Kurznachrichten vom 11.01.2019

Arne ist noch in der Winterpause und ich habe schon lange nichts mehr geschrieben, also…

1: Eine Studie der Uni Rostock hat ergeben, dass Männer nach einer Trennung diese besser verkraften, wenn sie – Trommelwirbel! Tusch! – ihre Kinder noch sehen dürfen. NDR-Info hat dazu ein Radio-Feature. Bei dem Beitrag weiß man nicht, ob man lachen oder weinen soll. Zum einen entfahren einem ständig loriotekse „Ach!“, „Ach was!“, „Da seid ihr jetzt auch schon drauf gekommen?“, zum anderen ist man ja schon froh, wenn solche Themen überhaupt mal im Mainstream-Radio stattfinden, und das sogar durchgängig positiv im Interesse der Väter, mit einem Plädoyer für das Wechselmodell. Und ohne feministisches Dazwischengrätschen.

2: Eine Leserzuschrift bei Michael Klonovskys Acta Diurna hat angesichts der Attacke auf den AfD-MdB Frank Magnitz eine interessante Feststellung zu Geschlechterrollenverteilung gemacht, die ich mir erlaube, hier fast komplett wiederzugeben:

Von linker Seite hört man jetzt Argumente wie: Gewalt gegen ‚Nazis‘ die Hass schüren sei legitim oder wer Hass sät, wird Hass ernten oder ähnliches wie, eine andere Sprache verstünden diese Leute nicht usw. Jetzt also, wenn es in ihrem Sinn passt, dann ist Gewalt ok, richtig und legitim.

Aber, gehen wir mal davon aus, dass die Angreifer höchstwahrscheinlich männlich waren. Ist das dann am Ende nicht ein Eingeständnis, für das Grobe, für die Drecksarbeit auf Männer angewiesen zu sein? Ohne Männer kann also Kampf gegen ‚rechts‘ in ihrem Sinne nicht stattfinden. Grüne, Feministen und Buntisten sind auf Männer, hinlangende, Brutalität anwendende Männer angewiesen. Wenn es ihren Zwecken dient, dann ist Gewalt von Männern wieder gut und nützlich.

Und weils gerade zum Thema passt, Hadmut Danisch hat zum selben Thema, aber in einem anderen Lebensbereich ähnliche Beobachtungen gemacht.

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3 Kommentare zu „Kurznachrichten vom 11.01.2019“

  1. „Eine Studie der Uni Rostock hat ergeben, dass Männer nach einer Trennung diese besser verkraften, wenn sie – Trommelwirbel! Tusch! – ihre Kinder noch sehen dürfen.“

    Frauen zeigen übrigens anders als Männer nach ernsthaften Beziehungsstreitigkeiten keinerlei Stressymptome. Hier sind die links:

    http://www.telegraph.co.uk/women/sex/9126265/Research-finds-women-feel-happy-when-their-husband-or-partner-is-upset.html

    https://blog.tagesanzeiger.ch/vonkopfbisfuss/index.php/65751/maenner-leiden-staerker-unter-liebeskummer-als-frauen/

    Eventuell liegt das hieran:

    https://www.dailymail.co.uk/femail/article-2769593/HALF-women-fall-partner-standby-fancied-case-current-relationship-turns-sour.html

    1. Tatsächlich ist es jedesmal, wenn eine Ex mich abgeschossen hat, so gewesen, dass schon ein anderer Kerl auf der Matte stand. Und meine Schwester hat es auch so mit ihren Typen gemacht. Trotz allem muss man natürlich fairerweise sagen, dass es auch Männer so machen. Da aber Frauen zu 3/4 die Beziehungen beenden, eben nicht so oft. Ich würde schätzen, dass bei ca. 80% aller Beziehungsenden schon was mit wem anders läuft.

      1. Diese Art von „jemanden in Reserve haben“ deutet natürlich darauf hin, daß die Beziehung nicht emotionaler Art war, sondern der eine den anderen zu irgendeinem Zweck benutzt hat.

        Diese Art von Instrumentalisierung, welche nur emotionale Kälte ermöglichen kann, lohnt sich nur dann, wenn eine emotionale Asymmetrie vorliegt, i.e. der eine mehr für den anderen empfindet als umgekehrt. Bei gegenseitiger Gleichgültigkeit hat meine Situation wie beim Vertrag und es wird selbstverständlich auf ein faires Gleichgewicht geachtet, daß – man weiß das aus spieltheoretischen Experimenten – ein Mißverhältnis von 30 vs 70 nicht übersteigen darf.

        Zweitens scheint mir auf der Hand zu liegen, daß das isolierte und verachtete Geschlecht i.e. das männliche, eher zu emotionaler Bindung neigt und einen Ausgleich für die soziale Kälte sucht. Und das wurde von Frauen offenbar ausgenutzt.

        Wenn jetzt die Männer sich ähnlich verhalten, dann fällt ihnen das vemutlich schwerer als den Frauen. Denn insofern sie keine emotionalen Bindungen mit Frauen mehr eingehen, muß die (metaphorisch gesprochen) soziale Nestwärme woanders herkommen: Nur Männer können das machen.

        Schlußfolgerung: Jede besser Männer, Männer behandeln, desto stärker werden Männer gegenüber Frauen. Denn leider sind humanistische Appelle den Frauen völlig egal.

        Was deine 80-20-Regel angeht, so würde ich das noch anders formulieren: Vor meinem Kontakt zur Männerbewegung war das Verhältnis bei mir so, daß ich in ca. 9 von 10 Fällen verlassen wurde und es war jedes Mal die Hölle. Nun jedoch hat sich das Verhältnis umgedreht und ich gehe fast immer sehr frühzeitig, weil ich erkenne, daß es keinen Zweck hat, irgendwas abzuwarten.

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