Fundstück: DMJ dazu, dass das Gleiche zu tun noch lange nicht dasselbe bewirkt

Es macht gerade so richtig Spaß. Zur der bereits gestern erwähnten Diskussion meldete sich nun auch Dirk M. Jürgens (DMJ) und kommentierte bei Alles Evolution:

Diese Vorschläge scheinen mir auch höchst kontraproduktiv zu sein.
Männerrechtler haben ja nun einmal im Gegensatz zum Feminismus das Problem, auf keinen gesellschaftlichen Beschützerinstinkt zurückgreifen zu können. Sobald sie sich zu Wort melden, ist der erste Impuls Misstrauen.
DAS noch zu verstärken, indem man nicht auf die realen Probleme direkt verweist, sondern erklärt „X muss weg, weil es mit Leuten zu tun hat, die mich nicht mögen“, wäre das Falscheste, was man machen könnte.
Gerade der Punkt, gegen Programme gegen rechts vorzugehen, würde der Bewegung absolut ins Knie schießen und sie in der Diskussion recht unmöglich machen.

Wie? Derartiges machen Feministinnen auch? Stimmt! – Aber denen kommt ja der „Helfen wir der guten Frau… und zeigen uns so als guter Mann“-Impuls entgegen, der ihnen viel mehr durchgehen lässt, als einem potentiellen Konkurrenten.

Das sehe ich ebenso. DMJ hat es schön kurz und knapp erklärt.

Die bisherigen Artikel zum schnellen Nachlesen:

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Hatte DMJ nicht in seinem letzten Traum-Comic Indiana Jones erwähnt?

John Williams: Indiana Jones Theme

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