Auf Wiedersehen

Beim  Schreiben habe ich mir angewöhnt einfach frei nach Schnautze zu schreiben und dann zu korrigieren, besonders mit der Satzstruktur habe ich noch schlechte Angewohnheiten, leider lass ich immer mehr Leichen im Text, nächsten Monat wierden mir graue Stars aus den Augen entfernt, vielleicht geht es dann besser. Trotzdem will ich euch verlassen, ich komm mir hier immer mehr vor wie ein Braumeister bei den annonymen Alkoholikern. Nicht nur der Zeitgeist ist mir entgangen, auch mit den linken Feminismus kann ich mich nicht anfreunden.

Heute hab ich noch mal das Podium, und darum werde ich nochmal sagen warum ich hier war und was ich wollte.

Bekanntlich ist die halbe Wahrheit eine ganze Lüge und es war schon lange ein Punkt der mir gestunken hat, das  in Sachen Vergangenheit, die feministische Berichterstattung sehr selektiv ist und geziehlt den falschen Eindruck gibt. Wissen tue ich das weil ich die ganz schlimme Zeit des Patriachat teils noch selber miterlebt habe und ich aus eigener teils bitteren Erinnerung weiß das kleine Jungs sich nicht abgesprochen hatten, ihre Mütter, Schwestern und Lehrerinnen zu unterdrücken, sondern das Gesetz war so das es beiden Geschlechtern Privilegen zugestand und Verpflichtungen abverlangte, obwohl, wie wir seitdem gelernt haben, die Privilegen der Männer schon ziemlich reduziert gewesen waren.

Ganz empört wird uns berichtet das eine Frau keine Kreditkarte haben durfte, keine Rechnung im Kleidungsgeschäft eröffnen durfte, nein nicht einmal ein Bankkonto eröffnen durfte, es sei denn ihr Ehegatte gab seine Erlaubnis dazu, empörent ist das, oder?

Als ich zum ersten mal ein Auto abstottern wollte, habe ich mich am Ende an meinen Vater gewendet, für mich zu bürgen, denn Kein Finanzinstitut wollte mir einen Kredit geben. Jetzt stell ich mir vor ich würde jetzt herumtönen,“mit 22 hatte ich immer noch mein Vaters Erlaubnis nötig ein Auto zu kaufen!“ Aber ist das nicht das gleiche? Hat sich je Jemand darüber empört das die Ehefrau ihren Mann juristisch nicht von der Pflicht entbinden konnte, für ihre Schulden zu bürgen? Ist es empörend das der Gatte vielleicht wissen wollte wofür er alles bürgen sollte?

Nach der Schule unterzeichnete ich einen Ausbildungsvertrag mit der Post, sie würden meine Studiengebühren zahlen und dazu auch noch, sagen wir mal ein Taschengeld zahlen, im Gegenzug hatte ich mich verpflichtet 3 Jahre für ein etwas großzügigeres Taschengeld für sie zu arbeiten. Viele Kollegen, auch ich, wollten schon während den 3 Jahren zu einer anderen Firma wechseln auch wenn das bedeutete der Post den Rest zurück zu zahlen, wir hatten aber schnell gelernt das es sehr schwer war eine andere Stelle zu finden während der Vertrag noch nicht zu Ende war, viele Arbeitgeber hatten erlebt wie schnell ihr Kandidat einen Rückzieher macht wenn er mit der Rechnung für den gebrochenen Vertrag präsentiert wurde.

Der Vertrag den ein Ehepaar abgeschlossen hatte, ging in der Hauptsache darüber das sie zusammen Kinder bekommen wollten, wobei die Frau während den größeren Aufwand der ihr dafür bevorstand, durch den Verdienst des Gatten abgesichert war. Weder der Gatte noch eventuelle Gläubiger der Frau konnten Zugriff auf den Verdienst der Frau bekommen, der Ehemann bürgte immer und ihr Verdienst blieb ihrs. Ist es empörend das der Arbeitgeber der Frau sich vergewissern wollte das die andere Partei des Vertrags einverstanden war, das sie sich anderen Aktiviräten widmente wie das was im Ehevertrag vorgesehen war?

Feminstische Gesellschaft

Laut Wikipedia haben im USA 4,6% der Haushälte ein Einkommen von 200.000 Dollar oder mehr. Auch laut Wikipedia haben diese Haushälte im Durchschnitt 3 Mitglieder.(bekanntlich sind Ehen unter Wohlhabenden viel stabiler). Wollen wir noch einen drauf legen und annehmen Robin Williams seine erste Ex bekam noch ein Auszahlung die für ein schönes Haus, Condo oder Eigentumswohnung gereicht hatte, dann spart sie, was für die meisten die größte monatliche Ausgabe ist und kann sich ein Lebensstil erlauben wovon die meisten Menschen nur träumen können, gibt es irgend ein rationalen Grund warum die Frau nicht 200.000 Dollar im Jahr, sondern im Monat bekommen soll?

Gibt es weiterhin eine Rechtfertigung warum Robin Williams zweite Ex, ausser 80.000 für die Kinder auch 400.000 im Monat für sich bekommen soll? Wie können solche Beträge je rechtfertigt werden? Macht sich die feministische Weltanschauung nicht wie ein Krebsgeschür auf Steroids in unsere Gesellschaft breit?

Jährlich werden in Deutschland durch die Gerichte mehr als eine Millionen Halbweisen geschaffen, was denken die Väter darüber? Egal nur die Mütter sind wichtig. Wie fühlen die Kinder sich darüber, egal sollen sie doch heulen wenn es ihnen nicht passt, nur die Frau ist wichtig, alle anderen können zur Hölle gehen.

Vom Kindergarten an, werden Kinder zu seelischen Krüppel erzogen, weil die Feministen die Kindergärten kontrollieren es gerne so hätten.

Auf der Schule werden Jungs um eine faire Changse im Bildungssystem betrogen, nach der Schule werden die priviligierten Mädchen dann mit Frauenförderung beglückt.

In unseren Gerichten wird auf ein ordentliche Verfahren verzichtet weil man sonst riskiert das Angeklagte im Vergewaltigungsfall noch freigesprochen wird, hat nicht unsere Nationalgiftspritze, Alice Schwarzer klar gemacht das jeder Sexakt eine Vergewaltigung ist?

Das I-Tüpfelchen ist die Tatsache das sich junge Männer bei der Musterung, bei der Intimuntersuchung Zuschauer gefallen lassen müssen, man will doch die Gefühle der Schreiberin nicht weh tun. Und was fühlt der Untersuchte dabei? Richtig, ist egal, nur die Frau zählt.

Der Feminismus vernichtet alles was unserer Gesellschaft ermöglicht hat ein Lebenswertes Leben zu bieten. Es gibt für mich nur eine rationale Lösung, werde den Feminismus los. Die Lösung der linken Maskulisten irgendwann auch für Männer irgendein Privilig durch zu setzen, und auf irgendeiner wischi waschi nicht ganz klarer Weise wird dann alles wieder ok, dieser Philosophy kann ich nichts ab gewinnen.

Es ist tatsächlich ein Problem das manche Anti-Feministen sich eher auf Frauenbasching begrenzen, statt das wirkliche Übel, das Ideal an zu greifen, aber das gibt es unter den linken auch.

 

Den Zeitgeist habe ich verpasst, den Linken Maskulismus kann ich nichts abgewinnen und sehen tue ich auch nicht mehr so klar, ich glaube, ich bin hier fehl am Platz.

 

Lebet wohl, euer alter Knacker!

 

Karen Straughans Vortrag bei der AVFM-Männerkonferenz in Detroit 2014 (Teil 1)

So weit wie möglich werde ich einfach nur übersetzen was sie gesagt hat. Bezugnehmen auf Menschen die ich nicht kenne, habe ich einfach ausgelassen. Außerdem habe ich versucht dass das Ganze sich in Deutsch normal liest. Vorstellung, Einleitung, Fragen aus den Publikum habe ich ausgelassen.

Dies Ansprache handelt über den dunklen tiefsten Patriachat und spricht die Hälfte der Wahrheit an, die Feministinnen mit Hilfe unserer Medien uns bisher verschwiegen hatten. Zum Ende der 60er Jahren saß ich mit meinen Bruder und eine Kollegin von ihn, beim Reitstall und wunderte mich über die Empörung seiner Kollegin als er sie fragte ob sie nun, wo die Gehälter von Frauen und Männern gleich wären, sie auch einen Beitrag zur Familienfinanzierung machte. Das geht Niemand etwas an was sie verdient, das ist ihres hieß es. Meine Mutter arbeitet und ihr Gehalt ging auch für die Familie, das schien das Normale für alle Einwanderer aus Deutschland zu sein, was sagte das Gesetz in Deutschland zu den Thema, sagen wir mal vor 1965, konnte der Verdienst, oder das Vermögen der Ehefrau für nötige Ausgaben der Familie belangt werden?

  Hier geht Es los

Viele Leute fragen mich, wie kann es sein das du eine Antifeministin bin, du bist eine alleinerziehende , geschiedene Mutter, du präsentierst Dich nicht als sehr weiblich, du bist die typische Feministin. Dazu sag ich, alles was ich über Feminismus lese, ist verkehrt rum, steht auf den Kopf, ist einfach falsch.

Ich sehe Feminismus nicht als eine Bewegung von hoher Qualität, für mich ist er auch kein Ziel, Feminismus ist nicht einmal eine Theorie, es ist eine Reihe von Hypothesen, die nie bewiesen sind, die unbeweisbar sind, sich nicht einmal demonstrieren lassen, trotzdem unfalsifizierbar sind.(Laut Popper unterscheidet sich ein Doktrin von einer Wissenschaft indem die Wissenschaft falsifizierbar ist.) Diese Hypothesen sagen weniger über die Zukunft aus wie eine Münze schmeißen.Diese Hypothesen bilden die Grundlage für unsere Politik, ganze akademische Fachgebiete werden auf diese Hypothesen aufgebaut.

Die Leute sagen mir das die erste Welle des Feminismus sich um Gerechtigkeit und Gleichberechtigung handelte und ich werde nicht abstreiten das eine Durchsetzung der Frauenrechte  nötig gewesen war, wie unser soziologisches Umfeld und unsere Technologie sich änderte, aber, gehen wir zurück, bis Seneca Falls(Bei Amerikanischen Feministen gilt die Zusammenkunft bei Seneca Falls als der Anfang der Frauenbewegung): Es war 1848, 40 Männer waren auch dabei, bei Seneca Falls, sie wurden erst abgewiesen, aber als sie nicht locker ließen, lies man sie hinten im Saal sitzen und es wurde ihnen gesagt das sie sich ruhig zu herhalten haben. Die Liste der Klagen war der radikalsten und geistesgestörtesten Tümmler Feministen würdig. Es war eine Liste von Aufzählungspunkten und sie begannen nicht mit den Worten, “das System”, auch nicht mit den Worten,”das Gesetz”, sondern mit den Wort “Er”.

Die ganze Menschengeschichte, bestand laut dieser Liste aus einer Serie von unrechtmäßigen Aneignungen, von Männern, gegen Frauen, es war eine Serie von Unterdrückungen . ER hat uns von allen Seiten angegriffen, ER hat uns unterdrückt, ER hat uns tyrannisiert. Die Geschichte des Feminismus, ab den Anfang, ist eine Geschichte Männer an zu schuldigen.

Nun schauen wir wie die Frauenbewegung  das System reformiert hat: Ich werde jetzt einen Artikel lesen, der in der New York Times in 1910 veröffentlicht wurde: Es war ein Artikel durch eine anti Suffragette Frau als Antwort auf ein vorherigen Artikel durch eine Suffragette Rechtsanwältin: – Sie, die Rechtsanwältin, hieß Mrs. Harriet Johnstone-Wood, und Frau Harriet  Johnstone-Wood hatte sich beklagt das das Gesetz über Eigentum und das Gesetz über Sorgerecht, Frauen gegenüber ungerecht sei. Frau Skott, die anti Suffragette, hatte die Tatsachen korrigiert denn sie Sagte, die Kritik einzelner Gesetze ist bedeutungslos wenn wir nicht die Gesetzesgruppe als ganzes betrachten. An der Zeitung schrieb sie folgendes “ es scheint wünschenswert zwei Fehler zu korrigieren, in den Artikel “Gesetze im Staat New York, die gegen Frauen diskriminieren” den Frau Johnstone Wood in der Times vom 26. März veröffentlicht hat: “Frau Johnstone Wood sagt das eine Ehefrau nicht das Recht hat Abmachungen mit ihren Ehemann zu treffen, sie für Dienstleistungen im Haushalt oder außerhalb  zu zahlen.

Im Ehegesetz von 1909 Abschnitt 51 lesen wir; ”Die Ehefrau hat alle Rechte Verträge zu schließen, mit allen Menschen einschließlich ihren Ehemann. Sie hat volle Eigentumsrechte, auf Immobilien, so wie auch persönliches Eigentum, sie hat das Recht es zu erwerben, es zu nutzen und ab zu setzen. Sie hat das Recht jeden Beruf aus zu üben, Geschäfte ein zu gehen, die Privilegien ihrer Abkommen zu genießen, so wie auch die Verbindlichkeiten nach zu kommen, genau als wäre sie nicht verheiratet.”

Aber ein Ehemann und Ehefrau können sich nicht einigen eine Ehe auf zu lösen, noch kann die Frau ihren Ehegatten von seiner Haftbarkeit für sie befreien.

“Wieder sagt Frau Johnstone Woods das das Erziehungsrecht eines Vaters vorrangig ist, ich vermute das sie sich sich auf Abschnitt 80 des Familiengesetzes bezieht, wo steht das, sollte ein Minderjähriger Immobilien besitzen, die Vormundschaft dann in erster Instanz den Vater und in zweiter Instanz der Mutter zu steht. Sie hat nicht Abschnitt 81 des Familiengesetzes zitiert und somit nicht klar gemacht, das sich Abschnitt 81 auf dem Kind selber und nicht auf sein Eigentum bezieht und dort steht unmissverständlich dass das Erziehungsrecht eines Kindes beiden Eltern gleich zusteht, mit gleichen Befugnissen, Rechten und Pflichten, und das jedes Elternteil während seines Lebens das Recht hat durch letzten Willen die Vormundschaft an den anderen Partner ab zu geben, für den Rest der Minderjährigkeit des Kindes.  Es ist Wünschenswert das die Aussage der Frau Johnstone Woods, die den Eindruck gegeben hat das die Gesetze gegen Frauen diskriminieren, hier korrigiert werden, denn wenn man nicht alle dazu gehörenden Gesetze zusammen betrachtet, bekommt man diese Halbwahrheiten die immer auf gefährliche Weise trügerisch sind.”

[applaus] diese Worte habe ich nicht geschrieben, ich habe sie nur gefunden.

“Weil der Ehemann und Vater die Verantwortung für die Familie trug, wurde ihn auch logischerweise die Verwaltungsrechte für das Eigentum der Familie, einschließlich des Kindes zu gesprochen. Aber, weil Zeit die Barrieren die die Familie beschützen sollte abzehrte und Frauen außer  Hause gerufen wurden, und Eigentum das durch die Frau angesammelt wurde, manchmal durch den Ehegatten beansprucht wurde und mehr zu seinen Gunsten als zu ihren ausgegeben wurde, setzten sich allmählich Änderungen ein die das Verhältnis zwischen einer Ehefrau und ihr Eigentum und die Vormundschaft ihrer Kinder verändert hat. Diese Änderung waren alle zum Vorteil der Ehefrau und Mutter, und nahmen den Ehemann ein Privileg nach den anderen und sämtliche Privilegien die der Ehemann mal hatte, in Sachen Eigentum und Vormundschaft waren nicht nur verloren, manche wurden sogar umgekehrt. – Das würde das “Tender Years” Doktrin sein. Das Gesetzliche Verhältnis ist als ob sie nicht verheiratet wären, außer die Ehe und die Tatsache das die Ehefrau ihren Ehemann nicht aus der Pflicht, sie finanziell zu unterstützen entbinden kann.”

Schon seit dreißig Jahren, und das war erst 1910, konnte eine verheiratete Frau ihr separates Eigentum behalten und genießen, unabhängig wie es auch angeeignet worden war, auch wenn sie es von ihn bekommen hatte, frei von irgendeinen Eingriff oder Kontrolle durch ihn und ohne Verpflichtungen gegenüber seinen Schulden, Der Ehemann ist aber verpflichtet ihr alles nötige zur Verfügung zu stellen, auch für Beträge die sie von einer dritten Personen empfangen hat um nötiges zu kaufen und er ist verpflichtet sie und ihre Kinder zu unterstützen, auch wenn sie sich trennen, ist er verpflichtet ihr Unterhalt zu zahlen, –dies ist sehr kritisch, denn eine Scheidung war sehr schwer zu bekommen damals, wenn Paare sich aufgespalten hatten, wurden sie getrennt, aber sie bekamen keine Scheidung,- er bürgt für ihre Schulden unabhängig von ihren eigenen Vermögen und muss ihr ganzes Leben lang Unterhalt zahlen, nichts außer ihre Untreue kann ihn von dieser Belastung befreien. Unter keinen Umständen kann eine Pflicht, ihren Ehemann lebenswichtigen Bedarf zur Verfügung zu stellen,gegen der Frau geltend gemacht werden. Frau Johnston Woods sagt das eine Frau keine Zahlung von ihren Mann für den Haushalt verlangen kann, aber sie braucht das doch gar nicht, er ist verpflichtet sie zu Unterstützen. Sie kann aber irgendein Geschäft betreiben, alles Profit behalten und trotzdem Unterhaltung von ihn verlangen. Ein Ehemann hat kein Anspruch auf Rückzahlung aus ihren Nachlass, dafür das er sie unterstützt hat, aber wenn sie ihn unterstützt, ZB, wäre sie Eigentümerin einer Pension, und er gibt die Unterstützung zu, kann sie Rückzahlung dafür verlangen, auch gegen sein Nachlass.

Feminismus: Marxismus im Schlüpfer

Ersteinmal vorweg: Am Gründonnerstag, 17.4.14, wurde ich ziemlich eilig nach Vilsbiburg ins Krankenhaus gefahren, am 8.5.14 kam ich nach Hause, sollte aber schon am 12.5 zur Reha gehen, inzwischen habe ich meinen Laptop aus Motten Bällen geholt, angeblich gab es bei Loipl, in der Reha ein WLAN Anschluss, den 10.5 hatte ich inzwischen ganz verschwitzt. Am Ende hatte ich den WLAN meines Laptops nicht am Gange bekommen, und zweitens wäre es auch nicht nötig gewesen. Es kommt auf gleiche drauf hinaus, ich war ohne Internet Anschluss dort. Somit bitte ich vielmals um Entschuldigung für mein Fehlen, einmal hatte ich es verpasst, einmal war ich ohne Internet.

 

Nach vier Wochen Reha kam ich ganz sanftmütig nach Hause zurück und fing an mir Gedanken zu machen zu mein Aufsatz hier bei Geschlechterallerlei.Arne Hoffmann hatte einen schönen Artikel von einer bekannten Feministen, die die allgemeine Weisheit aus spricht,früher war der Feminismus mal nötig, Heute ist eigentlich schon fast alles erreicht und vielleicht is er deshalb nicht mehr zeitgemäß. Die schöne Anekdote wurde erzählt das sie, immer wenn sie ein Mettkuchen im Ofen stellte,  an jeder Seite eine Scheibe ab geschnitten hatte, als ihr Mann sie fragte warum, wusste sie es nicht, so hatte sie es bei der Mutter abgekuckt, sie dachte das gehörte dazu. Die Mutter wusste auch nicht warum, sie hat es auch so von der Oma übernommen, die Oma erzählte, der Ofen wäre zu schmal gewesen, so wurde eine praktische Maßnahme einer Generation eine Familientradition, Ähnlich sollte es mit den Geschlechterspezifischen Gesetzen gewesen sein, vielleicht in ihrer Zeit gerechtfertigt, jetzt aber veraltet.

 

Bei Geschlechterallerlei kam bald Jon Gunnarsons guter Artikel „Antifeminismus“. Ein Ideal das mir immer sehr wichtig war, ist der Rechtsstaat, mit einem Gesetz vor dem alle gleich sind, ungeachtet auf Ansehen, und auch keine Extrawürste für Schwule, Ausländer oder Frauen, ich glaube das ein nicht unwesentlicher Grund für den Ausländerhass die Tatsache ist das sie Deutschen gegenüber vom Gesetz bevorzugt behandelt werden, die Gefahr droht das ähnliches mit Frauen und Schwulen passieren kann. Ich fürchte das die Männerbewegung erreichen wird das Männer in mancher Weise auch gefördert werden, wie momentan nur die Frauen, dann haben wir genau wieder die Situation mit der wir angefangen haben, daß das Gesetz viele Ungerechtigkeiten beinhaltet und ob für Dich persönlich auch ein paar Vorteile drin sind, die die Benachteiligung wieder gut machen sollen, hängt ganz von deinen Lebensstil ab.Aus diesen Grund finde ich es schade das unser Guru, Arne Hoffmann nicht für den Antifeminismus zu begeistern ist.

 

Wie schon erwähnt ich wollte mich mit dem Thema, „Die diskriminierenden Gesetze waren nicht falsch, sind jetzt aber veraltet“ befassen, nur noch zum Abschluss das Video von Karen Straughan ansehen: Wow was sagt sie uns? Vom ersten Tag der Suffragettes an, basierte der Feminismus auf einer Mischung von Halbwahrheiten, Mutmaßungen und Theorien, die unverfälscht lich sind(Hier beruft sie sich auf die Thesen Raymond Poppers, der offensichtlich in der englisch sprechenden Welt besser angekommen ist wie bei uns.) Wo sie hier drauf hinaus will, ist das die Grundthese so flexibel ist das sie an jeder Kritik angepasst werden kann, ohne die Grundthese ab zu ändern, das alle Männer darauf hin arbeiten alle Frauen zu unterdrücken. Hab ich das nicht schon immer gesagt, es gibt keine Zeit in unsere dumpfen Vergangenheit wo der Feminismus nötig war.

 

Seitdem habe ich mir mehrere Karen Straughan Videos angesehen, mein momentaner Favorit  heißt :“Feminismus ist Sozialismus(Bei uns würde Marxismus besser passen) im Schlüpfer. Mit der Weisheit dieser Frau will ich mich in späteren Aufsätzen etwas mehr befassen, aber sie liefert so viel Material, da muss man schon sehr kürzen um hier nur etwas von dem  zu vermitteln, was sie zu sagen hat.

Hier das Video

Was soll das?

Bis 1969, glaub ich, durfte auf jedem Jobangebot definiert werden, welches Geschlecht gesucht wurde. Dann beschloß man bei Ma Bell, den amerikanischen Fernmelde Riesen das diese Praksis ungerecht ist und das Frauen die gleichen Rechte haben sollten sich   für die Angebote als Technikerin, Elektrikerin oder Ingeneurin zu bewerben.

Knappe vier Jahre später änderte die Süd Afrikanische Post auch ihr Stil dem entsprechend. Im ersten Semester 1975 sollte die erste Gruppe Damen zu der Post eigenen Fachhochschule nach Olifantsfontein kommen.

Eigentlich hatte ich erwartet am ersten Montag im neuen Semester würden sie dabei sein, aber man wollte den Medien offensichtlich eine Schau geben. Am Mittwoch Morgen vor der Klasse wurden alle Studenten vor dem ersten Gebäude gescheucht, wir wunderten uns noch was das sollte, als ein Bus ankam, acht junge Damen stiegen aus und bewegten sich nervös lächelnd in das Blitzlichtgewitter.

Sie wurden dann in verschiedene Posen abgelichtet, dann stehend, dann zwei Reihen , dann auf den Rasen sitzend, offensichtlich genossen sie die Aufmerksamkeit der Reporter und die meisten Tageszeitungen zeigten die Tage darauf, ein Bild von einer glücklich lächelnden Gruppe Mädchen die sich offensichtlich über ihre Berufswahl freuten. Unsereins freuten uns das es noch eine Gelegenheit gab in Ruhe eine zu rauchen und das die morgige Mathestunde schmerzlos überstanden war.

Als erstes waren acht Mädchen in einer Gruppe von etwa drei hundert Schülern  OK, aber schon das nächste Jahr  schafften die Anwerbungsbeamten nur ein einziges Mädchen an zu werben. Die Prospekte wurden neu gestaltet den Eindruck zu geben das die meisten Techniker weiblich waren, aber unter den Strich war die ganze Aktion weniger als ein großer Erfolg. Offensichtlich hatte man sich von der Aktion versprochen, den Personalmangel zu beheben, ohne zu wirklich drastischen Maaßnahmen zu greifen, wie zum Beispiel mehr Geld zu zahlen.

Eine unerwartete Entwickelung dieser Aktion, war das die Post überlaufen war von männlichen Bewerbern, die TK Anlagen bedienen wollten. Nach einer Ausbildung von ein bis zwei Wochen, für unwesentlich weniger Geld im geheizten oder Luftgekühlten Büro vierzig Stunden zu absolvieren, schien viele Männer attraktiv zu finden, sehr zum Ärger der Abteilung die mit ihren „Golden voice girls“, die Mädchen mit den goldenen stimmen warben.

In den Kreis den ich mich gesellschaftlich bewegte, waren  Fernmelde Technikarinnen nicht die große Nachricht, es gab etwas viel interessanteres: Die Freundin meiner Freundins Bruder absolvierte eine Ausbildung als medizinische technische Assistentin und zu ihre Klasse ist ein Junge gekommen, das war nun mal eine Sensation.

Jetzt mal zu den Thema: Meine Töchter haben auch immer ihr Girls Day absolviert, was zum Beispiel das technische Hilfswerk zu diesen Thema veranstaltet ähnelt schon mehr eine Verführung als eine Anwerbung. Die Klassenlehrerinn meiner Jüngsten hat den Mädchen sehr nahe gelegt sich für traditionell männliche Berufe zu bewerben, weil Männer so schlampig arbeiten und jemand die Arbeit „gscheid“ machen muß.

Mein einziger Gedanke zu all dem ist:“Was soll das?“ Natürlich mußten alle künstliche Hürden die Menschen davon ab hielten den Beruf den sie aus üben wollten, zu erlernen abegeschafft werden, aber reicht es dann nicht? Meine Frau ist Altenpflegerin, sie hat nur einen männlichen Kollegen, unter über zwanzig Kolleginnen, ist das schlimm? Wie korrigieren wir diese schlimme Situation? sollen wir Männer dazu zwingen Pfleger zu werden, oder sollen wir eine negativ Kwote einführen das, meinetwegen nicht mehr als siebzig prozent Frauen den Pflegeberuf ausüben dürfen?

Woher kommt diese blödsinnige Annahme das jeder Beruf im Unversium von jedem Geschlecht gleichemaaßen angestrebt wird, oder werden müsste? Schauen wir uns doch mal um, welche Berufe gibt es zu den sich Männer und Frauen gleichermaaßen bewerben? Wiso ist es ein riesen Erfolg wenn Mädchen in einen Beruf genötigt werden, weil er so toll modern ist, für Mädchen, während Jungs wiederum davon abgehalten werden ihren Traumberuf aus zu üben. Wer hat was davon? Sitzen irgendwo Genderistinnen und prosten einander zu:“Wow wir haben dies Jahr so vielen Leuten das Leben versaut“?

Eins wollte ich noch zu diesen Thema erzählen, Thomas Gottschalk hatte eines seiner  „Wetten Das“ in Leipzig aufgenommen. In Bezug auf SOKO Leipzig, die Tatort Serie, rief er für die Stadtwette fünfzig Kriminalkommissare auf, sich zu melden. Als die letzte Szene im Programm gezeigt wurde, Leipzig hatte die Stadtwette gewonnen, fünfzig Komissare standen dort, da war mein erser Gedanke: „Warum sind so wenig Frauen gekommen?“ Auf einer Seite glaube ich von mir immer das ich furchtbar skeptisch bin, dann wird mir doch immer wieder klar das ich auch auf den Propaganda Bullshit rein falle.

Ich war dabei

Ersteinmal zu meiner Person, ich bin 62. Als Dreijähriger bin ich mit meinen Eltern nach Süd Afrika ausgewandert, vor 15 Jahren kam ich mit meiner deutschen Frau und zwei Töchter nach Deutschland zurück. Die Kolonien hinken oft den Geschehenessen in der Welt hinterher, somit erinnere ich mich an einer Welt in der es verschiedene Regeln für Männchen und Weibchen gab und Jeder das als selbstverständlich akzeptierte.

Oft höre ich das Frauen früher unterdrückt wurden, aber Heute ist das nicht mehr so und die Frauen und Mädchenförderung ist demnach überzogen.

Diese Aussage ärgert mich, vor allen wenn sie von Maskulisten kommt, beide Geschlechter wurden in mancher Hinsicht benachteiligt und in anderer wieder bevorzugt, die Behauptung das Frauen und Mädchen nur benachteiligt wurden, sogar unterdrückt ist schlicht gelogen. Wenn ich an der Zeit zurück denke als ich die Schule verließ, würde ich nicht sagen das ich Schuldgefühle entwickeln müsste weil es uns Jungs doch so viel besser ginge wie den Mädchen, nein Neid beschreibt meine Gefühle genauer.

In meiner Zeit wurden Kinder in der Schule noch geschlagen, oder genauer gesagt Jungs wurden geschlagen. Hätte mir damals Jemand erzählt der Schmerz und die Demütigung vor der ganzen Klasse den Arsch versohlt zu bekommen ist eines der Privilegen für die ich mich später jeden Tag meines Lebens bei jedem weiblichen Wesen entschuldigen müsste, ich hätte den glatt nicht geglaubt.

Die Berufswahl für Jungs war eigentlich ziemlich eindeutig, es ging hauptsächlich darum möglichs viel Geld zu verdienen, vielleicht auch noch etwas um Prestige.

Die Mädchen in unsere Matrikgruppe hatten drei Möglichkeiten: Sie konnten selbst Karriere machen, sie konnten etwas studieren, was nicht unbedingt für einen Beruf nützlich ist, Philosophy, Geschichte, oder Kunstgeschichte waren sehr angesagt, oder sie konnten einfach jobben, meistens als Büro Assistentin, wenn sie in der Schule Tippen gelernt hatte, konnte sie ab sofort bis zu 250 Rand verdienen, damals war der Rand 5 Mark wert.
Grob geschätzt teilten sie sich in drei gleichgroßen Gruppen die die verschiedenen Optionen wahr nahmen, nur Margareth entschloß sich erst einmal ein Urlaubsjahr ein zu legen, während sie zu sich fand und entschloß was sie mit ihr Leben anfangen wollte. Für einen Jungen der nicht wie ich das Glück hatte Ausländer zu sein, wäre das unmöglich gewesen, das Militär ließ sich nur hinausschieben wenn man ein anerkanntes Lehrinstitut besuchte.

Als Jobberin zwischen Schulabschluß und Ehe, brauchte man keine Altersversogung, sie würde doch später in ihrer Ehemanns Altersversorgung aufgenommen werden, selbst Krankenkasse, konnte sie bei ihren Eltern weiter Mitglied bleiben. Die größten regelmäßigen Ausgaben waren waren neue Ballkleider die mehrmals jählich fällig wurden. Es wäre doch eine Zumutung ein Ball zu besuchen in ein Kleid das die Freundinnen schon gesehen haben.

Ich hatte einen Ausbildungsvertrag mit der Post abgeschlossen, die Post hatte damals noch das Monopol auf Fernmeldedienste, ich wurde sogar für die Zeit die ich auf der Fachhochschule verbrachte bezahlt, nach Abzügen, die vom ersten Tag an Altersvorsorge und Krankenkasse beinhalteten bekam ich knapp 100 Rand ausgezahlt. Am Wochenende durfte ich dann Mädchen ausführen und frei halten die mehr als das Doppelte von dem was ich verdiente hatten. Niemand fand das komisch, der Mann hatte zu zahlen und das wars.

Wenn Frau als Jobberinn bei den Eltern wohnt, dann eignet sich die Situation zum sparen , viele junge Mädchen gönnten sich einmal im Jahr eine exotische Reise, meistens eine geführte Reise durch Europa, durch sogenannte Student Tours angeboten, die Teilnehmer waren mehrheitlich keine Studenten und zu 80% junge Frauen zwischen Schulabschluss und Ehe.

Auch ich verlor meine erste feste Freundin als sie sich auf einer Studententour in ihren Schihlehrer verliebte, aber die Geschichte erzähl ich ein anderes mal.