Kurznachrichten vom 09.01.2016

1: Der Hamburger Grünen-Vize, Michael Gwosdz, befindet, alle Männer seien „potenzielle Vergewaltiger“. Und ich befinde, alle grünen Männer sind potenzielle Vollidioten. Gwosdz würde auch wunderbar zu den Pius-Brüdern passen, die Neigung zur Selbstkasteiung hat er ja schon. Diesen Müll muss man sich schon seit Jahren anhören. Das kann er ja gerne über sich selbst behaupten, aber ich ziehe mir diesen Schuh nicht an. Welcher Mann bei klarem Verstand glaubt eigentlich noch, grün wählen zu können? /Aranxo

2: Hamed Abdel-Samad fordert im Cicero eine offene Debatte über die konservative Sexualmoral im Islam. Seine These: Die massive Unterdrückung von Sexualität im Islam führt dazu, dass sie sich dadurch machmal komplett unkontrolliert Bahn bricht, was dann zu mehr sexuellen Belästigungen führt. Er macht das aber nicht alleine am Islam fest, sondern sieht das auch im hinduistischen Indien. Ich würde noch hinzufügen, dass es in früheren Jahrunderten auch im Christentum so war. Je rigider also die Sexualmoral, religiös begründet oder nicht, desto höher die Zahl der gewalttätigen sexuellen Übergriffe. /Aranxo

3: Die FAZ nimmt den Oktoberfest-Mythos der Netz- und Blog-Feministinnen von angeblich zehn Vergewaltigungen pro Jahr und einer Dunkelziffer von 200 auseinander. Die Zahlen der (wohlgemerkt: angezeigten, nicht verurteilten) Vergewaltigungen liegt seit Jahren deutlich unter zehn, und offizielle Dunkelziffern gibt es schlichtweg nicht, entspringen also allenfalls der Phantasie der Feministinnen. Hadmut Danisch berichtet auch darüber. Bereits einen Tag davor hat Don Alphonso das ins rechte Licht gerückt. /Aranxo

4: Bei Lucas Schoppes man-tau gibts auch eine Analyse davon, wie Anne Wizorek und Konsorten versuchen, das Narrativ festzuhämmern, die Vorgänge von der Silvesternacht seien gar nichts neues und das gäbe es in Deutschland schon immer. Im Klartext: Deutsche Männer würden sich also auch schon immer wieder zu Horden von mehreren Duzend zusammenfinden, um gezielt viele Frauen sexuell zu belästigen. Da hätte ich doch gerne einen einzigen Vorfall, der diese Beleidigung belegt. Den Wizorek sicher nicht bringen kann. Und damit nichts weiter als Relativierung betreibt, um die Schuld wieder den „richtigen“ in die Schuhe zu schieben, nämlich allen Männern, speziell den weißen. /Aranxo

5: Der „Mythen-Metzger“ war angeblich selbst am Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht vor Ort. Hier sein Bericht:

/Aranxo

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