Oh Du glückliches Ostdeutschland

Aranxo hat im letzten Beitrag den BR beim Hetzen erwischt. Beim Spiegel wurde immerhin geschrieben, daß einfach nur die Löhne addiert wurden. Trotzdem kann man auf diese offensichtlich unsinnigen Daten per Knopfdruck in der interaktiven Grafik umschalten.

Was sehen wir? Spiegel Online deckt den Hintergrund des Gender Pay Gaps in Deutschland auf. Unbeabsichtigt, aber immerhin. Das Gehaltsgefälle zwischen dem reichen Süden und dem armen Osten beträgt ca satte 30%. Und die vorgebliche Gehaltslücke im Süden zwischen Männern und Frauen auch. Im ärmeren Osten ist sie nur halb so groß.

Wie blind muß man eigentlich sein, um hier nicht ganz klar das Genderparadoxon zu sehen? Im Süden können es sich die Frauen eher leisten, entweder nichts zu tun, Kinder in Voll- oder Teilzeit zu erziehen, Anglistik oder Genderei zu studieren und ansonsten darauf hoffen sich einen Mann zu angeln, der das alles finanziert.

Im Osten geht der Plan nicht so oft auf. Gerade in der DDR waren es Frauen schon immer gewöhnt, selbst zu arbeiten. Für Mimimi und vergleichende Slavistik des Mittelalters war halt nicht soviel Platz. Besserverdienende Männer sind auch heute rar im Osten.

Wir merken uns: Umso weniger Teilhabe am Wohlstand, umso kleiner die Lohnlücke. Wer braucht Feminismus? Die überprivilegierte weisse Westfrau.

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