Fundstück: Spaß mit Männerhass – Folge 1

Fangen wir die neue Serie an mit einem kleinen Fundstück ganz in der Tradition der „Ausländerschritte“ aus der taz. Aufgegabelt hat es Christian Schmidt auf Alles Evolution:

Ich wurde zum Glück noch nie belästigt auf der Straße. Aber mulmig ist mir trotzdem, wenn ich Männern alleine begegne.

(Quelle: Kopfpampe auf Twitter)

Christian greift es ganz locker auf:

Die klassische Gegenprobe:

„Ich wurde zum Glück noch nie belästigt auf der Straße. Aber mulmig ist mir trotzdem, wenn ich Ausländern alleine begegne.“

Die meisten wären sich einig, dass es Rassismus wäre.

Und genau so sollte man es mit solchen Beispielen machen!

Zur Erinnerung: die Spielregeln

Nur ein kleiner Test:

Was kommt dabei heraus, wenn ich in einem Text „Männer“ wahlweise durch „Ausländer“, „Schwarze“ oder „Juden“ ersetze?

Fundstücke mit Quellangabe einfach in die Kommentare schreiben!

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Diesmal mit einem passenden Lied zum heißen Sommer.

Bananarama: Cruel Summer

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6 Kommentare zu „Fundstück: Spaß mit Männerhass – Folge 1“

    1. Das ist ohnehin ein Fall, auf den man näher eingehen sollte. Denn die Diskriminierung bei Preisen suggeriert ja eine Diskriminierung bei Löhnen, die laut statistischem Bundesamt ja gerade nicht besteht. Ganz abgesehen davon, dass es letzten Endes darauf ankommt, über wieviel Geld man verfügen kann (Wer trifft in einer Beziehung die Finanzentscheidungen?), nicht wieviel man verdient.

      Interessant auch die möglichen Reaktionen:
      – Ich erläutere, dass ich mich als Frau fühle und zahle deswegen nur 1 EUR.
      – Ich lasse grundsätzliche ein Frau meinen Kaffee holen.
      – Ich schlage dem Ministerium vor, eine zusätzliche Chance zu mehr Gleichberechtigung zu schaffen, indem gefordert werden soll, dass die Frau in 50% der Fälle auf den Kaffee einlädt und ihn bezahlt.
      – Ich tauche mit einem Obdachlosen auf und frage nach, wieviel er gerechterweise für den Kaffee zahlen soll.

      1. Ist einfach ärgerlich, dass die Leute beim Staat die vorgeben etwas für Gleichstellung zu tun, genau das Gegenteil erzeugen.

        Und von den gemäßigten Feministinnen kommt wahrscheinlich auch mal wieder nichts… Die haben wichtigeres zu tun… Probleme mit freier Entscheidung und so…

    2. Hm. Was die wohl gesagt hätten, wenn ich mich klargemacht hätte, dass jede Frau in der Runde vermutlich mehr verdient als ich mit Hartz IV… Jaja, schöne neue, gerechte Welt.

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