Mutterschutz und Vaterschutz

Passend zum Muttertag hat die Zeit den neuaufgelegten Mutterschutz gefeiert. Genau genommen ist es mehr ein Schritt hin zur besseren ökonomischen Verwertbarkeit von Schwangeren und Müttern, aber ansonsten scheint das Patriarchat seit Jahrzehnten gute Arbeit bei der Unterdrückung, äh, beim Schutz von Frauen gemacht zu haben. Feminismus ist halt nicht der Kampf für die Freiheit der Frau, jedenfalls nicht wenn die gewünschte Freiheit vom gewünschten Rollenverständnis abweicht.

Daher sei am heutigen Tag nochmal daran erinnert, daß zu einem Kind Mutter und Vater gehören. Und dass Väter weiterhin bei allem rund um Mutterschutz exakt gar keine Rechte haben. Dabei wäre es doch so einfach. Ein Verbot für den Arbeitgeber, dem Vater um dem errechneten Geburtszeitraum längere und weit entfernte Dienstreisen anzuordnen. Ein, zwei Tage Sonderurlaub.

Danke für nichts, Frau Schweswig!