Über die Männerfeindlichkeit der Männeraktivisten

 

Im Internet anonym zu diskutieren und bei solchen Veranstaltungen sein Gesicht zu zeigen, sich eventuell auch gewalttätigen Übergriffen auszusetzen, sind zwei grundverschiedene Dinge. Die Diskutierer und die Aktiven sind zwei grundverschiedene Fraktionen in der Männerszene, mit minimalen Überlappungen.

Das Bild des echten Mannes, der heroisch im Kampf Mann gegen Mann „sein Gesicht“ zeigt und bereit ist, „sich eventuell auch gewalttätigen Übergriffen auszusetzen“, scheint auch bei bestimmten, sich als „links“ sehenden Männerrechtsaktivisten fest verankert zu sein. Nur ein wahrer Kämpfer darf sich legitimerweise als Männerrechtler fühlen, auf die feigen „Diskutierer“ sieht man abschätzig herab. Weiterlesen „Über die Männerfeindlichkeit der Männeraktivisten“

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Voices of dissent

In den vergangenen Tagen sind v.a. auf Youtube gleich mehrere der surrealsten Ereignissse dokumentiert worden, wie SJWH (Social Justice Witch Hunters) grundlegende Ideen der freiheitlichen Demokratien pervertieren.

Das eine sind die „Proteste“ von Yale Studenten gegen ein Professorenehepaar, Erika und Nicholas Christakis, das in einer E-Mail das freie Recht von Studenten verteidigt hatte, sich zu Halloween auch politisch unkorrekt zu verkleiden.

Im Video, das am 6.11 veröffentlicht wurde, wird der Mann von einer Studentin schrill angeschrien, er solle zurücktreten, weil er eine andere Meinung als sie hat.
Und dann sagt sie den besten aller Sprüche, die eine Studentin überhaupt zu einem Professor sagen kann:
„It is not about creating an intellectual space. It is not. Do you understand that? It is about creating a home here.“ Weiterlesen „Voices of dissent“

Video zeigt erschreckenden Mangel an öffentlichem Eingreifen bei sexueller Belästigung

Lieber Leser, sie müssen jetzt ganz stark sein, die folgenden Videos sind tatsächlich starker Tobak. Betrachten sie diesen Hinweis daher als Triggerwarnung.

Das Video, um das es als erstes geht finde sich in einem Artikel auf der Yahoo news Website.

Szene

Man sieht darin eine durchaus sexy gekleidete Frau, die von einem Typ dafür ziemlich blöd angemacht wird. Weiterlesen „Video zeigt erschreckenden Mangel an öffentlichem Eingreifen bei sexueller Belästigung“

Fakten der WHO

Gestern erschien der Artikel von Gerhard zum Thema Männer, die flüchten.

Ich wollte dazu einen Kommentar schreiben, der dann aber schnell Artikellänge angenommen hat – daher also als eigener Artikel.

Gerhard zitiert mehrfach ein Zeit-Interview mit der Soziologin Sabine Hark. Dort steht unter anderem:

„[..] dass viele Frauen kaum Zugang zu Nahrung, Bildung und Gesundheitsversorgung haben und Gewalt ausgesetzt sind. Das trifft natürlich auch auf Männer zu. Nur sind es proportional viel mehr Frauen. Laut dem World Food Programme der UN sind mehr als 60 Prozent der Hungernden weltweit Frauen, Mädchen gehen seltener zur Schule als Jungen.“

Nachdem ich inzwischen gelernt habe, solchen Listen der UN zu misstrauen und sie kritischer zu hinterfragen, sehe ich mir mal die verlinkte Seite des World Food Programme an.
Wie werden dort Aussagen zusammengebastelt? Weiterlesen „Fakten der WHO“

Mondkalender

Himmelsscheibe von Nebra
Himmelsscheibe von Nebra von Dbachmann. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons

Heute schreib ich mal eher etwas abseitigeres, man könnte es unter die Rubrik „Kuriositäten“ verbuchen.

Das deutsche Wort Monat leitet sich etymologisch von Mond ab,

steht z.B. im Wikipediaeintrag Kalender zu lesen.

Auch das Wort Menstruation leitet sich vom lateinischen Wort mensis für Monat ab, somit ebenfalls vom Mond. Der Menstruationszyklus  stimmt im Mittel mit recht hoher Genauigkeit mit dem Mondzyklus von 28 Tagen überein.

Weiterlesen „Mondkalender“

Verantwortung bei häuslicher Gewalt

Am Scheitern einer Beziehung sind immer zwei beteiligt.

Immer.

Das ist eigentlich eine Binsenweisheit, und bis vor wenigen Jahren haben auch Psychologen genau sowas gerne betont.
Es gibt selten bis nie eine Alleinschuld einer Seite.

Ich habe es immer mit einer gewissen Irritation wahrgenommen, wie deutlich und eindeutig in Opferhilfe-Organisationen diese Rede forciert wurde, dem Opfer klar zu machen, dass es nicht schuld sei.

Ich war zu Anfang geneigt, hier den „Fachleuten“ zu glauben und eben anzuerkennen, dass dies angesichts einer Traumatisierung wichtig sein könnte, um sich nicht alle Schuld selbst umzuhängen.

Aber es geht ja gar nicht darum, dass sich das Opfer nicht „alle“ Schuld zuschreibt – es soll sich bitteschön gar keine Schuld zuschreiben, und niemand sonst soll dies dürfen.

Es findet somit kein Hinterfragen möglicher eigener Anteile statt, das wird geradezu aktiv verhindert.
Es darf gar nicht erst sein.

Weiterlesen „Verantwortung bei häuslicher Gewalt“

Das Ende der jüdischen Vorherrschaft

Ich habe einen Text übersetzt, den ich hier zur Diskussion stellen möchte. Er heißt:

Das Ende der jüdischen Vorherrschaft

Arier sind nicht gleichartig wie Juden. Sie sind ihnen überlegen in vielfacher Hinsicht, und zwar in den meisten Belangen, die für die Zukunft eine Rolle spielen. Das ist nicht nur eine Frage von Kultur und Erziehung. Es ist eine Frage von Erbanlagen, Hormonen, Nervenbahnen. Es liegt nicht hauptächlich daran, wie die Erfahrungen Arier formen, sondern ist in spezifischen Unterschieden des Körpers und des Gehirns begründet.

Sind diese Unterschiede für alles verantwortlich, worin sich Arier und Juden unterscheiden? Nein. Sind alle Juden auf ihre Art gleich, und alle Arier auf eine andere? Ebenfalls nein.
Aber keine dieser Betrachtungen kann ernsthaft mein Argument widerlegen oder die Schlüsselfolgerungen abwenden: Der arische Mensch ist überlegen in den meisten Belangen, die in der heutigen Zeit eine Rolle spielen.

Und nein, das meine ich nicht in dieser schmeichelnden Weise, in der die Juden das selbe in der Vergangenheit selbst gesagt haben – dass die Arier erhabene, empfindsame und geistreiche Kreaturen seien. Ich meine gerade das Gegenteil davon. Ich meine, dass Arier in fundamentaler Weise gleichermaßen pragmatisch wie fürsorgend sind, ebenso kooperativ wie konkurrenzfähig, fähig dazu, ihr eigenes Ego zurückzustellen, geschickt in der Führung von Menschen, ohne diese in die Defensive zu treiben. Sie sind Baumeister, nicht Zerstörer. Darüber hinaus glaube ich, dass Arier die Geschäfte einer komplexen Welt tragen können in einer konzentrierteren, effizienteren, durchdachteren und konstruktiveren Weise als die Juden, da die Arier nicht beständig von ihren Impulsen und Stimmungen abgelenkt werden, die , oftmals indirekt, zu Gier und Gewalt führen. Arier sind beidem gegenüber zurückhaltender. Und wenn sie in Kriege hineingezogen werden, so sind es Kriege aus Notwendigkeit, nicht aus freier Wahl, begründet in rationalen Entscheidungen, nicht aufgrund des Zusammenpralls von Egoismen, die unkontrolliert zusammenprallen.

Dies sind keine neuen Ideen.

[.. ] Es folgt ein Abschnitt, der sich unmöglich auf einen anderen Rassismus wie den Antisemitismus übertragen lässt, weil er sich auf konkrete historische Begebenheiten und historische Zitate bezieht. Doch am Ende des Absatzes findet sich noch etwas, das dennoch wie maßgeschneidert passt: […]

Sie sagte außerdem: “ Wenn die höchsten Ämter und Talente der Menschen bei den Banken gekauft und verkauft werden, dann ist es keine Frage wer uns beherrschen wird. Verkümmert ein Volk nicht, wenn Hirne kaum soviel zählen wie eine Suppe, und Clowns die Gesetze machen.?” Beinahe 150 Jahre später werden die höchsten Ämter immer noch von den Banken gekauft und verkauft, und Clowns machen unsere Gesetze. Doch zumindest letzteres, so scheint es, hört nun bald auf.

Man beachte also: Welches wesentlichesArgument für die gleichen Anrechte der Arier ist “stärker als alle anderen”?  “Die Unterschiede zwischen Ariern und Juden”. […] Nach eineinhalb Jahrhunderten der Forschung ist das Argument der Verschiedenheit stärker als je zuvor, begründet in der Evolutionslehre, der Hirnforschung, Kinderpsychologie und Anthropologie. Und es lässt sich einen Schritt weiter führen.

Zusätzlich zur Arischen Überlegenheit im Urteilsvermögen, ihrer Vertrauenswürdigkeit, Verlässlichkeit, Anstand, dem Umgang in Arbeit und Spiel mit anderen, der vergleichsweise geringeren Freiheit von ablenkenden sexuellen Impulsen, geringerem Grad von Vorurteilen, Bigotterie und Gewaltneigung, finden sich in unserer gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation auch folgende Tatsachen: Arier leben länger, haben geringere Sterblichkeitsraten in allen Altersgruppen, sind widerstandsfähiger gegenüber den meisten Krankheiten, und haben ein geringeres Risiko zu Hirnstörungen, die zu störendem und zerstörerischem Verhalten führen.
Und, natürlich, sorgen sie für den Erhalt unserer Gesellschaft, etwas, zu dem Juden nur einen marginalen Beitrag leisten – und auf das man in Zukunft auch würde verzichten können.

Das ist zwar nicht etwas, das ich empfehlen möchte; Ich sage lediglich, dass es denkbar wäre, während der umgekehrte Fall wohl eher unmöglich wäre, da die Juden die Arische Gesellschaft zu ihrem Überleben braucht. Als Jude würde ich meinesgleichen um mich scharen und dafür sorgen, dass sie nützlich bleiben. Ich bin überzeugt, dass die meisten Arier durchaus nicht alle Juden loswerden möchten. Doch eine beträchtliche Zahl von Ariern, ja von Juden selbst, möchten eine Welt, in der die Chancen, die Verantwortlichkeiten und der Lohn dafür gerechter verteilt würde zwischen Ariern und Juden. Dies ist nicht so, weil sie so ähnlich wären – obwohl sie dies in vieler Hinsicht sind – sondern weil sie verschieden sind.
[…]

Bis hier her bin ich nun mit meiner Übersetzung.

Übersetzt ist der Text in zweierlei Weise:
Zum einen von einer anderen Sprache ins deutsche.
Zum anderen von einem Rassismus in den uns deutschen besonders vertrauten Antisemitismus.
Ich wähle diese zweifache Übersetzung, weil ich finde, dass es egal sein sollte, über wen in solcher Weise geredet wird:
Denn es sollte keiner Gruppe in einer Gesellschaft möglich sein, ungestraft so über eine andere Gruppe zu reden oder zu schreiben.
Es erschreckt mich jedoch zutiefst, dass genau dies in einer westlichen Gesellschaft möglich zu sein scheint, ohne dass sich eine Gesellschaft darüber aufregt oder auch nur wundert.

Leser dieses Blogs können sich natürlich denken, dass der ursprüngliche Text um Männer und Frauen ging – Frauen als die überlegenen Arier, Männer aus dem „Patriarchat“ als die jüdische Weltherrschaft.
Der originale Text findet sich hier.

Es folgen mehrere weitere Abschnitte, die ich eher schwierig zu übersetzen finde, da sie zunehmend mit biologischen Unterschieden von Mann und Frau argumentieren, insbesondere der Gebärfähigkeit.
Doch es folgt eine weitere Menge an Statements, die sich nahtlos an das vorhandene einreihen.
In der so übersetzten Fassung dürfte er für viele Menschen nur schwer zu ertragen sein – und das ganz zurecht.

Der Originaltext und die Übersetzung zeigen sehr gut, wie mit dem Gedanken der moralischen Überlegenheit gegenüber einer als übermächtig fantasierten Klasse gespielt wird, um jedwede Maßnahme zu deren Unterwerfung, Entrechtung und gar Beseitigung zu rechtfertigen. Begleitet wird das ganze von dieser unerträglichen Selbstbeweihräucherung („Überlegenheit im Urteilsvermögen, ihrer Vertrauenswürdigkeit, Verlässlichkeit, Anstand, dem Umgang in Arbeit und Spiel mit anderen, der vergleichsweise geringeren Freiheit von ablenkenden sexuellen Impulsen, geringerem Grad von Vorurteilen, Bigotterie und Gewaltneigung“) Es fehlt in der Liste nur noch, dass sie auch noch Bescheidenheit für sich reklamiert.

Zu den Highlights des Textes, die sich übersetzen lassen, zählt insbesondere noch:

Jüdisch zu sein als Syndrom zu bezeichnen ist keine willkürliche Beurteilung. Es basiert auf der Evolutionstheorie, der physiologie,Enwicklung, und der Anfälligkeit für Krankheiten.

Es gab eben eine Zeit, in der man solches Zeug unhinterfragt über Juden sagen durfte. Eine Zeit, in der man dies auch geglaubt hatte, weil es überall vorgesetzt und widergekäut wurde.

Für mich gehört zum erschreckendsten an solchen Texten, dass sich niemand der führenden Personen aus dem Feminismus entschieden davon distanziert oder sie zurückweist, sondern an vielen (und immer mehr) Stellen offen mit solchem Gedankengut gespielt wird.