Fundstück: masculinity-movies zu „Groundhog Day“

Nachdem ich zu dem Film Groundhog Day / Und täglich grüßt das Murmeltier meine eigene Sicht geschildert und die von crumar (und only_me) zitiert habe, möchte ich noch ein Fundstück (auf Englisch) erwähnen:

Eivind Figenschau Skjellum schreibt auf „masculinity-movies“ eine Deutung, die in Richtung „Reifeprozess eines Mannes“ geht: To live one perfect day

Er gliedert die Murmeltiertage in drei Phasen:

Teil 1: Jugend
Teil 2: „Die Straße der Asche“
Teil 3: Mann sein

Auch das läßt sich wiederum kritisieren. Während ich über den Pickup-Vergleich schmunzeln musste, fand ich die Beschreibung von der „Mannwerdung“, bei der „der Junge in ihm sterben muss“, eher verstörend. Auch wenn Initiationsriten, um als Mann zu gelten, in verschiedensten menschlichen Kulturen vorhanden sind, heißt das ja nicht, dass man sie ungefragt im 21. Jahrhundert fortsetzen muss.

Der Film ist allgemein recht beliebt – die Deutungen, egal aus welcher Warte, gehen allerdings völlig auseinander. Vielleicht macht das auch einen Teil der Magie des Films aus, dass einem nicht eine recht eindimensionale Moral um die Ohren gehauen wird…

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Außer „I Got You Babe“ dudelt folgendes Stück unzählige Male im Hintergrund…

Frank Yankovic: Pennsylvania Polka