoben. Das ist unterhalb der Gürtellinie. Natürlich werde ich mich von Pirincicc distanzieren, sobald er eine ähnliche Bedeutung für Männerrechtler hat, wie tofutastisch und sanczy für Feministen. Bis dahin muß ich mich weder von Pirincicc, noch von Putin, von Sarrazin, Solanas, tofutastisch, Sanczy oder dem Papst distanzieren. Würde ich dies in diesem Kontext tun, so würde ich viel eher den Eindruck machen, daß dies irgendwie notwendig wäre. Im Distanzieren bin ich eh ganz gut und habe davon auch schon reichhaltig Gebrauch gemacht.

Zitatanfang:

  1. Und wann fangen die ganzen Maskulisten an, sich von Akif Pirinccis rechtsradikaler Verbalinkontinenz zu distanzieren?

    • Interessant. Seit wann hat Pirincci unter Maskulisten den gleichen Stellenwert wie Tofutastisch oder Sanczy? Seit wann gilt Pirincci überhaupt als Maskulist? Dein Kommentar ist nichts weiter als eine bösartige und falsche Unterstellung.

      Aber bitte: http://gaywest.wordpress.com/2014/03/23/akif-auser-rand-und-band/

      Jetzt kommt natürlich die Stelle, an der herumdiskutiert werden muß, wer Männerrechtler, Maskulist oder Antifeminist ist. Ich jedenfalls meine die Menschen, die für Gleichberechtigung argumentieren und mit Frauenbevorteilung ein Problem haben. Da wird Adrian sicher halbwegs zustimmen können.

      • Hier wird doch auch ständig behauptet, dass wir pausenlos Solanas und Femen huldigen, aber vor der eignen Tür zu kehren ist schwer, nech? Und homophobe Spacken aus dem radikalen Rand gibt es bei euch zu hauf

        Adrian repräsentiert für mich nicht die maskulistische Szene, und ich glaube auch nicht, dass er als ihr Repräsentant auftreten möchte.

        • Ich finde Dich eklig und habe jetzt das Bedürfnis, meinen Monitor zu putzen. Und jetzt geh schön weiter mit den homophoben Spacken aus dem radikalen Rand spielen. Da gehörst Du hin.

        • Solche Aussagen von Typen wie dir sind der Grund, warum ich einen Teil der maskulistischen Szene immer scheiße finden werde.
          Weitere derartige Beleidigungen von dir werden hier keinen Platz mehr bekommen.

        • Du verwechselst Ursache und Wirkung, denn die Beleidigungen kamen von gracuch und Dir.Das Resultat bleibt dasselbe, ich möchte meine Zeit nicht mehr mit Dir verschwenden. Ich verstehe weiterhin nicht wie man so dermaßen beleidigen kann und die Beleidigung dann auf der Gegenseite sieht.

        • Keiner hat dich persönlich beleidigt, du aber gracuch sehr wohl. Siehst du nicht? Wundert mich nicht

        • Ich screenshote das mal, für den Fall, dass EMN mal wieder einen Comic darüber machen sollte, dass man mit Feministinnen anscheinend nicht sachlich diskutieren kann…

    • “Und wann fangen die ganzen Maskulisten an, sich von Akif Pirinccis rechtsradikaler Verbalinkontinenz zu distanzieren?”
      Ich wusste nicht, dass der Pirincci Maskulist ist. Von den Leuten, die ihn gut finden, habe ich mich schon öfters distanziert und die haben sich inzwischen auch von mir distanziert.
      Ich habe also überhaupt keine Probleme damit, hier festzuhalten, dass der Typ ein menschenhassender Idiot ist.

      • Ich sage nicht, dass man sich von der Person als Maskulist distanzieren soll. Es ist mir scheißegal, welches Label er trägt. Auch wenn er Zeuge Jehova, SM-Spieler oder ying/yang-Chakra-Master ist. Was er von sich gibt, ist menschenverachtend.

  2. @ gracuch

    “Und wann fangen die ganzen Maskulisten an, sich von Akif Pirinccis rechtsradikaler Verbalinkontinenz zu distanzieren?”

    Was haben linke oder liberale Maskulisten mit dem rechten Stammtischdemagogen – ich verwende für ihn auch die Bezeichnung “Sarrazin für Doofe” – Akif Pirincci zu tun? Richtig – nichts! Akif Pirincci ist weder links oder liberal, noch Maskulist.

    • Pirincci hat ein ziemlich ekelhaftes Bild von Frauen und Homosexuellen und wird damit von gewissen Kreisen des Antifeminismus sehr wohl hofiert.

      • Sanczy und Tofutastisch haben ein ziemlich ekelhaftes Bild von Männern und werden von gewissen Kreisen des Feminismus sehr wohl hofiert. Nein warte, sie sind Teil des Feminismus. Pirincci ist nicht Teil des Maskulismus. Hitler übrigens auch nicht.

        • Mein Problem? Mein Problem ist, daß Du dir nicht mal die Mühe machst, auf das einzugehen was ich wiederholt schreibe und schon wieder Pirincci zum Maskulisten machst. Das ist bösartig. Das war jetzt mein zweiter Versuch mit Dir zu diskutieren. Es lohnt nicht.

        • Wenn du mit Beleidungen auf andere antwortest, kannst du nicht erwarten, dass man weiter mit dir diskutieren will. Tschüß

        • @ Onyx

          “Pirincci hat ein ziemlich ekelhaftes Bild von Frauen und Homosexuellen und wird damit von gewissen Kreisen des Antifeminismus sehr wohl hofiert.”

          Aber in der Regel nicht von linken und liberalen Maskulisten, (und auch nicht von allen konservativen Maskulisten).

          gracuch schrieb aber: “Und wann fangen DIE GANZEN MASKULISTEN an, sich von Akif Pirinccis rechtsradikaler Verbalinkontinenz zu distanzieren?”

          Wenn im gelben Forum und bei einigen radikalen Individuen Pirincci hofiert wird, was hat die Männerrechtsbewegung als Ganzes damit zu tun? Es gibt viele Distanzierungen gegenüber den Radikalen.

        • @ Leszek,
          merkst du, was hier passiert? Auf eine radikale Person angesprochen, hebt ihr abwehrend die Hände und sagt “was hat der mit uns zu tun? Dazu muß ich gar nix sagen. Das ist doch kein Maskulist!”

          Was spielt es für eine Rolle, welches Label eine Person hat? Ihre Haltung und ihr Auftreten sind ausschlaggebend, nicht das, was sie sich auf die Fahne schreibt.

          Was hat eine Solanas mit uns zu tun? Warum werden wir permanent dazu genötigt uns von ihr zu distanzieren?

          Es ist mir wirklich unbegreiflich, was so schwer daran ist, einzugestehen, dass das indiskutable Aussagen eines frauenfeindlichen und homophoben Arschlochs sind. Der von frauenfeindlichen und homophoben Arschlöchern gelobt, und nebenbei ins öff.recht. TV eingeladen wird. Und dessen menschenverachtendes Machwerk auf der Bestsellerliste steht. Der steht ideologisch auf der gleichen Stufe wie Solanas. Nur mit dem Unterschied, dass S. aufgrund mehrfacher Mißbrauchserfahrungen psychisch schwer gestört war.

          Mit links oder rechts oder hastenichgesehn hat das doch nix zu tun.


Zitatende. Anfang des Kommentarbereichs dieses Artikels.

Fundstück: Andere Meinungen

Witzig. Fefe schreibt einen Text, der sich wahrscheinlich auf die Refefe-Geschichte bezieht. Bei  „krank“, „Pille“ und „Ritzen“ ist mir direkt diese Tofutastisch-Geschichte eingefallen. Ist aber auch nicht die erste Feministin, die mit ihren Störungen hausieren geht. Versteht mich nicht falsch, ich will niemand wegen einer Erkrankung runtermachen, aber es sei doch erlaubt, zwischen Hasspredigten und Krankheiten eine Verbindung zu sehen.

http://blog.fefe.de/?ts=adc06a6b

Es paßt doch ziemlich gut. Nicht nur auf Fefes ursprüngliches Ziel, nicht nur auf die erwähnten Homophobenphoben, sondern auch auf Antifa, Feministinnen und natürlich im Kontext dieses Blogs.