Fundstück: Die Debatte mit Argumenten gewinnen

Fefe mal wieder: Haut doch glatt am Wochenende zwei Überlegungen zur Debatte raus, die richtig schön nachdenklich sind.

Ich finde das ja furchtbar, wenn wir den Krieg der Ideen gegen die Rechten nicht mit Ideen gewinnen können, sondern indem wir ihnen den Mund verbieten. Lange wird das nicht mehr dauern, fürchte ich, bis die genug Mehrheit hinter sich haben, dass wir die Minderheit sind, und dann werdet ihr euch noch alle umdrehen, wenn euch die Werbeeinnahmen wegbrechen.

Richtig, es droht ein „die Geister, die sie riefen…„. Wie ich schon schrieb:

Genau das passiert, wenn man irgendwelche schwammigen Begriffe ins Feld führt, um andere Leute, deren Meinungen einem nicht passen, zum Verstummen zu bringen: Dieselben Regelungen werden dann irgendwann vom ideologischen Gegner gegen einen selbst angewandt.

Die erste von Fefe verlinkte Meldung über Fake News stellte sich inzwischen übrigens selbst als Fake News heraus. Also damit konnte ja niemand rechnen!

Fefe im zweiten Beitrag zum Prinzip, dass gegen „den Feind“ eben nicht alles erlaubt ist:

Ideen bekämpft man mit besseren Ideen. Nicht mit Angriffen auf Personen.

Spielt ihr auch Schach, indem ihr den gegenüber auf dem Parkplatz verprügelt?

Ich würde gerne inhaltlich gewinnen, nicht weil meine Seite die besseren Bullys hat.

Amen.

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Wo es ums Prügeln geht… „Buddy haut den Lukas“ ist zwar sicher nicht der beste Film von Bud Spencer, aber ich fand diese Szene immer cool, in der er sich mit früheren Gegnern zusammentut, als die Not es erfordert.

Guido & Maurizio de Angelis: All For One

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