Geschlechterallerlei – Wie geht es weiter?

Graublau hat eine ziemlich gute Serie hingelegt, Gerhard hat ein paar Artikel nachfolgen lassen und die Zugriffszahlen haben sich in der Zeit durchaus gut entwickelt.

Jetzt wäre die Frage, wie man weiter macht, damit regelmäßig Artikel erscheinen. Ich würde es gut finden, wenn hier zumindest einmal die Woche ein Beitrag erscheinen würde, was im Prinzip nur erfordert, dass sich 4-5 Autoren absprechen. Oder das eben weniger mehr Artikel schreiben.

Wie soll es weitergehen?
Die festen Tage schienen mir für einige ganz gut zu laufen, ich würde mich freuen, wenn sie diese wieder aufnehmen würden. Natürlich freue ich ich auch über neue Autoren, bei Interesse gerne melden!

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22 Antworten zu Geschlechterallerlei – Wie geht es weiter?

  1. Ich hatte mich hier ursprünglich zwar als Lückenfüller gesehen, hab allerdings aktuell mein Zeitkontingent für Blogaktivitäten ziemlich ausgeschöpft.

    Wenn sich jedoch in den nächsten Tagen hier sonst nichts tut, kann ich schon mal wieder einspringen.

  2. Gerhard schreibt:

    Ich bin mit der Situation übrigens halbwegs zufrieden, denn mein Newsfeed besteht insbesondere aus dem Patriarchatstwitterfeed. Und ich bin froh hier eine Möglichkeit für eigene Artikel zu haben.

    • Wenn alle zufrieden sind ist es ja okay.

      Ich sehe es eben als meine Aufgabe, die Leute immer mal wieder wachzurütteln und daran zu erinnern, dass sie Artikel schreiben könnten. 😉

      Regelmäßige Artikel bringen Leser und mit mehr lesen macht auch das Beiträge schreiben mehr Spaß

  3. djadmoros schreibt:

    Aus Anlass der Nachfrage ein Statusupdate meinerseits: ich bin mittlerweile über den »point of no return« hinaus, jenseits (oder diesseits) dessen ich nunmehr finster entschlossen bin, den Text, an dem ich arbeite, tatsächlich zu einem Buch zu machen. Das bedeutet, dass ich bis auf weiteres, aber *mindestens* bis Anfang des nächsten Jahres neben Beruf und Teilzeitvaterschaft ziemlich monoman nur noch an diesem Text arbeiten werde.

    Das wiederum bedeutet, dass ich mich vorerst aus der Liste der regelmäßigen Autoren streichen lassen möchte. Ich möchte gern die Gelegenheit behalten, spontan Blogposts einzustellen, aber ob und wann mein Text möglicherweise blogpostfähigen Surplus abwirft, kann ich nicht vorhersehen. Aus demselben Grund werde ich in Forendiskussionen weiterhin sehr selten vertreten sein, obwohl ich die Themen und Posts der Szene-Blogs weiterhin verfolge.

    Sobald das Ende meines Schreibprozesses absehbar ist, werde ich das mit Sicherheit kundtun, aber im Augenblick bin ich noch tief in der Literatur vergraben. Und so lehrreich ich die vielen Diskussionen mit euch allen fand: ein für die Veröffentlichung vorgesehener Text muss sich an der existierenden Literatur abarbeiten, nicht an Online-Debatten. Am Ende sollen drei Hauptteile dabei herauskommen: ein anthropologischer, ein historischer und ein zeitdiagnostischer, wobei ich immer noch im ersten Teil stecke, den ich freilich für den schwierigsten halte, weil er die meiste Theoriearbeit erfordert. Wenn ich über diesen Berg drüber bin, hoffe ich, dass der »Rest« sich dann schneller schreibt.

    Es wäre mir also im Augenblick recht, wenn ich in der Autorenliste nicht mehr für den 20. eingetragen wäre.

    Schöne Grüße!

    • crumar schreibt:

      @djadmoros

      Als einer deiner stabilen Bewunderer: Wenn du vorhast, das Buch zu veröffentlichen, würdest du mich bitte via Lucas benachrichtigen?!

      Ich habe zur Zeit einen Verlag in Planung und einen Dienst, um diese Titel zu versenden.
      Das Programm wird sich Pi mal Daumen im Oktober der Öffentlichkeit darstellen.
      Nämlich als Web-Shop und Verlag und es wäre mir eine Freude, dich zu veröffentlichen.

      Also mit ISBN Nummer und all diesem Kram.

      Schönen Gruß, crumar

      • djadmoros schreibt:

        Das klingt allerdings sehr spannend – sofern ich es nicht bei Suhrkamp unterbringe! 😀 (Größenwahn off) Ich denke, bevor diese Entscheidung faktisch ansteht, werden wir Gelegenheit haben, uns persönlich darüber zu unterhalten.

        Schöne grüße
        djadmoros

  4. Detlef Bräunig schreibt:

    Mach Deinen Blog zu und schreibe für „Das Männermagazin“. Sehr hohe Zugriffszahlen, hoher Bekanntheitsgrad, qualitativ hochwertig.

    Ein Blog auf dem Server von WordPress zu führen, ist irgendwie Hartz IV für Blogger

  5. Detlef Bräunig schreibt:

    Kein Problem. Kritische Artikel lösen bei meinen Lesern einen Sturm der Entrüstung aus. Da drohen fast 200 Kommentare 🙂 Das gibt spannende Diskussionen.

    Also, dann mal los!

    • Alles klar, wird aber etwas dauern, da ich zeitlich eingespannt bin. Ich schick dir ne mail

      • Detlef Bräunig schreibt:

        Kein Problem. Freue mich drauf. Da solltest Du aber auch in den Kommentaren aktiv sein.

      • James T. Kirk schreibt:

        So sollte es sein. Allgemein mehr Lockerheit wäre angebracht. „Hilfe, der hat Zierfisch gesagt.“ ist jetzt nicht so konstruktiv. Jeder hat eben einen anderen Umgangston und eine andere Rhetorik. Daraus sollte man keinen Endkampf stilisieren.

        Leider empfinde ich einige „Gemäßigte“ als ziemlich verkrampft, obwohl ich mich selbst ebenfalls als gemäßigt ansehen würde.

        @Detlef: Wir kennen ja deine Einstellung zum Thema Sorgerecht und Unterhalt. Aber vielleicht bist du beim nächsten Mal bei Maischberger oder einer anderen Talk-Drüse etwas generös und schilderst auch die Probleme von Leuten wie Lucas Schoppe oder anderen entsorgten Vätern. Also Väter, die ihre Kinder wirklich sehen wollen und deren Kinder enorm unter der Entfremdung und dem Machtmißbrauch der Mutter leiden – und der Inkompetenz und Parteilichkeit der Jugendämter.

        Du bist doch ein Reflektierter. Es würde deiner Glaubwürdigkeit und deinen Argumenten in solch einer Show sicherlich noch einen Schub geben, wenn du auch den Empathischen gibst und auf die Nöte „anderer“ Väter hinweist. Es gibt da ja wirklich krasse Fälle von Mutter-Protegierung und -Privilegierung – selbst wenn die die Kinder schlagen etc.

        Hier ein Link dazu: http://man-tau.com/2013/09/18/wo-schlage-der-mutter-dem-kindeswohl-dienen-eine-geschichte-aus-deutschland/

      • Detlef Bräunig schreibt:

        Ich bin nicht auf das Lob der redlichen und anständigen Väter scharf und deswegen werde ich so sein wie ich eben halt bin.

      • James T. Kirk schreibt:

        Du bist aber wirklich ein bißchen schwer von Begriff, Detlef. Es ging hier nicht um Lob von irgendwem, sondern um den Hinweis, daß die Gesellschaft nicht nur dich beutelt, sondern auch Väter, die ihre Kinder sehen wollen, – und deren Kinder.

        Im übrigen kannst und sollst du ruhig weiterhin den unkorrekten Rüpel spielen. Der Witz ist doch, daß die Senta Bergers dieser Welt nur dumm aus der Wäsche gucken, wenn du mal Storys vorlegst, wie andere Väter und Kinder vom Sorgerecht und Jugendamt mißhandelt werden. Lies dir doch mal das Beispiel durch.

        Was glaubst du, wie die gucken, wenn du mit solchen Storys kommst und das auch durchaus selbstironisch vorbringst. Da mußt du dich keineswegs verstellen.

        Damit kannst du diesen Leuten doch noch viel mehr eins pfeffern. Denk mal darüber nach.

        Detlef bei Maischberger (leicht jovial grinsend):“Also ich bin ja ein schlimmer Rüpel. Aber was sagen Sie denn zu folgender Geschichte? (Detlef erzählt, Senta Berger wird ganz blaß).

        Du bist doch nicht doof. Das ist durchaus in deinem Sinne und du kannst lustig weiter den Rüpel spielen. Mit dieser Nummer haust du denen noch viel mehr auf die Backe, als wenn du nur den Unterhaltspreller mimst.

        PS: Ich verstehe deinen Humor durchaus. Nur kann man da eben noch viel mehr machen. Du erscheinst dann dem Publikum übrigens nicht nur als amoralischer Schwerenöter, sondern als intelligenter, reflektierter Zeitgenosse, der auch von seinem eigenen Fall und sich selbst abstrahieren kann und das Leid anderer Väter und Männer im Blick hat.

  6. aussteiger geno schreibt:

    passt jetzt gar nicht zum thema, aber egal. wer kann mir helfen? ein paar bekannte von mir wollen im september ihren urlaub in deutschland verbringen und verschiedene städte bereisen. wer kann für die nacht ein kleines grundstück zur verfügung stellen? alles was sie brauchen bringen sie mit.
    https://campogeno.wordpress.com/2015/08/28/uebernachtungsmoeglichkeiten-gesucht/

  7. Nonnen schreibt:

    Ein wenig ungesund für Frauen, Mütter und Kinder scheint Gender Mainstreaming schon zu sein. Zum Beispiel das Negieren bedeutsamer und dem Mann überlegener weiblicher Eigenschaften mit der Folge, dass häufig der Body nur noch wichtig wird. Vergessen der für Sprach- und Kognitiventwicklung wichtigen frühkindlichen Mutterbindung infolge des frühen flüssigkeitsgekoppelten Hörens des Foeten im Mutterleib (Muttersprache nicht Vatersprache!). Probleme durch Cortisolausschüttung (gefährliches Stresshormon) und Schlafmangel mit entsprechendem Wachstumshormonmangel von Krippenkindern mit Hippocampusminderung (Lernmaschine des Gehirns).
    Erschreckende Zunahme von Depressionen auch bei Kindern und Jugendlichen.
    [siehe „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ in: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-9814303-9-4 und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978- 3-945818-01-5]

  8. Sacha schreibt:

    Hi Leute,

    ich bin über ‚allesevolution.com‘ hier gelandet. Ich würde mich gerne mit Beiträgen in die Debatte einbringen, bin mir aber in gewissen Dingen noch unsicher. Daher wäre ich sehr dankbar darum, wenn sich jemand meiner Fragen annehmen könnte (Antwort eilt nicht).

    Ich habe bisher erst zwei Mal öffentlich zum Thema Gender geschrieben, beide Male in der der schweizer ‚Männerzeitung‘. Man muss leider ein wenig scrollen, beim ersten Link auf seite 60, beim zweiten auf Seite 39:

    http://www.maennerzeitung.ch/pdf/zeitungen/maennerzeitung_nr_33_1_2009.pdf

    http://www.maennerzeitung.ch/pdf/zeitungen/maennerzeitung_nr_41_1_2011.pdf

    Ihr fragt euch jetzt vielleicht ‚Wieso postet der Typ Artikel, die schon etliche Jahre alt sind?‘. Sie geben Einblick in meine Empfindungen und mein Mindset, welches sich seither nicht geändert hat, ich denke, dies hilft euch vielleicht einzuschätzen, mit wem ihr es zu tun habt und ob ich hier als Autor willkommen wäre.

    Auch deswegen weil ich mich mittlerweile als Antifeminist definieren würde, aber trotzdem IGAF und Konsorten immer noch genauso ablehne, wie das, zu was Feminismus geworden ist. Vielleicht wäre eine (selbst)kritische Auseinandersetzung mit dem Begriff ja ein guter Einstiegsartikel… (?).

    Als einstiges Gründungsmitglied von ‚männer.ch‘ (ich war an der Gründungsversammlung mit der Abstand der Jüngste, wenn ich mich recht erinnere) und ehemaliger Student der Gender Studies habe ich zudem auch eine Innenperspektive auf gewisse Umfelder resp. Themen.

    Das wäre auch meine erste Frage: welche Themen sind den gewünscht? Muss es fachlich/akademisch sein oder darf es auch etwas persönliches/intimes sein? Darf es auch mal (selbs)kritisch gegenüber der ‚manosphere‘ sein‘? Darf es auch mal auflockernd/humorvoll/aufmunternd sein?

    Meine zweite Frage – und meine grösste Unsicherheit – bezieht sich auf den zu erwartenden zeitlichen Aufwand. Ich war einige Jahre krank und habe zurzeit alle Hände voll zu tun, meinen Universitätsabschluss nachzuholen, d.h. ich habe generell wenig Zeit für online-Aktivitäten. Ich gehe davon aus, dass ich nach einem Beitrag auch die Diskussion zu moderieren/betreuen hätte (?), was sich schon mal ein wenig hinziehen kann und dann gefragt ist, wenn die Leute Zeit haben, sprich: nach Feierabend/Wochenende. Die Frage ist halt, ob ich dann immer verfügbar wäre, im Gegensatz zum Erstellen des Beitrags, für den ich ja jeweils einen ganzen Monat hätte.

    Vielleicht schätze ich das auf Grund mangelnder Erfahrung (habe auch kein eigenes Blog und generell nur ein begrenztes IT-know how) aber auch völlig falsch ein und die alten Hasen hier können das besser ins Verhältnis setzen. Ich würde mich nach all den Jahren der Abwesenheit aus dem Diskurs einfach echt gerne wieder irgendwo beteiligen… .

    Wie dem auch sei, ich würde mich über eine Rückmeldung freuen.

    Sacha

    • Du kannst so viel oder so wenig schreiben wie du willst. Und kritisch und oder lustig ist auch kein Problem. Ich schicke die eine Einladung!

    • Hat du noch fragen oder ist soweit alles klar? Wenn was unklar ist, dann einfach noch mal hier einen Kommentar schreiben

      • sacha1983 schreibt:

        Hallo Christian,

        erstmal vielen Dank für die Einladung, ich habe mich sehr über die schnelle Rückmeldung gefreut.

        Ich werde mich – da ich mit Bloggen noch keine Erfahrung habe – erstmal in die Funktionen und Möglichkeiten von WordPress einfuchsen (müssen).

        Ich hatte ja erwähnt, dass ich momentan wegen des Studium zeitlich stark eingespannt bin, aber ich werde zusehen, möglichst schnell meine Themen zu ordnen und mich hier für einen Stichtag zur Artikelabgabe einzutragen.

        Sollten dennoch Fragen auftauchen, melde ich mich nochmal.

        Sacha

      • Wunderbar, ich bin gespannt auf die Artikel!

  9. sacha1983 schreibt:

    Hi Leute

    Sorry für die lange Sendepause, ich hatte ja erwähnt dass ich zeitlich momentan sehr eingespannt bin. Ich werde mich wohl für den 26. als Publikationsdatum eintragen (lassen), wenn das o.k. ist.

    Mein erster Beitrag – vielleicht mache ich daraus je nach Länge einen Mehrteiler – wird sich um meine Verortung im Geschlechterdiskurs als Antifeminist drehen, zum einen, weil das eine gute Möglichkeit für die Mitschreibenden/-lesenden ist, mein Mindset einzuschätzen und zum anderen – da hab‘ ich mir in den letzten Wochen ordentlich die Augen gerieben – weil ich dieses Mindset, weder in den negativen noch den wohlwollenden Kommentaren zum Antifeminismus wiederfinde.

    (Ob meine Definition davon wohl dermassen unpassend ist… ? Dabei habe ich lange und nuanciert abgewogen und nicht aus dem hohlen Bauch heraus entschieden…)

    Wie auch immer… n‘ bisschen aufgeregt bin ich ja schon, es wird mir immer mehr bewusst, wie viel sich getan hat, seit ich mich zum letzten Mal aktiv mit Männerfragen beschäftigt hatte.

    Sacha

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