Die Linie in der Geschlechterdiskussion verläuft nicht zwischen gut und böse

Ich bin der Antifeminist.  Ich gehe konform mit Artikeln wie diesem. Derselbe Autor legt ein Diskussiongebaren vor, das mich einfach nur abstößt. Wortschrank, 22.3., erster Kommentar von ihm. Ich zitiere es extra nicht, es gab in letzter Zeit schon zuviele Namensnennungen und es ist auch nur ein Beispiel von denen es doch so viele gibt.

Schoppe hat es in hier ziemlich gut auf den Punkt gebracht.

Ich würde Dir weder Persönliches […] abfordern, noch Dir für sämtliche geschlechterpolitische Grausamkeiten diffus die Verantwortung zuteilen. Das ist so selbstverständlich, dass es fast unangenehm ist, es überhaupt aufzuschreiben.

Aber genau das passiert ständig. Das ist es, was eine Diskussion verhindert. Eine Diskussion, in der man Leute erreicht und überzeugt. Feminismus ist eine Hassreligion. Aber wenn derselbe Hass in mir ist, so werde ich mein Gegenüber nicht davon überzeugen können, daß ich selbst für positive Ideale stehe. Für Gleichberechtigung und eine differenzierte Sicht auf Geschlechterprobleme und deren Lösungen.

Es fängt damit an, Menschen die einen Austausch suchen mit Respekt zu behandeln. Ihre geäußerten Meinungen zu diskutieren und eben nicht mit platten Verallgemeinerungen und Beleidigungen zu antworten.

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Nurture vs. Nature bzw. Anlage-Umwelt-Debatte

Ich stelle mal ganz allgemein zur Diskussion, welchen Anteil an den Geschlechterrollen ihr eher im biologischen Teil und welchen Anteil ihr im sozialen Teil seht bzw. welchen Anteil haben gesellschaftlich errichtete Geschlechterrollen und welchen Anteil hat die Biologie?

Fundstück: The Amazing Atheist

„The Amazing Atheist“ ist ein durchaus umstrittener und streitbarer Mann. Das erste Mal lief ich ihm über den Weg, als er ein Video über Mobbing veröffentlichte, mit dem ich wenig anfangen konnte. Wieder auf meinem Radar tauchte er auf, als Christian ein Video von ihm veröffentlichte, in dem er einen Blogartikel genüsslich auseinandernahm.

Nun gibt es viele Punkte, in denen ich mit ihm nicht übereinstimme, ganz vorneweg bin ich kein Atheist. Ich mag auch seine übliche Vorgehensweise nicht, das Recht auf freie Meinung dadurch zu praktizieren, indem er flucht, beleidigend wird und herumbrüllt. Es gibt aber ein Video von ihm über Geschlechterthemen, das ein wenig aus diesem Rahmen fällt und das ich deswegen als Fundstück präsentieren möchte insbesondere für all die Leute, die ebenfalls mit seiner normalerweise ordinären, polarisierenden Art nicht zurechtkommen und deswegen auch nicht lange bei ihm suchen werden, um so etwas zu finden.

The Amazing Atheist kritisierte wiederholt seltsame Auswüchse des Feminismus, aber auch das mit zweierlei Maß messen bei den Geschlechtern (etwa Verharmlosung von Gewalt gegen Männer, in den Kommentaren in diesem Blog schon einmal angesprochen). Ein Video von ihm heißt „There’s No Rape Culture!„. Dieses Schlagwort, von mir als „Vergewaltigungskultur“ übersetzt, lese ich immer wieder mal Zusammenhang mit Feminismus einerseits und der Männerbewegung andererseits. Bei Genderama und Alles Evolution taucht es entsprechend auf, bei Christian etwa gab es unter anderem schon Definition und erste Fragen sowie eine Kritik.

Das alles wäre eine Artikelserie wert; es geht mir aber immer noch um das eigentliche Fundstück. In dem ersten Video verwahrte sich „The Amazing Atheist“ ausdrücklich gegen die gelegentlich im Zusammenhang mit Vergewaltigungsvorwürfen geforderte Abschaffung des Rechtstaats (welcher in Deutschland inzwischen auch bekannt ist als „der Rotz, der unser Leben lebenswert macht„). Er erwähnte auch, dass er selbst am Arbeitsplatz durch eine Frau sexuell belästigt wurde und darüber gelacht wurde und er für homosexuell gehalten wurde, weil er es nicht mochte. Ebenfalls ging er darauf ein, dass bereits die Anschuldigung einer Vergewaltigung das Leben des Beschuldigten zerstört. Schließlich forderte er dazu auf, ihm Argumente zu liefern, warum er mit seinem Standpunkt, es gebe keine „rape culture“, falsch läge (mit dem Hinweis, dass Argumente bei ihm tatsächlich schon zu einer fundamentalen Meinungsänderung geführt hätten). Er erhielt darauf anscheinend eine Menge Reaktionen, die ihn offenbar recht beeindruckten.

Das nachfolgende Video, das er produzierte, ist das eigentliche Fundstück. Hier spricht er mit ruhiger Stimme und läßt die üblichen Ausfälle größtenteils sein (am Ende flucht er leider doch ein wenig herum). Wer keinen langhaarigen, bärtigen, übergewichtigen Mann sehen will (Stilkritik dieser Art gab’s tatsächlich schon bei Christian in den Kommentaren), kann das Video im Hintergrund laufen lassen – es werden keine illustrierenden Bilder gezeigt, die man verpassen würde.

The Amazing Atheist: The End Of Rape

Zum Inhalt, wie er schon im vorangegangenen Video versprochen wurde: Vier Arten von Leuten, die mit einer Vergewaltigung davonkommen können. Klingt.nach starkem Tobak und das Video hat tatsächlich den Schönheitsfehler, dass nur drei Gruppen vorkommen:

  1. Sportler
  2. Gefängnisinsassen
  3. Militär

Dass es bei diesen drei Gruppen der Fall sein kann, leuchtet mir ein. The Amazing Atheist hat erst kürzlich ein neues Video veröffentlicht, indem er die Untätigkeit des Militärs, diese Fälle zu verfolgen und den Unwillen des Gesetzgebers, andere Regeln aufzustellen, kritisierte. (Dazu sei ein Gegenbeispiel bei Genderama erwähnt von einem Prozess, der mit allen Mitteln durchgezogen worden soll, aber schiefzugehen scheint, weil an den Vorwürfen nichts dran ist.)

In dem Video kommt auch eine überzeugende Analyse, was diese Szenarien alle gemeinsam haben:

  • strenge Hierarchien und Befehlsstrukturen
  • starke Betonung von Stärke und Härte mit dem Ziel, „Dinge auszuhalten“
  • Unterdrückung von Empathie für Menschen außerhalb der eigenen Gruppe
  • hohes Stressniveau, wenig Empathie = die Basis vieler Verbrechen

Ich habe aber noch eine ganz hässliche Erklärung dafür, warum es einerseits keine Vergewaltigungskultur gibt und es andererseits ganz schwer für die Opfer sein kann, in ihrem Umfeld Gehör zu finden. Erinnert sich noch jemand an den Ort Insel? Dort sollten zwei Sexualstraftäter nach Verbüßung ihrer Haftstrafe wohnen, wogegen sich die Anwohner verbissen wehrten. Eine Frau jedoch blieb unbeteiligt. Ihre Tochter war vor Jahren sexuell missbraucht worden. Von einem Einwohner Insels. Ich meine, es sei der Artikel Gefangen in der Freiheit: Zwei Ex-Häftinge in einem Dorf, in dem ich das ursprünglich gelesen habe; außerdem habe ich einen MDR-Bericht als PDF gefunden. Kommt der Täter aus den eigenen Reihen / der eigenen Dorfgemeinschaft, scheint man ihn eher in Schutz zu nehmen. Allgemeine Ansprüche an Gerechtigkeit werden dann ausgeschaltet. Was im Extremfall bedeutet, dass selbst wenn Polizei und Justiz vorbildlich arbeiten, jedes einzelne Opfer gegen seine Umgebung kämpfen muss. Traurig, aber wahr.

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Wer hätte das gedacht – zum eigentlichen Thema des Fundstücks will mir nichts einfallen. Dafür gibt’s ein Lied, das oft für ein Liebeslied gehalten wurde, aber eigentlich von einem Menschen handelt, der seiner ehemaligen Liebe nachstellt.

The Police: Every Breath You Take

Die Geschlechter im Wandel der Zeit

„Nichts in der menschlichen Geschichte bereitete die Menschheit oder die Erde wirklich auf das vor, was nach 1800 geschah.“, schreibt der bekannte US-amerikanische Entwicklungsökonom Jeffrey D. Sachs im Rückblick auf die Industrialisierung. Mit dem Einsetzen der industriellen Revolution wurde der Mensch jäh aus seiner bis dahin vergleichsweise langsam verlaufenen Entwicklung gerissen und beschritt kurz nach der Erfindung der Dampfmaschine den steinigen Weg in die Moderne. Der ungarische Wirtschaftswissenschaftler und Wirtschaftstheoretiker Karl Polany (1886- 1964) spricht in diesem Zusammenhang vom grössten Transformationsprozess, dem die Menschheit je ausgesetzt war. Doch mit den gewaltigen Fortschritten auf dem Gebiet der Informationsverarbeitung sowie den Kommunikations- und Fertigungstechnologien hat mittlerweile ein ganz anderes und neues Zeitalter begonnen, dass unser Leben voraussichtlich ähnlich stark verändern wird, wie seinerzeit die industrielle Revolution. Genauso wie sich die Maschine wandelt, wird sich auch unsere Gesellschaft verändern.

 „In der Wirtschaft ersetzen Dienstleistungen immer mehr die Güterproduktion als Quelle des Wohlstandes. Der typische Arbeitnehmer in der Informationsgesellschaft arbeitet nicht in einer Stahlfabrik oder einem Automobilwerk, sondern in einer Bank, einer Softwareschmiede, einem Restaurant, in einer Universität oder bei einer Sozialbehörde.“, schreibt der amerikanische Politologe Francis Fukuyama in seinem 2000 erstmals auf Deutsch erschienen Buch „Der grosse Aufbruch“. „Im Laufe der letzten fünfzig Jahre haben die Vereinigten Staaten und andere ökonomisch hochentwickelte Länder schrittweise den Übergang in die sogenannte Informationsgesellschaft oder ins postindustrielle Zeitalter vollzogen.“ Dieser tiefgreifenden Strukturwandel hat den Westen im Verlaufe der letzten Jahrzehnte Millionen von Arbeitsplätzen gekostet. Alleine in der Schweiz sind in den vergangenen dreissig Jahren über 60 Prozent aller Industriearbeitsplätze verloren gegangen. Dem gegenüber verzeichnet der Dienstleistungssektor enorme Zuwachsraten.

Ein kennzeichnendes Merkmal des Dienstleistungszeitalters ist der Wandel in der Arbeitswelt: Der Working Class Hero wird zunehmend weiblich. Das bedeutet nicht, dass der männliche dabei verschwindet, wie häufig postuliert- und mitunter auch fieberhaft herbei phantasiert wird. Doch seine Rolle wird sich auch deshalb verändern, weil die postindustrielle Gesellschaft den Frauen insgesamt mehr Möglichkeiten eröffnet, als das gesamte, männlich geprägte Industriezeitalter. Damit gestalten sich zwangsläufig auch die vielschichtigen Beziehungen zwischen Männern und Frauen neu- mit weitreichenden Konsequenzen.

Häufig wird versucht, diesen tiefgreifenden Veränderungsprozess alleine an den Geschlechtern festzumachen. Der übegeordnete Trend verläuft jedoch nicht zwischen den Geschlechtern. Es ist vielmehr der Übergang vom industriellen zum technologischen Zeitalter, der die sozialen Entwicklungen vorantriebt, wie wir gesehen haben. Trotzdem scheinen die Medien, einzelne wissenschaftliche Disziplinen sowie die Politik geradezu besessen davon zu sein, diese Entwicklungen zu einem Geschlechterkampf hochzustillisieren. So verkündete die amerikanische Publizistin und Buchautorin Hanna Rosin etwa bereits vollmundig das Ende der Männer. Auch wenn die Geschlechterkomponente nicht ganz von der Hand zu weisen ist, blockieren so radikale Positionen jeden vernünftigen Dialog zwischen den Geschlechtern.

Unsere Zeit stellt letztendlich alle Menschen vor grosse Herausforderungen, Männer wie auch Frauen. Die modernen Gesellschaften des Westens sind nicht einfach nur auf die Bedürfnisse von Männern zugeschnitten, sondern auf eine Generation mit einem längst überholten Gesellschaftsideal. Probleme haben heute beide Geschlechter- sowohl im Privatleben als auch in der Arbeitswelt. Mit dem Unterschied, dass Frauen sie als strukturelle, gesellschaftliche Probleme behandeln und ganze Bücher darüber schreiben können und Männer nicht. Warum eigentlich nicht?

Fundstück: LoMi und die Pauschalisten

LoMi schreibt schon interessante Sachen. Dass er sein eigenes Blog Offene Flanke wieder reaktiviert hat, rechne ich der Diskussion zu, aus der das Geschlechterallerlei entstanden ist. Dabei äußerte LoMi sowohl ernsthafte Überlegungen als auch weniger ernsthafte:

„Einen Blog würde ich auch gerne aufmachen, um dann mal ordentlich rumranten zu können. Am Ende würde ich es aber vermutlich doch nicht tun und wieder ganz artig und lieb vor mich hindifferenzieren ^^

Natürlich, weil ich so ein netter, lieber Mann bin, Ihr verdammten Weiber, Ihr seid ja alle miteinander, Ihr *kreisch* ^^“

Ich finde, LoMis Blogeinträge haben noch ein wenig mehr Beachtung verdient. Mir kommen sie angenehm ruhig formuliert vor und sie beleuchten Aspekte, die ich anderswo nicht oder nicht so gut ausgedrückt finde:

In Fordern und Fördern schreibt er über fordernde Frauen in seiner Welt – aber auch über die eigene Schwäche (offene Flanke!), mit diesen Situation angemessen umzugehen. Wenn er in Und ewig währt das Schuldgefühl beschreibt, wie er durch ein negativ vermitteltes Männerbild Schuldgefühle hat, bleibt auch nicht der Verweis auf seine mangelnde Durchsetzungsfähigkeit aus.

Die Artikel Kommunikationsneurosen des Lillifee-Feminismus sowie Wenn Worte schuldig sind und Interpreten nur Automaten haben sperrige Titel, behandeln aber ein äußerst fragwürdiges Verständnis von Kommunikation, das im Grunde echte Kommunikation verhindert.

Als eine wichtige Frage empfinde ich „Wo bleibt die Lockerheit?„. Die bietet natürlich mehr als genug Streit- und Diskussionspotential.

Zuletzt ist mir LoMi jedoch als Anführer einer neuen Bewegung aufgefallen:

„Ich gründe die Pauschalisten-Acceptance-Bewegung. Wir Pauschalisten finden es diskriminierend, wenn andere sagen, wir könnten ja anders urteilen, wenn wir uns nur anstrengen würden. Damit geben sie uns die Schuld an unseren Pauschalurteilen und werten uns ab. Sie geben uns zu verstehen, dass wir anders sind als die Mehrheit. Wir stellen uns dagegen. Jedes Urteil ist schön und nicht nur das Idealurteil, den diese differenzierungsnormativen People propagieren. ^^
(…)
Differenzierung ist ein gesellschaftliches Konstrukt, das uns nun als naturgegeben verkauft werden soll. Dieses Konstrukt ist aber doch nur das Mittel, um die Pauschalisten auszubeuten und zu unterdrücken. Dabei wird niemand als Differenzierer geboren!“

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Diesmal mit J.B.O. und einem Lied, das neulich von muttersheera in den Kommentaren erwähnt wurde. Der Text ist ganz bestimmt 100% Ernst gemeint.

Meine beiden Lieblingsstellen:
“Frauen sind einfach nicht objektiv” – Selbstironie!
“Werden als Kind schon auf dumm geeicht” – das wäre ein eigenes Thema wert

J.B.O.: Frauen

Fundstück: Jörg, der Obdachlose vom Leopoldplatz in Berlin

Da wir hier im Blog darüber diskutiert haben, ob Jungs weinen dürfen und wann das für Männer gilt, hier ein kleines Video, in der der Obdachlose Jörg eine bewegende Geschichte erzählt.

Ich weiß nicht, ob es mehrere Anläufe gebraucht hat, um dieses Video zu produzieren und wieviel Material gedreht wurde, um am Ende etwa dreieinhalb Minuten zu bekommen. Es beeindruckt mich, mit welch klarer Stimme und wie direkt dieser Mann aus seinem Leben berichtet.

Jörg hat einen Sohn, der jetzt etwa 21 Jahre alt ist. Das letzte Mal gesehen hat er ihn, als er 6 war. An dieser Stelle ihm Video muss er weinen – ein starker Kontrast zum Rest, den er recht nüchtern erzählt.

Es ist ein konkretes Beispiel für einen Vater, der sein Kind nicht mehr sehen durfte. Umgekehrt gibt es viele verantwortungslose Väter, die sich nicht für ihre Kinder interessieren. Beides schreckliche Dinge.

Jörg erwähnt, dass er vor Karstadt sitzt, der Titel des Videos erwähnt den Leopoldplatz, und wenn man die Bilder des Videos mit den Aufnahmen von Google Streetview vergleicht, kann man sehr leicht herausfinden, wo Jörg sitzt. Es ist direkt an der U-Bahnhaltestelle Leopoldplatz. Als ich letzte Woche in Berlin war, habe ich ihn besucht und ihm ein wenig Kleingeld gegeben.

(gefunden via Genderama)

Aktualisierung 20.03.2014: Die Reaktionen sowohl von Stephan Fleischhauer als auch von Wolle Pelz zeigen mir, dass mein Verweis auf einen Beitrag von Robin missverständlich ist. Es geht mir nicht um den werdenden Vater aus ihrer Geschichte (der ist ja noch keiner!), sondern um Robins Vater. Für dieses Missverständnis bin ich verantwortlich, weil ich den kleinen, aber feinen Verweis ohne weiteren Kommentar gesetzt habe.

Aber noch ein anderer Punkt ist mir wichtig, weil es bei mir so ankam, als würde ich mir durch einen Verweis auf Robin ihre Positionen zu eigen machen: Wer Robin als Person ist, muss dabei überhaupt nicht diskutiert oder beleuchtet werden, denn das spielt für meine Beurteilung keine Rolle. Selbst die bösesten Menschen überhaupt (Nazikommunisten?) haben bestimmte Rechte verdient, in diesem Fall den Kontakt zum Vater. Dass bei diesen Rechten gerade nicht darauf geguckt wird, wen sie betreffen: Das ist doch der Rotz, den wir so lieben!

Ein zweiter Kritikpunkt kam von Wolle Pelz (Artikel siehe oben):
„Ich kann auch nicht feststellen, wer den Artikel verfasst hat.“

Ich habe das eine Weile gar nicht verstanden. Schließlich ist mein Pseudonym klar und deutlich zu lesen, wenn man den Artikel auf der Hauptseite des Blogs liest. Aber dann ging mir ein Licht auf: Ich hatte für den Eintrag die Vorlage „Video“ gewählt. Dabei scheint der Autorenname nicht oben im Artikel selbst angezeigt zu werden! Das ist eine Eigenart des WordPress-Themas „Twenty Ten“, die ich noch nicht kannte und die ohne Zweifel kontraproduktiv ist. Ich habe den Eintrag daher so geändert, dass wieder die Standardvorlage verwendet wird.

Immerhin habe ich bei allen Beiträgen von mir eine Sache konsequent eingehalten: Ich habe sie immer in die Kategorie „Graublau“ eingeordnet und beim bisher einzigen Gastbeitrag, den ich eingestellt habe, den Autor ausdrücklich erwähnt. Über die Kategorie war der Autor also die ganze Zeit ermittelbar – wenn das auch, zugegeben, ein ziemlicher Umweg ist.

Oh, und falls jemand die Popkultur vermisst hat: Die taucht am Ende des Videos auf! 🙂