Kurznachrichten vom 12.01.2016

1: Die Netz-Feministinnen Fraktion sieht nun langsam ein, dass sie mit dem Oktoberfest-Vergleich in Sachen Kölner Silvesternacht nun wirklich nicht weiter kommt. Selbst Renate Künast (Grüne), die gestern beim ARD-Talk „Hart aber fair“ einen wirklich schlechten Stand hatte, bemühte den Vergleich nicht mehr, sondern den weit passenderen mit den Vorgängen auf dem Tahrir-Platz in Ägypten. Immerhin. Dafür hat man jetzt eine neue Relativierungs-Kampagne aus dem Boden gestampft, inklusive passendem Hashtag: #ausnahmslos

Die üblichen Verdächtigen sind wieder dabei, angereichert mit einer ganzen Reihe von Musliminnen, man könnte also von #aufschrei 2.0 sprechen. Gepusht wurde er sofort von den politisch korrekten Leitmedien.

Selbstverständlich wurde der Hastag auch sofort wieder von Kritikern in Beschlag genommen. Das alles nachzulesen, überlasse ich Euch.

Mein Senf und asemann.de haben das bereits in Blogbeiträgen kommentiert. Ein wenig rustikaler geht der Blog Aufkreisch zur Sache.

2: Dazu passend gibt es einen hervorragenden Artikel von Samuel Schirmbeck in der FAZ über das Frauenbild in der muslimischen Welt. Zum Oktoberfestargument meint er:

Der Unterschied liegt darin, dass die sexuelle Gewalt in Nordafrika und im Nahen Osten zum Alltag gehört und dass in dieser Hinsicht dort permanent „Oktoberfest“ und „Karneval“ ist, denen sich keine Frau entziehen kann, indem sie diese Veranstaltungen meidet. Die Gewalt beginnt vor der Haustür auf der Straße. Nawel, eine algerische Mitarbeiterin, berichtete mir von regelmäßigen Übergriffen im Bus. Obwohl sie eigentlich die Verschleierung ablehnte, verhüllte sie sich für die Fahrt mit einem Hijab (Kopftuch). Das hielt Männer im Gedränge nicht davon ab, sich durch Reibung an Nawels Körper Befriedigung zu verschaffen. […]

Sexuelle Übergriffe sind in islamischen Ländern die Regel und nicht Ausnahmen. Eine Muslimin kann in Deutschland den Bus nehmen, ohne befürchten zu müssen, begrabscht zu werden, eine Europäerin in Nordafrika kann das nicht. Davon konnte ich mich während meines zehnjährigen Aufenthaltes in Algerien und Marokko überzeugen. Eine Muslimin kann in Deutschland auf den Markt gehen, ohne plötzlich Männerhände am Hintern zu spüren, eine Europäerin kann das in Nordafrika nicht. Westliche Frauen gelten bei vielen jungen Nordafrikanern als halbe Huren, weil „sie es ja schon vor der Ehe mit vielen Männern tun“. Selbst wenn sie mit ihrem siebenjährigen Sohn an der Hand – als Mutter sozusagen eine „heilige Kuh“ – weitab von allen Menschenmengen einen Spaziergang über eine Wiese machen sollte, dauert es nicht lange, bis junge Männer auftauchen, sich an sie drängen, nicht von ihr ablassen und ihr vulgäre Worte ins Ohr raunen. Die islamische Grundeinteilung der Welt in „Gläubige“ und „Ungläubige“ ermutigt den Übergriff auf „westliche“, gleich „ungläubige“ Frauen. Da hilft nur schnellste Umkehr und Verzicht auf jeden weiteren Spaziergang.

Zur Appeasement-Politik der linken, grünen und politisch-korrekten:

Die muslimische Dissidenz à la Necla Kelek, Seyran Ates, Taslima Nasreen, Hirsi Ali et cetera wurde von Linken und Linksliberalen in Deutschland kaum ernst genommen, wenn nicht sogar verhöhnt oder als „islamophob“ diffamiert. Meinungsfreiheit und Demokratie, so war zu lesen, seien nicht unbedingt Lebensformen, nach denen sich die arabische Welt sehne. Das gesamte linke und linksliberale Spektrum baute jedoch eifrig an einem Multikulti-Schutzprotektorat für das Kopftuch samt dahinter steckendem Frauenbild, den Hass auf den „Westen“, die Verschonung des Islams vor jeder Kritik. In diesem intellekt- und kritikfeindlichen Dunst konnten die Parallelgesellschaften aufblühen. Dieses Nicht-wissen-Wollen war unfassbar. Heute taucht diese Haltung im Zeichen der „Willkommenskultur“ und der „Der-Islam-gehört-zu-Deutschland“-Rhetorik wieder auf.

3: Die politische Debatte in diesen Tagen ist auch deswegen so interessant, weil alte Gewissheiten und Fronten komplett durcheinander gewürfelt werden. Die Rechten entdecken ihr Herz für Frauenrechte, die Linken entdecken, dass es so etwas wie Falschbeschuldigungen in Sachen Vergewaltigung gibt, aber natürlich nur, wenn die beschuldigten mutmaßlichen Täter Migranten sind. Und wenn man glaubt, es ist kaum noch zu toppen, entwickelt Alice Schwarzer Sympathien für PEGIDA.

 

 

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Kurznachrichten vom 11.01.2016

1: Die Anzahl der Strafanzeigen in Köln ist inzwischen auf 516 gestiegen. Ca. 40 Prozent davon sind Anzeigen wegen Sexualdelikten. 200 sexuelle Übergriffe in einer Nacht, da müssen deutsche Lustmolche auf dem #oktoberfest schon lange für stricken. Ja, es stimmt, das hat es schon gegeben. In Ägypten, auf dem Tahrir-Platz. Aber nicht in Deutschland der letzten 50 Jahre. Wäre es so, wir wüssten davon, und die ersten, die es uns immer wieder aufs Brot schmieren würden, wären Feministinnen. /Aranxo

2: Ein neues Video von „Sargon of Akkad“ weist auf die Parallelen von Islamismus und Feminismus hin. Der Schlußsatz passt sehr schön zur aktuellen Beschwichtigungs-Diskussion und dem moralischen Desaster, das uns die Frontfrauen des modernen 3-Welle-Feminismus gerade vorleben: „It’s not rape, when a muslim does it“

In dieser Debatte fehlt nur noch, dass die Frauen, die in Köln belästigt wurden, als Rassistinnen bezeichnet werden, weil so ein bisschen Gegrapsche völlig überdramatisiert werde, wo doch die deutschen Männer die größeren Sexisten seien. Ich würde mich nicht wundern, wenn das auch noch kommt. /Aranxo

3: Heute auf Facebook fragte jemand:
„Warum sind Feministen jetzt schuld an den Taten in Köln?“

Meine Antwort:
„Das kann ich Dir sagen. Seit Jahr und Tag gibt es bei uns nur mickrige Integrationsbemühungen, und wenn überhaupt was getan wird, dann natürlich vorrangig für Frauen und Mädchen. Hör Dir doch die Schwesig an! Da wird immer sehr der Focus darauf gelegt, dass Frauen und Mädchen unbedingt in die deutsche Gesellschaft integriert werden müssten. Dafür ist Geld da. Jungs und Männer müssen sich wohl irgendwie selber integrieren, ohne große Hilfe. Wenn überhaupt mal Geld fließt, dann um ihnen gender-konform ihr konservatives Männlichkeitsbild abzutrainieren, und ihnen – wie den deutschen Männern auch – ein schlechtes Gewissen basierend allein aufgrund ihrer Existenz als Mann anzutrainieren, anstatt ein alternatives positives Männlichkeitsbild anzubieten. Dass das natürlich von mäßigem Erfolg gekrönt ist, ergibt sich von selbst. Da ist das alte Männlichkeitsbild dann doch attraktiver. Männliche Migranten haben in Deutschland die höchsten Schulabbrecherquoten und stellen die meisten ohne Schulabschluss (im Vergleich zu Migranten-Mädchen, einheimischen Jungs und einheimischen Mädchen) Die werden schlichtweg alleine gelassen, um die kümmert sich kaum jemand, weil ja trotz der inzwischen besseren Schulabschlüsse für Mädchen immer noch Mädchenförderung wie blöd betrieben wird. Jungsförderung? Fehlanzeige! Und dann kommt sowas wie Köln dabei raus.“

Selbstverständlich tragen die Hauptschuld natürlich immer noch die Täter selbst. Das will hier niemand relativieren. Aber eine Mitschuld würde ich schon dem zitierten Umstand geben. Und Politikern, die Polizeimittel kürzen und jegliche Bedenken wegen kultureller Unterschiede als Rassismus bezeichnen, wodurch erst das Klima des Wegsehens und der Leisetreterei entstanden ist. Die Kölner Silvesternacht ist eigentlich als das deutsche Rotherham zu werten.

Und bevor das hier falsch verstanden wird: Jedem, der Schutz sucht, muss Schutz gewährt werden. Solange er sich an die Regeln hält. Deshalb sind Willkommenskultur und Integration prinzipiell richtig. Aber nicht ganz so naiv, wie sie bisher betrieben wurden. /Aranxo

Kurznachrichten vom 10.01.2016

1: Der Anzeigenstand nach der Kölner Silvesternacht fühlt sich inzwischen so an:

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Aktueller Zwischenstand von 19:00 (ZDF heute) und 20:00 (ARD Tagesschau): 379.

Das ist ja fast dasselbe wie genau eine versuchte Vergewaltigung innerhalb von zwei Wochen bei 5,9 Mio Besuchern auf dem Oktoberfest von vergangenem Jahr.

2: Julia Schramm schießt mal wieder den Vogel ab:

3: Der Kommentator crumar erklärt bei Schoppe sehr eingänglich, wie es dazu kommt, dass Feministinnen wie Anne Wizorek und Anna-Mareike Krause keinerlei Unterschied sehen zu bisherigen sexuellen Übergriffen, die von deutschen Männern begangen wurden.

Wenn aranxo schreibt, Wizorek “leugnet (…) nicht nur die neue Dimension dieser Verbrechen sondern behauptet auch implizit, auch in Deutschland hätten sich vorher zu Dutzenden Männer zusammengerottet, um gezielt und verabredet massenhafte sexuelle Belästigung von Frauen zu begehen”, dann ist das nichts anderes als die logische Folge der Behauptung, in die Deutschland gäbe es, bzw. hätte schon immer eine “rape culture” gegeben.

Das aber heißt – in ihrer Ideologie zu – unterstellen, die Herstellung dieser rape culture ist “a conscious process of intimidation by which all men keep all women in a state of fear.” (Brownmiller)
Insofern kann es keine neue Qualität und keine “gezielte und verabredete” Form von sexueller Gewalt geben, denn das männliche Ziel der Etablierung von “rape culture” steht bereits fest. […]

D.h. damit werden die konkreten Täter von Köln lediglich zur temporären Exekutive klammheimlicher deutscher “Männerphantasien”. Also “Du willst es doch auch!” auf feministisch.

Oder anders: Wenn man sich die Überzeugung zusammen spinnt, alle Männer würden sich klammheimlich dazu verabreden, sexuelle Belästigungen bis hin zu Vergewaltigung zu tolerieren oder sogar zum Ziele der Unterdrückung der Frauen gutheißen, was nichts anderes ist als das, was der Begriff „rape culture“ unterstellt, dann sind die Taten von Köln tatsächlich nichts anderes als eine logische Folge dessen.

Crumar raunt von „Konsequenzen solcher generalisierenden Anschuldigungen“, die Feministen nicht verstünden, erklärt dies aber nicht. Dass man zunehmend Verbündete unter den respektvollen Männern verliert? Dass diese irgendwann keinen Grund mehr sehen, sich respektvoll zu verhalten oder Frauen zu helfen, da die Konsequenzen eh dieselben sind? Könnten die Vorgänge der Silvesternacht und die abstrusen Reaktionen der Feministinnen gar eine Initialzündung für die Männerechtlerszene werden, weil immer mehr Männer sehen, dass, egal wie anständig sie sich verhalten, sie dennoch von Feministinnen zu den Tätern gezählt werden?

Kurznachrichten vom 09.01.2016

1: Der Hamburger Grünen-Vize, Michael Gwosdz, befindet, alle Männer seien „potenzielle Vergewaltiger“. Und ich befinde, alle grünen Männer sind potenzielle Vollidioten. Gwosdz würde auch wunderbar zu den Pius-Brüdern passen, die Neigung zur Selbstkasteiung hat er ja schon. Diesen Müll muss man sich schon seit Jahren anhören. Das kann er ja gerne über sich selbst behaupten, aber ich ziehe mir diesen Schuh nicht an. Welcher Mann bei klarem Verstand glaubt eigentlich noch, grün wählen zu können? /Aranxo

2: Hamed Abdel-Samad fordert im Cicero eine offene Debatte über die konservative Sexualmoral im Islam. Seine These: Die massive Unterdrückung von Sexualität im Islam führt dazu, dass sie sich dadurch machmal komplett unkontrolliert Bahn bricht, was dann zu mehr sexuellen Belästigungen führt. Er macht das aber nicht alleine am Islam fest, sondern sieht das auch im hinduistischen Indien. Ich würde noch hinzufügen, dass es in früheren Jahrunderten auch im Christentum so war. Je rigider also die Sexualmoral, religiös begründet oder nicht, desto höher die Zahl der gewalttätigen sexuellen Übergriffe. /Aranxo

3: Die FAZ nimmt den Oktoberfest-Mythos der Netz- und Blog-Feministinnen von angeblich zehn Vergewaltigungen pro Jahr und einer Dunkelziffer von 200 auseinander. Die Zahlen der (wohlgemerkt: angezeigten, nicht verurteilten) Vergewaltigungen liegt seit Jahren deutlich unter zehn, und offizielle Dunkelziffern gibt es schlichtweg nicht, entspringen also allenfalls der Phantasie der Feministinnen. Hadmut Danisch berichtet auch darüber. Bereits einen Tag davor hat Don Alphonso das ins rechte Licht gerückt. /Aranxo

4: Bei Lucas Schoppes man-tau gibts auch eine Analyse davon, wie Anne Wizorek und Konsorten versuchen, das Narrativ festzuhämmern, die Vorgänge von der Silvesternacht seien gar nichts neues und das gäbe es in Deutschland schon immer. Im Klartext: Deutsche Männer würden sich also auch schon immer wieder zu Horden von mehreren Duzend zusammenfinden, um gezielt viele Frauen sexuell zu belästigen. Da hätte ich doch gerne einen einzigen Vorfall, der diese Beleidigung belegt. Den Wizorek sicher nicht bringen kann. Und damit nichts weiter als Relativierung betreibt, um die Schuld wieder den „richtigen“ in die Schuhe zu schieben, nämlich allen Männern, speziell den weißen. /Aranxo

5: Der „Mythen-Metzger“ war angeblich selbst am Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht vor Ort. Hier sein Bericht:

/Aranxo

Kurznachrichten vom 05.01.2016

1: Der Spiegel berichtet über eine neue Verhütungsmethode für den Mann. Es besteht aus einem mechanischen Ventil für die Samenleiter. Das spannende daran: Im Gegensatz zu den bisherigen Meldungen über neue Verhütungsmethoden für den Mann ist es keine Zukunftsmusik für irgendwann vielleicht in ein paar Jahren, wenn denn Finanzierungen gesichert und klinische Tests durch sind. Es ist tatsächlich bereits im Einsatz, zumindest beim Erfinder selbst. Und noch besser: Durch einfaches Umlegen des Schalters an dem Samenleiterventil kann der Mann jederzeit selbst festlegen, ob er gerade fruchtbar oder unfruchtbar sein will. Es ist kein weiterer Eingriff eines Arztes mehr erforderlich. /Aranxo

2: Ebenfalls im Spiegel wird die Benachteiligung von Jungen in der Schule zum Mythos erklärt. Dass Jungs schlechter in der Schule sind, sei erstens eh schon immer so und zweitens liege es – gender-konform erklärt – selbstverständlich an den „veralteten“ Rollenbildern, denen Jungs nachhängen.

Als wichtigster Grund für die schlechteren Noten der Jungen gelten Rollenbilder, die das Verhalten prägen: Sich für die Schule anzustrengen, ist unter Mädchen akzeptiert, unter Jungen dagegen oft verpönt.

Zitiert wird selbstverständlich der berüchtigte Bildungsforscher Marcel Helbig, der immer wieder gerne herausfindet, dass Jungs einfach selber schuld sind, wenn sie in der Schule versagen. Man beachte hier die schwammigen Formulierungen wie

Als wichtigster Grund [..] gelten Rollenbilder

und

Sich für die Schule anzustrengen, vermuten die Forscher, gilt in Jungen-Cliquen häufiger als uncool. […]  Erfolg in der Schule […] passt offenbar nicht zum häufig vorherrschenden Männlichkeitsideal.

Mit anderen Worten: Das ist nichts weiter als ideologiekonforme Interpretation, Spekulation und Stochern im Nebel.

Wenn Schule für Jungs nicht so funktioniert, liegt es demnach nicht an den erwachsenen Lehrern und Lehrerinnen oder an den Bildungsplanern, sondern an den minderjährigen Jungs. Ist klar.

Mehr männliche Lehrer hält Helbig selbstverständlich für keine Lösung, denn die gäben Jungs genauso schlechte Zensuren. Und andere Gründe für mehr männliche Lehrer kann man sich schließlich nicht vorstellen. /Aranxo

3: Auf fisch+fleisch hat die Bloggerin „Lesespass“ ein hübsches Rührstück über Massentierhaltung verfasst, dabei die klare Rollenverteilung reproduziert und auch gleich ein wenig Männerbashing untergebracht. Das Opfer ist selbstverständlich weiblich (die Kuh) und die Täter sind männlich (Schlachthausmitarbeiter).

Ich finde auch, dass es ein Skandal ist, dass Frauen in Schlachthäusern völlig unterrepräsentiert sind. Wir sollten da eine Quote fordern, mindestens bis zu dem Prozentsatz, in dem Frauen Fleisch konsumieren!!!11!elf

Im Ernst: Es wird wohl nie aufhören, dass Frauen Männern gerne gewisse Drecksarbeiten überlassen, nicht nur in den Schlachthäusern, auch in den Armeen oder der Energieversorgung, davon genauso profitieren wie die Männer, dass diese Arbeiten erledigt werden, die Privilegien des Sich-Heraushaltens genießen, nur um die Männer hinterher als Brutalos an den Menschen und der Umwelt zu diffamieren und sich selbst als die empfindsameren Seelen zu stilisieren. Ich würde mich noch nicht mal wundern, wenn die Bloggerin „Lesespass“ ihr Männerbashing völlig unabsichtlich gemacht hat. Es gehört eben so zum Mainstream, dass es kaum noch auffällt. /Aranxo

4: Der OffTopic-Hinweis des Tages geht heute an die „Achse des Guten„, wo kleine Hinweise darauf gibt, woran es liegen könnte, dass das Vertrauen in die Mainstreammedien so gesunken ist. Wenn z.B. ein Massaker als Schießerei bezeichnet wird, obwohl nur eine Partei bewaffnet war. Wenn z.B. „schwere Krawalle nach einem rechten Aufmarsch“ (Merke: Rechte marschieren immer, auch wenn sie ganz normal gehen) stattgefunden haben, die Rechten an den Krawallen aber gar nicht beteiligt waren, sondern nur die linken Gegendemonstranten und die Polizei. Wenn dadurch verwischt wird, wer Täter und wer Opfer ist. Und vor allem, in welchen Fällen diese Verschleierung passiert und in welchen nicht. Denn die Verschleierung findet meist in den Fällen statt, in denen man die Täter aus ideologischen Gründen nicht so genau benennen will, weil es nicht ins Weltbild passt, z.B. um nur ja keinen Rassenhass oder „Islamophobie“ zu fördern. Ich für meinen Teil bevorzuge da lieber klare Meldungen, auch wenn sie mir nicht ins liebgewonnene Weltbild passen. /Aranxo

5: Das bemerkenswerte Ausbleiben eines #aufschreies aus dem feministischen Spektrum, wenn die Täter die falschen sind, also keine weißen heterosexuellen Männer, hat Birgit Kelle sehr schön kommentiert. /Aranxo

Nicht nur Männer sind Opfer von Gewalt

So jedenfalls könnte der Titel dieses Artikels lauten. Tatsächlich lautet er Frauen am Hauptbahnhof sexuell belästigt – Beinahe Massenpanik am Dom.

Keine Frage, eine schlimme Sache. Hervorheben möchte ich dabei, daß es sich hier nicht um Vergewaltiger, sondern um Räuber handelt. Der sexualisierte Aspekt war da meines Eindrucks nach nur Beiwerk, Männer in dieser Position würde halt geschlagen — auch in die Weichteile.

Was gibt es noch zu bemerken? Nun, es handelt sich um ein eher verwinkeltes Gebiet mit anschließender Rheinbrücke (Aussicht auf das Feuerwerk!) mit einem sehr schmalen Gang. Es war Silvester und das Gedränge maximal. Hunderttausende eher nicht nüchterne Partygänger. Männer kamen gewohnt Frauen zur Hilfe, und dies wohl unter dem Einsatz ihrer Gesundheit, wenn nicht gar ihres Lebens. Es gab laut Artikel 80 Körperverletzungen und diese gemeldete Zahl war sicherlich nur die Spitze des Eisbergs. Geschlecht der Opfer? Könnt Ihr selbst raten. Ich jedenfalls wäre nicht mal für viel Geld dort gewesen. Victim Blaming?

Halten wir also fest. Auch Frauen sind Opfer von Gewalt. Nur diese schafft es pointiert in die Presse. Der Rest ist egal. Männer sind Helfer und Beschützer von Frauen. Und MargretOnyx, falls Ihr mal wieder das Täterthema anrühren wollt: Die Täter waren wahrscheinlich Nordafrikaner. Ob Ihr nun sexistisch den Mann als Tätergeschlecht anprangern wollt oder rassistisch den Ausländer — es kommt auf dasselbe raus. Selten war es so offensichtlich wie hier.

http://www.ksta.de/koeln/sote-belaestigung-in-der-silvesternacht,15187530,33042472.html

http://www.ksta.de/koeln/-sexuelle-belaestigungen-sote-in-der-silvesternacht-,15187530,33047730.html?dmcid=sm_fb

PS: Bitte keine Migrantendiskussion unter diesem Artikel, Danke! Es gibt genug Bereiche wo dies diskutiert werden kann. Ggf sogar seriöse. Macht doch einfach einen anderen Artikel auf.

PPS: Wo ich bei Margret bin. HansGs Kommentare über Saudi-Arabien haben meine Aufmerksamkeit hier gelenkt. Saudi-Arabien exekutiert 47 Menschen an einem Tag. Frauen wurden nicht extra erwähnt? Das liegt dann wohl daran, daß keine Frauen dabei waren. Es sterben also entweder Frauen oder Menschen. Wie kann man auf die blöde Idee kommen, auch Männer würden in Saudi Arabien leiden?