Fundstück: „The Gender Equality Paradox“ von Harald Eia

Mit der Serie „Brainwash“ lieferte der norwegische Soziologe Harald Eia ein Meisterstück ab: Ohne sich selbst dabei allzu ernst zu nehmen, zeigte er durch eine Reihe von Interviews, wie Erkenntnisse aus der Biologie von Wissenschaftskollegen in der eigenen Heimat ignoriert wurden. Gerade die Kenntnis des weltweiten Forschungsstandes hätte aber die Befürchtungen entkräftigt, eine Anerkennung biologischer Grundlagen würde Rassismus rechtfertigen (können) oder bedeute Determinismus („slippery slope“).

Die interessanteste Folge für den Einstieg ist die über das sogenannte „Gender Equality Paradox“. Gemeint ist damit, dass sich ausgerechnet in den Ländern mit der höchsten gesellschaftlichen Gleichberechtigung die größten Unterschiede in der Berufswahl zwischen Männern und Frauen finden. Müsste es denn nicht so sein, dass Menschen, die frei wählen können, unahängig vom Geschlecht im Schnitt dasselbe wollen?

Zurecht wird der Beitrag immer wieder erwähnt, so etwa im Grundsatzartikel von Erzählmirnix zum Mythos Gender Pay Gap und zuletzt in der Diskussion hier im Blog. Ich habe bei Youtube verschiedene Versionen gefunden, die ich alle aufführe, falls mal eine der Quellen gelöscht wird:

Original mit englischen Untertiteln

Alternativquelle OmEU:

Teile 1, 2, 3 als Original mit Untetiteln:

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Auch wenn die Serie nicht behauptet, die Leute seien einer Gehirnwäsche unterzogen worden, fiel mir zuerst dieser Titel ein…

New Radicals: Maybe You’ve Been Brainwashed Too

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2 Kommentare zu „Fundstück: „The Gender Equality Paradox“ von Harald Eia“

  1. Gender Mainstreaming strebt nicht – wie häufig behauptet – die ultimative Gleichberechtigung an, sondern die Gleichstellung, also letztlich nicht die Chancengleichheit, vielmehr die (nivellierte) Ergebnisgleichheit an.
    Die einseitig theoretisierende Gender Mainstreaming-Ideologie begeht den fundamentalen Irrtum, die als entscheidende menschliche Gegebenheit vorliegenden und prägenden neurophysiologischen Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Mann völlig auszuklammern bzw. zu negieren.
    [Einzelheiten bezüglich unüberbrückbarer Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Mann sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4; EUR 7,90]

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