Fundstück: Freakonomics über „Gender Pay Gap“

Gefunden via Genderama: Freakonomics berichten über die wahre Geschichte des Gender Pay Gaps. Angenehmerweise gibt es die gesamte Sendung als Text zum Nachlesen.

Die Ökonomin Claudia Goldin zerlegt dabei den Mythos Gender Pay Gap. Die wesentlichen Punkte:

  • Im Großen und Ganzen bekommen Frauen nicht weniger Geld für die gleiche Arbeit.
  • In der Vergangenheit gab es durchaus Diskriminierung, auch etwa gegen Schwarze, bei denen Firmen direkt gesagt haben, dass sie diese nicht einstellen wollen.
  • Direkt nach der Ausbildung sind die Löhne gleich; sobald ein Kind geboren wurde, arbeiten Männer (im Schnitt!) härter.
  • Mehr Zeit haben zu wollen und zeitliche Flexibilität sind ein wesentliche Faktoren für Einkommenseinbußen.
  • Der Wunsch nach Flexibilität spiegelt sich auch in der Stellenwahl wieder.
  • Unterschiedliche Berufe selbst machen aber nur 25% der Unterschiede aus; ein Großteil fällt auf die Arbeitsbedingungen innerhalb desselben Berufes wie Anzahl der geleisteten Stunden zurück.
  • Claudia Goldins Partner hat denselben beruflichen Hintergrund; sie verdienen auch fast gleichviel – sie etwas mehr.

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? „Freak“ ist eigentlich ein sehr negatives Wort, spielt in etwa derselben Klasse wie „Creep“. Aber selbst dafür findet sich noch ein Lied…

H-Blockx: Go Freaky