Fehlendes Männerbild — Die Zeit und die Machos im Kosovo

Ein Artikel in der Zeit endet mit:

„Ach, Junge“, sagt seine Mutter, „vielleicht willst du von dem verdienten Geld lieber ein eigenes Haus bauen.“ – „Aber Mama“, entgegnet Jetmir lachend, „ich wohne doch für immer bei dir.“

Es gehe nicht um „westliches Gender-Mainstreaming, sondern [um einen ersten] Schritt hin zu einer neuen Gesellschaft, die sich um Frieden bemüht„. Und ja, da wäre sicherlich viel zu tun in einem Land, daß durch einen schlimmen Krieg gegangen ist. Diese Männer haben viel Gewalt und Armut gesehen, genug Väter sind ums Leben gekommen.

Leider sehe ich im Artikel wenig davon, daß den Männern ein positives und eigenständiges Männerbild nahegebracht wird. Das Gegenteil der toxischen Maskulität scheint eher das zu sein:

„Ich finde es interessant, mal eine Frau zu sein. Als Mann weiß man ja nicht, wie das ist mit Schminke und Pumps.“

Findet einer der Leser hier ein positives Männerbild?

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