Der Mann im Aufzug

Vor ziemlich genau vier Jahren hatte ich folgendes Erlebnis:

Normalerweise gehe ich lieber die Treppe als den Aufzug zu benutzen. Aber ganz nach oben in den 6. Stock – das muss auch nicht sein.

Ich wartete also auf den Aufzug, stieg dann in den leeren Aufzug ein und drückte auf den entsprechenden Knopf. Der Aufzug setzte sich auch gleich in Bewegung, hielt aber gleich wieder ein Stockwerk weiter oben an.

Die Türen öffneten sich und ein Mann, den ich früher schon bei Besprechungen gesehen hatte, setzte einen Fuß in die Tür. Als er mich jedoch sah, zog er seinen Fuß wie in Panik zurück, murmelte etwas von „Notebook vergessen“ (dabei hatte er es gut sichtbar unter den Arm geklemmt) und beeilte sich, weg vom Aufzug zu kommen.

Damals waren die Affären um Kachelmann, Assange und Strauss-Kahn ganz aktuell und im öffentlichen Bewusstsein.
Meiner subjektiven Einschätzung nach hat sich seither die allgemeine Situation wieder etwas entspannt. Zumindest von japanischen Verhältnissen sind wir noch weit entfernt.
Wie seht ihr das?

Ist es eurer Meinung nach [notwendig|empfehleneswert|sinnvoll|überflüssig|..], die Türe einen Spalt offen zu lassen, wenn ein Mann und eine Frau (die einander nicht näher kennen) alleine zusammen in einem Raum sind (also ohne Zeugen), um sich sicherer zu fühlen?

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