Gastartikel: Feministin beschimpft Bräute

Es folgt ein Gastartikel von kardamom.

Aus der Reihe „Feministische Journalistinnen beschimpfen Frauen“: Andrea Fopp in der Schweizer Tageswoche: Männer, warum nehmt ihr euren Frauen den Nachnamen weg? (zur Sicherheit: archivierte Version des Artikels)

Frau Fopp entdeckt anlässlich ihrer Heirat, dass im Kanton Basel (CH) bei 96 % der Eheschliessungen der Nachname des Mannes als zukünftiger Familienname gewählt wurde.

Und unterstellt den Bräuten des Jahres 2016, dass diese keine Durchsetzungskraft gehabt hätten, auf den Nachnamen der Braut als Familiennamen zu bestehen.

Nein, Andrea Fopp spricht diesen Frauen schlichtweg ab, eine eigene Verantwortung für die Wahl des gemeinsamen Familiennamens gehabt zu haben…

Als evidenzbasierte Anekdote führt sie an, „gleich zwei Männer zu kennen“, die „ihren Frauen Szenen [machten], nächtelang, bis diese sich geschlagen gaben und zur Trennung vom eigenen Namen bereit zeigten.“

Nein, für Frau Fopp sind Frauen, die nicht im feministischen Sinn handeln, kraftlose Wesen ohne eigene Entscheidungsfähigkeit…

Mit einem rhetorischen Trick stellt sie diese Frauen gar in die Sklaven-Ecke, den sie dann aber sofort mit „Nein, ich will hier auf keinen Fall Ehe und Slaverei vergleichen.“ wieder zurücknimmt.

Das kurioseste an Fopps persönlichen Beitrag zum feministischen Aufbruch in die Moderne:

Sie hat den Familiennamen ihrer männlichen (!) Vorfahren in die Ehe eingebracht…

Advertisements

3 Kommentare zu „Gastartikel: Feministin beschimpft Bräute“

  1. Ist es denn besser wenn Frauen ihren Männern die Nachnamen wegnehmen? Eben der typische feministische Doppelstandard Gerechtigkeitssinn? Oder schlägt die Autorin vor das alle Ehepaare ihre Nachnamen behalten oder Doppel-Nachnamen annehmen… oder fordert sie das jetzt erstmal alle Ehepaare den Nachnamene der Frau annehmen müssen, natürlich ein ganz freiwilliges „müssen“, bis MINDESTENS 50% der Eheleute den Familiennamen der Frau übernommen haben?

    1. „…oder fordert sie das jetzt erstmal alle Ehepaare den Nachnamen der Frau annehmen müssen“

      Schreibt sie ja ganz deutlich im Artikel:
      Frauen, behaltet eure Namen. Ihr seid doch nicht nur die Frau von!

      Genaugenommen also: „Frauen, behaltet eure Namen. Bleibt die Tochter von eurem Vater!“

      Alle weitere Fragen an die Autorin am besten via twitter an @afopp und @TagesWoche

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s