He Kids! Lasst uns über Vergewaltigung und Existenzvernichtung durch Lüge reden!

(Füllartikel. Der 18. ist noch frei. Meldet euch!)
Es gibt den Begriff #rapeculture. Dieser scheußliche Begriff ist eigentlich aus historischer Zeit von einem anderem Begriff abgeleitet. Aber er wird verwendet um darzustellen, wie verfügbar Frauen betrachtet werden in der „Männerkultur“. Und vor kurzem habe ich gelesen, wie in diesem Zusammenhang offenbar von einem jungen Mädchen geschrieben wurde: „Wieso wird mir erklärt, wie ich mich schütze, nicht vergewaltigt zu werden, aber meinen Brüdern wird nicht erklärt, dass sie nicht vergewaltigen sollen?“.
Die einfache, zu einfache Erklärung wäre, dass man ja nicht wissen kann ob einer der Brüder irgendwann zum Vergewaltiger wird weil ja Jungs nicht dazu geboren werden, dass es aber bei Mädchen ein potentielles Risiko ist.  Das klingt ja irgendwie einleuchtend, besonders dann wenn man die Sache umdreht.  Niemand weiß ob die eigene Tochter irgendwann derart abscheulich handeln würde und einen Mann per Falschaussage dass sie vergewaltigt wurde, die Freiheit und die Existenz raubt, man aber dem Jungen sehr wohl mit auf dem Weg geben kann, wie er sich vielleicht dagegen schützen kann.

Aber die Sache ist komplizierter.

„Also, lasst uns reden Kids!“

„Ladies first! Zuerst zu dir, meine Tochter!

Also meine Tochter, wenn du ausgehst, dann lass dir maximal ein Getränk bezahlen. Denn wenn du das mehrfach machst, signalisierst du unwillkürlich, dass du bereit bist dich in Gesellschaft von Leuten zu begeben, die sich deine Zuneigung offenbar erkaufen wollen. Lass dich erst gar nicht drauf ein. Du bist ein Mensch wie jeder andere, zahl dir deine Getränke selber oder schau das es ausgeglichen ist. Mal er, das nächste Mal du. Und sonst lass es einfach, wenn du  dir das sonst nicht leisten  kannst. Du willst dich sicher nicht verkaufen oder?  Solche Jungs lass links liegen. Die sind sehr wahrscheinlich auch nicht bereit, dann ein NEIN zu akzeptieren  Wie du dich anziehst, was du anziehst ist ganz allein deine Sache. Er hat daraus nichts abzuleiten. Wie kurz dein Rock ist, oder wie sexy du dich aufmachen willst, ist allein deine Entscheidung. Aber ein NEIN ist ein NEIN. Das hat er zu akzeptieren. Und der Junge der das übergeht und dich gegen deinen Willen dazu bringt mit dir Sex zu haben, auf welchen Weg auch immer, ist ein Vergewaltiger. Sag es sobald du kannst irgendjemand und zeig ihn an. Wirklich wenige der Jungs und Männer sind so, aber du weist nie wen du triffst. Wenn er dein Nein ignoriert, dann sag es ihm noch deutlicher oder hol dir Hilfe. Spiel keine Spielchen. Mach nicht auf Rühmichnichtan, sag nicht , wenn du meinst.

Und egal wie sehr du auch meinst, dass es gerechtfertigt wäre, egal welchen Hass du auf einen Jungen empfindest. Lass es dir nie, NIEMALS einfallen ihn der sexuellen Belästigung oder Vergewaltigung zu beschuldigen. Das ist kein Spass, kein Spielchen. Damit raubst du ihm seine Existenz.  Wenn du später zugeben müsstest das du gelogen hast, ist es nicht nur einfach eine Lüge. Es ist eine Vergewaltigung seiner Person die du mit Hilfe des Staate vornehmen wolltest, oder gemacht hast. Dafür gibt es niemals einen Grund oder eine Rechtfertigung, egal was dir Freundinnen einreden wollen!  Lass deinen Ex ihn Ruhe und such dir einen Neuen. Du hast kein Recht ihn oder jemand der sich mit dir nicht einlassen will, zu verfolgen oder dessen Ruf unwiderruflich zu vernichten!“

„So! Und jetzt bist du dran, mein Sohn!

Wenn du ein Mädchen einlädst, es sich lässt, dann heißt das gar nichts. Daraus das sie es tut, kannst du nichts ableiten. Ob sie dich mag oder nicht, zeigt dir eine Frau heutzutage anders. Du kannst ihr ein Getränk spendieren, wenn du gewillt bist das als Blumenstrauß zu betrachten den du einer fremden Frau schenkst. Sie wird sich wahrscheinlich freuen, aber das war es. Damit ist nichts verbunden, Du hast damit keinerlei Recht auf irgendeine Annäherung. Sie ist nicht käuflich. Du hast ein NEIN zu akzeptieren. Wenn das Mädchen sagt, meint es NEIN. Ansonsten hätte sie gesagt. Die die sagen aber meinen, lass getrost links liegen, die sind unberechenbar und daher möglicherweise gefährlich. Also respektiere das und dränge Mädchen nicht. Lass es bleiben  Nutze keine Gelegenheit in der sie nicht weiß was sie will, weil sie vielleicht zu betrunken ist, aus und habe Sex mit ihr obwohl sie gar keinen klaren Gedanken hatte. Das ist Vergewaltigung, egal was deine Kumpels sagen.  Lass sie in Frieden und mach dir nichts draus, wenn die manche dafür auslachen. Du bist dadurch mehr Mann als sie jemals sein werden.

Und sei vorsichtig wenn du mit Mädchen zusammen bist. bei denen du noch nicht weist wie du dran bist oder wenn ihr Streit hattet. Es gibt einige wenige Mädchen und Frauen die so skrupellos sind, dass sie dich aus verschmähter Liebe, aus Rachsucht, aus Wut weil du sie verlassen hast dich dafür <bluten> lassen wollen. Manche wollen sich auch auf diesem Weg aus reiner Berechnung, einen Vorteil verschaffen. Und das tun sie dann auch.  Du kannst jahrelang im Gefängnis landen, wenn sie die Behauptung aufrechterhält und du keinen Beweis dafür vorlegen kannst, dass der Sex einvernehmlich war. Tue dir das nicht an. Werde mit keinem besonders eifersüchtigen Mädchen intim, von dem du nicht weist ob du nicht morgen auf ihrer Abschussliste stehst! Auch deine Ex ist deine Ex. Schau sie nicht mehr, ruf sie nicht mehr an, versuch sie nicht zu treffen, reiße sie dir aus dem Herzen  Verfolge sie nicht. Stalking ist kein Kavaliersdelikt, es steht drauf auch Gefängnis. Es gibt keinen Grund eine Frau in Angst zu versetzen und ihr Leben zu beeinträchtigen.“

„So und jetzt viel Spass auf der Party. Ab mit euch!“

 

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Misandrismus und wovon das ganz sicher KEIN Teil ist!

(Füllartikel. Der 15. ist auch noch frei. Meldet euch!)
(Ich verwende hier das sprachlich generische Maskulinum.Warum erkläre ich hier. Der Grund ist ganz einfach. Gleichgewicht)
Vor kurzen hatte ich eine Unterhaltung mit einer sehr lieben Freundin aus dem Netz.  Zusammengefasst war es ihre Kritik an mich und auch an Männerrechtler, dass der Feminismus pauschal herabgewürdigt wird.  Dies  ist der Eindruck den sie aus meinen Retweets gewonnen hatte, daher müsse sie diese abstellen.
Ich war etwas baff, wieso können Retweets so einen Eindruck auslösen? Ich schreib doch ständig, „Teil des Feminismus“ oder „RadFems“ und versuch klar zu machen, dass ganz sicher nicht DER Feminismus gemeint ist.  Aber als ich meine Time Line so anschaute wurde mir schnell klar, dass es völlig egal ist wie man schreibt, wenn Fem im Wort steckt, wird jeder Feminist mit der Zeit allergisch.  Denn ob Teil oder Ganzes, es ist mit dem Begriff verbunden und drückt diesen egal was man tut, ins Negative. Und machen damit die Arbeit die mit diesem Begriff verbunden ist ebenfalls schwer, da sie in der Öffentlichkeit den Eindruck des „Feminismus ist böse“ transportieren.
Und wenn ich sehe, in welch demagogischen Weise von sich als „Feministen“ bezeichnenden Personen die Grenze zu Volkverhetzung, gerne und oft übertreten wird, aber weder Feministen oder Medien sich davon distanzieren, es aufgreifen und verurteilen oder sogar anprangern,  oft sogar arglos einen Fake weiterverbreiten,  dann ist es schwer produktiv arbeitende Feministen von den menschenverachtenden Fanatikern so zu unterscheiden wie es richtig wäre, weil damit sofort die Abwertung des Feminismus gesamt verbunden wird, was jeder, auch ich, scheut, weil es der wirklich guten Sache des Kampfes für Menschenrechte schadet.

Daher habe ich mich entschieden, zukünftig diesen Teil der sich in der Frauenbewegung versteckt, aber mit Feminismus NICHTS zu tun hat, auch anders zu benennen. Und da dieser Teil ganz offenbar von der  Schrift von Valerie Solanas ihrem „Manifest“ inspiriert wird, nenne ich diesen Teil zukünftig aufgrund der darin enthaltenen systematischen Männerfeindlichkeit Misandrismus und die Anhänger dieser menschenverachtenden Ideologie Sympathisanten des Misandrismus oder echte Misandristen.
Es gibt auch sehr viele Menschen die sich absolut NICHT mit den Ideen dieser faschistoiden Ideologie übereinstimmen, aber bereits von den manipulativen Aussagen beeinflusst werden. Diese nützlichen Idioten, verrichten die alltägliche Arbeit um dem Misandrismus zum Durchbruch zu verhelfen. Sie verbreiten den Geschlechterrassismus ungehindert und sorgen für Abwehr, wenn dieser angeprangert wird.  Die nächste Stufe sind dann die echten Sympathisanten. Diese sind bereits nicht nur unwissend tätig, sondern fühlen sich diesem Gedankengut verbunden. Die Quelle kann ihnen durchaus nicht geläufig sein, oder sie verknüpfen diese Ideen nicht unmittelbar mit  dem „Manifest“.  Jedoch sind sie bereits selbst der Meinung, dass Männer minderwertiger sind, dass Männer das Problem darstellen und man das Problem nur lösen kann, wenn man die Männer aus den Machtpositionen vertreibt und vom Nachwuchs fernhält. Die letzte Stufe sind dann echte Aktivisten des Misandrismus die keinen Hehl aus ihrer pauschalen Männerverachtung machen. Diese halten sich derzeit natürlich bedeckt, da die Akzeptanz eines offenen gewalttätigen Sexismus gegen Männer gesellschaftlich nicht gegeben ist.

Aber wie definiert sich diese Ideologie jetzt?  Was sind die Kriterien, die sie beschreiben und damit auch abgrenzbar gegenüber dem Feminismus machen?
Diese ergeben sich nahtlos auf der Grundlage der Schrift von Solanas:

  1. Das männliche Geschlecht, also jeder der zufällig mit einem Penis geboren wurde, wird im Misandrismus pauschal als minderwertig angesehen. Die Eingrenzung auf diese Gruppe von heterosexuellen weissen Männern dient offenbar nur der Herstellung von Akzeptanz für generelle Herabwürdigung von Menschen aufgrund ihrer Geburtsmerkmale.   #killmostmen und die Anfeindungen die schwarze heterosexuelle Männer in den USA ausgesetzt sind, zeigen das es hier erstmal um heterosexuelle Männer gesamt geht bei der Verfolgung.
  2. Die Schlechtigkeit des Mannes wird im Misandrismus entweder mit Biologie begründet, dazu werden Studien herangezogen, die beweisen sollen, das jeder Mann ein potentieller Gewalt- und Sexualtäter ist, sich bereichern möchte und zur Unterdrückung körperlich Schwächerer (womit Frauen gemeint sind) neigt.  Eine andere Taktik ist es die Soziologie zu bemühen und die Erziehung der männlichen Kinder verantwortlich zu machen, womit eine frühe Umerziehung nur der Jungen notwendig ist.  Diese Argumentation wird gern angenommen auch von Teilen des Feminismus, jedoch lässt der Misandrismus unerwähnt, dass eine gleiche Erziehung, eine gleiche Sozialisation aus deren Sicht gar nicht möglich ist, weil nur die Frauen schwanger werden können und nur die Erfahrung der Menstruation und die Schwangerschaft prägen dann die Frau so, dass sie zum besser befähigten Geschlecht wird.
  3. Jungen werden als generell befähigt zu Unterdrückung, Sexual- und Gewalttaten gesehen, als Nachkommen des minderwertigen Geschlechts und daher werden sie auch nicht genauso geschützt, wie es bei weiblichen Kinder der Fall ist.  Mißbrauch an männlichen Kinder wird selten thematisiert, wenn dann immer nur in Zusammenhang mit dem „viel höheren“ Missbrauchsfällen bei Mädchen. Die Unversehrtheit des Körpers des männlichen Kindes ist irrelevant. Ob ein junger Mann im Krieg stirbt oder nicht, ist ebenfalls nicht wichtig und daher wird drauf geachtet, dass dies in Medien auch nicht erwähnt wird.
  4. Schwangerschaft wird vom Misandrismus als etwas Einzigartiges gesehen. Die Frau ist allein dazu befähigt und der Mann ist bei Schwierigkeiten zu entsorgen, da die Kinder der Mutter gehören und  ein Mann nur als Samenspender gebraucht wird.  Zeugung wird als etwas völlig Nebensächliches angesehen.
  5. Frauen als Gesamtgruppe, als Masse, wird durch Manipulation von Statistiken, durch Medienartikel und weitere Möglichkeiten die Öffentlichkeit zu beeinflussen, suggeriert, dass ihr größter Feind nicht nur der Mann auf der Strasse, sondern besonders der Mann zuhause sei, so sie heterosexuell sind. Es wird ein Massengefühl erzeugt, dass jeden Angriff eines Mannes auf eine Frau, zum Angriff auf alle Frauen werden lässt. Daher wird auch jeder Eifersuchtsmord der eine Frau zum Opfer hat, einem „Femizid“ zugeordnet. Der Eindruck der erweckt werden soll, ist das DIE Männer DIE Frauen dezimieren wollen. um weiter zu herrschen.
  6. Die Heterosexualität wird bei Männern in Zusammenhang mit ständiger Bereitschaft Gewalt und  Vergewaltigung auszuüben gebracht.  Der Misandrismus erklärt, dass die Gefahr vom Mann und allein vom Mann ausgeht. Jede Frau ist in Gefahr, jede Frau verdient den Schutz der gesamten Gesellschaft, wenn sie einen Mann beschuldigt, ihr Gewalt angetan zu haben, sie vergewaltigt zu haben. „Frauen lügen nicht in so einer Situation, oder nur minimal“.
  7. Der Rechtsstaat wird in Frage gestellt, es wird verlangt dass pauschal „die spezielle Situation“ von Frauen bei der Strafzumessung bei Taten berücksichtigt werden müsse. Die Schuldigkeit eines Mannes ist bereits dadurch erwiesen, dass ihn eine Frau anzeigt. Die Unschuldsvermutung wird als Schutz des Patriarchats von Tätern innerhalb der RapeCulture gedeutet und daher abgelehnt. „Nur ganz wenige Frauen lügen in so einer Situation. Das ist vernachlässigbar“. Auch über die Einrichtung getrennter Männer- und Frauengerichtsbarkeit wird theoretisiert.
  8. Es wird eine Männerherrschaft erklärt, auf die aber nicht näher eingegangen wird, die weltweit alle Frauen unterdrückt. Damit ist beim Misandrismus nicht gemeint, dass dies unpersonal erfolgt, sondern hier sind es pauschal DIE Männer, die dafür verantwortlich sind.  Jeder einzelne ist (mit)verantwortlich. Wo der Feminismus strukturelle Probleme sieht, bei der Männer zwar mitwirken aber nicht nur, da sieht der Misandrismus eine einzige Kollektivschuld aufgrund des Geschlechts. Und die einzige Lösung darin, die Männer aus der Gesellschaft weitestgehend zu entfernen.
  9. Das Einsetzen der Sexualität zu politischen Zwecken, wird ständig propagiert und auch durchgeführt.  Die sekundären Geschlechtsmerkmale, die Brüste werden als Botschaft eingesetzt, weil dadurch die Medienaufmerksamkeit erreicht wird, aber auch eine Kritik an der transportieren Botschaft, sofort mit Sexismusvorwurf erstickt werden kann.  Dieses exzessive Nutzen sexueller Symbolik ist auch schon in den Feminismus eingedrungen.
  10. In Werbung, Plakaten oder auch sonst in der Öffentlichkeit wird die „Würde“ der Frau besonders betont.  Im Gegensatz zum Feminismus wird aber nicht die Objektifizierung angeklagt, sondern dass die „Frau nicht gewürdigt wird“, es ist eine Beleidigung aller Frauen, da sie gegenüber dem Mann etwas Höherwertiges darstellt  Dies drückt sich dann darin aus, das ähnliche oder gleiche „Herabwürdigungen“ von männlichen Werbeträgern, nicht als Sexismus gesehen werden könne, da es keinen Sexismus gegen Männer gibt.
  11. Gewalt als Mittel gegen „die Unterdrückung durch DIE Männer“ wird im Gegensatz zum Feminismus nicht abgelehnt, sondern offensiv verbreitet. Die Misandristen nennen sich „radikale Feministen“ (sind aber keine) oder „Terrorfeministen“ und ummanteln sich so mit der gesellschaftlichen Ausprägung die zum Feminismus gehört und die in vielen progressiven Teilen der Bevölkerung als wichtig und hilfreich wahrgenommen wird. Die Misandristen schwimmen auf der Welle mit und können sich perfekt in der gesellschaftlichen Bewegung verbergen.

Somit ist im Feminismus dann auch oft eine sehr zwiespältige Haltung zu finden. Einige  sympathisieren mit dem Gewaltaufruf oder der Demagogie, weil ja sowieso „nicht ernst gemeint“ oder eigentlich nur ein Notwehrakt gegen über dem Patriarchat. Weil gegen dieses System um es zu vernichten, jedes Mittel recht ist. Andere grenzen sich ab, aber finden es schnell lästig sich damit zu beschäftigen und ignorieren die faschistoiden Tendenzen einfach. Der Misandrismus kann sich daher ungehindert weiter ausbreiten.

Was ich also bekämpfe ist NICHT Teil des Feminismus. Sondern ein faschistoides Gebilde das sich darin versteckt. Der Misandrismus. Und diesen bekämpfe ich vehement und ohne Abstriche.  Und damit ist auch der Feminismus nicht betroffen, sondern sollte im Gegenteil mithelfen diesen Anfängen zu wehren. Ich bin ein AntiMisandrist und ich hoffe, dass sich noch viele andere auch offen und klar gegen diese Personen äußern und auftreten. Gegen alle Personen, die bei anderen Menschen aufgrund Geschlecht oder Abstammung deren Gleichrangigkeit  (und im Extremfall die  Existenzberechtigung) in Frage stellen.

KeinFußbreit für Nazis, aber auch keiner für Misandristen.

 

 

 

Warum Conchita Wurst ein Signal an alle Jungs, an alle Männer ist! An alle Menschen!

(Füllartikel. Der 11. ist noch frei. Meldet euch!)
(Ich verwende hier das sprachlich generische Maskulinum.Warum erkläre ich hier. Der Grund ist ganz einfach. Gleichgewicht)
Der Mensch Tom Neuwirth, der zufällig männlich geboren worden ist, hat schon früh lernen müssen, was es bedeutet anders zu sein. Nicht der erwarteten Rolle aufgrund  des Geschlechts der Umgebung, der Frauen und Männer ringsum entsprechen zu können.
In Gmunden am Land geboren werden und aufzuwachsen im ländlichen Bad Mitterndorf  ist  für Leute die ihr Geschlecht hinterfragen kein Honiglecken. Das weiß jedes das auch am Land großgeworden ist. Irgendwann wurde er sich bewusst, dass der Weg der klassischen Liebe zwischen Mann und Frau nicht seiner ist und er begann sich seiner natürlichen Neigung zu Männer zu öffnen. Aber Menschen sind nicht nur oft sehr konservativ, was noch kein Fehler ist, es müssen nicht alle immer nur ohne Vorsicht, nach vorne stürmen, nein viele sind auch noch grausam.  Genauso grausam wie die „Fortschrittlichen“ sein können, wenn jemand nicht sofort mit will.
Hier waren es aber die (sogenannten) Kulturbewahrer, die Frauen und Männer die sich nur das binäre Sexual- und Geschlechtsmodell vorstellen können, die Tom wegen seiner Homosexualität und seinem Faible für Frauenkleidung diskriminierten und ihm das Leben sehr schwer machten.
Er wollte als kleines Kind, als Bub  einen Rock anziehen, was die Eltern tief verstört hat. Die Großmutter  hat ihm dann einen besorgt. Diese Schmähungen haben sich offenbar tief in seine Seele gegraben, denn obwohl er sein Dasein als schwuler Mensch leben konnte, wollte er auch die andere Seite von sich, dass was jene provoziert, die sich Männer in Frauenkleidern nicht vorstellen können zum Ausdruck bringen. Das und die Freude das weibliche Rollenbild als Mann ausleben zu können, scheint ihn veranlasst zu haben, Travestiekünstler zu werden.
Aber er wollte nicht komplett in die andere Geschlechterrolle schlüpfen. Er wollte ein Statement abgegeben. Er hat seinen natürlichen Bartwuchs als Mann behalten und sehr gepflegt samt der Frauenrolle präsentiert. Das heißt nicht anderes, als „Seht her! Mann, Frau, Sonstwas. Ist das nicht egal? Sind wir nicht alle nur Menschen!“.  Im Österreich ist auch das Wort „Wurst“ in Verwendung. „Ist mir wurst“ bedeutet „Ist mir herzlich egal was du denkst“.
Und das ist die Botschaft an alle Menschen, vordringlich an die zufällig männlich Geborenen.  Seid mutig, lasst euch nicht in einen Geschlechterkäfig stecken. Lass euch nicht per Penis in Geisselhaft nehmen und pauschal herabwürdigen.  Zieht Frauenkleider an, wenn euch danach zumute ist. Schneidert euch selbst eine passende Mode.  Verwischt die Grenzen zwischen den Geschlechtern. Mütter, Väter gebt euren Söhnen endlich die Freiheit. Sie sollen nicht länger zuschauen müssen wie nur zufällig weiblich geborene Kinder sich aus allen Zwängen befreien dürfen. Gebt allen diese Möglichkeit.

Es ist Zeit für den Aufbruch der Rollenzwänge. Es ist Zeit für eine Männeremanzipation. Aber eine Echte! Nicht das Klagen als Väter und Männer nicht mehr ernst genommen zu werden.  Nicht der Versuch der Mamas und Papas den Jungs noch mehr die Rolle als Mann aufzuzwingen.  Liebe Kämpferinnen für die Rechte der Frauen! Vergesst eure Söhne nicht auf dem Weg zur Befreiung der Geschlechter. Was ist Mann, was ist Frau?  Wenn Alf Poier meint: „Wenn jemand nicht weiß, ob er ein Manderl oder ein Weiberl ist, dann gehört er eher zum Psychotherapeuten als zum Song Contest.““ dann ist es an ihm, sein Verständnis von Mannsein und Menschsein gründlich zu überdenken. Nicht an Conchita „Tom“ Wurst.
Und es liegt an allen Männern die jetzt dieses Signal erhalten haben, ob dieser Mensch als Frau mit Bart  oder als Mann im Kleid gesehen wird.  Ersters wäre traurig und nur ein Freiheitsgrad noch mehr für Frauen.  Letzters wäre der Beginn einer neuen Welt.

 

Das SCUM-Manifest von Valerie Solanas. Satire in Vollendung?

(Füllartikel. Der 9, ist noch frei. Meldet euch!)
Die wenigsten haben es gelesen. Die vielen die es tatsächlich kennen, stehen meist dem darin enthalten krassen Geschlechterrassismus nicht allzu fern. Trotzdem spielt es oft in Diskussionen rund um Geschlechterkampf oft eine Rolle.

Die Rede ist von der Schrift: „Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer“ (Society for Cutting up Men, SCUM), das von einer Frau namens Valerie Solanas verfasst wurde. Diese Frau verübte einen Mordanschlag auf Andy Warhol weil sie „ihn zutiefst verachtet“.
Ihr Werk wurde von Sara Stridsberg ins Schwedische übersetzt und dort von vielen Feministas begeistert aufgenommen.  Ein Theaterstück das daraus 2010 gemacht wurde, erfreut sich großer Beliebtheit nicht nur in radikalfeministischen Kreisen in Schweden und auch außerhalb.
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Ein persönliches Wort noch. Ich halte SCUM nicht für Satire, sondern für einen, in eine Welterlösungsphantasie gegossenen, Hassschrei für den begangenen Seelenmord durch den Mißbrauch durch den Vater und für die damit verbundene geraubte Kindheit und Jugend. Eine innere Abrechnung mit dem ganzen Leid und dem Schmerz dem sie ausgesetzt war. Ich denke sie hat diese Schrift todernst gemeint.

Dieser Schrei, dieser Hass und dieser unendliche Schmerz ist in allen Missbrauchsopfern zu finden. Auch in den männlichen die von Frauen mißbraucht wurden. Manche schaffen es nach jahrzehntelangen Therapien sich ein wenig davon zu lösen. Und viele untherapierte Opfer von Männern, finden heutzutage im radikalen Feminismus und diesen Ideen die den Hassgefühlen Form, Inhalt und eine Art Rationalität verleihen, Erlösung aus diesem Wutstau.
Der Feind ist identifiziert. „Bildet Banden, macht sie platt!“,#killmostmen.  (Gebt mir ein Messer ich bring die Drecksau um, die mir das angetan hat)
Wenn sich alle weiblichen Überlebenden der Seelenmorde, alle Frauen die sexuellen Übergriffen ausgesetzt waren und sind, die von Männern verübt wurden und werden, in dieser Phantasie langsam zusammenfinden, dann wird es wirklich gefährlich. Der geballte Hass auf den Freund,  den Onkel, den Großvater, den Bruder,  den Vater.  Die Vernichtung des Patriarchats, Die Bestrafung der Täter, die Auslöschung aller Vergewaltiger. Der Versuch endlich Frieden zu finden. Nachdem die Schweine endlich das bekommen haben was sie verdienen. Denn alle Männer sind Schweine.
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Dies sind Auszüge aus der Schrift dieser Frau,

Das SCUM-Manifest

Das Leben in dieser Gesellschaft ist ein einziger Stumpfsinn, kein Aspekt der Gesellschaft vermag die Frau zu interessieren, daher bleibt der aufgeklärten, verantwortungsbewußten […] Frau nichts anderes übrig, als die Regierung zu stürzen, das Geldsystem abzuschaffen […] und das männliche Geschlecht zu vernichten.

Heute ist es technisch möglich, sich ohne Hilfe der Männer […] zu reproduzieren und ausschließlich Frauen zu produzieren. Wir müssen sofort damit beginnen.

Der Mann ist eine biologische Katastrophe: Das männliche y-Gen ist ein unvollständiges weibliches x-Gen […]. Mit anderen Worten, der Mann ist eine unvollständige Frau, eine wandelnde Fehlgeburt, die schon im Genstadium verkümmert ist.

Mann sein heißt, kaputt zu sein; Männlichkeit ist eine Mangelkrankheit, und Männer sind seelische Krüppel. Der Mann ist völlig egozentrisch, in sich selbst eingekerkert und unfähig, sich in andere hineinzuversetzen oder sich mit ihnen zu identifizieren, unfähig zu Liebe, Freundschaft, Zuneigung oder Zärtlichkeit. Er ist ein vollkommen isoliertes Einzelwesen, unfähig zu irgendwelchen Beziehungen mit anderen.
Seine Reaktionen kommen aus den Eingeweiden, nicht aus dem Gehirn; seine Intelligenz ist lediglich Werkzeug seiner Triebe und Bedürfnisse; er ist unfähig zu geistiger Leidenschaft, geistigem Kontakt […].

Er ist ein halbtoter, reaktionsloser Klotz, unfähig, Freude und Glück zu geben oder zu empfangen; so ist er bestenfalls ein altes Ekel oder ein harmloser Tropf […].

Der Mann ist irgendwo im Niemandsland zwischen Mensch und Affe stehengeblieben, wobei er noch schlechter dran ist als die Affen […].

Obwohl er ausschließlich physisch existiert, ist der Mann nicht einmal als Zuchtbulle geeignet […], unfähig, eine lustvolle, sinnliche Nummer zu schieben […], die körperliche Empfindung, die er aufzubringen mag, ist gleich Null, […] er versetzt sich nicht in seine Partnerin hinein, sondern ist von der Idee besessen, ob er einen erstklassigen Auftritt hinkriegt, ob er seinen Klemptnerjob gut hinter sich bringt.

Den Mann ein Tier zu nennen, heisst, ihn zu schmeicheln […].

Der Mann ist psychisch passiv. Er haßt seine Passivität, darum projiziert er sie auf die Frauen, definiert Männlichkeit als Aktivität und versucht dann, dies sich selbst zu beweisen […], vor allem beim Vögeln. Da er versucht, einen Irrtum zu beweisen, muß er diesen Beweis immer und immer wieder antreten. Das Vögeln ist für ihn ein zwanghafter Versuch zu beweisen, daß er keine Frau ist. Aber er ist passiv und will eine Frau sein […].

Der Mann muß ständig zwanghaft kompensieren, daß er keine Frau ist. Dadurch, und durch seine Unfähigkeit zu menschlichem Kontakt und zum Mitleid hat das männliche Geschlecht die ganze Welt in einen Scheißhaufen verwandelt.

Er ist verantwortlich für:

  • Krieg […]
  • Geld […]
  • Ehe, Prostitution, Arbeit […]
  • Vaterschaft […]
  • Angst, Feigheit, Schüchternheit, Unsicherheit, Demut, Passivität […]
  • Unterdrückung der Individualität […]
  • Unterdrückung der Intimität […]
  • Autorität, Regierung […]
  • Philosophie, Religion, Moral […]
  • Allgemeinbildung, Dummheit […]
  • Unterdrückung des Gesprächs und der Freundschaft […]
  • Kultur […]
  • Mißtrauen, Zensur […]

Wie die Menschen ein vorrangiges Lebensrecht gegenüber den Hunden haben, so haben die Frauen ein größeres Lebensrecht als die Männer. Die Vernichtung sämtlicher Männer ist daher eine gute und rechtliche Tat; eine Tat, die sich zum Wohl der Frauen und Segen aller auswirken würde.

Wie dem auch sei, diese moralischen Forderungen bleiben abstrakt, da die Männer sich mit der Zeit selbst eliminieren werden. […]
Aber SCUM ist ungeduldig […] und wenn die große Mehrzahl der Frauen SCUM wäre, dann würden sie innerhalb weniger Wochen die vollständige Kontrolle über dieses Land gewinnen […]. Zusätzliche Maßnahmen […] könnten darin bestehen, daß die Frauen das Geldsystem abschaffen, […], daß sie plündern und sich weigern, den beschissenen Gesetzen zu gehorchen […].

Sogar ohne die Männer zu verlassen, könnten die Frauen – wären sie sich nur über das Maß ihrer Überlegenheit und Macht über die Männer bewußt – die vollständige Kontrolle über das Ganze innerhalb weniger Wochen erobern und können die totale Unterwerfung der Männer unter die Frauen erreichen. In einer gesunden Gesellschaft würde der Mann folgsam hinter der Frau hertrotten […].

SCUM wird die Rundfunkmedien […] übernehmen und […] Ehe-kaputt spielen, sich zwischen gemischte (männlich-weibliche) Paare drängen und sie auseinanderjagen.

SCUM [wird] Dreckseminare einrichten, bei denen jeder männliche Teilnehmer seine Rede mit den Worten beginnen wird: „Ich bin ein Dreck, ein schmutziger, gemeiner Dreckskerl.“ […]

Einige Beispiele für die widerlichsten, schädlichsten Typen sind: Frauenschänder, Politiker […] miese Schlagerstars und Musiker […] Aufsichtsratsvorsitzende, Hausbesitzer […] Geizhälse […] Polizisten […] Lügner und Angeber, Diskjockeys […] Grundstücks- und Börsenmakler, Männer, die den Mund aufmachen, wo sie nichts zu sagen haben; Mänber, die faul auf der Straße rumlungern und die Landschaft mit ihrer Anwesenheit verschandeln […] alle Männer in der Werbebranche […].

Die Versuchung ist groß, auch die weiblichen […] Heuchler usw. zusammen mit den Männern zu beseitigen, aber das wäre undurchführbar, weil dann niemand mehr übrig bliebe […]

[…] Ist das Geld einmal abgeschafft, dann wird es nicht mehr nötig sein, die Männer zu töten; sie werden ihres einzigen Machtmittels über die psychologisch unabhängigen Frauen beraubt sein […].

Alle Frauen werden damit beschäftigt sein, die wenigen noch offenen Fragen zu lösen […]: Dazu wird eine völlige Neuordnung des Ausbildungssystems gehören, damit Millionen Frauen binnen weniger Monate für hochqualifizierte intellektuelle Arbeit ausgebildet werden können […]. Ferner werden Probleme um Krankheit, Alter und Tod gelöst […].

Die wenigen überlebenden Männer mögen ihre kümmerlichen Tage mit […] Drogen weiterfristen, als Travestiten in Frauenkleidern herumstolzieren oder passiv die superdynamischen Frauen in voller Aktion bewundern
[…] oder sie können gleich um die Ecke zum nächsten Selbstmord-Center gehen, wo sie unauffällig, schnell und schmerzlos vergast werden.

 

„cis-Männer sind machthungrig, besitzgierig und jederzeit zur Vergewaltigung bereit“

(Ich verwende hier das sprachlich generische Maskulinum.Warum erkläre ich hier. Der Grund ist ganz einfach. Gleichgewicht)
Ich denke, der Titel empört. „Wie kann @ZuerstMensch nur?“.  „Das ist ungeheuerlich“, „Was soll das heißen? Alle Männer sind Verbrecher?“.  Ja, es ist eine Grenzüberschreitung. Es geht jedoch hier nicht darum den Lieblingaller-Preis zu gewinnen, sondern um Aufmerksamkeit für ein Anliegen. Der Grund für die Provokation sollte bis zum Ende des Beitrags klar auf der Hand liegen, sonst war meine Mühe vergeblich.

Denn es geht um den Schutz unserer Menschenrechte.  Genauer gesagt, mir um Menschenrechte mit Schwerpunkt „zufällig männlich geboren“.  Männerrechte werden bereits, heute hier bei uns, mit Füßen getreten.  Es reicht einen Penis zu haben und sie haben in vielen Fällen vor Gericht die Täterkarte und die Frau die den Mann beschuldigt, die Opferkarte gezogen.  „Schuldig bei Verdacht“ oder Schuldvermutung kann man problemlos dazu sagen. Oder wie es in einem Tweet ausgedrückt wurde „nur 8% aller Vergewaltiger werden verurteilt„.  Darin, in diesem „Angezeigte sind auch Vergewaltiger“ drückt sich eine Misandrie aus,  ein Geschlechterbild, dass man eigentlich nur noch Geschlechterrassismus nennen kann. Solche Menschen legen die gleiche Gesinnung an den Tag, wie jene vor 100 Jahren bis heute, die voller Gewissheit waren und sind, dass eine andere Hautfarbe, eine andere Abstammung, ein anderer Geburtsort, also ein bestimmtes Geburtsmerkmal bedeutet, dass es sich um schlechte, minderwertige Menschen handelt muß und das sie selbst die Besseren sind.

Es ist eine. um es ganz deutlich zu sagen, faschistoide Gesinnung.  Und dieser Teil der sich im  Feminismus versteckt ist gefährlich.  Und daher kämpfe ich dagegen. Nicht gegen den  Feminismus, die Frauenbewegung ist nichts anderes als eine Menschenrechtsbewegung mit Schwerpunkt „zufällig weiblich“ und es gibt genügend Feministen die alle Menschen gleichwertig sehen, wenn sie auch primär nur für ein Geschlecht kämpfen. Dieser faschistoide Teil allerdings, die sich ihre Ideen offenbar aus der menschenverachtenden Idologie der Valerie Solanas und ihres Buches „SCUM“ holen, kann sich darin perfekt verbergen und ausbreiten. Schritt für Schritt.
Habe mal einen Spruch gelesen: „Der Faschismus wenn er wieder auftaucht wird dies nicht im alten Gewand tun, er wird ein neues Kleid anziehen, so dass man ihn nicht erkennt“.

Die nachfolgende Auflistung von Merkmalen des Faschismus ist weder wissenschaftlich, noch vollständig:

  1. Es ist wichtig, dass alle mit gleichem Merkmal sich als eine Gruppe verstehen, der man einredet dass sie die bessere ist, als die andere von der man sich absetzten möchte. Und dabei lässt man sich von nützlichen Idioten der anderen Gruppe unterstützen.
  2. Unwichtig ist, dass diese Gruppe mit den Angehörigen der minderwertigen Gruppe in der Gesellschaft vorerst eng zusammenlebt. Es ist nur wichtig, die andere Gruppe von der Eigenen mit pauschal negativen aufgrund des Merkmals zugeschriebenen Eigenschaften zu unterscheiden. Und der Eigenen positive zuzuordnen.
  3. Jede Kritik an dieser Ideologie die Menschen per unterscheidendem Merkmal in gut und schlecht teilt, muß lächerlich gemacht werden, alle Kritker als Idioten oder Querulanten gemarkt werden.
  4. Es müssen Gründe erfunden werden, den Hass plausibel machen und es muß dieser Hass überall publiziert werden wo immer es geht.
  5. Wichtig ist es die Masse der Gesellschaft gegen diese Anderen aufzuhetzen. Dazu ist es wichtig der Gruppe pauschal ohne Rücksicht auf individuelle Situation ein Vorteils- und Unterdrückungsverhalten vorzuwerfen. Reich sein in irgendwelchen Formen und angeborene Besitzgier.  “SIE sind für Not und Elend verantwortlich“,  “SIE haben die Krise verursacht” “SIE unterdrücken uns“. Das rechtfertigt dann auch die Vorbereitung von Gewalt gegen diese feindlich bezeichnete Gruppe.
  6. Es muß eine unsichtbar wirksame Konstruktion geschaffen werden, von der man behauptet das sie von der anderen Gruppe beherrscht wird, die aber nur für diejenigen klar erkennbar wird, die in die Erkennung dieses weltweiten  Unterdrückungssystems  geschult wurden. Dazu ist die Merkmalsideologie möglichst in alle Bildungseinrichtungen einzuschleusen.  Halte die andere Gruppe ab, weiter dort tätig sein zu können.
  7. Ständige Wiederholungen, dass (entgegen aller Fakten) ein Teil der Bevölkerung gesamt Opfer der Tätergruppe ist, fördern ein Bedrohungsgefühl für die eigene Gruppe.
  8. Über die demokratischen Institutionen dringt man in die Gesetzgebung vor und schafft Schutzmechanismen die in jedem Fall ohne Berücksichtigung von Faktoren die auch andere Erklärungen anbieten würden, die ganze Gruppe mit diesem einem Merkmal pauschal als gefährlich darstellt.
  9. Besonders wichtig ist die andere Gruppe klar als Feinde zu kennzeichnen und Zweifel an der angeborenen Bösartigkeit aufgrund dieses Merkmals sofort zu bekämpfen.
  10. Niemals darf erkennbar sein, dass es darum geht, die Gruppen mit gleichem Merkmal vollständig zu trennen. Es ist durch Verwendung aller Mittel soviel Hass aufzubauen, dass ein Zusammenleben immer weniger sinnvoll erscheint. Hilfreich dabei sind wieder Menschen die nur Gutes wollen. Ganz wichtig aber dabei ist, wird mit Täuschung gearbeitet, darf diese nicht mehr als solche erkennbar sein.
  11. Es müssen Bereiche aufgebaut werden,  in denen man die eine von der anderen Gruppe komplett trennen kann („Nur für …“) und dafür gesorgt werden, dass die andere keine solchen Exklusivräume mehr hat.
  12. Durch Gesetze die Kritik an der Merkmalsideologie unter Strafe stellen ist noch vorhandene Gegenwehr gegen die Entrechtung einzuschränken und auszuschalten.

Warum das Wort Geschlechterrassimus? Nichts unterscheidet eine Herabwürdigung einer Gruppe Menschen per Geschlecht und Sexualverhalten (cis-Mann), von der, bei der ebenfalls nur die Geburt ausschlaggebend war,  sei es wegen angeborener Hautfarbe, wegen eines Geburtsortes den man nicht frei wählen kann oder weil man von Eltern abstammte, die und alle ihre Vorfahren und Nachkommen per menschenverachtender Definition zu Untermenschen deklariert wurden.

Das Schicksal hat zuweilen eine sehr grausam ironische Art. Es wurde von den diesen Sympathisanten der SCUM-Lehre  ein verächtlicher Begriff für die Herabwürdigung aller heterosexuellen Männer gewählt, der sehr eigenartig vertraut klingt in unseren OhrenDas macht besorgt, mich zumindest. Aber ich bin auch leicht zu irritieren.