Der Pöbler und die Menschenrechte

Es ist hier schon vieles geschrieben worden, das auch mir ein Anliegen ist.
Ich reblogge, weil es das Thema verdient, noch weiter verbreitet zu werden.

Es ist äußerst bedauerlich, dass der Artikel von Herrn Hurtz nicht nur eingebettet in eine Reihe pro-feministischer Propagandaartikel ist, sondern auch – statt sich sachlich mit männerrechtlichen Anliegen zu beschäftigen – beim uninformierten Leser einen äußerst negativen Eindruck über Maskulisten hinterlässt.

Vielen Dank an Lucas für diese ausgezeichnete Erwiderung.

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Frauenverachtung im Feminismus

Da es auf diesem Blog schon eine Zeitlang nichts Neues gab, stelle ich den folgenden Text ein, der eher als Rant denn als durchdachter Eintrag zu sehen ist.

Entgegen allem Anschein, den der Feminismus versucht, zu erwecken, ist diese Ideologie nicht nur offensichtlich männerfeindlich (worauf ich in diesem Post aber nicht eingehen möchte), sondern auch latent frauenfeindlich und frauenverachtend.

Feminismus versucht, die freien, mündigen Entscheidungen von Frauen zu unterdrücken, indem das Gleichziehen mit Männern als allein akzeptable Alternative dargestellt wird.
Traditionelle (berufliche oder familiäre) Vorlieben von Frauen werden von Feministinnen explizit und implizit als minderwertig behandelt.

Da viele Frauen jedoch überhaupt keine Ambitionen haben, mit Männern zu konkurrieren, werden jene als altmodisch und hinterwäldlerisch dargestellt.
Dies ist eine Bevormundung, die Frauen als nicht fähig ansieht, selbst über ihr eigenes Leben zu bestimmen.

Die Forderung nach Frauenquoten und sonstigen speziellen Förderungen für Frauen suggeriert, dass Frauen nicht für fähig genug gehalten werden, aus eigener Kraft erfolgreich zu sein.

Aus extremen Kreisen des Feminismus werden Frauen gedrängt, sich „lesbischer“ zu verhalten, denn Heterosex ist ja „Geschlechtsverrat“.

Weil Feministinnen selbst mit ihrer Weiblichkeit nicht klar kommen, oder nicht zufrieden sind, versuchen sie das allen anderen Frauen zu verleiden.

Feministinnen, hört auf, den Eindruck vermitteln zu wollen, für „alle“ Frauen zu sprechen. Das tut ihr nicht. Ihr seid nur eine Minderheit.
Bleibt am besten unter euresgleichen, und lasst uns andere Frauen einfach in Ruhe und unbehelligt von Femidiologie unser Leben leben. Mit den Männern kommen wir besser ohne eure unmaßgebliche Einmischung klar.

Hört auf, gegen Männer zu hetzen. Das haben die allermeisten nicht verdient. Projiziert euren Selbsthass nicht auf Unbeteiligte.

Verbreitet keine Lügen und propagandistische Verschwörungstheorien! Ihr seid längst durchschaut.
Verdummt nicht andere Frauen, indem ihr ihnen einredet, sie hätten weniger Rechte als Männer. Das Gegenteil ist der Fall.

Versucht nicht weiter, lusttötende Konzepte wie enthusiastic consent durchzusetzen. Das belegt nur euren Neid und Missgunst – frei nach dem Motto: „Wenn ich keinen Spaß haben kann, sollen alle anderen erst recht keinen Spaß haben.“

Übt euch lieber mal in Toleranz und Verständnis.
Und Selbsterkenntnis.

[Nachtrag:
Als hätte ich mich mit Christian über das Thema abgesprochen, erschien heute recht passend ein Eintrag auf AllesEvolution.]

Der Mann im Aufzug

Vor ziemlich genau vier Jahren hatte ich folgendes Erlebnis:

Normalerweise gehe ich lieber die Treppe als den Aufzug zu benutzen. Aber ganz nach oben in den 6. Stock – das muss auch nicht sein.

Ich wartete also auf den Aufzug, stieg dann in den leeren Aufzug ein und drückte auf den entsprechenden Knopf. Der Aufzug setzte sich auch gleich in Bewegung, hielt aber gleich wieder ein Stockwerk weiter oben an.

Die Türen öffneten sich und ein Mann, den ich früher schon bei Besprechungen gesehen hatte, setzte einen Fuß in die Tür. Als er mich jedoch sah, zog er seinen Fuß wie in Panik zurück, murmelte etwas von „Notebook vergessen“ (dabei hatte er es gut sichtbar unter den Arm geklemmt) und beeilte sich, weg vom Aufzug zu kommen.

Damals waren die Affären um Kachelmann, Assange und Strauss-Kahn ganz aktuell und im öffentlichen Bewusstsein.
Meiner subjektiven Einschätzung nach hat sich seither die allgemeine Situation wieder etwas entspannt. Zumindest von japanischen Verhältnissen sind wir noch weit entfernt.
Wie seht ihr das?

Ist es eurer Meinung nach [notwendig|empfehleneswert|sinnvoll|überflüssig|..], die Türe einen Spalt offen zu lassen, wenn ein Mann und eine Frau (die einander nicht näher kennen) alleine zusammen in einem Raum sind (also ohne Zeugen), um sich sicherer zu fühlen?

Ein Schuss nach hinten – „Erfolge“ des Feminismus

Vor wenigen Tagen nahm ich nach längerer Zeit an einer Schulungsmaßnahme teil.
Von etwa zehn Teilnehmern war ich die einzige Frau.

Die anderen neun oder zehn Teilnehmer vermieden es, mit mir zu sprechen (nein, ich erwartete keine Anmache, sondern lediglich sachliche Gespräche über Kursinhalte, vielleicht ein wenig Smalltalk in den Pausen). Ich erinnere mich, dass die Atmosphäre in solchen Kurse vor fünf oder zehn Jahren noch viel entspannter und lockerer war, und man ganz normal miteinander ein paar Worte wechselte.

Tatsächlich liefen früher solche Seminare entspannter ab. Geschlechtsübergreifende Gespräche waren völlig normal.
Aber inzwischen hat sich leider das gesellschaftliche Klima gewandelt.
Dieses Ignorieren meinerseits liegt m.E. an folgenden Überlegungen der anderen Kursteilnehmer:

  • Die ist nur da aufgrund irgendeiner Frauenförderung, und hat selbst keine Ahnung, um was es geht.
  • Wenn ich mit ihr spreche, fühlt sie sich vielleicht belästigt. Also lass‘ ich’s lieber bleiben.
  • Das ist möglicherweise eine Feministin. Da halte ich besser Abstand.

Während meines Studiums und gesamten Berufslebens hatte ich mich bisher nie wirklich „diskriminiert“ gefühlt. Gelegentliche sexistische Bemerkungen waren immer scherzhaft und freundlich gemeint, und ich amüsierte mich selbst darüber.

Aber das hat der Feminismus nun erreicht, dass man sich als Frau nun doch ausgegrenzt vorkommen muss, und nicht mehr akzeptiert wird. Mit lauter #Aufschrei-Hype und Generve um Frauenquote, etc. tun die Feministinnen den Frauen schon längst keinen Gefallen mehr. Das nur noch kontraproduktiv, und schadet der Mehrheit der Frauen mehr als es nützt.

Bei dem geschilderten Fall handelt es sich um meinen subjektiven Eindruck einer persönlichen Erfahrung. Das kann in anderen Branchen und Regionen abweichen, aber eine Tendenz ist sicherlich vorhanden.

Feminismus und Vernunft

☨auschfrei

Kann es einen rationalen bzw. „vernünftigen“ Feminismus geben?

Es fällt mir schwer, mir das vorzustellen, und es kommt sicherlich darauf an, wie genau man „vernünftig“ in diesem Kontext definieren will.

Um von mir als „vernünftig“ akzeptiert zu werden, müsste er zumindest die folgende, notwendige (nicht jedoch hinreichende) Bedingung erfüllen:

Er dürfte nicht darauf ausgerichtet sein, Männer und Frauen gegeneinander aufzuhetzen, sondern müsste stattdessen auf ein harmonisches Miteinander fokusiert sein.

Aber könnte man solch ein Konstrukt überhaupt noch als „Feminismus“ bezeichnen, wenn auch die Belange von Männern in vergleichbarem Maße berücksichtigt würden?

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Umfrage: Beliebtheit von MINT-Fächern bei Schülern

☨auschfrei

Die Autodesk MINT Studie 2014 http://www.scope-online.de/konstruktion-entwicklung/displayaction-697576.htm (ca. 1000 Schüler zwischen 11 und 18 in Deutschland wurden von Censuswide im Sommer 2014 befragt) liefert angeblich das Ergebnis, dass MINT-Fächer bei Schülern und Schülerinnen etwa gleich beliebt sind.

Aus den ersichtlichen Daten geht dies aber so nicht hervor. Zwar unterscheidet sich die Beliebtheit von Naturwissenschaften nur gering (m.E. wegen Biologie, die – soweit ich mich an meine eigene Schulzeit erinnere – bei Mädchen relativ beliebt ist), dafür ist der Unterschied bei Mathematik enorm (konkrete Zahlen lassen sich nicht ablesen).

beliebtefächer

Leider sind die Daten visuell so miserabel aufbereitet, dass man kaum konkrete Einzelheiten ersehen kann.

Mir ist schon öfter aufgefallen, dass bei solchen Statistiken die Ergebnis so verfälscht interpretiert werden, dass ich inzwischen da eine manipulative Absicht vermute.
Wenn man die Meinung der Allgemeinheit fördert, dass das Interesse an MINT-Fächern geschlechtsunabhängig sei, trotzdem aber weniger Frauen in MINT-Fächern tätig sind, kann man daraus…

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The Physical Approach

Den folgenden Text hatte ich gelegentlich bereits hier verlinkt. Er fasst einige meiner persönlichen Erfahrungen als Frau in einem von Männern dominierten Beruf zusammen.

Ich habe – das ist schon ein paar Wochen her – eine Mail bekommen, ob ich mich als „MINT Role Model“ bewerben will.
Nein, will ich nicht.

IMHO ist es keine gute Idee, Mädchen unbedingt in MINT-Berufe zu drängen. Die wenigsten haben das Zeug dazu (BTW, auch die wenigsten Jungen).
Die Wenigen, die das schaffen können, werden das wohl auch ohne zusätzliche Ermunterung tun.

Und man sollte schon wissen, worauf man sich einlässt. Die meisten MINT-Berufe (von Biologie mal abgesehen, das ist aber auch keine exakte Wissenschaft) sind reine Männerdomänen. Da braucht man als Frau schon einiges an Durchsetzungsvermögen, um da mitzuhalten.

Und natürlich sollte man Männer – trotz all ihrer unbestreitbaren Macken – mögen. Insbesondere ist es sehr hilfreich, wenn man auch ihren – öfters zotigen – Humor teilen kann, ohne sich gleich persönlich angegriffen oder belästigt zu fühlen.
Wer eine Androphobie hat, oder wem es mulmig wird bei dem Gedanken, mit zig Männern alleine in einem Raum zu sein, und ggf. auch noch selbst zu referieren, sollte es bleiben lassen. Oder wem die Vorstellung nicht behagt, mit einem Mann alleine in einem finsteren Raum unter Rotlicht zu sein (Dunkelkammer zur Entwicklung von Röntgenfilmen).

Ein Teil der Frauen in Männerberufen hält es für notwendig, sich auch optisch den Männern anzugleichen, sprich Hosenanzug und kurze Haare. Aber ich meine, es reicht wirklich, in einem Männerberuf zu arbeiten. Ich für meinen Teil möchte nicht so aussehen und mich auch nicht so verhalten.

Wenn ich mich an mein Studium erinnere, war die Abbruchquote unter den Frauen deutlich größer, als unter den Männern. Aber die paar, die die ersten zwei Semester durchgehalten haben, haben’s dann auch bis zum Schluss geschafft.
Bei guten Prüfungsnoten muss man mit gewissen Unterstellungen seitens der männlichen Kommilitonen (insbesondere von denen mit schlechteren Noten) rechnen, denn die Professoren sind ja alle Männer.

Obwohl ich mich zu Studienzeiten noch unauffällig gekleidet habe und auch meinen typischen Charme noch nicht entwickelt hatte, ist es vorgekommen, dass ich angestarrt wurde, als hätten die Leute noch nie eine Frau gesehen, naja zumindest nicht in diesen geheiligten Hallen. Mit solch einem Exotenstatus muss man leben können. (Naja, nach und nach konnte ich dem auch positive Aspekte abgewinnen.)

Es ist nicht üblich, sich zu schminken, was wieder einmal ein Indiz dafür ist, dass Frauen sich nicht für Männer (meiner Erfahrung nach mögen die meisten Männer – zumindest die Männer, mit denen ich zusammen war – geschminkte Frauen auch gar nicht so), sondern gegen andere Frauen schminken. Selbst A.M. schminkt sich erst, seit sie diesen hohen Posten hat. Ich schminke mich nur zu besonderen Anlässen, und auch dann nur ganz dezent.

Hin und wieder passiert es, dass man mit „Herr“ oder „Sir“ adressiert wird. Wen das zu sehr stört, wird in einem MINT-Beruf nicht glücklich.
Und der Unterschied zwischen Genus und Sexus sollte einem sowieso selbstverständlich sein.

Ach ja, und manche Leute sind wirklich geschockt, wenn man als Frau bekennt, einen technischen oder naturwissenschaftlichen Beruf auszuüben.

Solche Jobs sind nichts für Emanzen und Feminstinnen, die sich ständig benachteiligt oder diskriminert fühlen (wollen), sondern für pragmatische Realisten, die sich – ohne lang herumzudiskutieren – mit den Gegebenheiten arrangieren.