Fundstück: man in the middle zu Intersektionalismus

Aus einen Kommentar von man in the middle (mitm) bei Alles Evolution über Intersektionalismus :

Er basiert auf dem Begriff Intersection = Durchschnitt von zwei oder mehr Mengen, hier konkret die Menge der Frauen, Schwarzen, behinderten oder andere. Damit wird unterschwellig die extrem fragwürdige bis glatt falsche These ausgestellt, das seien überhaupt homogene soziale Gruppen, diskurstechnisch wird also bei allen Debattenteilnehmern eine implizite Zustimmung zu diesen „Fakten“ erzwungen.

Die einzig sinnvolle Reaktion ist normalerweise, die Verwendung dieses Begriffs komplett abzulehnen oder ihn als das umzudefinieren, was er ist: der begriffliche Versuch weißer privilegierter Feministinnen, sich als Mitglied der Gruppe der sozialen Unterschicht (egal ob schwarz oder White trash), die man sich als Putzfrau hält, zu positionieren.

Ich würde hier nicht das Wort „Durchschnitt“ verwenden, das an einen Mittelwert à la arithmetisches Mittel erinnert, sondern „Schnittmenge“. Ansonsten ist das – ein weiterer – guter Beitrag zur Diskussion.

Man beachte unter dem Original-Artikel auch die Kommentare der üblichen Verdächtigen (Leszek, LoMi, crumar). Es war ohnehin eine sehr fruchtbare Diskussion, die unter anderem zwei Beispiele für alte Hüte, die uns als neu verkauft werden, lieferte.

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Da der Begriff „intersection“ in der Diskussion auch auf einen Begriff aus dem Straßenverkehr zurückgeführt wurde, fiel mir als erstes dieses Lied ein („Kreisverkehr“!)…

Yes: Roundabout

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