Fundstück: Ahoi Polloi über Beschimpfungen, Hate Speech und den postheroischen Mann

Da waren doch noch ein paar schöne Beiträge aus dem Jahr 2016 von Ahoi Polloi. Ich hoffe, es geht 2017 in diesem Sinne weiter!

  1. Sexist vs. Lügnerin
  2. hate speech (vgl. diesen Klassiker von xkcd)
  3. der postheroische Mann

bisherige Erwähnungen von Ahoi Polloi:

  1. über Nazis, freie Meinungsäußerung und immer wieder Nazis
  2. Ausreden, Fake News und Rassismus
  3. prägnante Wahlanalyse
  4. Donald Trump, Politik und Medien
  5. Genderidentität, politisch korrekte Sprache und das Rederecht bei den Grünen
  6. Sexismus
  7. Modernität bei Arbeit, Gesellschaft und Moby Dick
  8. kulturelle Aneignung, rape culture und sexistische Werbung
  9. gegen mansplaining und Mikroaggressionen und für die Wahrheit
  10. das neue Sexualstrafrecht und die Unschuldsvermutung
  11. dreimal zu „hate speech“
  12. eine ganze Sammlung
  13. zu Sprache

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Wenigstens gibt es zum Thema „Lügner“ auch ordentliche Lieder. Diesmal Meta-Popkultur inklusive – hatte sich Youtube nicht mit der GEMA geeinigt oder war das auch eine Lüge, was die Konsequenzen angeht?

Beyoncé, Shakira – Beautiful Liar

Fundstück: EMANNzipation – Gleichberechtigung bitte auch für Männer

Auf diesen Beitrag wollte ich schon lange gesondert hinweisen, weil er so sehenswert ist. Der WDR brachte ihn ursprünglich in der Rubrik „Gegen den Strich“ seiner Sendung „Markt“. Angenehmerweise wurde er rechtzeitig bei Youtube eingestellt, so dass man ihn nach wie vor sehen kann:

EMANNzipation – Gleichberechtigung bitte auch für Männer (Original)

EMANNzipation – Gleichberechtigung bitte auch für Männer (Alternative Quelle)

Inhaltliche Zusammenfassung bei Genderama:

Der fast 20 Minuten lange Beitrag steht seit seiner Ausstrahlung auf der Blogroll von Genderama. In ihm stellen ausnahmsweise mehrere nicht-feministische Männer ihre Sicht auf die Geschlechterdebatte dar. Gunnar Kunz und Bernhard Lassahn weisen auf die mangelnde öffentliche Unterstützung von Männerorganisationen und das generelle Ausblenden der Männerperspektive in der Geschlechterdebatte hin. Wolfgang Jacobs schildert seine Erfahrungen als Opfer häuslicher Gewalt durch seine Partnerin. Der Psychotherapeut Professor Matthias Franz macht unter anderem darauf aufmerksam, dass über 90 Prozent der tödlichen Arbeitsunfälle Männer betreffen und sich Jungen dreimal so oft umbringen wie Mädchen. Wenn es anders wäre, so Franz, „hätten wir schon lange einen Aufschrei in unserer Gesellschaft, dann würde sich eine Talkshow an die andere reihen“. Die Soziologin Karin Flake erklärt, wie Väter von Müttern bei der Kindererziehung beiseite gedrückt werden. Auch die Benachteiligung von Jungen im Schulsystem und ausgrenzende Vorurteile gegen Männer in erzieherischen Berufen werden in dem Beitrag behandelt. Darüber hinaus hinterfragt er den beliebten Mythos, dass Frauen für dieselbe Tätigkeit 22 Prozent weniger als Männer verdienen würden.

Dieser Inhalt hat dem Beitrag 2016 die Saure Gurke der Medienfrauen „für besonders frauenfeindliche Beiträge“ eingebracht. Oder wie es Arne Hoffmann im oben verwiesenen Genderama-Beitrag ausdrückt:

Schon das Formulieren einer nicht-feministischen Perspektive gilt den Medienmacherinnen als Frauenfeindlichkeit.

Lucas Schoppe hat sich mit dieser Logik in seinem Artikel Ist Gleichberechtigung frauenfeindlich? auf humorvolle Weise auseinandergesetzt.

Der WDR-Film kam wesentlich zustande durch die Leute hinter nicht-feminist.de (heute faktum-magazin.de ). Zu dem ursprünglichen Erfolg, diese Themen in die Massenmedien zubringen, kam Ende 2016 noch hinzu, die peinliche Haltung der Medienfrauen aufzudecken. Wenn man mit dem Ansprechen von Problemen andere Leute provozieren kann, ist klar, wie weit es bei denen mit der Menschenfreundlichkeit wirklich her ist…

Dieses große Lob spreche ich dabei Leuten aus, mit denen ich mir gerade nicht ständig gegenseitig auf die Schultern klopfe. Vor wenigen Wochen wurde mein Artikel „Warum positive Einstellungen zu Feminismus für mich kein Fehler in der Matrix sind„, in dem ich auch Lucas Schoppe großzügig zitierte, als „Pudelquatsch der Woche“ ausgezeichnet.

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Hoffen wir aufs Beste fürs neue Jahr.

ABBA: Happy New Year

Fundstücke: Alle Artikel von Mark E. Smith 2016

Mark E. Smith hat 2016 auf verschiedenen Blogs eine ganze Reihe von Artikeln veröffentlicht. Aber vielleicht hat nicht jeder alles gelesen, man verliert ja schnell den Überblick. Deswegen habe ich einmal gesammelt, was ich weiß.

Christian Schmidt hatte im vergangenen Jahr festgestellt, dass aus dem deutschsprachigen Raum unterdurchschnittlich viele Leser aus Österreich und der Schweiz kommen. Mit Mark E. Smith haben wir eine Schweizer Perspektive.

bei man-tau

Nikolaus Zogg von männer.ch: „#AuchIch – für eine aufrichtige Auseinandersetzung von Männern mit Sexismus“

Lara Fritzsche über Geschlechter- stereotypien in der Politik

Franziska Schutzbach über angebliches Intellektuellen-Bashing – oder wie man vollständig an einer Sache vorbeireden kann

für die Zukunft: Filter nach Autor Mark E. Smith bei man.tau

bei Alles Evolution

Strategien zur besseren Wahrnehmung von Problemen von Jungen und Männern

beim Geschlechterallerlei

Peter Nowak über das Urteil in der Causa Gina-Lisa Lohfink und sein eigentümliches Verständnis von Rechtsstaatlichkeit

Franziska Schutzbach zum Ersten: „Ich will Arsch schauen“

#SchweizerAufschrei: Michèle Binswanger über die antifeministischen Memmen, die gefälligst aufhören sollen zu flennen!

Franziska Schutzbach und der #SchweizerAufschrei: Bauchstalinismus und Empörungsbewirtschaftung

HILLARY CLINTONS NIEDERLAGE: Keine Mutter für die Nation

Soll man die Sorgen und Ängste und Ressentiments der Bevölkerung ernst nehmen?

Linke Identitätspolitik: soziale Klassen und Verteilungsgerechtigkeit kein Thema mehr für die liberalen Linken?!

Warum Cédric Wermuth an keine öffentliche Diskussion mehr geht, wenn nur Männer an der Diskussion teilnehmen

für die Zukunft: Filter nach Autor Mark E. Smith beim Geschlechterallerlei

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Zu Popkultur aus der Schweiz fällt mir zuerst folgende Band ein…

Eluveitie: Of Fire, Wind & Wisdom