Lesben sind sympathische Menschen…

…aber an ihren öffentlichkeitswirksamen Vertreterinnen müssen sie wohl noch arbeiten. Die politischen Lesben, oftmals die Speerspitze der radikalen Feministinnne. Die, die gerne mal die Frauenliebe aus politisch-hygienischen Gründen empfehlen und dabei nicht merken, daß sie dem menschenverachtendem Aberziehungsgedanken von Homosexualität das Wort reden.

Hier haben wir eine ungewollt lustige Variante in der Zeit. So freud- und humorlos wie es dem Klischee entspricht.

Die von Lesben für Lesben gedrehten Pornos interessieren nur die wenigsten. Könnte daran liegen, dass am Ende kein Mann auftaucht.

Das schreibt die wirklich. Ich würde ja schwören, daß das nur die wenigsten interessiert, weil die wenigsten eben Lesben sind, die sich für Pornos für Lesben interessieren? Das sich der –geschätzt bestimmt über 50%– größere Teil der Bevölkerung aus Nichtlesben zusammensetzt.

Selbst in Talkrunden, in denen über „Feminismus“ diskutiert wird, laden sie mittlerweile lieber Heteras ein. Ist sexyer, denken sie, verkauft sich besser.

Wie? Liebe Feministen, Ihr habe IMMER NOCH keine Lesbenquote? Ach was sag ich, ein Kastensystem, mit den Lesben als Göttinnengleiche Wesen ganz oben und den Schwulen als Paria? Jetzt wird es aber Zeit.

Lesben mögen als Nichtheteros vielleicht diskriminiert werden. Ist für mich jedenfalls außerhalb der Großstädte (definiert als über 100.000 Einwohner) denkbar. Entschuldigung, aber ich habe schlichtweg keinen Schimmer davon, wo, wie und wann Lesben diskriminiert werden. Zwei händchenhaltende Frauen fallen aber im Straßenbild kaum auf. Zwei Männer, die Händchenhalten sollten hingegen genau wissen in welchem Stadtteil sie unterwegs sind, sonst könnte das schnell blutig enden. Lesben sind auch im Nationalsozialismus verfolgt worden, systematisch aber hat es die Schwulen getroffen. Und auch noch lange nach ’45 sind homosexuelle Männer aber nicht Frauen von der Justiz verfolgt worden.

Das schlechte Image der Lesben ist historisch begründet.

Nein, das schlechte Image der Lesben ist genau durch solche Artikel begründet. Und durch lesbische Feministinnen. Und durch den Versuch, sich mit Schwulen den Diskriminierungs-Dick-Size-War zu liefern. Da verlieren sie nicht nur, das ist auch noch extrem unfein und nah dran am NS-Relativismus.

Liebe Lesben, ich weiß genau Ihr seid nicht so. Warum lese ich von Euch so wenig in der Kommentarspalte des Artikels in der Zeit? Shitstormed doch einfach mal diese Quatschköpfe, die sich anmaßen in Eurem Namen zu sprechen. Demonstriert, daß ihr solidarisch mit allen Homosexuellen seid. So wie wir in der Männerrechtlerblase eben auch ganz natürlich solidarisch mit allen Männern sind. Und solidarisch mit allen, die an einem gleichberechtigen Miteinander interessiert sind.

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11 Kommentare zu „Lesben sind sympathische Menschen…“

  1. „So wie wir in der Männerrechtlerblase eben auch ganz natürlich solidarisch mit allen Männern sind. Und solidarisch mit allen, die an einem gleichberechtigen Miteinander interessiert sind.“

    Hust… also das ist jetzt auch arg schön gefärbt. Trifft sicherlich auf einen großen Teil der moderateren Szene zu, aber es gibt auch genug andere Stimmen, von latent ablehnend bis offen homophob. Und die lassen sich leider auch nicht mit „kein ECHTER Teil der Männerrechtsblase“ wegdefinieren.

    „Zwei händchenhaltende Frauen fallen aber im Straßenbild kaum auf. Zwei Männer, die Händchenhalten sollten hingegen genau wissen in welchem Stadtteil sie unterwegs sind, sonst könnte das schnell blutig enden.“

    Wenn die beiden äußerlich dem Stereotyp eines lebischen Pärchens entsprechen, müssen sie an vielen Orten ebenfalls mit dummen Anmachen rechnen. Die Gefahr von physischer Gewalt dürfte aber sicher geringer sein.

    „Und auch noch lange nach ’45 sind homosexuelle Männer aber nicht Frauen von der Justiz verfolgt worden.“

    Stimmt nicht ganz, in der DDR war von 1968 bis 1989 der §151 in Kraft, der ein höheres Schutzalter für homosexuelle Beziehungen vorsah (equivalent zur späteren Fassung des §175 in der BRD, aber geschlechtsneutral formuliert). Dürfte, wenn überhaupt, aber nur wenige Verfahren gegeben haben.

    „“Das schlechte Image der Lesben ist historisch begründet.“

    Nein, das schlechte Image der Lesben ist genau durch solche Artikel begründet. Und durch lesbische Feministinnen. Und durch den Versuch, sich mit Schwulen den Diskriminierungs-Dick-Size-War zu liefern.“

    Naja.. sorry, aber Ressentiments gegen Lesben (und in einigen Staaten auch rechtliche Diskriminierung) gab es schon lange vor solchen Artikeln, lesbischen Feministinnen und „Diskriminierungs-Dick-Size-War“…

    Außerdem, was kann die Durchschnittslesbe für dumme Artikel wie den von Tania Witte in der Hermes-Prada-Patek Philippe-Werbebroschüre „ZEITMAGAZIN“? Ist doch in keinster Weise ihre offizielle Vertreterin…

    1. Ich stimme Deinen differenzierten Betrachtungen zu, und danke für die Korrektur des juristischen.

      Nichts kann die die Durchschnittslesbe für diesen Artikel. Sie kann auch nichts für Äußerungen von Baer, Schrupp, Pusch und wie sie alle heißen. Ich höre nur nichts von der Durchschnittslesbe. Wo ist sie und wo erhebt sie ihre Stimme?

      Anderes Beispiel. Arne verlinkte gerade den neuesten Schwachsinnsartikel über die Genderpaygaplüge. Bezeichnenderweise wieder in der Zeit: http://www.zeit.de/karriere/2015-08/gleiche-bezahlung-frauen-entgelt-gleichheit-gastbeitrag

      22 Kommentarseiten…

      1. Muss sie denn ihre Stimme erheben, wenn sie sich das nicht zurechnen lassen will? Ich meine nein.

        Die Zeit fährt in letzter Zeit (leider, denn sonst haben die häufig auch gute Artikel) in Sachen Feminismus einen stramm ideologischen Kurs, der selbst die taz, die zwischendurch auch mal einen leicht dissidentischen Beitrag bringt, in Sachen Linientreue in den Schatten stellt. Gerne auch offen lobbyistisch, z.B. bei Quoten für genauso hochprivilegierte Frauen wie die Zeit-Redakteurinnen im Bereich Kultur, Wirtschaft, Politik.

        Die Kommentare, die sie dankenswerter Weise relativ offen lassen, zeigen aber, dass ein Großteil ihrer Leserschaft anders denkt.

  2. und dabei nicht merken, daß sie dem menschenverachtendem Aberziehungsgedanken von Homosexualität das Wort reden.

    Was ist daran menschenverachtend? Es gibt durchaus Homosexuelle, die ihre Homosexualität loswerden wollen und auch loswurden. Siehe z.B. Michael Glatze (bitte googeln).

    Ich darf hier darauf hinweisen, daß die meisten Lesben sexuelle Mißbrauchserfahrungen haben und daher lesbisch leben. Der feministische Blick auf Männer ist nur ein verschlüsselter Ausdruck dieser Erfahrungen.

    PS: Auf Akifs Blog hat eine Lesbe gerade ihre Stimme erhoben. Ich glaube, es ist in dem Artikel über sein neues Buch „Die große Verschwulung“. Es ist ein Kommentar relativ weit oben.

      1. Ich bin nicht homophob. Wenn du mit der menschenverachtenden Denunziationsvokabel „homophob“ um dich schmeißt, so beweise doch bitte mal meine „Homophobie“ und definiere, was mit letzterer eigentlich gemeint ist.

    1. [..]aber es gibt auch genug andere Stimmen, von latent ablehnend bis offen homophob

      q.e.d. :-/

      James, welches tragische Ereigniss bringt Dich dazu, solch einen Bullshit zu schreiben? Es gibt durchaus Homophobe, die ihre Homophobie loswerden wollen und auch loswurden. (bitte googeln).

      1. [Einschub Gerhard, dessen Artikel hier kommentiert wird: Ich wollte eigentlich James jetzt in eine Unerwünschtliste eintragen. Allerdings kann ich nur den Kommentar als Spam zurückweisen. Um zu dokumentieren, daß mein Vorwurf gerechtfertigt ist, lasse ich das mal hier stehen. Jeder weiterer wird aber jetzt entgültig als Spam zurückgewiesen. Eine argumentative Auseinandersetzung mit dem Dreck halte ich für unnötig. Danke an Alle.]

        Worin liegt bitte genau der Bullshit, den ich angeblich schreibe?

        Ich bewundere Eure metaphyisische Gewißheit, daß Homosexualität keine Störung sei. Vielleicht solltet Ihr eine Religionsgemeinschaft gründen und Ungläubige einfach als „homophob“ bezeichnen.

    2. Schön, wenn Du tatsächlich annimmst, daß Du nicht homophob bist und dies als Beleidigung nimmst, dann lassen wir das jetzt. Ich sprech Dich das nächste Mal auf Christians Blog an.

      Bis dahin möchte ich Dich hier nicht mehr lesen. Das nächste Mal landest Du in der Spamliste. Das möchte ich vermeiden, denn das ist ein Gemeinschaftsblog. Danke.

  3. „Lesben sind auch im Nationalsozialismus verfolgt worden, systematisch aber hat es die Schwulen getroffen.“

    Der erste Teil des Satzes stimmt so nicht. Während Schwule im Dritten Reich alleine wegen ihrer Homosexualität reihenweise im KZ gelandet sind, ist bis auf den heutigen Tag nicht ein einziger Fall spezifischer Lesbenverfolgung in der NS-Zeit nachgewiesen. Dass das Mahnmal im Berliner Tiergarten, das ursprünglich den im Dritten Reich verfolgten und ermordeten schwulen Männern gewidmet sein sollte, auch auf Lesben bezogen werden musste, hat nichts mit Lesbenverfolgung zu tun, die es, wie gesagt, nicht gab, dafür aber um so mehr mit dem Opferneid gewisser Feministinnen, denen der Gedanke an verfolgte Männer und privilegierte Frauen ähnlich gegen den Strich geht, wie die Forderung nach Gleichberechtigung statt Gleichstellung.

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