Im Bett ohne Feminismus: Die persönliche Geschichte einer emanzipierten Frau

Es folgt ein Gastartikel der Leserin Hannah, in dem sie beschreibt, wie sie ihre feministische Erziehung hinter sich gelassen hat:

Ich bin Anfang 20 und würde mich nun endlich als emanzipiert bezeichnen – emanzipiert von einem Feminismus, der mich jahrelang eingeschränkt hat. Ich glaube, Feminismus schränkt viele Frauen ein und führt zu viel Frust bei Männern und Frauen, bei mir kam aber hinzu, dass meine Mutter Radikalfeministin ist, sich politisch engagiert und für ein Verbot von Pornos, Prostitution und (sexistischer) Werbung kämpft. Ich wurde also von einer Feministin feministisch erzogen und auch mein Vater ist zwar nicht ganz so radikal, unterstützt meine Mutter aber letztlich in ihren Ansichten.

Feminismus bedeutet für meine Mutter, dass Männer und Frauen sich nur rein biologisch ein klein wenig unterschieden, alle anderen Unterschiede, die wir tagtäglich beobachten können sind das Konstrukt der Gesellschaft. Man wird nicht als Frau geboren, sondern man wird dazu gemacht. Dieses Zitat von Simone de Beauvoir ist wohl einer der Schlüsselsätze. Wie sich Frauen kleiden, welche Berufe sie ergreifen, welche Hobbys sie haben und natürlich auch Gehaltsunterschiede und die Tatsache, dass weniger Frauen in Chefetagen oder der Politik vertreten sind, einfach alles lässt sich demnach auf gesellschaftliche Umstände und rein gar nichts auf biologische Gründe zurückführen. Nebenbei bemerkt sind Frauen bei den rein biologischen Unterschieden – dazu später mehr – natürlich komplexer und irgendwie besser als Männer.

Diese gesellschaftliche Realität, die letztlich verändert werden muss, wird wiederum von Medien, Werbung, Politik, Schulen, sonstigen öffentlichen Institutionen etc. erzeugt oder zumindest verstärkt und konserviert. Allerdings, so das Weltbild, sind die einzelnen Akteure in unterschiedlichem Maß dafür verantwortlich. So wird der Pornoindustrie unterstellt, sie wolle (neben anderen Zielen) bewusst ein „falsches“ Frauenbild bei Männern und Frauen schaffen. Die Marketingbranche oder allgemein die Wirtschaft und große Teile der Medien hingegen verstärken Geschlechterrollen bewusst, aber nicht unbedingt mit einem negativen Ziel und Schulen vermitteln eher aus Unachtsamkeit ein „falsches“ Geschlechterbild.

In der Kindheit bedeutete diese Einstellung für meine Erziehung in erster Linie, dass rosa Kleidung und Prinzessinnenkostüme weitestgehend vermieden wurden und ich statt Puppen auch Lego-Technik geschenkt bekam. Aber außer gelegentlichem Quengeln, um rosa Kleidung zu bekommen, war das für mich als Kind glaube ich kein Drama und wurde logischerweise von mir als Kind nicht hinterfragt. Zu Reibungspunkten kam es dann ab der Pubertät. So wie es eben ganz normal ist, möchte man als Mädchen irgendwann Hotpants, kurze Röcke, bauchfreie Tops anziehen. Natürlich wurde mir das nicht verboten. Denn es ist das absolute Recht jeder Frau, knapp bekleidet rumzulaufen, ohne dass dies einem Mann das Recht gibt, auch nur abschätzig zu schauen (der sog. Male Gaze). Stattdessen gab es dann ein ernstes Gespräch, nicht etwa mit dem Ziel, mich zu bekehren oder zu belehren, sondern um meinen freien Willen und meine Einsicht in die gesellschaftlichen Realitäten zu stärken. Das führte immer mal wieder zu Streit, aber nicht zu einem Hinterfragen der Ideologie. Denn grundsätzlich klang das alles für mich schlüssig. Ich war also lange Zeit eher hin- und her gerissen: Will ich mir wirklich die Fingernägel lackieren oder wurde mir das von Wirtschaft und Werbung nur so eingeredet? Mode, Schmuck, Make-Up, Haarentfernung etc. waren so letztlich ständig Themen, die immer unter den Aspekten Macht und Unterordnung diskutiert wurden und die ich selbst auch ständig hinterfragt habe. Ich habe mich schließlich als Feministin gesehen und wollte jede Handlung unter diesem Aspekt reflektieren.

Ein weiteres Thema, das im Laufe der Pubertät dazu kam, war natürlich Sexualität. Ich habe im Beitrag zum „Mythos vaginaler Orgasmus“ durchaus einiges bekanntes entdeckt. Ganz im Stile Alice Schwarzers wurde mit vermittelt, die Klitoris ist das eigentliche Lustzentrum, Penetration ist vor allem von den Männern gewünscht, bringt der Frau aber nicht viel. Aber auch die Männer möchten nicht nur aus Lustgründen penetrieren, sondern auch als Akt der Besitzergreifung. Vielleicht anders als Schwarzer es sieht, müsse die Vereinigung allerdings nicht per se negativ sein, sondern könne ein Akt der Zweisamkeit, der Verbindung sein – aber bei reiner Penetration eben ohne besonders großen Lustgewinn für die Frau und vor allem nicht als Muss in einer Beziehung. Unabhängig davon wurde es sowohl im Rahmen der Aufklärung, wie ich finde aber auch in mehr oder weniger allen Frauen- und Jugendzeitschriften so dargestellt, als gäbe es ein Recht auf einen Höhepunkt und sei es (alleinige) Aufgabe des Mannes, dafür zu sorgen.

Nun war mir eigentlich schon vor dem ersten Mal klar, dass die Klitoris, zumindest bei mir, nicht dieser Lustknopf ist, den man einfach nur richtig drücken muss und dann kommt man. Ich bin heute nicht mehr sicher, ob ich darüber damals, als mein Sexleben begann, schon nachgedacht habe. Aber wenn ich es nichtmals selbst schaffe, mich einfach so zum Höhepunkt zu bringen, wie sollte das einem (sexuell ebenso unerfahrenem) Jungen gelingen? Vermutlich aber habe ich darüber nicht nachgedacht, sondern hatte einfach die Erwartung, dass das nun seine Aufgabe sei. Gleichzeitig aber hab ich auch eine Art Pflicht empfunden, kommen zu müssen – also beste Voraussetzungen, damit es dann am Ende klappt….nicht. Ich bin nicht einmal sicher, ob ich bei meinem ersten Freund überhaupt mal gekommen bin. Mit etwas mehr Erfahrung bei mir und meinem jeweiligen Partner änderte sich das zwar etwas, aber der Normalfall war weiterhin, dass ich nicht zum Orgasmus kam und das obwohl ich all die Tipps, die so kursieren, ausprobierte. Recht oft spielte ich den Höhepunkt auch vor. Gar nicht, weil ich wollte, dass der Akt dann vorbei ist, sondern weil ich die Erwartung spürte, dass ich kommen muss, und diese Erwartung wollte ich ihm gegenüber aber auch mir selbst gegenüber erfüllen. Man lügt sich also selbst in die Tasche.

Nun war es natürlich nicht so, dass ich nur noch dauerfrustriert durch die Gegend gelaufen bin. Mir machte der Sex ja durchaus Spaß. Es gab aber eben diese Diskrepanz zwischen dem was mir als Normalität, als Anspruch vermittelt wurde und der Realität. Das führte allerdings noch längst nicht zu einem Hinterfragen dieser vermeintlichen Gewissheiten oder gar der gesamten Konstruktion des Feminismus. Bis dahin sollte es noch lange dauern.

Zunächst einmal entdeckte ich so mit ca. 17 eine sexuelle Vorliebe, durch die ich mich im Grunde dem Mann spielerisch unterwerfe, ihm meine Hingabe zeige, was sich aber eher schwer mit dem Leben als Feministin vereinbaren lässt. Dieser Zwiespalt ließ mich anfangs zögern, obwohl ich diese Vorliebe ausleben wollte und als ich sie dann auslebte war ein schlechtes Gewissen die Folge. Ich wollte weiter Feministin sein, aber es fühlte sich nun für mich an, als wäre ich eine Außenstehende, eine, die dazugehören will, aber nicht mehr kann. Im Grunde fühlte ich mich als Verräterin.  Letztlich zeigen sich beim Sex die natürlichen oder archaischen Neigungen besonders explizit und dies auch bei Personen, die ansonsten Geschlechterrollen ablehnen. Dies erkannte ich wohl ab da immer mehr. Das Hinterfragen des Feminismus blieb zwar weiter zunächst aus, doch im Rückblick würde ich sagen, dass dieses Gefühl, nicht mehr wirklich dazuzugehören in der Kombination damit, sexuelle Befriedigung durch diese Vorliebe und damit unabhängig vom Orgasmus zu erleben, den Ausschlag gab, mich mit der Biologie zu befassen.

Internetrecherchen zum Thema Orgasmus brachten mich allerdings nicht sofort weiter. Wer das Thema googelt findet viel, aber nicht unbedingt biologisches Hintergrundwissen. Ich fand zunächst vor allem Seiten mit klugen Tipps, wie „es auf jeden Fall“ klappt und „Tipps, die jede Frau wissen muss“, darunter praktisch immer die übliche Klitoris-Fixierung, so als wäre das nun eine total neue Erkenntnis und nicht etwa das, was einem ohnehin überall erzählt wird.  Als ich dann auf Artikel stiess, wo erklärt wurde, der weibliche Orgasmus sei nach wie vor ein Rätsel, da er evolutionsbiologisch unnütz sei, machte mich das zwar neugierig aber zunächst auch regelrecht wütend. Selbst die Biologie – oder etwa die männlichen Biologen? – schien den Männern hier ein Privileg einzuräumen. Bis dahin hatte ich tatsächlich nie über irgendwelche biologischen Gründe und Notwendigkeiten nachgedacht und wollte das alles, was ich nun las auch nicht wirklich wahrhaben. Es wurde für mich immer erschreckender. Da wurde der weibliche Orgasmus teils als Unfall der Evolution bezeichnet. Es gab zwar eine ganze Reihe von Theorien, wieso Frauen zum Höhepunkt kommen, aber durchgesetzt hatte sich in Fachkreisen offenbar keine. Die wohl wahrscheinlichste ist tatsächlich, dass der weibliche Orgasmus ein Nebenprodukt des – biologisch notwendigen – männlichen Höhepunkts ist, weil die entsprechenden Voraussetzungen schon teilweise gebildet werden, bevor beim Fötus das Geschlecht festgelegt ist – so wie Männer biologisch unnötig Brustwarzen haben.

Und ich fand Zahlen, nach denen nur jede zehnte bis jede Vierte Frau mehr oder weniger immer kommt und dass das alles auch noch genetisch bedingt sein soll, ob eine Frau eben gut und häufig kommt, eher schwierig oder sogar gar nicht. Mich machte das wütend, ich fühlte mich nun erst recht ohnmächtig, aber es begann auch ein Prozess des Nachdenkens: War das alles, was mir erzählt wurde, nicht richtig und bin weder ich noch meine Partner anormal? Hatte ich sowohl mich als auch meine Partner unnötig unter Druck gesetzt? Und was bedeutete das nun? Ich realisierte immer mehr, es gibt keinen Anspruch auf einen Orgasmus, aber damit eben auch keinen Druck, kommen zu müssen.

Mit dem Loslassen von diesem ganzen Denken, kam ich dann sogar häufiger. Ganz anders als es von Feministinnen dargestellt wird, verlor der Orgasmus nun aber für mich an Bedeutung, ich hörte auf, etwas anzustreben, was unwillkürlich passiert und von dem genetisch determiniert ist, wie schwer oder leicht es passiert. Und auf der anderen Seite gewann der eigentliche Akt, die Penetration an Bedeutung. Die Realisierung der Bedeutung der Biologie veränderte für mich sehr viel. Die ganze Einstellung zum Sex ändert sich. Dazu kam, dass ich mich nicht mehr als Feministin fühlte, aber auch nicht mehr als Verräterin, wie zeitweise vorher. Im Gegenteil, ich fühlte mich nun vom Feminismus verraten. All die Jahre an Frust und schlechtem Gewissen, weil mir im Grunde Lügen erzählt wurden. Und auf einmal war auch klar: Wenn hier die Biologie wichtig ist, dann auch in den ganzen anderen Bereichen, wo ich lange glaubte, das alles wäre komplett gesellschaftlich bestimmt. Es setzte ein Gefühl ein, als hätte man mir die Augen geöffnet und ich sah immer mehr, welche Rolle die Biologie auf unser Verhalten hat und sah damit immer mehr, welcher Unsinn mir über Jahre erzählt wurde, der überall und meist kritiklos weiterhin erzählt wird.

Mittlerweile kann ich mein Sexleben, meine Vorliebe ohne jedes schlechte Gewissen und ohne (Orgasmus-)Druck frei und unbeschwert genießen. Mein früherer Frust hat sich nun in Wut auf den Feminismus gewandelt. Beinahe täglich entdecke ich Artikel, Aussagen, Kommentare zu allen Bereichen des Lebens, die mir mittlerweile komplett absurd erscheinen, die aber offenbar ernst gemeint sind. Da wird ein Sexverbot für Männer, die kein Kondom benutzen, gefordert, Cheerleaderinnen wird ihr Sport verboten, dass Frauen seltener zum Orgamus kommen wird als “Orgasm Gap” zur Ungerechtigkeit stilisiert, Männer sollen erzogen werden, richtig zu sitzen und Siri und Alexa sind sexistisch, weil es Frauenstimmen sind (aber wehe, es wären Männer)… die Liste ist endlos. Und je mehr ich mich damit beschäftige, desto klarer sehe ich, dass Feministinnen eine neue Unfreiheit auch und gerade für Frauen schaffen.

Autor: Jonas

Student der Geistes- und Sozialwissenschaften mit Fokus Nahost

30 Kommentare zu „Im Bett ohne Feminismus: Die persönliche Geschichte einer emanzipierten Frau“

  1. Sehr interessanter, lesenswerter Bericht!

    Eine Anmerkung zu

    „Man wird nicht als Frau geboren, sondern man wird dazu gemacht.“

    Das ist eine m.M.n. bewußt falsche, hetzerische übersetzung einer Aussage von Simone de Beauvoir. Sie schrieb:
    „On ne naît pas femme: on le devient.“
    Auf Deutsch: Man wird nicht als Frau geboren, man wird es.“

    Sie läßt offen, wie und warum man zur Frau wird, nichts wird ausgeschlossen. Daß hier biologische Gründe ein entscheidender, unverzichtbarer Faktor sind, war de Beauvoir klar, und sie hat diese Gründe mitgemeint, So viel ich weiß, haben viele französische Feministinnen die biologischen Funktionen einer Frau als den Kern der weiblichen Identität angesehen (während die Gender-Feminstinnen höchstens den Opferstatus als Kern der weiblichen Identität zu bieten haben).

    Die Formulierung „wird dazu gemacht“ suggeriert eine böse Instanz, einen Macher, der verantwortlich ist. Wer könnte wohl gemeint sein 😉

    1. Dem könnte ich noch hinzufügen, dass das französische Verb „naître“ deutlich mehr in Kontexten von „entstehen“ und „in die Welt treten“ benutzt wird als das deutsche geboren werden/gebären.

      Die Redewendung „faire naître un sourire sur les lèvres“ übersetzt dict cc als „ein Lächeln ins Gesicht zaubern“, Deepl mit „ein Lächeln auf die Lippen zaubern“.

      „On ne naît pas femme: on le devient.“ ließe sich demnach auch übersetzen als:

      „man entsteht nicht als Frau: Man wird es.“
      Was nochmal eine andere nuance hat.

    2. Guter Hinweis. In der Tat dürfte de Beauvoir noch keine Gender-Feministin im heutigen Sinne gewesen sein. Aber meint trotzdem schon, dass die weibliche Geschlechterrolle von der Gesellschaft konstruiert ist und dies der Unterdrückung der Frau dient. Das ist nun mal die Kernthese vom Deuxieme Sex.

      Wikipedia zitiert aus dem Werk:

      „Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es. Kein biologisches, psychisches, wirtschaftliches Schicksal bestimmt die Gestalt, die das weibliche Menschenwesen im Schoß der Gesellschaft annimmt. Die Gesamtheit der Zivilisation gestaltet dieses Zwischenprodukt zwischen dem Mann und dem Kastraten, das man als Weib bezeichnet. Nur die Vermittlung eines Anderen vermag das Individuum als ein Anderes hinzustellen.“

      Insofern macht es, glaube ich, keinen Unterschied ob man, „man wird es“ oder „man wird dazu gemacht“ übersetzt.

  2. Ich erinnere mich an ein Video – vor vielen Jahren – welches mittels Endoskop in einer Vagina während des Orgasmus aufgenommen wurde. Zu sehen war, dass der Muttermund in die Vagina eintaucht und theoretisch vorhandenes Sperma quasi „aufsaugt“.

    Damit würde der weibliche Orgasmus der Frau die Möglichkeit bieten, unbewusst darüber zu entscheiden, wer Vater eines potentiellen Kindes wird.

    Das könnte durchaus ein „evolutionsbiologischer Sinn“ sein?

    Mir geht auch eine Geschichte über irgendeine Affenart nicht aus dem Kopf: die Affen leben semi-monogam: Es gibt feste Paare, aber Männlein und Weiblein treiben sich auch kräftig in der Nachbarschaft herum.

    Damit kann das Weibchen – per Orgasmus – steuern, wer wirklich Vater des Nachwuchses wird (es muss nicht ihr fester Partner sein – vielleicht hat sie nicht den Alpha-Platzhirsch abbekommen).

    Und sie kann – per Geschlechtsverkehr und per vorgetäuschtem Orgasmus – steuern, wer sich alles für den Vater hält und das Junge dann vielleicht später mit versorgt oder schützt (in einer erweiterten Familie = Rudel).

    Beides würde für mich evolutionsbiologisch Sinn ergeben.

    1. „ Damit würde der weibliche Orgasmus der Frau die Möglichkeit bieten, unbewusst darüber zu entscheiden, wer Vater eines potentiellen Kindes wird.“

      Die Idee war früher Common Sense, konnte aber empirisch nicht bestätigt werden, dass Frauen mit Orgasmus leichter schwanger werden.

      Es spricht wohl eher viel dafür, dass die grundsätzliche Fähigkeit zum Orgasmus angelegt ist, bevor das Geschlecht festgelegt ist.

    2. Nach der letzten Theorie ist der menschliche Orgasmus ein Überbleibsel aus der Evolution der Fortpflanzung. Die im Artikel erwähnten Tests wurden bei Kanninchen durchgeführt und bei denen ist es so, dass Fortpflanzung nur den Männchen gelingt, die das begattete Weibchen während des Aktes zum Orgasmus bringen. Er ist quasi der Schlüssel zum Nachwuchs.

      Die These ist, dass diese Abhängigkeit beim Menschen verloren gegangen ist, in der genetischen Ausstattung aber die Fähigkeit zum Orgasmus erhalten geblieben ist.

      Der weibliche Orgasmus ist für den (beteiligten) Mann in der Regel nicht ganz unwichtig. Ich glaube nicht, dass diese Bedeutung rein gesellschaftlich induziert ist. Dehalb kann ich mir vorstellen, dass es zumindest fortpflanzungsbegünstigend ist, die Partnerin zum Orgasmus bringen zu können. (Vermutlich wirkt es zumindest stabilisierend auf die Partnerschaft und erhöht dadurch die Wahrscheinlichkeit der erfolgreichen Aufzucht des Nachwuchses.)

      1. Die These dass der weibliche Orgasmus die Fortpflanzung begünstigt oder sogar dafür notwendig ist, ist sehr alt und wurde untersucht – konnte aber nicht bestätigt werden. Ob ein Orgasmus die Beziehung stabilisiert, weiß ich nicht, aber der Punkt ist glaube ich ein anderer: nicht alle Frauen kommen normalerweise und der ständige Verweis auf die Klitoris (mit dem Unterton, dass die kleine Perle das eigentlich oder einzige Lustzentrum ist) hilft da nicht weiter. Da wird m.E. bei den Frauen aber indirekt auch bei den Partnern völlig unnötig ein Druck, eine Erwartungshaltung aufgebaut.

      2. Die Untersuchung bzgl. des Zusammenhangs zwischen Fortpflanzung und Orgasmus bezog sich auf Kanninchen, bei denen das durch die Studie belegt werden konnte. Da der Mechanismus vermutlich älter als die Kanninchen ist, werden wir Teile davon ebenfalls in unseren Genen haben. Bei uns ist dieser Zusammenhang aber aufgehoben. Das heißt aber nicht, dass alle Teile der „Mechanik“ nicht mehr greifen. Nur in diesem Sinne wollte ich meinen Hinweis verstanden wissen.

        Ich gebe Dir Recht in Bezug auf die Fixierung auf die Klitoris und den Orgasmus, auch bezüglich des Drucks, der dadurch ggf. entsteht. Es ist mir ebenfalls nicht ganz klar woher diese Fixierung kommt. In den letzten Jahren ist aber das Hervorheben der weiblichen Geschlechtsorgane derart in der breiten Masse angekommen (Stichwort: Vulvenmalen auf dem ev. Kirchentag), dass es fast traurig wirkt. Ich stelle mir dann immer vor, wie die Öffentlichkeit wohl reagieren würde, wenn das gleiche so exzessiv mit Phalli stattfinden würde.

        Die Fixierung auf die Klitoris erkläre ich mir über die Vielzahl von leicht entrückten feministischen Theorien, wie z.B. die, dass die Frauen eigentlich alle homosexuell wären und durch die Männer in ein hetronormatives Schema gezwungen werden. Wer solchen Gedanken auch nur ein Quentchen Sinn eingeräumt und wer den Mann immer als einen abzuwehrenden Aggressor ansieht, für den muss Penetration des Teufels sein. Wenn es um Sex geht, dann findet der in dieser Gedankenwelt eben zwangläufig außen statt. Das ist aber nur eine These.

      3. @Werlauer
        „Es ist mir ebenfalls nicht ganz klar woher diese Fixierung kommt.“

        Wenn Mädchen/jungen Frauen beigebracht wird, die Klitoris (bzw. die Klitorisspitze) sei das einzige Lustorgan, ist das m.E. durchaus problematisch, absurd wird es, wenn so getan wird, als sei das eine neue Weisheit, die dabei verkündet wird.

        Ich glaube, du liegst da schon ganz richtig mit deiner Vermutung. Im Extremfall soll Penetration verteufelt werden, wenn es nicht ganz so extrem ist, soll so glaube ich die Unabhängigkeit der Frau vom Mann gestärkt werden.

    3. „Und sie kann – per Geschlechtsverkehr und per vorgetäuschtem Orgasmus – steuern, wer sich alles für den Vater hält und das Junge dann vielleicht später mit versorgt oder schützt“

      Darin ist schon wieder die stilschweigende Annahme enthalten, dass Tieren der Zuasmmenhang zwischen Sex und Geburt klar sei.
      Zu einer solchen Annahme gibt es aber keine Veranlassung. Der Zusammenhang ist alles andere als leicht zu erkennen.

      Nur so als Beispiel finde ich den Gedanken viel naheliegender, daraus, dass eine schwangere anfängt mehr zu essen, (weil sie ja „für zwei“ isst), zu folgern, dass sie deshalb auch erst dick wird und aus dem „überschüssigen“ dann halt das Kind entsteht.
      Der, der die Mutter in dieser Zeit als der „Versorger“ mit dem notwendigen Zusatzfutter unterstützt, ist nach dieser Logik folgerichtig der Vater.

      Sex zur Bindungsverstärkung hat seine ganz eigenen Belohnungs- und Antriebsmechanismen, für die eine Kenntnis des Zusammenhangs mit Zeugung und Geburt absolut nicht benötigt wird.
      Bzw. umgekehrt: Weil ein solcher Zusammenhang kognitiv so schwer herzustellen ist, musste die Natur entsprechende unabhängige Belohnungsmechanismen bereitstellen.

  3. Ich als Mann beschäftige mich seit über 10 Jahren mit dem Thema der glücklichen Partnerschaft. Das beste Sexleben war das, in der ich eine höhere Dominanz inne hatte, auch weil die Frau das akzeptierte. Das Gefühl der Unterwerfung bei einer Frau sorgt dafür, dass sie sich Fallen lassen muss. Das ist bei ihr einer der wichtigsten Aspekte um überhaupt einen Orgasmus bekommen zu können. Ob der Mann nun deshalb zwangsweise dominant sein muss sei mal dahin gestellt. Doch umgekehrt wenn sie die dominante Rolle einnimmt und die Kntrolle hat, kann sie sich kaum fallen lassen.
    So ein großes Geheimnis ist der weibliche Orgasmus nicht. Nur passt es nicht in die feministische Vorstellung hinein. Und deshalb auch nicht in unsere „moderne“ Einstellung der Gesellschaft.
    Mir ist schon sehr lange klar, dass der Feminismus Frauen mehr schadet als er hilft.
    Wenn eine Karrierefrau vergebens einen passenden Mann sucht, da die Auswahl mit dem Anstieg ihres beruflichen Erfolgs drastisch sinkt, da sie stets einen Partner haben will zu dem sie aufschauen kann, dann frage ich mich ob eine Quote am Ende mehr schadet als es hilft. Das muss aber jeder selbst entscheiden.

  4. Danke für diesen Artikel.

    Der Feminismus produziert und stigmatisiert die Frau als Opfer. Interessant finde ich dabei auch immer wieder die Rolle der Lesben, von denen aus meiner Sicht immer die besonders intensive Verteufeling des Männlichen ausgeht, ob Penetration oder Patriarchatsparanoia.

    Der Feminismus steht den Frauen auch bei der Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung im Weg. Unrealistische Zielbilder (Vereinbarkeit von Karriere und Familie, hohe Einkommen mit geisteswissenschaftlicher Ausbildung), nicht-Anerkennen der Biologie (Jungs mögen Autos und Traktoren, Mädchen mögen Puppen), dazu ein permanentes Zwängen in eine Opferrolle statt positives Aufbauen einer Rolle als Schmiedin und aktive Gestalterin des eigenen Glücks.

    Ich werde meine Tochter von Feminismus so fern wie möglich halten. Damit sie ein gleichberechtigtes und starkes Individuum mit wachen Geist wird, die mit ihrer eigenen Fraulichkeit hoffentlich im Reinen ist.

    1. „Danke für diesen Artikel.“

      Gerne 🙂

      „Der Feminismus produziert und stigmatisiert die Frau als Opfer.“

      Ja, man ist ständig Opfer. Obwohl man doch eigentlich besser ist als die Männer, schaffen die es, uns Frauen unten zu halten.

      Man hat angeblich ein Recht auf alles mögliche – Karriere, Vorstandsposten, politische Ämter, Orgasmen,… – und wenn das nicht klappt, muss ja irgendwer schuldig daran sein. So wird aber gleich doppelt Frust erzeugt. Die Männer sind ohnehin schuld. Aber mit diesen Rechten ist mindestens implizit auch die Pflicht dazu verbunden und sorgt so für einen völlig unnötigen Druck. Bei Allesevolution gibt es aktuell einen Artikel über Frauenquoten, da wird es auch schön deutlich.

  5. Danke das du dir die Mühe gemacht hast diesen Beitrag zu verfassen. Es war sehr interessant und lesenswert.

    Hätte man mich mit 20 gefragt was ich vom Feminismus halte hätte ich wahrscheinlich geantwortet das ich zwar kein glühender und bekennender Feminist bin aber Gleichberechtigung ein wichtiges und richtiges Thema ist.
    Jahre später, nachdem ich aus Dummheit die falsche Frau geschwängert habe und am eigenen Leib erfahren durfte das es Frauen gibt die gewaltig einen Knacks haben, für die sich die Gesellschaft aber wenig interessiert und im Zweifel Mitleid für solche Frauen aufbringt, durfte ich dann auch lernen das ich als Mann nicht im geringsten die gleichen Rechte und Pflichten habe wie die Frauen. Die Gesellschaft hat sich auch dafür nur wenig interessiert, hatte aber wenig Mitleid. Um dieses Trauma zu überwinden habe ich angefangen mich mit bestimmten Themen zu beschäftigen und bin so mit der Zeit auf Blogs wie diesem gelandet. Heute würde ich mich als Antifeministen bezeichnen.
    Spannend ist dabei das ich, je mehr ich las und mich damit beschäftigte, zu einer Art männlichem Feministen geworden bin. Überall sind mir auf einmal die Ungleichbehandlung zwischen Mann und Frau aufgefallen. Vor allem natürlich Dinge die Männer aus sexistische Art und Weise diskriminieren. Ich konnte also mit der Zeit besser nachempfinden wie sich Feministinnen wohl fühlen müssen. Mir ist auch aufgefallen das mir diese Denk- und Betrachtungsweise auf Dauer schadet und mich wieder etwas zurück nehmen muss.
    Ich bin auch zu dem Schluss gekommen das gewisse Gedanken die dem Feminismus entsprungen sind durchaus richtig sind und ihre Berechtigung haben. Zu einer gesamtgesellschaftlichen Katastrophe wird es erst wenn so getan wird als wären Themen wie Gleichberechtigung ein reines Frauenanliegen das auch nur von Frauen erkämpft und erreicht werden kann. Der Feminismus der sich heute durch die Medien- und Politiklandschaft zieht agiert aber genau so. Er erklärt Lappalien wie den Umsatzsteuersatz auf Tampons zum wichtigen Kampf für Frauenrechte während krasse rechtliche Benachteiligung von Männern überhaupt nicht zur Sprache kommen. Das hilft nicht den Frauen, und den Männern erst recht nicht. Durch diese Jahrzehnte andauernde feministische Propaganda werden nur unselbstständige Frauen produziert die nicht selbst die Verantwortung übernehmen sondern bequem auf die Schuld des Mannes verweisen. Im Grunde sehe ich die feministischen Grünen auf einer Stufe mit der fremdenfeindlichen AfD. Für die einen ist der Sündenbock der weiße, heterosexuelle Mann, für die Anderen der fremde Mann. Mit dem richtigen Feindbild lebt es sich einfach leichter.

    1. „Hätte man mich mit 20 gefragt was ich vom Feminismus halte hätte ich wahrscheinlich geantwortet das ich zwar kein glühender und bekennender Feminist bin aber Gleichberechtigung ein wichtiges und richtiges Thema ist.“

      Ich glaube, gegen gleiche Rechte hat niemand was, aber darum geht es den Feministinnen nicht.

  6. …… „All die Jahre an Frust und schlechtem Gewissen, weil mir im Grunde Lügen erzählt wurden.“…….

    Klingt für mich ähnliche wie die Berichte von Sektenaussteigern

    1. Solche Ideologien wirken wie eine Sekte im Kopf. Sie machen innerlich unfrei. Gerade wenn es um das Thema Sexualität geht, hat der Mensch die denkwürdige Eigenschaft sich selbst zu unterdrücken – ganz ohne Sektenstrukturen o.ä. einfach nur durch repressive Moral.

      1. „Sie machen innerlich unfrei. Gerade wenn es um das Thema Sexualität geht“

        Ja, das ist so, man zwingt sich selbst in einen Käfig. Und dabei geht es nicht nur um Sexualität im engeren Sinne. Wie beschrieben geht es dabei auch um so banale Dinger wie lackierte Fingernägel. Oder durch die Cheerleaderinnen, die ihren Sport nun nicht mehr ausüben dürfen, wird letztlich allen Mädchen suggeriert, andere anzufeuern, ist ein falsches Verhalten.

        Ironischerweise schafft der Feminimus damit weibliche Privilegien ab. Als Frau kann ich entscheiden, ob ich eine Jeans oder ein kurzes Kleid anziehe, ob ich Highheels oder Sneaker trage, ob ich mich schminke und die Nägel lakiere oder das nicht mache, ob ich als Hobby Cheerleading oder Poledance ausübe oder lieber Fussball spiele oder boulder. Das sind alles Wahlmöglichkeiten, die mir (noch) offen stehen, Männern aber allenfalls eingeschränkt.

  7. Hi Hannah, vielen Dank für deinen Beitrag!

    Ein paar Kommentare: „Diese gesellschaftliche Realität, die letztlich verändert werden muss, wird wiederum von Medien, Werbung, Politik, Schulen, sonstigen öffentlichen Institutionen etc. erzeugt oder zumindest verstärkt und konserviert. Allerdings, so das Weltbild, sind die einzelnen Akteure in unterschiedlichem Maß dafür verantwortlich. So wird der Pornoindustrie unterstellt, sie wolle (neben anderen Zielen) bewusst ein „falsches“ Frauenbild bei Männern und Frauen schaffen. Die Marketingbranche oder allgemein die Wirtschaft und große Teile der Medien hingegen verstärken Geschlechterrollen bewusst, aber nicht unbedingt mit einem negativen Ziel und Schulen vermitteln eher aus Unachtsamkeit ein „falsches“ Geschlechterbild.“

    Vulgär-Marxismus aus „gutem“ und damit meine ich schlechtem Grund.
    Schule vermittelt einfach nur, dass Jungen in irgendeiner Form falsch, nichtsdestotrotz dafür verantwortlich sind.
    Da in den schulischen Institutionen aber dominant Frauen arbeiten, können die „Geschlechterrollen“ die in dieser Institution vermittelt werden nicht per se „böse“ sein.
    D.h. man erhält eine „gesellschaftliche Realität, die letztlich verändert werden muss“ OHNE eine „gesellschaftliche Realität, die letztlich verändert werden muss“.
    Diese gesellschaftliche Realität ist letztlich sakrosankt.
    Bei jeder Frauenbastion wirst du die identische Antwort vorfinden – es eine unhinterfragbare, einfach so seiende Realität.

    „Nun war mir eigentlich schon vor dem ersten Mal klar, dass die Klitoris, zumindest bei mir, nicht dieser Lustknopf ist, den man einfach nur richtig drücken muss und dann kommt man. Ich bin heute nicht mehr sicher, ob ich darüber damals, als mein Sexleben begann, schon nachgedacht habe. Aber wenn ich es nichtmals selbst schaffe, mich einfach so zum Höhepunkt zu bringen, wie sollte das einem (sexuell ebenso unerfahrenem) Jungen gelingen? Vermutlich aber habe ich darüber nicht nachgedacht, sondern hatte einfach die Erwartung, dass das nun seine Aufgabe sei. Gleichzeitig aber hab ich auch eine Art Pflicht empfunden, kommen zu müssen – also beste Voraussetzungen, damit es dann am Ende klappt….nicht.“

    Der Punkt ist, ab dem Zeitpunkt, als ihr miteinander ins Bett gegangen seid, standen drei Dinge bereits unausweichlich fest:

    1. DEINE Klitoris IST ein Lustknopf, den ein ebenso sexuell unerfahrener Junge souverän zu bedienen hat.
    2. DEIN Höhepunkt ist SEINE Verantwortung.
    3. Die VERPFLICHTUNG auf die Idiotie von 1. und 2. führt dich dazu, den Orgasmus vorzutäuschen.

    Was kann jetzt noch schief gehen? /sarcasm off???
    Die dich NICHT befriedigt haben, werden die Schuld dafür weiterhin bei sich suchen.

    „Letztlich zeigen sich beim Sex die natürlichen oder archaischen Neigungen besonders explizit und dies auch bei Personen, die ansonsten Geschlechterrollen ablehnen. Dies erkannte ich wohl ab da immer mehr.

    Die wohl wahrscheinlichste ist tatsächlich, dass der weibliche Orgasmus ein Nebenprodukt des – biologisch notwendigen – männlichen Höhepunkts ist, weil die entsprechenden Voraussetzungen schon teilweise gebildet werden, bevor beim Fötus das Geschlecht festgelegt ist – so wie Männer biologisch unnötig Brustwarzen haben.

    Ich realisierte immer mehr, es gibt keinen Anspruch auf einen Orgasmus, aber damit eben auch keinen Druck, kommen zu müssen.“

    Ok? Ich vermute – nimm es mir nicht übel – das ist deine spezifisch weibliche Form der Verarbeitung.
    Angenommen hingegen, wir nehmen die sexuelle Befriedigung als eine geglückte Form von „pair bonding“, dann ist „weiblicher Orgasmus“ ein Anzeichen für Verbleib in „pair bonding“. D.h. die weibliche Sexualität rückt in den Mittelpunkt einer partnerschaftlichen Sexualität.

    „Ganz anders als es von Feministinnen dargestellt wird, verlor der Orgasmus nun aber für mich an Bedeutung, ich hörte auf, etwas anzustreben, was unwillkürlich passiert und von dem genetisch determiniert ist, wie schwer oder leicht es passiert. Und auf der anderen Seite gewann der eigentliche Akt, die Penetration an Bedeutung.“

    Chm, chmm, „der eigentliche Akt der Penetration“ hat irgendetwas damit zu tun, dass du Kinder gebierst.
    Wie willkommen du Spermien in deinem Körper empfängst hat etwas damit zu tun, wie sehr du akzeptierst, dass Spermien etwas mit Sexualität zu tun haben.
    Ja, Spermien wollen dich befruchten, das ist ihr Job.
    „Penetration“ war – vor der Pille – unmittelbar verheiratet mit „Reproduktion“.

    Meiner Meinung nach lässt sich Sexualität von Reproduktion aber nicht einfach so trennen. Das war nie so vorgesehen.

    1. „Der Punkt ist, ab dem Zeitpunkt, als ihr miteinander ins Bett gegangen seid, standen drei Dinge bereits unausweichlich fest: …“

      Schön zusammengefasst. Aber genau das wird einem doch letztlich überall vermittelt.

      „Ich vermute – nimm es mir nicht übel – das ist deine spezifisch weibliche Form der Verarbeitung.
      Angenommen hingegen, wir nehmen die sexuelle Befriedigung als eine geglückte Form von „pair bonding“, dann ist „weiblicher Orgasmus“ ein Anzeichen für Verbleib in „pair bonding“. D.h. die weibliche Sexualität rückt in den Mittelpunkt einer partnerschaftlichen Sexualität.“

      Ob das meine spezifische Verarbeitung ist, weiß ich nicht. 🙂
      Ich hätte eher gesagt, es ist genau das Problem, dass (auch weibliche) sexuelle Befriedigung ausschließlich über den Orgasmus definiert wird, der weibliche Orgasmus im Mittelpunkt steht, aber ein Teil der Frauen – wieviele lasse ich mal offen – zumindest nicht immer kommt. Das muss doch zu Frust auf beiden Seiten führen.

      „, „der eigentliche Akt der Penetration“ hat irgendetwas damit zu tun, dass du Kinder gebierst.“

      Ich glaube, hier zitierst du mich nicht ganz richtig. Ich schrieb: „der eigentliche Akt, die Penetration“, d.h. ich wollte die Penetration abgrenzen vom Vorspiel und allen Formen des nicht penetrativen Sex.

      „wie sehr du akzeptierst, dass Spermien etwas mit Sexualität zu tun haben“

      Ach, das akzeptiere ich gut 🙂

      „Meiner Meinung nach lässt sich Sexualität von Reproduktion aber nicht einfach so trennen. Das war nie so vorgesehen.“

      Wie genau meinst du das? Also ich kann ja verhüten und das somit weitestgehend trennen.

  8. Danke für diesen Beitrag! Sehr interessant, auch mal die andere Seite zu betrachten.. 🥰

    Ich würde den Feminismus aber nicht so verteufeln. Du hast schlechte, einschränkende Erfahrungen damit gemacht, und das finde ich schade! Aber das heißt nicht, dass Feminismus an sich Einschränkung bedeutet. Ich selbst bezeichne mich zum Beispiel als Feministin, und ich habe nichts dagegen, wenn sich Mädchen / Frauen für Mode und Make-up interessieren, sich die Haare entfernen oder ihre Fingernägel lackieren – wichtig sind für mich und für viele andere Feministinnen die Beweggründe dazu. Feminismus heißt nicht, dass Mädchen und Frauen nicht feminin sein dürfen und keine typisch weiblichen Interessen zeigen sollten, sondern, dass frau so sein sollte, weil sie sich damit wohlfühlt, und nicht, weil sie das Gefühl hat, dass es von ihr erwartet wird, nicht aus der stereotypischen (Geschlechter-)Rolle zu fallen…

    Zum Thema Orgasmus: Jeder ist da anders. Mein Feminismus besteht darin, dass mir Gleichberechtigung beim Sex wichtig ist, dass es also nicht um die Befriedigung und den Orgasmus EINES Sexualpartners geht. (Genau darum finde ich auch Pornografie und Prostitution problematisch, weil dadurch Menschen, meist Frauen, zur Befriedigung genutzt bzw. sogar gekauft und so zu Objekten degradiert werden!) Das heißt übrigens auch: Wenn du dich dem Mann spielerisch unterwirfst, weil DU SELBST dich damit wohlfühlst, ist das völlig berechtigt! Und wenn du durch Penetration eher zum Orgasmus kommst als mit Stimulation der Klitoris, ist das eben so!

    Alles, was ich damit sagen will, ist: Natürlich wird es Feministinnen geben, die sagen, dass Penetration eine Demonstration der männlichen Macht ist und man sich durch typisch feminine Interessen den patriarchalen Geschlechterrollen unterordnet – denn Feminismus bedeutet für jede*n etwas anderes. Man darf dabei aber nicht vergessen, dass Feminismus im Grunde nur bedeutet, dass einem die Gleichberechtigung der Geschlechter wichtig ist, und diese Richtung von verschiedenen Frauen auf verschiedene Weise ergänzt und ideologisch behaftet wird. Ich stimme vielem, was du gesagt hast, zu, finde aber nicht, dass das mit meinem eigenen Feminismus unvereinbar ist…

    LG, Creative Activist

    1. Danke für deine Antwort.

      Nur eine Anmerkung
      „Und wenn du durch Penetration eher zum Orgasmus kommst als mit Stimulation der Klitoris, ist das eben so!“

      Das hab ich so nicht gesagt 🙂 Ich komme allgemein nicht immer, aber am ehsten aus einer guten Kombi 🙂

      1. Gut, dann habe ich es falsch verstanden… Ich finde es aber gerade etwas seltsam, dass du dich so an diesem einen Fehler orientierst und den Rest ganz übergehst… 🤔

      2. @creativeactivist
        🙂 Für den Rest einfach Danke. Ein sehr netter, aufbauender Kommentar von dir.

    2. @creativeactivist

      „Feminismus heißt nicht, dass Mädchen und Frauen nicht feminin sein dürfen und keine typisch weiblichen Interessen zeigen sollten, sondern, dass frau so sein sollte, weil sie sich damit wohlfühlt, und nicht, weil sie das Gefühl hat, dass es von ihr erwartet wird, nicht aus der stereotypischen (Geschlechter-)Rolle zu fallen…“

      Doch, genau das heißt Feminismus. Für mich wird das besonders deutlich, wenn es um Rollenverteilung, Lohnunterschied und Machtpositionen in z.b. Wirtschaft und Politik geht. Feministen können es nicht akzeptieren, dass Frauen sich nach wie vor deutlich mehr um Haushalt und Kindererziehung kümmern und dementsprechend weniger verdienen und weniger Führungspositonen inne haben. Dagegen geht man mit Frauenquoten, Frauenförderung, Sexismus-Hexenjagd und ähnlichem vor. Genau dieser Feminismus ist ein Krieg gegen die Weiblichkeit (und gegen die Männlichkeit sowieso). Und genau dieser Feminismus ist Mainstream. Dein persönliches Feminismus-Verständnis, bei dem es natürlich nur um Gleichberechtigung und individuelle Selbstverwirklichung geht (schon klar… 😉 ) spielt in der Gesellschaft höchstens die Rolle eines Feigenblattes.

      „Wenn du dich dem Mann spielerisch unterwirfst, weil DU SELBST dich damit wohlfühlst, ist das völlig berechtigt!“

      Ach ja? Was bedeutet es denn für die feministische Ideologie, wenn eine Frau Spaß daran hat, sich unterwerfen zu lassen? Ist das einfach so eine Geschmackssache, so wie der eine gerne Schokolade isst und der andere halt Lakritz, oder steckt da doch mehr dahinter? Ist Hannah nur eine merkwürdige Ausnahme, eine „Fetischistin“ gar, oder ist ihre Erfahrung vielleicht sogar verallgemeinerbar?

      „weil dadurch Menschen, meist Frauen, zur Befriedigung genutzt bzw. sogar gekauft und so zu Objekten degradiert werden!“

      Ja wirklich furchtbar. Aber noch furchtbarer: Manchen Frauen gefällt das sogar auch noch!! Oder kannst du mir vielleicht erklären warum es massenweise kostenlose (Amateur-)Pornos im Netz gibt? Werden die ganzen Mädels dazu gezwungen? Müssen die das alle machen, weil sie trotz langer Suche keinen anderen Broterwerb finden konnten? Oder sind das einfach Schlampen, die nicht zählen?

      1. Genau das, was du beschreibst, ist eben nicht der Fall. Frauenquoten sowie Frauenförderungen dienen dazu, Frauen den Weg zu ebnen, in Führungspositionen zu gelangen, wenn sie das wollen, weil sie in unserer derzeitigen Gesellschaft sehr häufig durch Geschlechterrollen und Sexismus daran gehindert werden! Außerdem: Seit wann schließen Führungspositionen und Femininität sich aus?

        Das Ziel ist nicht, alle Führungspositionen mit Frauen zu besetzen und einfach umzukehren. Das Ziel ist, die Geschlechterrollen, die Frau sei für den Haushalt zuständig und der Mann für den Broterwerb, aufzulösen, sodass alle die gleichen Chancen haben und nicht durch (sexistische) Vorurteile behindert werden.

        „Was bedeutet es denn für die feministische Ideologie, wenn eine Frau Spaß daran hat, sich unterwerfen zu lassen?“ Wir reden hier nur vom sexuellen Aspekt und nicht auf alle Lebensbereiche angewendet, das möchte ich vorab schon mal klarmachen. Dann: Es muss klar sein, dass es in gegenseitigem Einverständnis geschieht und es sich nur um ein Spiel handelt! Dann ist es, wenngleich ich es selbst nicht unbedingt gutheiße, die Privatsache des Paares.

        „Manchen Frauen gefällt das sogar auch noch!“ Ich muss zugeben, es wirkt so, bei dem ganzen offenbar freiwillig gedrehten pornografischen Material. Nachvollziehen kann ich es aber nicht: den eigenen Körper zu verkaufen, um ein völlig verzerrtes Weltbild zu propagieren, das Menschen zu Objekten macht?!

      2. Das Problem feministischer Argumentation in einer Nußschale: „Frauenquoten sowie Frauenförderungen dienen dazu, Frauen den Weg zu ebnen, in Führungspositionen zu gelangen, wenn sie das wollen, weil sie in unserer derzeitigen Gesellschaft sehr häufig durch Geschlechterrollen und Sexismus daran gehindert werden!“

        Das ist eine schlichte Behauptung und diese Behauptung wird auch durch bloße Wiederholung nicht wahrer.

        Zunächst einmal existiert ein nach Geschlechter segregierter Arbeitsmarkt, weil sich Frauen für einen schmalen Bereich an Ausbildungsberufen und Studiengängen entscheiden, diese Entscheidung mündet wiederum in klassischen Frauenberufen.
        Seit 30 Jahren gibt es eine Propaganda, dieses schmale Spektrum zu erweitern (Stichwort „girls day“), „Männerberufe“ zu ergreifen oder wenigstens nicht komplett an den Erfordernissen des Arbeitsmarkts vorbei zu studieren.

        Die Idee, solche individuellen Entscheidungen einfach einer repressiven Gesellschaft zu unterstellen ist zwar charmant, wirft dann aber die Frage auf, ob man diese jungen Frauen nicht besser für unzurechnungsfähig erklären sollte.
        Denn die Folgen sind seit Jahrzehnten bekannt.

        Faktisch werden von Frauen Ausbildungs- und Studiengänge bevorzugt, die Sicherheit bieten (deshalb öffentlicher Dienst), durch antizipierte Erwerbsunterbrechungen nicht dequalifizierend (deshalb eher nicht Informatik) wirken und eine Perspektive auf den baldigen Einstieg in Teilzeitarbeit oder die Flucht aus dem Beruf (s. Verweildauer in der Altenpflege) bieten.

        Keines dieser Merkmale verspricht eine Karriere, nichts davon eignet sich für eine Führungsposition. Daher die Posse, dass in der Grundschule, die zu 85% von Frauen dominiert wird, hunderte von Schulleitern fehlen. Nach den ersten Aufschreien, das wäre ein Beweis für existierenden Sexismus wurde „entdeckt“, es handelt sich um Posten, die für verhältnismäßig wenig Mehrbezahlung einen ganze Menge Mehrarbeit bedeuten, auf die Frauen keine Lust haben.

        Wegen der – insbesondere für Frauen – erstrebenswerten „work-life-balance“. Und damit zum nächsten Punkt: „Das Ziel ist, die Geschlechterrollen, die Frau sei für den Haushalt zuständig und der Mann für den Broterwerb, aufzulösen, sodass alle die gleichen Chancen haben und nicht durch (sexistische) Vorurteile behindert werden.“

        Das Problem an deinem – und leider nicht nur deinem – Feminismus ist, er nimmt die empirische Realität nicht nur nicht zur Kenntnis, sondern er verleugnet sie offensiv. Wenn Frauen für ihre bessere „work-life-balance“ gefeiert werden, dann ist das aktuell keine, die sie sich tatsächlich selber leisten können.
        Die wenigsten Berufe werfen so viel ab, dass man ein oder zwei Kinder (die Mehrkosten verursachen), sich selbst und den Haushalt in Teilzeit finanzieren kann.
        Wenn der eigene Broterwerb nicht für das eigene Brot reicht, wird frau wohl zwangsläufig auf die Einkünfte eines anderen Menschen zurückgreifen müssen.

        Und jetzt ein Perspektivwechsel, der dir vermutlich schwer fallen wird: Diese Verhältnisse zwingen diesen anderen Menschen zwangsläufig in die Erwerbsarbeit und zwar in Vollzeit. Er ist davon abhängig in Vollzeit zu arbeiten, um damit die „work-life-balance“ der Frau und seine Familie zu finanzieren.
        Die Idee, die real existierenden Frauen hätten ein echtes Interesse darin, diese „Geschlechterrollen aufzulösen“ beweisen Studie, für Studie, für Studie als Ammenmärchen.
        Diese von Feministinnen unterstellte, egalitäre weibliche Erwerbsneigung existiert nicht. Die Feministinnen müssen sie aber unterstellen, sonst wäre es kein „-ismus“, der sie daran hindert. Eine Notlüge ist nichtsdestotrotz eine Lüge.

        Auch in der Frage der politischen „Repräsentation“ ist es das gleiche Spiel.
        Die Parteien hatten und haben prozentual wesentlich weniger weibliche Mitglieder, als es eine Gleichverteilung der Posten hergeben würde.
        Die legendäre Vereinbarkeit der politischen Arbeit mit der Familie ist ein Witz, wenn man bedenkt, dass eine junge Frau mit 16 Jahren in eine Partei eintreten kann und das Durchschnittsalter für das erste Kind inzwischen bei 30 Jahren liegt.
        In diesen 14 Jahren stellt sich die Frage der „Vereinbarkeit“ nicht und man muss auch niemandem „den Weg ebnen“.
        Bei den Grünen gab es die Quotierung seit Anfang an, bei der SPD seit 31 Jahren – eine prozentual nach Geschlecht ausgeglichene Mitgliedschaft nie.
        Es müssten „mehr weibliche Rollenvorbilder“ in der Politik existieren, wirkt nach 14 Jahren weiblicher Kanzlerschaft mehr als bemüht.

        Die Idee, es handle sich also bei diesen Maßnahmen um die Herstellung von „Chancengleichheit“ durch „Frauenquoten sowie Frauenförderungen“ ist also beweisbar falsch. Es handelt sich um die sattsam bekannte Rosinenpickerei in Kombination mit der Sicherung von Posten, die auf feministischen Mythen beruht und die Männern immer mehr auf die Nerven geht.

      3. @creativaktivist
        Sorry hatte deinen Kommentar ganz vergessen.
        Crumars Argumantation schließ ich mich an. Die Rollenverteilung, die du nicht leiden kannst, kommt nicht durch Diskriminierung zustande, sondern dadurch, dass sich Frauen und Männer eben so entscheiden sobald sie Kinder bekommen. Diese Entscheidung halte ich für vernünftig. Die Bindung der Mutter zum Kind ist i.d.R. enger und auch gerade bei Säuglingen/Kleinkindern unverzichtbar. Ich halte es für unverantwortlich, wenn Frauen mit kleinen Kindern einer Berufstätigkeit außer Haus nachgehen. Erst recht, wenn es sich um einen Vollzeitjob handelt. Genau das hat eben für einen großen Teil der Frauen eben Priorität und daraus ergibt sich dann logischerweise eine andere Biographie, ein geringer Lohn, weniger Führungspositionen etc.. Es ist gut, dass das so ist und Frauenquoten und Frauenförderung und Kanmpf gegen „Sexismus“ werden nichts daran ändern, weil die Natur des Menschen nunmal so ist. Geschlechtergleichheit ist Illusion.

        „Seit wann schließen Führungspositionen und Femininität sich aus?“
        Das habe ich so absolut nicht gesagt. In der Tat aber ist Weiblichkeit für Führungspositionen in Wirtschaft, Politik, Militär oder Wissenschaft nicht gerade förderlich. Ersten wegen der Mutterschaft (siehe oben) und zweitens weil Frauen weniger Sinn für Konkurrenzkampf, weniger Mut und weniger Tatendrang als Männer haben. Außerdem steigern hohe Postionen und Einkommen bzw. allgemein Erfolg die Attraktivität des Mannes in den Augen der Frauen. Umgekehrt ist dies kaum der Fall. In einem fairen Konkurrenzkampf um Posten (also einem ohne Quoten z.b.) werden sich daher in aller Regel Männer durchsetzen. Der Psychologe Peterson hat mal einen hübschen Satz dazu gesagt: „Men test ideas an women test men.“

        „Wir reden hier nur vom sexuellen Aspekt und nicht auf alle Lebensbereiche angewendet, das möchte ich vorab schon mal klarmachen.“
        vergebliche Liebesmüh. Du kannst mir nicht weißmachen, dass Dinge, die im Bett geschehen nichts mit der Welt außerhalb des Bettes zu tun hat.

        „Nachvollziehen kann ich es aber nicht: den eigenen Körper zu verkaufen, um ein völlig verzerrtes Weltbild zu propagieren, das Menschen zu Objekten macht?!“
        Nur weil Dinge sich nicht in dein Weltbild einfügen lassen, sind sie deswegen nicht völlig verzerrt. Ich muss an der Stelle sagen, dass auch mir die Motivation von Pornodarstellerinnen etwas unklar ist. Solche Frauen scheinen eine große Freude daran zu haben, sich wie unterwürfige Schlampen darzustellen. Das an sich finde ich weniger verwunderlich, doch ich frage mich dabei immer: ist denen das nicht peinlich? anscheinend nicht. Ein „verzerrtes Weltbild“ haben solche Frauen aber glaube ich nicht. Ähnliches gilt auch für männliche Darsteller.

    3. @ CA:
      Danke für dieses Beispiel typischen Meinfeminismus‘! Hat hier lange niemand mehr versucht. Übrigens: Da es nach Deiner Definition den Feminismus gar nicht gibt, kann man denselben dann auch locker ganz weglassen.
      Dann muß man auch keinen Unfug behaupten, wie bspw. irgendein Feminismus ( Deiner, is ja klar!) würde sich für die Gleichberechtigung ( beider Geschlechter wohlmöglich ) einsetzen.
      Oder hast Du gerade irgendein Beispiel zur Hand, wo sich irgendein Feminismus konkret für Gleichberechtigung eingesetzt hätte ( das ich u.U. übersehen haben könnte )?

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