Gastartikel: crumar und die dicken Bretter, zweiter Teil

crumar hat sein Wort gehalten und tatsächlich Teil zwei geschrieben! Die Links habe ich ergänzt.

Ich möchte an meinem historischen Rückblick ansetzen, der im ersten Teil einen Bruchpunkt in *einem* Forum charakterisierte, nämlich den bei „telepolis“ zu einem feministischen Artikel von Birgit Gärtner im Jahr 2010.
Hier wurde die Autorin offensichtlich von der Redaktion wegen der Forenreaktionen gezwungen, den ursprünglichen Test um die gröbsten Falschaussagen zu bereinigen und erneut zu veröffentlichen.

D.h. die „Offensive in der Defensive“ – nämlich engagiert aus der Sicht des Lesers zu kritisieren – hatte Früchte getragen, auch weil „heise“ von seiner liberalen Moderationspraxis nicht abließ (ausdrücklich hervorgehoben).

Zwei Jahre später, also 2012 gab es zwei Ereignisse, die ich als Dammbruch charakterisieren würde und die fast zeitgleich erfolgten:

Am 12.4. erschien „Das verteufelte Geschlecht“ von Christoph Kucklick in der „Zeit“ und lenkte unsere Aufmerksamkeit auf die *eigentlichen* gesellschaftlichen und historischen Gründe für die Entstehung *gesellschaftlich akzeptierter* Männerfeindlichkeit:

Der Feminismus hat die Ideologie der bösen Männlichkeit nicht erfunden, er hat diese nur für eigene Zwecke genutzt und oft sogar richtige und politisch segensreiche Schlüsse daraus gezogen.
Das Stereotyp vom unmoralischen, gewalttätigen, sexuell unersättlichen Mann ist weit vor dem Feminismus entstanden, an einer historischen Schlüsselstelle: zu Beginn der Moderne, um 1800. Die Geburt des maskulinen Zerrbildes ist also unmittelbar mit der Geburt der modernen Gesellschaft verbunden, seither schreiten beide, Moderne und verteufelte Männlichkeit, gemeinsam und untrennbar durch die Historie.
Das Unbehagen an der Moderne wurde zum Unbehagen am Mann.
Und umgekehrt.

http://www.zeit.de/2012/16/DOS-Maenner/seite-2

Der Lerneffekt: Wer den feministischen Begriff der „toxic masculinity“ bekämpfen will, indem er den Feminismus bekämpft, betreibt ein Art Schattenboxen.
Der Artikel ist in Gänze lesenswert! Sein Buch „Das unmoralische Geschlecht“ (quasi als Antwort auf „Das moralische Geschlecht“ von Lieselotte Steinbrügge geschrieben) wird bereits als Klassiker der Männerbewegung angesehen.
Da es sich um eine gekürzte Fassung seiner Promotion handelt, die nicht einfach zu lesen ist, empfehle ich eine Zusammenfassung in mehreren Teilen von Lucas Schoppe:

Zu Christoph Kucklicks Das unmoralische Geschlecht.
Teil 1: Warum Männerfeindschaft modern ist
Teil 2: Der liebesunfähige Mann: Vom alten Klischee zur revolutionären Neuheit
Teil 3: Politik und Kinderfeindschaft
Teil 4: Zeit für neue Lieder

Am 18.4. erschien beim „Spiegelfechter“ die „Eckpfeiler einer linken Männerpolitik“ von Arne Hoffmann und hier sind die Eckpunkte weniger wichtig, als herauszustellen, dass nach satten 1234 Kommentaren in drei Wochen das Forum geschlossen werden musste.
Eine solche Resonanz auf einen Beitrag eines ausgewiesenen Männerrechtlers hatte es bisher nicht gegeben.
Ebenso wenig die Möglichkeit, auf einem Blog zu veröffentlichen, von dem bekannt ist, der Autor schreibt in und für die „Nachdenkseiten„, einem im linken sozialdemokratischen Spektrum verortbaren Blog.

Nachdem sich Arne Hoffmann mit „Genderama“ zudem als „Blog des linken Flügels der antisexistischen Männerbewegung (Maskulismus)“ positionierte, waren sämtliche Versuche, die Männerechtsbewegung als „rechts“ zu denunzieren und auszugrenzen lächerlich geworden.
Endgültig mit Erscheinen von „Plädoyer für eine linke Männerpolitik“ 2014, einem absoluten Klassiker des linken Flügels der Männerrechtsbewegung. Nichtsdestotrotz gibt sich das Wikipedia-Geschwader von Fälschern, namentlich Fiona und nico b., natürlich noch immer Mühe seinen Eintrag „korrekt“ zu redigieren (ihn also als „rechts“ anzuschmieren).

Nachdem ich diese beiden Männer vorgestellt habe, ist es wichtig, sich deren akademischen Werdegang anzusehen: Christoph Kucklick studierte Politikwissenschaften und Soziologie in Hamburg, Arne Hoffmann Medienwissenschaften in Mainz.
Damit kann übergeletet werden zur politischen Forderung, die Geisteswissenschaften abzuschaffen: Ich halte diese Forderung für falsch.
Sie ist nicht nur falsch, weil die besten Kritiker des Feminismus und Genderismus offensichtlich selber Geisteswissenschaftler sind und diese Forderung auf ihre Selbstabschaffung hinauslaufen würde.

Sondern weil sich in der hier gestellten Frage, ein grober politischer Fehler, nämlich aus einem Gefühl von OHNMACHT abgeleitete Politik verbirgt:

Wie viele Geisteswissenschaftler gibt es denn, die man von feminismuskritischen Positionen oder gar von männerrechtlichen Positionen überzeugen könnte? Nach meiner Einschätzung sind das nicht viele.

Zunächst eröffnet Siggi eine m.E. falsche Frontstellung, nämlich WIR gegen „die Geisteswissenschaften“, die nicht existiert – siehe eben Arne Hoffmann und Christoph Kucklick.
Aber weil ein Gefühl der Ohnmacht ihm sagt, dass Geisteswissenschaftler per se nicht von unseren Argumenten zu überzeugen sind, muss eben „die Geisteswissenschaft“ sterben.

Das klingt zunächst einmal radikal, im Kern steht jedoch entweder das Eingeständnis der Ohnmacht, andere mit Argumenten nicht überzeugen zu können, weil diese ideologisch verbohrt sind oder das Eingeständnis unserer Schwäche, weil wir argumentativ nicht gut genug sind.

Da ich selbstbewusst genug bin zu behaupten, letzteres trifft nicht zu, läuft seine Forderung darauf hinaus, allen Geisteswissenschaften pauschal zu unterstellen, es handle sich um männerfeindliche, feministische Ideologieproduzenten.
Den Beweis für eine solche Behauptung kann jedoch nicht erbracht werden.

Nur weil sich eine feministische Bürokratie aus den Geisteswissenschaften rekrutiert, kann man nicht alle Geisteswissenschaften in Sippenhaft nehmen und kollektiv bestrafen.
Darauf läuft der Vorschlag aber hinaus und allein deshalb finde ich ihn grenzwertig.
Wenn man „die Feministische Infrastruktur und den Staatsfeminismus“ in seiner Macht beschränken willst, dann sollte DAS ein Thema sein.
Mitm erklärt hier, was wir darunter verstehen: maninthmiddle.blogspot.de/p/staatsfeminismus.html

Anders verhält es sich bei den „gender studies“, aber aus anderen, guten Gründen anders.
Leszek (ein Sozialwissenschaftler, übrigens) schrieb auf „Alles Evolution“ im Rahmen einer Antwort auf die Vorschläge:

Innerhalb der Geschlechter-Soziologie dominieren heute leider die Gender Studies. Ich bin allgemein dafür die Gender Studies einer gründlichen Evaluation zu unterziehen und dann alle Personen rauszuwerfen, die nicht wissenschaftlich arbeiten – wobei ich vermute, dass dann wenig von den Gender Studies übrigbliebe.

D.h. Leszek kritisiert die Unwissenschaftlichkeit der „gender studies“, die also (sozial/geistes-) wissenschaftlichen Standards nicht genügen.
Eine Wissenschaft zu kritisieren, bloß weil sie eine andere, von uns nicht gewünschte Positionen vertreten ist nicht ausreichend.
Sie aus diesen Gründen abschaffen zu wollen, wäre haargenau das, was wir unseren politischen Gegnern vorwerfen: Zensur und Eingriff in die Freiheit der Wissenschaft.

Ich werfe Siggi nicht vor, dass er solche Auffassungen selber hat, sondern für die „radikalen Forderungen“, die Siggi präsentiert sehe ich andere Ursachen, die Leszek ebenfalls (kritisch) anführt:

Es ist m.E. recht offensichtlich, was der wesentliche Grund dafür ist, dass die Männerrechtsbewegung nicht schneller vorankommt: weil sie vor allem eine Internetbewegung darstellt und außerhalb des Netzes kaum in Erscheinung tritt.

Die Männerrechtsbewegung tut bislang das nicht, was jede andere soziale Bewegung auch tun musste um erfolgreich zu sein, nämlich auch im öffentlichen Raum als konstruktive soziale Bewegung in Erscheinung treten und gewaltfreie Aktionen durchführen. (…)

Solange Männerrechtler keine gewaltfreien Aktionen durchführen, wird sich der Fortschritt für die Männerrechtsbewegung eben langsamer vollziehen als es eigentlich möglich wäre.

https://allesevolution.wordpress.com/2017/02/08/es-wird-zeit-fuer-plakative-forderungen-fuer-extrempositionen-die-nur-im-indirektem-zusammenhang-mit-jungen-und-maennerrechten-stehen/#comment-279970

Ich sehe die Forderungen vor dem Hintergrund, dass wir uns in einer politischen Internetbewegung befinden, die alle Kennzeichen einer gefährlichen Filterblase hat.
Vor allem, sich und uns selbst ins Nirwana zu radikalisieren.
Seit 2012 (länger sind die meisten nicht tätig) geht es rasant aufwärts mit männerrechtlichen/maskulistischen Blogs, mit Kommentaren mit youtube-Videos usw., aber der Internet-Aktivismus springt nicht auf das echte Leben über.
Der Fehler ist m.E. angesichts dieser Rasanz der Entwicklung im Internet ungeduldig zu werden, weil man die Internetbewegung mit einer wirklichen politischen Bewegung verwechselt.
Das sind wir aber (noch) nicht.
Es würde helfen, wenn wir uns das eingestehen, geduldig bleiben, weiter männerfeindliche Scheiße fressen und dicke Bretter bohren (am Ende werden wir natürlich sowieso siegen).
Und irgendwann mal den Arsch hoch bekommen – „Komm ins Offene, Freund!“ 😉

Ende Teil 2

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Dass mich crumar daran erinnern muss…

Peter Licht: Wir werden siegen

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22 Kommentare zu „Gastartikel: crumar und die dicken Bretter, zweiter Teil“

  1. Ganz herzlichen Dank, Graublau! 🙂

    Aber was wäre denn mein Beitrag ohne Popmusik????

    Wir werden siegen!

    Schönen Gruß crumar

  2. „Eine Wissenschaft zu kritisieren, bloß weil sie eine andere, von uns nicht gewünschte Positionen vertreten ist nicht ausreichend.“
    Da hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen, @Crumar.
    Die Wissenschaft vertritt exakt gar keine ideologischen Positionen. Es sind einzelne Personen, die im vermeintlichen Namen der Wissenschaft diese Positionen vertreten ( und sich dadurch als Nichtwissenschaftler im jeweiligen Kontext outen ). Wodurch auch klar wird, daß man diese persönlichen Positionen durchaus kritisieren kann, ohne dadurch die jeweilige Wissenschaft zu strapazieren.

    Im übrigen hat Siggi’s Provokation ja einen gar nicht so unrealistischen Grinterhund:
    Man kann mit populistischen Verzerrungen ( bis hin zu reinen Fake-News ) mehr Leute in Hysterie versetzen, als mit trockenen Fakten, was dann auch für erhöhte Aufmerksamkeit sorgt. Der Hype um die Patriarchat(TM)-Männer-AG beweist es.

    Peinlich, aber scheint eben eine typisch menschliche Erscheinung zu sein.

    1. @Fiete. Populistische Verzerrungen sind eine Möglichkeit die Deutungshoheit zu gewinnen. Bis zu einem gewissen Grad halte ich das auch für legitim.

      Das entspricht aber nicht meinem Vorschlag. Ich wollte Forderungen, die indirekt männerrechtlichen Zielen dienen, mit einem anderen Motiv stempeln. Ein gutes Motiv ist z. B. Geldverschwendung. Die von mir vorgeschlagenen Vorschläge zielen auf feministische Infrastrukturen.

      1. @Siggi

        Falls du weißt, dass Männer in Deutschland *im Jahr* alle Frauen in Deutschland mit über 90 Milliarden Euro subventionieren, sind die paar Milliarden für die feministische Bürokratie nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
        Wenn ich es mir so richtig überlege, was ist eigentlich der Skandal?
        Dass Frauenunterdrückung für das *unterdrückende Geschlecht* ein teurer Spaß ist?
        Dass die Sklavenhalter die Sklaven bezahlen?
        Oder die Bourgeoisie das Proletariat, damit die sich so richtig ausbeuten lassen?

        Oder lustige Aluhut-Feministinnen, die das Gegenteil von dem behaupten, was die materielle Realität hergibt?
        ODER sind es die Frauen selbst, die glauben wollen, dass das Gegenteil richtig ist, damit ihr Tag eine Struktur hat?

        Denn für diese Frauen ist der Feminismus keine Geldverschwendung, sondern er erzählt ihnen, was sie gerne hören WOLLEN.
        Wer Seite an Seite mit einem Mann lebt, der 43 Stunden die Woche arbeitet und die Frau 22 Stunden, bei Anspruch auf 50% des Familieneinkommens.
        Was will diese Frau hören?
        1. Du eignest dir 10,5 Stunden pro Woche der Arbeitszeit des Mannes ohne Entgelt an und *schuldest ihm eine Gegenleistung*?
        Oder 2.: UHHHHH, deine Hausarbeit ist unbezahlt, du armes ausgebeutetes Hascherl!

        Die feministische Infrastruktur existiert, weil Frauen die Version 2. hören wollen.
        Möglichst oft, in allen Medien und möglichst lautstark.
        Richtig RADIKAL ist, diesen Zusammenhang bloßzustellen.

        Gruß crumar

      2. @crumar

        Über die 90 Milliarden bin ich mir im klaren:
        https://scheidendegeister.wordpress.com/2017/02/10/wie-man-den-maennern-ihr-selbstbewusstsein-zurueck-gibt/

        Ich sehe die von dir beschriebenen Gegensätze (Sklaven / Sklavenhalter) nicht. Ich glaube, dass die meisten Frauen und Männer, die Seite an Seite leben, keinen Feminismus benötigen. In deren Denke kommen weder deine Alternative 1) noch 2) vor.

        Vor 10 Jahren waren es 90 Milliarden Subvention. Männer haben doch gar nichts gegen diese Subvention. Es gibt diesen Gegensatz nicht. Das geht für die meisten Männer schon in Ordnung, dass sie ihre Familie versorgen. Sie tragen gern die Kosten für die Hinterbliebenenrente, die Krankenversicherung usw. mit.

      3. @Siggi

        „Ich sehe die von dir beschriebenen Gegensätze (Sklaven / Sklavenhalter) nicht. Ich glaube, dass die meisten Frauen und Männer, die Seite an Seite leben, keinen Feminismus benötigen. In deren Denke kommen weder deine Alternative 1) noch 2) vor.“

        Du musst diese Gegensätze sehen, weil das die Basis des radikalen Feminismus ist.
        Dieser sieht auf jeder Stufe der gesellschaftlichen Entwicklung die Frauen als Unterdrückte (Klasse) und Männer als Unterdrücker (Klasse).

        Der Charme dieser Theorie ist, dass damit Frauen für exakt NICHTS in der Geschichte verantwortlich sind, weil es sich um diabolisches Männerwerk handelt.
        Ob sie zur Hälfte die NSDAP gewählt haben spielt gar keine Rolle, denn im Gegensatz zu ihrem explizit bekundeten *politischen Willen* sind Frauen zu Antisemitismus und Krieg gar nicht in der Lage.

        Damit möchte ich sagen, wer diese Form von *Geschichtsrevisionismus* mag, der wird auch an der Theorie gefallen finden.
        Wenn Frauen HÖCHSTENS „Mittäterinnen“ werden können und niemals „Täterinnen“, dann sind die Resultate doch charmant.
        Damit kann ich jedes Handeln entschuldigen und jedes Unterlassen auch.

        Die Theorie – ich nennen sie „feministischer Ausredenkalender“ trifft m.E. ein Bedürfnis.
        Würde es diese Nachfrage nicht bedienen, gäbe es das Angebot nicht.

        Und nun einmal zu einer intrasexuellen Kontroverse:

        „Männer haben doch gar nichts gegen diese Subvention. Es gibt diesen Gegensatz nicht. Das geht für die meisten Männer schon in Ordnung, dass sie ihre Familie versorgen. Sie tragen gern die Kosten für die Hinterbliebenenrente, die Krankenversicherung usw. mit.“

        Oh doch Siggi, es gibt diesen Gegensatz, du möchtest in nur nicht zur Kenntnis nehmen, weil du von dieser Subvention profitierst.

        Wenn deine Frau bei dir in der Krankenkasse „mitversichert ist“, dann sinkt das Krankheitsrisiko von euch als Paar nicht auf einmal um 50%.
        Sondern die Masse aller anderen Einzahler in die Krankenversicherung zahlen dieses Risiko mit – oder anders herum: Wir subventionieren deine Frau und dich als Paar.

        Wenn deine Frau Witwenrente bekommt in einem *Umlagesystem* von Rentenversicherung, dann hat sie einen Anspruch ererbt, zu dem du 0,0% beigetragen hast.
        Du hast *keinerlei Vermögen* angespart, auf das sie ein Anrecht hätte.
        Oder anders herum: Die Masse aller anderen Einzahler in die Rentenversicherung zahlen diesen Anspruch mit – ergo: Wir subventionieren deine Frau und dich als Paar.

        Dass Männer „gar nichts gegen solche Subventionen haben“, lässt sich demnach in zwei Gruppen von Männern aufteilen: Solche, die von den bestehenden Verhältnissen profitieren und die andere Gruppe, die diese Verhältnisse finanziert.

        Und die, die von diesen Subventionen *aller anderen Männer profitieren* sind natürlich die, die feststellen, MÄNNER an sich hätte doch gar nichts gegen solche Subventionen!
        Ich gehöre blöderweise zur ANDEREN Gruppe, die nämlich diesen Quatsch finanzieren und ich habe etwas dagegen, dass meine Beiträge ein konservatives Modell auf meine Kosten subventionieren.

        Gruß crumar

      4. @crumar: Ich habe geschrieben: Die *meisten* Männer haben 1.) nichts gegen diese Subvention (staatliche Umverteilung von Mann nach Frau) und 2.) versorgen gern ihre Familie.

        Damit wollte ich sagen: Den Gegensatz zwischen den Geschlechtern, das Aufrechnen von Arbeitsstunden, die 90 Milliarden Subventionierung, wie du es beschreibst, das sehe ich nicht. In der Realität kümmert das Keinen. Feminismus beschreibt nicht die Realität. Die 90 Milliarden lassen sich also nicht nutzen, um einen Gegensatz zwischen den Geschlechtern aufzubauen., weil die (meisten) Männer nichts dagegen haben.

        Ob ICH diese Subventionierung von Frauen gut finde, dazu habe ich im Kommentar nichts geschrieben.

        Die Antwort ist: Nein, das finde ich nicht gut. Ich würde es gern streichen.

        Ich bin der Meinung, dass man „Kinder haben“ begünstigen muss. Ohne die Geschlechtersubventionierung wirds ansonsten echt eng, d. h. ich gehe davon aus, dass die Anzahl Kinder extrem zurück gehen würde. Dann wäre unsere Gesellschaft in wenigen Jahrzehnten (20 bis 30 Jahre) nicht mehr lebensfähig, davon wäre sogar ich noch in meiner Lebenszeit betroffen.

      5. „Ich bin der Meinung, dass man „Kinder haben“ begünstigen muss. Ohne die Geschlechtersubventionierung wirds ansonsten echt eng, ….“

        „….dass Männer in Deutschland *im Jahr* alle Frauen in Deutschland mit über 90 Milliarden Euro subventionieren,…“

        Ihr macht hier ein Riesenfaß auf, Obertitel: Lastenausgleich. Auch bekannt unter dem Titel Familienlastenausgleich, da geht es speziell um eine Verlagerung der Lasten, die Familien mit Kindern haben, auf Nicht-Familien, und nicht um den Lastenausgleich innerhalb einer Ehe / Familie, den Ihr hier noch dazunehmt.

        Mit ganz groben Einschätzungen und Meinungen wie oben zitiert kann man so ein komplexes Thema mMn überhaupt nicht sinnvoll diskutieren. Vor allem sind das keine validen Argumente in Debatten mit Schwesig und Co., die Männer am liebsten mit Fußfesseln an den Haushalt anketten wollen, damit sie mehr unbezahlte Hausarbeit leisten.

        Sobald man so ein Thema etwas aufgliedert, ertrinkt man in Details, und der Lernaufwand steigt exponentiell an. Diese Erfahrung habe ich beim GPG gemacht, mein Text dazu ist inzwischen ca. 30 Seiten lang und für die meisten vermutlich schon deswegen völlig inakzeptabel, ich muß irgendwann mal die weniger wichtigen Punkte in einen separaten Text auslagern.

        Es gibt mit Sicherheit schon viele Texte, die auch den Lastenausgleich zwischen Männern und Frauen (innerhalb einzelner Beziehungen und durch den Familienlastenausgleich tw. auf gesellschaftlicher Ebene) diskutieren, ich kenne aber keine gute Quelle. (Kennt jemand eine kompakte?)

        Die Gefahr ist beim Lastenausgleich noch größer als beim GPG, daß das ellenlange Texte bzw. große Informationsmengen werden, die die Mehrzahl der Debattenteilnehmer doch nicht liest bzw. versteht. D.h. entscheidend wichtig ist es, solche komplexen Themen auf verdaubare Informationsmengen herunterzustutzen, die trotzdem eine qualifizierte Debatte ermöglichen, und auf so einer Basis konkrete, konstruktive Lösungen vorzuschlagen.

        Zum Vergleich: Zum Thema Kindererziehung nach Scheidungen haben die Väterrechtler sehr qualifizierte Problemanalysen und Lösungsvorschläge entwickelt, und damit sind sie argumentativ und politisch erfolgreich. Beim Thema Lastenausgleich sehe ich nichts entsprechendes, das kann aber mein Fehler sein.

        Womit wir wieder bei der Frage nach „Bruchpunkten“ wären: Der 2010er Bruchpunkt hat mMn viel damit zu tun, daß man die besseren Analysen und Argumente hatte und sie auf den Punkt bringen und vielen Leuten vermitteln konnte. Wenn wir noch mehr Bruchpunkte haben wollen, müssen wir weitere Themen mit konstruktiven Lösungen besetzen, pauschale Kritik z.B. an Sozialtransfers reicht nicht.

      6. @mitm: Das ist ein sehr hoher Anspruch, den Sie stellen, damit man diskutieren kann. Natürlich ist es sinnvoll möglichst viele Informationen möglichst kompakt zusammenzustellen und zur Verfügung zu stellen.

        Trotzdem kann man über eine Richtung diskutieren: Möchte ich, dass Frauen aufgrund ihres Geschlechts subventioniert werden? Nein. Möchte ich, dass Kinder subventioniert werden? Ja. Über den Umfang muss man reden.

        Als Wähler ist eine Richtung auch ein guter Startpunkt um eine Wahlentscheidung zu treffen. Muss ich jedes Detail des Grünen Frauenstatutes kennen, um zu wissen, dass ich die Grünen nicht wählen kann?

      7. @mitm

        „Ihr macht hier ein Riesenfaß auf, Obertitel: Lastenausgleich. Auch bekannt unter dem Titel Familienlastenausgleich, da geht es speziell um eine Verlagerung der Lasten, die Familien mit Kindern haben, auf Nicht-Familien, und nicht um den Lastenausgleich innerhalb einer Ehe / Familie, den Ihr hier noch dazunehmt.“

        Ich habe prinzipielle Interesse an deinem Text! Kannst du ihn mir zusenden?

        Aber mir geht es hier um andere Dinge, nämlich 1. die Partizipation von Frauen am *Sozialversicherungssystem*, ohne in dieses einzuzahlen.
        „Mit versichert beim Mann“ ist der Euphemismus für „bei allen anderen Einzahlern“ versichert.

        In Neuseeland gibt es eine Studie, die nachweist, dass das *Steueraufkommen* von Frauen dort im Lebensalter größtenteils negativ bzw. marginal positiv ist.
        Meine These ist 2. ein solches Verhältnis wirst du überall finden.

        Und 3. ist die „unbezahlte Hausarbeit“ nicht nur eine Farce, sondern die gesamte Konstruktion der Ehe läuft darauf hinaus, a. weibliche Hypergamie zu belohnen.
        Und über b. den vom Einkommen des Mannes bemessenen Anteil am Familieneinkommen wird damit unqualifizierte Arbeit höher bewertet als in der Realität.
        Niemand würde das Einkommen einer Putzfrau festsetzen nach der Höhe des Einkommens der Auftraggeber.

        Man muss sich das immer vor Augen halten: All die Haushaltstätgkeiten, Erziehungstätigkeiten usw. setzen weder eine Qualifikation voraus, noch haben die Ausführenden in der Regel eine solche.
        Das weiß ich so genau, weil ich Single bin und die selber unbezahlt verrichte.
        Ein Skandal!

        Gruß crumar

      8. @crumar, 12. Februar 2017 um 21:51: „Ich habe prinzipielle Interesse an deinem Text“

        Ich habe keinen, sondern suche selber einen 😉
        Das Thema Sozialtransfers hin zu Frauen ist ja schon etliche Male hochgekommen. Ich habe vor einer Weile mal angefangen, dazu zu recherchieren, bin aber sehr schnell mit Material zugeschüttet gewesen und habe das erst einmal beseite gelegt.

        Das Thema kommt fast identisch bei der Frage hoch, wie die Erziehungsleistung von Eltern zu bewerten ist und wie man die Kinderzahl erhöhen könnte. Die Frage, worin die Belastung objektiv bzw. subjektiv besteht, wie man sie mißt und ggf. reduziert usw. sind alles Fragen, die das Thema aufblähen.

    2. @Fiete

      Na ja, du bist noch nett mit nur diesem einen Fehler…
      Ich bin im Durchschnitt müde, hatte letztes Jahr keine Urlaub und mach jede Menge Fehler.

      „Man kann mit populistischen Verzerrungen ( bis hin zu reinen Fake-News ) mehr Leute in Hysterie versetzen, als mit trockenen Fakten, was dann auch für erhöhte Aufmerksamkeit sorgt.“

      Und damit begeben wir uns auf ein Niveau, auf dem wir nur verlieren können.
      Ich bin immer für Guerilla-Taktiken des Spaßes zu haben.
      Ehrlich!
      Aber wenn wir anfangen EBENFALLS und ernsthaft fake-news zu produzieren, um Menschen in Hysterie zu versetzen, dann werden wir nicht nur verlieren, dann wird es kein „Wir“ mehr geben, denn dann bin ich raus.

      Gruß crumar

      1. @crumar: Fürs Protokoll, damit es später nicht heisst, ich hätte die Nutzung von Fake News vorgschlagen oder unterstützt:
        Ich habe die Nutzung von Fake News NICHT vorgschlagen und unterstütze sie auch nicht.
        😉

      2. @Crumar:
        Wollte es bloß erwähnen und richtigstellen, falls sich wer in der Formulierung verheddert. Hat einen einfachen Grinterhund: Ich träume ja immer davon, daß Blogs wie dieser nicht nur eine reine Stammtischveranstaltung sind, sondern auch mal von „anderen“ Mitlesern frequentiert werden ( soviel Fatalismus leiste ich mir, denn die Hoffnung stirbt zuletzt ).

        Und nein, ich bin nicht für plakativ völlig überzogene, oder nicht als zusammenhängend erkennbare Aktionen, egal welche.
        Laut ja, lauter noch lieber, aber immer mit knallhart realistischer Basis, sonst lieber nicht.
        Insofern hat Siggi m.E. einen Denkfehler eingebaut, nämlich, daß wir paar Peoplechen in der momentanen Situation per se als irre Spinner betrachtet werden, während die Femifraktion ( nicht zuletzt eben auch deswegen ) einen erheblichen Schwachfug-Bonus hat.
        Jene können sich auch ein paar trittbrettsurfende Nazis und Islamisten locker leisten ( die gehen im Gejohle als Identfikationsfiguren komplett unter, wie beim Wimmins-March, oder der Anti-Milo-Demo deutlich wurde ).
        Unsereiner lässt sich medial problemlos in eben diese Spinner-Schablone pressen ( „alles Nazis und Massenmörder, diese Maskus“ ) und zwar insgesamt, als sog. „Bewegung“.

        Es ging mir hier nur darum, den realistischen Aspekt von Siggi’s Thesen rauszustellen:
        Hysterie läuft, ein paar trockene Argumentchen interessieren keine Sau.

        Wobei es mir völlig Latte ist, ob Siggi das nun beabsichtigt hat, oder nicht.
        Wie man aus diesem Dilemma rauskommt, … keine Ahnung. Schaun mer mal …..

        ( Wie bereits mehrfach in letzter Zeit klargestellt: Ich bin kein Masku, weder links, noch rechts, noch sonst einem Kaffeekränzchen angehörig, sondern einfach nur ein alter, derbe verschlissener ExVater – „Angehöriger bildungsferner Schichten“, der sich die Restzeit mit Internetlektüre vertreibt und gelegentlich mal seinen bescheidenen Senf einstreut, sonst nix )

      3. @Fiete

        „Es ging mir hier nur darum, den realistischen Aspekt von Siggi’s Thesen rauszustellen:
        Hysterie läuft, ein paar trockene Argumentchen interessieren keine Sau.“

        Stimmt prinzipiell – es ist medial gut verwurstbar, weil es in die mediale Skandalisierungslogik passt.
        Langfristig gesehen macht Hysterie aber keinen überzeugenden Eindruck.
        Zumindest auf die meisten Menschen.

        „Wie bereits mehrfach in letzter Zeit klargestellt: Ich bin kein Masku, weder links, noch rechts, noch sonst einem Kaffeekränzchen angehörig, sondern einfach nur ein alter, derbe verschlissener ExVater – „Angehöriger bildungsferner Schichten“, der sich die Restzeit mit Internetlektüre vertreibt und gelegentlich mal seinen bescheidenen Senf einstreut, sonst nix“

        Passt scho! Und du stellst dein Licht unter den Scheffel, denn ich habe ein paar Kommentare bei Christian von dir gelesen; dort klang das gut und nicht nur nach „bescheidener Senf“.

        Gruß crumar

  3. „aber der Internet-Aktivismus springt nicht auf das echte Leben über.“

    Und da liegt die Meßlatte ziemlich hoch. Zufällig habe ich gerade dies hier über die Pro-Quote-Regie-Akrtivistinnen gelesen:
    http://www.zeit.de/kultur/2017-02/berlinale-frauen-regisseurinnen-quote-10nach8
    Die Argumente für eine Regisseurinnen-Quote mögen noch so schwachsinnig sein, irgendwann haben die Damen die Politik bzw. Verantwortlichen weichgekopft (oder mit ihren Kulleraugen zu Tränen gerührt) und ihr Ziel erreicht.

    Man(n) kann ja viel über Frauen lästern, aber ich sehe noch nicht mal ansatzweise auf Männerseite einen vergleichbaren Aktivismus, sich eigene Pfründe zu sichern.

  4. Telepolis:

    Während in den Medien gerne nur das berühmte „Nein, hör auf“ von Frau Lohfink, das auf dem Handyvideo zu hören war, zitiert wurde, gab es eine Langversion, die der Öffentlichkeit nicht zur Verfügung stand, die aber doch während des Verfahrens bei Gericht Erwähnung fand. „Nein, hör auf, Mann, ein Foto reicht“ wäre aber zitierenswert gewesen, auch um darzustellen, wie die Richterin zu ihrer Einschätzung kam.

    Doch stattdessen konzentrierten sich gerade auch die Unterstützer auf das „Nein, hör auf“ als sei dies genug. Es wurden, als das Verfahren gegen Frau Lohfink anfing, viele Worte in die Öffentlichkeit gespült, die sich damit befassten, wie hier jemand wegen seines Aussehens verurteilt würde, wie hier die Rechte eines Opfers mit Füßen getreten würden oder aber sich zeigen würde, wie schnell ein Opfer einer Vergewaltigung wegen Falschaussage belangt werden könne, als sei dies eine Art Automatismus.

    Seit Frau Lohfink nicht nur verurteilt wurde, sondern auch der Richter bei der Ablehnung der Sprungrevision deutliche Worte fand, finden sich nur wenige Artikel derjenigen, die einst so vehement für Frau Lohfink eintraten. Neben Alice Schwarzer waren es diverse Journalisten und Politiker, die für sie in die Bresche sprangen.

    Wir brauchen die Verschärfung des Sexualstrafrechts, damit endlich in
    Deutschland die sexuelle Selbstbestimmung voraussetzungslos geschützt wird.’Nein heißt nein‘ muss gelten. Ein ‚Hör auf‘ ist deutlich.

    (Manuela Schwesig, Bundesfamilienministerin, SPD)

    Der Fall von Gina-Lisa Lohfink führt uns dabei wieder vor Augen, dass
    dringend das Sexualstrafrecht reformiert werden muss. Ein ‚Hör auf‘ ist ein Nein. Aber noch immer reicht ein Nein nicht aus, um eine Vergewaltigung strafbar zu machen.

    (Gesine Agena, Die Grünen)

    Dass hier nicht Täter sondern Opfer verurteilt werden, sendet ein
    verheerendes Signal an alle Mädchen und Frauen.

    (Heiko Maas, Bundesjustizminister, SPD)

    Der Umgang mit Gina-Lisa Lohfink ist erschreckend. Ein Opfer wird
    zur Täterin gemacht, öffentlich bloßgestellt, es wird ihr nicht geglaubt. Das nimmt anderen Frauen den Mut, eine Vergewaltigung anzuzeigen.

    (Katja Dörner, Die Grünen)

    Wir leben in einem Land, wo den Betroffenen aus Köln vermittelt wird,
    dass sie eine bessere Chance auf etwas Gerechtigkeit hätten, wenn ihnen das Handy geklaut worden wäre. Und wo ein ‚Hör auf‘ von Gina-Lisa Lohfink gleich komplett ignoriert wird—selbst wenn ein Videobeweis existiert—weil unser Sexualstrafrecht ein ‚Nein‘ nicht als Nein akzeptiert, sondern die wehrhafte Verteidigung der sexuellen Selbstbestimmung vorsieht.
    (Anne Wiczorek, #Aufschrei, #Ausnahmslos)

    Dass all diese Kommentare sich nur auf das „hör auf“ kaprizieren (bzw. den Rest dessen, was im Laufe des Verfahrens zutage trat, ignorieren) ist deutlich zu lesen. Es verwundert daher auch wenig, dass der BGH-Richter Thomas Fischer hier von einer „weitgehend desinformierten Öffentlichkeit“ sprach.

    Was ebenfalls auffällt ist, dass es nunmehr nur wenige Kommentare all derer gibt, die zu Solidarität aufriefen oder aber Frau Lohfink (mit) für die „Nein heißt Nein“-Kampagne einspannten. Deutliche Worte seitens Frau Schwesig oder Herrn Maas fehlen – bereits nach dem Urteil des Amtsgerichtes gaben sie sich wortkarg. Heiko Maas ließ noch vermelden, er sei nicht im #TeamGinaLisa gewesen und das Sexualstrafrecht habe sowieso reformiert werden müssen. Zu seinen eindeutigen Bezügen zum Fall Frau Lohfink findet sich nichts. Eine ähnliche Strategie ist seitens Frau Schwesig zu bemerken.

    https://www.heise.de/tp/features/Das-Schweigen-der-Unterstuetzer-3630462.html

    Und auf Seite 2 geht es dann unter dieser Überschrift weiter:

    Heiko Maas und seine Manipulation – ganz ohne Fake News

    Was hier seitens der Unterstützer geschrieben wurde, zeigt auch deutlich auf, dass mit dem Thema der „Fake News“ Schindluder getrieben wird. So schreibt der Sprecher des Bundesjustizministeriums auf Anfrage: „Wenn „Fake-News“ nachprüfbare Quellen ersetzen, besteht die Gefahr der Manipulation“ – doch bereits die Äußerungen von Heiko Maas zum Thema Lohfink zeigen, dass die Manipulation ganz ohne gefälschte Nachrichten stattfinden kann, indem Zusammenhänge konstruiert und Auslassungen getätigt werden.

    Wenn Heiko Maas zum Fall sagt „wenn hier nicht Täter, sondern Opfer verurteilt werden …“, dann beurteilt er einen Fall, den das Gericht bereits beurteilt hatte, nicht nur anders – er macht auch aus freigesprochenen Beschuldigten Täter und aus einer Angeklagten ein Opfer und suggeriert, es gäbe in diesem Fall keinen Grund dafür, die Beschuldigende nunmehr in einem neuen Verfahren als Beschuldigte zu führen.

    Selten ließt man so deutliche Worte…

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