Kurznachrichten vom 01.10.2016

1: In Österreich wurde ein 1. Online-Männerkongress organisiert, der heute beginnt und bis zum 10. Oktober andauern soll. Jeden Tag kann man ab 18:00 Uhr online zwei Vorträge anschauen und evtl. auch mitdiskutieren. Dazu gibt es auch ein Video von NICHT-Feminist, bei dem der Initiator Christian Peherstorfer interviewt wird:

2: Gestern hat Sophia Thomalla mit folgendem Tweet einen riesigen Shitstorm ausgelöst:

https://twitter.com/ThomallaSophia/status/781924621390057476

Später hat sie das mit folgendem Tweet relativiert:

Dennoch fühlt sich die Gutmenschenfraktion extrem getriggert. Ich bin schon ziemlich erstaunt, was so ein harmloses Witzchen an blankem Hass in der ach so zivilisierten Political-Correctness-Fraktion auslösen kann, bis hin zu unverhohlener Frauenverachtung. Nur so ein paar Beispiele:

https://twitter.com/favefugee/status/781946944411299840

https://twitter.com/goia/status/781932544812019712

Immerhin bewahrt der Account der neuen Kampagne #NichtEgal gegen „Hate Speech“ Contenance:

Auch andere bewahren einen kühlen Kopf, z.B.:

3: Pampers stellt die Werbung für geschlechtsneutrale Kindernamen ein, nachdem über 13.000 Bürger eine Online-Petition auf der eher bürgerlichen Petitions-Plattform citizen go unterschrieben haben.

4: Der Blogger Fefe kommentiert das neueste Urteil im Fall Kachelmann, in dem das erste Mal ein Gericht festgestellt hat, dass die Beschuldigerin Claudia Dinkel die angebliche Vergewaltigung fingiert hat, wie folgt:

Herzlichen Glückwunsch, lieber Feminismus! Das habt ihr ja schön hingekriegt, dass sich selbst überführte Falschbeschuldiger noch als Opfer fühlen, denn auf der anderen Seite stand ein weißer Mann. Opfer eines „Justizskandals“ und einer Verschwörung des Patriarchats. Lügnerinnen nicht unbesehen zu glauben ist ein Zeichen von Frauenfeindlichkeit. Soweit sind wir inzwischen.

5: Der französische Schriftsteller Michel Houellebecq ist in Berlin mit dem Frank-Schirrmacher-Preis ausgezeichnet worden. Die NZZ dokumentiert seine Dankesrede. Ein Auszug:

Mit den von Philipp Muray angekündigten neuen Zeiten ist ganz einfach die Rückkehr des Matriarchats in neuer Form gemeint, in Staatsform. Die Bürger werden in einem Zustand fortgesetzter Kindheit unterhalten, und der erste Feind, den unsere westliche Gesellschaft auszurotten versucht, ist das männliche Zeitalter, ist die Männlichkeit selbst.

In diesem Sinn hat die Entwicklung der französischen Gesellschaft seit Philippe Murays Tod und insbesondere seit der Rückkehr der Sozialisten an die Macht seine Prophetien in atemberaubendem Ausmass bestätigt, und mit einer Rasanz, die ihn selbst, glaube ich, erstaunt hätte. Die Tatsache, dass Frankreich nach Schweden das zweite Land der Welt sein könnte, das die Kunden von Prostituierten bestraft, das, so glaube ich, wäre selbst Philippe Muray schwergefallen zu glauben, er wäre entsetzt zurückgeschreckt vor der Perspektive. Nicht so früh. Nicht so schnell. Nicht in Frankreich.

Die Prostitution abschaffen heisst, eine der Säulen der sozialen Ordnung abzuschaffen. Das heisst, die Ehe unmöglich zu machen. Ohne die Prostitution, die der Ehe als Korrektiv dient, wird die Ehe untergehen, und mit ihr die Familie und die gesamte Gesellschaft. Die Prostitution abzuschaffen, das ist für die europäischen Gesellschaften einfach ein Selbstmord.

Die Rede enthält auch noch den ein oder anderen weiteren spannenden und ungewöhnlichen Gedanken, ist aber ziemlich lang.

6: Die US-amerikanische Schachmeisterin Nazi Paikidze-Barnes will die Weltmeisterschaft im kommenden Februar im Iran boykottieren, weil die Spielerinnen gezwungen werden sollen, beim Spielen einen Hijab zu tragen.

7: Derweil werben Islamisten wie folgt für das Kopftuch:

kopftuchwerbung

Wen die Fliegen darstellen sollen, könnt Ihr Euch sicher denken.

8: Und wo wir grade wieder mal dabei sind, von Jesus and Mo gibts wieder was neues, das dazu passt:

Advertisements

21 Kommentare zu „Kurznachrichten vom 01.10.2016“

  1. dummer Witz zählt schon als Rechtsextremismus?

    Und was ist dann Mord an Ausländern weil sie Ausländer sind? Die Nazis lachen sich schlapp…

    Lügnerinnen nicht unbesehen zu glauben ist ein Zeichen von Frauenfeindlichkeit.

    Ja, wir brauchen umbingt noch mehr Femin-oderwasauchimmer-ismus…

  2. „Wen die Fliegen darstellen sollen, könnt Ihr Euch sicher denken.“

    Und was ist dann der Ehemann/Partner? Schmetterlinge?

  3. “ bis hin zu unverhohlener Frauenverachtung.“

    Das „Blondchen“? Ok. Vielleicht ein bisschen unter der Gürtellinie (davon abgesehen sind ihre Haare hellbraun, soweit ich das sehe), aber frauenfeindlich? Ist „Vollhonk“ auch „männerverachtend“, weil es keine direkte weibliche Entsprechung gibt?
    Man kann von ihren Aussagen halten, was man möchte. Ich für meinen Teil glaube ihr, dass es ein Experiment war (wenn auch ein relativ ungeschicktes, das ihren Ruf sicher trotzdem geprägt hat).
    Aber ich finde jetzt schon ziemlich interessant, dass es für Maskulisten wie dich plötzlich frauenverachtend ist, eine Frau, deren (angebliche – aber wie soll man auch riechen, dass diese Bemerkungen nicht ernst gemeint sind?) Ansichten derartig primitiv sind, zu kritisieren oder auch als „Blondchen“ zu beleidigen. Frauenverachtend? Also generell verachtend gegen Frauen? Ist ihre Meinung denn eine generell weibliche?
    Sind Frauen denn jetzt plötzlich doch die besseren Menschen, die man keinesfalls als blöd bezeichnen darf, egal was sie sagen, weil man sonst „frauenfeindlich“ ist? Oder gilt das nur für Frauen, die ihr irgendwie cool findet?
    Irgendwie lese ich hier ständig tatsächlich zutiefst frauenverachtende Bemerkungen, aber die scheinen dir nicht aufzufallen … Bzw. scheinst du sie nicht so enthusiastisch anzuprangern.

    1. Eine Frau als süße Maus zu bezeichnen, ist frauenverachtend, sie aber – was von der PC-Fraktion jeder zweite Tweet tut – als dumm zu bezeichnen, ist es nicht? Hab ich das jetzt richtig verstanden?

      1. Hä? Wer sagt denn das? Ich spreche vom Grundton hier.
        Nein. Jemanden als „süße Maus“ zu bezeichnen finde ich nicht frauenverachtend.
        Jemanden bloß als „dumm“ zu bezeichnen allerdings ebenso wenig. Ist es denn männerfeindlich, wenn jemand einen männlichen Z-Promi als „dumm“ bezeichnet?
        Frauenverachtend wird es dann, wenn jemand sagt „Typisch Frau: Dumm wie Stroh/Beutet Männer aus/[hier weitere beliebige dumm-verallgemeinernde Aussage einfügen].“ (was Thomalla gegenüber nicht geschehen ist!! Hier wurde ein einzelnes Fernsehsternchen als „dumm“ bezeichnet! Als Mensch, nicht als Frau!) Und ähnliche Dinge habe ich hier oder allgemein auf maskulistischen Seiten schon so oft gehört, dass ich es nicht mehr zählen kann.

      2. Das wirst Du von mir nicht hören, und wenn doch, darfst Du mich gerne darauf hinweisen. Wenn ich dann anderer Meinung bin, kann man ja immer noch diskutieren.
        In Sachen Kommentare sind wir hier allerdings sehr freizügig. Man muss auch mal Verständnis haben: Unterdrückte (Männer) oder sich unterdrückt fühlende (Feministinnen) wollen sich auch mal auskotzen und vergreifen sich dann ein wenig im Ton. 😉
        Da geben sich beide Seiten nichts. Wenn ich mir so den Ton bei Onyx oft anschauen, meine Fresse…

      3. „Da geben sich beide Seiten nichts. Wenn ich mir so den Ton bei Onyx oft anschauen, meine Fresse…“

        Armes Mimöschen, verträgt keine Widerworte. Zu tragisch aber auch… *schluchz
        Ich achte im Gegensatz zu den meisten Antifeminsiten sehr darauf, dass es bei mir nicht feindselig zugeht. Wenn du Kritik an deinen Aussagen schon als Feindseligkeit empfindest, solltest du dir ein dickeres Fell zulegen. Take ist or leave it.

      4. Don’t feed the trollin.

        Was wurde eigentlich aus „im geschlechtersumpf les ich sowieso nicht mit und kommentieren tu ich dort schon garnicht“? (Man beachte die sachliche und neutrale Wortwahl) Dabei war es manchmal direkt produktiv hier, mit vernünftigen Beiträgen und guten Diskussionen. Man kann nur hoffen dass obiger Post ein einmaliger Ausrutscher von Onyx war und ihr viel Standhaftigkeit wünschen, auf dass sie in Zukunft ihren Vorsatz „im geschlechtersumpf les ich nicht mit“ wieder besser erfüllen kann.

      5. Armes Mimöschen, verträgt keine Widerworte.
        (…)
        Ich achte (…) sehr darauf, dass es bei mir nicht feindselig zugeht.

        Hahahaha

      6. @onyx Selbstverständlich vertrage ich Widerworte. Nur, das, was Du meinst, widerlegt zu haben, ist fast immer nur deine verzerrte Wahrnehmung von dem, was du glaubst, hinein interpretieren zu können. Du schnipselst wahllos Zitate aus dem Zusammenhang, stellst sie in den falschen Kontext, baust damit Strohmänner auf, und drischst dann auf sie ein. Diesen Diskussionsstil finde ich, nun ja, anstrengend, mitunter auch einfach unredlich.

        Und im Gegensatz zu Dir veröffentlichen wir hier Kommentare nicht erst, wenn wir schon die Replik dazu fertig haben.

      7. Apropos Verachtung: onyx legt immer besonderen Wert darauf viel Verachtung in ihre Kommentare an feminismuskritische Menschen zu legen.

        Armes Mimöschen, verträgt keine Widerworte. Zu tragisch aber auch… *schluchz

        Was versucht man mit solchen Aussagen zu erreichen?

    2. „Ich für meinen Teil glaube ihr, dass es ein Experiment war (wenn auch ein relativ ungeschicktes, das ihren Ruf sicher trotzdem geprägt hat).“

      Mit anderen Worten: eine doofe, primitive Trollerei und Provokation. Durchaus fremdenfeindlich zu interpretieren, die vorgeschobene Ironie (die zusammengedrückten Brüste) ist ausgesprochen prollig. Dazu wirkt die Dame noch arrogant, wie es es ich für eine überhebliche Provokation auch gehört. Kann man geradezu als rechtsgerichteten Prollo-Feminismus verstehen. Echt gandenlos dann die „Entschuldigung“, es war ein Experiment.

      1. Bitteschön, Aranxo. Sie ist Feministin. „rechtsgerichtete Prollo-Feministin“, genauer gesagt. Jetzt musst du dich nicht mehr darüber echauffieren, dass sie kritisiert wurde 😉

      2. Meine Güte, Leute, kommt mal runter. Derartige Späßchen hat Harald Schmidt früher zweimal pro Abend abgelassen. Kein Wunder, dass der aufgehört hat. Im derzeitigen gesellschaftlichen Klima hätte er jeder Woche mindestens zwei Shitstorms am Hals.

        Feministin? Wo habt ihr denn das her? Nur für alle, die es vergessen haben: Thomalla ist die, die damals mit Anne Wizorek, Birgit Kelle, Wolfgang Kubicki und Anton Hofreiter in der legendären doppelten Hart-Aber-Fair- Sendung war.

      3. @aranxo
        Die unterscheidet sich heute in ihrem Tun gar nicht von einer Feministin, dann ist sie wohl auch eine …
        Und dass sie mal in einer Talk-Show Paroli irgendwelchen Extremistinnen gegenüber geboten hat, hat doch auch wenig zu bedeuten. Die vermögen es doch tatsächlich auch aufeinander einzudreschen.
        Überhaupt steht dem Feminismus das Rechte ganz besonders gut.

  4. Ich fand es auch ziemlich belustigend, die Kommentare auf Facebook unter dem Post von Sophia Thomalla zu lesen. Und dort standen auch noch viel schlimmere als nur „Blondchen“, da war durchaus einiges frauenverachtend.
    Auch ich glaube ihr, dass es ein Experiment war und es hat schließlich auch was gezeigt: Menschen lassen sich leicht manipulieren und laufen gerne mit dem Strom.
    Meine Meinung dazu:

    http://nur-miria.blogspot.it/2016/10/kleine-titten-sind-wie-fluchtlinge-sie.html

  5. Was wohl bei diesem Tweet passiert wäre:

    „Kleine Penis sind wie Flüchtlinge: Sie sind nun mal da, aber eigentlich will man sie nicht.“

  6. Hätte sie sich nicht die Brüste machen lassen, würde ich ihr glauben das es ein Experiment war, Aber ich würde ihr auch keine ausländerfeindlichen Motive unterstellen sondern glaube das es in die Kategorie „nicht nachgedacht vorm Senden“ fällt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s