Männer, die flüchten

Ich hatte es hier schon als Thema. Die überwiegende Zahl der Flüchtlinge sind Männer und Feministinnen sind dabei natürlich Frauen als besondere Opfer in der Flüchtlingskrise zu sehen, Hand in Hand mit Rechtspopulisten, die (muslimische) Männer als Gefahr sehen.

Da wäre zB Frau Hark, die sich besonders herablassend über ihre Kritiker ausdrückt:

Es ist schon erstaunlich, wer plötzlich das Wort Patriarchat fehlerfrei aussprechen kann.

Oder auch hier von Frau Hark: „Im Feminismus wird das schon lange unter dem Begriff Femonationalismus diskutiert: Die Indienstnahme feministischer Perspektiven für rassistische Argumentationen.„. Wer weiß, vielleicht liegt es daran, daß feministische Perspektiven oftmals rassistisch sind? Wie zB die feministischen Perspektiven der Gleichstellungsbeauftragten:

Sprachkurse und Bildungsprogramme für weibliche Flüchtlinge

Warum müssen Feministinnen immer die Opferkarte ziehen? Die Flüchtlinge fein sauber auf Penisse und Vaginas aufteilen und besonderes Augenmerk und Sympathie nur letzteren Zuteil werden lassen? Warum sind diese Leute so ergebnisgleich mit denen, die in Flüchtlingen eine Gefahr sehen? Das sind übrigens nicht nur irgendwelche Forderungen im luftleeren Raum. Wolfgang Wenger zeigt, daß Frauenbevorzugung bei Flüchtlingen ganz selbstverständliche Praxis ist.:

Zur Verstärkung unseres Teams für eine Erstaufnahmeeinrichtung weiblicher minderjähriger Flüchtlinge suchen wir ab sofort mehrere pädagogische Fachkräfte. Die Zielgruppe erfordert die Besetzung der Stellen mit weiblichen Fachkräften.

Auch in der Zeit. Ein Text über die Schattenwirtschaft der Flüchtlinge:

Die Verwandten aus der Heimat brauchen Geld. Manchmal bekomme er mehrere Anrufe pro Tag: „Meine Tante, die sich beschwert, dass meine andere Tante von mir Geld bekommen hat, sie aber nicht – oder meine Geschwister, die fragen, wann wieder was kommt.“

Oder hier:

Vom kargen Lohn schickt Kofi jeden Monat 250 Euro nach Hause, damit seine beiden Söhne auf Privatschulen gehen können.

Interessanterweise auch in der Zeit. Ein Mann der gemerkt hat, daß diesen männlichen Flüchtlingen Unrecht angetan wird. Faszinierend.

Der junge Mann hat zum Beispiel eine ganze Reihe von Diktatoren und Autokraten gestürzt, in Tunesien, in Ägypten, in Libyen und auch in dem kleinem westafrikanischen Land Burkina Faso. Er hatte dabei nicht immer Erfolg, wie das Beispiel Syrien beweist, doch immer riskierte er sein Leben. Der junge, wilde Mann ging auf die Straße, wohl wissend, dass ihn auf den Dächern postierte Scharfschützen erschießen könnten, wohl wissend, dass er ins Gefängnis geworfen und auf grausamste Weise gefoltert werden könnte.

Danke dafür. Gibt es außerhalb der Männerrechtlerblase noch einen einzigen Artikel, der nicht auf männliche Flüchtlinge draufhaut?

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Ein Gedanke zu „Männer, die flüchten“

  1. Es ist vollkommen egal wie viele Männer und wie viele Frauen flüchten, Femis werden IMMER den Nachteil der Frauen sehen: Flüchten Frauen? Na bitte, da sieht man, dass sie in der Heimat BESONDERS gefährdet sind. Flüchten mehr Männer? Na bitte, typisch, die Männer flüchten und lassen ihre Frauen zurück in der Misere.

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