Warum sogar mir Detlef Bräunig einmal sympathisch ist

Laut Massenmedien erodiert das Vertrauen in den Journalismus. Ich glaube denen kein Wort davon!

Über Cuncti wurde ich auf ein Lehrstück in Sachen Medienkompetenz aufmerksam. Detlef Bräunig alias Leutnant Dino, Betreiber des Männermagazins, wurde vom SWR2 zum Thema Männerrechtler interviewt. Um sich den Aha-Effekt nicht zu versauen, sollte man zunächst das gesamte, von Bräunig selbst mitgeschnittene Interview ansehen.

SWR-Sommerinterview mit Leutnant Dino aka Detlef Bräunig vom Männermagazin

Und danach kurz lesen, was der SWR2 daraus machte. Bräunig schildert seine Sicht der Dinge im Männermagazin: Die kleinen Tricks der Journalisten.

Ich finde das Interview aus mehreren Gründen erstaunlich: Zum einen kommt Detlef Bräunig deutlich sympathischer rüber, als ich ihn bisher wahrgenommen hatte. Bei Lucas Schoppe kam er nicht gut weg. (Anlass für die Erwähnung war ein Fernsehauftritt, bei dem sich die Einladenden darauf verlassen hatten, dass er polarisierend wirken würde.)

Artikel wie „Rassistenehe / Die binationale Ehe oder der Rassist“ sind für mich schauerlich. Ich kann da keine – wie im Interview angegebene – humorvolle Übertreibung erkennen. Es klingt für mich so, als sei das absolut ernst gemeint. Kurios, aber wahr: Ein Journalist, der Detlef Bräunig als Beleg für Poltrigkeit von Männerrechtlern nehmen will, bräuchte kein langes Interview zu führen in der Hoffnung, der Interviewte würde sich irgendwann verplappern. Er könnte einfach Textpassagen aus solchen Artikeln übernehmen.

In dem Video ist Bräunig jedoch freundlich, wägt seine Worte gut ab und behauptet auch nicht, die einzige wahre Sicht auf die Welt zu haben. Er wirkt wie ein Mann, der durchaus Enttäuschungen im Leben hinter sich hat und einige jüngere, vielleicht etwas naive Männer vor einigen Klippen warnen möchte. Von vielleicht mal zwei Stellen, wo er einmal etwas über „die Frauen“ sagt oder etwas begeisterter einen gröberen Spruch abläßt, gibt es eigentlich nichts, bei dem man ihm das Wort im Mund herumdrehen könnte. Bei einem ungeschnittenen Video ist das eine beachtliche Leistung, zumal es sich nicht um ein „Sommerinterview“ im Sinne von nur harmlosen Fragen handelt, sondern sehr ernste und schwierige (weltanschauliche) Themen angesprochen werden. Insgesamt entstand bei mir der Eindruck, dass man mit so jemandem ein Bier trinken gehen würde und auch wenn man ihm nicht in seinen Einschätzungen zustimmt, zumindest ein paar interessante Gespräche führen könnte.

Nebenbei ist mir aufgefallen, dass er für einen 49-jährigen doch beneidenswert schlank zu sein scheint und auf ein gepflegtes Äußeres Wert legt. So holt er sich seine Brillen in New York. Dieser Aspekt mag oberflächlich sein, ich finde ihn für die Außenwirkung (wie etwa bei Evan Delshaw) sehr wichtig.

Auf der anderen Seite erinnerte ich mich an gruselige Artikel, in den ausländische Frauen als Zierfische bezeichnet wurden, die besonders teuer im Unterhalt sind. Dazu der immer wieder ordinäre Tonfall.

Beim Stöbern fand ich heraus, dass er inzwischen über dasselbe Thema auch zwei Videos gemacht hat. Die klingen trotz ähnlichen Inhalts ein ganzes Stück besser. Zudem veröffentlichte er nach Folge 4 („Ist eine Frau aus dem Ausland die bessere Wahl?“), in der er wie in den Artikeln eigentlich vor der Enttäuschung warnt, eine Folge 5 („Der Import einer ausländischen Frau“), in der er Tipps gibt, wie man die Angebetete doch nach Deutschland bekommt. Ich finde seine Einschätzung nach wie vor ziemlich hart, aber zumindest scheint er den Leuten nicht vorschreiben zu wollen, welchen Weg sie zum glücklich werden gehen zu haben.

Was auch immer Detlef Bräunig für ein Mensch ist – er hat es verdient, anständig behandelt zu werden. Mit der Demonstration, was das öffentlich-rechtliche Radio aus einem Interview mit ihm macht, hat er einen klaren moralischen Sieg errungen.

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Da im Artikel schon die Rede von Brillen war, hatte ich das folgende Lied im Kopf.

Corey Hart: Sunglasses At Night

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133 Antworten zu Warum sogar mir Detlef Bräunig einmal sympathisch ist

  1. Skater schreibt:

    Ich habe mal in Bräunigs Blog reingeschaut. Da geht es ja über die von dir schon angesprochene Ausländerfeindlichkeit hinaus. Ich finde dort Artikel wie „Frauen sind oft krank und verbreiten Infektionen“ und Sätze wie „Schließlich führen Männer wichtige und interessante Gespräche nur mit Männern und nicht mit Frauen. Frauen sind in erster Linie nützliche Lustobjekte und vielleicht noch gute Dienstleisterinnen in Sachen Haushalt und Service, wobei die sexuelle Dienstleistung ganz klar im Vordergrund steht.“ Bräunig bezeichnet Frauen auch immer wieder gern als „Fickfetzen“.

    Wo genau werden in dem SWR-Beitrag Bräunig Positionen untergeschoben, die er nicht tatsächlich vertritt? Es handelte sich um ein Radiointerview über Telefon – der Journalist konnte also so wichtige Faktoren nicht einmal wissen, wie dass Bräunig schlank ist und eine Brille aus New York trägt.

    • Markus schreibt:

      Über den Bräunig kann man halten was man will. Ich habe alle Artikel gelesen und finde sie göttlich. Eines hat er aber nie gemacht. Nämlich Ausländer in irgendeinerweise verunklimpft (Ausnahme seine Ex-Frau). In dem Interview vom SWR wurden einzig zwei Sätze von Bräunig gesendet und zum Schluß wurde er noch mit Pegida (die ich persönlich klasse finde, die aber von vielen als Rechtsradikal bezeichnet werden) in Verbindung gebracht, obwohl er dazu im Interview nie befragt wurde und obwohl es im ganzen Netz dazu keine Verbindung gibt. Das war dann einfach gelogen.

      Der Sebastian Witte ist halt eine arme Medienhure, die die Aufnahemräume vom SWR benutzt hat (siehe Anfang vom Interview). Diese Räume wird es aber mutmaßlich nur geben, wenn man schön Mainstream macht.

      • „Der Sebastian Witte ist halt eine arme Medienhure, die die Aufnahemräume vom SWR benutzt hat (siehe Anfang vom Interview).“

        Zumal der Witte kein richtiger Profi zu sein scheint! So ruft man geschäftlich ja wohl niemanden an.

    • Bräunig Kenner schreibt:

      Leute wie Skater stehen für die „guten und anständigen Männer“. Es gefällt ihnen, von Frauen am Nasenring durch die Manege gezogen zu werden, gleichzeitig sind sie die Spießer, denen es gefällt, mit dem Finger auf andere zu zeigen und zu sagen: „Gott sei dank bin ich nicht so wie der da!“
      Die Phalanx der „guten und anständigen Männer“, der Weißen Ritter, Profeministen und Frauenversteher trägt die Hauptschuld dafür, dass Männer am Laufenden Band von den Weibern verarscht und ausgenommen werden. Das ist erstmal FAKT.
      Was Bräunig wirklich denkt, davon habt ihr keine Ahnung und das versteht ihr auch nicht weil euch dafür die Intelligenz und das Vorstellungsvermögen fehlt.
      Ich kenne Bräunig noch aus der Zeit, als er mit dem Zierfisch, mit dem er jetzt in Scheidung lebt, noch in Thailand im Konkubinat gelebt hat, zusammen mit seinem Geschäftspartner Holger und dessen Sohn Thilo.
      Ich möchte euch Weicheier und Maulhelden mal sehen, wenn ihr einer Spezialeinheit mit sechs Polizisten, Sturmgewähr im Anschlag gegenüber steht, die euch die deutsche Botschaft schickt, weil ein deutsches Jugendamt den Sohn Thilo von Holger haben will.
      Ihr könnt in eurer Primitivität nur mit dem Finger auf andere zeigen, habt aber nichts auf dem Kasten außer Mimimi und Abgrenzeritis.
      Zwei Häuserecken von seinem Geschäftshaus in Pattaya liefen die „Fickfetzen“ rum, auf der Suche nach einem „Farang“, dem sie als Zierfisch auf der Tasche liegen können. Bräunig beschreibt also Realitäten, aber die Beschreibung der Realität ist bei politisch-korrekten Gutmännern selbstverständlich verboten. Da ist man Frauenfeind und Frauenhasser, wenn man beschreibt, was ist. Da regt sich der Schutzinstinkt, der auch anspringt, wenn es sich um die skrupelloseste Schlampe geht. Und genau deshalb können Euch die Feministinnen auch nach Beilegen auf der Nase herumtanzen.

      Um Bräunigs Positionen zu verstehen, seid ihr viel zu primitiv und deshalb habt die „guten und redlichen Männer“ in den letzten 50 Jahren auch nichts erreicht, sondern sich nur immer weiter in die Scheiße geritten.

      Bräunig hat als einer der wenigen erkannt, dass man andere Saiten aufziehen muss, wenn man was erreichen kann. Was er privat denkt und was seine politische Kampagne ist, sind zwei paar Schuhe. Das versteht ihr Primitivdenkende aber nicht, weil es für euch nur die Kategorien Frauenfeind und „Guter, anständiger Mann“ gibt. Und so werden auch Arne Hoffmann und EvoChristian weiterhin „Kreidefressend vor dem Salon stehen“ und auch in den nächsten 20 Jahren nichts erreichen.

      Arne Hoffmann spielt im Internet „Blockstöckchen fangen“ mit viertklassigen Netzfeministinnen. Ja, wer interessiert sich denn dafür? Exakt niemand.
      Bräunig schriebt einmal sinngemäß, die „guten und redlichen Väter werden völlig zu recht ignoriert“. Und aus der Ecke der Guten und Redlichen erscholl im Chor: „Mimimi!“

      Wenn man Euch Nasen folgen würde, könnte der Feminismus sich weitere 50 Jahre ungebremst austoben. Und ihr würdet weiter in eurer Ecke schmollen und trotzig mit den Fuß aufstampfend sagen: „Aber wir sind die Guten!“

      • Graublau schreibt:

        Ich denke, die Abneigungen sind hiermit zu Genüge ausgedrückt worden. Ich freue mich darauf, wenn alle, die noch diskutieren oder kommentieren möchten, das mit einem Mindestmaß an Freundlichkeit tun. Die Härte können wir uns für die Sache aufheben, die brauchen wir nicht im Umgangston ausleben.

      • Kai V schreibt:

        „Die Phalanx der “guten und anständigen Männer”, der Weißen Ritter, Profeministen und Frauenversteher trägt die Hauptschuld dafür, dass Männer am Laufenden Band von den Weibern verarscht und ausgenommen werden. Das ist erstmal FAKT.“

        Bis hierher habe ich mal gelesen und dann laut grölend aufgehört!!!
        Schuld sind immer die anderen, man selbst nicht!!! Wo war Bräuning oder Du denn vor Eurer Trennung? Auch da, wo alle anderen Männer sind, an Fraus Rockzipfel. Kein Problem, aber tut nicht so, als ob andere an Eurer damaligen Untätigkeit und Desinteresse Schuld sind!

      • Skater schreibt:

        > Ich möchte euch Weicheier und Maulhelden mal sehen, wenn ihr einer Spezialeinheit mit sechs Polizisten, Sturmgewähr im Anschlag gegenüber steht

        Sicher, dass es keine Panzer waren? Bräunig würde noch cooler rüberkommen, wenn ihr in eurer Geschichte Panzer nehmt.

      • James T. Kirk schreibt:

        Schöner Kommentar vom Bräunig-Kenner. Mich nerven die Waschzwangmaskulisten auch. Ich will da jetzt zwar keine künstliche Dichotomie herstellen, aber es ist einfach ärgerlich, wie man sich immer wieder selbstinszenierend an Leuten wie Bräunig oder an WGVDL abarbeitet, um zu betonen, wie gut und human man doch sei.

        Dies führt regelmäßig zu überzogener, einseitiger und tendenziöser Kritik, die jedweden Humor abschaltet, um nur nichts Gutes oder Harmloses an z.B. Bräunig zu entdecken.

        Das ist schlicht Pharisäertum. Ich finde übrigens selbst die inkriminierten Artikel harmlos. Man muß halt mal die Unschuldsvermutung gelten lassen und sich nicht zwanghaft dummstellen.

        An diesen Momenten wird immer wieder deutlich, daß sich hier bestimmte Leute als die wahren und guten Männerrechtler inszenieren wollen.

        PS: Ich lache mich auch regelmäßig tot, wenn ich Bräunigs Artikel lese, wobei ich eigentlich selten vorbeischaue. Ich komme eher über gewisse Hetzartikel auf die Seite. 🙂
        Und ich bin eigentlich ein ziemlich humaner und sensibler Mensch, noch dazu Vegetarier.

      • Leszek schreibt:

        @ Kirk

        „Und ich bin eigentlich ein ziemlich humaner und sensibler Mensch“

        Der war gut. 🙂

      • James T. Kirk schreibt:

        Ja, warum soll ich es denn nicht sein, lieber Leszek? Allwissender Geisteswissenschaftler mit Hunderten gelesener Bücher?

    • Graublau schreibt:

      „Wo genau werden in dem SWR-Beitrag Bräunig Positionen untergeschoben, die er nicht tatsächlich vertritt?“

      Wenn er im Interview gefragt wird, ob er eine Verschwörung sehe, er dies verneint, und er dann im Beitrag als ein Aktivist genannt wird, nachdem in der Einleitung davon die Rede ist, dass einige an feministische Verschwörungen glauben… dann ist das nicht redlich. Ich muss noch nicht einmal direkt behaupten, er habe das gesagt; es reicht, einfach diverse Gruppen und Personen in einen Topf zu werfen.

      Es sagt nichts darüber aus, wie Bräunigs Positionen zu beurteilen sind, was er vertritt und nur gerade in diesem Interview nicht gesagt hat usw., nur: Wenn ich ihn kritisiere, dann bitte anhand dessen, was nachweisbar ist. Material dazu, da sind wir uns einig, findet man schnell anhand seines Männermagazins.

  2. marenleinchen schreibt:

    Stellen wir uns einmal vor, es würde ein Interview mit einem Holocaustleugner (z.B. Horst Mahler) geführt werden, wo auch der Holocaust erwähnt wird. Und stellen wir uns mal vor, der zu Interviewende ist schlau genug, in einem Mainstreaminterview seine Positionen diplomatischer zu vertreten als er das unter seinesgleichen täte, oder zu lügen/auszuweichen/zu beschönigen, um im Mainstream sympathischer rüberzukommen (es gibt Leute die das machen sollen, hab ich gehört). Weil, erstmal ist positive Aufmerksamkeit wichtig, wenn man erstmal die Sympathie der Zuhörers hat und dieser einen für halbwegs vernünftig hält, kann man den Rest später umso leichter eintüten.

    Das heißt aber nicht, dass der Leugner auf einmal ein anständiger Mensch mit moderaten Ansichten ist, es heißt ebenso nicht, dass ein Journalist, der im Text auf wiederholte und offenbar auch aktuelle Ansichten, die denjenigen im Mainstream (zu Recht) diskreditieren würden, unlauter handelt.

    Das Gegenteil ist der Fall. Bräunig ist ein ausgewiesener Rassist und Sexist, das ist seit Jahren bekannt und das kommuniziert er selbst auf seinen eigenen Kanälen. Wo ist also das Problem für dich, wenn er genau SO dargestellt wird?

    (Und der Teil mit Bräunigs Äußerem ist tatsächlich ziemlich lächerlich)

    • Kai V schreibt:

      Liebe maren,

      Vorweg, auch ich halte Bräunig für einen MOM (MenOnMission) und auf ähnlichem Niveau wie z. B. mein Lieblingsschreihals Carrer aus Frankreich. Beide sind Medienlieblinge und Rampensäue, Medien lieben sie übrigens weil man auf sie draufpantschen kann, nach Lust und Laune. Aber

      1. ist dies wieder einer der üblichen, alle Männerrechtler sind Baba oder Gaga oder beides Beiträge.
      2. Hätte der Journalist darstellen können das Bräuning zwar im Interview moderat, aber auf Twitter, Facebook etc. dann doch etwas anders drauf ist etc. etc. etc. Sonst ist so ein Vorwurf an den Journalisten normal.
      3. Hat er ihm nicht persönlich geraten eine Operation vorzunehmen, sondern empfiehlt das als vorbeugende Massnahme für jeden Mann der sich nicht mit einem angehängten Kind wiederfinden möchte etc. etc. etc.
      4. Hat Bräuning explizit gesagt, das er nicht an eine feministische Verschwörung glaubt, wo diese feministische Verschwörung, unter der wir alle hier leiden aber nu behauptet wird (ausser auf dubiosen nicht genannten I-Seiten), sieht man leider nicht…

      Für mich wieder einmal Journalismus, wie man ihn seit jeher kennt… Zu meiner Studienzeit war das mal: Es gibt Studentenverbindungen, dazu gehören auch 10-20% Burschenschaften, letztere sind rechts, also sind Studentenverbindungen böse… Gähn! Knallchargenjournalismus vom feinsten…

    • @ maren

      „(Und der Teil mit Bräunigs Äußerem ist tatsächlich ziemlich lächerlich)“

      Schöner Mann, nicht? Gib es zu, der gefällt Dir … insgeheim.

    • Graublau schreibt:

      „Wo ist also das Problem für dich, wenn er genau SO dargestellt wird?“

      Zunächst einmal: Ein sehr gutes Gedankenexperiment! Ich hatte in dem Beitrag, auf den ich im obigen Artikel verweise, unter anderem geschrieben:

      Selbst einem rechtskräftig verurteilten 200-fachen Mörder muss ich den 201. Mord, wegen dessen er auf der Anklagebank sitzt, penibel nachweisen. Er hat das Recht auf einen fairen Prozess und darf nicht bereits im Vorfeld für diesen Mord (im wahrsten Sinne des Wortes) verurteilt werden. In den Genuss des zivilen Umgangs kommen damit auch Leute, die selbst überhaupt keinen zivilen Umgang erkennen lassen.

      Kai V, der wohl vom Verdacht frei ist, irgendwelche Sympathien für Detlef Bräunig zu hegen, hat es ja schon gut zusammengefasst.

      Auf Dein Beispiel übertragen: Wenn ich mit einem Nazi ein Telefoninterview führe und ihn nach der jüdischen Weltverschwörung frage, er verneint das ausdrücklich, dann kann ich nicht damit als Quelle einen Artikel schreiben und diesen Nazi als Anhänger der These einer jüdischen Weltverschwörung bezeichnen. Ich muss es ihm schon vernünftig nachweisen.

      Bezogen auf diesen konkreten Fall: Ich habe fünf Minuten gebraucht, um im Männermagazin genug zitierfähiges Material zu finden, um Bräunig (wie gewünscht) als Mensch mit schauerlichen Ansichten darzustellen.

      Warum hat das Sebastian Witte nicht ebenso gemacht? Wäre doch viel weniger Aufwand gewesen. Oder hat er es gemacht? Falls erst nach dem Interview, wäre es eine schlechte Vorbereitung. Falls vor dem Interview: Warum hat er dann Bräunig nicht auf entsprechende Passagen angesprochen? Warum hat er nicht auf den unterschiedlichen Tonfall in Interviewaussagen und den Texten hingewiesen, wenn er schon keinen ganz fürchterlichen O-Ton bekam?

      Wenn ich mit jemandem ein Interview führen will, den ich vorab in die Kategorie „Extremist“ einordne, dann muss ich doch davon ausgehen, dass er gut mit Medien umgehen kann und es vermeidet, Klartext zu reden. Entweder ich bereite mich dann so gut vor, dass ich ihn aus der Reserve locken kann, oder das ganze Interview hat keinen Sinn.

      Es erinnert mich an das Putin-Interview von 2008, das die ÖR nur auf bestimmte Themen zugeschnitten ausstrahlten. (Dass man nie alles Material verwendet, ist klar.) Das russische Fernsehen zeigte ebenfalls das Interview, jedoch wesentlich größere Teile. Es stand also der Vorwurf im Raum, die Westmedien würden manipulieren, indem sie nur den ihn genehmen Teil des Interviews ausstrahlten. Ein moralischer Sieg für Putin – ohne dass ich ihn deswegen plötzlich für einen ganz okayen Menschen halte. Der Kritikpunkt ist jedoch richtig .

      Nun könnte man einwenden, dass so ein Mann wie Putin doch nicht in einem normalen Interview zu knacken ist. (Gesprächspartner war Wolfgang Roth, also zumindest kein Anfänger.) Dann sollte ich mir aber überlegen, ob ich überhaupt so ein Interview mache (gerade bei Politikern).

      Sind die Aufnahmen erst einmal im Kasten, kommt die Zwickmühle: Veröffentliche ich harmlose Aussagen, stehen die Leute plötzlich durchaus sympathisch dar. Veröffentliche ich sie nicht, handele ich mir den Vorwurf des Verschweigens ein.

      Diesen moralischen Sieg hat Sebastian Witte unnötig an Detlef Bräunig geschenkt. Bräunig kann zurecht (!) darauf hinweisen: „Guckt mal, die interviewen mich 20 Minuten, ich sage ganz normale Sachen, und am Ende bin ich trotzdem Verschwörungstheoretiker. Ich kann also sagen, was ich will, es ändert nichts!“ Den Schuh muss sich Sebastian Witte anziehen – egal, was für ein Mensch sein Gesprächspartner ist.

      Es ist der Makel, nicht mehr richtig recherchieren zu können oder zu wollen und die anscheinend verloren gegangene Fähigkeit, Interviews zu führen, die ich kritisiere. Wenn ich das bei jemandem, von dem genug Material frei verfügbar im Netz herumschwirrt, nicht mehr schaffe, dann gute Nacht.

      An dem Fall zeigt sich sehr gut, was mir wichtig ist: Ich bin weder links noch Maskulist noch Männerrechtler. In erster Linie möchte ich, dass es fair zugeht. Wenn wir anfangen, bei irgendwelchen Leuten nicht mehr genau zu sein, „weil das ja Extremisten sind“, wo soll das dann enden? Dann brauche ich nur eine mir unliebsame Gruppe als Extremist bezeichnen / abstempeln und schwupps, gehen die auch jeglicher Regeln für fairen Umgang verlustig.

      • FDominicus schreibt:

        „Dann brauche ich nur eine mir unliebsame Gruppe als Extremist bezeichnen / abstempeln und schwupps, gehen die auch jeglicher Regeln für fairen Umgang verlustig.“

        Haben wir doch gemacht:
        §46 Stgb Absatz(2)
        „(2) Bei der Zumessung wägt das Gericht die Umstände, die für und gegen den Täter sprechen, gegeneinander ab. Dabei kommen namentlich in Betracht:

        die Beweggründe und die Ziele des Täters, besonders auch rassistische, fremdenfeindliche oder sonstige menschenverachtende,

        die Gesinnung, die aus der Tat spricht, und der bei der Tat aufgewendete Wille,

        das Maß der Pflichtwidrigkeit,“

        Genau so weit sind wir doch schon in der „normalen“ Justiz….

  3. Detlev Bräunig verkörpert für mich genau diese Form von Frauenfeindlichkeit, mit der ich nichts zu tun haben möchte und die aus meiner Sicht im Maskulismus stark abgenommen hat.

    Es waren die Zeiten von IGAF und die Hochzeiten von wgvdl und Blogs wie „sonsofperseus“. Auch die Wikimannia scheint mir da noch ein Überbleibsel zu sein, wobei man da sicherlich mit erheblichen Überarbeitungsaufwand einiges draus machen könnte.

    Das Bräunig sich verkaufen kann und in einem Gespräch entsprechend auftreten kann, das kann ich mir durchaus vorstellen. Ich kann mir auch vorstellen, dass er es als einen Spass verstanden hat, dem Reporter gerade das, was dieser eigentlich haben wollte, nicht zu liefern.

    Wenn Bräunig aufhören würde, dann wäre aus meiner Sicht die Lage verbessert.

    Aber er scheint einen gewissen Frust aufzufangen, den vielleicht gerade unterhaltszahlende Väter empfinden. Er hat insofern sein Publikum.

    • Kai V schreibt:

      Lieber Chris,
      nicht unterhaltszahlenden Väter, sondern die, die durch unseren Rechtsstaat fertiggemachten unterhaltszahlenden und entsorgten Väter sind es, die Bräuning anzieht. Als er z.B. in der Talkshow war, mit diesem Heldenvater der es schaffte seine Kinder von der entführten Mutter aus Sizilien unter grossem Aufwand zurück zu hohlen (war SchnarchnasenCarrer da eigendlich auch irgendwie mit drinn in der Entführung?), da wurde dieser Vater als Held gefeiert. Da hat aber keiner gefragt warum dieser Vater der Mutter keinen Unterhalt für die Zeit der Entführung gezahlt hat. Bräuning wurden die Kinder mit Hilfe der deutschen Gerichte entführt, ein für alle mal. Dafür darf er auch noch Entführungs… äh Gerichtskosten und Unterhalt zahlen .
      Er braucht als Ausgleich jetzt einfach diese Bühne um sich gut zu fühlen und seinen Hass auf die Mutter und die Beihelfer in geordnete Bahnen zu lenken… Für ihn kommt am Ende ne ganz einfache Logik dabei raus, alle Frauen (bis auf wenige Ausnahmen) sind so, weil er sich nur in Kreisen von Trennungsvätern mit ähnlichen Erfahrungen bewegt… Gleiche Storry wie bei Carrer, der einen Hass auf dt. Jugendämter hat, die alle nur Kinder in Deutschland halten wollen und den Müttern keine Hilfe anbieten. Wobei Carrer noch 5 mal Schnarchnasiger ist…

      Gruss
      Kai

    • „Wenn Bräunig aufhören würde, dann wäre aus meiner Sicht die Lage verbessert.“

      Also ist wieder ein Mann an der schlechten Lage mitschuldig? Hier in der Person von Bräuning?

      Ernsthaft … das glaubst Du doch selbst nicht! 🙂

      • @DDBZ

        Ich behaupte nicht, dass die Welt dann spürbar schlechter ist. Ich behaupte, dass er nichts positives bewirkt.

        Natürlich trägt er Verantwortung für das was er macht. Wie sollte er nicht?

      • @ C

        Ich denke, er zeigt Männern eine Ausweg aus der SEHR ungerechten Unterhalknechtschaft. Das finde ich positiv!!

      • James T. Kirk schreibt:

        Christian:

        ch behaupte nicht, dass die Welt dann spürbar schlechter ist. Ich behaupte, dass er nichts positives bewirkt.

        Also herzliches Lachen ist doch etwas Positives! Bräunig bewirkt Positives!

        Davon abgesehen sind nicht alle Leute so verklemmt wie du und können Bräunigs Wirken durchaus differenzierter betrachten.

        Ich rätsele sowieso immer wieder über diese Ausschließeritis, denn gerade unsere Vielfalt bedient jede Facette der Geschlechterdebatte. Es wäre eigentlich alles bestens, wenn man nicht ständig diese Dissoziationsnummer fahren würde. Ich bin froh, daß es Genderama und Alles Evolution gibt, und ich bin froh, daß es Bräunig oder den ganz schlimmen Pelz oder andere Leute gibt. Alles zusammen ergibt Sinn.

        Die Menschen sind verschieden und es gibt durchaus unterschiedliche Herangehensweisen an das Thema, die eine und dieselbe Person gut findet.

    • Leszek schreibt:

      @ Christian

      „Detlev Bräunig verkörpert für mich genau diese Form von Frauenfeindlichkeit, mit der ich nichts zu tun haben möchte und die aus meiner Sicht im Maskulismus stark abgenommen hat.“

      Zustimmung.

      „Auch die Wikimannia scheint mir da noch ein Überbleibsel zu sein, wobei man da sicherlich mit erheblichen Überarbeitungsaufwand einiges draus machen könnte.“

      Ich sehe nicht, dass bei Wikimannia etwas zu retten wäre. Auch „A Voice for Men“ haben sich übrigens inzwischen von Wikimannia distanziert, nachdem sie bemerkt haben, worum es sich dabei wirklich handelt, wie kürzlich im wgvdl-Forum zu lesen war, wo man folgendermaßen gegen „A Voice for Men“ polterte:

      „Irgendwer von den schwulen Freunden hat dem AVfM-Team gesteckt, dass auf WikiMANNia auch kritische Töne zu Berufsschwulen und Homo-Lobby zu finden sind. Da haben sich Paul und Dean mal ganz schnell von WikiMANNia distanziert. Jawoll!
      Man engagiert sich eben für Schwule, aber nicht für normale Männer. AVfM sollte sich umbenennen in „A Voice for schwule Männer“. Dann weiß man wenigstens, woran man ist.
      Die kriegen sich in Amiland ja gar nicht wieder ein, die freuen sich wie doll, dass sie nun nach der Legalisierung der Abtreibung nun auch die Homo-Ehe legalisieren.“

      http://www.wgvdl.com/forum3/index.php?id=58199

      „Das Bräunig sich verkaufen kann und in einem Gespräch entsprechend auftreten kann, das kann ich mir durchaus vorstellen.“

      Ein egozentrischer Showman eben, aber hinsichtlich seiner emotionalen und moralischen Reife auf der Stufe eines (gestörten) Teenagers.

      „Wenn Bräunig aufhören würde, dann wäre aus meiner Sicht die Lage verbessert.“

      Das ist richtig.

      Der linke Maskulist Wolfgang Wenger bemerkte zu Bräunig einmal:

      „Ich wollte, Leuntnant Dino wäre Feminist. Er würde uns da mehr nutzen!“

      http://344903.forumromanum.com/member/forum/entry.user_344903.4.1115074509.fluch_antifeministen-odingerman_www_tinyurl.html

      „Aber er scheint einen gewissen Frust aufzufangen, den vielleicht gerade unterhaltszahlende Väter empfinden. Er hat insofern sein Publikum.“

      Selbst da wäre ich mir nicht so sicher. Ein Informatiker erklärte mir mal, es sei kein allzugroßes Problem irgendwelche Klicks und Likes vorzutäuschen. Ich bezweifle ernsthaft, dass Bräunig mehr als ein halbes Dutzend regelmäßige Leser hat.

  4. Detlef Bräunig schreibt:

    Nichts ist schlimmer für eine Frau als ein aufgeklärter Mann. Daraus resultiert die Tatsache, dass mich die meisten Frauen nicht mögen. Ich lese mit Genuss gerade die Kritiken von Frauen. Da komme ich immer zum gleichen Ergebnis: Alles richtig gemacht.

    Das Männermagazin ist eben für Männer geschrieben. Und die Wortwahl, die ich oft und gerne verwende, ist rein männlich. Meine Medienauftritte zeigen mich wie ich bin und ich rede absolut offen. Das macht mich durchaus beliebt und die Einschaltquoten sind überdurchschnittlich. Wichtig ist dabei, dass ich meine Botschaften gut transportieren kann.

    Und meine Leser und Zuschauer richtig viel Spass haben und auch Lachen können, dann habe ich mein Ziel erreicht. Ein Frauenhasser bin ich gewiss nicht, aber ich weiß Frauen richtig einschätzen zu können. Meine Freundin liebt mich und sie bekommt Sexarbeit von mir, aber nur wenn das Essen geil schmeckt.

    • quellwerk schreibt:

      Wenn ich darüber nachdenke, ist es eigentlich erstaunlich, dass du nicht als Referenz vom linken Flügel der Männerrechtsbewegung verwendet wirst. Hier wurde vor kurzem darüber diskutiert, wie ein gewaltfreier Widerstand gegen Ungerechtigkeiten, die Männer betreffen, aussehen könnte. Gewaltfreiheit und persönliche Präsenz waren einige der Vorschläge. Diese Voraussetzungen sind bei dir gegeben. Was beim ersten Anschein gegen eine Übernahme deiner Form des gewaltfreien Widerstand spricht, ist die Überzeichnung des Frauenbildes und Männerbildes. Aber diese Übertreibung kann auch emanzipatorisch aufgefasst werden, weil sie der Erwartung des sich für die Familie aufopfernden Mannes widerspricht. Damit unterstützt du ein wichtiges Anliegen der Männerbewegung: die Überwindung des Prinzips der Disponibilität des Mannes. Dieses wirkmächtige Prinzip tritt am deutlichsten zutage, wenn ein Mann die ihm zugedachte Funktion nicht erfüllt und dies auch noch mit gutem Gewissen vertritt. Den Applaus, den du erhältst, stammt möglicherweise von einem Publikum, dass der linken Männerrechtsbewegung bezüglich des Aufbrechens tradierter Rollenerwartungen emanzipatorisch weit voraus ist.

      • „Den Applaus, den du erhältst, stammt möglicherweise von einem Publikum, dass der linken Männerrechtsbewegung bezüglich des Aufbrechens tradierter Rollenerwartungen emanzipatorisch weit voraus ist.“

        🙂

      • Skater schreibt:

        Zu den gesuchten gewaltfreien Aktionen der linken Männerrechtsbewegung wurden aber auch wesentliche Kriterien genannt, die du unterschlagen hast:

        „Diese sollten so durchgeführt werden, dass sie dazu geeignet sind Interesse und Sympathie in der Mehrheitsbevölkerung zu wecken (also NICHT die Methode IGAF) sowie die Medien zu erreichen.“

        Frauen gegenüber Männern zu Untermenschen zu erklären führt aber nur bei einer klaren Minderheit von Menschen zu Sympathie – wie man ein paar Kommentare weiter oben sieht etwa bei denjenigen, die auch die Pegida toll finden. Weder die Pegida noch die IGAF noch Detlef Bräunig haben eine Erfolgsgeschichte vorzuweisen, wenn man davon absieht, dass sie als Negativbeispiele und Aufregerthemen in den Medien verheizt wurden.

      • @ Skater

        Wer hier findet Pegida toll und was hättest Du als Gegenargumente?

        Vor Allem würden mich mal die ganz tollen Erfolge der linken Männerrechtler interessieren. Wo sind diese Erfolge? Bitte um Vorzeigen dieser? Immer her damit!!

        Wollt Ihr jetzt wiedermal anderen Männern die Schuld am Nichtbeachten männlicher Menschenrechte geben, dem hier bespochenen Bräunig gar persönlich?

      • quellwerk schreibt:

        @ skater
        Dein Einwand ist bedingt treffend. Du übersiehst dabei, dass du die quantitative Popularität (Klicks) des Leutnants mit einer gefühlten Popularität der ablehnenden Position seitens der Medien vergleichst. Damit sagst du implizit, dass diese Medien in diesem Punkt die Mehrheitsmeinung vertreten, womit sie also populärer als der Leutnant sind und dieser dadurch die Voraussetzungen, sowohl die Medien, als auch das Mehrheitspublikum zu erreichen, verfehlt. Wenn man nun den Schluss von der Meinungsmacht der Medien auf die überwiegende Meinung der Bevölkerung nicht zieht, entsteht zwischen uns ein Patt, nämlich der, dass der Leutnant zwar nicht die traditionellen Medien zur positiven Berichterstattung animiert, aber durchaus die Mehrheit der Bevölkerung erreichen könnte, was allerdings, das gebe ich zu, zu beweisen wäre, wodurch ich dir einen kleinen Vorsprung einräume.
        Den nehme ich dir aber sogleich wieder weg, indem ich die Popularität der linken Männerrechtsbewegung mit der Popularität des Leutnants vergleiche. Hier hat Dino eindeutig die Nase vorn, was dann folgenden Schluß zulässt: Weder der nichtvorhanderne gewaltfreie Widerstand der linken Männerrechtsbewegung, noch der vorhandene gewaltfreie Widerstand des Leutnants haben eine positive Presse. Allerdings übersteigt die Popularität des Dinos jene der Männerbewegung. Also ist der gewaltfreie Widerstand des Leutnants ein möglicher Referenzpunkt für die linke Männerrechtsbewegung, weil er einen größeren Anteil der Bevölkerung erreicht.

      • @ quellwerk

        Man könnte auch fragen, warum @Skater meint, seine Sicht der Dinge sei die bessere, auf’s Ergebnis gesehen, wenn er doch kein Lohn seiner Mühen vorweisen kann …

        Was aslo macht er besser als @DB, wenn er nichtmal einen Anruf aus dem öffentlich rechtlichem Rundfung bekommt?

        Der Herr Bäunig wird beachtet, NICHT er!!

      • Graublau schreibt:

        „Wenn ich darüber nachdenke, ist es eigentlich erstaunlich, dass du nicht als Referenz vom linken Flügel der Männerrechtsbewegung verwendet wirst.“

        Das läßt sich allerdings recht einfach begründen mit einem Artikel wie Die linke Männerrechtsbewegung möchte an den Fressnapf. Zwei Zitate:

        Das einzige, was diese linken Männerrechtler bewegen, sind jeden Morgen die Mülltonnen von rechts nach links, mehr nicht.

        Nachdem die Männerrechtler nun links geworden sind und sich Ihren Schwanz mitsamt Eiern zwischen die Schenkel klemmen, fehlen auch die feministischen Gegner. Einen braven Männerrechtler muss man nicht bekämpfen, man kann ihn getrost ignorieren. Männerrechtler sind lieb und anständig geworden. Ein schöner Erfolg. Die wesensfesten Maskulisten im Internet sind verschwunden und mit ihnen die feministischen Hetzweiber.

      • quellwerk schreibt:

        @ddbz
        Sehe ich auch so. Die linke Männerrechtsbewegung ist da etwas verkrampft.

      • @ quellwerk

        „Frauen gegenüber Männern zu Untermenschen zu erklären führt aber nur bei einer klaren Minderheit von Menschen zu Sympathie –“

        Etwas verkrampft?

        Soll ich jetzt mal einige Femizitate über Männer(tränen) bringen?

        Was wollen die sogen. linken Männerrechtler, wo die angeblichen rechten gegen sind?

        HALLO!! Ich bin selber kein Männerrechtler … aber weder einer von Euch angeblich richtigen linken, oder einer von Euch angeblich rechten und auch ich nicht, darf Gleichstellungsbeauftragte werden!! Einfach, weil wir Männer sind!!! Wir sind als männliche Menschen geboren und haben NUR deshalb WENIGER Rechte!!!

        Seht Ihr nicht wo der Gegner sitzt? Wirklich nicht? … Nicht links oder rechts! Geraderaus … Der Femistaat ist’s!!

      • Antwort war hauptsächlich an @Skater …

      • Leszek schreibt:

        @ ddbz

        „Was aslo macht er besser als @DB, wenn er nichtmal einen Anruf aus dem öffentlich rechtlichem Rundfung bekommt?
        Der Herr Bäunig wird beachtet, NICHT er!!“

        Bräunig wird hin und wieder „beachtet“, weil mit ihm Männerrechtler und Feminismuskritiker öffentlich diskreditiert werden sollen. Dazu ist er aufgrund seiner menschenfeindlichen Texte gut zu gebrauchen und das ist auch schon der einzige Grund, warum er „beachtet“ wird.

      • @ Leszek

        Wenn ich Dich von menschenfeindlichen Texten labern höre, muss ich immer wieder lachen. 🙂

        Du jedenfalls warst mit Deinem Gerede noch nicht im Ferhnsehen … trotz Gutmenschentum! 🙂

        Ausser Linksblinker nimmt Dich eh keiner für voll … zugegeben, ist mehr als bei mir … 😦

      • @DDBZ

        Was findest du denn inhaltlich von dem was Bräunig sagt so wichtig?

        Es ist auch nicht per se vorteilhaft im Fernsehen zu sein, sonst müßtest du diversen Feministinnen einen deutlich höheren Wert zuweisen.

        und Leszek und ich mögen was ideale Gesellschaftsformen angeht nicht auf einer Wellenlänge sein, ich schätze jedoch vieles, was er sagt sehr:
        https://allesevolution.wordpress.com/?s=leszek&x=11&y=13

      • @ C

        Ich find NIX wichtig, was er sagt. Ist mir schon bekannt.

        Was aber habt Ihr sogen. und selbsternannte linke Männerrechtler denn schon geschaffen?

        Da ist der Dino Euch Seemeilen und Femizitierkartelle voraus.

        Mal eine Frage, stört es Dich nicht, auch Gleichberechtigungstechnich. daß Du ein ofizielles Amt in Deutschland nicht erreichen kannst, einfach weil Du der falschen Geburt bist?

        Warum drückst Du Dich immer um diese Frage?

      • @ Leszek

        Warum beachtet wieder mal in Kindergänsefüßchen?

        Neidisch? Weil Deine extrem linke Politik, als Wissenschaft getarnt nicht so ein Echo findent … ?

      • elmardiederichs schreibt:

        @quellwerk

        Ich würde sagen, du könntest mal eine Analyse des linken Maskulismus auf NICHT-FEMINIST bringen. Den Überblick dazu hast du.

    • Kai V schreibt:

      Lieber Detlef,
      schön das Du Dich in Deiner Dir selbst gestecken Rolle gut fühlst.Auch schön dass Du dafür den Applaus erhälst den Du Dir wünscht. Trotzdem ein paar Anmerkungen :

      « Das Männermagazin ist eben für Männer geschrieben. Und die Wortwahl, die ich oft und gerne verwende, ist rein männlich.”
      Ist das so, oder ist es dass was Du für männlich ansiehst. Nur weil ich nicht so spreche, bin ich jetzt kein Mann mehr? Ich sehe Deine Wortwahl eher als die eines spätpupertierenden Jugendlichen. Genau so wie Dein Gehabe, das Du an den Tag legst, eher auf die früher Dir angetanen Verletzungen hinweist. Wenn ich jedoch Dein Geschreibe lese, muss ich kotzen, denn wenn ich denke, dass Du so z. B. über meine Mutter, meine Tochter oder andere Frauen redest, die mir viel bedeuten, dann ist es eben nicht mehr männlich oder spätpupertierend, dann ist es einfach nur noch dumm und verletzend! Und wenn ich Deine Wortwahl sehe, dann wird mir sogar klar warum Du mehrmals geschieden bist…

      “Nichts ist schlimmer für eine Frau als ein aufgeklärter Mann. »
      Jo, und warum klärst Du die Männer nicht auf ? Deine Lösung ist ein Entzug ! Vasektomie ist jedoch keine Lösung, zumindest nicht für alle Männer. Deine Lösungen sind egoistisch, ist sie aus meinem Kühlschrank verschwunden, soll sie sich auch nicht mehr daraus bedienen. Super, trotzdem ist eine Ehe immer noch eine Gemeinschaft um z. B. Kinder zu erziehen, und einige verzichten dann eben auf Karriere. Es ist aber eben auch keine Lösung für Männer die ihre Kinder eben nicht so einfach vergessen können oder wollen, wie Du! Und Dein geschreibsel über Afrikanerinnen etc. ist nur noch daneben! Wenn Du einen Menschen nach Deutschland bringt, dann keinen Bock mehr hast diesen zu unterstützen (Scheidung), am besten noch Kinder mit ihm hast, dann soll das halt alles der Staat nachher für Dich übernehmen? Warum, weil Du so egoistisch bist? Sorry, ich sehe KEINE Lösungen bei Dir, sondern nur Probleme!

      Und damit sind wir beim Haupt-Problem, Du brauchst einfach nur Deine Selbstbestätigung, mehr nicht! Deshalb, lieber Detlef, ja Du bist so SUUUUUPER TOLL… Aber leider absolute nicht hilfreich für eine MännerRECHTSbewegung, die eben auch darum kämpft den Kontakt zu ihren Kindern nicht zu verlieren. Eine Bewegung die eben nicht unbedingt auf Egoismus (mein Kühlschrank), sondern auch auf Gemeinwohl hinarbeitet. Und da sind Deine Lösungen zum Unterhaltsentzug, so verständlich sie auch aus Deiner Situation heraus sind, eben keine Lösung.

      • elmardiederichs schreibt:

        Die übliche Pöpelei – die aber hier unermahnt hingenommen wird, wenn sie von der „richtigen“ Seite kommt: Es wird gehetzt, ad personam argumentiert und eine ordniäre Sprache verwendet:

        “ Ich sehe Deine Wortwahl eher als die eines spätpupertierenden Jugendlichen.“

        „Wenn ich jedoch Dein Geschreibe lese, muss ich kotzen,“

        „Und wenn ich Deine Wortwahl sehe, dann wird mir sogar klar warum Du mehrmals geschieden bist…

        „Du brauchst einfach nur Deine Selbstbestätigung, mehr nicht!“

        „ja Du bist so SUUUUUPER TOLL…“

        Selbst Maren, die sich sonst für nichts zu schade ist, fällt verbal nicht so dermaßen aus der Rolle.

        Solange der linke Makulismus dieses Verhalten als Aushängeschild seiner Mäßigung verwendet, wird man ihn nicht ernstnehmen können.

      • Kai V schreibt:

        Danke für den Hinweis Elmar, ich hab Dich auch lieb!!!

  5. krams schreibt:

    Mir erscheint L.D. wie eine Spiegelung der Radikalfeministinnen der 70er und 80er. Der gleiche Frust, das gleiche Misstrauen gegenüber dem anderen Geschlecht, der gleiche entmenschlichende Ton, beide geeignet, das Verhältnis zwischen Männern und Frauen nachhaltig zu vergiften. Ähnlich wie bei Schwarzer übrigens gepaart mit durchaus gekonntem medialen Auftreten.
    Wenn die Männerrechtsbewegung ihre Methoden nur nach der Öffentlichkeitswirksamkeit wählt, und dabei ethische Grundsätze vergisst, hat sie verloren, denn dann entwickelt sie sich zum Radikalfeminismus mit umgekehrtem Vorzeichen, und kann nicht mehr für sich beanspruchen, für eine Verbesserung des Geschlechterverhältnisses einzutreten. Der Erfolg des Radikalfeminismus mag dazu verführen, dessen Methoden zu übernehmen, aber dieser Erfolg wurde für die meisten Frauen (und auch für viele liberale Feministinnen) teuer erkauft. Andere Länder (z.B. die romanischen) zeigen, dass der gesellschaftliche Wandel dort trotz viel geringerem Einfluss des Krawallfeminismus ebenso stattgefunden hat, aber mit weniger Zerstörungen (Extremfall in die andere Richtung ist die momentane Hysterie in den USA). Das nur zu der These, dass für eine Veränderung lautstarke Extremisten unverzichtbar sind. Viel wichtiger ist die Arbeit, die z.B. manndat oder Gleichmaß leisten, häufig weniger sichtbar, aber langfristig effektiv.

    Die Texte von LD dürften abseits eines kleinen radikalen Häufleins wenig Sympathie bringen, mich jedenfalls stößt der latent bis offen rassistische und abwertende Tonfall nachhaltig ab, bei denjenigen, für die das den Erstkontakt mit der Männerrechtsbewegung darstellt, wird wohl die Mehrheit keinerlei Interesse an einer weitergehenden Auseinandersetzung haben. Ich bin da voll bei Christian, davon muss man sich abgrenzen.

    Unabhängig davon ist der Beitrag von SWR2 für die Tonne.

    • quellwerk schreibt:

      @krams
      Ewig diese Abgrenzungen. Ich bin da anders als du. Ich kann sowohl eine Kritik von Leszek lesen oder auch den Text, von dem graublau oben ein Stück zitiert hat und finde an beiden Wahres. Paul Elam, der von allen mit riesigem Abstand wirkungsvollste, verwendet in seinen Texten „fuck you“ und benutzt, neben einer wissenschaftlichen, auch eine derbe und direkte Sprache. D.h. er spricht eine sehr große Bandbreite von Männern an.

      • @quellwerk

        Ein „Fuck you“ ist mit den Abwertungen, die Bräunig in seinen Texten vornimmt wohl kaum zu vergleichen. Es wird deutlich, dass er Frauen als schlechter und minderwertig ansieht oder jedenfalls damit kokettiert. Welchen wichtigen gedanken willst du seinen Ausführungen ansonsten entnehmen?

      • @ C

        „Es wird deutlich, dass er Frauen als schlechter und minderwertig ansieht oder jedenfalls damit kokettiert. Welchen wichtigen gedanken willst du seinen Ausführungen ansonsten entnehmen?“

        Und wo ist das Problem?

        Du bestehst doch immer auf Studien! Beweise also, daß er falsch liegt!! Oder, daß Du richtig liegst.

      • „Und wo ist das Problem?“

        Wenn dir bei der Angabe, dass Frauen minderwertig sind, nicht auffällt, wo das Problem liegt, dann bist du es.

        „Du bestehst doch immer auf Studien! Beweise also, daß er falsch liegt!! Oder, daß Du richtig liegst.“

        ich soll eine moralische Wertung beweisen? Wie das denn?
        Bräunig stützt sich ja selbst nicht auf Fakten, sondern gibt sich schlicht seinen Abwertungsfantasien hin.

        Das du das nicht raffst oder sogar gut findest erstaunt mich aber nicht.

      • krams schreibt:

        @quellwerk Hast Du den von Graublau verlinkten Text gelesen? Mal daraus zitiert:

        „Insgesamt sind Afrikanerinnen keine gute Wahl. Sie kosten jede Menge Geld und sind schlichtweg faul. Wer es nicht glaubt, der sollte es ausprobieren. Und wer keine Kohle mehr hat, der wird – falls er sie geheiratet hat – auf Unterhalt verklagt, denn dann kann die Negerin alleine über die lebenslange Stütze vom Mann entscheiden und ordentlich Geld nach Afrika transferieren.“

        Keine Ahnung, ob L.D. wirklich so denkt, oder ob das einfach infantile Lust an der Provokation ist, ich finde allerdings keine Texte von ihm, wo eine andere Haltung deutlich wird. Und ja, gegen solch einen Müll muss man sich abgrenzen, nicht gegen ein „fuck you“ oder ein paar Kraftausdrücke. Das hier ist keine Sache der Sprache, sondern der dahinterstehenden Haltung. Und irgendwo muss die Grenze halt verlaufen. Sonst kann man auch nicht glaubwürdig radikalfeministische Misantrophie kritisieren.

      • @C

        „Das du das nicht raffst oder sogar gut findest erstaunt mich aber nicht.“

        Du wirst NIE verstehen, daß Du mit Deinem Gerede genau an dem Raffen der Männer und Menschen vorbeiraffst!!

        Ich frage mich, ob der dumme Feminist nicht schlauer ist als der kluge @C, denn der Feminist ist an der Macht!! … und nicht der richtig wissende @ Leszek!

    • „Das nur zu der These, dass für eine Veränderung lautstarke Extremisten unverzichtbar sind. Viel wichtiger ist die Arbeit, die z.B. manndat oder Gleichmaß leisten, häufig weniger sichtbar, aber langfristig effektiv.“

      Kannst Du das belegen? Wo bitte sind die Erfolge von zB Gleichmaß. die nebenbei gesagt den Femis mit Gegendere bis in den Dünndarm kriechen.

      Du behauptest Zahlen, von den meisten Frauen, Erstkontakten, u,s,w.

      Hast DU auch Belege?

      Ist die Männerrechtsbewegung etwa reiner Populismis, oder warum sollte ein solcher Erstkontakt vermieden werden? Sind Männer dumm und können nicht selber denken?

      Bist Du für eine von Männer, quar Geburt unwählbare Gleichstellungsbeauftragte? Findest Du das gut?

      Reicht nicht dieser Posten, einer Made im Speck dafür, Dich zum Nachdenken zu bringen? Bist Du gerne von entscheidenden Wahlen ausgeschlossen? Bist Du gegen Männerwahlrecht?

      Unter uns … merkst Du noch was???

      • krams schreibt:

        @ddbz: „Ist die Männerrechtsbewegung etwa reiner Populismis, oder warum sollte ein solcher Erstkontakt vermieden werden? Sind Männer dumm und können nicht selber denken?“

        Deine Argumentation ist wirr. Eben weil die Männerrechtsbewegung kein Populismus sein sollte, ist es schädlich, Leute wie L.D. in den Reihen zu haben. Von Kontakt vermeiden war übrigens keine Rede, jeder kann sich das gerne anschauen und selbst darüber urteilen. Und gerade weil ich der Meinung bin, dass die meisten Männer sehr gut selber denken können, halte ich es für schädlich, wenn diese Inhalte als akzeptierter Teil der MRBw gesehen werden.

        Wenn ich L.D.s Texte lese, komme ich jedenfalls nicht auf den Gedanken, einen Verbündeten für eine Änderung der Gleichstellungsgesetze gefunden zu haben…

      • Tristan Rosenkranz schreibt:

        Zu dem „Sülz“ eines „Derdiebuchstabenzählt“ kann man nicht ernsthaft etwas bringen. Für mich ist das Projektion und Spiegelung in Reinkultur, die aus offensichtlichen tiefen Defiziten entspringt. Mach was, veränder was, zeig es uns, dann solltest Du die Klappe aufreißen. Bis dahin bis Du nur ein leerer Sprücheklopfer.

      • quellwerk schreibt:

        @Tristan Rosenkranz

        Deine kleine Anleitung zur Hebung der Selbstwahrnehmung und -wertschätzung von ddbz:

        „Für mich ist das Projektion und Spiegelung in Reinkultur, die aus offensichtlichen tiefen Defiziten entspringt. Mach was, veränder was, zeig es uns, dann solltest Du die Klappe aufreißen“

        ist ein bemerkenswert. Wie soll mann das interpretieren? Tristan Rosenkranz als Akteur, als sich im gesellschaftlichen Leben erfolgreich behauptender Interessenvertreter der Väter und ddbz als Loser, der sich im Internet austobt und keine Wirkung erzielt? Hm, irgendwoher kenne ich diese Argumentationsfigur.

        Lese die Kommentare von ddbz unvoreingenommen. Sie sind provokativ, respektlos, daneben aber auch treffend, intelligent und humorvoll. Er hat keine „offensichtlich tiefen Defizite“, sondern ihn pisst Ungerechtigkeit an. Ich wäre etwas vorsichtiger in der Ein- und Wertschätzung eurer gesellschaftlichen Wirkung. Als ich zu dieser Bewegung gestoßen bin, da war ddbz schon da und hatte damals schon seine Klappe weit aufgerissen, was mir gut gefallen hat. Von einem Rosenkranz war mir nichts bekannt. Wie bewertest du nach deiner obigen Beurteilung von ddbz alle diejenigen, die weder so konstruktiv tätig sind wie du, noch die Eloquenz oder Zeit haben, sich im Internet zu äußern, wie ddbz. Sind die im Gegensatz zu ddbz i.O., weil, wenn sie schon nichts tun, wenigstens ihre Schnauze halten?

      • Kai V schreibt:

        @Quellwerk

        „Lese die Kommentare von ddbz unvoreingenommen. Sie sind provokativ, respektlos, daneben aber auch treffend, intelligent und humorvoll. Er hat keine “offensichtlich tiefen Defizite”, sondern ihn pisst Ungerechtigkeit an.“

        Ich schneide aus Deinem Zitat mal was raus:
        „Lese die Kommentare von ddbz unvoreingenommen. Sie sind daneben treffend.“

        Entweder sind Kommentare daneben oder treffend? Und ist eine Respektlosigkeit und Provokation nicht auch eine Ungerechtigkeit anderen gegenüber? Wie kann einen dann Ungerechtigkeit anpissen? Oder pisst sich hier jemand gerade selbst ans Knie?

        Da passt dann Christians Äusserung zu DDBZ komment:
        „Wenn du nicht versteht, warum pauschale Abwertungen eines Geschlechts schlecht sind, dann ist das traurig.“

      • quellwerk schreibt:

        @Kai V

        Das war kein Verschreiber von mir. ddbz ist beides, widersprüchlich. Dies liegt in der Sache begründet. Ich muss leider meine Brötchen verdienen, deswegen kurz – ich kann dann nicht mehr antworten.
        Die Protagonisten in diesem Geschlechterkampf sind alle selbst involviert. Es gibt keine neutrale Beobachterposition in dieser Sache. Wenn ich als strammer Maskulist gegen Feministen wettere, weil sie Männlichkeit abwerten, dann bin ich gleichzeitig, wie du oben richtig schreibst, ein Sohn einer Mutter, vielleicht der Vater einer Tochter oder der Mann einer Frau, die ich liebe. Die Grenzlinie ist nicht klar. ddbz, aber auch andere, drücken das aus. Es gibt zum Beispiel Linke in der Männerbewegung, die sich zur AFD hingezogen fühlen. Der absolute Wiiderspruch. Eine Männerbewegung muss den roten Faden finden, an dem sich die meisten orientieren können. Du kannst als roten Faden nicht die Form der Meinungsäußerung nehmen oder das Vermeiden von Widersrprüchen.
        Im übrigen diente meine Einlassung zur Verteidigung von ddbz, dessen Bedeutung von Rosenkranz völlig verkannt wird. Wenn die Männerbewegung soweit kommt, dass kritische Geister wie ddbz ausgegrenzt werden, dann hat sie ihren Gegenstand, nämlich Feminismus, völlig von sich abgesondert und glaubt ihn objektiv behandeln zu können, indem sie seine Inkosequenz beschreibt. Während der Feminismus nichts anderes tut, als die Involviertheit der Frauen als Opfer ins Spiel zu bringen. Er macht das Gegenteil von dem, was du möglicherweise der Männerbewegung empfiehlst. Er sagt permanent, dass das Widersprüchliche das Rationale übertrumpft. Er hat Erfolg damit. ddbz macht eigentlich nichts anderes, als der rational vorgehenden Männerbewegung ein Spiegel aus der Sicht des Feminismus vorzuhalten. Wenn ddbz eine Frau wäre und Feministin, würde er sein Gespür für die fehlende Gerechtigikeit für Männer in eine Leidenschaft für die Überwindung der Unterdrückung der Frau ummünzen. Bei seinem Talent würde er bei den Feministen viel Lob ernten. (ddbz möge mir dieses Gedankenspiel verzeihen). Nun ist er aber auf der Seite der Männer, noch dazu als bekennender Nicht-Männerrechtler! Sein Engagement für deren Sache liegt nicht im Frauenhass begründet.

        In diesem Sinne – machs jut.

      • @quellwerk

        Das Problem ist doch, dass ddbz kein „kritischer Geist“ ist, sondern seine Art der Kritik schon eher in die eines Trolls geht. Er ist ja kaum in der Lage gescheite Kritik zu formulieren, weigert sich einfache Definitionen nachzuvollziehen, lehnt bestimmte Punkte pauschal und ohne Begründung ab. Er hält sich also selbst nicht an die von dir behaupteten Vorgaben, die ein „kritischen Geist“ erfüllen müsste.

        Er kritisiert einfach nur und fordert langanhaltende „Beweise“ oder „Nachweise“ wenn ihm etwas nicht passt, passt es ihm bringt er aber selbst auch nichts dafür.

      • Kai V schreibt:

        « Das war kein Verschreiber von mir. ddbz ist beides, widersprüchlich. “
        Natürlich liegt niemand immer richtig, wie auch. Doch wenn einer, wie Du schreibst, provokativ, respektlos, daneben ist, was nichts anderes als Beileidung des Gesprächspartners bedeutet, dann sollte er schon öfter richtig liegen!
        “Im übrigen diente meine Einlassung zur Verteidigung von ddbz, dessen Bedeutung von Rosenkranz völlig verkannt wird. Wenn die Männerbewegung soweit kommt, dass kritische Geister wie ddbz ausgegrenzt werden, dann…””
        Ein nörgelndes Kind hat seine Berechtigung, es muss ja erst lernen dass Papas Handy nicht sein Dauerspielzeug ist. Aber welche hat ein dauernörgelnder und mit Beleidigungen um sich werfender Erwachsener? Z. B. die Zeile auf die die Erwiederung von Gleichmass kam:
        “Kannst Du das belegen? Wo bitte sind die Erfolge von zB Gleichmaß. die nebenbei gesagt den Femis mit Gegendere bis in den Dünndarm kriechen.”
        Was ist es denn anderes, er beschimpft Gleichmass als Arschkriecher! Wenn das kritische Geister sind, dann bin ich jetzt hier von allen guten Geistern verlassen! Wenn DDBZ der Spiegel ist den man uns vorhält, dann ist es Zeit dass die Männerrechtsbewegung sich sofort auflöst, den diese Fraze ist nicht mein Ziel! Denn dann haben wir keinen politischen Einfluss verdient und werden ihn auch nicht bekommen!
        Wenn Gleichmass daraufhin gekonnt kontert, dann verkennt er die Bedeutung? Die Bedeutung von was? Die Bedeutung Beleidigungen einzustecken? Die Bedeutung jemanden auf einen Thron zu stellen, der nichts macht ausser rumzutrollen? Die Bedeutung sich mit Scheinargumenten zu beschäftigen, wo Gleichmass sich besser um seine eigene Arbeit kümmern kann? Gleichmass ist eine wichtige Initiative, die mehr erreicht hat, als Bräunig, DDBZ und WikiMannia zusammen…

    • @C

      „Das du das nicht raffst oder sogar gut findest erstaunt mich aber nicht.“

      Darauf habe ich gewartet!!

      Du magst mich nicht! Deine Sache. Nur für diese Behauptung hätte ich doch mal ganz konkrete Belege!!

      Also, Bitte :::: Ausfüllen :::::

    • @ C

      „ch soll eine moralische Wertung beweisen? Wie das denn?“

      Aber vornehmen darft Du sie und bestreiten darf sie niemand?

      Warum ist Deine besser?

  6. Radaffe schreibt:

    Guter Blogbeitrag von Graublau.
    Meiner Meinung nach gehört Mumm dazu so wie Detlef Bräunig zu leben. Es wäre und ist nicht mein Weg und ich teile nicht immer seine Ansichten. Meinen Respekt hat er aber.
    Übrigens, diese demonstrative Abgrenzung von Bräunig aus strategischen Gründen hinsichtlich der Männerrechtsbewegung in einigen Kommentaren ist lächerlich und unsouverän.

    • Warum hältst du das für eine „Abgrenzung aus strategischen Gründen“? Er ist ja ein klassischer Vertreter von „Frauen beuten nur aus“, einer Theorie von der ich mich bereits vorher in diversen Artikeln abgegrenzt habe

  7. Pingback: Fundstück: Was erreicht Gleichmaß? | Geschlechterallerlei

  8. Sedl schreibt:

    Da hier öfters von der „linken“ Männerrechtsbewegung gesprochen wird würde mich interessieren was den genau dieses „links“ ausmacht? Was unterscheidet linke Männerrechtler von, äh … normalen, Männerrechtlern?

  9. Iak schreibt:

    Um mal etwas Druck aus der Diskussion zu nehmen – euch ist klar, das Dino Webseite mit Absicht so provokant gestaltet wurde, dass hier mit Mitteln der Satire und des Humors gearbeitet wird, um seine Position in Sachen Unterhalt plakativ voranzutreiben?

    PS: Im familienfreundlichen Schweden gibt es keinen Ehegattenunterhalt. Dort verlaufen eheliche Trennungen von Tisch und Bett wesentlich entspannter als in D.

    • marenleinchen schreibt:

      Ach?
      Meines Wissens nach richtet sich Satire immer gegen die Mächtigen und hat auch einen gewissen Hintergründigkeit und Intellektualität.
      Wo ist der denn da, wenn er die Frauen, die er zum Ficken nach Deutschland geholt hat mit den gemeinsamen Kindern sitzen lässt (weil er es kann!) und sie dann noch beschimpft?

    • Kai V schreibt:

      In Frankreich gibt es angebich auch keinen Ehegattenunterhalt. Und? Das macht es auch nicht entspannter… Aber wenn es Dir nur ums Geld geht, komm zum nudeln nach Frankreich, oder Schweden, wo ist das Problem? In Frankreich hast Du sogar das Sorgerecht wenn Du die Vaterschaft innerhalb eines Jahres anerkennst… Aber trotzdem ist da nichts entspannt…

      Und zwischen Beleidigung und Satiere ist in meinen Augen noch ein Unterschied…

  10. Leszek schreibt:

    http://www.spiegelfechter.com/wordpress/8167/eckpfeiler-einer-linken-mannerpolitik

    Und für detailliertere Informationen sei dazu folgendes sehr gute Buch empfohlen:

    Arne Hoffmann – Plädoyer für eine linke Männerpolitik

    • Sedl schreibt:

      Nach dem durchlesen der „Eckpfeiler einer linken Männerpolitik“ bin ich völlig verwirrt. Gibt es denn keine klare Aussage wo sich linke Männerpolitik von normaler Männerpolitik unterscheidet? Für was steht dieses „links“ in Bezug auf Männerrechtler, die Männerbewegung oder die Männerpolitik?
      Warum gibt es überhaupt eine Spaltung in „links“ und „normale“?

      • Kai V schreibt:

        Fasst Ihn!!! Er hat Spaltung gesagt!!!
        Lieber Sedl,
        die Frauenbewegung kommt aus einem eher linken Lager. Frauenwahlrecht war z. B. einmal ein linkes Anliegen, genau so wie sich der heutige Feminismus aus den linken 68ern entwickelt hat. Natürlich sind nicht alle Feministinnen links, wie man an Alice Schwarzer sieht, die offen mit der CDU koketiert. Doch die Bewegung an sich kommt aus der linken Ecke. Da ist es nun einmal einfacher einen Konsens über bestimmte Fragen zu erhalten, z. B. sollen wir uns auch um homosexuelle Frauen und deren Anliegen kümmern. Welches Frauenbild wollen wir, Heimchen am Herd oder selbstbewusste und selbständige Frau…
        Maskulinismus nährt sich zu einem grossen Teil aus Scheidungsvätern, wie man am VAfK, Gleichmass, Kukuksvater, TrennungsFAQ, man-tau, Bräuning und vielen anderen sehen kann. Natürlich haben wir auch viele andere wie Christian (alles evolution) und natürlich Arne Hoffmann. Die moisten finden aber erst nach einer erlebten Benachteiligung zu uns. Da ist es unvermeidlich dass es unterschiedliche, ja sogar grundverschiedene Ansichten gibt. Somit gibt es leider immer wieder Grabenkämpfe um Fragen wie, sollen wir Anliegen von homosexuellen Männern mit einbeziehen. Was für ein Männerbild wollen wir? Darf ein Mann auch schwach sein? Oder wollen wire s eher konservativ und einfach nur den Familienvorstand zurück… All dieses sind Probleme die immer wieder hochgekocht sind und auch weiter hochkochen. Aus diesem Grund hat sich eine Gruppe der Männerrechtler als links bezeichnet, damit wir nicht immer wieder neue Grabenkämpfe haben. Linke Männerrechtler unterstützen auch die Anliegen von Schwulen, wir wollen nicht den ‘disponible Man’ oder Wegwerfmann und so weiter und so fort…
        Hierfür werden linke dann gerne als Arschkriecher des Feminismus bezeichnet, wie es z. B. DDBZ auch immer wieder gerne macht…

      • Detlef Bräunig schreibt:

        Die Linken sind antisexistisch und praktizieren den feministischen Sex. Das sind die Netten unter den Männern.

      • Marc Weber schreibt:

        Dumm nur dass unsere Unterhaltsgesetze nicht zwischen „linken“, „normalen“ und „rechten“ Unterhaltssklaven unterscheiden. Von daher macht es D. Bräunig richtig, unabhängig davon wie man zu verschiedenen Ansichten steht.

    • Detlef Bräunig schreibt:

      Der Misserfolg Arne Hoffmanns liegt genau darin, dass ihn niemand versteht. Ich habe mir dieses wissenschaftliche Gefasel durchgelesen. Jetzt muss ich mich aufs Sofa legen, weil ich Kopfschmerzen habe.

      Leser wollen unterhalten werden! Ist das wirklich so schwer zu verstehen? Anscheinend ja.

      • crumar schreibt:

        @DB

        Sicher und Valerie Solonas Manifest: „Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer“ war auch nur eine „Satire“ – zumindest ist das eine „Lesart“ eines echten Profeministen wie Andreas Kemper.

        „Emma“ haut in die gleiche Kerbe:

        „Das S.C.U.M. Manifest ist eine Schmähschrift, die auf 50 knappen Seiten den Männern die Schuld an jedem Übel der modernen Welt gibt. Doch der Ton dieser Hasstirade ist kühl, logisch und sehr komisch. Eine brillante Satire – so als hätte Oscar Wilde beschlossen, Terrorist zu werden. Für meinen Warhol-Film hatte ich Dutzende von Zeitzeugen zu den Hintergründen von Solanas Attentat befragt und Berge von Berichten gelesen. Niemand hatte erwähnt, dass Valerie Solanas Talent und einen ausgeprägten Hang zur Komik hatte.
        Solanas` Schrift verkündet den totalen Krieg zwischen Männern und Frauen, und zwar eine echten Krieg, weil die Geschichte bewiesen habe, dass die Männer zu einem menschlichen Leben weder willens noch fähig seien. Solanas eiskalte Abhandlung des Ist-Zustandes mündet in den Vorschlag, die Männer auszurotten, um endlich mit dem Aufbau einer menschlichen Gesellschaft beginnen zu können.“

        http://www.emma.de/artikel/scum-die-vernichtung-263460

        Und jetzt kommt bei mir der „Stiftung-Arier-Test“ zum Einsatz und der geht so: Ersetze alles GUTE (TM) in einem Text durch ARIER und alles BÖSE (TM) durch JUDE und dann lies den Text noch einmal:

        „Solanas` Schrift verkündet den totalen Krieg zwischen Juden und Ariern, und zwar eine echten Krieg, weil die Geschichte bewiesen habe, dass die Juden zu einem menschlichen Leben weder willens noch fähig seien. Solanas eiskalte Abhandlung des Ist-Zustandes mündet in den Vorschlag, die Juden auszurotten, um endlich mit dem Aufbau einer menschlichen Gesellschaft beginnen zu können.“

        Wenn Solanas Schrift hier ununterscheidbar zu einem beliebigen Artikel aus „Der Stürmer“ oder „Main Kampf“ erscheint, dann weil er es IST.

        Wer ernsthaft meint, man schafft eine „menschliche Gesellschaft“, indem man erst einmal ein paar Milliarden Menschen umbringt, ist ein gefährlicher Psychopath.
        In diesem Fall eine gefährliche PsychopathIN – und Solanas landete nach ihrem Attentat auf Warhol völlig berechtigt in der Klapse.

        Warum die Autorin des Artikels – die Regisseurin Mary Harron – diese Einschätzung nicht teilen kann, liegt einzig darin begründet, dass sie diese Eingangsvoraussetzung von Solonas Manifest teilt, wonach „den Männern die Schuld an jedem Übel der modernen Welt“ zu geben richtig ist.
        Diesen männerfeindlichen Sermon zu kultivieren gelingt seit 200 Jahren (s. Kucklick); warum nicht noch ein paar Dollars damit verdienen?
        Männerfeindlichkeit ist die cash-cow des Feminismus.

        Und natürlich möchte sie mit dem Film über diese „streitbare“, „provokative“ (mediale Floskeln) Frau nur *unterhalten* (= Geld verdienen).
        Wir lernen: Ideologisch unverbrämte Aufforderungen zum Massenmord/Genozid können reinstes Entertainment sein – es muss nur die RICHTIGE dazu auffordern.

        Nachdem ich dies hier geschrieben habe, Detlef Bräunig, besuche doch bitte den eigenen Blog, nimm dir einen DEINER Artikel und ersetze das GUTE (TM) „Mann“ durch Arier und das BÖSE (TM) „Frau“ durch Jude.
        Könnte erhellend sein…

        Was ich auf gar keinen Fall will, ist die bloße Umkehrung eines Satzes, der sich dann so liest: „Frauenfeindlichkeit ist die cash-cow des Maskulismus.“
        Und dass Frauenfeindlichkeit eine nette Einnahmequelle ist, weil es für erhöhte Aufmerksamkeit sorgt und sich diese in Klickzahlen umsetzen lassen und die wieder in klingende Münze will ich gar nicht bestreiten.
        Entertainment.

        Aber damit bist du eben nur eine Seite der Medaille und wie – Kai ganz richtig geschrieben hat – ist die andere Seite der Medaille der Radikalfeminismus.

        Such dir doch einfach die saftigsten Sprüche dieser Radikalfeministinnen über Männer heraus, vertausche das Geschlecht und veröffentliche diese.
        Mehr Punk/Haudrauf geht nicht – davon bist du weit entfernt (fast Weichei ;)).
        Weil aber auch mehr Unmenschlichkeit/Anti-Humanismus und Irrationalismus nicht geht.

        Meine Meinung ist, wir – als Männer/Männerbewegung – haben mit dieser prinzipiellen Vorgehensweise (bloßes Imitat des Radikalfeminismus zu sein) nichts zu gewinnen.
        Ich sehe nicht, dass wir uns unsere politischen Zielen erreichen (Stichwort disposable men, humanistischer Maskulismus), sondern nur, dass die eingesetzten Mittel uns selbst an der *Annäherung* der Ziele hindern.

        Gruß, crumar

      • @ Crumar

        Mach doch mal Vorschläge, ganz konkret. Was also könnten „Wir“ machen?

        Liebsein etwa? ….

    • @ Leszek

      Wo Du gerade mit dam Artikel kommst … Ein feiner Spruch, Deines Experten Kemper …

      „Ich finde es nicht sinnvoll, wenn sich Männer zusammenschließen, um gegen Gesetze vorzugehen, die sie benachteiligen. …. “

      Andreas Kemper schrieb am 24. April 2012 um 13:33

      Überhaut lohnt sich die Lesage der Kommentare dort … rein aus belegquellerischem Interesse! 🙂

      http://www.spiegelfechter.com/wordpress/8167/eckpfeiler-einer-linken-mannerpolitik#comment-167890

      • Übrigens ist der Kommentar, wegen seiner extremen Dümmlichkeit, sehr lesenswert!

      • crumar schreibt:

        @ddbz

        Mein Vorschlag zu einer politischen Aktion – Stichwort Massen/Gegenaufklärung.

        Im Oktober findet statt:

        „Berlin leuchtet
        02. bis 18. Oktober 2015
        Beim Festival „Berlin leuchtet“ wollen Lichtkünstler Gebäude der Stadt mit Licht und Projektionen spektakulär in Szene setzen.“

        Hinweis: Am 3.Oktober ist Tag der deutschen Einheit.

        Das BFSFJ ist hier:

        http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Ministerium/anfahrt.html

        Wie setzen die Front:

        https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesministerium_für_Familie,_Senioren,_Frauen_und_Jugend

        Ein wenig in Szene.
        Mit Fakten gegen Mythen – alle Statistiken, die beweisen, wie Männer und Jungen in Deutschland diskriminiert werden, kommen als Projektion auf die Fassade.
        Eine ganze Nacht lang.

        Dazu Flugblätter und ein teach-in – eventuell anschließend ein Kongress.

        Was hältst du davon?

        Schönen Gruß, crumar

      • @ crumar

        Von Deinem Wiki-Artikel- Hinweis … nix. Ministerium ohne Männer.

        Ansonsten, hast Du von den Flugblättern denn auch eine Internetversion?

        Bin mal gespannt, ob das was bringt,

      • crumar schreibt:

        @ddbz

        Ich habe eine ganz konkrete politische Aktion vorgeschlagen und dein Job wäre es gewesen, ganz konkret auf diesen Vorschlag zu reagieren.

        Nicht auf irgendetwas, was dir gerade in den Sinn kommt, was du gerade so assoziierst.

        VORSCHLAG > REAKTION.

        Ist das soweit klar?

        Kein Geschwurbel, kein Geseier, sondern einfach nur: Vorschlag ja oder nein, bin dabei ja oder nein.
        Es ist mir egal, wie es dir mit meinem Vorschlag geht und deine Gefühle gehen mir am Arsch vorbei – das interessiert mich nicht bei euch Mädchen.

        Noch einmal: Vorschlag genehm, Änderungswünsche, bist DU DABEI?

        Gruß, crumar

      • @ Crumar

        „Noch einmal: Vorschlag genehm, Änderungswünsche, bist DU DABEI?“

        Nein! Ich fahre doch nicht extra nach Berlin …

        Aber Du wirst lachen, ich habe solche Aktionen schon gemacht.

        PS: Hast Du Vorlagen von den Flugblättern? Ich würde das dann hier nochmal versuchen. 🙂

  11. Bahaar Yaldar schreibt:

    Bitte mal das Interview nicht überbewerten. Der Interviewte sagte in diesem Mitschnitt selbst, dass SWR2 ein Altenheimsender ist. Schon seltsam, dass nur solche Altenheimsender auf die angeführten Seiten aufmerksam werden. Naja, auch Z-Promis wie Hinrich Rosenbrock natürlich. Das spricht jedoch aus meiner Sicht für sich. Interessant ist, wie in der „Gelben Kaserne“ dazu gerade hyperventiliert wird. Die inzüchtige Männerrechtsbewegung (ca. 5 Mann) umschmeicheln sich seit Stunden gegenseitig, ob ihrer Größe.

  12. Detlef Bräunig schreibt:

    Ich habe die Diskussion hier etwas verfolgt und sehe freilich einiges anders.

    Es dürfte unstrittig sein, dass ich mit meinen 49 Jahren einfach Spitze aussehe. Schaut Euch Frauen in meinem Alter an und dann wisst ihr, wovon ich rede. Selbst Schrowange musste es bei Maischberger zugeben, dass ich aus ihrer Sicht ziemlich gut aussehe. Das höre ich gerne.

    Meinen Kritikern, fast ausschließlich aus völlig anderen Strömungen, sei gesagt, dass ihre Meinung vielleicht interessant, aber wertlos ist. Wichtig sind meine Leser. Meine Leser sind der Maßstab meiner Arbeit. Da hole ich mein Input, nehme deren Kritik sehr ernst.

    Das Fernsehen holt sich keine Loser ins Haus, sondern Gäste, die ihre Botschaften mit Leidenschaft und Hingabe transportieren wollen. Nebenbei müssen sie kontrovers und natürlich witzig sein. Schließlich soll der Zuschauer nicht einschlafen, sondern begeistert zuschauen. Ich bin da kein Werkzeug oder werde von den Medien missbraucht. Im Gegenteil: Ich kann mich streiten und meine Sicht der Dinge vermitteln, die am nächsten Tag in der Zeitung zu lesen sind.

    Kritiker sollten sich selbst fragen, ob ihr eigenes Angebot überhaupt bei den Lesern ankommt. Das rate ich immer wieder. Ich liebe eine richtig geile Kritik, nur nicht von Leutchen aus der Regionalliga.

    Arne Hoffmann, den ich nicht kenne, hat den Zug der Zeit verpasst. Ein Blick auf das Blog Genderama sagt doch alles aus. Geht ein Blog noch schlimmer?

    • uepsilonniks schreibt:

      Das Fernsehen holt sich keine Loser ins Haus, sondern Gäste, die ihre Botschaften mit Leidenschaft und Hingabe transportieren wollen.

      Vollkommener Realitätsverlust. Die holen dich deswegen ins Haus, weil sie Propaganda gegen die Männerrechtsbewegung transportieren wollen. Die führen dich vor als Unterhalstspreller, Verschwörungstheoretiker, Frauenfeind und Rassist um anschließend noch hinzuzufügen, dass damit der Maskulismus komplett beschrieben ist. Sollten die Antimaskulisten Kemper, Gesterkamp oder Rosenbrock nochmal ein Werk zum Thema publizieren, werden sie sich auf Dich berufen und vorführen: „So ist der, und so sind sie alle“.

      • elmardiederichs schreibt:

        Das würde ich so nicht unterschreiben: Gysi hat man vor allem wegen seiner show-Talente eingeladen und wenig, um die Linken zu bashen.

        An dem, was Bräunig sagt, ist schon was dran.

      • uepsilonniks schreibt:

        Und warum zum Beispiel konzentriert sich Kemper in seinem antimaskulistischen Pamphlet auf das gelbe Forum und nicht auf seriöse Männerrechtler wie Farrell oder Hoffmann? Warum zitiert er ausgiebig Anonymlinge und nicht solche, die mit ihrem guten Namen für ihre Sache einstehen und bspw. einem Verein angehören oder Bücher veröffentlicht haben? Sorry, aber ein Unbedarfter, der über das „Männermagazin“ stolpert und dort zum Beispiel von „Zierfischen“ liest – also Frauenverachtung pur – ist ein für alle mal für das Thema verloren.

        Was Hoffmann zur SWR2 Sendung feststellt, nämlich dass man dort nichts, aber auch gar nichts zu den eigentlichen Anliegen der Männerbewegung erfährt, trifft voll zu. Reine Propaganda und LD hilft dabei, gibt eine dankbare Zielscheibe ab.

      • Radaffe schreibt:

        @yniks
        Das ist ja der Witz! Kemper, Gesterkamp, Rosenbrock und ihresgleichen geht es doch gar nicht um sachliche Diskussion oder gar Erkenntnisgewinn! Die wissen doch ganz genau das es Hoffmann gibt. Schoppe werden sie inzwischen auch zur Kenntnis genommen haben. Christian Schmidt ist mit seiner streng wissenschaftliche Ausrichtung eigentlich über alle Zweifel erhaben. Etc,pp. Seit „Ihr“ so darauf erpicht darauf von diesen ideologischen Tieffliegern Anerkennuing zu bekommen?

      • krams schreibt:

        @elmar Gysi hat innerhalb der Linken nie extreme Positionen vertreten, der taugt da auch sehr wenig zum Vorführen als Grusel-Linker. Ich finde immer noch den Vergleich mit Schwarzer in den 70ern passender. Wurde auch oft eingeladen mit der Hoffnung auf Krawall und als unsympathisches Gesicht des Feminismus. Überschätzt den Erfolg dieser Strategie und ihre Verdienste auch maßlos. L.D. hat da Ähnlichkeiten, nur halt 10 Nummern kleiner…

        Wer in den 70ern liberalfeministisch war und aus taktischen Gründen A.S. unterstützt hat, weil sie Inhalte in die öffentlich gebracht hat, wird sich später auch gefragt haben, ob das nicht ein Pyrrhussieg war…

      • uepsilonniks schreibt:

        @Radaffe:
        Das Problem ist, dass diese ideologischen Tiefflieger anders als Männerrechtler Zugang zu den Mainstreammedien haben und ihre Hetzschriften als wissenschaftlich seriös gelten. Und Foren wie WGvdL oder LD liefern ihnen Munition.

        Mir geht es nicht darum, von diesen Figuren Anerkennung zu erhalten, sondern sie als Politik-Manipulateure zu entlarven, sie unmöglich zu machen, weil sie die Menschen, die ihnen zugehört haben, manipuliert und belogen haben.

    • marenleinchen schreibt:

      *Das Fernsehen holt sich keine Loser ins Haus, sondern Gäste, die ihre Botschaften mit Leidenschaft und Hingabe transportieren wollen.*

      *Ich bin da kein Werkzeug oder werde von den Medien missbraucht. Im Gegenteil: Ich kann mich streiten und meine Sicht der Dinge vermitteln, die am nächsten Tag in der Zeitung zu lesen sind.*

      Meine Güte, du warst beim SWR, weil die Leute gerne merkwürdige Menschen sehen. Komm mal runter, du bist nicht Helmut Schmidt.

  13. Radaffe schreibt:

    Inhaltliche Gründe können es ja nicht sein, weil Bräunig mit überspitzter Polemik oft genug nur das sagt, was andere mit wohlgesetzten Worten auch sagen. Bräunig sagt: „Frauen wollen nur Deine Kohle.“, Prof Grammer nennt es „sequentielle Schwellwertmethode“. https://allesevolution.wordpress.com/2014/02/07/karl-grammer-zu-partnerwahl-und-sexueller-selektion/
    Roslin (RiP) kommentiert dazu: „Wenn Dir an Romantik gelegen ist, darfst Du Dich mit Evolutionspsychologie halt nicht beschäftigen.Sonst wirst Du noch zum Sexisten, Rassisten oder zu einem anderen schlimmen -isten, Realist z.B. Tödlich für politische Korrektheit.“
    Bräunig sagt: „Frauen verbreiten Infektionen.“, der Pharmakonzern Bayer macht einen fröhlichen Werbespot und nennt es „Wieder ein Scheidenpilz? Es betrifft viele Frauen!“

    Wie er zu seiner Meinung über Afrikanerinnen/Asiatinnen kommt, kann ich nicht beurteilen. In der ferneren Verwandschaft habe ich jedoch einen Vetter, der eine Osteuropäerin aus einem sehr armen Land geheiratet hat und nun wieder (mit Kind) geschieden ist…Ich sage mal so, ich kann die Perspektive dieser Frau nachvollziehen, aber er für ihn ist es ein GAU.

    Seit Jahren schreibt sich Hoffmann die Finger wund. Du, Christian, wirst in etlichen Kommentarspalten von Leitmedien verlinkt. Schoppe ist rasant zum Alphablogger der Männerrechtsszene aufgestiegen. Don Alphonso schreibt eloquent gegen Gendertröten an. Martenstein auch. Alles Autoren, die mich mit Argumenten versorgen, mit denen ich Diskussiongegner in die Schranken weisen kann. Aber hat sich dadurch irgendetwas an der rechtlichen Situation von Vätern geändert? Hat irgendeine Partei Männerrechte im Programm? Wie oft sind Männer/Väterrechtsthemen pro Jahr auf den Tagesordnungen bei Sitzungen gewählter Gremien die Entscheidungsmacht, also Geld haben?
    Mein Leben als Vater hat sich reell verbessert, weil sich ein einzelner Mann durch die Instanzen geklagt hat. Obwohl er letztlich nichts mehr davon hatte. Wenn es nach mir ginge, müsste der Pariser Platz in Berlin Horst-Zaunegger-Platz heißen.
    http://www.vaeternotruf.de/europaeischer-gerichtshof-fuer-menschenrechte-zaunegger-gegen-deutschland.htm

    Die Väterorganisationen hatten für mich in der konkreten Trennungssituation mit Kindesentzug keinen Nutzwert. Ich war damals bei zweien. Die stecken bis zur Halskrause in den Rosetten der Mütter mit den angeschlossenen Jugendämtern und richten sich demütig in der staatlich verordneten Ohnmacht ein. Zahnlose Tiger. Vermindert kampffähig. Aber hier rumpöbeln.

    • Radaffe schreibt:

      Herrje. Der Kommentar sollte oben stehen als Antwort an Christian.

    • Skater schreibt:

      Die Männerbewegung hat einen seit fünf Jahrzehnten agitierenden, milliardenschweren Gegner, der in Politik und Medien bis hin zur EU und zur UNO bestens verankert ist plus Leute wie Bräunig, auf die der politische Gegner nur hinzuweisen braucht, im vermeintlich eigenen Lager. Natürlich wird das nicht mit wenigen Jahren Bloggen gedreht. Was mit wenigen Jahren Bloggen möglich ist, ist genau das, was du schilderst: dass immer mehr und mehr Leute gute Argumente zur Verfügung gestellt bekommen. Derzeit übernimmt mit Don Alphonso die FAZ immer häufiger das, was zuvor in Hoffmanns Genderama gestanden hat. Bei Telepolis passiert dasselbe. So geht es Schritt für Schritt weiter.

      • marenleinchen schreibt:

        Kinder! Ich habe es schonmal gesagt und ich sag es wieder:
        Bloggen bringt nichts, aber auch gar nichts! Da müsste man eventuell mal seinen Hintern in die richtige Welt bringen.

      • Leszek schreibt:

        @ Maren

        „Kinder! Ich habe es schonmal gesagt und ich sag es wieder:
        Bloggen bringt nichts, aber auch gar nichts! Da müsste man eventuell mal seinen Hintern in die richtige Welt bringen.“

        Wir hatten dazu übrigens kürzlich auf diesem Blog eine interessante Diskussion, findet sich in diesem Strang:

        https://geschlechterallerlei.wordpress.com/2015/07/14/gastartikel-leszeks-kritik-an-den-thesen-zum-maskulismus/

        Vielleicht möchtest du ja einen kleinen Beitrag leisten die Männerrechtsbewegung und ihre berechtigten Anliegen voranzubringen und hast Lust ein paar Ideen deinerseits in diese Diskussion einzubringen.

        Außerdem hattest du doch mal (in einem ansonsten leider antimaskulistischen Artikel) erklärt: „Wenn ihr mal eine konkrete Aktion plant, könnt ihr mich gerne fragen, ich helf ja immer gerne.“ Ich werde daher natürlich bei dir anfragen, wenn es soweit ist, der Maskulismus (jedenfalls meine Variante) freut sich auf deine praktische Unterstützung. 🙂

      • marenleinchen schreibt:

        @leszek
        Eure „Männerrechtsbewegung“ strotzt nur so vor Leuten, die Frauen (also auch mich) für weniger kompetent halten als Männer, und die gegen Dinge sind, welche ich für essentiell halte, die ein androzentriertes Weltbild haben und eine ebenso androzentrierte Gesellschaft propagieren.

        Ich sehe keinen Grund da hilfreich einzutreten, insbesondere bei Menschen die mich und meinesgleichen mehr oder weniger insgeheim verachten.

      • Leszek schreibt:

        @ Maren

        „Eure “Männerrechtsbewegung” strotzt nur so vor Leuten, die Frauen (also auch mich) für weniger kompetent halten als Männer, und die gegen Dinge sind, welche ich für essentiell halte, die ein androzentriertes Weltbild haben und eine ebenso androzentrierte Gesellschaft propagieren.“

        Da bist du aber sehr undifferenziert. Solche Dinge sind bei linken und liberalen Männerrechtlern sehr selten. Das sieht man ja auch schon daran, dass der frauenfeindliche Egozentriker Bräunig hier seitens linker und liberaler Männerrechtler viel Kritik und Ablehnung erfährt.

        Zudem gibt es viele männerrechtliche Anliegen, die wohl jeder, der eine ernsthafte antisexistische Einstellung hat und an Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern interessiert ist, unterstützenswert finden müsste.

        „Ich sehe keinen Grund da hilfreich einzutreten, insbesondere bei Menschen die mich und meinesgleichen mehr oder weniger insgeheim verachten.“

        Das tut aber kein ernsthafter linker oder liberaler Männerrechtler.
        Ich verachte nur – und das nicht insgeheim, sondern ganz offen – sowohl frauenfeindliche wie männerfeindliche Einstellungen.
        Der anarchistische Maskulismus wendet sich gegen jeden Sexismus, egal welches Geschlecht betroffen ist, was auch im Einklang mit vielen Klassikern der männerrechtlichen Literatur ist. Eine progressive Position dieser Art findet sich im zeitgenössischen Feminismus nur sehr selten.

      • Matze schreibt:

        @maren
        Euer “Feminismus” strotzt nur so vor Leuten, die Männer (also auch mich) für weniger kompetent halten als Frauen, und die gegen Dinge sind, welche ich für essentiell halte, die ein gynozentrisches Weltbild haben und eine ebenso gynozentrische Gesellschaft propagieren.

        Ich sehe keinen Grund da hilfreich einzutreten, insbesondere bei Menschen die mich und meinesgleichen mehr oder weniger insgeheim verachten.

    • Kai V schreibt:

      „In der ferneren Verwandschaft habe ich jedoch einen Vetter, der eine Osteuropäerin aus einem sehr armen Land geheiratet hat und nun wieder (mit Kind) geschieden ist…Ich sage mal so, ich kann die Perspektive dieser Frau nachvollziehen, aber er für ihn ist es ein GAU.“

      Wir haben bei uns die gleichen Erfahrungen gemacht, massenhaft… Doch die ganze Sache so zu schildern wie Du es machst, wobei ich Perspektive auch anders sehe und glaube das Frauen halt auch an Liebe glauben, oder die Frauen alle als Geldgeil anzusehen, die Dir nur ein Kind anhängen wollen um von Deinem Geld zu profitieren… ist doch etwas unterschiedlich…

      Ich war, ehe ich selber Trennungsvater wurde, von Typen wie Bräunig eher abgeschreckt. Klar gehe ich ein Risiko ein, wenn ich eine ausländische Frau nach Deutschland hohle. Aber soll die Gesellschaft dafür blechen, wenn die Ehe über die Wupper geht? Why not, dann muss man das aber bitte etwas anders formulieren. Für die meisten ist Bräunig mit solchen Sprüchen eher abschreckend…

      „Die Väterorganisationen hatten für mich in der konkreten Trennungssituation mit Kindesentzug keinen Nutzwert. Ich war damals bei zweien. Die stecken bis zur Halskrause in den Rosetten der Mütter mit den angeschlossenen Jugendämtern und richten sich demütig in der staatlich verordneten Ohnmacht ein. Zahnlose Tiger. Vermindert kampffähig. Aber hier rumpöbeln.“

      Die Strategie der Organisationen muss mehrgleisig sein. Zum einen die konkrete Hilfe für Väter. Da bringt es nicht viel auf Provokation zu gehen, sondern soviel raus zu hohlen wie es möglich ist! Ich krieche hier in Frankreich allen in den Arsch, dem ganzen Volk wenn ich dadurch den Kontakt zu meinem Sohn nicht verliere… Ich bin mal, als Glanztat, der Berufungsrichterin nicht in den Arsch gekrochen, sondern habe Klartext geredet. Sehr klar übrigens! Es hat nicht nur nichts gebracht, sondern mir auch noch nen Negativstempel verpasst. Väter brauchen aber oftmals diese Beratung, vor allem hier in Frankreich, wo Anwälte zwar Pflicht, aber nicht sehr hilfreich sind.
      Dann gibt es die politische Ebene, oder Lobbyarbeit, die aber auch erst aufgebaut werden muss und nur erfolgreich ist, wenn Du genug Mitglieder hast.
      Und dann gibt es noch die Dinge, wo Du weisst, das alles verstösst gegen die Menschenrechte, aber Du findest keinen passenden Fall oder keinen genug motivierten Vater, den Du durch alle Instanzen prügeln kannst um zum Europäischen Menschr. Ger. zu kommen. Bei bestimmten Konstelationen würden Vätervereine sowas aber auch machen. Mich würde mal interessieren ob die letzten beiden grossen Fälle ohne (auch finanzielle) Unterstützung von Vätervereinen soweit gekommen sind…

      Gruss
      Kai

      • Radaffe schreibt:

        „Ich krieche hier in Frankreich allen in den Arsch, dem ganzen Volk wenn ich dadurch den Kontakt zu meinem Sohn nicht verliere…“
        Das tue ich auch. Insbesonders der KM. Aus dem gleichen Grund. Es war aber schockierend zu erleben, wie die Vätervereine Mütterinteressen verinnerlicht hatten. „Du musst auch mal die Mutter verstehen.“, „Das kannst Du von der Mutter nicht erwarten.“ und der Klassiker „Du musst loslassen lernen.“ als Antworten auf simpelste Erwartungen meinerseits zu bekommen, hat mich als damaliges (2008) Greenhorn fassungslos gemacht. Das hatte kafkaeske Züge was man institutionell und privat erlebt hat. Um Handlungsfähigkeit herzustellen ist es natürlich notwendig, den Männern reinen Wein einzuschenken. Wenn aber Vätervereine Mütterinteressen vertreten und noch stolz darauf sind, so toll progressiv zu sein, während die Müttervereine keinerlei Skrupel haben Vernichtungskriege anzuzetteln, kann ich das nicht gutheißen.

        „Dann gibt es die politische Ebene, oder Lobbyarbeit, die aber auch erst aufgebaut werden muss und nur erfolgreich ist, wenn Du genug Mitglieder hast.“
        Ich glaube nicht, dass das in diesem Bereich funktioniert. Nur kurz aus drei Gründen. Intrasexuelle Konkurrenz unter Männern und Schutzinstinkt ggü. Frauen. Alles besonders ausgeprägt bei den Entscheidungsträgern, die sich so nach oben durchgesetzt haben. Darüber hinaus funktioniert jedes Wirtschaftssystem nur mit der überproportionalen Belastung der Männer. Es sei denn, man stellt die Fortpflanzung ganz ein.

  14. Detlef Bräunig schreibt:

    Hier gibt es grundsätzlich verschiedene Ansichten. Um es noch deutlicher zu sagen: Ich bekämpfe nicht den Feminismus, sondern kläre die Männer auf. Das ist viel wirksamer, obwohl der Erfolg nicht sofort spürbar ist.

    Wenn ich im Fernsehen oder Radio bin zeigt das doch, dass ich als Unterhaltspreller ohne Konsequenzen ein nettes Leben führen kann. Der interessierte Zuschauer macht es dann mir nach. Das ist traumhaft. Ein besseres Marketing kann es nicht geben. Ich benutze die Medien für meine Ziele. Der Rest in Beiwerk.

    Ein Kampf ist Schwachsinn. Ich verändere männliche Verhaltensweisen. Ich schaffe das, Arne Hoffmann nicht. Mein Fb Fans sind deshalb so gering, weil Männer sich zum Männermagazin nicht öffentlich bekennen wollen. Da gibt es Freunde, Nachbarn, Arbeitskollegen …

    Meine Blogzugriffe sind exorbitant hoch. Der Anteil von Fb liegt bei deutlich unter 10%.

    Eigentlich lache ich über Euch. Ich habe Erfolg, Ihr nicht.

    • uepsilonniks schreibt:

      Ich habe Erfolg, Ihr nicht.

      Welche Erfolge?!

      Konntest Du eine Frauenquote verhindern? Hast Du eine Verbesserung für Väter im Trennungsfall erreicht? Erzähl mal über deine „Erfolge“, aber bitte ausführlich.

      • uepsilonniks schreibt:

        Um es zu verdeutlichen:

        Dein Erfolg liegt vielleicht darin, dass Du vor der Pest warnst, aber nicht darin, dass Du eine Heilung für die Pest hast.

      • Detlef Bräunig schreibt:

        Du wirst es nicht verstehen, wenn Du nicht anders denken willst. Ich verändere Verhaltensweisen und Verhaltensmuster. Das ist viel wirksamer als einen Kampf gegen die Gesetze zu führen

    • quellwerk schreibt:

      @dino
      Einem erfolgreichen Mann soll man viel Glück wünschen. Das mache ich hiermit. Wenn ich oben mein Interesse an deinem Spiel mit den Erwartungen an Männern zum Ausdruck gebracht habe, war dies keine Einladung, sich hier arg zu dicht ranzuwanzen. Du bewegst dich hier in einem Umfeld, wo der Spruch „Ich habe Erfolg, Ihr nicht.“ nur als Ironie Beifall findet. War er als Schwanzvergleich oder Hähme gemeint?

      • Detlef Bräunig schreibt:

        Ich sehe meine Kritik, vielleicht auch ein bisschen Spott, als Motivation für Euch!

        Erfolg kommt nicht von alleine. Meine gesamte Freizeit opfere ich für das Männermagazin. Wer dazu nicht bereit ist, hat keine Leser. Wer nicht zuhören kann, wird keine neuen Leser generieren.

        Ich arbeite hart für meine Leser. Sie wissen das auch.

    • Tristan Rosenkranz schreibt:

      Lieber Detlef, eines bemerkst Du im testosteronschwangeren Porzellanzerschlagen nicht: das Anfeinden und Diskreditieren von Menschen wie Arne Hoffmann & Co. ist Spaltung. Spaltung ist ebenso, mit wenigen Worten in Talkshow XY vor einiger Zeit die Akteure und Anliegen insgesamt um Lichtjahre zurückzuwerfen. Du kannst wahrhaft stolz auf Dich sein.

      • Wo bitte hat er was um Lichtjahre zurückgeworfen? Oder anders, wo habt Ihr was um Warpgeschwindigkeit vorangebracht!

      • Tristan Rosenkranz schreibt:

        Glaubst Du wirklich, ich habe ernsthaftes Diskussionsinteresse an Dir?

      • „Glaubst Du wirklich, ich habe ernsthaftes Diskussionsinteresse an Dir?“

        Nein, glaube ich nicht … ist mir aber auch wurst.

        Wenn ich solchen Unsinn wie „testosteronschwangeren Porzellanzerschlagen“ lese, denke ich mir schon meinen Teil.

        Du hast keinen Beleg für die angebliche Schädlichkeit des DB gebracht. Einfach nur aus dem Bauch behauptet.

      • Detlef Bräunig schreibt:

        Ich wusste noch nicht, dass es so leicht ist, die linken Männerrechtler auszuschalten. Dann müssen deren Angebote nicht stimmen, wenn Männer ziemlich flott die Fronten wechseln.

        Ich bin auf den richtigen Weg!

      • @ Detlef

        So langsam gehen mir diese hochnäsigen, sich für bessere Menschen haltenden, Männerrechtler auch auf den Sack!

        Was bitte hat der linke Maskulismus geschaffen? Welche Erfolge sind konkret vorzuweisen?

        Niemand von den Schlaubergern hat das Beschneidungsgestz, die Frauenquote, Verbot einer Vaterschaftsprüfung, ….. verhindern können,

        Wer ist also die Pussy? Nicht sie selber, sondern Du und solche wie ich, die keine ersthaften Diskussionspartner sind.

        Maskulisten sind die eigentlichen Pussys!

        Glaubt Ihr Maskulisten ernsthaft, Ihr kommt gegen hauptamtliche Gleichstellungsbeauftrage an? Wie bitte soll das klappen?

        Lächerlich!!

      • @DDBz

        „So langsam gehen mir diese hochnäsigen, sich für bessere Menschen haltenden, Männerrechtler auch auf den Sack!“

        Es zwingt dich auch niemand zu bleiben.

      • @ C

        „Es zwingt dich auch niemand zu bleiben.“

        Wo? Was willst Du mir sagen?

        Davon ab, daß man „dich“ als Dich schreibt … aber Benehmen kennst Du ja kaum …

        So, jetzt waren wir beide mal persönlich … nur was hat’s gebracht? Wer bitte hat was davon??

      • @DDBZ

        Ich wollte dich nur daran erinnern, dass du jederzeit gehen kannst, wenn es dir nicht gefällt. Davon habe ich durchaus etwas.

      • „Davon habe ich durchaus etwas.“

        Was bitte? Dein Benehmen wird auch auf Hinweis nicht besser!

        Bist Du zu dumm dir als Dir zu schreiben?

        Was also wirst Du gewinnen wenn ich weg bin? Du kannst oder willst ja nix lernen. Nichtmal Deutsch … 😦

      • Tristan Rosenkranz schreibt:

        @Christian: es hat keinen Sinn, seine Defizite muss er schon selbst bewältigen.

      • @ddbz

        „Was also wirst Du gewinnen wenn ich weg bin?“

        weniger nichtssagende Kommentare von dir wären aus meiner Sicht durchaus ein Gewinn.

        Aber ich lass es mal sein, das hier ist ja Graublaus Artikel nicht meiner.

      • @ TR

        Wenn Du Deine mal selbst überwindst …

        @ C

        Dir … es heißt Dir!

        Wenn meine Kommentare nichts sagen, dann sag doch nix gegen meine Kommentare.

        Wo also ist Dein Problem? Vielleicht, weil Deine Themen im Grunde belanglos sind?

      • Tristan Rosenkranz schreibt:

        Wer bezahlt Dich eigentlich für Deine untergrenzigen Versuche, zu spalten? Dein regionaler Landesfrauenrat? Oder Dein Idol Bräunig?

      • Graublau schreibt:

        „Aber ich lass es mal sein, das hier ist ja Graublaus Artikel nicht meiner.“

        Ja, und es ist schade, dass ich da noch einmal eingreifen muss. Ich hatte weiter oben schon geschrieben, dass der Abneigungen genug ausgetauscht worden sind und ich mich über Kommentare freue, die sich wieder auf die Sache beziehen. Diese Bemerkung gilt nach wie vor.

        Nach dem ersten Hinweis kamen übrigens mehrere Kommentare, die ich bis jetzt nicht freigeschaltet habe, weil sie sogar meine niedrigen Ansprüche unterschritten. Ich habe sie nur deswegen noch nicht gelöscht, weil ich es für sinnvoll halte, sie im System zu lassen… wer weiß, wann man sie mal hervorkramen muss?

      • Tristan Rosenkranz schreibt:

        @Detlef Bräunig: wenn Dein „richtiger“ Weg (Frauenfeindlichkeit) von vielen tatsächlich progressiv aktiven Kräften abgelehnt wird, ist es tatsächlich der richtige Weg – WEIL er abgelehnt wird.

    • „Dein Erfolg liegt vielleicht darin, dass Du vor der Pest warnst, aber nicht darin, dass Du eine Heilung für die Pest hast.“

      Doch hat er! Meide den Pesthof, … das Standesamt.

      Übrigens, die Frauenquote wollte er allein nicht aufhalten … das wäre Aufgabe des ganz tollen (linken ?) Maskulismus …

  15. MGTOW schreibt:

    In der manosphere gibt es eben nicht nur Männerrechtler. Ich kann als Mann grundlegend nur passiv oder eben aktiv auf die Benachteiligung der Männer und entsorgten Väter aufmerksam machen. Unter passiv verstehe ich, dass man zwar erkennt, wo die Benachteiligung vorkommt, aber nur seine persönliche Konsequenz daraus zieht. Insofern ist der passive Weg keine Spiegelung des Feminismus der 70iger, da er aktiv war. Unter aktiv verstehe ich, dass man versucht die Politik und am besten auch die idiologische Einstellung von radikal feministischen Frauen in Richtung Männerrechte zu verändern.
    Ich sehe die Co-existenz des passiven und aktiven Wegs nicht als Widerspruch.

    Detlef Bräuning transportiert seine passive Art ativ an seine Leser.
    Ob beide Wege zusammen. keiner, oder einer von beiden zum Erfolg führen wird, wird sich wohl erst noch zeigen.
    Wie Detlef Bräuning letztendlich vom mainstream wahrgenommen wird, ist mir ehrlichgesagt egal, solange er und das Thema Männerechte überhaupt wahrgenommen wird.

    Noch etwas am Rande: Was bitte ist denn genau linke Männerpolitik? Ich weiß was linke Politik ist und ich weiß was Männerpolitik ist, aber beides zusammen geht in der heutigen Zeit für mich nicht, es sei denn es würde sich genau hierfür eine neue Partei gründen, die zu den ursprünglichen Zielen zurückkehrt und dabei Männerpolitik betreibt.
    Wenn ich mir zum Beispiel die ursprünglichen Ziele der 68iger angucke (was ich als linke Politik verstehe), dann finde ich das genaue Gegenteil in der momentanen linken Politik umgesetzt. Wenn ich die Umsetzung dieser Ziele suche, muss ich mich weiter nach rechts orientieren.
    Es gibt keine Partei die Männerpolitik macht. Ansatzweise die FDP oder AfD.

  16. Pingback: Detlev Bräunig und Frauenfeindlichkeit | Alles Evolution

  17. Stefan schreibt:

    Also, ich lese LD sehr gerne. Hat einen ungeheueren Unterhaltungswert. Und ist darüberhinaus auch noch lehrreich. Zumindest dann, wenn man nicht alles absolut bierernst nimmt. Man tausche die in Kommentaren genannte Wörter gegen Bankiers oder „das Finanzkapital“ aus und man hätte dem „Gutmenschen“ gefallende Comedy für Stunden … Erstaunlich, gelle?
    Und nein, ich bin kein Frauenfeind. Bin nicht mal meiner Ex böse. Die übrigens LDs Beschreibungen nicht unbedingt entspricht, aber diesen doch deutlich nahe kommt bzw. sich alle Mühe gab/gibt, seinen Klischees zu entsprechen. Macht aber nix, man(n) kann, wenn man(n) schlau ist und Glück hat, auch beim besch…sensten Familienrecht der Welt hübsch was reißen.
    Meinen Töchtern, die ich 24 Stunden am Tag 7 Tage die Woche allein erziehe, versuche ich beizubringen, dass es keine Prinzen wie beim Disney Channel gibt. Gas geben, arbeiten usw., so kommt man zu was und von nix kommt nix. Wähne mich erfolgreich, aber mal sehen …

    Und ihr prügelt euch hier auf Nebenschauplätzen … Äußerst dämlich …
    Wenn LD einen Lacher bringt – schön. Kriegen irgendwelche Emanzen Schnappatmung – noch schöner! Und hat jemand was für seine „Partnerwahl“ gelernt – perfekt!!! Dann haben meine Mädels die besten Karten 😉

  18. Pingback: “Einfach nur bloggen bringt nichts” | Alles Evolution

  19. Alex schreibt:

    Noch ein Gedanke zu den ganzen distanzierern
    Was kümmert’s euch?
    Spezialschaftler werden euch immer in einen Topf wegen, völlig egal was ihr schreibt, denkt oder sagt.

    Nehmt die sarkastischen Punkte als fragwürdige, legitime Position mit auf, und ihr habt einen wunderbaren Rahmen gesteckt, in dem ihr nicht mehr am Rand seid.

    Oder macht doch sowieso was ihr wollt 🙂

  20. Pingback: Fundstücke: Drei Volltreffer vom Postillon | Geschlechterallerlei

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