Fundstück: Was macht das coole Patriarchat für den einfachen Angestellten?

Der von mir als Gastartikel verwendete Kommentar von Leszek hat einige sehr interessante Kommentare ausgelöst. Ich hoffe, die Diskussion geht noch weiter!

Ein Punkt, der dort genannt wurde, waren gewaltfreie Aktionen, die mit wenig Aufwand viel Effekt erzeugen können. Dafür braucht man natürlich künstlerische Begabung und Kreativität.

Das bringt mich zum heutigen Fundstück. Evan Delshaw hatte ich bereits erwähnt. Vergangenen Monat hat er ein neues, gut gemachtes Video veröffentlicht:

Paying with Privilege

Keine zweieinhalb Minuten lang, mit Humor, gleichzeitig werden eine ganze Reihe Fakten genannt. Kein einfaches Abfilmen vor der Webcam, sondern mit Aufwand produziert.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Es geht nicht darum, dass jetzt jeder solche Videos machen muss und darunter gar nichts geht. Ich freue mich erst einmal, dass solche schönen Sachen entstehen. Für die Frage, was ich selbst machen kann, ist es aber ein guter Denkanstoß, einmal verschiedene gute Aktionen zu sehen.

Was wäre denn die einfachste Folgeaktion? Deutsche Untertitel für diejenige, die des Englischen nicht so mächtig sind? Den Clip verbreiten über die üblichen Kanäle?

Popkultur

Was wäre ein Blogeintrag ohne Popkultur? Da gab’s doch mal ein Lied über Videos…

The Buggles: Video Killed The Radio Star

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1 Kommentar zu „Fundstück: Was macht das coole Patriarchat für den einfachen Angestellten?“

  1. So schön und gut das Video ist und viele andere Videos ebenso, und so eindrucksvoll, wichtig und argumentativ stark mittlerweile eine Vielzahl von Blogartikeln und Kommentaren sind:

    Bei Gewaltfreien Aktionen, wie Laszek sie gemeint, Arne schon mehrfach gewünscht und auch ich sie aufgefasst hatte, geht es genau darum, den virtuellen Raum zu verlassen und eine Wahrnehmung ausserhalb zu erreichen.
    Insbesondere auch die Schweigemauer der Presse zu durchbrechen und dort Männeranliegen adäquat angesprochen zu sehen.
    Männerrechtliche Anliegen einmal ohne Spott und Häme angesprochen zu sehen.

    Zu erreichen, dass eine öffentliche Debatte entstehen kann, bei der nicht von Anfang an klar ist, dass Männer die bösen und Frauen die Opfer sind.

    Und zwar öffentlich im Sinne einer breiten Öffentlichkeit, die auch außerhalb geschlossener Zirkel der Männerszene sichtbar ist.

    Innerhalb dieser Szene funktioniert das alles ja wunderbar, und ein starkes Stück Video macht schnell die Runde. Es kommt aber nichts davon außen an.

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