Gastartikel: Beschämend

Es folgt ein Gastartikel von Frank Mehding.

Es ist beschämend, in einem Land zu leben, wo man einen Antrag auf ein Menschenrecht stellen muss, damit man ein gleichberechtigter Vater sein darf.
Es ist beschämend, in einem Land zu leben, wo man sich bei jedem Kind erneut rechtfertigen muss, dass man als Vater nicht kindeswohlgefährdend ist.

Wenn dein Flieger zu spät ist, kannst du Schadensersatz verlangen. Wenn sich dein Zug verspätet, bekommst du Fahrpreiserstattung. Aber Du lebst in einem Land, wo man Dir nach Belieben Dein Familienleben klauen darf und die Täterin als Belohnung auch noch Unterhalt von dir kassiert.

Wenn du dich beschwerst, sagt man dir, du bist wehleidig oder selber schuld. Wenn du Hilfe suchst, verplempern Gerichte und Jugendämter die Lebenszeit von dir und deinen Kindern. Wenn du dich an die Medien wendest, wirst du ignoriert oder als Einzelfall dargestellt. Wenn du eine Petition schreibst, antwortet dir die Ministerin, es gäbe keine Entschädigung „für legislatives Unrecht“.

Die Politik entscheidet eiligst und regelmäßig, wenn es um Mütter und Unterhalt geht, aber schleppend oder gar nicht, wenn es um Kinder und Väter geht. Kein Land wird häufiger vom EuGH und EGMR wegen Verletzung der Menschenrechte ermahnt wie Deutschland. Es hat Jahrzehnte gedauert, bis die UN-Kinderrechtekonvention anerkannt wurde und bis ledige Väter ein Sorgerecht erhielten.

Autor unbekannt.
Redigiert: Frank Mehding
Vaeter-Netzwerk.de e.V.
Nürnberg

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2 Kommentare zu „Gastartikel: Beschämend“

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