Fundstück: Die neue Gegenkultur

Sargon of Akkad kommt in seinem Jahresrückblick 2015 („This Year in Stupid“) im letzten Teil (ab 01:05:22) überraschend auf etwas Positives zu sprechen: Die neue Gegenkultur.

Die Grundthese, in meinen eigenen Worten wiedergegeben: Identitätspolitik („identity politics“) ist Mainstream. Was sich dagegen stellt, ist die neue Gegenkultur.

Eine Generation ist herangewachsen, die Gleichberechtigung kennt und deswegen nicht den Aktivismus dazu versteht – so, als ob es noch große Gefechte dazu in der westlichen Gesellschaft zu schlagen gäbe. Eine Gruppe Lügner und Manipulatoren (SJW) erklärt jedoch jeden, der nicht die Ansicht teilt, es sei alles ganz schlimm, zu den Bösen.

Weiße junge Männer, „priviligiert“ durch mehrfach höhere Selbstmordrate, in der Schule abgehängt sein usw. sind inzwischen der Buhmann. Sie hätten angeblich die Macht und an allem Schuld. Deswegen ist es logisch, dass sie die erste Zielgruppe für eine solche Gegenkultur bilden.

Dazu kommen alle anderen, die nicht ständig auf „Rasse“, „Geschlecht“ usw. fokussiert sein wollen, sondern auf das individuelle Verhalten der Personen. Im Grunde eine klassisch liberale Gesinnung – nicht wer jemand ist zählt, sondern was er macht.

Die normale Popkultur von heute ist nicht „böse“ und muss auch nicht bereinigt werden. Genau das wird aber nach wie vor in den Massenmedien gepredigt – und wer das nicht so sieht, ist so schrecklich wie das, was er konsumiert. GamerGate war erst der Anfang zu der neuen Gegenkultur.

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Ich hatte zuletzt gebloggt über neue Tiefststände dafür, was rassistisch bzw. als Vergewaltigung gilt. Inzwischen gibt es wirklich haarsträubende Sammlung darüber, was sexistisch sein soll. Diesen Wahnsinn kann man kaum noch in Worte fassen – angenehmerweise wurde er inzwischen vertont. Was könnte als besseres Beispiel für die neue Gegenkultur dienen als dieses Lied?

Chris Ray Gun: Everything is Sexist

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