Responding to Rebecca Brink: Because Someone Had to Use Actual Arguments

Disorderly Politics

Alright, guys–here we go again. I’m once again diving back down into the shark pit to point out the obvious. Now, I already talked about the Women Against Feminism movement that’s been getting more support and backlash over the past couple weeks. To summarize: I was wary as to whether or not the women in the group were being helpful to the cause or just counterproductively simple-minded, but I still gave the general idea my support. I also mentioned that the the overall feminist response to it should have been called out for the shallow, non-analytical, condescending drivel that it was even though it probably would not, given feminism’s often untouchable nature.

Not to toot my own horn or anything, but I was right. I was right because something like this can be posted and actually be seen as a good thing, as something smart and satirical. That link leads…

Ursprünglichen Post anzeigen 4.132 weitere Wörter

Werbeanzeigen

Pickup

Oft diskutiert, hochgelobt oder aufs tiefste verachtet. Die Methode für arme schüchterne Männer, endlich bei ihrer Traumfrau zu landen oder frauenfeindliche sexistische Manipulation?
Es geht um Pickup. Eins vorneweg: Ich denke, Pickup kann tatsächlich funktionieren und das sehen ja anscheinend selbst schärfste Kritiker wie beispielsweise Robin so.
Auch ich hatte schon eine Begegnung mit einem Typen, bei dem ich ziemlich sicher bin, dass er sich den Methoden des Pickup bedient hat. Wir trafen uns zufällig in einer Diskothek, kamen ins Gespräch und ja, ich muss zugeben, ich fand ihn trotz diverser Sticheleien ziemlich anziehend. Was natürlich auch daran liegen kann, dass er optisch recht ansprechend war. Aber recht schnell wurde deutlich, dass er nur auf Sex aus war. Normalerweise bin ich solchen Abenteuern gegenüber nicht abgeneigt, aber an dem Abend war ich mit einem Freund unterwegs und wir wollten auch gemeinsam wieder gehen.
Als ich den besagten Herren zum späteren Zeitpunkt an der Garderobe wiedersah, konnte ich beobachten, wie er sich beobachten sich mit einer anderen Frau unterhielt. Keine Ahnung, was geredet wurde, aber sie schien erst ziemlich empört über das Gesagte und ein paar Minuten später standen die zwei küssend in einer Ecke. Da kam mir der Gedanke, dass er anscheinend Pickup Methoden nutzt. Und ich konnte mit eigenen Augen sehen, wie es funktioniert.

Kritik an Pickup konzentriert sich in erster Linie auf die zwei folgenden Punkte:

1. Pickup ist manipulativ, Frauen werden hinterhältig zu etwas gebracht, was sie eigentlich nicht wollen.

2. Pickup ist frauenverachtend, da es die Frauen nicht als Menschen, sondern nur als potentielle Sexpartner sieht.

Natürlich ist Pickup manipulativ, mit einigen psychologischen Tricks. Aber die Frage ist doch, ist das wirklich schlimm? Und hier kommt meiner Meinung nach der Intention desjenigen, der Pickup anwendet eine große Bedeutung zu. Sollte jemand ein frauemverarchtender Arsch sein der Pickup nutzt, um möglichst viele Kerben in den Bettpfosten zu ritzen, so wird er das natürlich entsprechend einsetzen. Und in dem Fall denke ich, kann Pickup tatsächlich frauenverachtend sein. Sollte jemand aber tatsächlich einfach ein Mensch sein, der vielleicht Probleme hat, auf Frauen zuzugehen und dadurch mehr zu sich selbst finden und Hilfe, seine Liebe zu bekommen, so hat es nicht im geringsten etwas mit Frauenverachtung zu tun.
Und da kann es ja egal sein, ob man das Ganze jetzt Persönlichkeitsentwicklung oder Pickup nennt. Wobei Pickup schicker klingt und sich anscheinend besser vermarkten lässt.
Was das Manipulative angeht; gibt es das nicht überall, wenn es um Strategien geht, das andere Geschlecht von sich zu überzeugen? Da wird sich herausgeputzt, geschminkt, gestylt und teilweise operiert, um bei anderen besser anzukommen. All das in einer vermeidlich oberflächlichen Gesellschaft, wo jeder davon redet, dass die inneren Werte zählen. Und wenn dann Menschen versuchen an den inneren Werten zu arbeiten bzw. diese als besonders positiv herausstellen wollen, werden Stimmen laut, die das heftig kritisieren und von Täuschung, Manipulation und Frauenfeindlichkeit reden.
Mein persönliches Fazit ist, dass Pickup funktioniert und in Kombination mit einem entsprechendem Äußeren vermutlich sogar sehr gut. Weiterhin denke ich, dass es bei verschiedenen Dingen davon abhängt, wer mit welcher Intention diese nutzt, ob es sich um etwas positives oder negatives handelt. So auch bei Pickup. Es kann einerseits einem verschüchtertem Jüngling helfen, seine Traumfrau anzusprechen, andererseits aber auch einem Machoarsch, diverse Frauen ins Bett zu bekommen.

I am NOT a Feminist. Here’s Why . . .

Bezüglich #WomenAgainstFeminism: Absolut lesenswert.

Disorderly Politics

Yeah. It’s going to be one of those posts. And it’s going to be long winded, so buckle in–I promise to get to the juicy stuff eventually. I am a woman (a black, working class, atheistic woman, to drive home the point of my utter tokenism), and I am not a feminist. Frankly, I find it irritating when people insist that I am. And since not being a feminist is something looked down upon, I decided to make this post to further explain my reasoning. I’m laying down my cards, so to speak, providing the different point of view that liberals such as myself love so much to bring to the table.

I’m not unrelenting in this belief–if any feminist wants to provide counterpoints, I will be liable to listen to you with an open mind. I won’t be contrary for the sake of being contrary, or argumentative for the…

Ursprünglichen Post anzeigen 3.094 weitere Wörter

Neue „Studie“ zum Maskulismus

Ich habe – angeregt durch diesen Beitrag bei Christian mal ein wenig in der neuen Studie „Maskulismus- Antifeminismus zwischen vermeintlicher Salonfähigkeit und unverhohlenem Frauenhass“ geblättert. Die Studie wurde erstellt von Robert Claus und finanziert von der Friedrich Ebert Stiftung. Die Studie kann hier gelesen werden.

 Bislang stellt in Deutschland Männerpolitik auf der Ebene der politischen Institutionen ein kaum bearbeitetes Feld dar. Zwar gibt es im Bundesministerium für Familie, Jugend, Senioren und Frauen ein Referat, das exklusiv für Jungen- und Männerpolitik zuständig ist, doch eine Auseinandersetzung der politischen Parteien über die Ziele und Instrumente von Männerpolitik findet (bislang) nicht statt.“

Das ist doch mal eine erhellende Erkenntnis zu Anfang der Studie

 Die politische Bandbreite ist erheblich: Männerpolitische Akteure und Akteurinnen von progressiv über konservativ bis reaktionär ringen um Deutungshoheit, einige von ihnen in produktivem Austausch mit Feminist/-innen, andere in offener bis hasserfüllter Konfrontation. Die Akteure und Akteurinnen scheiden sich nicht nur an der Frage, ob Frauen in dieser Debatte als Verbündete im Kampf gegen starre Rollenbilder oder als „der Feind“ zu betrachten sind, sondern auch an der noch grundsätzlicheren Frage, was Männlichkeit (und Weiblichkeit) eigentlich ausmacht“

Genau das gleiche Phänomen ließe sich übrigens für den Feminismus (Stichwort: „DEN Feminismus gibt es nicht“) feststellen.

 Angesichts der Widersprüchlichkeit und der geringen Zahl der Akteure und Akteurinnen liegt es nahe, das Phänomen als gesellschaftspolitisch irrelevant abzutun. In der Tat ist der Maskulismus keine Bewegung, die es vermag, ihren Protest in großen Menschenmassen auf die Straße zu tragen.“

Auch der Feminismus ist weder frei von Widersprüchen, noch zeichnet er sich durch eine besonders große Zahl von Vertreterinnen aus. Nicht umsonst wird Alice Schwarzer oft als einziges Gesicht des Feminismus wahrgenommen. Der Maskulismus hat nur nicht den Vorteil auf eine große Zahl staatlich üppig finanzierter „Genderprofessuren“ zurückgreifen zu können. Der Feminismus hat es auch schon länger nicht mehr geschafft „große Menschenmassen“ zu mobilisieren. Der letzte Versuch war hier wohl der Slutwalk. Mit der Folge, dass sofort innerhalb der feministischen Flügel heftigte Kämpfe über Name und Konzept ausbrachen und die Bewegung sehr schnell wieder zum erliegen brachte.

Gleichzeitig liegt genau hier die Gefahr, hat er doch eine Vielzahl an Aktivitäten entwickelt, die in ihrer Wirkung nicht zu unterschätzen sind. Seine Forderungen nach Geschlechtergleichstellung für Männer öffneten bereits die Tür so mancher Institution. Zudem beteiligen sich Maskulisten und Maskulistinnen massiv an den Kommentarfunktionen deutscher Leitmedien und verfügen somit über die Fähigkeit, wichtige Diskussionen in die Enge zu führen und zu dominieren.“

Hier liegt tatsächlich ein wesentlicher Unterschied zum Feminismus. Während der Feminismus in den letzten Jahren vorwiegend eigene Filterbubbles errichtet hat und diese gegen äußere Meinungen hermetisch abdichtet und einen Austausch mit dem Mainstream ablehnt, hat der Maskulismus keine Scheu davor. Ausserhalb eines geschützten Umfeldes (Stichwort Kommentarpolitik und Aussperrung von Widerspruch) sind feministische Akteurinnen derzeit nicht in der Lage Diskussionen zu dominieren.

Interessant auch das Fazit des Autors:

„Feminismus, Geschlechterforschung und gleichstellungspolitische Projekte werden in den kommenden Jahren um eine Auseinandersetzung mit dem Maskulismus nicht herumkommen. Gesellschaftliche Modernisierung zeitigt Frustration in Anbetracht der Möglichkeiten des gesellschaftlichen Reichtums einer- sowie der Begrenztheit des individuellen Erfolgs andererseits. Ideologien natürlicher Herrschaft bilden eine Option der Bearbeitung dessen. Die gesellschaftlichen Anknüpfungspunkte des Maskulismus sind reichhaltig vorhanden und das feministische Geschlechterwissen keineswegs so hegemonial, wie behauptet wird.“

Daraus zieht der Autor jedoch nicht die Schlussfolgerung, dass auch der Maskulismus möglicherweise eine gesellschaftliche Daseinsberechtigung haben könnte, sondern dass der Feminismus seine Anstrengungen verstärken müsse:

„Zwar konnten in einigen gesellschaftlichen Teilbereichen feministische Erfolge erzielt werden, doch sind sexualisierte Gewalt und ökonomische Macht von Männern sowie der Ausschluss von Frauen aus vielen Bereichen des öffentlichen Lebens immer noch Realität. Darüber hinaus könnte der Maskulismus perspektivisch den Druck auf (pro-) feministische, gleichstellungspolitische sowie dekonstruktivistische Projekte erhöhen und sie verstärkt in defensive Auseinandersetzungen zwängen.“

Das Ganze wirkt etwas hilflos. Es dämmert wohl langsam, dass der Maskulismus nicht wieder einfach so verschwinden wird und er auch durchaus das Potential besitzt geschlechterpolitische Debatten, ausserhalb von kontrollierten Räumen, in denen der Feminismus die absolute Deutungs- und Zensurhoheit beansprucht zu dominieren. Auch die bisherige Taktik pauschal alle Maskulisten in die Nähe von Nazis zu rücken und damit als Diskussionspartner für nicht diskursfähig zu erklären, brachte wohl nicht die erhofften Erfolge.

Was mir beim Durchlesen der Studie zunehmend aufgefallen ist: Der Autor stellt entweder Behauptungen völlig ohne Begründung in den Raum oder er zitiert aus anderen früheren Studien über Maskulismus. Es ist für mich nicht erkennbar, wie der Autor eigene Erkenntnisse über den Maskulismus gesammelt und gewonnen haben will. Stellen wir uns einen Forscher vor, der eine wissenschaftliche Studie über Löwen schreiben möchte und als einzige Erkenntnisquelle nur Bücher heranzieht in denen andere Leute früher schon mal etwas über Löwen geschrieben haben, ohne aber selbst mal einen zu Gesicht bekommen zu haben „Löwen gibt es in Afrika (vgl. Brems Tierleben 1980, S. 50“

Schnuffi und Purzli im Knutschbohnenwald

Welch bescheuerter Titel – würde ich denken und ja, es ist legitim. Aber keine Angst, ich erzähle kein Märchen von rosa Hasen und lila glitzerfurzenden Einhörnern.
Es geht um mich und eine Bekannte. Als ich sie das erste Mal sah, war mein Urteil gefallen. Bildhübsches Gesicht, wunderschöner Modellathletinnenkörper auf hohen Hacken und um das Bild komplett zu machen, fehlte nur noch ein Hund in der Tasche. Ihr erster Satz zu einer Freundin war: „Hey Schnecki, na alles gut. Mensch, ist das Top süß.“ In meinem Kopf liefen die Schicksen-Klischees Amok. Ich war eine Mischung aus verstört und ziemlich heftig verwirrt. Was wollte meine coole Freundin in diesem Schnecki-Hasi-Kosmos – zumal sie eine der coolsten Frauen ist, die ich kenne. Stark, besonnen, intelligent und mit einem grandiosen Humor ausgestattet.
Einige Tage später kam Schnecki wieder mit – diesmal in die Mensa zum Essen. Ich machte mich schon auf Handtaschen-Kosmetik-Trallala-Smalltalk gefasst. Da ich wegen einer Lebensmittelunverträglichkeit auf einiges bei uns im Futtertempel verzichten muss, aß ich Salat und ein belegtes Brötchen. Der erste Satz von Schnecki war: „Oh, willst Du was abhaben. Ich pack die frittierten Hähnchenschenkel eh nicht.“ Daraufhin erklärte ich ihr, dass ich nicht wisse, was drin sei. Sie flitzte los und fragte… mit dem Ende vom Lied, dass sie mir die Hälfte gab. In den folgenden Vorlesungen merkte ich, dass sie wirklich so ist. Super bemüht, dass es einem gut geht und ganz und gar nicht so, wie sie auf mich wirkte.
Als ich irgendwann mit meinem Freund darüber sprach, meinte er, dass ich recht vorurteilsbeladen ihr gegenüber gewesen sei. Ich schluckte und ich hasste das Gefühl, dass er Recht hatte. Irgendwie hatte sie mich an die süßlichen Tussicliquen aus meiner Abizeit erinnert, bei denen man derartig aufpassen musste, dass sie einem nicht lächelnd das Messer in den Rücken rammten.
Irgendein schlauer Mensch sagte einmal, Frauen wären nur so lange Freundinnen, wie sie einen gemeinsamen Feind hätten. Das passte so auf diese Mädels aus der Abizeit – und auch auf meine Mädels und mich, denn diese Damen waren unsere Feinde. Dass wir uns heute wahrscheinlich verstünden, hätte ich anno 2006 nie gedacht. Oberflächlich, arrogant und ungebildet empfand ich sie – und sie mich als rückständig, klugscheißerisch und pickelig. Treffe ich einige von ihnen heute, ist es ein normaler Umgang, trotzdem habe ich noch immer dieses dumme Gefühl. Gerade bei diesen Mädels. Der Mensch ist doch ein zu tiefst grüblerisches Wesen – was zumindest mich betrifft, stimmt das. Doch diese Vorsichtsstrategien beschützen einen einerseits, andererseits lässt man sich doch vieles durch die Lappen gehen.
Im Nachhinein betrachtet wäre mir eine loyale und liebenswürdige Person durch die Lappen gegangen, hätte ich mich nicht auf sie eingelassen und sie sich nicht auf mich. Wir sind zwar nicht aus dem gleichen Universum, aber doch irgendwo vom selben Stern. Und auch, wenn Sie mich mit: „Hey Süße, oooh, Deine Jacke ist so toll, das steht Dir so mit Deinem Pony – Du bist so goldig“ begrüßt, dann weiß ich, dass sie das ehrlich meint, auch wenn mein sechzehnjähriges Ich seine Augen verdreht und den Kopf schüttelt.
Ich dachte immer, Frauen wären so besonders heikel mit ihren Vorurteilen, doch meine Jungs sind kein Haar besser. Wie oft lästern und schimpfen sie über Mitmänner… Und wieder merkt man spätestens dann, dass Menschen einen tiefen Drang dazu haben, sich über andere zu setzen und sich gegen sie abzugrenzen. Warum? Erhoffte Achtung? Angst davor ignoriert zu werden? Panik vor dem Verlust der eigenen Wertebasis? Man weiß es nicht. Nur sollte man sich im Klaren sein, dass es selbst schlechte Erfahrungen gibt, die man trotz oder gerade wegen dieser Erfahrungen macht. Man braucht aber diese Erfahrungen auch, um daraus lernen zu können.
Gerade bekomme ich eine Whats-App Nachricht von meiner Bekannten: „Hey Süße, wünsch Dir nen tollen Abend, hab an Dich gedacht und Schatzi und ich schauen das Spiel an. Wenn Du und Kerl wollt, kommt doch. Knutschi“. Und egal, wie nachher Brasilien gegen Deutschland spielt… ich weiß, dass sie sich wirklich auf mich gefreut hat.

… Ich weiß, Deutschland steht im Finale. Wenn ihr den Artikel lest, sind wir entweder Zweiter oder Weltmeister… 😉

Feminismus: Marxismus im Schlüpfer

Ersteinmal vorweg: Am Gründonnerstag, 17.4.14, wurde ich ziemlich eilig nach Vilsbiburg ins Krankenhaus gefahren, am 8.5.14 kam ich nach Hause, sollte aber schon am 12.5 zur Reha gehen, inzwischen habe ich meinen Laptop aus Motten Bällen geholt, angeblich gab es bei Loipl, in der Reha ein WLAN Anschluss, den 10.5 hatte ich inzwischen ganz verschwitzt. Am Ende hatte ich den WLAN meines Laptops nicht am Gange bekommen, und zweitens wäre es auch nicht nötig gewesen. Es kommt auf gleiche drauf hinaus, ich war ohne Internet Anschluss dort. Somit bitte ich vielmals um Entschuldigung für mein Fehlen, einmal hatte ich es verpasst, einmal war ich ohne Internet.

 

Nach vier Wochen Reha kam ich ganz sanftmütig nach Hause zurück und fing an mir Gedanken zu machen zu mein Aufsatz hier bei Geschlechterallerlei.Arne Hoffmann hatte einen schönen Artikel von einer bekannten Feministen, die die allgemeine Weisheit aus spricht,früher war der Feminismus mal nötig, Heute ist eigentlich schon fast alles erreicht und vielleicht is er deshalb nicht mehr zeitgemäß. Die schöne Anekdote wurde erzählt das sie, immer wenn sie ein Mettkuchen im Ofen stellte,  an jeder Seite eine Scheibe ab geschnitten hatte, als ihr Mann sie fragte warum, wusste sie es nicht, so hatte sie es bei der Mutter abgekuckt, sie dachte das gehörte dazu. Die Mutter wusste auch nicht warum, sie hat es auch so von der Oma übernommen, die Oma erzählte, der Ofen wäre zu schmal gewesen, so wurde eine praktische Maßnahme einer Generation eine Familientradition, Ähnlich sollte es mit den Geschlechterspezifischen Gesetzen gewesen sein, vielleicht in ihrer Zeit gerechtfertigt, jetzt aber veraltet.

 

Bei Geschlechterallerlei kam bald Jon Gunnarsons guter Artikel „Antifeminismus“. Ein Ideal das mir immer sehr wichtig war, ist der Rechtsstaat, mit einem Gesetz vor dem alle gleich sind, ungeachtet auf Ansehen, und auch keine Extrawürste für Schwule, Ausländer oder Frauen, ich glaube das ein nicht unwesentlicher Grund für den Ausländerhass die Tatsache ist das sie Deutschen gegenüber vom Gesetz bevorzugt behandelt werden, die Gefahr droht das ähnliches mit Frauen und Schwulen passieren kann. Ich fürchte das die Männerbewegung erreichen wird das Männer in mancher Weise auch gefördert werden, wie momentan nur die Frauen, dann haben wir genau wieder die Situation mit der wir angefangen haben, daß das Gesetz viele Ungerechtigkeiten beinhaltet und ob für Dich persönlich auch ein paar Vorteile drin sind, die die Benachteiligung wieder gut machen sollen, hängt ganz von deinen Lebensstil ab.Aus diesen Grund finde ich es schade das unser Guru, Arne Hoffmann nicht für den Antifeminismus zu begeistern ist.

 

Wie schon erwähnt ich wollte mich mit dem Thema, „Die diskriminierenden Gesetze waren nicht falsch, sind jetzt aber veraltet“ befassen, nur noch zum Abschluss das Video von Karen Straughan ansehen: Wow was sagt sie uns? Vom ersten Tag der Suffragettes an, basierte der Feminismus auf einer Mischung von Halbwahrheiten, Mutmaßungen und Theorien, die unverfälscht lich sind(Hier beruft sie sich auf die Thesen Raymond Poppers, der offensichtlich in der englisch sprechenden Welt besser angekommen ist wie bei uns.) Wo sie hier drauf hinaus will, ist das die Grundthese so flexibel ist das sie an jeder Kritik angepasst werden kann, ohne die Grundthese ab zu ändern, das alle Männer darauf hin arbeiten alle Frauen zu unterdrücken. Hab ich das nicht schon immer gesagt, es gibt keine Zeit in unsere dumpfen Vergangenheit wo der Feminismus nötig war.

 

Seitdem habe ich mir mehrere Karen Straughan Videos angesehen, mein momentaner Favorit  heißt :“Feminismus ist Sozialismus(Bei uns würde Marxismus besser passen) im Schlüpfer. Mit der Weisheit dieser Frau will ich mich in späteren Aufsätzen etwas mehr befassen, aber sie liefert so viel Material, da muss man schon sehr kürzen um hier nur etwas von dem  zu vermitteln, was sie zu sagen hat.

Hier das Video

Männer-Camp

Bei BarCamps geht es um Themen oder Personengruppen mit gemeinsamen Interessen.

Vor Kurzem gab es ein auch über Massenmedien breit beworbenes feministisches BarCamp in Wien. Dabei wurde auch gleich bei der Organisation die übliche feministische Doppelmoral vorgelebt: Angeblich sollte das Camp offen sein, aber Männer waren dann inoffiziell doch wieder unerwünscht. Der Feminismus ist eben doch kein Humanismus, sondern eine Ideologie zum Vorteil einer bestimmten Gruppe. Das können wir Männer doch besser und vor allem ehrlicher machen, oder? Ich schlage ein BarCamp vor, das ideologisch offen ist, an dem aber nur Männer teilnehmen können.

Welche Anliegen haben Männer? Wie gehen die unterschiedlichen Weltanschauungen mit der Männlichkeit um? Bei welchen Themen können Männer ideologieübergreifend zusammenarbeiten? Die männliche Perspektive ist gefragt. Aus der persönlichen Betroffenheit als Mann, in Solidarität mit anderen Männern. Für dieses Männer-Camp schlage ich den internationalen Männertag 19. November vor

und als Tagungsort Wien. Wer will teilnehmen? Wer will mitorganisieren? Wer kennt Sponsoren? Welcher Veranstaltungsort wäre geeignet? Was sagt Ihr dazu? Bei Interesse am Thema: